SL: Deutschland baut Ausbildungszentren im Norden

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 29. März 2016

Jaffna – Minister Mahinda Samarasinghe (Minister für Kompetenzentwicklung und Berufsbildung), Dr. Michael Dohmen (Charge de Affäre – Botschaft von Deutschland nach Sri Lanka und den Malediven) und Northern Province Gouverneur Reginald Cooray enthüllen eine Gedenktafel an der Eröffnung des Berufsbildungszentrums in Kaithady, Jaffna.

Die Berufsbildungsbehörde von Sri Lanka (VTA = Vocational Training Authority) hat die Einweihung des Berufsbildungszentrums in Kaithady, Jaffna, als bilaterale Kooperationsprojekt zwischen Sri Lanka und der Bundesrepublik Deutschland verkündet.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Deutsche Entwicklungsbank) umgesetzt. Srilankischer Regierungspartner ist das Ministerium für Kompetenzentwicklung und Berufsbildung.

Die VTA Kaithady soll Zentrum von insgesamt 14 geplanten Außenstellen sein, welche das Srilankisch-Deutsche Trainings Institute (SLGTI) in seiner Arbeit unterstützen werden.

Das GIZ-/ VTN-Projekt soll helfen, die bedarfsorientierte Berufsbildung im Norden und Osten Sri Lankas zu verbessern. Der Lehrplan umfasst Ausbildungsbereiche wie Automobiltechnik, darunter Kurse für Three-Wheeler Mechanik, Industrie-Elektriker, Schweißer, Kälte- und Klimatechnik-Mechaniker. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Erlernen der Englischen Sprache. Derzeit gibt es Platz für bis zu 150 Studenten. Neben den technischen Fähigkeiten, werden auch „Softskills“ unterrichtet, um die soziale Integration zu fördern.

Mit Unterstützung der Bundesregierung wurde der Aufbau des Kaithady-Zentrums ermöglicht. Eine eigene Kfz-Werkstatt wurde gegründet, um Studenten dabei zu helfen, in ihrer Ausbildung nicht nur mit der neuesten Technologie zu lernen, sondern auch buchhalterisch und kaufmännisch sowie im Umgang mit Kunden fit zu werden.

Besonderer Wert wird auf Randgruppen wie Kriegswitwen und Menschen mit Behinderungen gelegt, um ihnen Zugang zur Berufsausbildung zu gewährleisten.

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