Hat Ex-SL-Offizier Kriegsverbrechen „verraten“?

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 27. Dezember 2013

New York – Ein pensionierter Offizier der srilankischen Armee hat politisches Asyl in den Vereinigten Staaten beantragt und nach umfassenden Informationen an das US Department of State auch bekommen. Dies berichten singhalesische Zeitungen. Aus verständlichen Gründen haben die USA den Namen des Mannes, wie auch seinen Rang bislang nicht veröffentlicht.

Die Zeitungen scheinen jedoch entweder über mehr Wissen zur verfügen, oder sie versuchen im Auftrag ihrer Meister sogleich, den Mann zu denunzieren, noch bevor klar ist, was er eigentlich (angeblich) ausgesagt hat. In einem Bericht wird behauptet, der Mann gehöre einer ganzen Gruppe von Offizieren an, welche die Regierung Rajapaksa nach dem Krieg gegen die LTTE zwang, ihren Job an den Nagel zu hängen – weil sie offenbar mit dem Rajapaksa-Regime nicht konform gingen.

Die Zeitung fügt hinzu, dass der Ex-Offizier Gespräche mit US-Staatsbeamten führte, um die Vorwürfe von Kriegsverbrechen zu belegen. Diese Vorwürfe gegen Sri Lankas Regime werden wohl auch in der kommende Sitzung des UN-Menschenrechtsrates im März 2014 in Genf  einmal mehr hochkochen. Trotz mehrfacher Versprechungen hat das Regime bislang nichts unternommen, um die diversen Vorwürfe zweifelsfrei zu klären.

In der Zeitung heiß es weiter, dass der pensionierte SL-Offizier eine „100-seitige, eidesstattlichen Versicherung“ abgegeben habe.

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