Shenali Waduge


Der Tiger auf dem Känguru

Von Shenali Waduge aus dem Sri Lanka Guardian vom 24. Oktober 2011

Colombo -Was unterscheidet Al Qaida von der LTTE? Beides sind terroristische Organisationen. Doch nur ein einziger Vorfall im Jahr 2001 hat ausgereicht, um Al-Qaida an die Spitze der Ziele eines globalen Kreuzzugs zu setzen, der als „Krieg gegen den Terror“ bekannt wurde, während gleichzeitig die Welt sich nicht kümmerte, noch die gleichen Kriterien gegenüber der LTTE anwandte und deren Verbrechen gegen unschuldige Menschen ungeachtet deren ethnischer Zugehörigkeit, deren Religion oder Geschlecht über ganze drei Jahrzehnte hinweg scheinbar duldete.

Terrorismus – das ist nicht muslimischer Fundamentalismus. Dies ist der Fehler, den westliche Politikern und globale Friedenstruppen scheinbar ständig machen. Die LTTE ist in 32 Ländern verboten – mit Ausnahme Australiens (das sich dazu entschieden hat, lediglich 19 islamischen Organisationen als Terroristenbanden zu verbieten). Die LTTE macht jährlich einen „Umsatz“ von 300 Millionen US-Dollar durch ein Netzwerk von weltweiten Tätigkeiten im Verbund mit anderen kriminellen Netzwerken – und die internationalen Menschenrechts-Organisationen und ausländischen Regierungen sind sich alle sehr wohl darüber bewusst. Das internationale, kriminelle Netzwerk der LTTE bestehend aus Kreditkarten-Betrug,  Menschenschmuggel, Prostitution, Drogenhandel und Auftragsmorden ist bei weitem gefährlicher als die Al-Qaida – trotzdem die LTTE ihre Guerilla-Basis in Sri Lanka nun verloren hat.

Die Frage, die beantwortet werden muss, ist, warum schweigen westliche Politiker über den LTTE-Terrorismus und wie weit erlauben sie der LTTE zu gehen?

Ausländische Regierungen sind allesamt schuldig, des heimlichen Umgangs mit terroristischen Organisationen und aus diesem Grund gibt es keine allgemeine Liste der verbotenen terroristischen Organisationen. Kann es gut und böse Terroristen geben? Terroristische Gruppen können nicht nach Lust und Launen einer Regierung verboten werden, die gerade an der Macht ist. Eine Terror-Organisation ist so benannt, weil sie sich wenig kümmert um das Leben von Menschen, um anderer Eigentum oder gar den Frieden. Das Umschwärmen von terroristischen Gruppen durch aufeinanderfolgende US-Regierungen hat die US-Bürger in Angst um ihr Leben und ihr Land hinterlassen. Das gleiche gilt für die UK und die Nationen der EU. Australien muss dieser traurigen Liste nicht beitreten,  und die Australier sollten sicherstellen, dass ihre Politiker nicht den gleichen Satz von Irrtümern begehen, wie in den USA, Großbritannien und der EU, die erlauben, dass ihre Länder zu Basen des Terrorismus gemacht werden. Nur weil die Terroristen, die Auslandsbüros als Stützpunkte nutzen, diese Ländern nicht terrorisieren, macht sie das nicht zu „guten“ Terroristen und es ist nur eine Frage der Zeit, dass sie ihre Schrecken auf die  Ländern lenken, die ihnen Zuflucht gewähren. Indien, Indira Gandhi und Rajiv Gandhi sind gute Beispiele dafür, wie Terroristen, die einst von ihnen genährt wurden, ihre  Waffen plötzlich gegen sie richteten.

Die LTTE hat seine internationale Niederlassung in London und in mehreren anderen Hauptstädten Europas, sie betreiben offen Organisationen, die Geld für die LTTE sammeln, um Waffen und Munition zu kaufen für die Durchführung von tödlichen Angriffen auf die Bürger Sri Lankas. Die LTTE erging sich in Propaganda zusammen mit ausländischen Politikern, die auf den Bühnen der LTTE erscheinen, sie führt illegale Operationen durch, die illegale Gewinne gemacht haben und immer noch machen. All diese Aktivitäten sind den ausländische Geheimdienste bekannt, die aber stets beide Augen zudrücken. Warum – das ist die Frage. Terrorismus ist Terrorismus und eine Terrorist ist ein Terrorist.

Wenn eine Organisation als verboten eingestuft ist – und das müssen die USA, UK und die EU-Staaten Sri Lanka  beantworten – warum haben diese Länder es der LTTE erlaubt ihre Propaganda durchzuziehen und ihre Pseudo-Wohltätigkeits-Operationen? Warum haben diese Nationen ihre Politiker erlaubt, auf LTTE-Bühnen aufzutreten, wie konnten sie es erlauben, dass die LTTE Büros eröffnet und TV-Stationen betreibt, wieso treten Offizielle bei LTTE-Veranstaltungen auf, die offen Selbstmord-Kader verherrlichen? Die Antwort darauf ist einfach – die LTTE zahlt viel Geld, um diese ausländischen Parlamentariern zu kaufen, die LTTE bezahlt ausländische politische Kampagnen. Dies sind einige der bitteren Wahrheiten, deren Australier bewusst sein müssen, vor allem deshalb, weil in letzter Zeit australische Parlamentarier die gleichen Schwächen zeigen, denen schon USA-, EU- und UK- Parlamentarier zum Opfer gefallen sind.

Australien hat die LTTE nie verboten, obwohl es schon  mehrfach darüber nachgedacht hat. In letzter Zeit jedoch ist es der LTTE gelungen, sich unter die Grünen Australiens zu mischen und es war deshalb keine große Überraschung, als Senatorin Lee Rhiannon sich für die Suspendierung Sri Lankas aus dem Commonwealth einsetzte. Senatorin Lee Rhiannon muss sofort wegen ihrer Verbindungen mit der LTTE untersucht werden! Es ist Tatsache, dass es der LTTE gelungen ist, ausländische Politiker in den USA, UK und der EU zu kaufen, und es ist Recht und Pflicht des australischen Gesetzgeberes namens seiner Bürger, Politiker, die im Namen der LTTE sprechen, umgehend wegen ihrer Verbindungen zu untersucht. Die Sorge von Australien muss dem Wohl von Australien und Australiens Bürgern gelten, bevor sie sich um das Wohl anderer sorgt!

Australien ist ein Land, das neuen Heimat von über 73.000 Singhalesen und nur 8.000 srilankischen Tamilen ist. Das macht deutlich, dass Geld über die Allianz bestimmt! Der Vorwurf, dass Parlamentarier gekauft werden können, ist nichts Neues – gerade erst hat Großbritannien, seine Verteidigungsminister Liam Fox verloren, weil dieser  Tamilen wegen gelder für seinen Fonds abgegangen hat! Das gleiche Muster wird von Tamilen auf der ganzen Welt gegenüber ausländischen Parlamentariern genutzt. Australian Parlamentarier werden sich nicht anders verhalten – wenn nicht die Regierung diese Praxis unverzüglich stoppt.

