Regenfluten offenbaren Schlamperei beim Straßenbau

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 21. Juni 2014

ColomboDer Monsun bringt an den Tag, was viele schon ahnten. Die nach dem Krieg mit Krediten aus China gebauten Straßen in Sri Lanka, bei deren Eröffnung die Mitglieder der herrschende Familie sich gerne ablichten lassen, gelten sie doch beim Regime als „Beweis“ für Frieden und Fortschritt, zählen mit zu den teuersten der Welt.

Der Grund dafür liegt nicht etwa in den besonderen baulichen Massnahmen, um die Fahrwege tropentauglich und sicher zu bauen, sondern in dem Umstand, dass stets diverse Politiker ihre Hände aufhalten, allen voran „Mr. 10 Percent“.

Wie schlampig die Straßen größtenteils gebaut sind, wie an Material und Ausführung gepart wird – denn schließlich will der lokale Bauunternehmer/Politiker ja auch noch daran verdienen – offenbart sich derzeit durch die anhaltend starken Regenfälle, die auch im mehr und mehr sinnfrei zubetonierten Colombo (offiziell als „Beautification“ bezeichnet) für regelmässige Überschwemmungen und damit Verkehrskaos und wie auch im Rest des Landes für Tote und Verletzte sorgen durch Erdrutsche und Verkehrsunfälle.

Ganze Straßenzüge in der Hauptstadt, aber auch große Teile der gerade feierlich eröffneten „Southern Highway“ (Bild) rutschen in den Graben. Ein durchaus passendes Sinnbild für die Regierungsführung des Rajapaksa Regimes.

Foto: M.A. Pushpakumara

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s