V. Karunaratne: Regierung sponsort rassistischen Gruppen

Von der LTTEwatch-Redaktion vom 14. Mai 2013

Colombo – Rassistische und extreme nationalistische Gruppen, die in Sri Lanka derzeit ihr Unwesen treiben, werden von der Regierung organisiert, sagt der Führer  der Nawa Sama Samaja Partei (NSSP), Dr. Vikramabahu Karunaratne. Bei einer Pressekonferenz Ende vergangener Woche sagte Dr. Karunaratne, dass die Regierung hinter den aktuellen ethnischen Spannungen im Land stecke, weil sie damit die breite Öffentlichkeit von den steigenden Kosten für die Lebenshaltung sowie der dysfunktionalen Weise ablenken will, in der viele staatliche Institutionen aus dem Ruder laufen.

„Es gibt eine Reihe von ernsten Themen im Land, einschließlich der Repression der Medien, die Aufforderungen an die privaten Gesundheitsbetreiber, zu investieren weil der öffentlichen Gesundheitssektor und der Staat nicht mehr Herr der Lage sind, sowie die ständig steigenden Lebenshaltungskosten, einschließlich der neuen, ungerechten Strom-Tarife. Die Regierung will die Menschen davon ablenken, weshalb jeder noch so kleine Zwischenfall, der auftaucht, in der staatlichen Gemeinschaftsküche hochgekocht und geschürt. Die Regierung versucht, die Mehrheit der singhalesischen Buddhisten damit zu vereinen, um mit ihren Stimmen an der Macht zu bleiben, “ sagte Dr. Vikramabahu.

Der Führer der Vereinigten Sozialistischen Partei (USP), Sirithunga Jayasuriya, stellte bei der Pressekonferenz die Frage, wie es sein könne, dass die radikale, rassistische Bodu Bala Sena (BBS) Protestaktionen vor den Botschaften der USA und Indien abhalten könne, ohne dass diese Protestevon der Polizei gestört würden, während friedliche Demonstranten und Mahnwachen gegen Rassismus durch Schikanen der Polizei gestört würden.

„Die Polizei verhält sich nicht in der Art und Weise, wie sie es sollte; obwohl diese Demonstranten weder gewaltsam handeln, noch beabsichtigen, irgendwelche Probleme zu schaffen“, sagte Jayasuria. Die Demonstrationen gegen Rassismus seien überdies ordnungsgemäß angemeldet und ursprünglich erlaubt worden. Mehrfach wurden diese Mahnwachen von Regierungs-Schergen gestört, die mittels Flugblättern behaupten, dass diese Demonstranten von „pro-terroristischen“ Gruppen im Ausland finanziert würden.

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