Die Realität ist, dass mit dem Sieg über die LTTE in Sri Lanka, die Tamilen beginnen, ihre Angst vor einer Bewegung vergessen, die einst die Tamilen mit Angst und Schrecken regierte. Es war nicht die Singhalesen oder die Armee, die Geld als Eintritt von Tamilen erpressten, wenn diese in den Norden, um ihre Verwandten zu sehen; es war die LTTE, die verlangte, dass Tamilen ihre Häuser der Bewegung überschrieben; es war die LTTE, die monatliche Zahlungen verlangte. Die LTTE ist schuld daran, die Leben von Tamilen verheertzu haben – mit Ausnahme derjenigen, die auf dem Tiger ritten und reich dabei geworden sind – das sind die Menschen, die im Ausland leben und versuchen, eine Bewegung am Leben zu erhalten, der nicht erlaubt werden sollte, seinen Kopf ncoh einmal zu heben. Die meisten Tamilen können nun offen über den Terror sprechen, den sie unter der LTTE erlebt haben.

Die Tamilen, die im Ausland leben, werden sich von der Geisel der LTTE distanzieren, weil sie sich schuldig fühlen, die Verwendung der LTTE als Grund für Schikanen durch die Regierung von Sri Lanka zu beklagen, denn das war die einzig verfügbare Option für sie, ins Ausland zu gehen auf dem „Flüchtlings-„Ticket. Das ist, wie etwa eine Million Tamilen von insgesamt 2,4 Mio. ihren neuen Wohnsitz im Ausland fanden.

Die LTTE steckt hinter all den Kreditkarte-Skimming-Verbrechen in Australien, die etwa 6000 West-Australiern bereits mehr als 6,5 Millionen Dollar gekostet hat. Es gibt Hinweise auf mindestens drei tamilische Gemeinde-Führer aus Melbourne, die sich schuldig bekennen, über 1 Million Dollar der LTTE zusammen ließen, zusammen mit elektronischen Komponenten, um Bomben zu bauen. Australien ist einer Drehscheibe für Boote voller tamilischen Asylsuchenden geworden. Es ist an Australien, zu entscheiden, sie zu akzeptieren – Australien verfügt bereits über mehr als 5,5 Millionen Einwanderer.

Vielleicht wissen australischen Parlamentarier gar nicht, wie viele Singhalesen und Tamilen  es in Australien gibt – denn oft sind es ja die blanken Zahlen, die entscheiden, wo die Loyalität in Bezug auf die Wahlstimmen liegt. Tamilen in Australien gelungen, sich so darzustellen, dass sie in der Lage seien, Wahlen für australische Parlamentarier zu gewinnen. Aber die Realität ist und bleibt, dass in jedem Bundesland in der Wählerschaft hunderte mehr Singhalesen als Tamilen gibt.

Die jüngsten Klagen gegen Sri Lanka wegen angeblicher Kriegsverbrechen kommt nicht überraschend. Kaum wird eine internationale Veranstaltung oder Konferenz bekannt, werden diese Anrufe gemacht. Daher ist die vorliegende Kriegsverbrechen-Untersuchungen, nur wenige Tage vor dem Commonwealth-Oberhäupter-Treffen in Perth, bei dem Sri Lankas Präsident ebenfalls erwartet wird, von Sri Lanka erwartet worden. Die einfach zeigt, dass so klein Sri Lanka auch sein mag, sind die Menschen doch klug genug, zu wissen, wie die Weltpolitik und die Mainstream-Medien funktionieren.

Wenn es da darußen irgendeine Regierung in den USA, Großbritannien oder EU gibt, die an militärischen Operation gegen Terroristen teilgenommen haben, und dabei eine humanitäre Rettungsaktion durchgeführt haben, bei der praktisch alle Terroristen gefangen wurden und diese mittlerweile rehabilitiert in die Gesellschaft entlassen haben, dabei Menschen gefüttert und gekleidet und sie wieder in ihrer Heimat entlassen haben – lassen Sie es uns wissen! Soweit wir wissen, ist das nur Sri Lanka, das LTTE-Kader rehablitiert, und Tamilen wieder angesiedlt hat, die als Bedürftige unter der LTTE leben mussten und für die Sri Lanka ein Umfeld geschaffen hat, in dem jeder sich frei bewegen kann zwischen Nord nach Süd und umgekehrt. Wenn es Kriegsverbrechen sind, die in den Köpfen der Menschen spuken, dann ist es Zeit, die NATO für ihre Verbrechen in Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Libyen zu untersuchen und in den USA für die Behandlung von Gefangenen in Diego Garcia, Guantanamo Bay und im Abu Ghraib-Gefängnis.

Für Australien und Australier wäre es besser, sich nicht auf den Pfad der USA zubegeben -zumindest nicht, wenn man um die Innenpolitik besorgt ist und der australischen Regierung sei empfohlen, Möglichkeiten zu untersuchen, zu überprüfen, ob seine Parlamentarier gekauft werden,  denn damit würde es eine hässliche Präzedenzfall geben, der künftig Schwierigkeiten in Australien schaffen würde, denn der Name des Spiels ist „teile und zu herrsche“.

Australien mit seiner stetig steigenden, zugewanderten Bevölkerung und einer ebenso stetig abnehmenden einheimischen australischen Bevölkerung muss sich der  Sicherstellung des Landes bewußt sein, um nicht solchen zukünftige Risiken und Bedrohungen zum Opfer zu fallen.
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13. Verfassungs-Änderung sofort aufheben!

Von Shenali Waduge für Lankaweb vom 8. Juni 2011

Patriotische Nationalismus ist die Grundlage, auf der ein Nationalstaat beruht. Diese Nationalisten verraten ihre Nation nicht und sie gehen auch nicht gegen die eigenen Mitbürger vor. Ohne sie kann kein Nationalstaat lange überdauern, ohne sie kann der Friedens nicht gestärkt werden, ohne sie gäbe es keine nationalen Opfer, ohne sie kann man keine äußere Feinde bekämpfen, ohne sie käme das Land zum Zusammenbruch. Ein Land braucht Nationalisten und sie brauchen es Gehör zu finden. Sie sagen, die 13. Änderung der Verfassung muss aufgehoben werden. Eine fehlende Mehrheit im Parlament war bisher die Entschuldigung. Das vorliegende Szenario erfordert von der Regierung, Maßnahmen zu ergreifen, im Interesse der Zukunft Sri Lankas als souveräne Nation.

