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Übersetzung eines Artikels der Asian Tribune vom 10. Januar 2009

Von Shenali Waduge

Der hohe Wert der internationalen Gunst hat sich an dem Zustand des Chaos perfekt gezeigt, welchen es jetzt im Staat Palästina gibt, der nun seit fast zwei wochen von den israelischen Streitkräften belagert wird, wobei es bisher über 780  Tote, 3500 Verwundete, 1,5 Millionen in Dunkelheit, ohne Wasser mit wenig Nahrung und Mangel und Nicht-Erreichbarkeit von einer richtigen Gesundheitsversorgung gibt, Die Mächte hinter Israel haben sicher gestellt, dass sogar nach zwei Wochen die Vereinten Nationen – die Wächter des Weltfriedens – sich nicht einmal auf eine gemeinsame Erklärung einigen können, welche die Taten von Israel verurteilt.

In den Augen der Welt sind die Hamas die Terroristen und die israelischen Angriffe werden als Verteidigung angesehen. Sri Lankas LTTE ist in 32 Ländern verboten, hat aber niemals die gleiche Verdammung erfahren wie die Hamas. Sri Lankas Regierung hat nicht die Unterstützung erhalten, die Israel jetzt aus allen Ecken erhält – was für den einen gut ist, müsste doch auch für den anderen gut sein!

Lassen Sie uns von Anfang an darin übereinstimmen, dass Terrorismus in jeder Form verabscheuenswürdig ist. Nicht nur der verabscheute Terrorismus muss vernichtet werden, damit die Welt Frieden haben kann und die Leute in Frieden leben können. Unglücklicherweise gibt es, wenn wir die Vergangenheit betrachten, viele Anzeichen dafür, dass die Regierungen mit ihren Schattenbehörden den schmutzigen Weg gewählt haben, kleinere und manchmal auch größere Nationen zu verärgern, indem sie das, was Terror bedeutet, benutzen – Viele geheime Zellen haben erbitterte Jahre damit verbracht, die Jugendlichen einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie zu bewaffnen, sie zu finanzieren und ihnen das Töten beizubringen.

Auf diese Art sehen wir, wir bei verschiedenen Splitterparteien kleine terroristische Gruppen in der ganzen Welt entstehen. Hinter jeder ist wahrscheinlich eine geheime Regierungsverbindung zu ihnen. Osama wurde zum Star, nachdem er dem Zweck des amerikanischen Geheimdienstes in Afghanistan gedient hatte – und heute ist die größte Bedrohung für die USA Osama. Die Ideologie, welche die Extremisten damals antrieb, scheint im gegenwärtigen Kontext die amerikanischen Absichten nicht zu unterstützen. Sind vielleicht diese Extremisten zum Terror aus Verwirrung getrieben, weil sie die Heuchelei hinter den Ideologien nicht verstehen?

Saddam hatte jedoch ein anderes Schicksal, aber er war auch ein einstiger Freund. Ähnlich hatten die Hamas, die Hisbollah und die LTTE alle Hilfe von ausländischen Regierungen. Indien mag nun den Kopf von Prabhakaran verlangen, aber Indien kann doch nicht vergessen oder vergessen lassen, wie es die LTTE bewaffnete, trainierte und finanzierte, und dass, obwohl die LTTE ihren eigenen Führer tötete, es der indischen Regierung immer noch nicht gelang, die Unterstützung von Tamil Nadu für einen separaten Staat zum Schweigen zu bringen. Indien muss es wahrscheinlich auf die harte Weise lernen, und wenn das Gedächtnis in Indien richtig funktioniert, dann sollte sich Indien daran erinnern, dass Tamil Nadu Gedanken an einen separaten Staat seit der indischen Unabhängigkeit unterhalten hat.

Das Gesamtausmaß der gegenwärtigen Krise in Gaza gibt den Srilankanern viel in Anbetracht der Schätzung ihrer Soldaten. Wir haben die Medien, die ICRC Interviews, die Leute von Palästina, die Doktoren gehört, welche nicht schlafen konnten und nun ihre Enttäuschung über die Art und Weise zeigen, in der die israelischen Soldaten die Palästinenser behandeln. Auf die UN Lastwagen wurde gefeuert, die UN Fahnen waren nichts wert, die UN Hilfs-Fahrer wurden getötet, die UN Schulen wurden bombardiert und kein einziger Weltführer hat irgendeine von Israels Aktionen verurteilt – noch nicht einmal der Generalsekretär der UN.

Wo sind die Sprecher für den UN Menschenrechtsrat, den Internationalen Gerichtshof, Human Rights Watch, Amnesty International, MSF, all die anderen NGOs/INGOs, welche sofort tätig werden, sobald es in Sri Lanka oder Ländern, auf die leicht von der übermächtigen internationalen Gemeinschaft Druck ausgeübt werden kann, einen Zwischenfall gibt?

Es wäre gut, wenn man sich an das Bombardieren von Chencholai in den Dschungeln von Mullaitivu erinnert. Bevor sogar schon irgendeine Untersuchung stattfand, stieg die ganze Welt der Regierung von Sri Lanka und dem Militär aufs Dach, obwohl das Militär trotzig dabei blieb, dass es ein Trainingslager für LTTE Tiger Soldaten betraf, von denen die meisten Kindersoldaten waren. Wie viele fragen sich, warum es ein Waisenhaus in den tiefen Dschungeln von Mullaitivu gibt?

Als den israelischen Streitkräften jedoch alle Details der UN Infrastruktur durch die UN gegeben wurde, warum hat sich dann Israelentschlossen, sie zu ignorieren, indem es nicht eine, sondern drei Schulen bombardiert hat? Von den über 780 Toten sind über 250 Kinder – kann die israelische Regierung Antworten auf diese Tatsachen liefern?

