Video


An dieser Stelle verlinken wir zu Videos zum Thema, die Machenschaften der LTTE, sowie aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus Sri Lanka. Wir stellen aus gegebenem Anlass jedoch nochmals ausdrücklich fest, dass die Inhalte der Videos nicht unbedingt die Meinung der Redaktion, sondern immer nur die der/des Autoren widerspiegeln.

Die LTTEwatch-Redaktion

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14.September 2012 – Konferenz der Blockfreien Staaten (NAM) in Teheran. Der srilankische Präsident Mahinda Rajapaksa ist bei der Arbeit – wie gut, einen schlauen Außenminister (G.L. Peiris, li) dabei zu haben, der wenigstens ansatzweise weiß, warum man ist, wo man ist…

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18. April 2012 – Der britische Zweig der Salvation Army hat viel Gutes geleistet nach dem Tsunami 2004. Nun kehren einige deren, die damals vor Ort mitarbeiteten, um die Schäden zu beheben und den Menschen zu helfen, nach Sri Lanka zurück. Vorsicht, nicht unbedingt für Kinder geeignet, wegen der Katastrophen-Bilder.

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5. April 2012 – Dr. Dayan Jayatilleka ist Botschafter Sri Lankas in Frankreich; er gilt als wortgewaltiger und umsichtiger Diplomat mit eigenem Kopf – was ihm jüngst auch die Kritik der Regierung einbrachte. In einem langen Interview mit YATV äußerte sich Jayatilleka darüber, wie die Regierung mit der UN-Resolution umgehen  und wie sie die Empfehlungen der LLRC umsetzen sollte.

Außerdem spricht er über die Untersuchung mutmasslicher Kriegsverbrecher und darüber, warum Sri Lanka vor dem Menschenrechtsrat 2009 gewann und 2012 verlor und darüber, was Sri Lanka von Myanmar/Burma lernen könnte.
Eins ist sicher: viele neue Freunde wird sich Dr. Jayatilleka mit diesem Interview bei der derzeitigen Regierung nicht machen.  In Englisch.

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28. März 2012 – Headlines Total Korrespondentin Priyamvatha hat für Ihre Reportage „Inside Sri Lanka’s Killing Fields“, ausgestrahlt im August 2011, den Preis für die beste investigative Reportage der „News Television Awards 2012“ bekommen. Priyamvatha war eine der ersten Journalisten, der es gelang, unerkannt und ohne offizielle Begleitung durch Angehörige des Verteidigungsministeriums in den Vanni zu reisen, dem ehemaligen Stammgebiet der LTTE, und die Menschen dort unzensiert zu interviewen.

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24. Februar 2012 – ein Bericht über ehemalige weibliche LTTE-Kader und ihr schwieriger Weg zur in die Normalität; in englischer Sprache.

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8. Februar 2012 – Kurz vor der nächsten Sitzungsrunde des UN-Menschenrechtsrates in Genf hat das srilankische Verteidigungsministerium einen weiteren Film produzieren lassen, der die Verbrechen der LTTE zu Thema hat. Titel des Films „Ruthless“ (unbarmherzig, rücksichtslos) – in Englisch.

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4. Februar 2012 – Sunila Abeyasekera, die bekannte Menschenrechtsaktivist diskutiert mit Newsclick über die Lage in Sri Lanka nach der Niederlage der Tamil Tigers. Sie sagt, dass für einen dauerhaften Frieden in Sri Lanka, die Rechte der Minderheiten – Menschenrechte, sprachliche, kulturelle Rechte – zu garantiert sind und geschützt werden müssen. Dies ist derzeit jedoch keineswegs der Fall mit Gräueltaten wie das Verschwindenlassen von Oppositionellen und anderen, eklatanten  Verletzungen der Menschenrechte, die immer noch täglich geschähen. In Englisch.

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17. November 2011 – Ein Interview mit Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapaksa mit dem indischen Sender IBN; es geht über die Beziehungen Indiens mit Sri Lanka und um aktuelle Themen. Überraschen auch, dass Sri Lanka zunächst Indien angeboten hatte, die aktuellen Großprojekte zu bauen; erst als Indien ablehnte, habe sich Sri Lanka an China gewandt. In Englisch.

