Angeblicher Vinayagam taucht in Europa als neuer Chef der LTTE auf

Eines der wenigen Fotos mit Nediyavan (Kreis) dem neuen starken Mann der LTTE

Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion vom 18. Dezember 2010

von D.B.S. Jeyaraj

(Fortsetzung)

Colombo – Letzte Woche schrieb ich in diesen Rubriken über den Zustand des ausländischen Netzwerkes der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) und merkte an, dass die Tiger und die pro-Tiger-Strukturen im Ausland im großen und ganzen in zwei Kategorien eingeteilt werden können.

Die erste Kategorie ist die Gruppe, die aus Organisationen besteht, welche entweder Tarnorganisationen sind oder der LTTE zugeneigt sind.

Diese Kategorie, über welche ich extensiv in der letzten Woche schrieb, besteht aus Organisationen wie der Transnationalen Regierung von Tamil Eelam (TGTE), die von dem New Yorker Rechtsanwalt Visuvanathan Rudrakumaran geleitet wird, dem Globalen Tamilischen Forum (GTF), einer Dachorganisation unter dem katholischen Kleriker aus Deutschland Bruder SJ Emmanuel und dem Netzwerk, welches aus LTTE Filialen und Tarnorganisationen besteht, die von Perinbanayagam Sivaparan alias Nediyavan, der in Norwegen lebt, kontrolliert werden.

Auf was ich mich in dieser Woche konzentrieren will, ist die zweite Kategorie von LTTE-Strukturen, welche grundlegend nicht-transparent und weniger zur Verantwortung zu ziehen sind. Diese Kategorie ist viel gefährlicher, weil sie im Geheimen funktioniert und radikale Ziele vertritt. Sie ist in gewisser Weise die „wirkliche LTTE“ innerhalb des Milieus der tamilischen Diaspora.

Außerdem scheint sie einen neuen Führer in Form eines altgedienten Tiger “Obersten” gewonnen zu haben, welcher dem Bericht nach im Februar 2009 während der Kämpfe getötet worden war.

Bevor ich weiter auf diesen “wieder auferstandenen” Tiger-Führer und die Neugruppierung der “wirklichen LTTE” unter ihm eingehe, möchte ich einige hervorstechende Punkte hinsichtlich der drei hauptsächlichen Gruppierungen ausfühen, aus welchen die erste Kategorie der LTTE oder pro-LTTE-Strukturen im Ausland besteht.

TGTE vs. GTF

Diese Kategorie funktioniert trotz ihrer Beziehung zur LTTE in verschiedenen Teilen der Welt offen. Die TGTE- und die GTF- Aktivitäten sind im allgemeinen sichtbar und transparent und befolgen in gewissen Hinsicht sogar eine kleine Menge an Verantwortlichkeit.

Die TGTE, welche zwei öffentliche Versammlungen in Philadelphia und New York abgehalten hatte, hat eine transparente Verwaltungsstruktur. Sie besteht aus einem Komitee von 135 Mitgliedern, Sprecher, Vizesprecher, Premierminister, drei Vize-Premierminister, sieben Kabinettsminister und zehn Vize-Minister. Eine zweite Kammer von Repräsentanten soll auch sehr bald gebildet werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die TGTE sehr bald ein dauerhaftes Büro in New York einrichten wird, welches sich sehr nahe bei den Vereinten Nationen befinden soll und auch versucht diese als Gesprächspartner zu gewinnen.

Die TGTE hat ein beeindruckendes Programm formuliert. Darin eingeschlossen ist, dass man den betroffenen tamilischen Leuten im Nordosten Sri Lankas Hilfe leisten will. Da jedoch alle identifizierten Mitglieder der TGTE auf einer schwarzen Liste stehen und die srilankische Regierung ihre Opposition zur TGTE klar gemacht hat, muss es sich erst noch erweisen – wie es die Organisation hofft – dass die ehrgeizige Tagesordnung auch umgesetzt werden kann. Die TGTE steht auch unter schwerem Druck seitens der von Nediyavan kontrollierten Fraktion.

Der Präsident des TGF Schirm-Netzwerkes ist der frühere Generalvikar der katholischen Diözese von Jaffna, Bruder S.J. Emmanuel. Die GTF funktioniert offen in einem vernünftigen Ausmaß. Obwohl sie aus vierzehn verschiedenen Organisationen besteht, ist die Lebensader der GTF das Britische Tamilische Forum (BTF). Dank der Anstrengungen des BTF konnte die GTF ein Sekretariat in London aufbauen.

Eine bemerkenswerte Leistung der GTF war es gewesen, die Dienste der früheren Parlamentarierin der britischen Labourpartei, Joan Ryan in Anspruch zu nehmen. Sie ist für das GTF Sekretariat in London verantwortlich. Ryan wird zwei junge Forscher zur Verfügung haben, die ihr entweder täglich oder wöchentlich helfen. Die GTF ist dabei, sich einen richtigen Mitarbeiterstab zuzulegen, einschließlich von Angestellten, die für die Öffentlichkeitsarbeit und die Presse zuständig sein werden.