In über zwei Jahren von militärischen Angriffen durch die srilankanischen Streitkräfte auf ins Visier genommene LTTE Trainingsgebiete und Treffpunkite wurden keine Leben von Zivilisten geopfert. Die srilankanischen Streitkräfte, von denen die meisten noch nicht einmal ihre A/Ls haben und aus armen Häusern stammen, haben so viel aufgepasst, dass nicht ein einziger Zivilist verletzt wurde. Sie haben ihre Leben geopfert, um die Leute zu beschützen, und sie wurden sehr wenig gelobt. Statt dessen hat es den Medien gefallen, die srilankanische Armee als singhalesische Buddhisten darzustellen, welche einen Genozid begehen und ein Teil einer „humanitären Krise“ sind, obwohl diese Krise in Wirklichkeit auf die LTTE zurückgeht.

Wenn man eine der fortgeschrittensten Armeen der Welt mit unseren eigenen Soldaten in Sri Lanka vergleicht, dann können wir wirklich stolz darauf sein, wie diszipliniert die bewaffneten Streitkräfte von Sri Lanka gewesen sind. Obwohl viele der sich auf Zivilisten beziehenden Zahlen fragwürdig sind, sehen wir dennoch, wie das gesamte Militär die kleinen Gruppen, welche von der LTTE Herrschaft fliehen, willkommen heißen, ihnen Nahrung und das Gefühl anbieten, dass sie nun in Sicherheit sind. Ist es nicht dies, was die Leute wollen – sicher zu sein und weg vom Terror?

Aber gilt dies auch für die Palästinenser, welche jetzt in ihrem eigenen Land belagert werden – und zwar weil die Hamas Raketen nach Israel schickt. Es war der Zufluss von einer großen Anzahl von Raketen aus den Festungen der Hamas in Gaza, welche die israelischen Truppen nach dem Tod von 4 Israelis nach Gaza führte. Bis jetzt sind 13 Israelis gestorben – verglichen mit der überwältigenden Anzahl von 780. Täglich hören wir, wie die israelischen Streitkräfte unterschiedslos schießen – Die Brust eines toten Kindes ist ein Beweis für Heckenschützen-Feuer. Jedoch werden weiterhin von der Hamas aus Gaza Raketen abgeschossen, obwohl die israelischen Streitkräfte Gaza zweigeteilt haben.

Der Gaza-Streifen ist nur ein kleines Gebiet: Er hat nur 1,5 Millionen Einwohner. Ist es nicht rätselhaft, warum die Israelis mit ihrer fortschrittlichen Technologie nicht abschätzen können, wo genau die Raketen abgefeuert werden? Kann nicht irgendeiner von Israels Freunden mit seiner fortschrittlichen Satellitenausrüstung herausfinden, wo diese Raketen sind? Warum müssen die Israelis von ihrer Ecke aus feuern und feuernd vorwärtsstürmen, wenn sie nicht wissen, wo die Hamas ist: Bedeutet dies nicht, dass die gewöhnlichen Menschen wahrscheinlich die unschuldigen Opfer werden?

Natürlich kennt die Welt die genaue Art des Leidens des palästinensischen Volkes überhaupt nicht. Der Grund dafür ist, dass den Medien kein Zugang gewährt wird und dass jede Berichterstattung die Zustimmung vom israelischen Militär braucht. Nicht viel wird darüber gesagt, dass die Israelis über die Medien bestimmen – obwohl wir nur zu genau wissen, wie Sri Lanka sich dem Ansturm der Diskriminierung durch die Medien gegenübersah. Jeder Artikel, der über den Konflikt in Sri Lanka geschrieben wird, endet gewöhnlich damit, dass „unabhängiges Berichten verweigert wird“… Offensichtlich wird angenommen, dass alle Reporter eine ausgeglichene Version darüber, was geschieht, abgeben.

Es gibt viele, die für den gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikt verantwortlich sind. Das trifft auch auf die UN zu. Es war die UN, welche geholfen hatte, einen Verbündeten der USA im Mittleren Osten zu schaffen, indem sie Israel zu ihrem Staat machte. Es war nur richtig, dass den Palästinensern erlaubt wurde, in ihrem eigenen Staat zu leben. Jedoch kann Israel nicht ableugnen, dass es das palästinensische Land übernommen hat, und die ganze internationale Gemeinschaft zieht es vor, darüber Stillschweigen zu bewahren. Jedoch haben die Hamas, die Hisbollah oder irgendeine andere militante Gruppe kein Recht, einen bewaffneten Kampf zu führen und viel von der gegenwärtigen Krise im Mittleren Osten wird von den Moslems hervorgebracht, die ihre eigenen Leute töten. Im Irak, in Afghanistan, in Pakistan… Wir sehen perfekte Beweise dafür, dass Moslems ihre eigenen Leute töten, egal zu welcher Untergruppe sie gehören.

Israel hat erklärt, dass es sich nicht unter Druck setzen lässt, damit es den Ansturm beendet, und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass auf Israel solch ein Druck wie auf Sri Lanka ausgeübt wird. Wenn die amerikanische Regierung nicht mit Terroristen spricht, dann hat Sri Lankas amerikanischer Abgesandter andauernd davon gesprochen, mit der LTTE Gespräche zu beginnen, sogar mit deren Stellvertreter im Parlament, die TNA, welche gegen den 6. Zusatzartikel der srilankanischen Verfassung verstößt, indem er offen einen separaten Staat in Sri Lanka fordert.

