Lucien Rajakarunanayake


Die Terror-Evangelistinnen der LTTE 

von Lucien Rajakarunanayake am 21. Oktober 2011

Dass die LTTE Propaganda von heute den Wert von Frauen kennt, ist von derselben Bedeutung wie sie die militärischen Führung der Tamil Tigers Frauen gegenüber zukommen ließ, als sie Frauen und Mädchen als Selbstmord-Kader trainierten, um einige der blutigsten terroristischen Aktivitäten in Sri Lanka und Indien durchzuführen.

Das eine Frau eine Person mit ihren Tränen narren kann, wie auch ihre Fähigkeit, Menschen mit erschütternden leidvollen Geschichten bewegen zu können – die wahr sein mögen oder auch nicht – ist eine gut dokumentierte Tatsache, die keinen Makel auf Frauen generell wirft. Gerade jetzt benutzt die LTTE, oder ihre so sogenannte Diaspora Flügel in vielen Teilen der westlichen Welt, drei Frauen, um Geschichten von unglaublichen Horror über srilankischen Truppen zu spinnen; Frauen, die alle von sich behaupten, Augenzeugen zu sein, und deren Worte durch unethische Journalisten und Menschenrechtsaktivisten und sogar von Juristen geradezu aufgesogen werden – allesamt Professionen, die eigentlich höhere Standards haben sollten, den Wahrheitsgehalt von Aussagen von angeblichen Zeugen zu ermitteln.

Der Fokus liegt nun auf den Geschichten von drei Frauen, die mit und für die LTTE gearbeitet haben, verschiedenen lang, von mehreren Monaten bis zu mehren Jahren. Sie haben an all‘ den terroristischen Aktivitäten der LTTE teilgenommen, an den Angriffen auf Schulen und Krankenhäuser, an den gewaltsamen Entfernungen von Kindern von ihren Eltern um sie zu Kindersoldaten des Terrors zu machen, am Schlachten von hunderten von Zivilisten und dem Töten eines Präsidenten und eines ehemaliger Premierminister. Deswegen aber waren sie nie zu Tränen gerührt, noch hatte sie Alpträume wegen all dieser Schrecken und dem Blutvergießen um sie herum, das wahrscheinlich sogar noch von ihnen selbst direkt oder indirekt unterstützt wurde.

Das macht aus diesen drei Frauen Komplizen der LTTE in deren Verbrechen, die sie in vielen Ländern begangen haben, über einem längeren Zeitraum hinweg, währenddessen sie jede Freiheit und jede Ermutigung der LTTE gegenüber gaben, weiter zu machen mit ihrem Terror in Sri Lanka – solange, bis die LTTE schließlich international zur Terrororganisation erklärt und gebannt wurde. Ein solche aktive Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Terroristen würde in der Regel Anlass zu ernsthaften Bedenken über die Glaubwürdigkeit geben, wenn solche Leute Anklagen gegen diejenigen richteten, auf die die LTTE mit ihrer Kampagne des Terrors zielte. Aber das ist heute nicht der Fall.

Heute sind Tamilvani Gnanakumar, der heimlich Star von Channel 4, Vathsala Devi, die Witwe des LTTE Militärführers Ramesh und sie selbst eine bewaffnete Kader-Frau der LTTE, sowie Meena Krishnamoorthy, die mit und für die LTTE viele Jahren lang arbeiteten, die ach so glaubwürdigen Zeugen gegen Sri Lanka und seine Sicherheitskräfte, wichtige Teile der gut organisierten Angriffe durch die pro-LTTE-Tamilen auf der ganzen Welt. Sie sind heute das letzte Wort in Sachen Wahrheiten der LTTE, in der Tat, was sie zu sagen haben, ist das Evangelium des Terrors im New Testament von Betrug und Täuschung.

Lassen wir einmal nur die Fakten für sich sprechen: Tamilvani Gnanakumar kam nach Sri Lanka, viele Monate bevor der bewaffneten Konflikt mit der LTTE im Mai 2009 endete. Sie überzog ihr Visum, reiste in LTTE-Territorium und behauptet, als Krankenschwester gearbeitet zu haben, wofür sie aber keinerlei Ausbildung vorweisen kann. Als der Konflikt sich auf sein Ende zu bewegte, zog sie, zusammen mit Tausenden von anderen Tamilen, in Sicherheit und Schutz, die ihr von den srilankischen Truppen geboten wurden.

