Deutschland hilft srilankischen Heimkehrern

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 4. Februar 2016

Rameswaram – Die deutsche Regierung beteiligt sich an der Wiederansiedlung von Tamilen, die im Laufe der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen srilankischem Staat und LTTE nach Indien geflohen waren. Die bestätigte der deutsche Generalkonsul in Indien, Achim Fabig.

Derzeit bekommen 39 tamilische Flüchtlinge aus den Lagern in Cheyyar, Puzhal, Gummidipoondi, Uchapatti, Mandapam, Thirumoorthy Nagar Unterstützung von Deutschland in Zusammenarbeit mit dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR).

Am Dienstag traf sich der deutsche Generalkonsul mit Vertreter von 10 Familien, die nächste Woche nach Sri Lanka zurückkehren, und überreichte ihnen Flugtickets sowie Dokumente, welche die Eröffnung von Bankkonten erleichtern. „Die Entscheidung, zurück zu gehen“, sagte er ihnen, „ist noch schwieriger als die Entscheidung, ihr Heimatland zu verlassen. Ich bewundere Ihren Mut.“

Fabig sagte auch, dass es eine große Gemeinschaft von Sriankern in Deutschland gebe, die „daran interessiert ist, über die positiven Veränderungen in Sri Lanka zu erfahren.“ Auch die Bundesregierung sei daran sehr interessiert, so Fabig.

Das zweijährige Wiedereingliederungsprogramm von UNHCR und Bundesrepublik umfasst Reise- und Nahverkehrsgelder, eine Reintegrationsbeihilfe und Unterstützung, um wichtige Dokumente zu bekommen. „Letztes Jahr haben wir 452 Flüchtlinge dabei geholfen, wieder zurück zu kehren. In diesem Jahr kann die Zahl noch etwas höher ausfallen“, sagte UNHCR-Sprecher, Shuchita Mehta gegenüber der Presse.

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