Interview


Ratnajeevan Hoole flieht, um sich vor Douglas Devananda zu retten

Von Namini Wijedasa für Lakbima News vom 13 August 2011

Ratnajeevan Hoole, Professor für Eletrotechnik, Universitäts- Kommissions Koordinator für Maschinenbau an der Universität Jaffna, ist aus dem Land Ende der letzten Woche geflohen, nachdem der EPDP Führer Douglas Devananda ein Gerichtsverfahren gegen ihn initiierte. Professor Hoole gewährte Lakbima News ein Interview von seiner temporären Basis in London aus.

Auszüge aus dem Interview:

Frage: Was waren die Umstände Ihrer verlassen? Gab es einen unmittelbaren Auslöser, der dazu geführt hat, gab es eine Bedrohung, gab es Einschüchterungen oder hatten Sie Angst um Ihr Leben? 
 


Hoole: Ja, es gab eine Strafanzeige, die von der Polizei aufgenommen wurde wegen eines gewissen Artikels, den ich  geschrieben hatte, basierend auf Informationen aus erster Hand über die Manipulationen bei den Wahlen in Kayts durch die  EPDP.

Die Strafanzeige bedeutete, dass ich verhaftet werden würde und nur auf Kaution freigelassen werden könnte. Der kriminalisierende Charakter der Ladung sowie andere Faktoren, sagten mir, dass das ganze Rechtssystem in der Gegend in Devanandas Taschen ist. Die Anhänger der EPDP haben nach glaubwürdigen Berichten viele Menschen ermordet und mir wurde geraten, nicht wiede nach Kayts zu gehen. So bin ich geflohen.

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Gordon Weiss: „Man muss also feststellen, dass es eine lange und profunde Geschichte des Mangels an Verantwortlichkeit in Sri Lanka gibt…“

Von Radio Netherlands Worldwide vom 11. August 2011

In seinem kürzlich erschienenen Buch „The Cage“ verweist der ehemalige UN-Sprecher Gordon Weiss auf Belege dafür, dass die Regierung von Sri Lanka Kriegsverbrechen begangen hat – und er kritisiert die UNO.

Als UN-Sprecher in Sri Lanka während des Konflikts, erlebte er aus erster Hand, dass die UNO nicht in der Lage, ihre Aufgaben dort zu erfüllen war. RNW befragte Gordon Weiss nach der Rolle der UNO und dem Mangel an Rechenschaftspflicht in Sri Lanka.

Frage: Können Sie uns einen kurzen Bericht von dem geben, was passierte mit den Vereinten Nationen in der letzten Phase des Krieges in Sri Lanka?


Weiss: Als die letzte Phase des Krieges an Fahrt gewann, und als die Luftangriffe begannen auf die de facto Hauptstadt der Tamil Tigers (Kilinochchi) im Jahr 2008, warnte die Regierung die UN, dass sie ihre Mitarbeiter aus dem Norden abziehen möge. Die Luftangriff der Regierung kamen gefährlich nah heran an UN-Positionen in Kilinochchi. Unsere Mitarbeiter verbrachten viel Zeit damit, sich in Bunkern zu verstecken. Sie waren nicht wirklich in der Lage, effektiv ihre Aufgaben zu erfüllen, die sich weitgehend auf humanitäre Hilfe konzentrierte. Also kam die UNO der Aufforderung nach und ist abgezogen. Ab diesem Zeitpunkt gab es faktisch keine unabhängige internationale Präsenz mehr in der nördlichen Region, mit Ausnahme des Internationalen Roten Kreuzes. (Weiterlesen >>) 

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Rajavarothiam Sampanthan: „Ich betrachte das singhalesische Volk wie meine eigenen Brüder und Schwestern.“

Von Rohan Abeywardena für The Island vom 7. August 2011

Der Parteichef der Tamil National Alliance (TNA) Rajavarothiam Sampanthan hat in der Folge des deutlich harten Standpunktes bei der Sitzung am vergangen Donnerstag gegenüber der Regierung, von der die TNA innerhalb der nächsten 10 möchte, dass sie endlich auf fünf Monate alte Vorschläge reagiert sich mit The Island zu einem langen Interview zusammen gesetzt.

Sampanthan besteht darauf: die TNA hat damit kein Ultimatum ausgesprochen und man sei weiterhin bereit zu Gesprächen.

