You are currently browsing the category archive for the 'Sri Lanka' category.

Übersetzung eines Artikels der Asian Tribune vom 10. Januar 2009

Von Shenali Waduge

Der hohe Wert der internationalen Gunst hat sich an dem Zustand des Chaos perfekt gezeigt, welchen es jetzt im Staat Palästina gibt, der nun seit fast zwei wochen von den israelischen Streitkräften belagert wird, wobei es bisher über 780  Tote, 3500 Verwundete, 1,5 Millionen in Dunkelheit, ohne Wasser mit wenig Nahrung und Mangel und Nicht-Erreichbarkeit von einer richtigen Gesundheitsversorgung gibt, Die Mächte hinter Israel haben sicher gestellt, dass sogar nach zwei Wochen die Vereinten Nationen – die Wächter des Weltfriedens – sich nicht einmal auf eine gemeinsame Erklärung einigen können, welche die Taten von Israel verurteilt.

In den Augen der Welt sind die Hamas die Terroristen und die israelischen Angriffe werden als Verteidigung angesehen. Sri Lankas LTTE ist in 32 Ländern verboten, hat aber niemals die gleiche Verdammung erfahren wie die Hamas. Sri Lankas Regierung hat nicht die Unterstützung erhalten, die Israel jetzt aus allen Ecken erhält – was für den einen gut ist, müsste doch auch für den anderen gut sein!

Lassen Sie uns von Anfang an darin übereinstimmen, dass Terrorismus in jeder Form verabscheuenswürdig ist. Nicht nur der verabscheute Terrorismus muss vernichtet werden, damit die Welt Frieden haben kann und die Leute in Frieden leben können. Unglücklicherweise gibt es, wenn wir die Vergangenheit betrachten, viele Anzeichen dafür, dass die Regierungen mit ihren Schattenbehörden den schmutzigen Weg gewählt haben, kleinere und manchmal auch größere Nationen zu verärgern, indem sie das, was Terror bedeutet, benutzen – Viele geheime Zellen haben erbitterte Jahre damit verbracht, die Jugendlichen einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie zu bewaffnen, sie zu finanzieren und ihnen das Töten beizubringen.

Auf diese Art sehen wir, wir bei verschiedenen Splitterparteien kleine terroristische Gruppen in der ganzen Welt entstehen. Hinter jeder ist wahrscheinlich eine geheime Regierungsverbindung zu ihnen. Osama wurde zum Star, nachdem er dem Zweck des amerikanischen Geheimdienstes in Afghanistan gedient hatte – und heute ist die größte Bedrohung für die USA Osama. Die Ideologie, welche die Extremisten damals antrieb, scheint im gegenwärtigen Kontext die amerikanischen Absichten nicht zu unterstützen. Sind vielleicht diese Extremisten zum Terror aus Verwirrung getrieben, weil sie die Heuchelei hinter den Ideologien nicht verstehen?

Saddam hatte jedoch ein anderes Schicksal, aber er war auch ein einstiger Freund. Ähnlich hatten die Hamas, die Hisbollah und die LTTE alle Hilfe von ausländischen Regierungen. Indien mag nun den Kopf von Prabhakaran verlangen, aber Indien kann doch nicht vergessen oder vergessen lassen, wie es die LTTE bewaffnete, trainierte und finanzierte, und dass, obwohl die LTTE ihren eigenen Führer tötete, es der indischen Regierung immer noch nicht gelang, die Unterstützung von Tamil Nadu für einen separaten Staat zum Schweigen zu bringen. Indien muss es wahrscheinlich auf die harte Weise lernen, und wenn das Gedächtnis in Indien richtig funktioniert, dann sollte sich Indien daran erinnern, dass Tamil Nadu Gedanken an einen separaten Staat seit der indischen Unabhängigkeit unterhalten hat.

Das Gesamtausmaß der gegenwärtigen Krise in Gaza gibt den Srilankanern viel in Anbetracht der Schätzung ihrer Soldaten. Wir haben die Medien, die ICRC Interviews, die Leute von Palästina, die Doktoren gehört, welche nicht schlafen konnten und nun ihre Enttäuschung über die Art und Weise zeigen, in der die israelischen Soldaten die Palästinenser behandeln. Auf die UN Lastwagen wurde gefeuert, die UN Fahnen waren nichts wert, die UN Hilfs-Fahrer wurden getötet, die UN Schulen wurden bombardiert und kein einziger Weltführer hat irgendeine von Israels Aktionen verurteilt – noch nicht einmal der Generalsekretär der UN.

Wo sind die Sprecher für den UN Menschenrechtsrat, den Internationalen Gerichtshof, Human Rights Watch, Amnesty International, MSF, all die anderen NGOs/INGOs, welche sofort tätig werden, sobald es in Sri Lanka oder Ländern, auf die leicht von der übermächtigen internationalen Gemeinschaft Druck ausgeübt werden kann, einen Zwischenfall gibt?

Es wäre gut, wenn man sich an das Bombardieren von Chencholai in den Dschungeln von Mullaitivu erinnert. Bevor sogar schon irgendeine Untersuchung stattfand, stieg die ganze Welt der Regierung von Sri Lanka und dem Militär aufs Dach, obwohl das Militär trotzig dabei blieb, dass es ein Trainingslager für LTTE Tiger Soldaten betraf, von denen die meisten Kindersoldaten waren. Wie viele fragen sich, warum es ein Waisenhaus in den tiefen Dschungeln von Mullaitivu gibt?

Als den israelischen Streitkräften jedoch alle Details der UN Infrastruktur durch die UN gegeben wurde, warum hat sich dann Israelentschlossen, sie zu ignorieren, indem es nicht eine, sondern drei Schulen bombardiert hat? Von den über 780 Toten sind über 250 Kinder – kann die israelische Regierung Antworten auf diese Tatsachen liefern?

