Rajapaksas vs. OHCHR-Zeugen: USA warnt erneut

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 12. November 2014

Colombo – Die Vereinigten Staaten hat Sri Lanka erneut verwarnt. Alle Versuche, von staatlicher Seite aus gegen Personen vorzugehen, die mit der Untersuchung der Vereinten Nationen kooperieren möchten, würden ab sofort als Angriff auf die Vereinten Nationen selbst gewertet werden.

Der US-Botschafter beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Keith Harper, sagte, dass Sri Lanka endlich verstehen müsse, dass der Versuch, mögliche Zeugen zum Schweigen, oder deren Zusammenarbeit mit dem Untersuchugnsteam der Vereinten Nationen zu unterbinden, als „Angriff auf die Vereinten Nationen“ verstanden werde. Die USA unterstützen mit dieser Aussage – ebenso wie UN-Che Ban Ki Moon – die Vorwürfe des UNHRC-Menschenrechts-Hochkommissars Prinz Zeid Ra’ad Al Hussein, der vor wenigen Tage Sri Lanka deswegen heftig attackiert hatte.

Das Rajapaksa Regime weigert sich, mit der vom UNHRC mandatierten internationalen Untersuchung zu kooperieren, die durch das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) derzeit unternommen wird. Dies, trotz entsprechender Aufforderungen von der UNO, der USA, Großbritanniens und der Europäischen Union. Erstmals ist in diesem Zusammenhang auch von Sanktionen gegen Sri Lanka die Rede.

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