Prabhakarans Sohn Charles Anthony tot aufgefunden

Colombo – Beim letzten Großeinsatz der Armee Sri Lankas gegen die Tamilen-Rebellen nördlich von Vellamullivaikkal sind nach Angaben des Militärs gestern fünf Führungsfiguren der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) getötet worden. Sowohl der Chef des „politischen LTTE-Flügels“, Balasingham Nadesan, als auch die beiden LTTE-Führer Seevaratnam Puleedevan und S. Ramesh seien getötet worden, ebenso Ilango, „Polizeichef“ der LTTE, sowie Kapil Amman, die Rechte Hand von Prabhakaranas Sohn Charles Anthony, sagte Militärsprecher Birgadier Udaya Nanayakkara heute morgen.
Wo sich der oberste LTTE-Chef, Velupillai Prabhakaran, aufhalte, sei weiterhin unklar.Im Laufe des gestrigen Tages habe man etliche starke Explosionen wahrgenommen. Im Kampfgebiet im Nordosten des Landes sei auch die Leiche eines Mannes gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um Prabhakarans 24-jährigen Sohn Charles Anthony handle, fügte der Militärsprecher hinzu. Bei den Aufräumarbeiten seien viele Verwundete, die von LTTE-Kadern mit gezielten Schüssen an der Flucht gehindert worden waren, aufgegriffen und versorgt worden.
Außerdem habe man riesige Mengen an Munition und Waffen, militärischen Fahrzeugen und Geräten gefunden. Die LTTE hatte auch mit Minen versucht, die eingeschlossenen Tamilen an der Flucht zu hindern – die ersten Minenräumer seinen nun laut Militärsprecher in dem Gebiet unterwegs.
Entlang der A35 ist es seit heute Morgen erneut zu schweren Kampfhandlungen gekommen – die Armee vermutet, dass es sich dabei um die letzten drei Anführer der LTTE, Pottu Amman, Sea-Tiger-Chef Soosai sowie Prabhakaran selbst sowie eine handvoll verbleibender LTT-Kader handle.
Gestern waren Gerüchte laut geworden, nach denen es einen Massenselbstmord von etwa 300 LTTE-Kadern gegeben habe. Der Sprecher wollte dies weder kommentieren noch bestätigen.
Präsident Mahinda Rajapaksa hatte am Samstag nach einer mehr als viermonatigen Armee-Offensive den militärischen Sieg über die Befreiungstiger verkündet. Eine unabhängige Bestätigung für die Militäraktionen gibt es nicht.
Die LTTE-Terroristen hatten seit 1972 für einen eigenständigen Staat für die tamilische Minderheit im Nordosten von Sri Lanka gekämpft. Während sie 2006 noch gut ein Drittel des Inselstaates unter ihrer Kontrolle hatten, blieb ihnen nach der im Januar begonnenen Armee-Offensive am Ende nur noch ein kleines Dschungelgebiet, das nun ebenso fiel.

Von unseren LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo am 18.Mai 2009

Colombo – Beim letzten Großeinsatz der Armee Sri Lankas gegen die Tamilen-Rebellen nördlich von Vellamullivaikkal sind nach Angaben des Militärs gestern fünf Führungsfiguren der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) getötet worden. Sowohl der Chef des „politischen LTTE-Flügels“, Balasingham Nadesan, als auch die beiden LTTE-Führer Seevaratnam Puleedevan und S. Ramesh seien getötet worden, ebenso Ilango, „Polizeichef“ der LTTE, sowie Kapil Amman, die Rechte Hand von Prabhakaranas Sohn Charles Anthony, sagte Militärsprecher Birgadier Udaya Nanayakkara heute morgen.

Psychopath wie der Papa: Charles Anthony ist vermutlich tot

Psychopath wie der Papa: Charles Anthony ist unter den Toten

Wo sich der oberste LTTE-Chef, Velupillai Prabhakaran, aufhalte, sei weiterhin unklar. Im Laufe des gestrigen Tages habe man etliche starke Explosionen wahrgenommen. Im Kampfgebiet im Nordosten des Landes sei auch die Leiche eines Mannes gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um Prabhakarans 24-jährigen Sohn Charles Anthony handle, fügte der Militärsprecher hinzu. Bei den Aufräumarbeiten seien viele Verwundete, die von LTTE-Kadern mit gezielten Schüssen an der Flucht gehindert worden waren, aufgegriffen und versorgt worden.

Charles Anthonys Leichnam wurde zur Entnahme von DNA nach Colombo verbracht

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Außerdem habe man riesige Mengen an Munition und Waffen, militärischen Fahrzeugen und Geräten gefunden. Die LTTE hatte auch mit Minen versucht, die eingeschlossenen Tamilen an der Flucht zu hindern – die ersten Minenräumer seinen nun laut Militärsprecher in dem Gebiet unterwegs.

Entlang der A35 ist es seit heute Morgen erneut zu schweren Kampfhandlungen gekommen – die Armee vermutet, dass es sich bei den Gegnern  um die letzten drei Anführer der LTTE, LTTE-„Geheimdienstchef“ Pottu Amman, „Sea-Tiger-Chef“ Soosai sowie Prabhakaran selbst sowie eine handvoll verbleibender LTTE-Kader handle.

Gestern waren Gerüchte laut geworden, nach denen es einen Massenselbstmord von etwa 300 LTTE-Kadern gegeben habe. Der Sprecher wollte dies weder kommentieren noch bestätigen.

Präsident Mahinda Rajapaksa hatte am Samstag nach einer mehr als viermonatigen Armee-Offensive den militärischen Sieg über die Befreiungstiger verkündet. Eine unabhängige Bestätigung für die Militäraktionen gibt es nicht.

Die LTTE-Terroristen hatten seit 1972 für einen eigenständigen Staat für die tamilische Minderheit im Nordosten von Sri Lanka gekämpft. Während sie 2006 noch gut ein Drittel des Inselstaates unter ihrer Kontrolle hatten, blieb ihnen nach der im Januar begonnenen Armee-Offensive am Ende nur noch ein kleines Dschungelgebiet, das nun ebenso fiel.

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