In über zwei Jahren von militärischen Angriffen durch die srilankanischen Streitkräfte auf ins Visier genommene LTTE Trainingsgebiete und Treffpunkite wurden keine Leben von Zivilisten geopfert. Die srilankanischen Streitkräfte, von denen die meisten noch nicht einmal ihre A/Ls haben und aus armen Häusern stammen, haben so viel aufgepasst, dass nicht ein einziger Zivilist verletzt wurde. Sie haben ihre Leben geopfert, um die Leute zu beschützen, und sie wurden sehr wenig gelobt. Statt dessen hat es den Medien gefallen, die srilankanische Armee als singhalesische Buddhisten darzustellen, welche einen Genozid begehen und ein Teil einer „humanitären Krise“ sind, obwohl diese Krise in Wirklichkeit auf die LTTE zurückgeht.

Wenn man eine der fortgeschrittensten Armeen der Welt mit unseren eigenen Soldaten in Sri Lanka vergleicht, dann können wir wirklich stolz darauf sein, wie diszipliniert die bewaffneten Streitkräfte von Sri Lanka gewesen sind. Obwohl viele der sich auf Zivilisten beziehenden Zahlen fragwürdig sind, sehen wir dennoch, wie das gesamte Militär die kleinen Gruppen, welche von der LTTE Herrschaft fliehen, willkommen heißen, ihnen Nahrung und das Gefühl anbieten, dass sie nun in Sicherheit sind. Ist es nicht dies, was die Leute wollen – sicher zu sein und weg vom Terror?

Aber gilt dies auch für die Palästinenser, welche jetzt in ihrem eigenen Land belagert werden – und zwar weil die Hamas Raketen nach Israel schickt. Es war der Zufluss von einer großen Anzahl von Raketen aus den Festungen der Hamas in Gaza, welche die israelischen Truppen nach dem Tod von 4 Israelis nach Gaza führte. Bis jetzt sind 13 Israelis gestorben – verglichen mit der überwältigenden Anzahl von 780. Täglich hören wir, wie die israelischen Streitkräfte unterschiedslos schießen – Die Brust eines toten Kindes ist ein Beweis für Heckenschützen-Feuer. Jedoch werden weiterhin von der Hamas aus Gaza Raketen abgeschossen, obwohl die israelischen Streitkräfte Gaza zweigeteilt haben.

Der Gaza-Streifen ist nur ein kleines Gebiet: Er hat nur 1,5 Millionen Einwohner. Ist es nicht rätselhaft, warum die Israelis mit ihrer fortschrittlichen Technologie nicht abschätzen können, wo genau die Raketen abgefeuert werden? Kann nicht irgendeiner von Israels Freunden mit seiner fortschrittlichen Satellitenausrüstung herausfinden, wo diese Raketen sind? Warum müssen die Israelis von ihrer Ecke aus feuern und feuernd vorwärtsstürmen, wenn sie nicht wissen, wo die Hamas ist: Bedeutet dies nicht, dass die gewöhnlichen Menschen wahrscheinlich die unschuldigen Opfer werden?

Natürlich kennt die Welt die genaue Art des Leidens des palästinensischen Volkes überhaupt nicht. Der Grund dafür ist, dass den Medien kein Zugang gewährt wird und dass jede Berichterstattung die Zustimmung vom israelischen Militär braucht. Nicht viel wird darüber gesagt, dass die Israelis über die Medien bestimmen – obwohl wir nur zu genau wissen, wie Sri Lanka sich dem Ansturm der Diskriminierung durch die Medien gegenübersah. Jeder Artikel, der über den Konflikt in Sri Lanka geschrieben wird, endet gewöhnlich damit, dass „unabhängiges Berichten verweigert wird“… Offensichtlich wird angenommen, dass alle Reporter eine ausgeglichene Version darüber, was geschieht, abgeben.

Es gibt viele, die für den gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikt verantwortlich sind. Das trifft auch auf die UN zu. Es war die UN, welche geholfen hatte, einen Verbündeten der USA im Mittleren Osten zu schaffen, indem sie Israel zu ihrem Staat machte. Es war nur richtig, dass den Palästinensern erlaubt wurde, in ihrem eigenen Staat zu leben. Jedoch kann Israel nicht ableugnen, dass es das palästinensische Land übernommen hat, und die ganze internationale Gemeinschaft zieht es vor, darüber Stillschweigen zu bewahren. Jedoch haben die Hamas, die Hisbollah oder irgendeine andere militante Gruppe kein Recht, einen bewaffneten Kampf zu führen und viel von der gegenwärtigen Krise im Mittleren Osten wird von den Moslems hervorgebracht, die ihre eigenen Leute töten. Im Irak, in Afghanistan, in Pakistan… Wir sehen perfekte Beweise dafür, dass Moslems ihre eigenen Leute töten, egal zu welcher Untergruppe sie gehören.

Israel hat erklärt, dass es sich nicht unter Druck setzen lässt, damit es den Ansturm beendet, und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass auf Israel solch ein Druck wie auf Sri Lanka ausgeübt wird. Wenn die amerikanische Regierung nicht mit Terroristen spricht, dann hat Sri Lankas amerikanischer Abgesandter andauernd davon gesprochen, mit der LTTE Gespräche zu beginnen, sogar mit deren Stellvertreter im Parlament, die TNA, welche gegen den 6. Zusatzartikel der srilankanischen Verfassung verstößt, indem er offen einen separaten Staat in Sri Lanka fordert.

Die militärische Lösung von Sri Lanka ist einzigartig, denn sie war erfolgreich, indem sie die hartnäckige LTTE aus der östlichen Provinz vertrieb und dort Wahlen abhielt, welche schließlich dazu führten, dass ein früherer LTTE Kindersoldat deren Hauptminister wurde. Die Armee macht mit einem sehr geplanten Voranrücken weiter und stellt dabei sicher, dass kein Leben von Zivilisten verloren wird. Dabei hat sie viel von dem Territorium eingenommen, welches in den Händen der LTTE gewesen war – dieser selbsternannten tamilischen Repräsentanten, welche sogar das tamilische Volk erpresst und ausgeplündert haben. In dem Moment, in dem dies geschrieben wird, ist der Elefantenpass unter die Kontrolle der Armee gekommen. So ist die ganze A9 Straße bis hoch zur Jaffna Halbinsel gesichert.