Die militärische Lösung von Sri Lanka ist einzigartig, denn sie war erfolgreich, indem sie die hartnäckige LTTE aus der östlichen Provinz vertrieb und dort Wahlen abhielt, welche schließlich dazu führten, dass ein früherer LTTE Kindersoldat deren Hauptminister wurde. Die Armee macht mit einem sehr geplanten Voranrücken weiter und stellt dabei sicher, dass kein Leben von Zivilisten verloren wird. Dabei hat sie viel von dem Territorium eingenommen, welches in den Händen der LTTE gewesen war – dieser selbsternannten tamilischen Repräsentanten, welche sogar das tamilische Volk erpresst und ausgeplündert haben. In dem Moment, in dem dies geschrieben wird, ist der Elefantenpass unter die Kontrolle der Armee gekommen. So ist die ganze A9 Straße bis hoch zur Jaffna Halbinsel gesichert.

Es gab kein einziges geopfertes Leben und es war die Tatsache, dass die LTTE sich entschlossen hat, einige Tamilen als menschliche Schutzschilde mit sich zu nehmen, die den srilankanischen Präsidenten dazu brachte, vor ein paar Tagen die LTTE zu verbieten. In Anbetracht der  von den NGO/INGOs angenommenen 200.000 Flüchtlinge in Sri Lanka, wie kann sich da irgendjemand wundern, wie die abnehmenden LTTE Soldaten – von denen es vielleicht 1000 gibt – mit welcher Ausrüstung, welchen Waffen auch immer sie haben, eine solche Anzahl kontrollieren können. Es wäre interessant, wenn man wüsste, wie sie zu dieser Zahl gekommen sind, wenn es doch nur 2,4 Millionen srilankanische Tamilen in Sri Lanka gibt. Viele dieser NGOs/INGOs, die im Norden stationiert waren, werden erklären müssen, was sie mit den Spenden getan haben, die man ihnen für die Entwicklung im Norden gegeben hat. Die von diesen NGOs/INGOs in den Norden gebrachten schweren Maschinen für Bauarbeiten zeigen wenig, außer dass es fortschrittliche unterirdische Bunker, unterirdische Verstecke gibt, welche die LTTE gebaut hat und welche die Hamas beneiden muss.

Janes Nachrichtenbüro enthüllt, dass der jährliche Profit der LTTE von ihren heimlichen Operationen 200-300 Millionen amerikanische Dollar beträgt, und das nur ihre laufenden Kosten 8 Millionen amerikanische Dollar betragen. Das bedeuten, dass die Masse des Geldes unter den Personen aufgeteilt wurde, welche laut nach Tamil Eelam schreien.

Die kürzliche Ausstellung und kulturelle Zurschaustellung im Norden hat eine gute Warnung darüber abgegeben, dass die Leute dort genug hatten und jetzt leben, arbeiten und das Leben genießen wollen. Der Fall von Kilinochchi hat auch gezeigt, dass die Leute von Jaffna die Löwenfahne offen gehisst hatten. So haben sie eine Nachricht abgegeben, dass die LTTE in ihren Leben nicht länger willkommen ist. Es sind aktuell die unschuldigen Leute des Wanni, welche die ganzen Jahre hindurch von der LTTE umworben wurden – und diese Wanni Zivilisten mussten ihre Kinder hergeben, damit diese schließlich LTTE Kindersoldaten wurden oder Selbstmordattentäter. Die Wanni Zivilisten stellten sicher, dass jene in Colombo sich als Flüchtlinge in fremden Ländern bewerben konnten, und die Wanni Zivilisten wurden gezwungen, die ganzen Jahre hindurch das Opferlamm und der Sündenbock zu sein – und kein Tamile kümmerte sich je um sie.

Es ist nun notwendig, diese Leute zu retten und ihnen ein würdiges Leben zu geben.

Es ist sehr unglücklich, dass die Würde des menschlichen Lebens von jenen, denen Konflikte, Streit und Zwist gefallen ausgebeutet wurde. So sehr wir uns auch freuen, dass der Osten frei ist und nun ein Leben ohne Angst führen kann, so sehr hoffen wir auch, dass der Norden von der Herrschaft der LTTE frei sein wird. Aber ihm sollte Zeit gegeben werden, ohne dass sich die Politik einmischt. Vielleicht sollte das unter der Ägide eines guten Gesandten geschehen, der den Norden säubern, dort Verwaltungseinheiten schaffen, landwirtschaftliche Mittel des Lebensunterhalts entwickeln und aus dem  Norden einen glücklichen Ort machen würden, an dem man auch sicher leben kann.

Die Lektionen des Terrorismus, die wir in Bombay und Gaza sahen, enthüllen, dass wir jetzt eine neue Phase des Terrorismus betreten haben, und dieser Trend ist etwas, das die Weltführer kritisch einschätzen – und dabei ihre eigene Schuld zugeben – müssen. Wenn Osama für den Terror steht, welcher durch die Welt hindurch verbunden ist, und Obama für Wechsel steht – dann hoffen wir, dass die Welt sich wirklich zum Besseren ändern wird und nicht zum Schlechteren.

Sri Lanka hat sich großem Druck gegenübergesehen, um das zu erreichen, was es erreicht hat, denn für ihre Regierung war es klar, dass sie nicht Zivilisten, sondern die LTTE ins Visier nehmen würde – eine terroristische Vereinigung, welche vom FBI für gefährlicher als Al Qaida gehalten wurde. Die Regierung von Sri Lanka hat sicher gestellt, dass keine Zivilisten betroffen waren, und heute ist die LTTE auf einem Fleck Erde von 40 x 40 Km zusammengetrieben worden. Jedoch gibt es noch viele, welche die Nation destabilisieren, wenn sie nicht sogar Erfolg haben, die militärischen Siege zu stoppen und unten im Süden Aufruhr zu schaffen. Kürzlich haben wir ein paar Beispiele gesehen – Es wäre weise für das Publikum, die Folge der Ereignisse aufzurechnen und zu versuchen, dies in eine größere Tagesordnung zu stellen, die vielleicht sogar wieder ausländische Regierungen mit ins Boot holen könnte. Es ist eine gute Zeit für das Publikum, mehr Weisheit zu zeigen.