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20. Oktober 2011 – Sri Lankas Hochkommissar in Australien, Admiral Thisara Samarasinghe spricht gegenüber SBS News über die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, bezüglich angeblich begangener Kriegsverbrechen.

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10. Oktober 2011 – Der sonst so übervorsichtig und höflich zurückhaltend wirkende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fand am Montag harsche Wort für „die Situation mit Sri Lanka“.

„Gewartet und gewartet“ habe er auf eien positive Antwort auf den Bericht und die Forderungen der von ihm eingesetzten Expertengruppe zum Thema Sri Lanka. Doch bislang habe er, trotz mehrfacher Erinnerungen und Ermahnungen – und wohl auch Zusagen, zuletzt bei eine Treffen zwischen ihm und Präsident Rajapaksa am Rande der UN-Vollversammlung in New York Ende vor zwei Wochen – nichts dergleichen erhalten. Er erinnerte noch einmal daran, dass er den Bericht mittlerweile an den UN-Menschenrechts-Rat in Genf und an seinen Hohen Kommissar für Menschenrechte, Navi Pillai, weitergereicht habe.

Auch erinnerte Ban Ki Moon nochmals daran, dass die Empfehlungen seines Panels keine Wünsch-dir-was-Veransatltung ist. „Diese Empfehlungen müssen befolgt werden“, sagte er anläßlich einer Pressekonferenz im norwegischen Oslo, wo er am Internationalen Klima und Energie Gipfel teilnimmt.

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4. Oktober 2011 – Ein bericht von Al Jazeera über die Entlassung von 1.800 ehemaligen LTTE-Kadern, die nun als rehabilitiert gelten.

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14. September 2011 – „The Propaganda Wars“ ist eine engagierter Film, der in den ehemaligen Kriegsgebieten im Norden entstand; produziert vom indischen Sender NDTV zeigt er die beklagenswerte Situation im Norden der Insel. Sehenswert, in englischer Sprache.

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19. August  2011 – Sri Lanka seit langem andauernden Konflikts war brutal für ihre Frauen. Mehr als 80.000 sollen in den vom Krieg betroffenen Gebieten des Inselstaates verwitwet sein. Der Frieden, der mit dem Ende des Bürgerkrieges kam,  bringe nur wenig spürbare Verbesserung in ihr Leben, sagen sie.
Die Situation ist besonders schlecht für junge Frauen, die Al Jazeera über Vergewaltigungen und sexuelle Ausbeutung ansprachen – in einigen Fällen durch Regierungsbeamten und Militärs.

Al Jazeera Journalist Steve Chao wurde Zugang zu dem sensiblen Bereich im nördlichen Sri Lanka gewährt.

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8. August 2011 – Der srilankische Verteidigungsstaatssekretär Gotabhaya Rajapaksa im Interview mit Rejesh Sundaram von der indischen Headlines Today. Anstatt Kritiker zu besänftigen und den Standpunkt Sri Lanaks klar zu machen, hat dieses Interview hat eine Menge Wirbel ausgelöst. Bange Frage eines Srilankers: redet Gotabhaya Rajapaksa  sich da um Kopf um Kragen?

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5. August 2011 – Al Jazeeras finaler Bericht über den Krieg in Sri Lanka von Juliana Ruhfus. Schon ein wenig älter, aber jetzt erst entdeckt. Exzellent und sehr aufschlussreich. Auf Englisch.

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5. August 2011 – Kevin sites ist ein amerilanischer Journalist mit einem ehrgeizige Projekt; er will 20 Krige in einem Jahr besuchen und journalistisch „abarbeiten“. In seiner daraus entstehende Video-Dokumentation besuchte er auch Sri Lanka. Beeindruckend. In Englisch.