Wir haben nur 3 Möglichkeiten vis a vis der 13. Verfassungs-Änderung – wir setzen sie vollständig um, wir ändern sie ab oder aber wir heben sie ganz auf. Was also gedenkt die srilankische Regierung zu tun? Die 13. Verfassungs-Änderung wurde direkt dem Parlament vorgelegt, unter Umgehung des Supreme Court (Verfassungsgericht) und signiert nach dem Indo-Lanka Friedensabkommen im Juli 1987. Neben dem 13. Verfassungszusatz wurden gleichzeitig die Provinzräte-Gesetze verfügt. Indien will, dass Sri Lanka Polizei-Befugnisse und Landesrecht für die Provinzräte gewährt. Indien pocht auch darauf, die Notstandsgesetze zu beseitigen. Sri Lanka ist ein so kleines Land – ist es wirlich sinnvoll, mehrere Polizeikräfte zu haben?

Übertragenen Befugnisse Land würde drastische Auswirkungen auf Wasser aus dem Mahaweli-Fluss haben (Bangladesch und Indien das Handling des Ganges ist ein gutes Beispiel). Die Frage der Dezentralisierung der Befugnisse der Polizei ist äquivalent dazu ein paar Länder in Sri Lanka zu schaffen. Kann Indien sagen, dass seine übertragenen Befugnisse auf seine Landes-Polizeien wirklich Besserung gebracht hat? Sagen wir eigentlich Indien, was Indien in Inneren zu tun oder zu lassen hat?

Die Regierungen haben unnötig den 13. Verfassungszusatz vertrödelt; das Land sollte nicht jetzt nicht länger schweigen und ähnliche Anstrengungen müssen unternommen werden, um den Norden und den Osten zu entflechten.

Der Welt muss nihct noch einmal gesagt werden, wie Indien den LTTE-Terrorismus in Sri Lanka einst gefördert hat. Sie gaben vor, Sri Lankas Freund sein, während sie gleichzeitig Bewaffnung, Ausbildung und finanzielle Unterstützung einer terroristischen Organisation stellten – kann Indien sich wirklich wundern, wenn Sri Lanka wütend darüber ist? Die USA taten dasselbe mit Osama und Indien dachte wohl, es könne das gleiche mit Prabakaran machen. Letztlich aber, erhoben sich sowohl Osama als auch Prabakaran ging gegen ihre Urheber und Schöpfer. Eine der Lektionen, die daraus gelernt werden können ist, dass Terroristen niemals die ganze Zeit manipuliert werden können und überhaupt Terroristen keine niedlichen Marionetten sind. Was Indien und auch die Welt verstehen muss, ist, dass Sri Lanka sich nicht verpflichtet fühlt, die Souveränität eines anderen Landes auf Kosten der eigenen zu schützen.

Um das zu verstehen: die srilankische Krise können wir nicht loslösen vom indischen Interesse und es ist das indische Interesse, dass ein Hindernis ist, für alle Versuche, den Frieden einzuläuten. In der Tat: alle diese Versuche wurden nur gestartet, um die Massen der beiden Nationen zu täuschen. Indiens Interesse vis a vis Sri Lanka ist so manigfaltig, wie ein Oktopus Arme hat.

Die erste Unterstützung für die LTTE, war der Versuch, den Freiheitskampf zu exportieren weg von Süd-Indien und zu beobachteten, wie er Gestalt in Sri Lanka annehmen würde. Hauptziel war es, sicherzustellen, dass Sri Lanka destabilisiert blieb und es Indien gleichzeitig zu ermöglichen, in dessen strategischen Lage nach belieben einzutauchen zu können sowie die Sicherung seines natürlichen Hafens in Trincomalee. Indien dachte, sie könnte ihr Ziel mit Prabakaran erreichen, sie fuhr fort, Sri Lanka verfassungsrechtlich einzufangen, wirtschaftlich wie geographisch, während die LTTE und Prabakaran glücklich waren über ein angebliches „Nicht-Einmischung“, da Indien eigentlich den Aktionsplan verfolgte, Sri Lanka schließlich zu annektiern. Eelaam war nur ein ein Trick, um sicherzustellen, dass Indien nie die politischen Bühne Sri Lankas verlassen muss und die 13. Verfassungs-Änderung war ein perfektes Mittel, um sicherzustellen, dass Indien beteiligten blieb an der lokalen srilankischen Politik.

Heute hat Indien Sri Lanka verfassungsrechtlich mit dem 13. Verfassungszusatz gefangen gesetzt, wirtschaftlich mit indischen Projekten, die an den indischen Arbeitsmarkt gebunden sind, mit indische Handelsabkommen, die nur Vorteile für Indien bringen, geographisch mit indischen Fährverbindungen nach Sri Lanka und unzählige anderen Vereinbarungen, die künftig noch das Licht des Tages sehen werden. Die heimliche Annexion Sri Lankas geschieht heute in einer Art und Weise, dass die Inder sich hier frei bewegen, arbeiten und wohnen können in Sri Lanka, während die Regierung fest zu schlafen scheint.

Mit Indien, das Sri Lanka bereits fest im Griff hat, macht es praktischen Sinn, auf den Faktor zu verzichten, der das stören könnte – die LTTE. Dies, sowie die Beteiligung von China, Pakistan und Russland sind vor allem die beiden Gründe, warum Indien Sri Lanka indirekt in den letzten Phasen des Konflikts geholfen hat. Indien hat zwar eine große Armee, aber sie ist qualitativ den Streitkräften Sri Lankas unterlegen – daher erspart die vorliegende Art der Umschlingung Sri Lankas eine eventuelle militärische Präsenz in Sri Lanka, um das Land zu einem Teil von Indien zu machen! Diese Umschlingung Sri Lankas wird sich nachteilig auf Sri Lanka Souveränität auswirken und Sri Lankas Regierung muss aufwachen, um den Realitäten und etwas tun, um Sri Lankas souveränen Status zu gewährleisten, auch wenn seine Minister scheinbar denken, sie haben jedes Recht, Sri Lanka zu zerteilen, wie sie wollen.

Es muss wiederholt werden, wieder und wieder, dass wir nicht die Schuld bei indischen Beamten suchen sollten, die Druck auf Sri Lanka ausüben, denn sie tun es zum Wohle Indiens. Aber: wie viele von Sri Lankas Minister und Beamten sprechen und handeln tatsächlich für unsere Heimat? Kaum werden sie ausgeschickt um Sri Lanka zu vertreten, warten wir in Angst, um dann zu erfahren, wie weit sie Sri Lankas Souveränität wieder einaml kompromittiert haben! Präsident Rajapakse muss sich dieser wichtige Lücke bewusst sein. Doch alles, was diese Leute denken ist, wie komme ich an die Macht, wie erhalte ich meine Macht, wie fülle ich meine ausländischen Bankkonten – und dabei sind sie immer bereit, das Land fluchtartig zu verlassen!

Dennoch ist Präsident Rajapakse sicherlich anders als seine Vorgänger. Um fair zu sein Präsident Jayawardena gegenüber, der hatte nicht die militärische Stärke und er musste seinen Kopf dem indischen Diktat beugen. Dies ist der einzige Grund, wo sich Jayawardena unterscheidet von Präsident Premadasa, Chandrika & Wickremasinghe.

