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Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune” vom 05. Dezember 2008
Nachdem sie von dem Chef der Tamil Tiger Velupillai Prabhakaran grünes Licht bekommen haben, haben die tamilischen Jugendlichen in Deutschland eine massive Kampagne in Gang gesetzt, um an Schulen Spenden einzusammeln. Dabei benutzen sie unschuldige kleine Kinder für die Öffentlichkeits-Kampagne. Die Gruppe der Thamilcholai-Schulen, welche von den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) unterhalten wird, hat eine einen Monat dauernde Propaganda-Kampagne in Deutschland gestartet und gebraucht dabei annähernd 6500 SchülerInnen von 130 Thamilalayam-Schulen in Deutschland, zusammen mit 950 Lehrern, um ein Licht auf die sogenannte Not der vertriebenen Kinder in Wanni zu werfen, um um Spenden an deutschen Schulen zu bitten.
Die LTTE Schwadronen verteilten ein großes Abzeichen mit einer Farbfotografie von einem vertriebenen Kind im Wanni und sie haben unschuldige tamilische Kinder gezwungen, das Abzeichen auf ihrer Schuluniform zu tragen und ihre deutschen Klassenkameraden zu drängen, Geld zum Wohl der vertriebenen Kinder zu spenden. Aber die Spenden werden von der Pro-LTTE Thamilcholai-Verwaltung gesammelt und die Spenden könnten für Waffenkäufe und andere zerstörerischen Aktivitäten der LTTE gebraucht werden.
Interessanterweise begann die einen Monat dauernde Kampagne der Thamilcholai Schulkinder am 29. November, gerade zwei Tage nach Prabhakarans Erklärung, in der er die Aktivitäten der tamilischen Diaspora-Jugendlichen gepriesen hatte. Das war die erste Gelegenheit, bei der der LTTE Führer einen direkten Hinweis auf die tamilischen Jugendlichen im Ausland gab und ihnen für ihre Beiträge in seiner sogenannten jährlichen Rede zum Heldentag dankte.

Tamilische Kinder in deutschen Schulen tragen das „Abzeichen, welches das Leiden von Kindern in Wanni zeigt“
Jedoch sind gemäßigte und gebildete tamilische Eltern bestürzt wegen dieser Kampagne, bei der unschuldige tamilische Kinder missbraucht werden und bei der sie für politische Streitpunkte benutzt werden. Ramsamy Suppiah sagte: „Diese Art von Aktivitäten wird auf die jungen Gemüter einen ungünstigen psychologischen Eindruck hinterlassen. Ich habe zwei Kinder von 7 und 9 Jahren und ich möchte, dass sie zu guten, friedliebenden Mitgliedern der Gesellschaft werden. Diese Art von Hirnwäsche würde ihr geistiges Wachstum schädigen und die LTTE Propagada der Gewaltverherrlichung wäre für zukünftige Generationen der tamilischen Diaspora schädlich.“

Kinder werden in Deutschland zur Unterstützung der terroristischen Sache im Wanni missbraucht
In seiner Rede zum Heldentag machte Prabhakaran einen Aufruf an alle „Tamilen, in welchen Teilen der Welt sie auch leben mögen, damit sie fest und mit Entschlossenheit ihre Stimmen zur Unterstützung des Freiheitskampfes ihrer Brüder und Schwester in Tamil Eelam erheben. Ich erbitte von ihnen aus tiefstem Herzen, dass sie die Hände unserer Freiheitsbewegung stärken und fortfahren, ihre Beiträge zu leisten und zu helfen. Ich nehme auch die Gelegenheit wahr, meine Zuneigung und mein Lob an unsere tamilischen Jugendlichen, die außerhalb unseres Heimatlandes leben, zu übermitteln – dafür, dass sie eine hervorstechende und verpflichtete Rolle spielen, indem sie aktiv zur Befreiung unserer Nation beitragen.
In der Zwischenzeit haben tamilische demokratische Gruppen in anderen europäischen Städten enthüllt, dass die Thamilchollai-Schulen in Europa angewiesen wurden, ähnliche Propaganda-Kampagnen in Schulen durchzuführen. Es gibt mehr als 350 tamilische Schulen, die in Europa unter verschiedenen von der LTTE vorgeschobenen Organisationen funktionieren und von welchen annähernd 90 % direkt von der LTTE verwaltet werden. Es wird geschätzt, dass mehr als 20.000 tamilische SchülerInnen zwischen 4 und 21 Jahren in diesen Schulen lernen.