Die GTF hat durch ihre konstituierten Mitglieder einen Dialog mit Regierungsministern, Gesetzgebern, hochrangigen Verwaltern und Medienleuten verschiedener westlicher Nationen begonnen. Die GTF behauptet, dass sie versucht, zu helfen, dass internationaler Druck auf die Regierung in Colombo ausgeübt wird, um eine akzeptable politische Lösung zu entwickeln, während sie mit internationalen Anstrengungen zusammenarbeitet, um das Rajapakse Regime für angebliche Kriegsverbrechen in Sri Lanka zur Verantwortung zu ziehen.

Nediyavan

Das von Nediyavan (oder Nediyon, wie er sich jetzt nennt) geführte Netzwerk ist etwas anders als die TGTE und GTF in dem Sinne, dass es primär aus aktiven LTTE-Filialen und -Tarnorganisationen besteht. Während die LTTE als eine ausländische terroristische Organisation in den meisten westlichen Nationen verboten ist, wurden viele der identifizierten Tigerfilialen zu Schläfern oder wandelten sich in neue Organisationen um. Es wurden und werden auch neue Tarnorganisationen etabliert.

Die LTTE Kabale, welche von Nediyavan geleitet wird, wird auch angeführt von dem selbsternannten “Mathiyurainjar” (politischen Berater) Jeyachandran Gopinath alias Jeya Annai, dem Herausgeber der LTTE-Webseite „Tamilnet“. Nediyavans Gruppe ist sehr gegen die von Rudrakumaran und auch alle Loyalisten des früheren treuen LTTE Anhängers Selvarasah Pathmanathan alias „K.P.“ eingenommen. Es gibt jedoch eine gewisse Nähe zwischen dem GTF-Präsidenten Bruder Emmanuel und Nediyavan, wobei der erstere als der ideologische Pate des letzteren betrachtet wird.

In einem Bemühen, etwas gegen die Gemeinden von Rudrakumarans TGTE zu setzen, hat die Nediyavan Gruppe auch ein Netzwerk von “gewählten” Organisationen in verschiedenen Ländern unter der tamilischen Diaspora etabliert. Diese Organisationen wurden entweder „Makkal Peravai“ oder „Thesiyap peravai“ (Leute oder Nationalversammlungen) in jedem Land genannt. Diese Organisationen haben eine Reihe von Referenda in verschiedenen Ländern unter der tamilischen Diaspora abgehalten, um die Unterstützung für die Tamilische Vereinte Befreiungsfront (TULF) mit ihrer Vadukkoddai Resolution, welche formell am 14. Mai 1976 die Forderung nach einem Tamil Eelam aufstellte, zu wiederholen.

Es hat vor kurzem starke Bewegungen innerhalb der GTF und des Nediyavan-Netzwerkes gegeben, um eine größere Einheit herzustellen. Sie soll dem Zweck dienen, die von Rudrakumaran geleitete TGTE-Splittergruppe zu isolieren. Gespräche zu dieser Einheit zwischen Bruder Emmanuel und Nediyavans Repräsentanten sollten am Freitag, 12. November in Norwegen abgehalten worden sein. Mitglieder des Redaktionsteams von „Tamilnet“, die in Norwegen leben, sind die akkreditierten Vermittler bei diesen Gesprächen.

Dualität

Obwohl ich das von Nediyavan kontrollierte Netzwerk in die erste Kategorie der Tiger und pro-Tiger-Strukturen gestellt habe, gibt es Schwierigkeiten, wenn man wirklich solche rigiden Einteilungen vornehmen will. Der Grund dafür ist eine innere Dualität. Während diese Funktionäre versuchen, sich auf einer Ebene als demokratische politische Aktivisten hinzustellen, sind viele von ihnen auf anderen Ebenen in geheimen Aktivitäten verwickelt. Der Grund dafür ist, dass diese Organisationen der Basis nach LTTE Filialen sind, welche vorgeben, legitime politische Formationen zu sein.

So ist das Nediyan Netzwerk trotz seiner gegenteiligen Behauptungen nicht transparent oder zur Verantwortung zu ziehen, wenn man es mit der TGTE oder GTF vergleicht. Seine demokratischen Referenzen sind äußerst dürftig. Viele von Nediyavans Anhängern halten sich nicht an das Prinzip der Gewaltlosigkeit.

Überdies ist das Nediyavan-Netzwerk sehr ambivalent, da es viele Aktivisten hat, die sowohl eine geheime wie auch kontroverse Vergangenheit besitzen. Viele der Amtsträger in Schlüsselstellung in verschiedenen Ländern sind Mitglieder oder ex-Mitglieder der LTTE, haben eine solide Waffenausbildung aber auch Erfahrung auf dem Schlachtfeld.