Nochmals, um fair gegenüber Präsident Premadasa zu sein – hätte er nicht die IPKF nach Hause geschickt, wäre Sri Lankas Schicksal sicherlich ein anderes. Andererseits: könne wir ihm den Tod von von 600 Polizisten verzeihen oder das Leben, dass aufgrund der freiwilligen Abgabe von Waffen an die LTTE verloren wurden? Sind dies vielleicht die wahren Gründe, warum sein Sohn die Stimmen des Südens nicht gewinnen kann? Doch im Gegensatz dazu stehen Chandrika (IBSV / Unterzeichnung des CEPA-Abkommens, das Sri Lankas Kleinindustrie verkrüppelt ) oder Wickremasinghe (der SriLanka fast auf einer Silberplatte der LTTE übergeben hatte, durch das CFA-Abkommen) als die wahren Verräter Sri Lanka da.

Präsident Rajapakse ist kein Narr. Innerhalb seiner Grenzen hat er seinen Job bisher gut gemacht. Er hat es geschafft, die Umsetzung von Aspekten der 13. Änderung fast zu versenken, während er die Speerspitze massiver Entwicklungsprojekte im Norden und Osten vorantreibt, mit dem Ziel, die Unterstützung des tamilische Volkes zu bekommen, die er benötigt. Eine Torheit Indien ist es, lediglich auf die Bereitstellung von Entwicklungshilfe im Norden und Osten zu pochen, wo die Bevölkerung läpische 500.000 Köpfen zählt. Präsident Rajapakse beherrscht das Zahlen-Spiel und so gewinnt er seine Wähler-Stimmen, aber er darf nicht vergessen, dass der Süden weit davon entfernt ist, entwickelt zu sein. Sich auf den Norden und Osten allein zu konzentrieren, ist schlicht unfair.

Wir sind uns bewusst, wie die UNO von mächtigen Nationen manipuliert wird. Heute ist es ein Unternehmen, das verwendet wird, um die Rechte dieser Völker zu legitimieren und kleinere Länder mit den Füßen zu treten seine heutige Führung ist nichts weiter als eine Marionette auf der Suche nach einer zweiten Amtszeit. Sri Lankas Konflikt als „ethnische“ abzustempeln war ein gemeinsamer Plan von Indien und dem Westen – zwar mit unterschiedlichen Zielsetzungen doch beide Male zum Nachteil der Souveränität Sri Lankas.

Präsident Rajapakse Fauxpas war, Vorschläge von Moon & Co könne man einfach beiseite wischen oder der Vergessenheit anheim stellen. So ist das mit dem vorliegende Bericht des Moon-Panels. Unsere Logik hätte einfachbleiben sollen. Entweder haben wir Kriegsverbrechen begangen haben oder wir haben keine Kriegsverbrechen begangen. Dies bedeutet nicht, dass Menschen nicht in der Schlacht sterben … dieses „wir haben keine Kriegsverbrechen begangen“ beruht lediglich auf der Prämisse, dass keine Befehle gegeben wurden, Zivilisten zu töten. Wozu also sollten wir Emissäre nach Indien schicken oder in ein anderes Land, um für ihre Unterstützung zu bitten? Wir haben unserer Nation gegen Terroristen geschützt – so einfach ist das!

Genfer Konventionen sind nicht dazu gedacht, Terroristen zu schützen … oder etwa doch? Unterstützung ist immer mit einem Preisschild versehen diese Unterstützungs-Versprechungen sind nicht ganz billig und es wird immer versucht, die Nation von ihren Ressourcen zu erleichtern oder sogar seiner souveränen Status zu unterdrücken. Derzeitig Drohungen, jemanden vor den Internationalen Strafgerichtshof zu zerren, sollen die srilankische Regierung dazu bringen, bei Spiel des Westens mitzumachen. Unisono sind die Menschen in Sri Lanka bereit zu akzeptieren, was kommen mag und alle seiner Bürger werden ihre Nation zu schützen wissen. Sri Lanka unterscheidet sich darin zu allen anderen Ländern, in denen derzeit Streit stattfindet und Sri Lankas Regierung sollte stolz darauf sein, dass seine Bürger alle vereint sind, wenn es darum geht, die Nation zu retten. Der Westen – vor allem aber Indien – muss dies verstehen. Sowohl der Westen als auch Indien könne wohl Schlittenfahren mit der Regierungen – nicht aber mit den Menschen; die können sie nicht täuschen und die lassen sich auch nicht kaufen.

US- und NATO-Truppen haben Tausende von Zivilisten getötet. Seit März 2011, sind 4441 Amerikaner im Irak gestorben, genauso wie 150.000 Zivilisten; weitere 4,5 Millionen Zivilisten wurden vertrieben. In Afghanistan starben 1.513 Amerikaner und bis zu 8.000 afghanische Zivilisten wurden getötet und weitere 3,7 Millionen Flüchtlinge sind interne Vertriebene oder leben in den Nachbarländern. Die USA geben 100 Mio. Dollar pro Tag in Libyen aus. Eine Flugverbots-Zone über dem nördlichen Teil von Libyen könnte $ 400 Mio. bis 800 Mio. kosten für die ersten Luftschläge. Es kostet 30 bis 100 Mio. Dollar pro Woche die Gegend zu patrouillieren. Eine Tomahawk Rakete kostet 1.400.000 Dollar. Mehr als 178 Tomahawk-Raketen im Wert von 250.000.000 Dollar wurden bislang verschossen. Könnten die USA, die NATO und Großbritannien nicht an etwas anderes denken, was sie mit dem Geld seiner Bürger machen könnten?

Sri Lanka hat praktisch alle Vertriebenen und Rehabilitierten wieder freigegeben – sogar den harten Kern der LTTE-Kämpfer. Können die USA, Großbritannien, die NATO oder auch die Indien sich auch nur halbwegs in der Nähe solcher Leistungen zu sein?

Wir werden glauben gemacht, dass der gemeinsame Feind China ist. Da Indien sich sehr wohl bewusst darüber ist, dass die morgigen Machtzentren wirtschaftlich China und Russland sind, wäre es unpraktisch, zu denken Indien würde sich auf eine Partie mit den USA einlassen, die zumindest auf dem Papier Pleite sind. Indiens Saiten werden nach westlicher Manier angeschlagen durch die westliche Frau im indischen Sari (Sonia Ghnadi) und das patriotische Indien in vielerlei Hinsicht erleichtert sein muss, dass China durch den Hambantota-Hafen Stellung bezogen hat in Sri Lanka – das sollte Indien dabei helfen, nicht zuviel Druck auf Sri Lanka asuzuüben! Indien würde sicherlich Harakiri begehen, wenn Indien zu sehr mit dem Westen verbündet… das wird also nicht passieren. In dieser Politik der doppelten Spiele … könnte es sein, dass Indien tatsächlich den Westen täuscht? Der Westen selbst kann nicht so naiv sein zu glauben, dass sie Indiens verwenden können, um zu bekommen, was man will!