Die LTTE gebraucht die Schul-Lehrpläne, um eine sehr verzerrte Version der srilankanischen Geschichte zu unterrichten und um die Kinder in ihrem zarten Alter einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Zusätzlich dazu, dass sie den SchülerInnen eine chauvinistische Version des tamilischen Nationalismus einimpfen, stimmen sie ihr Gemüt auch noch darauf ein, dass sie die Singhalesen als Rasse hassen lernen.
Obwohl die Tamilcholai-Schulen als wohltätige Organisationen eingetragen sind und Spenden und andere Vergünstigungen von örtlichen Regierungsstellen erhalten, damit sie diese Schulen unterhalten können, sammeln die Schulverwalter Geld von den SchülerInnen als Schulgeld auf einer monatlichen Basis ein. Dies geschieht auf Anweisungen der LTTE hin.
Weiter sind die meisten der Verwaltungschefs der Tamilcholai-Schulgremien mit der LTTE oder ihren vorgeschobenen Organisationen (wie z.B. dem Welt Tamilen Form, der TRO und dem TCC) verbunden. Sie organisieren auch LTTE Repräsentanten, welche gewöhnlich zu Besuch kommen und vor den Kindern dieser Schulen Vorträge halten.
Vor ein paar Monaten wurden gemäßigte tamilische Diaspora-Familien von einem ähnlichen Ereignis geschockt, das von dem Tamilischen Kulturverein Thurgau organisiert worden war, einer Organisation, die angeblich der Verbreitung der tamilischen Kultur und Kunst in Thurgau in der Schweiz dient. Bei diesem Ereignis wurden Kinder benutzt, um LTTE Streiter und Selbstmord-Schwadronen zu verherrlichen. Es wurde abgehalten, um Spenden für „vertriebene Leute im Norden“ zu erheben. Jedoch erwies sich die ganze Veranstaltung als nichts anderes als eine Veranstaltung zum Sammeln von Spenden für die LTTE. Altgediente LTTE Aktivisten, welche die Kette von tamilischen Schulen unter der Thamilchollai-Verwaltung in Europa kontrollieren, haben explizite Anweisungen an alle LehrerInnen gegeben, dass die Politik von „Eelam (tamilischer separater Staat) zuerst“ ein Teil des Schul-Unterrichtsplan sein soll. Es wird geglaubt, dass diese Veranstaltung auf Anordnung der Thamilchollai-Verwaltung organisiert wurde.
Übersetzt aus der Wochenzeitung Bottom Line 10.09.2008
Toronto – Die gegenwärtige Kampagne zur Spendensammlung für die verschleppten Tamilen im Norden von Sri Lanka durch die Tamilische Rehabilitations-Organisation (TRO), von der man annimmt, dass dies nur eine Fassade ist und sie in Wirklichkeit für die LTTE ist, ist in Toronto, Kanada, voll im Gange. Wir möchten allen Kanadiern und besonders den kanadischen Tamilen bekannt geben, dass die TRO in Sri Lanka eine verbotene Organisation ist, und dass alles Geld, das von der TRO gesammelt wird, nicht legal nach Sri Lanka geschickt werden darf. Außerdem wird alles Geld, das illegal nach Sri Lanka geschickt wird, von den kanadischen Behörden und den Polizeibehörden in der ganzen Welt überwacht – besonders, wenn es an irgendeine Organisation geschickt wird, die mit einer terroristischen Organisation wie die LTTE zusammenhängt. Auf jeden Fall könnten viele der Leute, welche spenden, Schwierigkeiten bekommen, wenn die kanadischen Behörden überprüfen wollen, wie diese Spenden gesammelt wurden und aus welcher Quelle sie stammen. Wie empfehlen den Leuten und bitten sie, sorgfältig darauf zu schauen, dass das schwer verdiente Geld, das sie der TRO spenden, nicht in den Händen der LTTE landet, welche in Kanada und in den meisten Teilen der Welt verboten ist. Es ist ungesetzlich, wenn man einer verbotenen Organisation, die in Kanada als eine terroristische Organisation verboten ist, Geld spendet.