Vor kurzem waren auch viele Mitglieder der Nediyavan-Splittergruppe angeblich in kriminelle Aktivitäten verwickelt, wie z.B. Drogen, Schmuggel, Kreditkartenbetrug, Fälschung von Banknoten und Pässen usw.

Viel wurde in diesen Rubriken über Nediyavan, seinen Hintergrund und die Umstände, die zu seiner Führungsposition unter den Tiger und pro-Tiger-Elementen der tamilischen Diaspora geschrieben. Nediyavan, der mit 18 Jahren in die LTTE eintrat, hat eine Waffenausbildung und Erfahrung auf dem Schlachtfeld. Nachdem er beim Geheimdienst gearbeitet hatte, wurde Nediyavan von dem Leiter seiner Abteilung Veerakulasingham Manivannan alias Castro ins Ausland geschickt, um der Hauptkoordinator der LTTE Filialen im Ausland zu sein.

Obwohl Castro vom Hals abwärts gelähmt war wegen der Verletzungen, die er bei der Schlacht am Elefantenpass 1991 erlitten hatte, funktionierte er bis zu seinem Tod im Mai 2009 als Kopf der Auslandsverwaltung der LTTE. Als die Kommunikation zwischen dem Hauptquartier der LTTE und den ausländischen Filialen wegen des eskalierenden Konfliktes immer schwieriger wurde, gab Castro Nediyavan größere Autonomie bei der Verwaltung der ausländischen Filialen.

Nach Castros Hinscheiden und dem Debakel von Mullivaaikkaal im Mai 2009 übernahm Nediyavan die ausländische Verwaltung der LTTE ganz. Folglich war Nediyavan wegen der Führung von Selvarasa Pathmanathan alias „K.P.“verärgert und widerstand ihr. Dies war in gewisser Weise eine Fortsetzung der Rivalität zwischen Castro und“ K.P.“. Als Resultat teilten sich die LTTE Strukturen in der Diaspora scharf in die Splitterpartei, die loyal zu „K.P.“ steht, und die von Castro.

Netzwerk

Die sensationelle Gefangennahme von „K.P.“ in Malaysien führte dazu, dass er nach Sri Lanka gebracht wurde. Dies änderte die Szenerie. Danach wurde wieder Nediyavan umgehend dominierend. Leute, die loyal zu „K.P.“ standen, versammelten sich jedoch um Rudrakumaran und konzentrierten sich darauf, die TGTE zu errichten. Ernsthafte Anstrengungen der Kabale, die von Nediyavan angeführt wurde, um die TGTE zu unterminieren, zur Seite zu drücken oder zu vereinnahmen, gingen schief, und der „Premierminister“ Rudra behält zunächst die Kontrolle der TGTE, obwohl die Verbindungen zwischen Rudra und „K.P.“ durchtrennt scheint.

Was hinsichtlich des Nediyavan-Netzwerkes beunruhigt, ist das Vorherrschen von LTTE oder ex-LTTE-Soldaten unter ihren Funktionären in Schlüsselstellung. Seit vielen Jahren wurden die ausländischen LTTE Filialen und Tarnorganisationen von Unterstützern und Aktivisten geleitet oder verwaltet, welche keine Mitglieder der LTTE in Sri Lanka gewesen waren. Die meisten Ex-Tiger, welche als Flüchtlinge ins Ausland kamen, „versteckten“ aus offensichtlichen Gründen ihre Tigerverbindungen und wählten es, sich als gesetzestreue Einwohner ihrer Gastnationen zu integrieren. Sie identifizierten sich nicht so sehr mit LTTE-Strukturen.

Als der Waffenstillstand während des von Oslo vermittelten Friedensprozesses von 2002 bis 2005 in Kraft trat, entschied sich die LTTE-Hierarchie, die ausländische LTTE Führung durch trainierte Soldaten aus Sri Lanka zu ersetzen. Man fühlte, dass die ausländischen Filialen nicht effektiv genug funktionierten, weil jene, welche sie verwalteten, nicht genügend Mut und nicht die erforderlichen Qualitäten hatten, um Risiken auf sich zu nehmen und dynamische Funktionäre zu sein.

Als Folge von dieser Entscheidung benutzte die LTTE die Waffenstillstandsperiode, um eine Anzahl von Soldaten ins Ausland zu schicken, um die Tiger-Organisation dort zu übernehmen. Die LTTE befasste sich auch mit einigen Ex-Tigern des Wanni, welche schon früher ins Ausland gegangen waren und dort die Bürgerschaft oder eine Aufenthaltsgenehmigung auf Dauer erhalten hatten. Die LTTE gab ihnen eine gewisse Ausbildung in Führung und schickte sie zurück in ihre Länder, um Führungspositionen zu übernehmen.

Die LTTE holte auch eine große Anzahl von ausländische tamilischen Aktivisten, unterzog sie einem allgemeinen Waffen- und Kombat-Training und schickte sie zurück, damit sie künftig an vorderster Front der pro-LTTE Aktionen stehen können. Eine große Anzahl von ihnen waren damals noch Jugendliche.