Von unserem LTTEwatch-Reporter direkt aus Colombo 3. Januar 2009

kilinochchi-map

Colombo – Die 571. und 572. Brigade der 57. Division der srilankischen Armee, die von Generalmajor Jagatha Dias kommandiert wird, hat von der westlichen Flanke aus Kilinochchi eingenommen. Die 574. Brigade hat die Stadt von der südlichen Flanke aus eingenommen, wie heute morgen (2. Januar) berichtet wird.

Der srilankanische Präsident Mahinda Rajapakse richtete live im Fernsehen eine Ansprache an die Nation. Er erklärte, dass die von der LTTE selbst zur Verwaltungshauptstadt ernannte Stadt Kilinochchi von der srilankanischen Armee übernommen wurde. In seiner Ansprache an die Nation nannte der Präsident die Einnahme von Kilinochchi einen „beispiellosen Sieg“ für die ganze Nation, welche den Separatismus abgelehnt. Dies war das Mandat, welches ihm die Bevoelkerung bei den Präsidentschaftswahlen von 2005 gegeben hatten. Er sagte in der landesweit ausgestrahlten Sendung weiter: „Zum letzten Mal sage ich der LTTE (den Befreiungstigern von Tamil Eelam), dass sie die Waffen niederlegen und sich sofort ergeben sollen“. Er verlangte von der LTTE, dass sie alle im Wanni als Geiseln gehaltenen Zivilisten freilassen sollten.

Zahlreiche Srilankaner gingen in allen Städten spontan auf die Straßen, zeigten die Nationalflagge, tanzten auf die Strassen, zündeten Feuerwerkskörper und riefen Slogans.

Laut des AFP-Nachrichtendienstes hatten die Tiger zugegeben, dass sie Kilinochchi verloren haben. Aber sie weigerten sich, dies irgendwie zu kommentieren. Ein hochrangiger Offizier von der Kampffront erzählte LTTEwatch, dass die Armee sich in diesen Gebieten ueberraschend wenig Widerstand seitens der LTTE gegenübersah.

In der Zwischenzeit betrat die Spezialeinheit 1, welche von Brigadekommandant Shavendra Silva geleitet wird, die Stadt Kilinochchi vom Norden aus und die Truppen festigten ihre neugewonnenen Position an der Karadipokku Kreuzung, welche den nördlichen Rand von Kilinochchi darstellt.

Die 93. Basis der LTTE, welche die Verwaltung der Tiger Soldatinnen war, ist auch jetzt in den Händen der Armee. Militärquellen an der Front teilen mit, dass die meisten der überlebenden LTTE-Soldaten nach Mullaitivu flohen. Dies ist damit die letzte Bastion der Tamil Tiger.

Was den Mullaittivu-Kriegsschauplatz betrifft, so arbeiten sich vier Formationen der Spezialeinheiten 2, 3 und 4 der srilankanischen Armee, ebenso wie Truppen der 59. Division an Mullaitivu heran, während die Hubschrauber, Gewehre und Schiffe der Sri Lanka Luftwaffe MI 24 für die vorrückenden Truppen zeitlich nahen Nachschub aus der Luft liefert.

Die Truppen des srilankanischen Militärs bewegen sich jetzt zu der strategischen Tigerfestung von Elephant Pass hin, welche am Eingang der Jaffna Halbinsel liegt. Die Einnahme dieser Stadt steht angeblich ebenfalls unmittelbar bevor.

Die LTTE hat damit begonnen, die Elephant Pass-Stadt zu verlassen, wie vertrauliche Quellen in Colombo LTTEwatch – berichteten.

Prabhakarans Frau bittet angeblich um Asyl in Kanada

Eine Quelle in Indien berichtete der LTTEwatch-Redaktion, dass Prabhakarans Frau Mathivathini von Indien aus in Kanada um Asyl gebeten habe. Diese Nachricht ist derzeit weder von indischer noch von kanadischer Seite bestätigt.

Die srilankanische Armee hatte im April 2000 nach einer größeren Schlacht Elephant Pass an die LTTE verloren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass schon morgen Elephant Pass fallen koennte. Schon hat die LTTE begonnen, sich auf dem Meer nach Chalai zurückzuziehen.

Armeekommandant Generalleutnant Sarath Fonseka sagte, dass die Tiger jetzt in einem Gebiet gefangen sind, welches sogar kleiner als Thoppigala sei, und dass die LTTE mit nur 1700 bis 1900 Mann einen verlorenen Kampf kämpfe.

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:

Weblink zur Seite von Defence.lk, wo die Truppenbewegungen aufgezeichnet werden:

http://www.defence.lk/orbat/Default.asp

prasident-sagt-killinochchi-an

Rajapaksa verkündet die Einnahme von Kilinochchi - und stellt der LTTE ein letztes Ultimatum

 Verehrte Mitglieder des Maha Sangha, Mitglieder des Klerus aller anderen Religionen,

Meine lieben Freunde, welche alle Gemeinschaften und Religionen in Sri Lanka repräsentieren.

Sie werden sich erinnern, dass ich Ihnen vor zwei Wochen von dieser Stelle erzählt habe, dass das kommende neue Jahr das Jahr des heldenhafte Sieges unserer Truppen sein wird.

Heute, am zweiten Tag dieses heldenhafte Jahres, bin ich jetzt bereit, Ihnen die stolzen historischen Nachrichten von dem ehrenwertesten Sieg des militärischen Heldentums, die viele Jahrhunderte unserer Geschichte umfassen, zu enthüllen.