Obwohl die TRO immer noch nicht in Kanada verboten ist – anders als in Amerika -, erwartet man, dass dies bald auch dort geschehen wird. Wir möchten die kanadischen Tamilen auch freundlich darauf hinweisen, dass diese von der TRO gesammelten Spenden nicht in den Händen des tamilischen Volkes in Sri Lanka landen, sondern in den Tresoren der LTTE. Sie sind für ihre Beschäftigten im Ausland, damit diese ein luxuriöses Leben haben können und für ihre Familien Grundstücke kaufen können, wo sie es sich gut gehen lassen. Zur gleichen Zeit stellt sich den Leuten in der Östlichen Provinz eine wichtige Frage: Warum hat die TRO nicht zu Spenden aufgerufen, als die Leute im Osten verschleppt wurden? Ist die TRO nur für die Nördlichen Tamilen? Wenn ja, haben dann die LTTE und ihre vorgeschobenen Organisationen das legitime Recht zu sagen, dass sie für alle Tamilen kämpfen? Was ist mit der Tamil sprechenden muslimischen Gemeinschaft, die von der Tamil sprechenden LTTE verschleppt wurde? Hat die TRO zu irgendeiner Zeit solch eine Kampagne für die Tamil sprechenden Moslems geführt oder wenigstens ihre Flüchtlingslager besucht? Aus dem Verhalten der TRO kann man sehr gut ableiten, dass sie die Anordnungen ihrer LTTE-Herren befolgt. Darum, liebe tamilische Brüder und Schwestern, seid nicht so dumm, euch von den schlauen Tigern ausnutzen zu lassen. Liebe Kanadier, lasst nicht zu, dass eure Gutmütigkeit und eure Großzügigkeit zu falschen Zwecken verwendet werden.
Wir, die maßgebliche Mehrheit des Forums der Srilankaner, danken den Vereinten Nationen dafür, dass sie die LTTE gebeten haben, den tamilischen Zivilisten einen sicheren Durchgang zu gewähren. Wir bitten auch die europäische Union und alle demokratisch gewählten Regierungen, Druck auf die LTTE auszuüben, damit sie die Rechte des tamilischen Volkes sichert und ihm einen sicheren Durchgang vom Kriegsgebiet zu den von der Regierung kontrollierten gebieten gewährt. Wir bitten auch die internationale Gemeinschaft und die Diasporas, Druck auf die LTTE auszuüben, damit sie nicht unschuldige tamilische Zivilisten als Schutzschilde benutzt, um ihre Führer vor Angriffen der Regierung zu schützen. Aber vor allem bitten wir die vorgeschobenen Organisationen der LTTE, welche begierig darauf sind, Spenden zu sammeln, auf die Sicherheit der tamilischen Bevölkerung zu achten und ihren Einfluss auf die Mutterorganisation dazu zu benutzen, ihre Leute aus den Wanni Dschungel-Gebieten freizulassen. Das ist ihre große Pflicht gegenüber der tamilischen Gemeinschaft.
Berlin – Die srilaniksche Diaspora in Europa ist fest entschlossen, die Gräueltaten der LTTE-Terroristen der Weltöffentlichkeit gegenüber aufzudecken. Nach vorangegangenen, umfangreichen Demonstrationen in London und Paris, fand am 26. Juli eine solche Kundgebung gegen die srilankische Terrorgruppe LTTE, die „Befrieungstiger von Tamil Eelam“ und ihren berüchtigten, ebenso publicityscheuen wie skrupellosen Anführer Velupillai Prabakaran in Berlin statt. Nach Angaben der – sowohl von Tamilen als auch von Singhalesen betriebenen – Initiative „Sri Lanker gegen LTTE-Terror – Deutschland“, folgten etwa 1200 Menschen dem Aufruf zum Protest in der deutschen Hauptstadt, darunter auch viele Deutsche, denen das Schicksal des Inselstaates am Herzen liegt, und die aus allen Teilen der Bundesrepublik zusammen gekommen waren.