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2. August 2011 – Nachfolgend ein zweiteiliges Video mit dem etwas unglücklich gewählten Titel „Lies agreed upon“ („Lügen, auf die man sich einigt“), das das srilankische Verteidigungsministerium in Auftrag gegeben hat und das am vergangenen Montag von Verteidigungsstaatssekretär Gotabhaya Rajapkasa zusammen mit einem 161-seitigen Bericht veröffentlicht worden war. Offenbar als Replik auf das berüchtigte „Sri Lanka’s Killing Fields“ Video.

Es wird durchaus bislang Unbekanntes in berichtet, in dieser Dokumentation – doch auf die drängenden Fragen findet man auch in diesem, fast einstündigen, offenbar eilig zusammengeflickten Machwerk keine Antworten. Auch drängt sich angesichts der Aussagen, die wie auswendig gelernt wirken, die Frage auf, ob diese Aussagen so ausgefallen wären, würden diejenigen, die sie tun, sich nicht in Sicherungshaft der srilankischen Streitkrfte befinden.

Bei dem zweiten Video mit dem Titel „Sri Lankas Soldaten mit den Herzen aus Stein“ von Channel 4 gibt es auch ein Auffälligkeit. Auf die darin gemachten Vorwürfe gegen ihn und Verteidigungsstaatssekretär Gotabhaya Rajapkasa angesprochen, sagte General-Major Shavendra Silva, derzeit als stelvertretender Repräsentant Sri Lankas bei der UNO: „Die Bilder, die mich zeigen, während ich Order gebe, vier Tage vor dem Ende des Krieges… wurden ausschließlich an Rupavahini, ITN und Swarnavahini gegeben und ausgestrahlt.“

Wenn dem aber so ist, dann müsste Channel 4 dieses Material „gegrabbed“ haben, heißt, sich von irgendwoher eine Kopie gezogen haben, sei es von einem Datenträger oder aus dem Internet (denn es ist kaum anzunehmen, dass diese staatlich kontrollierten Sender das Material ausgerechnet an Channel 4 freiwillig herausgegeben hätte).

Armee-Material, ausgestrahlt von Rupavahini TV mit Logos des Senders (li) und Armee-Tv-Logo (re)

Und dann müsste auch das Logo eines dieser drei Sender zu sehen sein, bzw. eine Stelle oben links oder rechts, bei der das fremde Senderlogo gepixlt wird, was üblich ist. Das ist jedoch bei dem von Channel 4 gesendeten Material nicht der Fall. Die Bilder, die Channel 4 zeigt, sind sehr klar und deutlich, sie sehen nicht aus, als wären sie Kopien – und sie zeigen lediglich die Logos von Channel 4, sowie dem ab und zu eingeblendeten Hinweis, dass es sich bei dem gezeigten Bewegtbild um Material der srilankischen Armee handle.

Was nur eins heißen kann: die Kameraleute, die im Auftrag der Regierung an vorderster Front und höchst exklusiv drehen durften, haben das Material auch an Channel 4 weitergegeben, denn nur so ist es möglich, dass Channel 4 an dieses Rohmaterial – ohne Senderlogo – gelangen konnte.

Auch dies ist Material der SL-Armee, allerdings ohne ihr Logo – nur das von Channel 4 (oben), sowie das der Sendung (unten) ist zu sehen; nichts wurde „verpixelt“

Hat also die Medien-Einheit, die Sri Lankas ruhmreiche Armee exklusiv mit der Kamera begleitet, dazu beigetragen, dass Channel 4 nun mit diesem Material gegen die eigene Armee vorgehen kann? Wieviel ließ es sich Channel 4 kosten, an dieses Material zu kommen? Wie genau ist das Material zu Channel 4 gekommen?  Das Material wurde angeblich via Satellitenleitung von der Front im Norden nach Colombo überspielt – hat einer der Kameraleute den „Download-Link-Schlüssel“ an Channel 4 in London weitergegeben?

Nach Meinung von poltischen Analysten und Vertretern von Menschenrechts-Organisation ist spätestens seit der Veröffentlichung des „Sri Lanka’s Soldaten mit den Herzen aus Stein“ sowie des srilankischen Versuchs einer Dokumentation „Lies agreed upon“-Videos überdeutlich, dass eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle zum Ende des Krieges früher oder später geben muss.