Als Resultat dieser Winkelzüge wurde die Führung der LTTE-Filialen in wenigstens 23 Ländern von LTTE- oder ex-LTTE-Mitgliedern mit einem besonderen Training und Felderfahrung übernommen. Nediyavan war einer der Avantgarde bei dieser Unternehmung und ließ sich in Norwegen nieder. Da er Castros „kleiner Junge“ war, wurde er zum Hauptkoordinator des ausländischen Netzwerkes ernannt.

In Anbetracht des inhärenten Attributs der Heimlichkeit und geheimen Natur der LTTE, übernahmen auch diese ausländischen Filialen im allgemeinen diese Strategie. Das Verbot der LTTE im Westen verstärkte diese Tendenz noch mehr. Überdies waren viele Funktionäre in Spendensammlungen involviert, welche vom Gesetz verboten waren. Es gab auch die Einschüchterung und körperliche Gewalt. Zusätzlich gab es die Verwicklung in Verbrechen.

Also gehört wegen ihres funktionellen Stils und der Organisationsstruktur das von Nediyavan kontrollierte Netzwerk mehr zu der zweiten Kategorie der im Schatten liegenden Organisationen, obwohl ich es zusammen mit der TGTE und GTF in die erste Kategorie gestellt haben. Kurz gesagt,ist das Nediyavan Netzwerk NICHT ein Teil der ersten Kategorie.

Kontrolle

Nediyavans hauptsächliche Aufgabe war es gewesen, die Kontrolle über das ausländische Netzwerk der LTTE zurück zu behalten. Er hatte dabei in gewissem Umfang Erfolg, nachdem „K.P.“ gefangen gesetzt worden war. Die meisten von „K.P.“s Loyalisten haben den Kampf um die Kontrolle der ausländischen LTTE inzwischen aufgegeben.

Statt dessen sind sie jetzt dabei, „K.P.s“ Bemühungen, betroffenen ex-LTTE-Kadern und Zivilisten im Norden und Osten durch die von ihm gegründete NERDO bei der Rehabilitierung und Wiederansiedlung zu helfen. Rudrakumarans TGTE ist eine elitärere Organisation ohne Unterstützung von der Basis unter den ausländischen Filialen der LTTE.

Obwohl das Nediyavan-Netzwerk an die Spitze getreten ist , bemüht es sich darum, die LTTE-Moral innerhalb der Diaspora aufrecht zu erhalten und nach dem Debakel vom Mai 2009 und mit der Spendensammel-Aktivität einfach weiter zu machen. Die Nediyavan Gruppe hat Zuflucht genommen zu Lügen, Dichtung und der Erschaffung von Mythen, um die Kontrolle zu behalten – und auch weiterhin Spenden zu sammeln. Der Cashflow scheint gesichert.

An erster Stelle steht dabei die Geschichte, dass der LTTE-Führer Prabhakaran und Geheimdienstchef Pottu Amman noch immer leben. Vor kurzem hat es da eine bizarre Geschichte über eine Invasion von Sri Lanka durch 12.000 LTTE Soldaten gegeben…

Trotz dieser Anstrengungen und der unaufhörlichen Propaganda der tamilischen Medien ist die Spendensammlung im Umfang auf ungefähr 10 bis 15 % von dem geschrumpft, was sie vor zwei Jahren noch war. Viele der „benamis“, welche Unternehmungen der LTTE leiten, eignen sie sich an. Einige verkaufen das in ihrem Namen gekaufte LTTE Eigentum und stecken das Geld ein.

Das besondere Hindernis der Nediyavan-Gruppe war bisher deren Unfähigkeit, Glaube und Enthusiasmus bei der tamilischen Diaspora in Hinblick darauf, dass die LTTE keine verbrauchte Kraft ist, hervorzurufen und die Unterstützer so zu magnetisieren, dass sie sich zu Taten aufschwingen.

Aber die Szene wandelt sich auf Grund einer neuen Entwicklung. Die ausländischen Tiger scheinen einen „Führer“ gefunden zu haben, um welchen sich LTTE-Aktivisten in Schlüsselstellung versammeln. Es ist dies niemand anderer als Vinayakam, ein altgedienter Marine-Tiger-Führer, bei dem man annahm, dass er in der Schlacht im Februar 2009 getötet worden war.

Challai

Die damals von Brigadeoffizier Prasanna de Silva angeführte 55. Division hatte eine erfolgreiche Operation gegen die Basis der Seetiger in Challai an der Mullaitheevu Küste in der ersten Woche des Februar 2009 unternommen. Später wurde Prasanna das Kommando der 59. Division gegeben und er führte den entscheidenden Angriff gegen LTTE-Positionen im Vattuvaagal Gebiet im Mai 2009 durch. In der Folge wurde er General und dient jetzt bei der srilankischen Vertretung in London.