Gegen 13 Uhr bewegte sich der Demonstrationszug vom Alexanderplatz, Berlin Mitte aus, über „Unter den Linden“ bis hin zum Brandenburger Tor und schließlich bis Tiergarten und hinein in die Scheidemannstrasse – gegenüber dem Bundestag. Entlang des Weges verteilten die Demonstranten Flugblätter, auf denen über ihr Anliegen informiert wurde.
Die Demonstranten riefen auch in Sprechchören die Bundesregierung dazu auf, gegen die LTTE und vor allem gegen deren Tarnorganisationen vorzugehen, die unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit agieren, und die so gesammelten Spenden an die Terrororganisation zum Waffenkauf weiterzuleiten.
Mehrere dieser Organisationen, die allesamt auch auf deutschem Boden agieren, sind in Europe und der Welt, zum Teil nach spektakulären Zugriffen durch die Polizei und Behörden, dieser Tätigkeit überführt, darunter die TRO (Tamil Rehabilitation Organisation), die TYO (Tamil Youth Organisation) sowie die TCC (Tamil Koordination Commitee).
Und auch in Deutschland wurden in den letzten Jahren mehrere Fälle bekannt, wo hier lebende Tamilen von separatistisch orientierten Landsleuten erpresst wurden, Geld an die Terrororganisation in Form von regelrechten Steuern abzutreten.
Die Demonstranten forderten die Bunderegierung dazu auf, das bereits bestehende Verbot dieser Organisationen durch die EU auch rigoros in Deutschland anzuwenden, um so endlich den Geldstrom versiegen zu lassen, der die Terrororganisation am Leben erhält.
Der Bundesinnenminister wurde aufgefordert, die Strafverfolgung dieser Tarnorganisationen zu initiieren und mehr Mittel für die Überwachung und Ermittlung zur Verfügung zu stellen.
Übersetzt aus der englischen Webzeitung Sri Lanka Guardian 30. 11.07
Colombo – Ein Bericht, der im August 2007 unter dem Titel „Bericht des Innenministeriums und Königlichen Schatzamts zur Sicherheit zum Schutz des Wohlfahrtssektors (England und Wales) vor terroristischem Missbrauch und die Antwort der Wohlfahrtskommission auf die Beratungen“ durch die Wohlfahrtskommission in Großbritannien hat sich auf die Schließung der Tamil Rehabilitation Organisation in Großbritannien bezogen.
‚Wir sind ebenfalls effektiv eingeschritten, um den Besitz der Tamil Rehabilitation Organization (TRO) zu sichern, als unsere Untersuchungen ergaben, dass die Verwalter, falls überhaupt, wenig Kontrolle über die Geldmittel hatte, die für Hilfsprojekte nach Sri Lanka gesandt wurden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Vertreter der Hilfsorganisation mit den Befreiungstigern von Tamil Eelam (einer verbotenen Organisation unter dem Terrorgesetz von 2000) zusammengearbeitet hatten, um Entscheidungen zu fällen, wo die Geldmittel eingesetzt werden sollten,’ heißt es in dem Bericht.
Die Wohlfahrtskommission hatte vorher festgestellt, die TRO sei schlecht verwaltet und die Verwalter hätten wenig Kontrolle über die nach Sri Lanka gesandten Gelder. Die folgende Untersuchung infolge der Intervention hatte engere Verflechtungen der TRO mit der verbotenen LTTE ergeben.
Die Wohlfahrtskommission ist eine nicht-ministeriumsgebundene Regierungsabteilung, die unabhängig arbeitet und über 190 000 registrierte Stiftungen reguliert, Es gibt weiterhin rund 100 000 nicht registrierte Stiftungen, die von verschiedenen Graden der Regulierung und Unterstützung durch die Kommission abhängig sind.
Seit dem Schlag gegen die TRO haben ihre Aktivisten aus der Erste Reihe eine weitere Stiftung unter dem Namen „White Pigeon“ gegründet, die als der britische Arm der TRO im durch die LTTE kontrollierten Vanni arbeitet. Der Gründer und gegenwärtige Vorsitzende von White Pigeon ist Dr. N Sathiyanoorthy, auch bekannt als Dr Moorthy, war der Vorsitzender der TRO in Großbritannien zur Zeit des regulatorischen Eingreifens der Wohlfahrtskommission, das zur Schließung führte.