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5. Juli 2011- Professor Rajiva Wijesinha, “ Versöhnungs-Berater“ von Präsident Rajapaksa saß auf dem Heißen Stuhl von BBCs „Hard Talk“ einem inquisitorischen Stephen Sackur gegenüber und versuchte, die Sicht der Regierung auf die Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen darzustellen. Interessant ist dabei, dass bislang die offizielle Regierungs-Sprachregelung war, dass es „Zero civilian cassulties“, also „Null zivile Tote“ zum Ende des Krieges gegeben habe. Der wortreiche Wijesingha bring nun zum ersten Mal die Zahl von 5000 zivilen Toten ins Gespräch. Woher diese Zahl stammt, wird nicht deutlich. In Englisch.

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15. Juni 2011 – Professor Rajiva Wijesinha, inoffizieller aber allgegenwärtiger Fürsprecher der Regierung, Berater des Präsidenten und Abgeordneter äußert sich zu der Ausstrahlung der Channel 4Dokumentation „Killing Fields of Sri Lanka“ am Vortag anläßlich eines Interviews mit Al Jazeera. In Englisch.

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24. Mai 2011 – In der Sendung „The Agenda“ mit Steve Paikin des Senders TVO fand sich eine interessante Runde ein, um über Sri Lanka zwei jahre nach dem Krieg zu diskutieren. In der Runde versammelt waren: Der Anthropoligie-Professor an der Universität von Windsor, R. Cheran, Craig Scott, Professor an der Osgoode Hall Law School sowie Direktor des Nathanson Center on Transnational Human Rights  an der Uni New York, Romesh Hettiarachchi vom Young Canadians‘ Peace Dialog, Suthamie Poologasingham vom Vorstand der Sri Lankans Without Borders sowie Jothi Shanmugam, auch sie ein Mitglied der Young Canadians‘ Peace Dialogue der vom Mosaic-Institut gesponsort wird. (zum Video des Senders)

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24. Mai 2011 – In einem ersten Interview mit einem ausländischen Journalisten des indischen Senders IBN (einer Tochterfirma von CNN) sowie der Zeitung First Post entschuldigt sich Kumaran Pathmanathan alias „K.P.“, der ehemalige Waffenbeschaffer und einer der Nachfolger von LTTE-Gründer Velupillai Prabhakaran unter Tränen dafür, dass die LTTE den indischen Ministerpräsidenten Rajiv Ghandi ermorden ließ und bittet um Verzeihung. „K.P.“ macht einen gebrechlichen, unkonzentrierten Eindruck bei dem Interview. Mehr zu diesem Interview demnächst auf diesen Seiten unter der Rubrick „Interview“…

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Mai 2011 – Ein beeindruckender Bericht von Al Jazeera über die mutigen tamilischen Witwen, die ihr Leben nach dem Krieg beim Räumen der unzähligen Minen aufs Spiel setzen, um ihren Kindern eine Zukunft zu geben – 25 Minuten in Englischer Sprache.

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April 2011 – Der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, Gotabhaya Rajapaksa, spricht mit Al-Jazeera-Reporterin Juliana Ruhfus über die Anschuldigung wegen Vergehen gegen die Menschlichkeit und Vorwürfen von Kriegsverbrechen. In Englischer Sprache.

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April 2011 – Sie sind die eigentlichen Nutznießer des fast 30-jährigen Krieges zwischen der srilankischen Regierung und der LTTE: die Blauwale, weltweit vom Aussterben bedroht. Gerade wegen des Krieges hat man sie bislang in Ruhe gelassen. Nach und nach entwickelt sich „Whale-Watching“ aber als absolute Tourismus-Attraktion. Doch davon geht Gefahr für die Sanften Riesen der Meere aus – dass schaulustige Touristen auf ihren Booten ihnen zu nahe kommen, sie rammen und sie in ihrem natürlichen Verhalten stören.

Gerade wurde die größte Blau-Wal-Kolonie der Welt entdeckt – vor der Westküste Sri Lankas. Das besondere an dieser Kolonie ist, dass sie, wie andere, nicht wandert, sondern das ganze Jahr über in den Gewässern vor Sri Lanka verweilt.