Es gab kein einziges geopfertes Leben und es war die Tatsache, dass die LTTE sich entschlossen hat, einige Tamilen als menschliche Schutzschilde mit sich zu nehmen, die den srilankanischen Präsidenten dazu brachte, vor ein paar Tagen die LTTE zu verbieten. In Anbetracht der  von den NGO/INGOs angenommenen 200.000 Flüchtlinge in Sri Lanka, wie kann sich da irgendjemand wundern, wie die abnehmenden LTTE Soldaten – von denen es vielleicht 1000 gibt – mit welcher Ausrüstung, welchen Waffen auch immer sie haben, eine solche Anzahl kontrollieren können. Es wäre interessant, wenn man wüsste, wie sie zu dieser Zahl gekommen sind, wenn es doch nur 2,4 Millionen srilankanische Tamilen in Sri Lanka gibt. Viele dieser NGOs/INGOs, die im Norden stationiert waren, werden erklären müssen, was sie mit den Spenden getan haben, die man ihnen für die Entwicklung im Norden gegeben hat. Die von diesen NGOs/INGOs in den Norden gebrachten schweren Maschinen für Bauarbeiten zeigen wenig, außer dass es fortschrittliche unterirdische Bunker, unterirdische Verstecke gibt, welche die LTTE gebaut hat und welche die Hamas beneiden muss.

Janes Nachrichtenbüro enthüllt, dass der jährliche Profit der LTTE von ihren heimlichen Operationen 200-300 Millionen amerikanische Dollar beträgt, und das nur ihre laufenden Kosten 8 Millionen amerikanische Dollar betragen. Das bedeuten, dass die Masse des Geldes unter den Personen aufgeteilt wurde, welche laut nach Tamil Eelam schreien.

Die kürzliche Ausstellung und kulturelle Zurschaustellung im Norden hat eine gute Warnung darüber abgegeben, dass die Leute dort genug hatten und jetzt leben, arbeiten und das Leben genießen wollen. Der Fall von Kilinochchi hat auch gezeigt, dass die Leute von Jaffna die Löwenfahne offen gehisst hatten. So haben sie eine Nachricht abgegeben, dass die LTTE in ihren Leben nicht länger willkommen ist. Es sind aktuell die unschuldigen Leute des Wanni, welche die ganzen Jahre hindurch von der LTTE umworben wurden – und diese Wanni Zivilisten mussten ihre Kinder hergeben, damit diese schließlich LTTE Kindersoldaten wurden oder Selbstmordattentäter. Die Wanni Zivilisten stellten sicher, dass jene in Colombo sich als Flüchtlinge in fremden Ländern bewerben konnten, und die Wanni Zivilisten wurden gezwungen, die ganzen Jahre hindurch das Opferlamm und der Sündenbock zu sein – und kein Tamile kümmerte sich je um sie.

Es ist nun notwendig, diese Leute zu retten und ihnen ein würdiges Leben zu geben.

Es ist sehr unglücklich, dass die Würde des menschlichen Lebens von jenen, denen Konflikte, Streit und Zwist gefallen ausgebeutet wurde. So sehr wir uns auch freuen, dass der Osten frei ist und nun ein Leben ohne Angst führen kann, so sehr hoffen wir auch, dass der Norden von der Herrschaft der LTTE frei sein wird. Aber ihm sollte Zeit gegeben werden, ohne dass sich die Politik einmischt. Vielleicht sollte das unter der Ägide eines guten Gesandten geschehen, der den Norden säubern, dort Verwaltungseinheiten schaffen, landwirtschaftliche Mittel des Lebensunterhalts entwickeln und aus dem  Norden einen glücklichen Ort machen würden, an dem man auch sicher leben kann.

Die Lektionen des Terrorismus, die wir in Bombay und Gaza sahen, enthüllen, dass wir jetzt eine neue Phase des Terrorismus betreten haben, und dieser Trend ist etwas, das die Weltführer kritisch einschätzen – und dabei ihre eigene Schuld zugeben – müssen. Wenn Osama für den Terror steht, welcher durch die Welt hindurch verbunden ist, und Obama für Wechsel steht – dann hoffen wir, dass die Welt sich wirklich zum Besseren ändern wird und nicht zum Schlechteren.

Sri Lanka hat sich großem Druck gegenübergesehen, um das zu erreichen, was es erreicht hat, denn für ihre Regierung war es klar, dass sie nicht Zivilisten, sondern die LTTE ins Visier nehmen würde – eine terroristische Vereinigung, welche vom FBI für gefährlicher als Al Qaida gehalten wurde. Die Regierung von Sri Lanka hat sicher gestellt, dass keine Zivilisten betroffen waren, und heute ist die LTTE auf einem Fleck Erde von 40 x 40 Km zusammengetrieben worden. Jedoch gibt es noch viele, welche die Nation destabilisieren, wenn sie nicht sogar Erfolg haben, die militärischen Siege zu stoppen und unten im Süden Aufruhr zu schaffen. Kürzlich haben wir ein paar Beispiele gesehen – Es wäre weise für das Publikum, die Folge der Ereignisse aufzurechnen und zu versuchen, dies in eine größere Tagesordnung zu stellen, die vielleicht sogar wieder ausländische Regierungen mit ins Boot holen könnte. Es ist eine gute Zeit für das Publikum, mehr Weisheit zu zeigen.

Von unserem LTTEwatch-Reporter direkt aus Colombo 3. Januar 2009

kilinochchi-map

Colombo – Die 571. und 572. Brigade der 57. Division der srilankischen Armee, die von Generalmajor Jagatha Dias kommandiert wird, hat von der westlichen Flanke aus Kilinochchi eingenommen. Die 574. Brigade hat die Stadt von der südlichen Flanke aus eingenommen, wie heute morgen (2. Januar) berichtet wird.

Der srilankanische Präsident Mahinda Rajapakse richtete live im Fernsehen eine Ansprache an die Nation. Er erklärte, dass die von der LTTE selbst zur Verwaltungshauptstadt ernannte Stadt Kilinochchi von der srilankanischen Armee übernommen wurde. In seiner Ansprache an die Nation nannte der Präsident die Einnahme von Kilinochchi einen „beispiellosen Sieg“ für die ganze Nation, welche den Separatismus abgelehnt. Dies war das Mandat, welches ihm die Bevoelkerung bei den Präsidentschaftswahlen von 2005 gegeben hatten. Er sagte in der landesweit ausgestrahlten Sendung weiter: „Zum letzten Mal sage ich der LTTE (den Befreiungstigern von Tamil Eelam), dass sie die Waffen niederlegen und sich sofort ergeben sollen“. Er verlangte von der LTTE, dass sie alle im Wanni als Geiseln gehaltenen Zivilisten freilassen sollten.

