UNHR-Chef Hussein an Sri Lanka: Chance nutzen!

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 12. März 2015

Genf – Zeid Ra’ad Al Hussein, der UN-Menschenrechts Chef hat die sri-lankischen Behörden aufgefordert, ernsthaft die Opfern bei der Formulierung eines Mechanismus zu konsultieren, der die Grundlagen für einen dauerhaften Frieden und Versöhnung legt, und um sicherzustellen, dass die Fehler der Vergangenheit sich nicht wiederholten.

In seinem Jahresbericht, den er vor der derzeitigen 28. Tagung des UNHRC in Genf verlas, hat UN-Menschenrechtschef Zeid Ra’ad Al Hussein die Bedeutung der Aussetzung des Berichts der OISL (OHCHR Untersuchung zu Sri Lanka gewährt) betont; diese Gelegenheit müsse von der srilankischen Regierung benutzt werden um sicherzustellen, dass Versöhnung und Frieden im Land gefördert wird. Sri Lankas neue Regierung hatte darum gebeten, den Bericht auszusetzen, um den gewünschten Forderungen des OHCHR (Büro des UN-Menschenrechts-Chefs) nachzukommen, was die vorangegangene Regierung versäumt hatte.

„Das ist eine einzigartige Gelegenheit für die Regierung, die Grundlagen in der Justiz für einen dauerhaften Frieden und Versöhnung zu legen,“ erklärte Prinz Hussein.

Er lobte indes ausdrücklich die srilankische Regierung wegen der von ihr geäußerten, uneingeschränkte Zustimmung zu Einladungen nach Sri Lanka von ihm selbst sowie seinen Sonderberichterstattern der „Arbeitsgruppe zum erzwungenen und unfreiwilligen Verschwinden von Personen“.

Das Rajapaksa Regime hatte diese von UNHRC geforderte Einladungen stets abgelehnt. Prinz Hussein sagte, er werde die Gelegenheit schon bald nutzen, um mit allen beteiligten Parteien auf der Insel selbst zu sprechen.

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