Frage: Obwohl sich die Dinge vielleicht nicht so sehr in Sachen Dezentralisierung bewegt haben, hat die Regierung viel getan, um die Infrastruktur im Norden und Osten zu verbessern. Selbst im Fall der Vertriebenen hat sie mehr als 270.000 der etwa 300.000 Insassen, die in Lagern angesiedelt wurden, wieder angesiedelt. Warum pocht die TNA immer auf die negativen Aspekte? Bei den kürzlich abgeschlossenen kommunalen Wahlen hat die TNA laut Minister Douglas Devananda rassistische Hass aufgepeitscht. Ist das der Weg, um zu bekommen, was man will?  (Weiterlesen>>) 

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Tissa Attanayake: Regierung versucht, die Tamilen erneut zu täuschen

Aus Labima-News vom 20. Juli 2011


UNP-Generalsekretär Tissa Attanayaka klagt, dass die UPFA-Regierung derzeit massiven Schwindeleien frönen mit Blick auf die Täuschung nicht nur der westlichen Nationen, sondern der eigenen Leute, indem sie vorgibt, ernsthaft nach einer Lösung der ethnischen Fragen zu suchen.

In einem Interview mit Lakbima-News, behauptete der UNP-Abgeordnete Attanayaka, dass die Regierung entschlossen sei, „das tamilische Volk zum wiederholten Mal zu täuschen will mit der Forderung nach der Einrichtung eines weiteren All-Parteien-Kommittees als Mittel zur Ausarbeitung einer Lösung Nord-Ost-Problems.“

Nachfolgend, die wichtigsten Statements aus dem Interview zusammengefasst: (Weiterlesen>>)

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Col. R. Hariharan: FAQs auf das Channel 4 Video über Kriegsverbrechen in Sri Lanka

Von Col. R. Hariharan vom 14. Juli 2011 aus seinem Blog www.colhariharan.org

Ich habe eine Reihe von Mails empfangen, in denen ich um meine Kommentare auf des Channel 4-Video „Sri Lanka’s Killing Fields“ über angebliche Kriegsverbrechen, von Sri Lankas Armee begangen, gebeten wurde – besonders nachdem ich an einer Podiumsdiskussion teilgenommen habe zu dem Thema in Headlines Today TV. Ich gebe meine Ansichten und Kommentare zu Fragen im Folgenden zusammengefasst wider:

Frage: Glauben Sie, dass die sehr deutlichen Aufnahmen, die Channel 4 zeigte von Kriegsverbrechen der srilankischen Armee wahr sind?



Hariharan: Es gibt zwei Fragen im Zusammenhang mit den Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen 
Zunächst ist es die, ob das Videomaterial echt ist oder nicht: Das Filmmaterial wurde von internationalen Experten (u.a. von einigen der UNO), die glauben, sie sind authentisch. Sri Lankas Regierungs-Experten jedoch behaupten, sie seien manipuliert. Ich denke, das Video stellt einen sog. ‚Anscheinsbeweis‘ (prima facie) für eine internationale Kommission dar, diese daraus entstehenden Vorwürfe von Kriegsverbrechen zu untersuchen, die gleiche Kommission könnte auch gleich die Video-Aufnahmen von neutralen Sachverständigen im Laufe ihrer Untersuchung prüfen lassen. (Weiterlesen)

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Kohona: „Channel 4 Video ist eine glatte Lüge!“

Von Shanika Sriyananda aus dem Sunday Observer vom 3. Juli 2011

Colombo – Sri Lankas Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Dr. Palitha Kohona sagte, dass Kommentator John Snow und des in Großbritannien ansässigen Channel 4 (Ch-4), der das Video „Sri Lanka’s Killing Fields“ veröffentlichte – stark auf Informationen der LTTE Propaganda-Abteilung, TamilNet, beruhe – der Sender habe bewusst das Video öffentlicht, um die zu internationalen, öffentliche Meinung zu beeinflussen und gleichzeitig Sympathie für die LTTE und ihre Sache zu produzieren.

Dr. Kohona, zusammen mit seinem Stellvertreter, Generalmajor Shavendra Silva, haben einige technische „Lügen“ entlarvt, die in dem Video vorkommen, anlässlich einer Vorführung des Dokumentarfilms  am 22. Juni im UN-Church-Centre in New York, gesponsert von Amnesty International  Human Rights Watch sowie der International Crisis Group.

„Der Kommentar ist stark auf die LTTE Propaganda zugeschnitten. Dies wird offensichtlich durch die Art von Bildern und Phrasen , die John Snow verwendet, wobei er versucht Sympathie für die LTTE zu schaffen. Es ist einfach unübersehbar, man kann den Kommentar nur als verdreht bezeichnen“, sagte Kohona.

