„K.P.“: Drei Länder wollten LTTE-Führern Schutz anbieten

Übersetzt von der LTTEwatch-Redsaktion aus Colombo Page vom 27. April 2013

Colombo – Drei Länder hatte den in die enge getriebenen  LTTE-Granden Schutz unter einem Deal angeboten, um den Krieg in der Endphase der Konflikts schnell und unblutiger zu beenden, behauptet der ehemalige LTTE-Chef und -Waffenlieferant, Kumaran Pathmanathan (alias „K.P.“).

In einem Interview mit der Zeitung Maledivian Haveeru, sagte Pathmanathan, besser bekannt als KP, dass zum Ende des Krieges gegen die LTTE zwei afrikanischen Länder und eines in Asien den LTTE-Führern und ihren Angehörigen Schutz angeboten hätten, nachdem er mit den Regierungen dieser Länder verhandelt hatte.

„K.P.“ sagte, dass er LTTE-Führer Vellupillai Prabhakaran gedrängt habe, den Deal zu akzeptieren, aber die Versuche seien gescheitert, was zur endgültigen Niederlage der LTTE durch die srilankische Armee führte.

„Ab 2008 schickte ich Nachrichten an ihn, dass wir etwas zu tun müssten. Aber bis Kilinochchi von den Regierungstruppen eingenommen wurde, ignorierte er meine Aufforderungen. Ich sagte ihm dann, dass alles falsch lief. Er diskutierte auch mit mir. Er wusste auch, dass wir uns früher oder später wieder für einen Waffenstillstand oder etwas Ähnlichem stark machen müssten. Aber es war trotzdem schon zu spät. Ich versuchte mein Bestes, um Frieden zu bringen und diesen Krieg beenden, aber es war zu spät. Einige Leute um ihn herum waren stur und sie waren nicht bereit zuzuhören. Ich diskutierte weiter – mit den Vereinten Nationen und Norwegen – um ihm einen Vorschlag zu machen. Die LTTE sollte ihre Waffen übergeben und im Gegenzug sollten die Top-Führungskräfte in ein fremdes Land transportiert werden. Das hätte die Sicherheit der LTTE-Führung sichergestellt“, sagte „K.P.“.

„K.P.“ sagte, dass er jetzt bedauere, ein Teil der LTTE gewesen zu sein und er sichgegenüber den Tamilen und der Nation entschuldigt habe dafür.

„Ich bedauere viele Dinge, und die Rekrutierung von Kindern als Soldaten ist so eine Sache. Selbst innerhalb der LTTE folterten sie viele Menschen. Erst nachdem ich hierher zurück kam, konnte ich Leute treffen und über die Missetaten der LTTE vor Ort erfahren. Ich bin überrascht, dass sie so viele Fehler gemacht haben“, sagte er.

Gefragt, ob er keine Ambitionen habe, in die Politik zu gehen und bei den anstehenden kommunalwahlen anzuzutreten, sagte „K.P.“ sagte, dass er bereit sei, zu tun, was die Menschen von ihm wollten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s