Wickremasinghe: Budget bringt nur Entlastung für Ferrari Fahrer

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 13. Dezember 2013

ColomboSeinem Frust über das Budget 2014 macht der glücklose UNP-Oppositionsführer Ranil Wickremesinghe gleich in einem ganzen Buch Luft. Titel: „Die Wahrheit über das 2014 Budget“.

Das Budget, so Wickremasinghe darin, bringe lediglich für Hunde und die Ferrarifahrer des Landes Entlastungen – alle anderen müssten für die Extravaganzen des Rajapaksa-Regimes, das Unfähig sei, Jobs zu schaffen, bitterlich bezahlen.

Präsident Mahinda Rajapaksa, der den Krieg gegen die LTTE als Entschuldigung und für alles benutze, habe auch über vier Jahre nach dem Ende des Krieges nur die Schließung von Fabriken zu bieten und keine Schaffung von Jobs für die Jugend des Landes, schreibt der Oppositionsführer.

Das vom Präsidenten so vollmundig versprochene, neue „Wunder von Asien“ sei in der tat eher verwunderlich: Sri Lanka sei nunmehr das Land den höchsten Steuern, den teuersten Stromtarifen, den höchsten Lebenshaltungskosten und den höchsten Kraftstoffpreisen der Welt. Dafür habe man einen internationalen Airport ohne Flugzeuge, einen internationalen Hafen ohne Schiffe und ein Megastadion ohne Spiele, dessen Raten schon jetzt nicht mehr bedient werden können. Auch für diese sinnlosen Milliarden-Investitionen werde die Bevölkerung noch lange zu zahlen und zu leiden haben. Genauso, wie unter dem Nepotismus der regierenden Familie.

Auch das Treffen der Commonwealth-Staaten (CHOGM) sei ein Schlag ins Wasser gewesen. „Immer wieder ritt die Regierung darauf herum, wieviel Nutzen Sri Lankas davon haben würden – doch nun hört man nichts mehr, außer dem Lamentieren über die unbezahlbar hohen Rechnungen.“

Das „lautstarke Schwiegen“ der Regierung über die Forderungen der religiösen Führer und Mahanayakes des Landes, keine Casinos zuzulassen, zeige deutlich, wie bigott die buddhistische Führung des Landes sei, wenn es darum gehe, irgendwie die längst klammen Kassen zu füllen.

Es sei eine Schande für die Nation, wenn nächtliche Lamborghini-Rennen in Colombo abgehalten würden, und gleichzeitig die einfachen Menschen des Landes nicht wüßten, woher die nächste Mahlzeit kommen solle. Das zeige, dass sich das Regime nur um das eigene Wohl, aber keinen Dreck um das Wohl der Bürger Sri Lankas schere.

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