Zahlreiche Srilankaner gingen in allen Städten spontan auf die Straßen, zeigten die Nationalflagge, tanzten auf die Strassen, zündeten Feuerwerkskörper und riefen Slogans.

Laut des AFP-Nachrichtendienstes hatten die Tiger zugegeben, dass sie Kilinochchi verloren haben. Aber sie weigerten sich, dies irgendwie zu kommentieren. Ein hochrangiger Offizier von der Kampffront erzählte LTTEwatch, dass die Armee sich in diesen Gebieten ueberraschend wenig Widerstand seitens der LTTE gegenübersah.

In der Zwischenzeit betrat die Spezialeinheit 1, welche von Brigadekommandant Shavendra Silva geleitet wird, die Stadt Kilinochchi vom Norden aus und die Truppen festigten ihre neugewonnenen Position an der Karadipokku Kreuzung, welche den nördlichen Rand von Kilinochchi darstellt.

Die 93. Basis der LTTE, welche die Verwaltung der Tiger Soldatinnen war, ist auch jetzt in den Händen der Armee. Militärquellen an der Front teilen mit, dass die meisten der überlebenden LTTE-Soldaten nach Mullaitivu flohen. Dies ist damit die letzte Bastion der Tamil Tiger.

Was den Mullaittivu-Kriegsschauplatz betrifft, so arbeiten sich vier Formationen der Spezialeinheiten 2, 3 und 4 der srilankanischen Armee, ebenso wie Truppen der 59. Division an Mullaitivu heran, während die Hubschrauber, Gewehre und Schiffe der Sri Lanka Luftwaffe MI 24 für die vorrückenden Truppen zeitlich nahen Nachschub aus der Luft liefert.

Die Truppen des srilankanischen Militärs bewegen sich jetzt zu der strategischen Tigerfestung von Elephant Pass hin, welche am Eingang der Jaffna Halbinsel liegt. Die Einnahme dieser Stadt steht angeblich ebenfalls unmittelbar bevor.

Die LTTE hat damit begonnen, die Elephant Pass-Stadt zu verlassen, wie vertrauliche Quellen in Colombo LTTEwatch – berichteten.

Prabhakarans Frau bittet angeblich um Asyl in Kanada

Eine Quelle in Indien berichtete der LTTEwatch-Redaktion, dass Prabhakarans Frau Mathivathini von Indien aus in Kanada um Asyl gebeten habe. Diese Nachricht ist derzeit weder von indischer noch von kanadischer Seite bestätigt.

Die srilankanische Armee hatte im April 2000 nach einer größeren Schlacht Elephant Pass an die LTTE verloren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass schon morgen Elephant Pass fallen koennte. Schon hat die LTTE begonnen, sich auf dem Meer nach Chalai zurückzuziehen.

Armeekommandant Generalleutnant Sarath Fonseka sagte, dass die Tiger jetzt in einem Gebiet gefangen sind, welches sogar kleiner als Thoppigala sei, und dass die LTTE mit nur 1700 bis 1900 Mann einen verlorenen Kampf kämpfe.

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:

Weblink zur Seite von Defence.lk, wo die Truppenbewegungen aufgezeichnet werden:

http://www.defence.lk/orbat/Default.asp

prasident-sagt-killinochchi-an

Rajapaksa verkündet die Einnahme von Kilinochchi - und stellt der LTTE ein letztes Ultimatum

 Verehrte Mitglieder des Maha Sangha, Mitglieder des Klerus aller anderen Religionen,

Meine lieben Freunde, welche alle Gemeinschaften und Religionen in Sri Lanka repräsentieren.

Sie werden sich erinnern, dass ich Ihnen vor zwei Wochen von dieser Stelle erzählt habe, dass das kommende neue Jahr das Jahr des heldenhafte Sieges unserer Truppen sein wird.

Heute, am zweiten Tag dieses heldenhafte Jahres, bin ich jetzt bereit, Ihnen die stolzen historischen Nachrichten von dem ehrenwertesten Sieg des militärischen Heldentums, die viele Jahrhunderte unserer Geschichte umfassen, zu enthüllen.

Freunde!

Obwohl der Führer der LTTE erst vor ein paar Tagen gesagt hatte, dass die Einnahme von Kilinochchi nur ein Traum von Mahinda Rajapaksa wäre, war dies in Wirklichkeit nicht nur mein Traum. Es war der andauernde Traum aller Srilanker, ob Singhalesen, Tamilen, Malayen, Burgher oder Moslems, die gegen Separatismus, Rassismus und Terrorismus sind und immer Frieden, Freiheit und Demokratie gesucht haben. Heute haben unsere heldenhaften Truppen diesen Traum Wirklichkeit werden lassen.

Vor kurzem haben unsere tapferen und heldenhaften Truppen Kilinochchi, welche als die Hauptbastion der LTTE betrachtet wurde, ganz und gar eingenommen. Unsere Truppen haben die Festung der LTTE, welche von vielen als die mächtigste und brutalste terroristische Organisation in der Welt bezeichnet wird, voll und ganz eingenommen.

Was für Worte oder welche Sprache man auch immer nutzt, um dies zu beschreiben: Dies ist wirklich ein unvergleichlicher Sieg. Was unsere heldenhaften Truppen erreicht haben, ist nicht nur das Einnehmen der großen Festung der LTTE. Es ist ein grosser Sieg im Kampf der ganzen Welt gegen den Terrorismus. Heute muss die ganze Welt den herausragenden Erfolg der srilankischen Truppen würdigen.

Man darf nicht diesen Sieg kleinreden und sagen, dass er von der einen oder anderen Gemeinschaft gewonnen wurde. Er sollte nicht als Niederlage des Nordens und Sieg des Südens interpretiert werden. Dies ist ein Sieg für unsere ganze Nation, für unser ganzes Land. Es ist ein entscheidender Sieg über den grausamen Terrorismus, der mit dem Blut, den Muskeln und Sehnen von Menschen herumgespielt hat. Es ist ein Sieg über den giftigen Separatismus, der versucht hat, die Leute aus rassischen und religiösen Gründen zu trennen.

