Rajapaksa & Peiris pfeifen auf die neue Nüchternheit

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 26. September 2013

ColomboSeit mehrere Jahren lang schien das Rajapaksa-Regime politisch regelrecht berauscht von seiner „Mathata thitha“-Kampagne, und behauptet prahlerisch, dass man die Zahl der Menschen, die Tabak, Alkohol oder Drogen missbrauchen oder süchtig danach sind, reduzieren werde, bzw. reduziert habe – dies merkte der Daily Mirror erst vor ein paar Wochen an.

Doch die Wahrheit sieht in Rajapakistan wieder einmal anders aus. Nicht nur hat sich das Land zu einer Drehscheibe des asiatischen Handels mit Heroin seit Kriegsende entwickelt, wie auffällig viele Funde belegen. In diesen Handel sollen auch einige Beamte, Militärs und sogar Minister des Regimes verwickelt sein.

Laut einem Bericht, der Anfang dieses Monats im Parlament vorgelegten wurde, hat die Steuerverwaltung die Lizenzen der fünf größten Schnaps-Produzenten erneuert, obwohl sie zusammen dem Staat mehr als Rs 1,6 Milliarden an Steuern zum Ende des vergangenen Jahres schulden. Auch die Spielsucht wird bedient in Sri Lanka, trotz heftigen Protesten des buddhistischen Klerus, wie es der Neubau von mehreren Casinos schließen läßt.

Nicht nur das. Allein im vergangenen Jahr wurden 55 neue Lizenzen für den Alkoholausschank erteilt, die meisten von ihnen wahrscheinlich an Politiker oder Geschäftsleute mit guten Verbindungen mit dem Regime. Dies ist die höchste Anzahl von Lizenzen für den Alkoholausschank, die je innerhalb eines Jahres seit 2006 ausgegeben wurden. 41 waren es im Jahr 2011, 51 im Jahr 2010, 40 im Jahr 2009, 36 im Jahr 2008, 42 im Jahr 2007 und 35 im Jahr 2006.

Selbst ein Betrunkener würde beim Lesen dieser Zahlen wissen, dass da etwas falsch läuft und die Regierung etwas tun muss, damit ihre großspurigen Programme wie zum Beispiel „Mathata thitha“ nicht auch als Treppenwitz in die srilankische Geschichte eingeht.

Enver Hoxhaj, Außenminister der Republik Kosovo zeigte in einem seiner letzten Tweets zeigen, wie Präsident Mahinda Rajapakse offenbar auf sein eigenes Wahlprogramm Mahinda Chinthana pfeifft – zusammen mit dem ihm treu (auch im Suff) ergebenen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Prof. G. L. Peiris.photo-1-copyMahinda-Rajapaksa-Drinks-

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