Rajapaksas mögen Wähler lieber ungebildet

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 7. Dezember 2014

ColomboDie Armee Sri Lankas gönnt sich eine eigene „Verteidigungs-Akademie“, die Kotelawala  Defence University (KDU), ein Lieblingsprojekt von Präsident Mahinda Rajapaksas Bruder, dem Staatssekretär für Verteidigung und Stadtverschönerung Gotabhaya. Lehrziel: Kriegsführung a lá Rajapaksa. Wie sehr der Rajapaksa-Clan engste Beziehungen zur Armee des Landes hegt, zeigen Zahlen, die jüngst der von Rajapaksas Zensur betroffene Online-Zeitung Colombo Telegraph veröffentlichte.

Während die Lehranstalten seit Jahren um wenigstens 6% des Haushalteshaltes vergeblich kämpfen, bekam die KDU 16,3 Milliarden Rupien zugeschustert, während man sämtlichen anderen höheren Bildungsstätten des Landes mageren 9,7 Milliarden zuschob. Die KDU hat derzeit 1,500 Kadetten, die Unis des Landes etwa 88,000 Studenten.

„Kadetten, die keine Offiziere sind und die an der KDU studieren wollen, müssen hohe Gebühren entrichten. Diese Regierung fördert damit massiv das Konzept ’Bildung gegen Gebühr’. Das macht deutlich, dass die Politik des Rajapaksa Regime keinerlei Rücksicht auf Bildung nimmt und damit auch nicht auf die Hoffnungen der Menschen für eine erstrebenswerte Zukunft, die nur durch Bildung zu erreichen ist; etwas, was Land und Leute über ein halbes Jahrhundert in Anspruch nehmen durften,“ so ein Wirtschafts-Analyst gegenüber dem Colombo Telegraph. 

(Infografik: Colombo Telegraph)Infographic-Guns01-6-1 Infographic-Guns-Final-sinhala

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