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Bericht der LTTEwatch Redaktion vom 14. Januar 2009
Colombo – Der indische Bundesstaat Kerala muss sich noch von dem Schock erholten, dass ungefähr 300 seiner malayisische-moslemische Jugendliche den Terror nach Kashmir und PoK (= von Pakistan besetzte Kashmir) exportiert haben und dazu vorher in LeT- und Hizbollah-Camps als Terroristen ausgebildet wurden.
Schon kommt die nächste Hiobsbotschaft: der pakistanische Geheimdienst ISI will erfahren haben, dass LeT-Terroristen, die unter anderem auch für das Attentat auf Mumbay verantwortlich gemacht werden, Verbindungen mit der srilankisch-tamilischen LTTE haben und dass beider möglichen nächsten Ziele Kerala und Tamil Nadu sind.
Die Küstengebiete von Kerala und Tamil Nadu stehen unter der Kontrolle von Moslems; hinduistische Fischer wurden und werden systematisch vertrieben. Ein gravierendes Beispiel dafür ist das sogenannte Marad-Blutbad in Kozhikode im Jahre 2003, bei welchem 8 hinduistische Fischer von moslemischen Konkurrenten getötet wurden.
In den 70ern und 80ern war diese Gegend die Drehscheibe für das Schmuggeln von Gold und Elektronik, jetzt ist sie es für das Schmuggeln von Drogen und Waffen. Die Küstenlinie Kerala/Tamil Nadu und die zwischen Indien und Sri Lanka liegende Paik-Strait wird von der Drogenmafia genutzt, um Rohmaterial für Drogen (Mohn) von dem großen Produzenten Afghanistans zu den Verarbeitungsfabriken in Zentralasien zu transportieren. Es gibt auch Berichte des russischen Geheimdienstes, welche andeuten, dass dahinter ein gewisser Dawood Ibrahim stehe und dass dieser der selbsternannte „Pate“ des Drogenhandels in diesem Gebiet geworden sei.
Es gibt eine aktive Schmuggelverbindung der Kerala- und Tamil Nadu Küste hin in srilankischen Gewässer. Von den etwa 200000 Fischerbooten, welche sich täglich von den beiden Küsten aus aufs Meer waagen, durchqueren nach Schätzungen der Sicherheitskräfte mehr als 60 Prozent die indischen Gewässer und liefern Nahrung, Medizin, Diesel, Kerosin, Batterien usw. an die LTTE. Die LTTE überlebt jetzt offenbar nur noch durch diese Nachschubkette.
Die LTTE und ihr Anführer Prabhakaran haben in den vergangenen 25 Jahren auch mittels Drogengeldern überlebt. Sie bekamen Waffen im Austausch für den Transport und die sichere Passage von mit Drogen beladenen Schiffen und Booten. Obwohl es in den frühen 90-ern Berichte über Verbindungen der Terror -Gruppe LeT (=Lashkar-e-Tayiba ) mit der LTTE gab, gibt es jetzt Bestätigungen durch das FBI, dass nämlich hohe Offiziere der LTTE Kabul besucht hätten.
Die von der srilankischen Armee in heftigen Kämpfen buchstäblich in die Ecke gedrängte LTTE, zählt offenbar auf die LeT, um Waffen und logistische Unterstützung zu bekommen.
Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 17. Nov. 2008
Von N. Sathyamoorthy
“Die TNA und die größere tamilische Gemeinschaft müssen die Unmöglichkeit der Situation, welche aus einer militärischen Situation entsteht, zugeben. Sie beschuldigen den srilankischen Staat, nur eine ‘militärische Lösung’ für die ethnische Streitfrage zu finden.”
Unabhängig von der einstimmigen Resolution der Tamil Nadu Staatsversammlung gibt es wenig Chancen für die Regierung von Indien, an dem “Verlangen eines Waffenstillstands” in Sri Lanka teilzunehmen. Der Premierminister Manmohan Singh machte dies bei seinem Treffen mit dem srilankanischen Präsidenten Mahinda Rajapaksa in Neu Delhi um so klarer. Singh wiederholte die indischen Sorgen wegen der humanitären Front und er wiederholte auch Neu Delhis Position hinsichtlich einer nicht-militaristischen, politischen Lösung über die Abgabe von macht.
Auf alle Fälle soll sich die Tamil Nadu Versammlung für die jährliche Wintersaison in der Woche treffen. Die Resolution ist mit dem geplanten Besuch von Präsident Rajapaksa in Indien zusammengefallen. Dort hat er an dem BIMSTEC Gipfel der Bucht von Bengalen Nationen teilgenommen. Es war jedoch kürzlich das erste Mal, dass die zwei Hauptlinien der drawidischen Parteien, nämlich die herrschende DMK und die Opposition AIADMK ähnliche Ansichten über ein Thema hegten, einschließlich der „srilankisch-tamilischen Streitfrage“.
Aber es ist auch wahr, dass die DMK die Ansichten der AIADMK und seines eigenen Kongressverbündeten hinsichtlich der LTTE teilt. Der Achtzigjährige Oberminister M. Karunanidhi erinnerte sich an zwei Phasen der Annäherung der DMK an die tamilische Streitfrage – vor und nach der Ermordung von Rajiv Gandhi. Was das betrifft, haben alle hauptsächlichen Parteien auf nationaler Ebene ähnliche Ansichten. Das gesetzlich vorgeschriebene Revisionskomittee hat auch dem Zentrum zugestimmt, dass es das nach der Ermordung erfolgende Verbot der LTTE auf weitere zwei Jahre ausdehnte.
So müssen die Freunde der srilankischen Tamilien – ob in Indien oder anderswo – sich ihre echten Forderungen genau anschauen, damit Indien sich wieder hinsichtlich der “ethnischen Streitfrage” engagiert. Indien hat sich nie ganz von dieser Streitfrage abgewendet. Das Weggehen des norwegischen Förderers bedeutete, dass Indien seine Anstrengungen verdoppelt hat.
Neu Delhi hat dauernd Colombo hinsichtlich dieser Streitfrage verpflichtet, sogar nach der Ermordung. Wenn man das Verbot der LTTE in Ruhe lässt, dann ist es auch der `Mangel an Vertrauen`, der die Organisation begleitet und der die internationalen Spieler veranlasst hat, sich für einen bedeutsamen Dialog um einer politischen Einigung willen zu engagieren. Darin ist Indien nicht allein.
Dies ist auch die Position von Präsident Rajapaksa gewesen. Der UNP Führer der Opposition, Ranil Wickremesinghe, hat das gleiche bei der stattfindenden Etat-Sitzung des srilankischen Parlaments bekräftigt. Übersetzt bedeutet dies einen hauptsächlichen „südsinghalesischen Konsens“ das Thema betreffend.
Auch über die Abgabe von Macht gibt es einen wesentlichen Konsens der Art in der singhalesischen Politik. Präsident Rajapaksa hat der UNP Position nachgegeben, indem er den 13. Zusatzartikel billigte, gegen den seine Partei angetreten war, als er 1987 verordnet worden war. Schon immer hat auch die UNP dem Präsidenten irgendwie freie Hand gegeben, damit er weitermachen kann an der Front der Abgabe der Macht.