Am 4. Februar 2009, einem Mittwoch, überrannte die 4. Gemunu Wache der 55-2. Brigade Positionen der Seetiger im Norden der Basis, nachdem sie die Lagune überquert hatte. Generalleutnant Sinnakkannan und der Major Annavelan waren unter den bemerkenswerten Verlusten der Tiger an diesem Tag.

Am folgenden Tag zerstörten die Soldaten die Verteidigungslinien der Tiger und überrannten die Basis der Seetiger. Die meisten LTTE-Verteidiger zogen sich zurück. Es wurde offiziell erklärt, dass unter den Getöteten der Vize-Kommandant der Seetiger Vinayakam und die altgedienten Führer der Seetiger Pahalavan, Kathir und Kannan seien. Es wurde seitend der LTTE erklärt, dass Vinayakam der Dritte im Kommando der Seetiger-Hierachie sei und gleich nach Kommandanten Soosai und dem Kommandanten Chezhiyan stehe.

Sowohl der damalige Armeesprecher, Brigadeoffizier Nanayakkara, als auch der Sprecher der Marine, Kapitän Dassanayake, sagten damals den Medien, dass Vinayakam tot sei. Der Zwischenfall wurde in Sri Lanka und im Ausland in vielen Berichten erwähnt. Es wurde auch gesagt, dass der Tod von Vinayakam dadurch bekannt geworden war, weil man die Kommunikationskanäle der LTTE überwachen konnte. Es wurde auch gesagt, dass man den Leichnam nicht entdeckt habe.

Die LTTE bestätigte weder, noch stritt sie damals Vinayakams Tod ab. Aber nach dem Fall von Kilinochchi hatte die LTTE damit aufgehört, systematisch Nachrichten von der Kampffront zu verbreiten. Sie hatte auch damit aufgehört, die toten Kämpfer öffentlich zu ehren oder die Erklärungen der Regierung hinsichtlich der Opfer auf Seiten der Tiger abzuleugnen. Man hörte danach nichts über Vinayakam und es wurde im allgemeinen angenommen, dass der altgediente Kommandante der Seetiger nicht mehr unter den Lebenden weilte.

“Mike 4”

Scheinbar stimmt das aber nicht. Jetzt wird gesagt, dass Vinayakam in der Schlacht um die Challai- Meer Basis der Tiger nicht getötet worden ist. Jetzt wird vielmehr die Geschichte erzählt, dass Vinayakam in Wirklichkeit insgeheim nach Indien geschickt worden war, um dort eine geheime Aufgabe zu übernehmen. Dies soll ein paar Wochen vor dem Fall der Challai-Meer Tigerbasis gewesen sein. Der Kommunikationsidentifikationscode von Vinayakam war „Mike 4“. Die LTTE hatte mit Absicht die Sicherheitskräfte, welche die Tigerkommunikationen überwachten, in die Irre geführt, damit sie glaubten, dass „Mike 4“ getötet worden sei. Es wird behauptet, dass man die Sicherheitskräfte und die Welt getäuscht habe, dass aber der Nummer 3 Seetiger Vinayakam nicht getötet worden sei.

Es ist nicht bekannt, was Vinayakams Mission in Indien gewesen ist, aber es wird gesagt, dass ihm die Aufgabe vom Geheimdienstchef Pottu Amman mit Zustimmung des obersten Tigers Velupillai Prabhakaran zugewiesen worden sei. Offenbar wurde Vinayakam zum Spionageflügel von den Seetigern im Januar 2009 auf ausdrückliche Instruktionen von Prabhakaran hin versetzt und ihm sei die „indische Aufgabe“ anvertraut worden.

Es ist auch nicht bekannt, wie viel davon oder wie gut Vinayakam die Pflichten, die ihm angeblich in Indien anvertraut worden waren, erfüllt hat. Sicher ist nur: Nach der vernichtenden militärischen Niederlage der LTTE im Mai 2009 hat Vinayakam Indien verlassen und Europa erreicht, nachdem er einige Zeit in einem südostasiatischen Land verbracht hatte. Er hat jetzt politisches Asyl in einem liberalen Land auf dem Kontinent beantragt.

Obwohl die ausländische LTTE behauptet, dass der altgediente Führer der Seetiger “Colonel” Vinayakam, dessen Tod man im Februar 2009 gemeldet hatte, lebt und in Europa aufgetaucht sei, gibt es in einigen Sektionen starke Zweifel. Einige mutmaßen, dass die LTTE eine andere Personen mittels des Namens Vinayakam in Europa als neuen Führer der LTTE fördert. Der Führer der Seetiger Vinayakam ist nämlich wirklich tot, genoss, wie man erklärt hat.