In einem Exklusiv-Interview mit dem Sunday Observer diskutierte Dr. Kohona, der derzeit in Sri Lanka ist, das Motiv von Ch-4,  die Initiativen der Regierung, die getroffen wurden, um Tamilen vor LTTE Terror zu schützen und künftige Maßnahmen gegen Ch-4. Er sagte, man habe sich mit dem Video adäquat nach seiner Ausstrahlung in New York auseinandergesetzt.

Auszüge aus dem Interview: (Weiterlesen)

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„Ich habe gebeten, Sri Lanka zu besuchen, aber dies wurde bisher verweigert“ – Christof Heyns

Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus TransCurrents vom 25. Juni 2011

von Namini Wijedasa

Ein Interview mit dem Sonderberichterstatter über außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen, Christof Heyns.

Frage: Die Channel-4-Dokumentation fordert die Zuschauer auf, viele Rückschlüsse zu ziehen über das Material, das verwendet wurde. Sie impliziert, zum Beispiel, dass Frauen vergewaltigt wurden, obwohl es nicht möglich ist, von den Körpern her zu bestimmen, ob sexueller Missbrauch in der Tat eingetreten ist. Sie zeigt nicht, wie srilankische Artillerie in zivile Gebiete einschlägt, etcetera. Wie würden Sie die Channel-4-Dokumentation aus journalistischer Perspektive und dem Blickwinkel der Menschenrechte analysieren?

Heyns: Ich denke, das Video muss im Rahmen aller verfügbaren Beweise gesehen werden, was das bislang untersuchte und veröffentlichte Material von NGOs und dem Panel des Generalsekretärs umfasst. Der kumulative Effekt der vorliegenden Nachweise und Belege ist eine kohärenter Fall, dass es nämlich Grund für ernsthafte Besorgnis gibt, über das, was auf beide Seiten während des Krieges geschah, insbesondere, was passiert in den letzten Stadien ist, als die Regierung die Oberhand gewann, und dass es keine unabhängigen Zeugen gibt. (Weiterlesen) 

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Neomal Perera:“Wir möchten nicht isoliert werden“

Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus dem Sunday Leader vom 12. Juni 2011

Von Mandana Ismail Abeywickrema

Die srilankische Regierung hat mit Indien vereinbart, die 13. Änderung nach den Wünschen und Hoffnungen der Menschen im Land umzusetzen, sagte der stellvertretende Außenminister Neomal Perera. In einem Telefon-Interview mit dem Sunday Leader, stellte Minister Perera fest, es sei wichtig, einen guten Dialog zu haben, wenn man wieder daran gehe Beziehungen mit der internationalen Gemeinschaft aufzubauen, wie es die Regierung jetzt begonnen habe.

Laut Minister Perera, sehen die diplomatischen Gemeinschaft und die srilankischen Regierung nun positiv in die Zukunft und das Land benötige die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

Auszüge aus dem Interview: (Weiterlesen) 

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Einfangen: Das Netz der LTTE-Finanzkontrolleure

Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus dem Sunday Observer vom 29. Mai 2011

Von Shanika Sriyananda

Colombo – Shanaka Jayasekara ist Experte für Terrorismus- Bekämpfung aus Australien. Er sagt, dass das Festsetzen des Finanzkontrolleurs der LTTE, der Zugang zu allen finanziellen Ressourcen der Organisation hatte, die in der ganzen Welt auf geheimen Bankkonten liegen, ein großer Erfolg für die Anti-Terror-Aktivitäten auch von Sri Lanka seien. Die niederländische Regierung hatte veranlasst, den Mann festzusetzen.

Jayasekara: „Der Mann benutzte das Pseudonym ‚Saana Chandran‘ und er operierte von den Niederlanden aus. Er war der Mittelpunkt eines weitverbreiteten Netzwerkes, das die Konten der LTTE an vielen Orten aufrecht erhielt und verwaltete. Er hätte eine ernstere Bedrohung dargestellt , wenn er sich einer der Splitterparteien der LTTE angeschlossen hätte. Ich hoffe, dass die niederländischen Behörden Zugang zu Saana Chandrans Dateien haben und alle geheimen Bankkonten der LTTE aufspüren werden.“ (Weiterlesen)

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„Obwohl nicht auf sie gezielt wurde, starben viele Zivilisten“ – Rohan Gunaratna