Was Präsident Rajapakse muss jetzt tun muss, ist, sofort ein Referendum abzuhalten, um sein Volk zu befragen, was es sich wünscht. Dies ist ein perfektes Mittel, um die 13. Verfassungs-Änderung aufzuheben und fürimmer befreit zu sein von fremden Eingriffen.

Möglicherweise muss Indien die Resolution Tamil Nadus und auch seine korrupte Politiker beschwichtigen, aber Indien muss wissen und Indien muss daran erinnert werden, dass Sri Lanka kein Teil von Indien ist.

Indien herrschenden Elite sind die Brahmanen und Nordinder- die ganz offen die Südinder schäbige behandeln. Beide, Nord wie Süd, kennen die Realität dieser Aussage. Ebenso sind die Tamilen in Sri Lanka mehr geteilt als vereint. Wie viele Tamilen in Jaffna würde heute noch Tee aus der gleichen Teetasse trinken, wie sie sie verwenden, um Tamilen einer niedrigeren Kaste zu bewirten? Wie viele Tamilen aus Jaffna würden es heute erlauben, dass ihre Kinder Ost-Tamilen oder Up-Country-Tamilen heiraten? Mit solchen Vorurteilen unter ihnen – wie können sie glauben, in einem Eelaam zusammen zu leben – hätten sie denn eines erreicht? Dann gibt es da noch den „Diskriminierungs-Anhänger“… wie viele Tamilen sagen offen, sie würden ihre Häuser nur an Tamilen verkaufen? Eelaam diente nur dazu die separatistischen Tendenzen weg von Indien zuhalten während in Sri Lanka der Eelam-Kampf es Prabakaran und seiner Meute ermöglichte, den Klassenkampf unter im eigenen Volk zu führen und der tamilische Diaspora reicher werden, indem er auf die Sympathie setzten und Sammlung von Geldern inszinierte, die in erster Linie auf seine eigenen Bankkonten und für sein luxuriösen Lebens draufging.

Wenn mehr als 90% der 20 Millionen Bevölkerung singhalesischen sprechen, warum soll das Land entlang der regionalen Sprachengrenzen aufgeteilt werden? Wenn es unter uns Tamilen gibt, die glauben, dass Tamilen das Recht auf Heimat verwehrt wird, dann sollten sie Tamil Nadu sehen, denn das ist der rechtmäßigen Platz für ihre Heimat. 97% der weltweit tamilischen Bevölkerung leben in Tamil Nadu. Wenn Tamilen glauben, Indien würde ihnen dabei helfen ihr Eelaam in Sri Lanka einzurichten, müssen diese Tamilen in der Geschichte suchen und erklären, warum Indien das „Wir sind Tamilen“-Bewegung zerschlugen und schnell ein Gesetz erließen, das jeder Person oder Partei Starfe androht, wenn Unabhängigekeit von Indien verlangt wird.

Die Tamilen sind aufgefordert, die unzählige Versuche von Tamil Nadu durchzublättern, auf die nordindische Regierung einzuwirken, die gebührende Bedeutung von Tamil als Sprache und Kultur durchzusetzen – alle diese Versuche wurden bislang völlig ignoriert. Tamilen dürfen nicht vergessen, dass die orange Farbe in der Flagge Sri Lankas die tamilische Ethnizität darstellt, ebenso, wie das Grün für die Muslime im Lande steht! Wo anders sind solche Zugeständnisse gemacht worden für nur 2.4 Million Menschen in einer Population von 20 Millionen, wo die Mehrheit der Singhalesen 14,8 Millionen stellt?

Wir können mit einigen Tamilen mitfühlen, die den LTTE-Terrorismus für ihre eigene Zwecke benutzten und als ein Mittel zur Flucht oder zur Hilfe für ihre Familien Zuhause. Diejenigen, die den Begriff der ethnischen Diskriminierung verwendeten, um die Botschafts-Formulare ausfüllen, müssen ihr Gewissen befragen, die eigentliche Wahrheit zu sagen. Viele dieser Menschen haben in Angst vor der LTTE gelebt und halfen dabei ihre die Taschen zu füllen. Wir wissen, die meisten von ihnen waren nicht Teil der LTTE, obwohl sie schwiegen, weil sie indirekt von der Existenz der LTTE profitierten. Nochmal: Wir können das nachvollziehen und verstehen.

Wir wissen, dass die meisten Tamilen in Jaffna, die LTTE wegen eigener Gefühle des Stolzes in ihren Familien hassten; sie hassten es kompromittiert zu werden und sie hassten es, sich dem Diktat der niedrigen Kasten der LTTE-Kader beugen zu müssen. Wir können das alles verstehen.

Allerdings gibt es jetzt keine LTTE mehr. Wir können dabei auch die utopische „transnationale Regierung“ getrost vergessen, die versucht, das tamilische Volk noch einmal zu betören.

Die Gegenwart ist ein wichtiger Zeitpunkt für die Tamilen. Sie müssen entscheiden, wie sie das Unrecht wieder gutmachen, das sie der Nation angetan haben. Tamilen müssen aufhören damit, sich hinter Eelaam, Indien, „transnationalen Regierung“ etc. zu verstecken und jeglichen Versuch aufgeben, Sri Lanka zu zerbrechen. Die Tamilen müssen nun entscheiden, wie sie als aufrechte Sri Lanker weiter nach vorn gehen; und diejenigen, die das nicht wollen, für die kann die Regierung ganz bestimmt durch Gespräche mit Indien eine Staatsbürgerschaft in Tamil Nadu anbieten – wenn sie sich da mehr Zuhuse fühlen.

Viele Ungerechtigkeiten haben stattgefunden und die Stimme von Sri Lanka drängt nun darauf, dass diese Verfehlungen wieder gerade gemacht werden und der erste Schritt von einer Regierung, die die Mehrheit der Bevölkerung repräsentiert, muss es sein, die erforderlichen Veränderungen vorzunehmen. Die Regierung ist daher verpflichtet, zu handeln und die Aufhebung der 13. Verfassungs-Änderung in die Wege zu leiten.

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Muss Sri Lanka an Indien berichten?

Von Shenali Waduge vom 25. Mai 2011

Colombo – Auf der Basis der Prämisse, dass Sri Lanka eine souveräne Nation ist, gewesen ist und sein sollte, muss sich Sri Lanka fragen, in welchem Ausmaß ein Sprecher der Regierung irgendein Recht hat, diesen souveränen Status zu gefährden. Die Gefährdung geschah besonders im Kontext gemeinsamer Presseerklärungen, welche faule Kompromisse machen und Raum zulassen, um Sri Lanka zu kreuzigen

In Anbetracht dessen, dass wir unsere Führer ernennen und das auch nur für eine Amtszeit, müssen sie als erstes die Frage beantworten, warum wir Beamten schicken müssen, um den Status von Angelegenheiten Sri Lankas zu erklären; und warum Sri Lanka Indien irgendeine Versicherung hinsichtlich dessen, was die internen Angelegenheiten von Sri Lanka sind, abgeben muss. Indien wird sicherlich nicht Sri Lankas Einmischung in indische Angelegenheiten erdulden, warum sollten wir das also umgekehrt tun?