Es gab einige, welche versuchten, Kilinochchi als die Hauptstadt eines separaten Staates hinzustellen. Wir haben in der jüngsten Vergangenheit gesehen, wie dies nicht nur von den internationalen Presse, sondern auch von jenen, die in der Diplomatie beschäftigt waren, geglaubt wurde. Diese Hauptstadt eines geträumten separaten Staates ist nicht mehr das Eigentum der LTTE. Das Mandat, welches mir das Volk in den Präsidentschaftswahlen von 2005 gegeben hat, stellte sicher, dass das ganze Land von einem einzigen legalen, demokratischen System regiert wird.

Übersetzt aus der Webseite „TransCurrent“ vom 1. Januar 2009

Kilinochchi – Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) haben die sechzehn tamilischen Waisenkinder freigelassen, welche am 23. Dezember von den Tigern entführt worden waren, um als „Kindersoldaten“ rekrutiert zu werden.

Die Tiger hatten sich zuerst geweigert, die 11-14-jährigen Kinder freizulassen, obwohl die katholische Kirche darum bat. Schließlich waren sie gezwungen, sie freizulassen, weil es starke Proteste von einigen mutigen und gewissenhaften tamilischen katholischen Priestern gab.

30 tamilische katholische Priester hatten geplant, vom 1. Januar 2009 an ein „Fasten bis zum Tode“ in einer Kirche als Protest durchzuführen. Sie verlangten, dass die LTTE die entführten Kinder sofort zurückgeben sollte.

Die LTTE, die schon unter enormem militärischem Druck steht, versuchte mit den Priestern auf sanfte wie auf harte Art zu reden, damit diese ihre Entscheidung überdenken. Die Priester blieben jedoch entschlossen.

Schließlich gab die LTTE, die aus Paranthan flieht, auf und gab die sechzehn Kinder bedingungslos zurück. Da ihr Ziel erreicht war, sagten die Priester den Hungerstreik ab.

Der Generalvikar der Mannar Diözese Reverend Fr. Victor Soosai hat bestätigt, dass die 16 Kinder in das von der Kirche betriebene Waisenhaus zurückgekehrt sind.

Der schockierende Entführungszwischenfall fand am 23. Dezember, dem Fest des Heiligen Stephan, statt. Der Vorfall geschah in dem Waisenhaus für Jungen, welches die katholische Kirche in Tharmapuram in der Region Kilinochchi unterhält.

Die meisten Kinder des Waisenhauses waren an diesem Tag weggewesen, um Verwandte zu besuchen, aber einige Kinder blieben.

Plötzlich kam eine Gruppe von Tiger-Soldaten an und verlangte, dass ihnen die Kinder übergeben würden, da jeder gebraucht werde, um für das tamilische Heimatland zu kämpfen.

Priester Arush Eric Rohan, der Direktor des Waisenhauses, weigerte sich und bat die LTTE zu gehen. Der Tiger-Führer beschimpfte ihn und befahl seinen Soldaten, die Kinder unter Zwang mitzunehmen.

Die Waisenkinder, die in Panik waren, hatten begonnen, schreiend wegzurennen. Einige verstecken sich, während andere schrieen und weinten.

Obwohl es einigen gelang, den LTTE-Kadern zu entkommen, gelang es diesen, sechzehn Jungen zusammen zu treiben. Die Soldaten banden Hände und Füße der Kinder, trugen sie wie Säcke und warfen sie auf einen Lastwagen.

Prieser Rohan und ein anderer Priester versuchten, die LTTE-Kader daran zu hindern, aber sie wurden geschlagen und zu Boden geworfen.Die Priester wurden auch mit Waffen bedroht.

Nach dem schockierenden Zwischenfall baten die katholischen Kirchenführer im Norden mehrmals die LTTE, die Entführten freizulassen, aber die Tiger weigerten sich. Schließlich ging eine Gruppe von 30 tamilischen katholischen Priestern nach Puthukkudiyiruppu und diskutierte mit einigen Tigerführern, aber sie fanden keine Gnade.

Als letztes Zufluchtsmittel beschlossen die 30 Priester, einen Hungerstreik zu beginnen. Schließlich gab die LTTE nach und ließ die 16 frei. Der Zwischenfall hat für die LTTE viel negativer Publicity erzeugt.

Übersetzt von der indischen Nachrichtenagentur „IANS“ vom 29. Dezember 2008

Tamil Nadu - Ein srilankanischer Tamile, der versucht hatte, Kommunikationsausrüstung zu den Tamil Tigern (LTTE) zu schmuggeln, wurde in Indien verhaftet. Informierte Quellen sagten, dass am Montag weitere Verhaftungen wahrscheinlich seien.

Der “Q“ Abteilung (zustängig für die Terrorabwehr – Anm. der Red) ) der indischen Polizei von Tamil Nadu – welcher sich mit aufständischen Gruppen befasst – hat Amir Antony Paranthaman, 32, Samstag Nacht in Chennai in Haft genommen. Bei ihm wurden nämlich Satellitentelefone und globale GPS-Systeme gefunden, die man ihm aus der Schweiz geschickt hatte.

Die Waren waren für die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) bestimmt, welche verzweifelt Kriegsmaterial benötigt.

Nach der offiziellen Version hatte Antony, als er festgenommen wurde, ein Satellitentelefon bei sich. Seine Befragung führte zur Entdeckung von drei weiteren Satellitentelefonen, acht GPS und sowie Handyverstärkern, welche benutzt werden, um den Empfang zu verbessern.

Alles dies wurde durch einen LTTE-Kontakt in der Schweiz nach Tamil Nadu geschickt. Die Schweiz ist eines der Länder, wo es eine große srilankanische tamilische Bevölkerung gibt.

Nach der Polizei wurden zwei LTTE Aktivisten als Kannan und Prakash identifiziert. Sie hatten Antony gebeten, das Material zu sammeln und sicherzustellen, dass es mit dem Boot von der Tamil Nadu Küstenstadt Rameswaram nach Sri Lanka geschickt wird.