Der Name Vinayakam bezieht sich auf Pillaiyar oder Ganesh, den elefantenköpfigen Gott im hinduistischen Pantheon. Einige der schönsten „Bhakthi“ oder verehrende Lieder sind Vinayakan gewidmet, dem Sohn des Gottes Shiva und von Parvathi und dem älteren Bruder des Gottes Muruga. (Mein Lieblingslied ist „Vinayagane Vinai Theerpavane“ von Seergali Govindarajan). Hindus beginnen im allgemeinen jede neue Aufgabe oder die Reise, nachdem sie Pillaiyar oder Vinayakan verehrt haben.

Vinayakam

Der (echte) Führer der Seetiger mit dem Kriegsnamen Vinayakam kommt aus einer Familie von Seefahrern in dem Maruthankerny – Uduthurai Sektor in Vadamaratchi, der östlichen Abteilung der Jaffna Halbinsel. Er sieht schlecht auf dem linken Auge und ist mit einem Mädchen aus der Nähe von Vallipunam, nahe Puthukkudiyiruppu im Distrikt Mullaitheevu verheiratet.

Vinayakam ist als Teenager in den späten achtziger Jahren zur LTTE gegangen. Er bekam militärisches Training im Nördlichen Sri Lanka und diente zuerst in Chavakachcheri in der Thenmaratchy Division der LTTE. Der frühere politische Kommissar der LTTE Suppiah Paramu Thamilselvan, den man damals unter dem Kriegsnamen Dinesh kannte, war der Kommandeur des Thenmaratchy Gebietes. Der frühere Chef der Sportabteilung Pappa war sein Vize-Kommandeur.

Vinayakam wurde später, in den 90ern, zum Geheimdienst unter Pottu Amman versetzt. Vinayakam operierte von einem Haus aus, das dem Haus der Ahnen von Pottu Amman benachbart war. Es war in der Nähe der Anantha Vadali Road in Ariyalai-Nayanmarkattu. Er freundete sich damals mit Pottu Amman an.

Als die Division der Seetiger unter Thillaiambalam Sivanesan alias Soosai in den frühen neunziger Jahren modernisiert wurde, wurde Vinayakam in diese Einheit vergesetzt. Es war in der Division der Seetiger, die sich „Vinayakam“ nannte. Den Berichten nach war er ein mutiger Kämpfer mit großem taktischem Geschick. Vinayakam wurde regelmässig ausgezeichnet und befördert.

Als im Jahr 2002 der Waffenstillstand in Kraft gesetzt wurde, war auch Vinayakam ein Teil jener Tigerdelegation, welche durch Europa reiste – mit gefälschten Pässen. Es wird gesagt, dass er beträchtliche Zeit damit verbrachte, verschiedene Docks zu besichtigen und damals Marineschiffe verschiedener Typen inspizierte.

Die Rivalität zwischen dem Kommandanten der Seetiger, Soosai und dem Geheimdienstchef Pottu Amman ist in LTTE Kreisen sehr bekannt. Vinayakam war einer der wenigen hochrangigen Seetiger, die herzliche Beziehungen sowohl zu Pottu als auch mit Soosai aufrecht halten konnten.

2007 gab es einen Unfall auf See, bei welchem Soosais jüngster Sohn getötet wurde. Soosai selbst wurde verletzt und verschwand für eine Weile. Dies führte dazu, dass mit der Zeit Gerüchte aufkamen, und in den Medien gab es viele Spekulationen darüber, dass Pottu Amman sich Soosais entledigt hätte und dass Soosai nicht wieder der Chef sein würde. Dies führte zu viel Verwirrung und sogar Reibereien zwischen denen, die Soosai treu waren, und denen, die im Ausland Pottu unterstützten.

An diesem Punkt versuchte die LTTE, den Schaden zu kontrollieren und brach ihr Schweigen. Eine offizielle Feststellung wurde herausgegeben, dass Soosai einen Unfall gehabt habe. Die Gelegenheit war die Herausgabe der Videonachricht Nr. 11 in einer Serie über die Seetiger. Es war der altgediente Kommandant der Seetiger Vinayagam, der sich in seiner Rede auf den Unfall bezog und sagte, dass sich Soosai schnell erholen würde. Vinayagam sagte, dass Soosai die Zeremonie der Herausgabe des Videos geplante hatte, während er im Krankenhaus lag. Er sagte voraus, dass Soosai bald öffentlich erscheinen würde. Wie es Vinayakam vorausgesagt hatte, erschien Soosai ein paar Wochen später, im September 2007.

Operationen

Vinayakam wurde be- und anerkannt innerhalb Anhänger der LTTE, als er den Angriff auf die „MV Cordiality“ am 9. Juli 1997 in der Nähe von Pulmoddai durchführte. Das in Panama registrierte Schiff mit einer chinesischen Crew war von der srilankischen Regierung unter Kontrakt genommen worden, um mineralisches Ilmenit in großer Menge zu verschiffen. Es war eine kombinierte Operation zusammen mit der LTTE-Kommandoeinheit „Leopard“ oder „Chiruthaiga“l. Die Marineflotille, die zur Sicherheit mit dem Schiff mitfuhr, wurde von den Seetigern und den Leoparden angegriffen. Die LTTE behauptete später, dass drei Marine-Kanonenboote beschädigt und eins zerstört worden war.

