Lanka: USA fürchten Entfremdung der Minoritäten

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 2. Juni 2014

Washington – Die USA sieht die Entwicklung in Sri Lanka alles andere als rosig. Die anhaltende Zentralisierung der Entwicklung und der politischen Aktivitäten, betrieben von der srilankischen Regierung, werde ethnische und religiöse Minderheiten weiter entfremden, heißt es von der US-Regierung.

Die USA stellen fest, dass es fünf Jahre her ist, seit dem Ende des 26 Jahre währenden Bürgerkriegs in Sri Lanka – doch die Umstände sind „herausfordernder“ als noch vor einem Jahr.

Obwohl Wahlen in der Nordprovinz im September 2013 stattfanden, gab es wenig Bewegung hinsichtlich Versöhnung oder der Rechenschaftspflicht der Regierung von Sri Lanka, heißt es von der  US- Regierung in einem Bericht an den Kongress.

„In der Tat, die Positionen von vielen Menschen der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit sind verhärtet, und Schritte zur Versöhnung werden zunehmend als Nullsummenspiel angesehen. Die anhaltende Zentralisierung der Entwicklung und politischen Aktivitäten der Regierung von Sri Lanka wird weiter die ethnischen und religiösen Minderheiten – der Muslime, Christen und Hindus – weiter entfremden und die Sorgen befeuern wegen des fehlenden Engagements der  Regierungen für gleiche politische Rechte und bürgerliche Freiheiten,“ heißt es in dem Bericht weiter.

Die US-Regierung sagt, seine Strategie für Sri Lanka sei es, die Demokratie zu schützen, ebenso die Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Obwohl USAIDs Programme (Us-amerikanische Entwicklungshilfe) vor allem in den ehemaligen Konfliktzonen im Norden und Osten betrieben werden, versuche man, die moderaten Mitglieder der Zivilgesellschaft anzusprechen und  Jugendliche und Frauen im ganzen Land zu stärken (mehr als ein Viertel der Haushalte Sri Lankas werden in Folge des Krieges von einer Frau geleitet).

Eine breite Palette von US-Programmen bieten Finanzierungen von Partnern der Zivilgesellschaft, die für mehr Demokratie im Lande arbeiten, sowie solche, welche die Freiheit der Medien stärken wollen. US-Programme unterstützen auch die große Zahl der intern Vertriebenen (IDPs), die noch immer nicht umgesiedelt wurden, aber auch die Teile der Bevölkerung, die zwar umgesiedelt worden sind, aber weiterhin dringende Unterstützung in den Bereichen Lebensunterhalt, Unterkunft, aber auch Minenräumung und sanitäre Einrichtungen benötigen.

Die USAID-Programme konzetrierten sich auch weiterhin auf dem Übergang von der Nothilfe zu echter Entwicklung.

Die Bewältigung der Unterschiede zwischen den Post-Konflikt-Regionen und dem Rest des Landes werde eine wichtige Komponente bei der Verwirklichung eines dauerhaften Friedens sein, heißt es in dem Bericht.

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