Freunde!

Obwohl der Führer der LTTE erst vor ein paar Tagen gesagt hatte, dass die Einnahme von Kilinochchi nur ein Traum von Mahinda Rajapaksa wäre, war dies in Wirklichkeit nicht nur mein Traum. Es war der andauernde Traum aller Srilanker, ob Singhalesen, Tamilen, Malayen, Burgher oder Moslems, die gegen Separatismus, Rassismus und Terrorismus sind und immer Frieden, Freiheit und Demokratie gesucht haben. Heute haben unsere heldenhaften Truppen diesen Traum Wirklichkeit werden lassen.

Vor kurzem haben unsere tapferen und heldenhaften Truppen Kilinochchi, welche als die Hauptbastion der LTTE betrachtet wurde, ganz und gar eingenommen. Unsere Truppen haben die Festung der LTTE, welche von vielen als die mächtigste und brutalste terroristische Organisation in der Welt bezeichnet wird, voll und ganz eingenommen.

Was für Worte oder welche Sprache man auch immer nutzt, um dies zu beschreiben: Dies ist wirklich ein unvergleichlicher Sieg. Was unsere heldenhaften Truppen erreicht haben, ist nicht nur das Einnehmen der großen Festung der LTTE. Es ist ein grosser Sieg im Kampf der ganzen Welt gegen den Terrorismus. Heute muss die ganze Welt den herausragenden Erfolg der srilankischen Truppen würdigen.

Man darf nicht diesen Sieg kleinreden und sagen, dass er von der einen oder anderen Gemeinschaft gewonnen wurde. Er sollte nicht als Niederlage des Nordens und Sieg des Südens interpretiert werden. Dies ist ein Sieg für unsere ganze Nation, für unser ganzes Land. Es ist ein entscheidender Sieg über den grausamen Terrorismus, der mit dem Blut, den Muskeln und Sehnen von Menschen herumgespielt hat. Es ist ein Sieg über den giftigen Separatismus, der versucht hat, die Leute aus rassischen und religiösen Gründen zu trennen.

Es gab einige, welche versuchten, Kilinochchi als die Hauptstadt eines separaten Staates hinzustellen. Wir haben in der jüngsten Vergangenheit gesehen, wie dies nicht nur von den internationalen Presse, sondern auch von jenen, die in der Diplomatie beschäftigt waren, geglaubt wurde. Diese Hauptstadt eines geträumten separaten Staates ist nicht mehr das Eigentum der LTTE. Das Mandat, welches mir das Volk in den Präsidentschaftswahlen von 2005 gegeben hat, stellte sicher, dass das ganze Land von einem einzigen legalen, demokratischen System regiert wird.

Übersetzt von der Webseite „South Asian Media Network“ vom 14. November 2008

Mahinda Rajapaksa beim Treffen der BIMSTEC-Nationen

Appell: Mahinda beim Treffen der BIMSTEC-Nationen

Präsident Mahinda Rajapaksa sagte Donnerstag dem indischen Premierminister Dr. Manmohan Singh, dass die srilankanische Regierung zu jeder Zeit bereit zu Friedensgesprächen mit den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) wäre, wenn diese die Waffen niederlegen würden. Bei bilateralen Gesprächen mit dem indischen Premierminister, die parallel zum BIMSZEC Gipfel stattfanden, sagte Präsident Rajapaksa, dass es sein erstes Ziel sei, den Terrorismus auszuradieren und ein Land zu schaffen, in dem alle Gemeinschaften in Frieden leben können.

Der Präsident sagte, dass seine Regierung sich ganz der Erfüllung der humanitären Notwendigkeiten für die tamilische Gemeinde, die im Norden und Osten lebt, widmet. Der Präsident erzählte dem indischen Premierminister, dass das tamilische Volk ganz ausdrücklich ein Teil seiner Verantwortung als Staatsoberhaupt und Regierung sei, und dass er alle Maßnahmen für ihre Sicherheit, ihren Schutz und ihr Wohl ergreifen würde. Rajapaksa sagte: „Die Tamilen sind unser Volk; wir haben uns um sie gekümmert und wir werden uns weiter um sie kümmern.“

Dies war das erste Treffen zwischen Singh und Rajapaksa, dass dem von politischen Parteien verursachten Aufruhr in Tamil Nadu folgte. Am Aufruhr nahm auch die UPA Koalitions-Verbündete DMK teil. Der Aufruhr war wegen der srilankanischen militärischen Offensive entstanden und man hatte Neu Delhi gedrängt, zu intervenieren und die Offensive zu stoppen.

Der Premierminister Singh hatte Präsident Rajapaksa gesagt, ermöge die Sicherheit und das Wohl der ethnischen Tamilen gewährleisten, und er hatte betont, dass die Interessen unschuldiger Zivilisten wahrgenommen werden sollten, selbst wenn man mit Terrorismus zu tun hat.

Rajapaksa schätzte Indiens Anstrengungen, den vertriebenen Tamilen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen und sagte, er würde nicht zulassen, dass der Konflikt in zukünftigen Generationen weitergehe.

Rajapaksa nahm die Resolution zu Kenntnis, welche am 12. November von der Tamil Nadu Staatsversammlung angenommen worden war. Diese Resolution ruft nach einem Waffenstillstand in Sri Lanka. Präsident Rajapaksa betonte, dass er uns seine Verwaltung immer für eine politische Lösung gewesen wären.

Der Präsident sagte, dass es die LTTE ist, welche wiederholt ihre Verpflichtungen verletzt hat und einen Wege des Konflikts und des Terrors eingeschlagen hat. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf den vergangenen Fälle, nach dem die LTTE den Waffenstillstand gebraucht hat, um sich neu zu gruppieren und neu zu bewaffnen. Er sagte: „Sie wollen nicht ernstlich eine politische Lösung“ und fügte hinzu, dass die Regierung nur mit der Gruppe sprechen würde, wenn sie zuerst die Waffen niederlegt.

