Schock für Gota: USA sperrt Militärhilfe für SL-Armee

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 12. Mai 2014

Washington – Gerne und bei jeder sich bietenden Gelegenheit weist Verteidigungsstaatsekretär und Präsidentenbruder Gotabhaya Rajapaksa darauf hin, dass es den USA so ernst nicht sein könne mit ihrem Verlangen nach Recht und Gesetz in Sri Lanka; schließlich schicke man seit eh und je Offiziersanwärter zur Fortbildung nach Amerika.

Nach sporadischen Verweigerung der von Sri Lanka vorgeschlagenen Kandidaten wegen deren Fronteinsätzen und der damit verbundenen Implikation der möglichen Kriegsverbrecherschaft ist nun gänzlich Schluss mit dem US-Training und der militärischen Unterstützung. Auf unbestimmte Zeit, wie es heisst.

Mit sofortiger Wirkung, so gab es die US-Regierung grade bekannt, werde es keine militärische Ausbildung für srilankische Offiziere mehr geben. Ausgenommen von der neuen Regelung sind laufende Minenräumung-Programme im Norden.

Während des Bürgerkrieges waren es die USA (neben anderen Ländern), die dem srilankischen Militär wichtige Luftaufklärungsdaten sowie andere militärische Hilfe zugestanden hatten, um mit der LTTE fertig zu werden.

Die USA sagten zuvor schon, dass man entschlossen sei, (vorerst noch…) mit der srilankischen Regierung und den Menschen des Landes die Demokratie zu stärken.

Da das Regime sich weiterhin unkooperativ gibt, greifen die USA nun zu drastischeren Mitteln.

Gleichzeitig äußerte man sich im State Departement enttäuscht über das totale Versagen der Regierung, angemessene Schritte zu ergreifen, um die Rechenschaftspflicht und die Versöhnung zu unterstützen.

Die Assistant Secretary of South and Central Asian Affairs, Nisha Desai Biswal sagte: „In Sri Lanka haben wir zwar das Ende eines brutalen Konflikt im Jahr 2009 gesehen, das Land ist jedoch noch immer in einer fragile Übergangssituation zur Normalität eines echten Friedens.“

Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen in Washington heisst es auch, dass die Dienste der Amerikaner seit geraumer Zeit Daten über die führende Regierungselite Colombos sammelt. Vor allem Adressen von Immobilien im Ausland sowie Konten und sonstige geschäftliche Beziehungen würden untersucht und dokumentiert. Um, so es nötig ist, raschen Zugriff darauf zu bekommen, beziehungsweise sie zu sperren, wie derzeit im „Fall Ukraine“, um Russlands Elite zu sanktionieren? Oder um Material für künftige Prozesse zu sammeln und zu sichern?

Das Rajapaksa-Regime, insbesondere Gota und seine Mitläufer (siehe Foto – mit Dank an das MoD, auch für den kläglichen Versuch, diese Seite zu hacken…) haben nun mindestens einen Grund mehr, nervös zu werden.

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