Als kleine Nation kann Sri Lanka größeren und mächtigeren Nationen nichts vorschreiben. Aber das bedeutet nicht, dass Sri Lanka auf die Knie gehen muss und betteln und sich erniedrigen lassen muss. Kein Land verteilt Geschenke, es sei denn, dass ihm das „Geschenk“ irgendeinen Vorteil verschaffen könnte. Dies trifft auf alle Länder zu, die gegenwärtig Sri Lanka mit „Geschenken“ umkreisen! Der einzige Unterschied zu einigen Ländern besteht darin, dass sie geben und (vielleicht erst später) nehmen und dabei nicht plötzlich mit Menschenrechtsproblemen, den Problemen der IDPs, Rechenschaft und Verantwortung und ähnlichen gegenwärtigen Kinkerlitzchen ankommen und dabei denken, dass sie etwas geben und dabei gleichzeitig Sri Lanka weiter einkreisen können. In dieser Hinsicht ändert sich der Aspekt des Gebens von Land zu Land.

Obwohl wir eine kleine Nation sind, darf die Welt nicht vergessen, dass wir drei Jahrzehnten terroristischer Aktivität getrotzt haben, während sich alle möglichen legale und illegale Vereinigungen gemeinsam gegen uns verschworen hatten. Mächtige Nationen, mächtige Führer sollten sich alle schämen und sich wegen ihrer eigenen Rolle schuldig fühlen: Sie haben erlaubt, dass sich in Sri Lanka terroristische Aktivität entwickeln konnte, und sie haben schweigend zugesehen, wie Unschuldige getötet wurden, während sie nach Aktionen verlangt haben, als die Terroristen endlich in die Ecke getrieben wurden!

Sich sprechen davon, uns zur Rechenschaft zu ziehen. Obwohl sie doch leicht Zugang zu den über 3000 dokumentierten Rechts- und Gesetzesverletzungen der LTTE, die von der Sri Lanka Kontrollmission (der nordischen Friedenmissionstruppe) aufgezeichnet worden war. Mehr als Gründe genug, gegen die LTTE vorzugehen. Aber solch‘ dokumentierten Beweise haben anscheinend keinerlei Bedeutung, denn obwohl es Beweise für das Rekrutieren von Kindern durch die LTTE seit über drei Jahrzehnten gab, wurde nichts getan, außer, dass weiter Berichte gesammelt und teure Konferenzen in der ganzen Welt abgehalten wurden, die eine „UN-Sondergesante“ Dame leitete, die selbst Tamilin ist und eine pro-aktive Haltung hätte einnehmen müssen, um den Terrorismus der LTTE zu beenden, denn sie wusste selbst am besten, wie brutal die LTTE war. In dieser Sache aber hat sie weder ihre eigene Ethik noch ihr Eigeninteresse in Frage gestellt.

Trotzdem ist der Terrorismus heute ein Mittel geworden, um Regierungen zu stürzen, Regime zu ändern, demokratisch gewählte Führer abzusetzen, und dies alles, um sicher zu stellen, dass die eigenen Nationen sich erhalten können. Darum sind Terroristen für die einen Freiheitskämpfer und darum scheuen die Vereinten Nationen davor zurück, den Terrorismus zu definieren. Darum können jene, die mächtige Positionen innehaben, nichts anderes tun, als Lippenbekenntnisse abzulegen. So dienen sie den Wünschen von jenen, die in Wahrheit wollen, dass der Terrorismus vorherrscht. Auf diese Weise gewinnen sie selbst persönliche Privilegien. Sollten wir eine zweite Amtszeit für den UN Generalsekretär auf dieser Basis erwarten… Er gefällt sicher dem Establishment wegen seiner Inaktivität, darum gibt es mehr als ein Kriterium dafür, dass er auf seinem Posten bleibt.

Wenn wir zu Sri Lankas Problem kommen, dann ist dies etwas, das man nicht in ein paar Worten erklären kann. Nach 500 Jahren kolonialer Politik des „teile und herrsche“ bekam Sri Lanka die Unabhängigkeit. Diese Unabhängigkeit kam mit einem Bündel von „Catch 22“-Situationen. Sowohl Indien als auch Sri Lanka und alle anderen Nationen, die unabhängig geworden sind, kämpfen darum, die Echos dieser „teile und herrsche“-Politik zu harmonisieren.

Schon sprach Indien von “Separatismus” im tiefen Süden und viele vergessen, dies mit der Bildung der Bundespartei von Sri Lanka zu vergleichen. Der ursprüngliche Name der Bundespartei bedeutet klar eine separate Nation für das tamilische Eelam. Darum wurden lange, bevor Prabhakaran irgendeinen Kampf begann oder sogar an ein separates Eelam dachte, die separatistischen Gedanken nicht nur ausgebrütet, sondern es wurde eine politische Partei gebildet, um diese Initiative – vielleicht mit dem Segen seines indischen Gegenstücks – zu realisieren.

Indien hat natürlich schnell gehandelt und wenn der Separatismus ein Erfordernis war, dann waren sie bereit, ihn zu geben, aber nicht in Indien. So half Indien, Elemente auszubilden, um den Eelam Kampf in Sri Lanka zu beginnen. Wir wissen alle, in welchem Ausmaß die Dinge danach vorherrschten. Was die Angelegenheiten durcheinander brachte, war die Rolle, die Indiens Geheimdienst spielte, und wie weit diese Mitglieder in Zusammenarbeit mit der indischen Regierung handelten.

Diese Geheimdienstauswüchs enden oft damit, dass sie als Schattenkabinette funktionieren und das ist nichts Neues. Die USA sind dafür ein perfektes Beispiel. Dies könnte ein Grund sein, warum die LTTE den früheren indischen Premier Rajiv Gandhi getötet hat. Aber Indiens Wunsch, die LTTE in Sri Lanka weiter bestehen zu lassen, war viel größer als der, die LTTE für den Tod von Rajiv Gandhi zu bestrafen. Darum herrschte die LTTE vor und darum wollte noch nicht einmal die Witwe von Rajiv Gandhi, dass die LTTE vernichtet wurde.

Die Srilanker stimmen im allgemeinen damit überein, dass Sri Lanka zwar nicht vollständig die Verbindungen zu Indien wegen dessen Zweideutigkeit hinsichtlich des LTTE-Faktors durchschneiden kann, dass aber alle Regierungen von Sri Lanka, die an der Macht für einige Zeit sind, aufpassen müssen und bereit sein müssen, jede Falle zu vermeiden, die Indien versucht, unserer Nation zu stellen. Dies ist die Lektion Nummer Eins und dies ist etwas, was sogar der gewöhnliche von der Straße Mensch weiß. Man sagt, wenn man einmal gebissen wurde, dann passt man beim zweiten Mal besser auf. Dies sollte für alle Zeit die Außenpolitik Sri Lankas bestimmen. Indien wird nie aufhören, sich in Sri Lankas Angelegenheiten zu mischen und es ist nur wahrscheinlich, dass es schlimmer wird, wenn die srilankischen Politiker nicht wissen, wie sie mit diesen anmaßenden indischen Bemühungen umgehen sollen.