Der Präsident wiederholte: “So wie wir die Menschen im Osten vom Terrorismus befreit haben, so werden auch der Norden gerettet. Der Krieg gegen den Terrorismus wird wie geplant weitergehen.“ Nach den bilateralen Gesprächen mit dem indischen Premierminister wendete sich der Präsident an die Medien und sagte, dass sich die srilankanische Regierung ganz und gar der Aufgabe widmet, die Rechte der tamilischen Gemeinde zu schützen. „Meine Sorge gilt den tamilischen Mitmenschen. Es liegt in meiner Verantwortlichkeit, mich um meine tamilischen Brüder zu kümmern,“ sagte er und fügte hinzu, dass die Jugend in der Östlichen Provinz, die seit Jahren unter den Soldatenstiefeln der LTTE war, sich heute eindeutig für die Demokratie entschieden habe.

Der Präsident zeigte auf, dass ein überzeugter LTTE Führer im Osten heute ein Mitglied des srilankanischen Parlaments geworden ist. Rajapaksa beschuldigte auch Prabhakaran, den Terrorismus zu exportieren.

Bei Separatgesprächen erzählte Präsident Rajapaksa Weltpolitiker, welche an dem Gipfel der Bucht von Bengalen-Initiative für Multisektorale Technische und Ökonomische Zusammenarbeit (BIMSTEC) teilnahmen, dass Sri Lanka glaubt, dass die zu Grunde liegenden Ursachen von der LTTE ausgebeutet worden sind, damit diese für ihre Operationen eine Legitimität fände, während doch die Ursachen politisch beseitigt werden müssten. Er sagte, dass Sri Lanka aus vollem Herzen die Konvention über die Zusammenarbeit beim Bekämpfen des internationalen Terrorismus, des organisierten Verbrechens und illegalen Drogenhandelns als einen wichtigen und lebensnotwendigen Meilenstein bei den Anstrengungen wider den Terrorismus unterstützen würde.

Präsident Rajapaksa erzählte dem Gipfel, auf dem sich unter anderem der indische Premierminister Manmohan Singh befand: “Für mehr als zwei Jahrzehnte hat sich Sri Lanka einer enormen Herausforderung für ihren demokratischen Lebensstil gegenübergesehen. Die Herausforderung bestand aus den barbarischen Taten einer terroristischen Gruppe, der LTTE. Es gibt keinen Zweifel, dass man mit solchen Gruppen militärisch fertig werden muss. Zur gleichen Zeit glaubt Sri Lanka, dass die zu Grunde liegenden Ursachen von den Terroristen in einem Versuch, für ihre Operationen Legitimität zu erreichen, ausgenutzt werden. Mit diesen Ursachen muss man aber politisch fertig werden. Ich möchte dieser ehrenwerten Versammlung versichern, dass wir fest auf dem Weg zu einer politischen Lösung sind.“

Rajapaksa sagte, dass terroristische Gruppen fähig sind, sich durch ungesetzliche Spendensammlungen, Drogen- und Menschenhandel, Geldwäsche mit Gebrauch von internationalen Netzwerken, Waffen- und Munitionsschmuggel (einschließlich durch die Seewege in der Bucht von Bengalen) aufrechtzuerhalten.

Der Präsident drängte die Führer, in Erwägung zu ziehen, ob man nicht einen Mechanismus der polizeilichen Überwachung des Meeres bei der Bucht von Bengalen errichten solle. Dies würde den Terroristen Mobilität und Verbindungswege abschneidne. Rajapaksa sagte, dass die BIMSTEC-Nationen sich zwar konstruktiv und vorsichtig an dem Prozess der Globalisierung beteiligt haben, dass aber die ökonomischen Herausforderungen für ihre hauptsächlichen Handelspartner unvermeidlich einen gewissen Einfluss auf die Wachstumsrate der BIMSTEC Nationen haben würden.

Präsident Rajapaksa sagte: “Darum hat uns alle die Situation sehr bewusst gemacht, dass das regionale Selbstvertrauen Schutz gegen die globalen ökonomischen Ungewissheiten bieten kann. Unser Gastgeber Indien kann mit seiner großen Kapazität und seinem großen ökonomischen Potential wirklich als ein Motor wirken, der uns fährt und führt, damit wir dem Niederschlag der globalen Krise widerstehen und zugleich einen Aufschwung in unsere Nation einleiten.“

Rajapaksa sagte, dass an die vorderste Front der globalen Agenda das Erreichen von Energiesicherheit gekommen ist, was besonders für Entwicklungsländer eine riesige Herausforderung sei.

“Unsere Anstrengungen, alternative Energieformen – wie Sonnen-, Windenergie und Biotreibstoffe – zum Verbrauch in der Heimat und zum Gebrauch durch die Industrie müssen an erster Stelle stehen. Aber wir unterstützen nicht den Gebrauch von anbaufähigem Land, um Biotreibstoffe herzustellen, damit Autos fahren. Als das führende Land bei der BIMSTEC Zusammenarbeit in der Technologie drängt Sri Lanka darauf, dass den BIMSTEC Initiativen für das Etablieren des Energiezentrums und des Trans-Elektrizitäts-Austausch-und-Entwicklungsprojekts die höchste Priorität zugemessen werden muss.“

Übersetzt aus der srilankanischen Wochenendzeitung “The Nation” vom 09. November 2008

von Rathindra Kuruwita

UNP-Opposition bemängelt Sri Lankas Pressefreiheit

Ausgerechnet: UNP-Opposition bemängelt Sri Lankas Pressefreiheit

ColomboOppositionsführer Ranil Wickremesinghe sagte gestern im Parlament, dass auf den Terrorismus nur mit einer „Sicherheitsantwort“ gekontert werden müsse. Er fügte hinzu, dass dies die Meinung war, die er in Hinblick auf das LTTE Problem auch deutlich ausgedrückt habe, als er kürzlich ausländische Delegierte getroffen habe.