Kritiker der gegenwärtigen indischen Position müssen zugeben, dass es Premierminister Singh war, welcher vor zwei Jahren den kritischen Schritt unternahm, die Tamilische Nationalistische Allianz (TNA) mit ins Boot zu holen. So wurde er der erste indische Premierminister von sechs, der in den 15 Jahren nach der Ermordung von Rajiv Gandhi mit irgendeiner srilankischen politischen Organisation gesprochen hatte, welche mit der LTTE in Zusammenhang stand. Die Tatsache, dass Rajiv Gandhis Witwe Sonja das Oberhaupt der herrschenden UPA Koalition im Zentrum und auch die Kongress-Anführerin der Vereinigung ist, sollte die Heftigkeit und Ernsthaftigkeit steigern, mit der Neu Delhi das Thema anging.
Die indische Initiative kam trotz der Entscheidung der srilankischen Regierung, die TNA aus dem APRC Prozess, der darauf abzielt, zu einer übereinstimmenden Herangehensweise für die Abgabe von Macht zu kommen, herauszuhalten. Während seines Besuches in Colombo für den SAARC Gipfel früher in diesem Jahr sprach Premierminister Singh mit den TNA Führern. Es bleibt der TNA, seine offene Einladung an sie, nach Delhi für weitere Gespräche zu kommen, zu folgen.
Die srilankische Regierung hat ihrerseits versprochen, die TNA einzubinden, wenn der APRC Prozess zu Verhandlungen mit der tamilischen Gemeinschaft für eine endgültige politische Schlichtung führt. So ist es Zeit für Präsident Rajapaksa, den APRC Prozess schnell zu verfolgen. Man erinnert sich vielleicht an den Mehrheitsbericht und die Tissa Vitharana Empfehlungen. Letztere stehen in Verbindung mit dem Namen des APRC Vorsitzenden und enthalten Anzeigen für ein bedeutsames Paket der Abgabe von Macht.
Die TNA und die größere tamilische Gemeinschaft müssen die Unmöglichkeit der Situation, die aus einer militärischen Situation entsteht, zugeben. Sie beschuldigen den srilankischen Staat, dass er nur eine „militärische Lösung“ für eine ethnische Streitfrage finden möchte. Die Einstellung der LTTE ist nicht anders gewesen. Beide haben ihre eigenen Gründe und nicht alle von ihnen sind ungerechtfertigt.
Die TNA hat indirekt den Anspruch der LTTE, dass diese der „einzige Repräsentant“ der tamilischen Gemeinschaft für die Aushandlung einer politischen Abmachung wäre, anerkannt. Wenigstens hat sie bis jetzt nicht darauf verzichtet, den ehrlichen Unterhändler für und zugunsten der größeren tamilischen Gemeinschaft zu spielen. Alles in allem hat die TNA 22 Mitglieder in dem Parlament, das aus 225 Sitzen besteht, und sie hat das, was ihr Sorgen macht, sowohl innerhalb des Hauses als auch außerhalb öffentlich gemacht.
Die LTTE hat jetzt einen zweiten Waffenstillstand angeboten, nach demjenigen, den man während des SAARC Gipfels erklärt hat. Die Regierung besteht noch darauf, dass die LTTE die Waffen niederlegt, bevor sie mit Gesprächen beginnt. Wenn die Angebote real sind, dann ist der tote Punkt auch real.
Die Situation verlangt jetzt einen ehrlichen Garanten für das gute Benehmen der LTTE. Die internationale Gemeinschaft ist nicht willens, der LTTE zu vertrauen. Indien kann es auch nicht tun. Die TNA könnte die Punkte, die Sorgen bereiten, intern besprechen und mit Vorschlägen an die Öffentlichkeit treten, welche die srilankische Regierung von der Echtheit des Waffenstillstandangebots der LTTE überzeugen könnte. Wenn sie dies macht, dann müsste sie sich auch den Punkten, die die LTTE betreffen, zuwenden.
Die Alternative könnte für die LTTE sein, die TNA mit der Regierung über die Abgabe von Macht Verteilung verhandlen zu lassen. Die LTTE könnte wie jetzt mit militärische Aktionen weitermachen.
***
Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:
Der Autor ist Direktor der Chennai Untergruppe Observer Research Foundation (ORF), dem Zentrum für Gedankenaustausch über politische Fragen, welches seinen Hauptsitz in Neu Delhi hat. Der Artikel wurde ursprünglich durch den Daily Mirror veröffentlicht, einer Tageszeitung aus Colombo.
Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 15. November 2008
“Das ethnische Problem Sri Lankas ist jetzt über fünfzig Jahre alt und es gibt immer noch keine Hoffnung, es beizulegen. Die Annahme von Sinhala als einzige offizielle Sprache von Sri Lanka, die Verletzung von Abschnitt 29 der Soulbury-Verfassung, welche die hauptsächliche oder vielmehr die einzige Maßnahme für den Schutz der Minderheiten war, kann als Symptomatisch genommen werden.“
von V. Anandasangaree
Die einstimmig von der Tamil Nadu-Versammlung beschlossenen Resolutionen, welche die Zentralregierung auffordern, Druck auf die srilankische Regierung auszuüben, damit diese den Krieg sofort stoppt und Gespräche mit der LTTE beginnt, ist schockierend und sogar für die Tamilen von Sri Lanka völlig inakzeptabel. Dies wird sicherlich die Regierung von Indien selbst in Verlegenheit bringen. Es ist schade, dass es den Unterstützern des Antrags nicht gelungen ist, zu erkennen, dass das srilankische Parlament nicht viel Zeit brauchen wird, um eine kritische Resolution gegen die unberechtigte Einmischung der Tamil Naad Versammlung durchzubringen.
Es ist sehr unglücklich, dass die Tamil Nadu-Regierung eine solche Entscheidung nur unternommen hat, um einigen Hartgesottenen zu gefallen, welche ihre eigene Tagesordnung – die sich bald als abträglich für Indiens eigene Souveränität und Integrität erweisen wird – haben. Sehr bald werden es jene, welche diese Resolutionen unterstützten, tief bereuen, dass sie von einer Handvoll Extremisten, die nichts über das srilankanische ethnische Problem wissen und nur nach dem Hörensagen handeln, in die Irre geführt wurden. Ich hoffe, dass die Versammlung – basierend auf den letzten Entwicklungen – sich bald treffen wird, um die Entscheidung zu kippen.
Ich bestehe darauf, dass alle Parteidelegationen Sri Lanka besuchen, um die Tatsachen wirklich selbst zu sehen. Dies ist bis jetzt nicht geschehen, außer bei dem Ehrenwerten P. Chithamparam, der bei den Verhandlungen vor mehr als 20 Jahren eine Schlüsselrolle gespielt hatte, und nur zwei anderen aus Tamil Nadu, wobei einer davon ein Filregisseur ist, der Prabhakaran getroffen hat und wieder abgereist ist. Der andere, der der Führer einer kleinen Partei in Tamil Nadu ist, hat auch nach dem Mittagessen mit einigen TNA Mitgliedern des srilankanischen Parlaments, die betrügerischerweise von der LTTE als ihre Vertreter gewählt worden waren, das Land verlassen.