Die Polizei konfizierte auch 500 Kg Salpeternitrat, eine chemische Komponente eines Düngemittels, welche genutzt werden kann, um Sprengkörper herzustellen.

Der verhaftete Mann kam ursprünglich aus Jaffna und kam früher in diesem Jahr als Flüchtling mit seiner Frau nach Tamil Nadu. Seine Frau wurde ebenfalls befragt, aber sie bestand darauf, dass sie in keinerlei Hinsicht mit den Tamil Tigern Verbindungen habe.

Nachdem Antony sich in Chennai niedergelassen hatte, eröffnete er ein Reisebüro – ein Geschäft, von dem Beamte sagen, dass es von den srilankanischen Tamilen – einschließlich jener, die Beziehungen zur LTTE unterhalten – bevorzugt werde als Tarnung.

Die srilankanischen Tamilen haben auch Call Centers, Internetcafés und Mietwagenbüros in Tamil Nadu eröffnet. Tamil Nadu ist von der Insel durch einen Meeresstreifen getrennt. Dort hatten die LTTE und andere tamilische Gruppen Büros und Militärlager in den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Antonys Verhaftung kam nach einer Beobachtungsaktion, an der auch zentrale Sicherheitsbehörden beteiligt waren, zustande. Sie habe wieder gezeigt, dass die LTTE immer noch von Tamil Nadu abhenge.

Es hat auch gezeigt, dass die LTTE trotz des Drucks aus Sri Lanka immer noch die Fähigkeit besitzt, Netzwerke aufzubauen, bei denen mehr als ein Land beteiligt ist, damit Material, welches sie zum Fortführen des Krieges braucht, beschafft werden kann.

Wie die Quellen IANS berichten, waren sich die indischen Behörden daruber bewusst, dass für jede Ladung, auf die sie in Tamil Nadu stießen, einige andere an ihnen vorbeigeschleust werden – hinein ins Kriegsgebiet nach Sri Lanka.

Wie die Quellen weiter berichten, schien Antony kein spezielle LTTE-Ausbildung mitgemacht zu haben.

Übersetzt aus der srilankanischen Webzeitung „Lanka-e-News“ vom 23. Nov.2008

omantha-civilans1Der Zufluss von Leuten aus dem von der LTTE kontrollierten Gebiet in die von der Regierung eingenommenen Gebiete wächst. Heute sind 81 Personen, welche zu 16 Familien gehören, am Omanthai Kontrollpunkt angekommen (23). Sie wanderten acht Meilen, um hier in zwei Gruppen anzukommen. Die ganze Gruppe bestand aus 41 Frauen und 40 Männern, wie die Polizei sagt.

Eine Gruppe von 41 Personen ist gestern (22) ebenfalls am Omanthai Kontrollpunkt angekommen, wie das Verteidigungsministerium sagte. Am Morgen kam eine Gruppe von 36 Personen an und fünf weitere überquerten die Grenze gegen 12.30. Gestern und heute kamen insgesamt 122 an

29 von ihnen waren Männer und 12 waren Frauen . Sie waren Bewohner von Semamadu und Nainamadu im Vavuniya Distrikt. Sie sagten, dass sie entkommen waren, nachdem sie die LTTE rekrutiert hatte.

Das Verteidigungsministerium sagt, dass man diesen Leuten Nahrung und Medizin gegeben hätte. Später wurden sie in Auffanglager gebracht.
Vor einigen Tagen ergaben sich 19 Zivilisten am Omanthai Eingangs-Ausgangspunkt.

Eine Gruppe der Leute, welche im Regierungsgebiet angekommen sind, wird auf dem Foto gezeigt.

Übersetzt aus den LankaWebNews vom 6.12.2008

von Ben Silva

Als die Köpfe unschuldiger Babys von singhalesischen Bauernfamilien zertrümmert wurden und als Schwangere getötet wurden, indem man ihre Eingeweide herausriss, da schwiegen die Politiker in Tamil Nadu. Sie schwiegen auch, als demokratische tamilische Führer wie der Bürgermeister von Jaffna Alfred Duraiappah, oder der srilankische-tamilische Außenminister Lakshman Kadirgamar von der LTTE getötet wurden.

Die Politiker von Tamil Nadu wurden nicht aktiv, als der Haupteinpeitscher der srilankischen herrschenden Partei, ein Tamile, Minister Fernandopulle, von Mitgliedern der LTTE getötet wurde. Als die LTTE eine Tötungsorgie veranstaltete, bei der sie unschuldigen, gesetzestreue Bürger tötete, da waren die Politiker von Tamil Nadu mucksmäuschenstill und haben weiterhin den Terrorkrieg unterstützt. Die Politiker von Tamil Nadu schwiegen, als gesetzestreue, friedliebende Tamilen entweder erschossen oder an Laternenpfählen aufgehängt wurden.

Es gereicht Sri Lanka zur Ehre, dass nicht ein einziger tamilischer Politiker von den Sicherheitskräften getötet worden ist. Sogar lange bevor der Bürgermeister Alfred Duraiappah getötet wurde, hatte die LTTE systematisch Regierungsbeamte und Offiziere der Exekutive getötet. Die LTTE ist ein Vorreiter von Selbstmordattentaten. Sie hat ein erschreckendes Strafregister wegen Terrorismus, Ermordungen, Erpressung, Kidnapping und dem Rekrutieren von Kindersoldaten. Sie ist auch wohlbekannt wegen Irreführung, Bestechung und Betrug. Welche Wahl hat die Regierung von Sri Lanka, außer diese rassistische terroristische Gruppe, deren Geist dem von Hitler ähnelt,  zu besiegen? In der Tat könnte gesagt werden, dass Prabhakaran die tamilische Version von Hitler ist.

Es liegt in der Verantwortung der Regierung von Sri Lanka und unserer Missionen im Ausland, die ganze Welt davon zu informieren, dass Indien die LTTE Terroristen finanziell unterstützt, trainiert und auf andere Weise unterstützt hat und dass die LTTE Trainingslager in Tamil Nadu, Südindien, waren. Weiterhin muss die ganze Welt davon informiert werden, dass die Waffen der LTTE aus Tamil Nadu, Südindien, kamen. Sicher können wir keine doppelte Moral haben: Eine solche, die gilt, wenn die Inder von Terroristen, welche von ausländischen Mächten unterstützt werden, getötet werden, und eine solche, die gilt, wenn Srilankaner, unterstützt von ausländischen Mächten, getötet werden.

