Woher kommt das viele Geld? Namal erneut bei FCID vorgeladen

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 10. August 2015

ColomboWie kann es sein, dass Namal Rajapaksa, ein einfacher Abgeordneter mit ebenso überschaubarem Salär und bestenfalls „durchschnittlicher Anwalt“, sich den Sportkanal CSN für 125 Millionen Rupien kaufen kann? Nicht nur der UNP-Abgeordnete Nalin Bandara stellt sich diese Frage und richtete sie bei einer Haushaltsdebatte an das Kabinett.

Und wohin sind überhaupt die drei Lamborghinis gekommen, mit den Namal und seine Brüder nächtliche Rennen in Colombo fuhren, die laut offizieller (und absurden) Lesart den „Breitensport in Sri Lanka“ fördern sollten?

Nach ersten Recherchen lässt sich diese Frage zumindest beantworten. In einer Nacht- und Nebelaktion kurz vor den Wahlen im Januar wurden die teuren Fahrzeuge nach Malaysien verfrachtet.

Während Namals Vater Mahinda immer noch von einem „überzeugenden Sieg“ träumt und im seinem Wahlkampf mit abstrusen Versprechen glänzt, er selbst jedoch, seine Gattin, Söhne und Brüder sowie viele weitere Mitglieder des einst herrschenden Clans mit immer neuen Vorwürfen von Nepotismus, Korruption, Verschwendung staatlicher Gelder, Bestechlichkeit und nun sogar Mord überhäuft werden, wird nun auch Namal Rajapaksa, Sri Lankas „Baby Doc“ die Gelegenheit geboten die finanziellen Diskrepanzen seiner „Geschäfte“ umfassend zu erklären.

Die Financial Crimes Investigation Division (FCID), die Wirtschaftsdelikt-Abteilung der Kripo hat den sauberen Sohnemann des Ex-Präsidenten zu einem klärenden Gespräch eingeladen. Mittlerweile ist er ja dort auch schon Stammgast.

Alles nur boshafte Gerüchte, die darauf abzielten, seinen Wahlkampf zu stören, twitterte der Sohn des Ex-Präsidenten…NamalTwitter

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