Bericht des australischen Fernsehens – in englischer Sprache.

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14. Juni 2010 – Vivek Oberoi ist einer der wenigen Bollywoodstars, die sich nicht von dem Boycott-Aufruf tamilischer Gruppen  davon abhalten ließ, die Indischen Filmfestspiele (IIFA) in Colombo zu besuchen. Wo er sich anscheinend mit Präsidentensohn Namal Rajapaksa anfeundete, der in zu einer Massenhochzeit von ehemaligen LTTE-Kadern nach Vavuniya mitnahm. Dem Daily Mirror berichtet Vivek Oberoi von seinem Ausflug in den Norden, der noch immer nur mit spezieller Genehmigung bereist werden darf.

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28. Mai 2010 – Al Jazeera mit einem Bericht über Sri Lanka, ein Jahr nach dem Krieg. Unter anderem auch mit einem Interview mit Präsident Mahinda Rajapkasa über die Zukunft Sri Lankas – in Englischer Sprache.

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21. Mai 2010 – CNNs Sara Snider in einem vierteiligen Bericht über ihre Reise in den Norden Sri Lankas im März 2010: „Witness to Survival“. Ein Höhepunkt ist sicherlich das Interview mit Mahinda Rajapaksa. Beeindruckende und verstörende Bilder, wenn auch eine manchmal etwas naive Reporetrin – in Englischer Sprache.

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20. Mai 2010 – Drei britischen Studenten, Guy Gunaratne, Heidi Lindvall und Phil Panchenko gelingt es im Juni 2009 hinter die militärischen Linien im Norden zu reisen und dabei zu filmen, was sie sehen. Daraus ist eine zehnteilige Dokumentation entstanden, die eine Momentaufnahme dessen liefern, was sich dort, vor der Weltöffentlichkeit zum größten Teil verborgen, abspielte. Entstanden ist ein verstörender Film, dessen Widersprüchlichkeit nach dem Willen der Filemmacher zu einer neue, offenen und breiten Diskussion anregen soll. Auf ihrem eigenen You Tube Kanal soll der Film peu a peu veröffentlicht werden. In englischer Sprache, sehr Sehenswert!

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18.Mai 2010 – Al Jazeera berichtet über Sri Lanka ein Jahr nach Kriegsende. Auch darüber, dass der internationale Druck auf Sri Lanka wächst, eine unabhängige Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen zum Ende des Krieges  zuzulassen.

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Ein Bericht von Young Asia TV über das Leben einer Soldatin nach dem Krieg bietet eine Einblick in die srilankische Nachkriegsgesellschaft – in englischer Sprache.

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Eine Anti-Personen Mine herzustellen kostet 3 Dollar – eine Mine zu räumen kostet etwa 1200 Dollar. Noch immer sind im Norden Sri Lankas unzählige Minen der LTTE vergraben. Ein Bericht über das Problem der Landminen, speziell in Hinblick auf Sri Lanka in diesem Bericht – in Englischer Sprache.

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Bandula Jayasekara, der Generalkonsul Sri Lankas in Kanada führt in der Sendung „Agenda Steve Paikin“ auf TVO die Vorwürfe gegen die Regierung bezüglich der Situation der Flüchtlinge in den Lagern des Nordens ad absurdum. (in englischer Sprache)

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Notes from A War

erzählt die Geschichte des Krieges zwischen der srilankischen Regierung und der LTTE.

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To Blossom Under the Blue Sky nennt sich  eine Dokumentation, die wohl von Regierungskreisen bestellt und knapp eine Woche nach Ende des fast 30-jährigen Krieges gegen die LTTE veröffentlicht wurde; erzählt wird die jüngere Geschichte Sri Lankas. Vier Teile in Englisch.