Indien überschüttet im Augenblick Sri Lanka mit Einrichtungen für Immobilien, Transport, Eisenbahnen und was nicht alles. Seine Bürger errichten Gesellschaften und einigen von diesen werden sogar bald benutzt. Colombo wird bald doppelt soviel indische Bevölkerung haben. Doch wenn Sri Lanka nicht vorbereitet ist und diesen Influx nicht bedenkt und entsprechenden Gegen-Aktionen in Gang setzt, die dazu gedacht sind, mit diesen Faktoren fertig zu werden, dann wird Sri Lanka wahrscheinlich ökonomisch in die Falle laufen und die Srilanker werden wahrscheinlich auch Beschäftigungsprobleme bekommen. Was immer wir als Nutznießer empfangen – es muss uns klar sein, dass wir, wenn wir es akzeptieren, uns nicht selbst als Nation dabei opfern.

Warum erlauben wir den Indern, sich in unsere inneren Angelegenheiten zu mischen? Erzählen wir der indischen Regierung, so solle Diskussionen mit den Maoisten beginnen, erzählen wir Indien, es solle die Dalits als Menschen behandeln, erzählen wir Indien, es solle mit der Geschlechtsdiskriminierung oder der Kinderarbeit aufhören…? Und würde Indien irgendeinen Vorschlag von Sri Lanka hinsichtlich irgendeiner Angelegenheit, von der es meint, es wäre einzig das Recht ihrer Regierung, darüber zu entscheiden, und externe Parteien dürften sich nicht einmischen willkommen heißen?

Wenn das so wäre, warum rennen wir immer über die Palk Streit, um Indien die Dinge zu erklären? Können wir uns nicht als Nation mit größerer Integrität benehmen! Wenn sich unsere Politiker als allmächtig benehmen vor der srilankischen Bevölkerung, aber sanft und willfährig vor indischen Offiziellen, dann ist das wirklich eine Schande! Ich kann nur an einen Unterschied denken und das ist die Angelegenheit, bei der Israel Macht über die USA ausübt und das trotz seiner Größe und wie weit die israelischen Interessen die von der USA gemachte Politik kontrollieren.

Als eine Nation sind die meisten Politiker eine willfährige Beute der astrologischen Ratschläge und sie erwarten, dass ihnen Götter und Sterne die Antworten für die Probleme der Nation liefern. Dies ist der Fall sowohl bei den Politikern der Regierung als auch bei denen der Opposition. Wenn ausländische Führer und andere Repräsentanten um etwas bitten, ist es ziemlich hartherzig zu denken, dass wir uns nicht darum kümmern müssten und hoffen, dass ein paar patriotische Märsche oder Slogans deren Wünsche und Forderungen gegen unsere Nation auflösten.

Wir müssen alle an die Ursprünge der UN-Experten-Kommission denken: Sie entstand aus einem Vorschlag der UN-Generalsekretärs und unsere Führer stimmten damit voll und ganz überein. Später gab es viele Einwände – und jetzt ist diese UN-Kommission einer der hauptsächlichen Gründe dafür, dass wir alles versuchen, dass Sri Lanka nicht vor ein Kriegsverbrechertribunal gestellt wird. Was Sri Lankas Außenminister getan hat, ist eine Wiederholung von fast dem gleichen Vorschlag. Wenn wir nichts Falsches in den letzten Phasen des Krieges getan haben, warum stimmen wir dann Indiens Vorschlag zu, eine Untersuchung zu beginnen?

Es ist von höchster Bedeutung, dass man einsieht, dass ein Akzeptieren dessen, was falsch ist, offenbar zu sehr viel größeren und ernsthafteren Konsequenzen führen wird als die zweite Phase der Bewegung gegen Sri Lanka – die erste ist der Bericht der Expertenkommission. Der frühere IMF-Chef Dominique Strauss-Kahn sollte ernsthaft noch einmal darüber nachdenken, wie weit es Plänen, ihn zu betrügen, indem man seine schwächsten Punkte benutzt, gelungen ist, und unsere Politiker sollten auch auf ihre schwachen Punkte achtgeben. Diese werden wahrscheinlich gegen sie benutzt werden.

Was im Bewusstsein der meisten von uns gewöhnlichen Menschen erscheint, ist die Frage, ob die Sprecher für die Regierung – besonders auf der internationalen Plattform – auch nur ein bisschen Patriotismus in sich haben oder ob sie nur ihren Job tun… Denn es gibt mehr als eine dünne Linie zwischen diesen beiden Dingen! Aber die gegenwärtigen Presseerklärungen, die nach einem dreitägigen Besuch von Sri Lankas Außenminister herausgegeben wurde, gibt uns Grund, etwas anderes zu denken.

Er ist doch einer der wichtigsten Architekten des Waffenstillstandsabkommens von 2002, welches Sri Lanka fast auf einem silbernen Tablett der LTTE präsentiert hat. Dies ist die gleiche Person, welche global die Klauseln dieses Abkommens angepriesen hat! Kann denn Sri Lanka nicht endlich anständige Männer und Frauen finden, die mit einem richtigen Gewissen funktionieren können und die Nation lieben? In Anbetracht der Tatsache, dass er das CFA von 2002 lobte und das dies das Gegenteil von seinen gegenwärtigen Stellungnahmen ist, wundert man sich wirklich, woran er ernsthaft glaubt.

Zuerst müssen wir als eine Nation alle darin vereint sein, dass wir gemeinsam die Haltung haben, dass unser Militär keine Taten begangen hat, welche die Genfer Konvention verletzten… Man sollte sich daran erinnern, dass die Genfer Konvention keine Anwendung auf Terroristen findet und dass die LTTE von mehr als 32 Nationen als eine terroristische Vereinigung definiert wird. Es kommt diesen Nationen zu, dann ihren eigenen Bürgern zu erklären, warum sie davon abgewichen sind, indem sie der LTTE erlaubt haben, die Oberhand zu behalten… Einige Nationen müssen jetzt erklären, warum sie sogar LTTE-Führern geholfen haben, aus Sri Lanka zu entkommen.

Die sogenannten Expertenberichte wurden nach Hörensagen zusammengestellt und enthalten keine Beweise, die jede gemachte Feststellung auch belegen. Diese Feststellungen stehen sogar im Konflikt mit den Leitern des UN-Personals, welche die Streitkräfte wegen deren humanitärer Operation lobten, wobei die meisten Szenen der Hilfsanstrengungen sofort der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden, als sie stattfanden.