Wir srilankanische Tamilen heißen Rat und jeden anderen Beistand aus Tamil Nadu, um das ethnische Problem zu lösen, sehr freundlich willkommen. Aber wenn Tamil Nadu von einer Handvoll pro-LTTE Führern, welche ihre eigene Tagesordnung haben und ohne Voraussicht oder richtiges Verständnis und ohne angemessene Information handeln, in die Irre geführt wurde, dann wird es eine große Wohltat für die Tamilen von Sri Lanka sein, wenn Tamil Nadu nur schweigen würde.
Mit einigen Tausenden, denen es gelungen ist, den Fängen der LTTE zu entkommen, leben viel mehr als 50 Prozent der Tamilen in Frieden und Harmonie in vorherrschend singhalesischen Gebieten mit den Singhalesen und Moslems. Sie leben und arbeiten zusammen, spielen und essen zusammen und besitzen sogar Häuser und kaufen neue Mietshäuser.
Obwohl kürzlich einige der Hetzreden, die an verschiedenen Orten in Tamil Naad gehalten wurden, den Tamilen, die unter den Singhalesen und Moslems leben, eine Menge Verlegenheit verursacht und bei den Singhalesen Irritation veranlasst haben, leben die Leute dennoch in Frieden und Ruhe – trotz der schrecklichen Aktivitäten der LTTE in diesen Gebieten, welche den Tod von vielen unschuldigen Leuten und die Zerstörung von Eigentum verursacht haben.
Irgendeine Aktion, die in Tamil Nadu unternommen wird, sollte, ohne kontraproduktiv zu sein, nur helfen, das Problem zu lösen. Die besagten Resolutionen, welchen die Versammlung zugestimmt hat, helfen in keiner Weise, das Problem zu lösen, sondern verschlimmern es nur.
Es ist sehr unglücklich, dass die kürzlich erfolgten Unruhen, welche Demonstrationen, Menschenketten, Hungerstreiks, Aufrufe verschiedener Organisationen und Geschäfte beinhalteten und die in verschiedenen Distrikten in ganz Tamil Nadu abgehalten wurden, wobei von der indischen Zentralregierung verlangt wurde, sich einzumischen, sind entgegen der Erwartungen kontraproduktiv geworden.
Die Leute von Tamil Nadu, die das getan haben und dabei von den Hetzreden der pro-LTTE Führer sowohl von Sri Lanka als auch von Indien in die Irre geführt wurden, haben es nur der indischen Regierung unmöglich gemacht, frei zu handeln. Hätte man sie allein gelassen, dann hätte die Regierung das Problem angehen können, ohne jemanden zu beleidigen. Ohne dass sie die widrigen Folgen, welche ihre Aktion haben wird, erkannt haben, hatten die zwei Herren, welche die LTTE repräsentieren und behaupten, dass die LTTE der einzige Repräsentant des tamilischen Volkes von Sri Lanka wäre, den Teilnehmern gedankt, als der von den Filmstars in Chennai organisierte Hungerstreik endete.
Indien als eine mächtige, große Nation und größte Demokratie der Welt kann nicht einfach handeln, nur weil Druck von einem mächtigen Teil der Bevölkerung kommt, damit Indien sich in die srilankanische Streitfrage einmischt. Indien muss zuerst sichergehen, ob die von einem Teil der Bevölkerung kommende Forderung vernünftig ist und die Einmischung rechtfertigt.
Selbst wenn die Einmischung gerechtfertigt wäre, kann sich Indien nur in Beratungsfunktion einmischen, ohne dass man es beschuldigt, die Souveränität der srilankanischen Nation zu verletzen. Indien mit seinem großen Spionagenetz braucht nicht erzählt werden, was in Sri Lanka geschieht. Darum sollte man verstehen, dass die Antwort der indischen Regierung auf die verschiedenen Vorhaltungen, die ihr gemacht werden, sein wird, dass sie diese mit den eigenen Beobachtungen vergleicht.
Das srilankanische ethnische Problem ist nun über fünfzig Jahre als und es gibt immer noch keine Hoffnung, dass es frühzeitig beigelegt wird. Die Annahme von Sinhala als einziger offizieller Sprache von Sri Lanka, welche den Abschnitt 29 der Soulbury-Verfassung verletzt, war die hauptsächliche oder vielmehr die einzige Maßnahme für den Schutz der Minderheiten, und das kann als Symptomatisch genommen werden.
Ich bin einer von denen, die in dieser Zeit in Sri Lanka gelebt hatten und sehr wohl wissen, wer sich geirrt hat und wie ein Paradies auf Erden verloren gegangen ist. Es wird uns aber nicht helfen, das Problem zu lösen, wenn wir uns auf die bitteren Erinnerungen der Vergangenheit konzentrieren. Lasst es uns so sehen, wie es heute ist. Ich handle nicht für jemand anderen und bin für niemanden der Strohmann. Was ich sage, ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit und kann von jedem, der an meiner Glaubwürdigkeit zweifelt, angefochten werden.
Der Führer der Tamilischen Nationalen Allianz ist auch der Führer der parlamentarischen Gruppe von Illankai Thamil Arasu Kadchchi und ebenso ihr Präsident. Er klagt, dass er wegen der Art, auf welche Indien das Problem behandelt (sie schicken nur Nahrung für die vertriebenen Leute) enttäuscht ist. Er sollte versuchen, das Vertrauen der indischen Behörden zu gewinnen, ohne sie mit erfundenen Geschichten in die Irre zu führen.
Es gibt keinen Zweifel, dass sowohl in den von der Regierung kontrollierten Gebieten als auch in den von der LTTE kontrollierten Gebieten eine Menge Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Viele Leute sind in den Gebieten unter der Kontrolle der Regierung an den Verletzungen beteiligt. Die TNA Führer sollten es der Welt mitteilen, in welchem Ausmaß die LTTE in solchen Gebieten beteiligt ist, ohne allein die Regierung oder irgendeine paramilitärische Gruppe zu beschuldigen. Sie äußern kein Wort über die Verletzungen in den von der LTTE gehaltenen Gebieten.
Eine der sehr ernsten Beschuldigungen, welche gegen die Regierung von der LTTE erhoben und von den TNA Parlamentariern bekräftigt wurde und welche die Gefühle der Leute von Tamil Nadu aufgewühlt hat, ist, dass die Regierung versucht, das tamilische Volk zu vernichten. Dies ist eine Erfindung der LTTE, welche die TNA in der ganzen Welt anzubringen versucht – und in Tamil Naad sehr erfolgreich. Die TNA muss sie mit Fakten und Zahlen beweisen, ohne wilde Behauptungen aufzustellen. Es ist auch eine Pflicht der TNA, der Welt er erzählen, dass die meisten der im Wanni gefangenen Leute aus drei anderen benachbarten Distrikten nach Kilinochchi getrieben wurden und dort unter Zwang festgehalten werden, um zum Schutz der LTTE als menschliche Schutzschilde gebraucht zu werden.