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 6. Mai 2011

Colombo – In einem Interview mit The Sunday Leader sagte Professor Rohan Gunaratna, Leiter des Internationalen Zentrums für Politische Gewalt und Terrorismus-Forschung an der Nanyang Technological University in Singapur und iener der Hautpsprecher am gerade beendeten, dreitägigen Seminar des Verteidigungsministeriums mit dem Titel „Sieg über den Terrorismus – Srilankischen Erfahrungen“ auf die Frage, wie authentisch der neue Film von Channel 4 sein könne, dass er noch nicht die Gelegenheit gahebt habe, sich den Film anzusehen, dass es aber durchaus sein könne, dass solche Tötungen passiert seien. (Weiterlesen)

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Karuna: In der Vergangenheit zu graben, bringt nur Hass hervor

Übersetzt aus The Nation vom 5. Mai 2011

Von Arthur Wamanan

Colombo – Der ehemalige starke Mann der LTTE und jetzige SLFP Vice-Präsident und stellvertretender Minister für Umsiedlung, Vinayagamurthi Muralitharan (alias Karuna) sagt, dass das Graben in der Vergangenheit nur neuen Hass unter die Menschen bringe. In einem Interview mit „The Nation“, wies der stellvertretende Minister darauf hin, dass diejenigen, die sich für internationale Untersuchungen über mutmaßliche Kriegsverbrechen einen Krieg im Land heraufbeschwören.

Er sagte auch, dass Sri Lanka mit der aktuellen Ministerpräsidentin von Tamil Nadu Chief, Jayalalithaa Jayaram, sprechen solle und die herzliche Beziehung mit dem indischen Bundesstaat pflegen solle.

Es folgen Auszüge aus dem Interview: (Weiterlesen) 

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Interview mit Kumaran Pathmanathan alias „K.P.“

“Der UNO-Bericht über Kriegsverbrechen wird niemandem nutzen” – „K.P.“

Shanmugam Kumaragan Tharmalingam (alias Selvarasa Pathmanathan, alias Kumaran Pathmanathan, oder einfach „K.P.“ ist der Chef war eine der jetzt dezimierten Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE). Er wird in verschiedenen Ländern gesucht, einschließlich Indien. Dies in Verbindung mit der Ermordung von Rajiv Gandhi. „K.P.“ hatte naturgemäss eine sehr intime Innenansicht der Organisation, die einst die gefürchtetste terroristische Organisation der Welt war, bevor al Qaida nach dem 11. September ihr den zweifelhaften Rang ablief. Unter anderen betrachtete man ihn als den wichtigsten Waffenlieferanten der LTTE, obwohl er dies jetzt leugnet.“K.P.“ hatte auch eine intime Einsicht in das Denken des Leiters der LTTE, Velupillai Prabhakaran.

“Wir haben für die Freiheit gekämpft – und versagt. Es ist vorbei.“ – „K.P.“

VK Shashikumar, Leiter von “THL Mediagrove” hat „K.P.“, 56, in einem sicheren Haus in Sri Lanka Anfang dieses Monats interviewt. Dies ist das erstes Interview „K.P.“s mit jemandem von außerhalb Sri Lankas, und er scheint sich Einser veränderter Mann zu sein. (Weiterlesen)

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Sri Lankas Vertreter bei der UN spricht exklusiv mit Sri Lanka Watch

imagesIn einem Exklusivinterview mit der Webseite “Sri Lanka Watch” antwortete Dr. Palitha Kohona, der neu ernannte ständige Vertreter von Sri Lanka bei den Vereinten Nationen, offen auf Fragen zu den wichtigsten Streitpunkten, die in Sri Lanka derzeit diskutiert werden.

F: Gratulation zum neuen Posten. Sie werden also der neue Störenfried bei der UN im Namen Sri Lankas sein. Warum haben Sie den Posten akzeptiert?