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Al Jazeeras Reporter David Chater berichtet anlässlich der Wahlen aus Valaichenai und einem Schicksal, wie es sie derzeit wohl zu Tausenden in Sri Lanka gibt… Trotzdem sind die Menschen dankbar – dafür dass der Krieg genauso vorbei ist, wie die Unterdrückung durch die Schergen der LTTE. In Englisch…

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Rajapaksa im Interview: KP wird auf die Waffenlieferungen der Tiger ein Licht werfen

Rajapaksa im Interview: KP wird auf die Waffenlieferungen der Tiger ein Licht werfen

Colombo, 9. August 2009
Newsxlive hat ein ausführliches interview mit dem srilankischen Präsidenten Mahinda Rajapaksa geführt. Der scheint sichtlich zufriedenen Präsident direkt nach der Festnahme von „K.P.“; er äußert sich u.a. über seine Vorstellungen der Zukunft Sri Lankas – und schließt dabei ein föderalistische Lösung kategorisch aus.

Der Präsident sagt, dass die Verhaftung von Kumaran Pathmanathan, der auch als „K.P“. bekannt ist, nicht nur für Sri Lanka sehr wichtig ist, sondern auch für viele andere Nationen, denn „K.P.“ werde enthüllen, wie es der LTTE gelang, eine große Anzahl moderner Waffen aus dem Ausland zu besorgen, sei es mit Hilfe der tamilischen Diaspora oder mittels anderer Quellen.

In dem Interview  mit dem indischen TV-Sender „News X“ sagte der Präsident, dass die internationale Gemeinschaft jetzt Sri Lanka helfen müsse, gegen den internationalen Finanzierungsarm der LTTE mit der gebotenen Härte vorzugehen. „Der Terrorismus ist nicht nur ein Problem für Sri Lanka. Es ist ein Problem der ganzen Welt. All diese Länder, welche in der Vergangenheit über Terrorismus gesprochen haben, müssen zusammenkommen und dies jetzt stoppen.“

Über die LTTE sagt er: „Prabhakaran war größenwahnsinnig – und seine Fantasien galten nicht nur Sri Lanka“.

Der Präsident besagt weiter, dass es in der Verantwortung aller Länder liege, den Terrorismus zu bekämpfen, sei es nach dem „Rajapaksa Modell“, dem „Bush Modell“ oder irgendeinem anderen. Er fügte hinzu, dass der Terrorismus ein für alle aus von dieser Welt getilgt werden müsse.

Er sagte auch, dass die LTTE immer noch in einigen Ländern, besonders in Europa, sehr aktiv sei.

In dem Interview wiederholt der Präsident, dass die politische Lösung der Tamilenfrage in Sri Lanka eine heimatgewachsene Lösung sein müsse; eine, die von allen im Lande akzeptiert werden müsse, weil die Menschen im Lande damit leben müssen. Eine Lösung von außen werde nicht funktionieren.

„Eine Abgabe von staatlicher Macht könnte eingeleitet werden. Wir haben das in unserer Verfassung bereits verankert. Wir möchten eine neue Kammer einführen (13. Zusatzartikel plus), um die legislative Macht mit den Minderheiten und den Provinzen zu teilen. Föderalismus aber wird in Sri Lanka  abgelehnt. Wir sprechen nicht über Föderalismus.“

Rajapaksa sage auch, dass Sri Lanka sich auf fremde Länder stützen müsse, sei es China oder Pakistan, um das Land zu entwickeln, und dies trotz wiederholter Sorgen, welche von der indischen Regierung formuliert werden.

Nachfolgend das Interview von „News X“ in Englisch:

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Eine neue Jugendbewegung etabliert sich gerade in Sri Lanka, die uns von der LTTEwatch-Redaktion sehr hoffnungsfroh stimmt: Sri Lanka Unites hat sich zum Ziel gesetzt, über ethnische Grenzen hinweg, eine neue Generation von politischen Führern aufzubauen, sie zu fördern und zu schulen. Man kann nur Hoffen, dass dieser Organisation gelingt, was sie sich vorgenommen hat. LTTEwatch hält diese Organisation für unterstützenswert – wir werden sie auch weiterhin beobachten.