Ich versuche nicht, den Führer der TNA zu tadeln. Da er ein altgedienter Politiker ist, sollte er bei diesem sensiblen Thema vorsichtiger gehandelt haben. Er hat sich sehr spät gemeldet, und als er sich endlich gemeldet hatte, war der Schaden schon getan. Alle Arten von Beschuldigungen waren sehr unverantwortlich in Tamil Nadu gegen die srilankanische Regierung gemacht worden. Diese Beschuldigungen wurden angeregt von pro-LTTE Elementen, ohne dass man erkannte, dass man letztlich die Angelegenheiten mit der srilankanischen Regierung klären muss und nicht durch Zwang und nur durch Überzeugung. Der hervorgebrachte Enthusiasmus ist so unkontrollierbar geworden, dass es mit der unfreundlichsten und unerwarteten Drohung endete, indem man einen separaten Tamil Nadu Staat verlangte. Dieses Verlangen, was über 50 Jahre lang tot und begraben war, ist nun wiedererweckt worden. Dies würde der indischen Regierung eine Menge Schwierigkeiten bereiten. Sie ist nun in einem Dilemma.
Diese erneuerte Forderung muss einerseits im Keim erstickt werden und auf der anderen Seite muss das srilankanische Problem mit äußerster Vorsicht behandelt werden. Der Führer der TNA, welcher die Schuld für diese neue Entwicklung trägt, kann die indische Regierung nicht tadeln. Er kann nicht erwarten, dass die indischen Behörden jeden Ratschlag, den TNA Mitglieder geben, unbesehen schlucken.
Wie es die ganze Welt weiß sind die 22 TNA Mitglieder betrügerischerweise mit Hilfe der LTTE Feuerkraft ins Parlament gewählt worden. Darum wurde ihre Glaubwürdigkeit sehr zweifelhaft. Sie haben sich selbst geschwächt, indem sie die LTTE als einzigen Repräsentanten der Tamilen akzeptiert haben und begonnen haben, als Stellvertreter der LTTE zu fungieren. In solch einer Situation haben sie ihr Recht verloren, das tamilische Volk zu repräsentieren.
Ein neues Problem, das aufgetaucht ist, ist die Forderung der Tamil Nadu Regierung, dass 2000 Tonnen Hilfsgüter an die im Inneren vertriebenen Leute durch die ICRC unter der Oberaufsicht der indischen Botschaftsbeamten verteilt werden sollen. Die Zentralregierung muss der Forderung der Tamil Nadu Regierung zustimmen und damit von der gewöhnlichen Praxis, wie es sie in der Vergangenheit unter ähnlichen Umständen gab, abweichen. Die Zentralregierung hat keine Wahl, weil die Forderung von Tamil Naad auf den Druck von anderen zurückgeht.
Auf jeden Fall ist die Forderung von Tamil Nadu zu kleinlich und sicherlich eine Beleidungung für Sri Lanka und sein Volk. Ihr sollte auf keinen Fall nachgegeben werden. Die TNA Parlamentsmitglieder waren pflichtvergessen, indem sie der Regierung von Tamil Naad in diesen ganzen Jahren – für mehr als ein Vierteljahrhundert – nicht gesagt haben, dass es die srilankanische Regierung ist, welche den LTTE Führer, seine Familie, seine Soldaten und die Leute in den von der LTTE gehaltenen Gebieten durchgefüttert hat. Sie müssen ehrlich genug sein, um Tamil Naad zu sagen, dass, wann auch immer ein frischer Vorrat im Wanni ankam, die LTTE alles, was sie wollte genommen hat und auch ihren alten Vorrat mit dem neu Angekommenen ersetzt hat und den Rest den Leuten gegeben hat. Möge irgendein TNA Mitglied diese Feststellung bezweifeln!
Ich habe diese Fakten veröffentlicht, weil ich mich wegen der Forderung von Tamil Nadu schäme. Nach dem Tsunami von 2004 waren einige Tausend tot. Die Leute verhungerten und es hat Fälle gegeben, bei denen alte singhalesische Frauen 8 bis 10 Meilen mit Nahrungspaketen auf ihren Köpfen für die tamilischen und moslemischen Opfer, welche sie nie zuvor getroffen hatten, gelaufen sind. Es gibt genug Beweise, um zu zeigen, dass die LTTE aus der Tsunami-Hilfe viel mehr für sich beansprucht hat, als sie dazu berechtigt war.
Einmal davor, vor zwei Jahren, als es einen Angriff der LTTE auf die Schiffe, die Nahrung nach Jaffna brachten, gab, hat sich die ICRC geweigert, Geleit zu geben. Einige singhalesische Matrosen nahmen das Risiko auf sich und lotsten die Schiffe mit den Nahrungsmitteln nach Jaffna. Es ist sehr unglücklich, dass sich niemand von Tamil Naad jemals darum gekümmert hat, eine Informationsreise zu unternehmen, um zu sehen, was wirklich in Sri Lanka geschieht. Die zwei in diesem Brief erwähnten Herren waren hier auf einer Vergnügungsreise.
Tamil Nadu wurde von den TNA Mitgliedern in die Irre geführt und setzt sein eigenes Volk im Besonderen und ganz Indien im Allgemeinen einem großen Risiko aus. Meine wiederholten Bitten an Tamil Nadu, der LTTE nicht zu gestatten, in Tamil Naad ein „Jaffna“ zu schaffen, wurden vollkommen ignoriert. Wenn es Tamil Naad nicht gelingt, den Trend zu stoppen, dann wird es sehr bald ein Trainingszentrum für Selbstmordattentäter haben. Ich bin sicher, dass die Geschichte dann berichten wird, dass eines Tages Tamil Naad dies sehr bedauern wird.
Abgesehen von jenen, welche direkt in den Krieg verwickelt sind, bin ich vielleicht der Einzige, der eine richtige Instruktion über die reale Situation in Sri Lanka geben könnte. Die Tatsache, dass ich das Parlamentsmitglied für Killinochchi war, ist dem Hauptminister von Tamil Nadu bekannt. Die Wolken des Krieges sind nun dorthin gezogen und es gibt Leute von vier Distrikten, die gefangen oder gewaltsam dahin getrieben und dort unter Zwang von der LTTE zurückgehalten werden. Von den 6 Millionen Leuten jenseits des Meeres wird keine Anstrengung unternommen, sie zu befreien. Diese üben nur Druck auf die srilankanische Regierung aus, um eigentlich die grausamen LTTE Terrorristen zu beschützen.
Die Zentralregierung von Indien und die Staatsregierung von Tamil Nadu sollten nun zusammenkommen und die Leute, die in den unter der Kontrolle der LTTE stehenden Gebieten gefangen sind, befreien und ihnen erlauben, in die Gebiete abzuwandern, in denen mehr als 80 % der Tamilen leben. Sie sollten auch gemeinsam darin übereinstimmen, die srilankanische Regierung davon zu überzeugen, Macht an die Provinzräte abzugeben, wie es ähnlich mit verschiedenen Staaten in Indien geschehen ist. Dies ist die einzige Art, auf die Frieden nach Sri Lanka gebracht werden kann.