Unglücklicherweise weist die Tatsache, dass Politiker von Tamil Nadu schweigen, aber aktiv werden, wenn die Srilankaner versuchen, das einzige Land, das sie haben, zu schützen, darauf hin, dass das Reich der LTTE immer noch gut funktioniert. Was ist mit den Werten und der Ethik dieser Leute geschehen? Wer hat bessere ethische Maßstäbe: Leute, die sich prostituieren, oder LTTE Sympathisanten? Was ist genau die Logik, die hinter einer Bitte nach einem Waffenstillstand steht? Da die Tamilen in ganz Sri Lanka leben, ist es absoluter Wahnsinn, wenn man ihnen ein exklusives Gebiet geben wollte. Solch eine Handlungsweise würde nur den Rassismus ermutigen und der Beginn des Endes der Singhalesen in Sri Lanka sein. Es ist an der Zeit, dass einige rassistische tamilische Politiker in Tamil Nadu ihre rassistische Chola Mentalität fallen lassen und sich ihren singhalesischen Mitmenschen gegenüber anständig benehmen.

In der Tat ist es wohlbekannt, dass Tamil Nadu die Quelle von Spenden, Ausbildung und Waffen für die LTTE Terroristen war. Es scheint, dass genau die Gruppe, welche die Terroristen finanziell ausstattete, trainierte und unterstützte, jetzt die Haut der Terroristen retten möchte. Sicherlich muss die Welt die Wahrheit erfahren. Die einzige Gruppe, welche von einem Waffenstillstand Nutzen hätte, wären die LTTE Terroristen, da ein Waffenstillstand der LTTE eine weitere Gelegenheit geben würde, sich wiederzubewaffnen, sich neu zu gruppieren und noch einen Krieg in Sri Lanka zu kämpfen – und dabei Tod und Zerstörung zu bringen. Jetzt scheint es, dass sogar Prabhakaran mit der von der Regierung gelieferten Nahrung am Leben erhalten wird.

Muss ich die Welt an die Dollar und Kent Farm Massaker erinnern, an das Massaker von über 200 buddhistischen Pilgern in Anuradhapura und an das Massaker von über 100 Moslems in einer Moschee in Kathankundy? Die Politiker von Tamil Nadu sollten sich schämen, dass sie solch eine bösartige, wahnsinnige, rassistische Terrorgruppe, welche den Premierminister von Indien getötet hat, unterstützen.

Genug ist genug und diese Gruppe von wahnsinnigen Killern muss gestoppt werden.

Es ist wirklich falsch, irgendeinen Menschen zu töten, egal von welcher Rasse. Eine ganze Generation von Srilankanern hat wegen eines Terrorismus, welcher über 30 Jahre andauerte und beendet werden sollte, ein vernünftiges Leben verloren. Es ist wirklich sehr tapfer von unseren srilankischen tamilischen Brüdern und Schwestern, gegen die LTTE und zugunsten eines Vereinten Sri Lankas zu demonstrieren. Ich spreche meine Wertschätzung den tapferen srilankischen tamilischen Führern wie Hr. Anandasagaree aus, welcher mutig genug war, um die Wahrheit zu sagen. Wir Srilankaner können in Frieden leben, wenn niemand, der von außen kommt, den Rassismus schürt. Ich kennen Tamilen, respektiere sie und habe Zuneigung zu ihnen.

Der Schutz der srilankischen Tamilen liegt in der Verantwortung der srilankischen Regierung und ihres Volkes. Nach meiner Meinung sollten alle Srilankaner eine Haltung des Sich-Kümmerns und Teilens mit allen Bürgern entwickeln, und es sind jämmerliche ausländische Rassisten und Erbauer eines terroristischen Imperiums, welche die Stabilität von Sri Lanka bedrohen. Es ist auch möglich, dass einige der Politiker von Tamil Nadu, welche die LTTE unterstützen, von ihr bezahlt werden.

Wie es die Zeichen zeigen, könnten Rassisten und Leute mit einer Chola Mentalität für Sri Lanka eine ernste Bedrohung darstellen, und es ist Zeit für die Weltgemeinschaft und die Singhalesen, um aufzuwachen.

Was so beunruhigt, ist die Unterstützung von Prabhakaran durch die Rassisten und die Leute mit einer Chola Mentalität in Tamil Nadu. Dies sollte die Srilankaner aufmerksam machen. Sie sollten die ernsthafte Bedrohung von den Rassisten in Tamil Nadu erkennen.

Ich wiederhole, der Krieg geht gegen den Terrorismus und nicht gegen die Tamilen, welche unsere Brüder und Schwester sind. Die Regierung von Sri Lanka muss der LTTE die gleiche Behandlung zukommen lassen, wie sie sie den singhalesischen Terroristen zukommen ließ.

Der einzige Weg, der Sri Lanka vorwärts führt, ist, eine alle einschließende Gesellschaft zu haben, in der alle Gruppen in Frieden und Harmonie leben. Die LTTE hat eine ethnische Säuberung der Gebiete, welche sie kontrolliert, durchgeführt und dabei die Singhalesen und Moslems verjagt. Das ist sicherlich ein Hinweis auf die Zukunft, wenn der LTTE irgendein Ort in Sri Lanka zur Verfügung gestellt werden würde. In der Tat, wenn die Singhalesen weiter schlafen, werden sie ganz Sri Lanka verlieren, und sie würden in der gleichen Weise verschwinden, in der die Azteken aus Südamerika verschwanden.

Die LTTE hat mit den Gewalttätigkeiten begonnen. Wenn sie die legitime Antwort der Regierung von Sri Lanka nicht mag, dann sollte sie sich den Behörden stellen, so dass ein richtiger legaler Prozess wegen der von den LTTE Führern begangenen Verbrechen stattfinden kann.

Es ist traurig, dass einige Politiker von Tamil Nadu das gleiche Spiel spielen, welches Hitler spielte, damit sie Stimmen bekommen. Einige Politiker von Tamil Nadu haben ihr Gespür für Ethik, für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit verloren und schüren nur den Rassismus, um einen Teil des singhalesischen Heimatlandes in ihre Gewalt zu bekommen.