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Die Vishva Womens Front ist eine Vereinigung von srilankischen Frauen aus dem Süden des Landes, die sich zusammen getan haben, um den Familien in den Flüchtlingslagern aktiv  zu helfen – dieser Bericht über die Arbeit dieser Frauen stammt von Sri Lanka Today ;  er widerlegt eindrucksvoll die unsinnigen Vorwürfe, die singhalesische Mehrheit im Lande habe etwas gegen Tamilen. Die Frauen wissen sehr wohl zwischen Tamilen und LTTE zu unterscheiden – auch die  tamilische Diaspora täte gut daran, diesen Unterschied deutlich zu machen…

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Wer sie noch nie erlebt hat, hat was verpasst – die Perhera. Nachfolgend beeindruckende, wunderschöne Bilder – als „Eyecandy“ des Tages…

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Sri Lanka macht wieder Werbung für sich als Touristen-Paradies. Dies ist einer der schönsten „Werbefilme“ für Serendib…

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Eine Delegation des amerikanischen Kongresses unter Leitung des Abgeordneten Heath Shuler besuchte die Lager für die tamilischen Binnenflüchtlinge – und zeichnet in seinem Bericht vor der Presse ein deutlich anderes Bild der Situation vor Ort, als so manche westlichen Medien. Das, was die srilankische Regierung dort mache sein ein „Lernprozess“ mit großer Chance auf dauerhaften Frieden; die Standarts in den Lagern entsprächen amerikanischen Vorstellungen…

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Ein Reporter des Britischen Senders Channel 4 will entdeckt haben, was srilankische Regierungsquellen seit längerem befürchten; dass nämlich die LTTE sich in Thailand festsetzt und von dort aus versucht, Waffen und Material herzustellen und nach Sri Lanka zu schmuggeln. Die Bilder (z.T. zensiert…) sprechen für sich. Die thailändische Regierung muss achtgeben, wer sich da auf ihrem Grund und Boden einnistet…

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Der britische Abgeordnete Lord Naseby berichtet in einer Diskussionsrunde von seiner Reise in den Norden SriLankas und den Grausamkeiten der LTTE gegenüber der tamilischen Bevölkerung. „Wenn irgendjemand einen Genozid dort in Sri Lanka betreibt,  dann ist es die LTTE.“

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Der erste Teil eines Berichts über die brutale Ausbeutung von Tamilen in Großbritannien durch Kader der LTTE.

Im zweiten Teil erfahren wir, für was die LTTE das erpresste Geld verwendet.

Im dritten Teil geht es auch darum, welche Auswirkungen die terroristischen Aktivitäten der LTTE haben.

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Ein weiterer Bericht, diesmal von der BBC, über die Machenschaften von LTTE-Aktivisten und ihren Banden in England. Es ist stark anzunehmen, dass die Situation in anderen Ländern mit starker tamilischer Diaspora sehr ähnlich ist.

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Al Jazeera mit einem Hintergrund-Bericht zur aktuellen Situation in Sri Lanka vom 1. April 2009

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Am frühen Ostermontagmorgen haben militante tamilische Demonstranten die Botschafts Sri Lankas im norwegischen Oslo angegriffen und verwüstet. Dabei wurden sie von Überwachungskameras gefilmt. Die norwegische Polizei will „mit aller Deutlichkeite“ gegen die Vandalen vorgehen… Zuvor hatte sie noch eine von den Botschaftsangehörigen geforderte Verstärkung der Sicherheitskräfte abgelehnt. Zur Zeit des Überfalls war die Botschaft unbesetzt. Nachfolgend der Link zum Video auf der Seite der norwegischen Zeitung Nyhetene:

http://webtv.tv2.no/webtv/?progId=301315&treeId=777

Und nochmal eingebettet:

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Während er tamilischen Kindern die Zyancali-Kapsel um den Hals hing und sie in den sicheren Tod schickte, schickte Velupillai Prabhakaran seine eigenen Kinder auf Schulen und Universitäten in England. Während der Aufräumarbeiten in verlassenen Bunkern und Unterkünften des LTTE-Anführers wurden viele Dokumente und Fotos gefunden, die das bislang streng geheim gehütete  Privatleben eines offenbar psychotischen Terroristen enthüllen. Ein Bericht des Sri Lanka Guardian zeigt erstmal diese Dokumente:

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