Dr. Palitha Kohona: Danke sehr für Ihre Glückwünsche! Ich habe den Posten als Dauerrepräsentant bei den Vereinten Nationen auf die Bitte von Präsident Mahinda Rajapaksa hin akzeptiert. Sie werden sich erinnern, dass ich vor vier Jahren auch auf seine Bitte hin nach Sri Lanka zurückkehrte. (Weiterlesen)

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Interview mit TULF-Führer V.Anadasangaree

Übersetzt aus der srilankischen Wochenendzeitung “The Nation” vom 18. Januar 2009

ananda-sangareeDer Präsident der Tamilischen Vereinten Befreiungsfront (TULF) und Generalsekretär der neu gegründeten Demokratischen Tamilischen Nationalen Allianz (DTNA) V. Anandasangaree ist für das indische Modell als ein „Wundermittel“ für den srilankanischen ethnischen Konflikt. Er sagt, dass das indische Modell das ideale sein könnte, um eine letztgültige Lösung zu finden, da das Volk von Sri Lanka allergisch auf den Begriff „föderal“ reagiert. Anandasangaree hat den Sri Lanka besuchenden indischen Außenminister-Sekretär Shiv Shankar Menon am Freitag getroffen und ihm gesagt, dass Indien mehr Druck auf die srilankanische Regierung ausüben solle, um bald ein richtiges politisches Paket zu finden, das für die Tamilen akzeptabel ist. Er erzählte The Nation in einem Interview, dass das Zerstören der LTTE nicht die einzige Antwort auf die ethnische Frage ist und dass die Regierung es jetzt ernsthaft in Betracht ziehen muss, ein politisches Paket zu entwickeln. (Weiterlesen)

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Interview mit dem srilankischen Armeechef Sarath Fonseka

Von Malinda Seneviratnea

Politiker entschließen sich zu einer Schlacht, die Soldaten kämpfen darin. Man braucht Geschicklichkeit, Mut, Entschlossenheit und absolute Überzeugung, dass ein Sieg möglich ist, um einen Feind zu bekämpfen. In diesem Fall wurde von dem Feind, der LTTE, behauptet, er wäre kampferprobt, äußerst einfallsreich und sogar unbesiegbar. Ein Mann, der in den Schützengräben gekämpft hatte, führte seine Truppen von der Front und wurde selbst von einem Selbstmordattentäter ins Visier genommen. Aber er dachte anders. Generalleutnant Sarath Fonseka ist ganz und gar auf eine Sache konzentriert. Er kennt die Herausforderungen, die vor ihm liegen, und ist entschlossen, das, was er begonnen hat, zu beenden. (Weiterlesen)

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Interview mit dem srilankischen Präsidenten Mahinda Rajapaksa

„Ich werde selbst die Führung im politischen Prozess übernehmen und ihn politisch durchziehen“Präsident Mahinda Rajapaksa.

Übersetzt aus dem indischen Tageszeitung „The Hindu“  vom 29.10.2009

In einem Interview mit The Hindu antwortete Präsident Mahinda Rajapaksa am Montagabend im ‚Temple Trees,‘ Colombo, der früheren Residenz der Premierminister von Sri Lanka, auf Fragen zu Schlüsselthemen: Der politische Prozess und die Umverteilung der Macht, die militärischen Operationen und die Situation im Wanni, die bilateralen Beziehungen mit Indien und seine Vision eines ethnisch harmonischen Sri Lanka. (Weiterlesen)

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Interview mit dem tamilischen Journalisten Cho Ramaswamy

„Die Tiger müssen vollständig zum Schweigen gebracht werden, wenn die srilankanischen Tamilen ihre Rechte wollen“Cho Ramaswamy

Übersetzung eines Interviews der Asian Tribune vom 12. Okt. 2008

Cho Rameswamy

Cho Ramaswamy ist ein tamilischer Intellektueller, der es liebt, gegen den Strom zu schwimmen. Und dies macht er immer öffentlich. Seine scharfe Zunge ist allseits gefürchtet und er zieht zum Vergnügen seiner Bewunderer – von denen es eine ganze Menge gibt – aus diesem Umsatnd ganz und gar seinen eigenen Nutzen.

Ramaswamy ist Journalist, Theaterautor, Schauspieler und vor allem ein einzelgängerischer politischer Denker und Kommentator. Er spielt in der zeitgenössischen indischen Politik eine sehr wichtige Rolle. Cho ist seit jeher ein bekannter Kritiker von Jayalalithaa, denn er stimmt mit ihrer Art der Politik nicht überein. Dennoch hat er die AIAIDMK und die BJP zusammengebracht und die Dame von Poes Garden hilft der Hindutva Partei dabei, ihre erste Regierung in Delhi zu bilden. Nachdem seine Aufgabe beendet war, kehrte er zu seinen alten Vergnügungen zurück und nahm sein Hobby, mit Worten auf die Politiker – einschließlich Jayalalithaa – zu schießen, wieder auf. (Weiterlesen)

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