Familie des LTTE-Sprechers bekommt Asyl in Schweden

Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus BBC vom 9. April 2013

Dubai – Die Frau und die Kinder von Rasiah Ilanthiraiyan, der einst militärischer Sprecher der LTTE war, wurde in Schweden Asyl gewährt, sagte die ehemaliger LTTE-Fernsehansagerin Lohini Rathimohan gegenüber der BBC in einem Interview.

Sie sagte, dass auch sie in einem Flüchtlingsboot mit ihnen geflohen war.

Lohini ist unter den Flüchtlingen, die sich derzeit in Dubai unter UNHCR-Schutz aufhalten. Als das Boot, in dem sie segelten auf dem Meer in schwierigkeiten geriet, kontaktierten dei Flüchtlinge die UN Flüchtlings-Kommission und wurden von einem Schiff aus Singapur aufgenommen und nach Dubai gebracht.

Lohini Rathimohan sprach BBC; sie ist eine der 19 Asylbewerber in Dubai, die derzeit unter der Obhut des UNHCR stehen, aber dort als festgenommen betrachtet werden. die Organisation Human Rights Watch hat den UNHCR gebeten, die Flüchtlinge nicht zurück nach Sri Lanka zu schicken, da die Gefahr drohe, dass sie misshandelt und gefoltert werden.

Lohini hat in dem BBC-Interview offenbart, dass sie als Nachrichtensprecherin bei dem von der LTTE betreibenem Fernsehsender arbeitete, und nach dem Krieg nach Indien geflüchtet sei, und ihr Mann sich noch dort befinde.

Von den 46 Personen, die mit ihr in dem Flüchtlingsboot waren, hat der UNHCR 39 offiziell als Flüchtlinge anerkannt.

„Von den 39 Personen, die als Flüchtlinge anerkannt sind, haben 20 Asyl in den USA und Schweden
bekommen – die Frau und die Kinder des ehemaligen LTTE-Sprechers eingeschlossen. Die verbleibenden 19 Personen, einschließlich Lohin, sollen nach Sri Lanka geschickt werden.“

„Wenn sie zurück geschickt werden, müssen sie um ihr Leben fürchtet“, sagte Lohini, deren Familie sie dringend gebeten habe, nicht zurückzukehren; sie wisse auch, welches Schicksal Isaipriya befiel, die auch Nachrichtensprecherin des LTTE-Fernsehens und die in den letzten Tagen des Krieges in Sri Lanka umgebracht wurde.

Die interantionale Gemeinschaft sollte ein Interesse haben, dass Lohin nicht nach Sri Lanka ausgeliefert wird und dort eventuell „verschwindet“ – schließlich ist sind sie und ihr Mann potentielle Zeugen von möglichen Kriegsverbrechen.

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