Sie war einige Zeit in Menik Farm, bekam dort ein Telefon, um mit ihren Eltern in Großbritannien sprechen zu können, und ihr wurde schließlich erlaubt, das Land als freie Bürgerin des Vereinigten Königreichs zu verlassen; sie wurde weder wegen der Überziehung ihres Visums belangt, noch wegen ihrer Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.

Sie beginnt ihre Tirade gegen die srilankischen Sicherheitskräfte noch während sie in deren Obhut in Menik Farm war, mit Telefon-Gespräch mit den britischen Zeitung The Observer und dem Guardian-Korrespondent. Später, unbeschadet zurück in Großbritannien, erzählte sie sich hoch bis zur Zeugin von Channel 4 in ihren Bemühungen, Sri Lanka als das schlimmsten Schlachtfeld zu zeigen, das die Welt je gesehen hat.

Niemand fragte sie, was sie, als sie bei der LTTE war, wirklich getan hat. War sie wirklich nur in der Krankenpflege tätig, für die sie keine Ausbildung hat, oder war sie bei den kämpfen Kader-Frauen der LTTE beteiligt? War sie etwa ein „Unterhalterin“ für hohe LTTE-Kader, und hat sie dabei nie gesehen, wie Kindersoldaten ausgebildet wurden und hat sie die Kampfkinder nie in Aktion gesehen? Diese Fragen kamen offenbar nie auf in den Köpfen derer, die die sie und ihre Geschichte von den Schrecken der Sri Lanka zitieren, denen sie irgendwie völlig unversehrt entgangen ist.

Wohlgemerkt: diese Frau, die in die Freiheit nach Menik Farm geflohen ist, spricht kein Wort darüber, wie die LTTE auf die fliehenden Tamilen feuerte als sie die Lagune überquerten, um in die Sicherheit der Sicherheitskräfte zu gelangen. Ist dies selektive Amnesie oder ist dies die selbstauferlegte Bestimmung nicht die Wahrheit zu sagen, die für die so genannten tamilischen Diaspora und auch für Channel 4 ein Schande wäre?

Als nächstes gibt es da Vathsala Devi, die Witwe des LTTE-Militärführers Ramesh. Es gibt keine Leugnung, dass sie mit Ramesh zusammen war, ob das nun sein richtiger Name oder sein nom-de guerre war, während des größten Teils seines Kampfes gegen den srilankischen Staat, ein Kampf der zum Großteil von Terror und Brutalität wurden. Sie beschwert sich jetzt vor einem Gericht in Washington DC wegen der Tötung ihres Mannes, und auch vieler anderer, und ihre Bitte wird durch das Gericht befolgt, das außerdem eine interessante Möglichkeit zur Verfügung stellt, die Vorladung zuzustellen. Wenn sie die Vorlandung nicht persönlich liefern kann, dann genüge eine Veröffentlichung in zwei srilankische Zeitungen und/oder in TamilNet.

Aber was ist TamilNet? Es ist der anerkannte Propaganda-Arm der LTTE, noch aus der Zeit, wo diese ihre Kampagne des Terrors startete; aus der Zeit, als die LTTE zur terroristischen Organisation durch die US-Regierung und vielen anderen Ländern auch ernannt und gebannt wurde. Vathsala Devi war selbstverständlich auch nicht Zeugin des Terrorismus und der Brutalität der LTTE, ob von ihrem verstorbenen Ehemann durchgeführt oder einen seiner anderen bewaffneten Kader. Auch sie wusste natürlich auch nicht, dass die LTTE menschliche Schutzschilde aus tamilischen Zivilisten machte, und vielleicht hat sie auch noch nie von Kindersoldaten gehört, noch wusste sie von tamilischen Selbstmord-Kadern und wie sie ausgebildet wurden, und sie weiß auch nichts davon, wie die LTTE die Verfolgung der flüchtenden Tamilen aufnahmen und sie von hinten erschossen.

Oh ja, sie ist ein sehr glaubwürdiges Zeugnis, was den allgemeinen Standard der Glaubwürdigkeit der Vorwürfe angeht, die sich gegen ein Oberhaupt des Staates, und gegen die Mitglieder ihrer Sicherheitskräfte richtet. Vathsala Devi ist wahrlich eine weitere „Terror-Evangelistin“ im Neuen Testament von Betrug und Täuschung.