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Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:
V. Anandasangaree ist Präsident der TULF- der ältesten demokratischen tamilischen Partei Sri Lankas.
Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 13. Nov. 2008
“Die Leute in Tamil Nadu können nicht eine Organisation unterstützen, welche von 31 Ländern, einschließlich Indien, den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien und 27 Mitgliedern der Europäischen Union zu einer terroristischen Gruppe erklärt wurde.”
von G. Parthasarathy
Eine der Hauptlektionen, welche die Manmohan Singh Regierung kürzlich gelernt hat, ist, dass die warme und freundliche Delhi-Colombo Beziehung von der Dynamik der Colombo-Chennai Gleichungen nicht unbeeinflusst bleiben kann. Es ist bezeichnend, dass einige von Sri Lankas scharfsinnigsten Beamten als Colombos Vize-Hochkommissar in Chennai ernannt worden sind.
Wenn sich die Leute im Punjab darüber aufregen, dass die Sikh Kinder in Frankreich in Schulen keine Turbane tragen dürfen, dann ist es auch unrealistisch zu erwarten, dass die Beziehungen zu Sri Lanka glatt laufen, wenn Tamilen in Sri Lanka, die starke familiäre, gefühlsmäßige und kulturelle Verbindungen zu ihren Mit-Tamilen in Indien haben, als Leidende oder Verfolgte wahrgenommen werden. Neu Delhi selbst hat in der Vergangenheit Verbindungen zu einigen tamilischen Führern und politischen Parteien aufrechterhalten, sogar zu militanten Organisationen in Sri Lanka.
Die Haltung in Tamil Nadu zur LTTE änderte sich, als die LTTE 1987 einen Konflikt mit der indischen Friedenstruppe in Sri Lanka provozierte und danach im Mai 1991 die brutale Ermordung des früheren Premierministers Rajiv Gandhi einfädelte.
In Hr. Karunanidhis dritter Amtszeit als hauptsächlicher Minister wurde der LTTE freie Hand gegeben, um Häfen in Tamil Nadu zu betreten und sich dort niederzulassen. Aber was nicht sehr bekannt ist, ist, dass Hr. Karunanidhi seit die IPKF gezwungen war, gegen die LTTE in Sri Lanka vorzugehen, einer der stärksten Kritiker der LTTE wegen deren Rolle bei der Ermordung seines Schützlings war. Sein Schützling war Seeri Sabarathinam, der Gründer und Führer des Rivalen der LTTE, der Tamil Eelam Befreiungsorganisation.
Die LTTE und ihr Führer Velupillai Prabhakaran waren tatsächlich Schützlinge von Hr. Karunanidhis Erzrivalen, dem damaligen hauptsächlichen Minister MG Ramachandran. MGR ärgerte sich jedoch über Prabhakarans Verstocktheit, und als ich ihn 1987 traf, während er sich in Baltimore erholte, brachte er – auf Anweisung des Premierministers hin – sein Verständnis für Rajiv Gandhis Zwänge, die IPKF Aktion anzuordnen, zum Ausdruck.
Neu Delhi hätte die wachsende Unruhe in Tamil Nadu voraussehen können, wo die LTTE immer noch eine effektive Propagandamaschinerie unterhält, als sich die srilankanische Armee darauf vorbereitete, gegen die letzte Festung der LTTE in Killinochchi, in der Nördlichen Provinz der Insel, scharf vorzugehen. Während die LTTE unschuldige Tamilen als menschliche Schutzschilde benutzt, bleibt es eine Tatsache, dass seit 2005, als der ethnische Konflikt eskalierte, 20.000 Tamilen als Flüchtlinge nach Indien gegangen sind und ungefähr 500.000 im Landesinneren verschickt wurden.
Die Europäische Union hat ihre Betroffenheit wegen dieser Entwicklungen ausgedrückt. Aber was Neu Delhi leider nicht getan hat, das ist, den Leuten in Indien zu erklären, dass sie einerseits mit den im Konflikt gefangenen Zivilisten sympathisiert, andererseits aber auch anerkennt, dass die LTTE und besonders ihr Führer Prabhakaran keine Hemmungen hat, mit Bedacht Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu gebrauchen, und dass mit dem Abfall ihres Schlüsselkommandanten des Militärs Karuna in der Östlichen Provinz die LTTE intern, ebenso wie extern isoliert ist.
Die Leute in Tamil Nadu können keine Organisation unterstützen, die von 31 Ländern, einschließlich Indien, den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien und 27 Mitgliedern der Europäischen Union als terroristische Gruppe bezeichnet wird. Prabhakaran ist für die Ermordung eines Präsidenten (Ranasinghe Premadasa), eines Premierministers (Rajiv Gandhi), neun srilankanischen Ministern – einschließlich des bekanntesten Tamilen der Insel, des früheren Außenministers Lakshman Kadirgamar, und achtzehn bekannten tamilischen politischen und parlamentarischen Führern verantwortlich. Darin eingeschlossen sind populäre Gestalten, welche Prabhakaran innerhalb der tamilischen Gemeinschaft hätten herausfordern können, wie den TULF Präsidenten Appapilai Amirthalingam, Sam Thambimutu und den Menschenrechtsaktivisten Neelan Tiruchrelvam.
Prabhakaran begann seine Karriere, indem er den tamilischen Bürgermeister von Jaffna, Alfred Duraiappan, im Juli 1985 ermordete. Ein wichtiger grund, warum das indo-srilankanische Abkommen von 1987 nicht in Kraft gesetzt werden konnte, ist Prabhakarans Weigerung, irgendeinem anderen als jenen, die er in der Interims-Verwaltung haben wollte, irgendeine Rolle zuzugestehen. Diese Vorgehensweise wurde von MGR missbilligt. Als die DMK Regierung der LTTE einige Bewegungsfreiheit in Tamil Nadu gab, antwortete Prabhakaran darauf, indem er Padmanabha ermordete, den Generalsekretär der EPRL in Chennai, welche sein Rivale war – eine Handlung, die dazu führte, dass der EPRLF Führer Perumal in Indien um politisches Asyl bat. Die Manmohan Singh Regierung versagte darin, dass sie nicht diese Streitpunkte hervorhob, während sie in Tamil Nadu öffentliche Unterstützung suchte.
Der Patriarch der DMK, dessen Partei nach Rajiv Gandhis Ermordung vernichtend geschlagen wurde, und der die UPA zu einem widerhallenden Sieg in Tamil Nadu (wobei sie bei den Wahlen von 2004 40 Sitze gewann) führte, signalisierte, dass er zwar die Exzesse der LTTE zur Kenntnis nahm, dass er aber von Neu Delhi wollte, dass es keine Anstrengung ausließ, um das Töten von unschuldigen Zivilisten in Sri Lanka zu beenden. Es ist interessant, dass die Oppositionsführerin J. Jayalalithaa in Tamil Nadu auch schwört, die Interessen der Tamilen in Sri Lanka zu schützen, dass sie aber in ihren vergangenen Handlungen gezeigt hat, dass sie sich sehr bewusst ist, dass es größere nationale Interessen gibt, die einen Vorrang haben und weswegen man hart mit der LTTE umgehen muss.
