TNA: Peiris sagt die Unwahrheit über Verhandlungen

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 17. März 2014

Colombo – Die Tamil National Alliance (TNA) hat die Aussage der Regierung zurückgewiesen, wonach sie die Schuld für die festgefahrenen direkten Verhandlungen über politische Lösung der tamilischen Probleme habe. Außenminister G.L. Peiris hatte dies zuletzt in seinem Statement vor dem UNHRC behauptet.

TNA-Führer R. Sampanthan sieht stattdessen die Schuld für die Pattsituation ausschließlich bei der Regierung. Die tamilische Partei habe mehrere Annäherungsversuche gemacht, aber die Regierung habe wiederholt vorher gemachte Zusagen bei direkten Gesprächen mit der TNA gebrochen, sagte Sampanthan. Dies lasse sich leicht beweisen.

Sampanthan sagte, dass die Gespräche 2011 mit der Regierung gescheitert seien, weil die Regierung Maßnahmen, die in Vereinbarungen zwischen den Parteien verabredet waren, nicht implementiert bzw. ignoriert habe.

Dies folgte einem Aufruf von Präsident Mahinda Rajapaksa nach einem All-Parteien-Parlamentsausschuss (PSC), der Lösungen finden solle.

Die TNA-Führer sagte, es sei falsch, wenn die Regierung behaupte, dass die Gespräche zur Erzielung einer endgültigen politischen Lösung aufgrund des Verhaltens seiner Partei ins Stocken geraten sei. Außenminister G.L. Peiris hatte vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf behauptet, dass die Unnachgiebigkeit der TNA in die Sackgasse geführt habe.

Von der erneuten Resolution des UNHRC gegen das gegenwärtige Regime wird erwartet, dass sie eine internationale Untersuchung der angeblichen Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der letzten Phase der militärischen Kampagne der Regierung einleiten wird.

Als der PSC seine Beratungen im vergangenen Jahr begann wurde er von der TNA wie auch den anderen Oppositionsparteien wegen seiner einseitigen Ausrichtung boykottiert. Sampanthan sagte, dass seine Partei den PSC boykottiere, da deutlich sei, das die Regierung auf eine politische Lösung bedacht sei und dies belegt sei durch die Weigerung der Regierung vorher getroffenen, bilateralen Vereinbarungen darüber zu implementieren.

Sampanthan erklärte sich zufrieden mit dem derzeitigen Wortlaut der dritten Resolution gegen das srilankische Regime vor dem UNHRC.

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