Und jetzt haben wir da noch Meena Krishnamoorthy, die laut schreit von Down Under aus. Sie kommt nun mit ihrer ureigenen Version von Terrorevangelistinnen-Geschichten, während die Pro-LTTE Tamil Diaspora geradezu hyper-aktiv wird angesichts des Treffens der Commonwealth Regierungschefs nächste Woche in Perth, Australien. Diese Bharatha-Natyam-(Indische Tanzkunst) Künstlerin zeigt uns eindrucksvoll, dass sie viel besser in die Kunst der Täuschung ist als im rythmischen Tanz zu Carnatictischer Musik, während sie ihre ganz eigene Geschichte des Terrors erzählt, der sie erst am Ende ihrer vielen Jahre bei der LTTE gewahr wurde. Fürwahr: Was für ein wunderbar bewegende Geschichte!

Sie kommt nach Sri Lanka vor mehr als sieben Jahren, verliebt sich in den Mann, der zu ihrem Partner wird, und bewegt sich mit ihm in LTTE-Gebiet hinein. Dort arbeitete sie die ganze Zeit – kein Wort von dem, was sie genau sie dort tat, außer einer beiläufigen Bemerkung, dass sie in einem ungenannten Krankenhaus beschossen wurde, das sie aber völlig unversehrt verließ.

Sie hat eine andere Variante der Geschichte zu erzählen. Während andere behaupten, sie sahen, dass das srilankische Militär Tamilen der Flucht vor der LTTE angriff, trägt sie die Geschichte auf das weite Meer hinaus. Sie sticht heraus als eine, die behauptet, dass sie sah, wie die Schiffe der Sri Lanka Navy von hoher See aus die Zivilisten unter Beschuß nahm, die an Land versuchten, der LTTE zu entkommen. Was für eine dramatische Geschichte!

Jetzt gibt es eine einfache Frage, die gestellt werden müsste: Wie zum Teufel ist sie am Leben gebleiben, um diese fatale Geschichte zu erzählen, wenn die LTTE auf die fliehenden Tamilen von hinten schoß und die SL Navy sie mit schwerer Artillerie von vorne angriff? Wußte sie nicht, wie Frauen der Selbstmord-Kader der LTTE zu dem Lager kamen, in dem tamilische Vertriebenen durch die SL-Armee geborgen wurden und sich dort inmitten der Flüchtlinge selbst in die Luft sprengten? War sie vorübergehend erblindet oder nur zu sehr mit dem Üben von Bharatha-Natyam beschäftigt? Warum hat es so lange gedauert, bis dieses angebliche Gemetzel der Marine öffentlich gemacht wird? Wußte sie es (noch) nicht, als der ehemalige Kommandant der SL Navy zum Hochkommissar in Australien ernannt wurde?

Oder ist sie plötzlich aufgewacht aus einem Alptraum, als sie merkte, dass die mageren Erträge aus ihrem Bharatha-Natyam Getanze gut aufzubessern sind als „Terrorevangelistin“ im Neuen Testament von Betrug und Täuschung? Umso überraschender ist das Ganze, als die urplötzlich Wiederbelebung ihrer Erinnerung von einigen Juristen in Aussie-Land ernst genommen wird, ebenso wie von einigen der Aussie-Bundespolizei auch.

So, hier sind also die Geschichten von drei bluttriefenden Frauen auf der Spur der Tigers – Frauen, die, wie die berühmten drei Affen, nichts Böses gesehen haben, nichts Böses gehört, und die kein Übel sprechen über die Tamil Tigers, mit denen sie alle gearbeitet haben. Ihre Horror-Stories müssen herhalten um die Propaganda-Ziele derer zu befriedigen, die eine Schlacht der Worte und Media-Strategie austragen, um die militärische Niederlage der LTTE wett zu machen.

Ihr Kampf dient lediglich dazu, die neugewonnene Freiheit der Tamilen von Sri Lanka zunichte zu machen; nein, noch nicht in einer perfekte Demokratie, aber sicher und aus den Klauen der LTTE befreit, auch aus den Krallen seiner Kader-Katzen, deren Blutdurst offenbar noch immer nicht erfüllt ist, zumindest nicht, wenn man diese Stimmen der „Terror-Evangelistinen“ im Neuen Testament von Betrug und Täuschung aus Großbritannien, Washington und Australien Gehör schenkt.

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion: Lucien Rajakarunanayake  ist persönlicher Politik- und Informations-Berater von Präsident Rajapaksa.

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