Unglücklicherweise scheinen einflussreiche Teile der Führerschaft in Sri Lanka zu glauben, dass sie – nun, da sich die LTTE zurückzieht – die Frage der Garantie eines Lebens in Würde, Gleichheit und Ehre für die tamilische Bevölkerung ignorieren kann. Neu Delhi muss sowohl die srilankanische Regieurng als auch die öffentliche Meinung in Tamil Nadu überzeugen, dass es einerseits entschlossen ist, die srilankanische Regierung bei dem Bekämpfen des psychopathischen Prabhakaran zu unterstützen, dass es andererseits aber ein baldiges Inkrafttreten des 13. Zusatzartikels der srilankanischen Verfassung erwartet. Dieser Zusatzartikel garantiert die Machtübertragung an die Nördlichen und Östlichen Provinzen von Sri Lanka. Neu Delhi drängt auch darauf, dass die Maßnahmen, die 1997 der frühere Präsident Kumartunga wegen der Streitfrage vorschlug, in Betracht gezogen werden sollten.
Da die hauptsächlichen Spender von Hilfe – wie die USA, die EU und Japan – ähnliche Ansichten haben, sollte es nicht schwierig sein, eine internationale Übereinstimmung nach diesen Richtlinien zustande zu bringen. Überdies hat man sich nun, da mit Sri Lanka ein Übereinkommen hinsichtlich des ärgerlichen Streitpunktes der Fischer von Tamil Nadu, welche die internationale Meeresgrenze überqueren, erreicht wurde, einem hauptsächlichen Streitpunkt, der fast täglich im Staat Wellen des Ärgers erzeugte, anscheinend zugewandt.
Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 13. November 2008
Von H.L.D. Mehinadpala
Nach blitzenden, exzessiven und ohrenbetäubenden Geräuschen kommt kein beruhigendes Licht. Die Versammlung von Tamil Nadu hat gestern einstimmig eine Resolution herausgegeben, in der „ein sofortiger Stopp aller militärischen Operationen, die Rückkehr des srilankanischen Militärs auf frühere Positionen und ein Beginn der politischen Verhandlungen gefordert wird, um eine Lösung für das Tamilenproblem zu finden.“ Dies war vorhersehbar.
Aber dies wirft eine Frage auf, welche sich unmittelbar auf die militärischen und politischen Grundsätze der Tamil Tiger bezieht. Sie prahlen durchweg, dass sie eine bedeutendere militärische Kraft seien, welche nicht nur die srilankanische Armee auf die Knie gezwungen hat, sondern auch die viertgrößte Armee der Welt – Indien – besiegt hat. Wenn die Tamil Tiger wirklich fähig wären, die indische Armee zu besiegen, warum ist Karunanidhi, der Hauptminister von Tamil Nadu, gerade bei der keinen Erfolg versprechenden Übung dabei, Delhi zu zwingen, die mächtige Armee von Velupillai Prabhakaran zu retten?
Entweder die Prahlerei der Tiger war eine beweisbare Tatsache, die man testen könnte: Sie müsste dann garantiert aus jedem militärischen Zusammenstoß als Sieger hervorgehen. Oder es ist wie mit den meisten ihrer Behauptungen: Eine reine Fantasie von Prabhakaran. Nebenbei, die Apologeten von Prabhakaran argumentieren, dass er nicht besiegt werden kann, weil er das tamilische Volk hinter sich hat, selbst wenn sich der Rest der Welt weigert, ihn zu unterstützen. Doch wo ist das tamilische Volk – von denen die meisten zusammen mit den dämonisierten Singhalesen leben? Warum treten sie nicht vor, um Prabhakaran zu retten?
Die gegenwärtige Realität sieht so aus, dass nur drei Vertreter von Prabhakaran, der sich in seinem verstärkten Bunker versteckt, übrig sind: 1) Karunanidhi, dessen Kurzsichtigkeit, von seiner Sonnenbrille verstärkt wird; 2) Mangala Samaraweera, der eine unnütze Schlacht geschlagen hat, um zu beweisen, dass Oscar Wilde Don Juan überlegen ist und 3) der geistig geschädigte Herausgeber des Leader, „Kassandra“ Wickrematunga, der glaubt, dass Prabhakaran zwangsweise Patienten aus den Krankenhäusern schleppt, Schulkinder von der Brust ihrer Eltern reißt und alte, schwache Männer aus ihren Ruhebetten holt, damit sie einen „Befreiungskampf“ führen können.
Für alle drei gibt es keine Hoffnung. Ihre Zukunft ist so hell wie die von Prabhakaran. Alle drei – zusammen mit ihrem Kumpa, Pakiasothy Saravanamuttu in der vom Ausland mit Geld ausgestatteten NGO – verlangen, dass die sich vorwärtsbewegenden Streitkräfte den Krieg stoppen sollten. An der Oberfläche scheint es ein vernünftiges Argument zu sein, weil sie es mit dem Argument verflechten, dass dies Tamilen aus einer humanitären Krise retten würde, obwohl diese Krise nicht so unakzeptabel ist wie die den Geist zerreißenden Krisen in Ruanda, im Kongo oder Sudan. Nebenbei ist es eigentlich ein Argument, um die srilankanischen Streitkräfte zu zwingen, 1) ihre Waffen niederzulegen und 2) auf das Territorium zurückzugehen, welches Ranil Wickremesinghe Velupillai Prabhakaran übergeben hatte (mit dem Rat und der Zustimmung der internationalen Gemeinschaft), als sie am 22. Februar 2002 das Waffenstillstandsabkommen unterzeichneten.
Das Waffenstillstandsabkommen war eine große Eröffnung für den Frieden. So wurde es von den NGOs und anderen “Gelehrten” begrüßt. Es sollte den Schutz und die Förderung der Menschenrechte aller Betroffenen sicherstellen. Aber Prabhakaran verletzte ohne Zwang und straflos 95 % der Bedingungen des Waffenstillstandsabkommens. Wo war da die Weisheit von Karunanidhi, Mangala Samaraweera (ganz und gar die Armee unterstützte) und „Kassandra“ Wickremetunga? Sind sie nur weise, wenn sie den Schwanz eingezogen haben? Sind sie nicht die chronischen Spätentwickler, welche das Morgengrauen der Wirklichkeit erst dann sehen, wenn ihre Illusionen zerbrochen sind und sich vor ihren Augen auflösen?
Ihre Forderung, den Krieg zu stoppen, ist in der Tat für die Sicherheitskräfte gleichbedeutend mit dem Niederlegen der Waffen. Ein effektives Beenden des Krieges ist gleichbedeutend mit dem Niederlegen der Waffen. Also sollte auf jede Forderung, dass die Sicherheitskräfte den Krieg anhalten sollen, die Forderung folgen, dass die Tamil Tiger ihre Waffen niederlegen sollen. Dies ist unverzichtbar, weil Täuschungsmanöver, die das Erklären von Waffenstillstand betreffen, durch die Tiger ein dauernder Witz in militärischen und politischen Kreisen, sowohl in der Heimat als auch im Ausland, ist.
