UN-Kriegsverbrechen Ermittlern Einreise verwehrt

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 2. April 2014

Colombo – Die srilankische Regierungen geht auf Konfrontationskurs zum UN-Menschenrechtsrat und der bei dessen letzter Sitzung angenommenen Resolution, wonach Sri Lanka endlich eine Untersuchung von möglichen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zulassen, bzw. einleiten möge. Dem unabhängigen, „Beratende Ausschuss“ der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Navi Pillay, wurde die Einreise ins Land verweigert.

Navi Pillays Büro hatte die Erlaubnis von der Regierung beantragt, damit die Mitglieder des Beratungsausschusses in Sri Lanka Zeugnisse aufnehmen und dafür die nördliche sowie die östlichen Provinzen besuchen können.

Nun wird Navi Pillay die Untersuchung ohne die Mitwirkung des Regimes durchführen. Das Regime wurde bereits mehrfach daruf hingewiesen, welche Folgen diese ablehnende Haltung haben werde.

Unterdessen behauptet die Regierung, dass sie Informationen habe, wonach mehrere NGO-Aktivisten in Norden bereit seien „Falschaussagen vor dem Beratenden Ausschuss des UNHRC“ zu machen.

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