Vinayakam spielte auch eine prominente Rolle bei dem Transport von LTTE-Kader über das Meer für zwei wichtige Landoperationen der Tiger.

Eine war die berühmte Küstenlandung in der Nähe von Maamunai-Kudaarappu in der Nähe der östlichen Küste von Vadamaratchy im April 2000, als eine Expeditionstruppe, die Brigadeoffizier Balraj anführte, von den Seetigern dort abgesetzt worden war. Balraj bewegte sich dann in das Land hinein und zerschnitt in einer historischen Schlacht die Nachschublinien bei Ithaavil entlang der A-9 Landstraße oder Jaffna-Kandy Straße. Srilankische Truppen am Elefantenpass und in Iyakkachchi wurden als Folge davon abgeschnitten und schließlich wurden beide Lager von den Tigern überrannt.

Die andere war die Offensive, welche gegen die revoltierenden Soldaten im Osten gerichtet war. Sie wurde von Vinayagamoorthy Muraleetharan alias „Colonel“ Karuna im April 2004 angeführt. Die LTTE verschiffte Soldaten vom Norden über das Meer und brachte sie zu verschiedenen Punkten entlang der Paalsenai-Vaagarai Küste und der Thirukkovil Küste. Diese erfolgreiche Verschiffungsoperation durch die Seetiger half damals sehr bei der Schlappe von Karuna.

Es wird auch gesagt, dass es Vinayakam gewesen sei, der den Seeangriff auf einen chinesischen Trawler „Fu Yuan 225“ am 20. März 2003 angeführt hätte. Wenigstens 17 Mannschaftsmitglieder – einschließlich 15 Chinesen und 2 Srilankaner – waren getötet worden. Der Waffenstillstand war in Kraft zu der Zeit und der Angriff war eine grobe Verletzung. Die LTTE lehnte auf unverschämte Weise die Verantwortung ab.

Eine weitere von Vinayakams Heldentaten war der Angriff auf die Marineflotille, welche die “MV Pearl Cruise II” im Mai 2006 begleitete. Das Handelsschiff hatte 710 Leute vom Sicherheitspersonal an Bord, welche über das Meer in den Norden gebracht werden sollten. Bei dem See-Scharmützel in der Nähe der Point Pedro Küste wurde ein der Marine gehörendes Dvora Kanonenboot (P-418) zerstört, dabei alle Mannschaftsmitglieder getötet. Ein weiteres Dvora Kanonenboot (P-420) wurde schwer beschädigt.

Vinayakam hat verschiedene Positionen bei den Seetigern innegehabt und war einmal ihrer Kommandeur bei offensiven Operationen. Er war auch für die Spionageeinheit der Seetiger verantwortlich und arbeitete offenbar harmonisch mit Pottu Amman zusammen. Kurzzeitig wurde Vinayakam zum Verantwortlichen der Seetiger entlang der westlichen und der nord-westlichen Küste.

Es war in dieser Zeit, dass die Seetiger am 24. Mai 2007 eine erfolgreich kombinierte Operation in Neduntheevu oder Delft starteten. Es war Vinayakam, der den Angriff plante, koordinierte und anführte. Marineposten auf der Insel in einiger Entfernung vom Strand wurden angegriffen und die LTTE kaperte zwei Flugabwehr-Maschinengewehre, zwei Maschinengewehre, einen RPG Raketenstarter und acht Gewehre bei den Delft Operationen. Der LTTE gelang es auch, zusätzlich zu dem Ergreifen der Waffen die Radareinheit in Delft abzutragen.

Altgedienter Kommandant – oder ausgebuffter Geheimdienstagent?

Es war vielleicht dieser Rekord bei den Leistungen als ein altgedienter Kommandant der Seetiger, welche die LTTE Hierarchie dazu brachte, Vinayakam früh im Jahre 2009 einen geheimen Posten in Indien anzuvertrauen. Es scheint, dass Vinayakam nach dem Debakel vom Mai 2009 wieder nach Europa ging.

Was aber wichtig ist, ist die Tatsache, dass Vinayakam nicht einfach damit zufrieden gewesen ist, sich bedeckt zu halten, nachdem er in einem westlichen Land Zuflucht gefunden hatte. Er hat Verbindungen mit verschiedenen LTTE und ex-LTTE-Kadern und Aktivisten hergestellt und sich bei der riesigen Aufgabe engagiert, den Erfolg der LTTE wieder zu beleben. Jetzt beansprucht Vinayakam die Führung der LTTE oder die Führung dessen, was von der LTTE übrig geblieben ist.

Es scheint auch, dass Vinayakam eine stabile Basis bei der Arbeit mit Nediyavan hat, welcher aktiv den altgedienten Kommandeur der Seetiger als einen Sammelpunkt fördert. Vinayakams aktive Kampferfahrung und sein Ruf als ein erfolgreicher Seekommandant sind Pluspunkte, die benutzt werden können, um ein eindrucksvolles Bild unter den gierigen Tiger-Unterstützern im Ausland zu kreieren.