Aber keiner dieser Vertreter hat gewagt, auf diese einfache Formel zu bestehen – dass nämlich die Tiger ihre Waffen niederlegen sollen. Alles in allem haben sie es einmal getan, bevor die indische Friedenstruppe in Sri Lanka erschien. Warum kann also Karunanidhi nicht jetzt darauf bestehen?
Dies ist ein Erfordernis, um den Frieden zu gewährleisten, weil die bewaffneten Tiger bei den Friedensabkommen in der Vergangenheit keine verlässlichen Partner gewesen sind. Am Ende einer Reihe falscher einseitiger Waffenstillstände, die die Tiger erklärten, und der gleichen Anzahl von einseitiger Wiederaufnahme des Krieges wird es nur einen verlässlichen Führer zum Frieden geben: Wenn die Tiger ihre Waffen niederlegen und das Außer-Dienst-Setzen unter internationaler Überwachung durchgeführt wird. Dies ist die Standardmethode für Lösungen von Konflikten bei Friedensabkommen gewesen und sie wurde von westlichen Mächten überwacht. Sri Lanka sollte keine Ausnahme sein.
Die Tamil Nadu Versammlung hat all die Neben- und Zwischentöne, welche sagen: Die Tamil Tiger sollen gerettet werden. Sie setzt die Tamilen mit den Tamil Tigern gleich. Das ist so nahe an der Realität, wie Tamil Nadu nahe an Timbuktu ist. Die Friedensversuche sind in der Vergangenheit fehlgeschlagen, weil sich die Tiger auf Waffen stützen, um ihre Verhandlungen zu unterstüzten und um den Griff nach der Macht zu festigen und zu verstärken.
Wenn es eine feste und nicht umkehrbare Lektion aus den Tiger Kriegen gibt, seitdem Prabhakaran den milden Bürgermeister von Jaffna Alfred Duraiyappah 1975 getötet hat, dann ist es die, dass weder ihr politisches Ziel, ein Eelam zu schaffen, noch ihre gewalttätigen Methoden, die zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen ihr eigenes tamilisches Volk führen, die Antwort für einen dauerhaften Frieden für alle Gemeinschaften in Sri Lanka sein können.
Natürlich verlangt ihre Macht, Gewalt hervorzubringen, eine Art von kurzfristigem – und auch langfristigem, beides ist möglich – Übereinkommen mit ihnen. Aber in ihrer Bindung an eine kompromisslose und gewalttätige Politik, die von reuelosem Größenwahn angetrieben wird, gibt es keine Alternative zum Krieg, um einen Regimewechsel in dem Pol Pot-artigen Gulag im Wanni zu erreichen und einen Raum für eine nicht-gewalttätige Politik zu eröffnen, um zum hauptsächlichen demokratischen Strom zurückzukehren.
Darum ist es ein Schlüssel zum Frieden, dass die Tiger ihre Waffen niederlegen. So lange Prabhakaran bewaffnet ist, wird er von seinem angeborenen Drang nach Gewalttätigkeit angetrieben werden. Diese Gewalttätigkeit zielt darauf, jedes Friedensabkommen zu untergraben, welches nicht seine unersättliche Gier danach, die Tamilen mit einer Eisenfaust zu beherrschen, zufrieden stellt. Ein bewaffneter Prabhakaran wird für sein eigenes Volk, für die Demokratie und Freiheit aller Gemeinschaften, für die humanitären Maßnahmen und natürlich auch für die regionale Stabilität, den Frieden und das Wachstum eine Bedrohung sein. Wenn man nach Frieden sucht, ohne Prabhakaran zu entwaffnen, dann wäre das, als würde die besiegte Vize-Präsidentschaftskandidatin der USA, Sarah Palin, nach einem Elch zum Verspeisen in Alaska ohne Gewehr jagen würde.
Die Resolution, welche von der Tamil Nadu Versammlung verabschiedet wurde, kann vielleicht Karunanidhi und seiner lautstarken Kriegerschaft helfen, eine Weile in ihrem Drang nachzulassen. Aber was ist in der Resolution für die tamilischen Leute, welche sich der vollen Wucht von Prabhakarans Gewalttätigkeit gegenübersehen? Kann die Tamil Nadu Versammlung Prabhakarans faschistische Agenten daran hindern, an die Tür von tamilischen Leuten zu klopfen, um noch mehr tamilische Schulkinder zur Armee einzuziehen? Prabhakarans Geheimpolizei trägt mit sich eine Liste, um die Eltern zu zwingen, ihnen jetzt zwei Kinder zu übergeben, anstatt wie früher eins. Dies bezeugt der Bericht der Universitätslehrer von Jaffna. Wie wollen die Repräsentanten der Tamil Nadu Versammlung die tamilischen Kinder davor bewahren, als Kanonenfutter gebraucht zu werden, um die srilankanischen Streitkräfte zu bekämpfen?
Ob es nun Krieg ist oder nicht: In wessen Verantwortung liegt es, die Kinder davor zu bewahren, dass sie als Lämmer zur Schlachtbank geführt werden? Wie viele Resolutionen wird die Tamil Nadu Versammlung herausgeben, wenn die indische Armee an ihre Türen klopfen kommt, um Kinder aus ihren Heimen zu holen und sie zu zwingen, mit den pakistianischen Streitkräften zu kämpfen und auf den schneebedeckten Gipfeln oben in der Himalaya-Region zu schießen?
Warum sollte also der Krieg nur von der Seite der Regierung aus beendet werden? Was diesen Aspekt betrifft, ist der verborgene Argwohn sogar bei den Tamil Nadu Gruppen – wie der Kommunistischen Partei – realistisch und beunruhigend. In der Tat hat D. Pandian, der Sekretär der Kommunistischen Partei von Indien (CPI) diese Streitfrage aufgeworfen und um Klarheit nachgesucht. Die von B. Nadesan, dem politischen Kopf der Tiger, gegebene Antwort wird jene, welche die Geschichte des Tiger Waffenstillstands kennen, zum Lachen bringen.
TamilNetz berichtete am Samstag, 8. November 2008 um 16.42 GMT:
Als TamilNetz am Samstag anlässlich der Berichte von Tamil Nadu Führern mit dem politischen Kopf der Befreiungstiger B. Nadesan sprach und um Klarstellung über den Standpunkt der LTTE zu einem Waffenstillstand bat, da sagte er: “Es gibt kein Zögern von unserer Seite, unsere Position zu wiederholen, dass wir immer einen Waffenstillstand wollten.” Es ist die Regierung von Sri Lanka (GoSL), welche den Waffenstillstand einseitig abgeschafft hat. Dies sagte Hr. Nadesan und fügte hinzu, dass die Tiger nur einen Verteidigungskrieg führen würden, da Colombo den Tamilen einen aggressiven Krieg auferlegt hat.