Wickremesinghe sagte weiter: “Auf den Terrorismus muss mit einer Sicherheitsantwort gekontert werden, vielleicht an einigen Stellen durch die Armee und an anderen durch die Polizei. Aber ein lange andauernder Frieden hängt von einer für alle Parteien akzeptablen politischen Lösung ab.”

Der Oppositionsführer gab diese Erklärung als Antwort auf die Behauptung des Regierungsfraktions-Sprechers, Minister Dinesh Gunawardena, ab, nach der die UNP-Mitglieder des Parlaments durch die ganze Welt reisen würden und die LTTE unterstützen, indem sie das Image der Regierung trüben würden.

Gunawardena hatte gesagt: “Die UNP-Mitglieder des Parlaments verbreiten Lügen über die Regierung. Sie behaupten, dass verschiedene Abscheulichkeiten an den Tamilen im Wanni begangen werden.” Er fügte hinzu: „Indem sie diese Gerüchte verbreiten, ermutigen sie Auslandmächte zum Eingreifen in die inneren Angelegenheiten Sri Lankas.“

In der Zwischenzeit verlangte der Oppositionsführer von der Regierung, besondere Details über das Wesen der ‘Lügen’ sowie die Namen der Mitglieder des Parlaments nennen, die für die ‘Verbreitung solcher Lügen’ verantwortlich seien.

“Ich bin nicht in der Welt herumgereist und habe Lügen verbreitet. Erst kürzlich habe ich den EU Kommissar für Auswärtige Angelegenheiten und den Handelskommissar getroffen. Ich habe auch die Außenminister von Singapur und Indien getroffen.” Dies sagte Wickremesinghe und fügte hinzu, dass er in diesen Diskussionen nicht über den Terrorismus gesprochen habe. Er fügte hinzu: „Ich habe sie lediglich über die Unterdrückung der Medien und den Verfall der Demokratie in Sri Lanka informiert.“

Anders als die UNP-Partei, welche noch immer versuche, die während ihrer Regierungszeit verursachten Mord von Dutzenden von Journalisten in den 80er Jahren zu verbergen, habe die gegenwärtige Regierung schnelle Schritte eingeleitet, um die Sicherheit der Journalisten zu gewährleisten, erwiderte Minister Gunawardena.

Er sagte: “Ja, gibt es Probleme. Aber wir haben ein besonderes ministerielles Komitee ernannt, dass diese untersuchen soll. Die UNP selbst aber hat eine atemberaubend lange, ungeklärte Liste an Verstößen gegen die Pressefreiheit und die Medien.“ Er fügte hinzu: „Was ist mit Richard de Zoysa? Hat die damalige UNP- Regierung oder die jetzige Oppositionspartei jemals versucht, herauszubekommen, wer hinter seiner Ermordung steckt? Sie haben sich ungeheuer bemüht, alles zu vertuschen, und sie haben abscheuliche Gerüchte über sein persönliches Leben verbreitet. Egal was die UNP sagt, die Menschen in diesem Land haben diese Partei hoffentlich nicht nur dieses Mal mittels demokratischer Mittel abgelehnt.“

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:

In den 80er Jahren, während der UNP-Regierung, gab es eine massive Unterdrückung der Pressefreiheit in Sri Lanka. Ranil Wickramasinghe war in diesem Kabinett Minister. In dieser Zeit wurden zahlreiche Journalisten drangsaliert, zusammengeschlagen, gefoltet und sogar ermordet. Viele Journalisten wurde von der damalige UNP-Regierung als JVP-Unterstüzer verdächtigt und verfolgt. Richard de Zoysa war damals einer der bekanntesten Fernsehjournalisten in Sri Lanka. Er arbeitete in der Nachrichtenredaktion des staatlichen TV Sender „Rupavahini“ und war außerdem Korrespondent für  italienische Medien. Eines Tages wurde er von Unbekannten in einem auf der Straße entführt. Eine Woche später wurde seine Leiche in Colombo im Bezirk Wellawatta Strand gefunden. Ein weitere Ermordung, dide in diese Zeit fällt, war die des bekannten Rundfunkmoderatoren Premakeerthi de Alwis. Er arbeitete beim staatlichen Rundfunksender SLBC. De Alwis wurde von maskierte Motorradfahrern vor dem Gebäude des SLBC in die Kopf erschossen. Wären dieses UNP-Regims haben zahlreiche Journalisten Sri Lanka verlassen; u.a. Arjuna Ranawana, ein Arbeitskollege von De Zoysa. Nach der Ermordung von De Zoysa, musste Ranawana Hals über Kopf  das Land verlassen. Zuerst lebte er in Kanada. Später arbeitete er bei der angesehenen Zeitschrift „Asia Week“. Nach viel Jahre im Exil,arbeitet Arjuna Ranawana  heute wieder in Sri Lanka – als Direktor der staatlichen Journalistenschule. Die UNP-Regierung verhafteten zahlreiche politische Gegner sowie Journalisten und unterhielt dafür ein geheimes Folter-Gefängniss in der Batalanda Armee Kaserne. Es gab schon häufig den Vorwurf, dass Ranil Wickramasinghe in Sache „Batalanda-Folter-Gefängnis“ involviert sei. Naturlich gab es auch ein Untersuchungskommission zu den Ermordungen und Foltern in Batalanda während der UNP Regierungszeit. Aber es wurde nie richtig aufgeklärt, was dort wirklich passiert ist. Die UNP-Regierung hat die Untersuchung so lange verschleppt, dass die im Sande verlief.