In Nediyavans Wahrnehmung hat “Colonel” Vinayakam das Format, um die demoralisierten Tigeraktivisten im Ausland zu faszinieren und zu mobilisieren, ohne für seine Position eine Bedrohung darzustellen. Also fördert auch Nediyavan Vinayakam als den neuen Führer. Um was sich Nediyavan und Vinayakam bemühen, dass ist, die Neugruppierung und Wiederbelebung der LTTE im Ausland zu erreichen.

Während die erste Kategorie von LTTE oder pro-LTTE Strukturen, d.h. die TGTE und die GTF, mit einer vergleichsweise gemäßigten, transparenten Agenda vorgehen, werden die zweite Kategorie, die aus dem Nediyavan-Netzwerk und den LTTE-Kadern unter der Leitung von Vinayakam besteht, allmählich als die „wirkliche LTTE“ mit einer radikaleren Agenda erscheinen. Es gibt eine Menge von LTTE und ex-LTTE-Kadern, die Vinayakam Nediyavan oder irgendeine andere Person vorziehen, und damit ist die Szene dafür bereitet dafür, dass Vinayakam als Lichtgestalt und als der neue Chef der LTTE eingesetzt wird.

Partnerschaft

Vinayakam ist nicht per se dagegen, aber gegenwärtig möchte er nicht im Rampenlicht stehen. Er würde es vorziehen, diskret gemeinsam mit Nediyavan in einer strategischen Partnerschaft mit Tigerunterstützer und Aktivisten zusammenzuarbeiten. Schon kontaktiert Vinayakam heimlich verschiedene Unterstützer der LTTE, Aktivisten und Ex-Kader. Er sagt, dass er lebt und dass er übernommen hätte. Er sagt auch: „Alles ist nicht vorbei“ (Ellam mudinju pohavillai) und dass „bald etwas passieren wird“ (Kethiya Etho nadakkap pohuthu).

Es ist interessant, dass es, wie schon früher gesagt, in gewissen Kreisen Zweifel hinsichtlich der wirklichen Identität von Vinayakam gibt. Es gibt eine Denkschule innerhalb der ausländischen LTTE, die glaubt, dass der altgediente Seetiger Vinayakam wirklich bei dem Armeeangriff auf Challai im Februar 2009 getötet worden ist. Sie meinen, dass der Vinayakam, welcher in Europa aufgetaucht ist, eine andere Person ist, welche eine hochrangige Position innerhalb des LTTE-Geheimdienstes innehatte.

Nach dieser Ansicht hatte sich dieser Vinayakam der Nachrichtenabteilung, welche für eine spezielle Aufgabe von Pottu Amman auf Anweisungen von Prabhakaran nach Indien geschickt worden ist, wieder nach Europa nach dem Debakel von Mullivaaikkaal begeben. Man meint, dass er jetzt als der neue Führer der LTTE in Europa aufgetaucht ist und versucht, die Tigerbewegung mit der vollen Unterstützung von Nediyavan und seinem Netzwerk neu zu gruppieren und wieder zu beleben.

Der Versuch, den Vinayakam vom Geheimdienst als den altgedienten Führer der Seetiger Vinayakam darzustellen, könnte ein bewusster Schachzug sein, um, wie man annimmt, Verwirrung zu stiften. Abgesehen davon, dass damit die Behörden, welche vielleicht Vinayakam auf der Spur sind, in die Irre geführt werden könnten, könnten auch die vermischten Identitäten den Mythos, dass Prabhakaran am Leben ist, wiederbeleben. Wenn Vinayakam, den man im Februar 2009 für tot erklärte, leben würde und in Europa wieder auftauchen könnte, dann könnte der Führer Prabhakaran, den man im Mai 2009 für tot erklärte, auch leben – und würde irgendwann einmal wieder auftauchen. So läuft die derzeitige Argumentationskette.

Was immer auch die Wahrheit ist in dieser Hinsicht über den Führer der Seetiger Vinayakam und den aktiven Vinayakam in Europa, der vielleicht eine andere Person ist, sein mag, es gibt keinen Zweifel, dass der Vinayakam, welcher vielleicht Aussicht hat, der neue Führer der LTTE zu sein, fest von Nediyavan unterstützt wird. Das ist auf gewisse Weise eine strategische Partnerschaft, bei der sowohl Vinayakam als auch Nediyavan profitieren.

Die Implikationen dieser strategischen Partnerschaft zwischen Vinayakam und Nediyavan und deren Konsequenzen für die tamilische Diaspora, die Tamilen in Sri Lanka, zusammen mit der möglichen Bedeutung für die Sicherheitssituation auf der Insel werden in einem folgenden Artikel detailliert untersucht.

Wird fortgesetzt

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