TamilNetz fügte hinzu: “Der politische Kopf der LTTE sagte auch, dass sie immer wiederholt hätten, dass sie einen Waffenstillstand empfehlen würden.”
Seit der Niederlage in Mavil Aru versteckt sich das Vokabular der Tiger dauernd hinter zwei Schlagworten: 1) „Verteidigungskrieg“ und 2) „taktischer Rückzug“ – aber nicht Niederlage. Nedasan, der ehemalige Polizist von Kirllapone, sollte wissen, dass der Vierte Eelam Krieg von den Tigern in Mavil Aru begonnen worden war, als sie den Zufluss von Wasser zu den Bauern stromabwärts blockierten. Es war kein Verteidigungskrieg, sondern ein nicht provozierter Angriffskrieg, um ihre militärische und politische Macht dem Osten aufzuerlegen.
Und jedes Mal, wenn sie gezwungen waren, sich zurückzuziehen, holten sie das Ammenmärchen von einem “taktischen Rückzug” hervor. Der Definition nach bedeutet ein „taktischer Rückzug“, heute zuzuschlagen und zu rennen, aber morgen zu kämpfen. Ein „taktischer Rückzug“ ist keine Garantie für ein dauerhaftes Aufhören der Gewalt. Aber mit seiner gewöhnlichen doppeldeutigen Sprache sagt er, dass sie immer einen Waffenstillstand wollten. Er sollte gehen und dies den Seeleuten in Tamil Nadu erzählen, aber nicht den kriegsmüden Leuten in Sri Lanka! Nadesan muss ein guter Polizist gewesen sein, als er diese Uniform der singhalesischen Regierung trug. Unglücklicherweise scheint er, nachdem er Prabhakarans Uniform angezogen hat, keinen Anhaltspunkt dafür zu haben, ob sich Frieden aus einem „taktischen Rückzug“ ergeben kann oder aus einem Niederlegen der Waffen.
In der Zwischenzeit wurde eine Zugladung indischer Studenten nach Delhi transportiert, um Prabhakaran zu retten. Pandian hielt eine Rede an die Studenten in der Gedenkhalle in Chennai am Mittwoch Nachmittag, kurz bevor sie den Zug bestiegen, und sagte: „Einige sagten, ein Waffenstillstand wäre nicht einseitig. Aber als die CPI diese Angelegenheit aufbrachte, antwortete die LTTE mit ihrer Bereitschaft. Warum ist Indien immer noch unfähig, darauf zu drängen?“
Die Antwort ist wesentlich: Der Waffenstillstand war immer ein Schutz für die sich auf der Flucht befindenden Tiger gewesen, aber nie, wenn sie bewaffnet und siegreich waren. Die Tiger haben sogar Waffen abgegeben, als die IPKF ins Land kam, aber dann dauerte es nicht lange, bis die Tiger die Waffen auf die IPKF richtete und 1.700 Inder tötete.
Pandian kündigte auch an: “Rajapaksa sagt, dass die Tiger die Waffen niederlegen müssen. Ein Tiger stirbt auf seinen Füßen und niemals bettelnd auf seinen Knien.“ Pandian stimmt in dieser Hinsicht vollkommen mit Prabhakaran überein. Welches Recht hat also Pandian, Resolutionen in der Tamil Nadu Versammlung einzubringen, um den Krieg zu beenden und die Tamilen daran zu hindern, auf ihren Füßen zu stehen und zu kämpfen? Warum sollte er etwas gegen die Tapferkeit der Tamilen einwenden, wenn er nicht denkt, dass die Tamilen nicht siegen werden?
Nebenbei hat auch die srilankanische Regierung das Recht, die Tiger nicht auf den Knien anzubetteln. Ranil Wickremesinghe hat dies im Februar 2002 getan, und wohin hat ihn und den Friedensprozess dies gebracht? Pandians Behauptung, die Tamilen hätten ein Recht, nicht auf ihren Knien zu betteln, sollte ohne Bedenken zugestimmt werden. Aber es sollte auch auf die Singhalesen anwendbar sein. Lasst also – nach der heroischen Logik von Pandian – beide Seite aufstehen und kämpfen. Lasst den besseren Mann gewinnen. Warum sollte man Indien – ein von den Tigern gedemütigte und besiegte Nation – bitten, Pandians tapferen Tamilen Prabhakaran zu retten?
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Anmerkung der Reaktion:
H.L.D. Mahindapala: Herausgeber, Sunday Observer und Daily Observer (1990-1994), Präsident der srilankanischen Verbindung der Arbeitenden Journalisten (1991-1993), Südasiatische Medienassoziation (1993-1994). Er wurde als ein politischer Kommentator bei der australischen Broadcasting Corporation, beim Special Broadcasting Services und anderen öffentlichen Fernseh- und Radiostationen in Australien herausgebracht.
Übersetzt aus der indischen Webzeitung Newindpress.com 4.8.08
von Gokul Vannan
Chennai - Konfrontiert mit erhöhter Wachsamkeit entlang der Küste (des indischen Bundesstaates) Tamil Nadu und ständiger Überwachung der LTTE Sympathisanten im Bundesstaat haben die Tamilentiger ihre Schmuggelbasis nach Kerala verlegt. Dies sagt der Polizeidirektor von Tamil Nadu, K.P. Jain.
Er sagte dies anlässlich einer Pressekonferenz, die am vergangenen Donnerstag stattfand, auf die entsprechende Frage nach den offenbar anwachsenden Aktivitäten der Tiger in diesem Bundesland. Jain wies weiterhin auf die kürzliche Verhaftung eines ‘See Tigers’ hin, Daniel alias Thambianna von Kilinochchi, der die gesamten Schmuggelaktivitäten von Tamil Nadu aus abgewickelt habe.
Ein leitender Polizeibeamter erklärte dieser Internet-Zeitung außerdem, dass die Polizei in Munambam nähe Kochi ein Boot beschlagnahmt habe, das von der LTTE zum Schmuggel genutzt worden sei. Die Tiger, so hieß es, würden die Küste von Kochi und Tiruvananthapuram nutzen, um ihre Boote zu bauen.
Die beiden Bundesstaaten führen jedoch keine gemeinsamen Aktionen durch, um die Aktivitäten der Tiger zu unterbinden, sagte ein leitender Polizeibeamter und fügte hinzu, die Tiger nutzten auch die Malediven wegen der Nähe zum Norden Sri Lankas.
Die terroristischen Aktivitäten im Bundesstaat seien „unter Kontrolle“, sagte Jain. Die jüngsten Verhaftungen hätten gezeigt, dass die terroristischen Aktivitäten im Staat unter Kontrolle seien.
Zur Beschlagnahmung von SIM-Karten und einem Mobiltelefon in (der Stadt) Abdullah im Gefängnis Puzhal sagte er, eine Sondereinheit zur Überwachung in den Gefängnissen sei bereits in den gebildet worden; auch seien verschiedene weitere Mobiltelefone beschlagnahmt worden.
Die Landesregierung habe außerdem, so Jain weiter, habe bereits die Installation von Störsendern in den Gefängnissen verordnet.