Wenn irgendeine Nation erwartet, eine brutale terroristische Organisation wie die LTTE ohne den Tod eines einzigen Zivilisten vernichten zu können, dann träumt sie wirklich (Sri Lanka sMilitär hat viele Beweise vorzulegen, die zeigen, dass es so viele tamilische Leben gerettet hat und dass – als bestes Beispiel – 300.000 auf die Seite des Militärs kamen). Können die Unterstützer der LTTE erklären, warum die LTTE systematisch alle tamilischen gemäßigten vernünftigen Politiker, tamilische zivile Führer der Gesellschaft, den tamilischen Klerus, ja faktisch jeden, der gegen die terroristische Aktivität war, getötet hat?

In der Tat ist die Absurdität der Zahl der zivilen Opfer, bei denen das Militär von ausländischen Experten beschuldigt wird, sie getötet zu haben, eine Farce. In Anbetracht der Tatsache, dass die Bevölkerung von Sri Lanka 20 Millionen beträgt und die Tamilen 12 % der Bevölkerung ausmachen (2,4 Millionen), muss man außerdem noch bedenken, dass von dieser Zahl mindestens 1 Million im Ausland lebt. Die übrigen 1,4 Millionen sind in ganz Sri Lanka verteilt. Wenn 800.000 außerhalb des Nordens und Ostens leben, bedeutet dass, dass nur 600.000 übrig bleiben, die im Norden und Osten aufgeteilt sind.

Es ist rätselhaft, dass 300.000 der LTTE entkommen sind und ernsthaft gefragt wird, für wie lange indische Tamilen sich in Sri Lanka im Laufe der Jahre angesiedelt haben, da ja viel vom Norden unter der Herrschaft der LTTE war… Weil in einer Bevölkerung von 20 Millionen mit 12 % Tamilen (was 2,4 Millionen ergibt) es extrem schwierig ist, sich sogar im Traum vorzustellen, dass die Zahl der Toten, die jene ausländischen Quellen als vom Militär getötet zitieren, wahr sein könnten.

US-Staatsanwalt Eric Holder spricht von der Tötung von Osama Bin Laden und sagt: “Das war ein Akt der Selbstverteidigung und somit gerechtfertigt.” Dies hatte der CIA-Leiter Leon Panetta dazu zu sagen: „Diese Behörde hier hatte den Auftrag, bin Laden töten.“ Und offenbar hätten sie ihn nicht getötet, wenn er tatsächlich die Hände gehoben, sich ergeben und damit keine Art von Bedrohung dargestellt hätte. Dies wäre dafür geltendes Gesetz gewesen.

“Aber sie hatten die volle Autorität, ihn zu töten.” So betreten die USA eine andere, souveräne Nation bei Nacht und Nebel, töten den Mann, den sie für den Tod von amerikanischen Bürgern am 11. September für verantwortlich hielten, und sie streuen seine Asche ins Meer. Erst dann kündigen sie der Welt den Tod von Osama an und fühlten sich gerechtfertigt. Warum können also die USA und die anderen Nationen nicht verstehen, dass Sri Lanka in den letzten 30 Jahren weit mehr verlorene Leben zu beklagen hat?

Die USA waren wütend auf einen Mann, den sie selbst aufgebaut und genährt hatten, aber Sri Lanka hat 30 Jahre damit verbracht, Friedensgespräche und Verhandlungen und Waffenstillstände abzuhalten, bevor wir wirklich damit angefangen haben, die LTTE zu eliminieren… Sri Lanka sollte jetzt erlaubt werden, den Frieden aufzubauen, anstatt dass versucht wird, die LTTE wieder zu beleben.

Jene, die mit dem Finger auf Sri Lanka zeigen, müssen zuerst erklären, wie viele Zivilisten die USA im Irak getötet haben, bevor sie Saddam Hussein fingen, wie viele afghanische und pakistanische Zivilisten die USA und die NATO Truppen getötet haben, bevor sie Osama töten konnten und viele Zivilisten die NATO-Truppen in Libyen getötet haben, während sie Gaddafi beschuldigten, absichtlich seine eigenen Leute anzugreifen, und ihn der Kriegsverbrechen beschuldigten. Die NATO hat bisher über 2600 Mal in Libyen Raketen abgeworfen, und welche Entschuldigung hat die NATO dafür zu geben, dass dabei unschuldige Zivilisten getötet wurden?

Einer der Fehler, den Sri Lankas Politiker weiterhin machen, ist, dass sie ohne eine richtige Außenpolitik einfach glauben, dass Sri Lanka seine glücklichen Tage in irgendwelchen astrologischen Karten finden kann. Wir können Feindseligkeit nicht einfach in eine andere Richtung lenken, aber wir können Antworten darauf finden, wie wir den Stürmen, die in unsere Richtung wehen, trotzen können. Wir sind jetzt viel verwundbarer als Nation, denn wir sind jetzt eine Nation, die im Frieden lebt.

Während sich viele Tamilen offen freuen, zeigen einige Widerwillen, obwohl ihr eigenes Gewissen ihnen sagen wird, wie frei sie jetzt jedes Mal, wenn sie es möchten, in den Norden und Osten reisen können. Aber mit der geografischen Bedeutung von Sri Lanka wird das ökonomische Interesse die westlichen und östlichen Interessen sicher mehr und mehr auf Sri Lanka ausrichten. Darum müssen alle „Geschenke“ (finanzielle oder andere), die wir bekommen, mit großen Befürchtungen und mit einem bereit stehenden Aktionsplan akzeptiert werden, um sicher zu stellen, dass unserer souveräner Staat niemals kompromittiert werden kann.

Sir Lanka wäre wirklich im Frieden angekommen, wenn jene, deren Aufgabe es ist, die Nation zu repräsentieren, Männer und Frauen mit Integrität wären, und nicht jene, die von einer politischen Partei zur nächsten springen, aus purem Eigennutz. Der Risikofaktor bei diesen Politikon ist viel größer, denn wir werden uns immer wundern, ob sie am Ende unser Land auf ungünstige Aktionen nach Diskussionen mit ausländischen Partnern festlegen oder nicht. Sie sind wie Fähnchen im Wind.

Als Bürger Sri Lankas sind wir nicht mehr bereit, weitere Jahre des Elends zu erleiden, nur, weil keine passenden Beamten ernannt und die richtigen Politiker gewählt worden sind.

Ein Gedanke zu “Shenali Waduge

  1. Was hat das damit zu tun das in indien 96 % prozent der tamilen in indien leben?
    die meisten tamilen in sri lanka können nicht mal singhala also wie soll man da zusammen leben wir sind nicht ein volk !!! wir sind 2 grund verschiedene völker und nicht das ich sage das alles was ltte gemacht habe aber es war eine frage der zeit , dass man sich nicht unterdrücken lässt ! die singhalesen haben erst ltte geschaffen , durch die jahrzente der unterdrückung. Wen man mit friedlichen demostration nichts erreicht ,was bleibt dan den noch übrig ausser gewalt??? und ausserdem was soll den dass mit den ganzen budhisten tempel in den tamilen gebieten noch mehr kann man ein volk ja nicht provozieren !!

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