Leider haben bis heute weder die Internationale Menschenrechtsorganisationen noch die srilankischen Medienverbände die UNP wirksam zur Rede gestellt.

Wir wiederholen es also noch einmal in aller Deutlichkeit. Frage an die UNP, an Wickremesinghe: was ist wirklich dran an den Vorwürfen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen und Folterungen während ihrer Regierungszeit?

 

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    Übersetzt aus der Zeitung „The Island“ vom 25. Dezember 2009 von Shamindra Ferdinando Colombo – Ein LTTE-Schiff wurde vor kurzem von der Sri Lanka Marine ergriffen und nach Colombo gebracht. Es war eines der fünf Schiffe, welche die Terror-Gruppe im IV. Eelam-Krieg erworben hatte, obwohl die Schiffe nicht ein einziges Mal genutzt werden kon […]
  • Angeblich 3 LTTE-Kader unter Asylsuchenden identifiziert
    Übersetzt von der Zeitung „The Australian“ vom 23. Dezember 2009 Sidney – Die srilankanische Regierung sagt, dass sie drei frühere Tamil Tiger-Kader identifiziert habe, die in Australien um Asyl ersucht haben. Die Tamilen stammen von einem Boot, welches nach einer persönlichen Bitte des australischen Premiers Kevin Rudd an Indonesiens Präsi […]
  • Drei Angeklagte geben zu, dass sie Rebellen-Tiger unterstützt haben
    Übersetzt von der australischen Zeitung „The Age“ vom 22. Dezember 2009 Von Steve Butcher Melbourne – Heute haben drei Männer aus Melbourne zugegeben, dass sie sich der Anklagen der Geldbeschaffung und Geldwäscherei für die srilankanischen Befreiungstiger von Tamil Eelam für schuldig bekennen. Als die Staatsanwaltschaft eine Liste mit weite […]
  • Srilankische Marine greift LTTE-Waffenschmuggelschiff auf
      Übersetzt aus der indischen Tageszeitung The Hindu vom 21. Dezember 2009 Von B. Muralidhar Colombo – Die Regierung von Sri Lanka sagte am Montag, dass die Marine als Teil der Anstrengungen, die Besitztümer der LTTE außerhalb der Inselnation sicherzustellen, die “Princess Chrisanta” aufgebracht hat. Von dem Frachter sagt man, dass es einer der größten […]
  • Generalmajor Silva: Gotabhaya Rajapaksa hat mir nicht befohlen, auf die zu schießen, die mit hochgehaltener weißer Fahne kommen
    Übersetzt aus der srilankischen Zeitung The Nation vom 20.Dezember 2009 Von Chamara Lakshan Kumara Die Zeitung “The Nation” spricht mit dem Direktor der militärischen Operationen, Generalmajor Shavendra Silva, im Kontext der aufgestellten Behauptungen, dass die Infanterietruppen in den letzten Phasen des Krieges LTTE-Führer erschossen haben, die sich ihnen m […]
  • Rohan Gunaratna: „Keine Gründe für eine Anklage wegen Kriegsverbrechen – weder Fonseka noch Gotabhaya!“
    Übersetzt aus dem „Daily Mirror“ vom 28. Dezember 2009 Interview mit Shakuntale Perera Colombo - Professor Rohan Gunaratna ist Leiter des Internationalen Forschungs-Centers für politische Gewalt und Terrorismus an der Nanyang Technological University in Singapore und Autor diverser Bücher über den Konflikt in Sri Lanka – er kommt zu [...] […]
  • Sri Lankas Botschafter in Toronto nennt Tamilen-Wahl „lächerlich“.
    Übersetzt aus der Colombo Times vom 20. Dezember 2009 Toronto – Die kanadische Tamilen sollen in einer demokratischen Wahl darüber abstimmen, ob sie noch immer einen unabhängigen tamilischen Staat auf Sri Lanka wollen. Ein Gruppe, die sich Coalition for Tamil Elections Canada (Koalition für tamilische Wahlen/Kanada) nennt behauptet frei, geheime und un […]
  • Flüchtlingen von der Oceanic Viking beginnen mit Neuansiedlung
    Von Geoff  Thompson vom 19. Dezember 2009 Jakarta – Einige der 78 Flüchtlinge aus Sri Lanka, die über einen Monat lang an Bord der Oceanic Viking in einem indonesischen Hafen verbracht haben, werden heute mit der Umsiedlung beginnen. Indonesische Beamte im Außenministerium bestätigen, dass 15 der Flüchtlinge aus Sri Lanka das von Australian finanzierte […]
  • Grünen-Antrag zur Menschenrechtssituation in Sri Lanka abgelehnt
    Berlin (hib/JOH/HAU) – Der Menschenrechtsausschuss hat am Mittwochabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen einen Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen abgelehnt, der von der Bundesregierung ein stärkeres Engagement für die Menschenrechte in Sri Lanka gefordert hatte (17/124). Unter anderem sollte sich die Regierung für eine zügige Auflösung de […]
  • The University Teachers for Human Rights, Jaffna: Top Tiger stürzten ihren Anführer
    Übersetzt aus dem jüngsten Bericht der Universitäts-Lehrer für Menschenrechte (UTHR-J) aus Jaffna Jaffna – In der letzten Phase des IV. Eelam-Krieges ignorierten viele LTTE-Anführer die Anweisungen ihren Obersten, Velupillai Prabhakaran und ergaben sich lieber den vorrückenden srilankischen Truppen, statt sich, wie befohlen, zu Märtyrern zu machen und […]