Die Regierung von Sri Lanka unternimmt entschiedene Schritte, um eine wahnsinnige Terroristengruppe, die alles einsetzt, um ein rassistisches Reich zu schaffen – ähnlich dem von Hitler gemachten Versuch -, zu neutralisieren.

Die srilankanische Gesellschaft ist jetzt integriert und es gibt Heiraten zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen. Die Probleme, denen sich die Srilankaner gegenübersehen, werden von den außerhalb von Sri Lanka lebenden Tamilen verursacht. Diese statten finanziell einen Terrorkrieg aus, schaffen eine rassistische Enklave, die sie von dem einzigen Heimatland der Singhalesen abzweigen wollen.

Der Krieg in Sri Lanka wird nicht gegen die Tamilen geführt, sondern gegen eine wahnsinnige Terrorgruppe, welche den ganzen indischen Subkontinent in Brand stecken wird.

Die Wahrheit erweist sich:

Als die LTTE auf der Mission war, ein tamilisches Reich zu errichten, indem sie extreme Gewalt gegen die Singhalesen einsetzte, waren die Politiker von Tamil Nadu still. Jetzt, da die Regierung ihren legitimen Pflichten nachkommt, macht sie Lobbyarbeit zugunsten der ein rassistisches Reich aufbauenden Terrororganisation. Es ist Zeit für die internationale Gemeinschaft, die Wahrheit der Versuche der LTTE, ein rassistisches Reich aufzubauen, zu erkennen.

Ich spreche mich sehr für den Einschluss aller Gemeinschaften und die Integration aller Gemeinschaften aus.

Es gibt Armut bei allen ethnischen Gruppen in Sri Lanka. Einige Tamilen könnten denken, dass das Gras auf der Seite der Singhalesen grüner ist. Dies ist nicht der Fall. Zum Beispiel sterben Tausende in der Nord-Zentralen Provinz in Sri Lanka wegen dem Mangel an sauberem Trinkwasser. Offenbar gibt es in dieser Provinz so viel Armut und diese Gruppe wird von dem normalen Leben in Sri Lanka ausgeschlossen, dass sie noch nicht einmal sauberes Trinkwasser haben. Es gibt also viele Singhalesen, welche die grundlegenden Menschenrechte nicht haben. Nach meiner Ansicht sollten Schritte unternommen werden, damit man sich der Not aller singhalesischen Bürgerinnen und Bürger zuwenden kann.

Die Abtretung von Rechten aus ethnischen Gründen ist ein gefährlicher Weg vorwärts. Wie es die Ereignisse in Tamil Nadu gezeigt haben, würde dies rassistische Politiker hervorbringen und schließlich den Verlust des einzigen Heimatlandes der Singhalesen. Die Ereignisse in Tamil Nadu haben gezeigt, dass Politiker mit einer Chola Mentalität für Sri Lanka eine sehr ernste Bedrohung darstellen könnten. Vergessen Sie nicht, dass es die Chola Invasoren waren, welche Zerstörung in die singhalesische Zivilisation gebracht haben.

Es ist viel besser, alle Gemeinschaften einzuschließen, als aus ethnischen Gründen Rechte abzutreten. Letzteres würde bedeuten, dem Rassismus nachzugeben und schließlich Eelam zu bilden. Es müssen Schritte unternommen werden, dass es keine einseitigen ethnischen Enklaven gibt, welche in Sri Lanka Instabilität verursachen könnten. Nach meiner Meinung bedeutet die Abgabe von Rechten auf rassistischer Basis, den Rassismus legitim zu machen. Das würde den Geist der Leute korrumpieren.

Wenn ein Waffenstillstand gebraucht wird, dann sollte die LTTE die Waffen niederlegen, sich den Behörden ergeben, so dass die notwendigen legalen Prozesse wegen des Terrorismus gegen den srilankanischen Staat und dessen Volk stattfinden können.

Übersetzt aus dem Webmagazin der SL-Armee,www.defence.lk vom 4.12.2008

Paul Harris, ehemaliger Korrespondent der Jane’s Nachrichten-Review in Colombo, Sri Lanka, welcher von der Insel durch die Regierung des Premierministers Ranil Wickremesinghe verbannt worden war, da er dessen Verbindungen zu den Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) bloßgestellt hatte, meint, dass es jetzt eine Chance gibt, Velupillai Prabhakaran vor den Internationalen Gerichtshof gebracht werden kann, weil er selbst –  neben vielen anderen Verbrechen – 14- bis 16-jährige Jungen und Mädchen als Selbstmordattentäter ausgewählt hat.

Der vollstandige Artikel:

Es ist ermutigend zu lesen, dass die srilankanische Armee eine Menge von dem Territorium im nördlichen Sri Lanka wieder eingenommen hat, welches viele Jahre lang von Velupillai Prabhakarans Tamil Tigern gehalten worden war.

Ein entscheidender Sieg der srilankanischen Regierungskräfte würde endlich den Frieden und eine Rückkehr des Aufschwungs für das vom Krieg zerrissene Land bringen. Dieser Sieg könnte auch eine Aussicht auf Gerechtigkeit in Hinblick auf einen der erbarmungslosesten terroristischen Persönlichkeiten bieten.

Nicht wenige erinnern sich, dass Sri Lanka von 1930 bis in den 80er Jahre des 20. Jahrhunderts als eine führende asiatische Nation galt, sowohl in Hinblick auf wirtschaftliches Wachstum als auch auf den Bildungsstand. Sri Lanka wurde  als ein „asiatischer Tiger“ bezeichnet, welcher das Potential für die gleiche Art von Wachstum zu haben schien, welche Taiwan, Südkorea und Hongkong umgewandelt haben.

Es wird viel darüber diskutiert, was schief ging, aber es gibt wenig Zweifel, dass die Regierung von Präsident Junius Jayawardene in den 80er Jahren sehr dafür verantwortlich ist, dass mit Bedacht die Diskriminierung der Tamilen als eine politische Waffe von der singhalesischen Mehrheit gesteigert wurde. Gleichfalls führten die verantwortungslosen sozialen Haltungen der srilankanischen herrschenden Klasse nachfolgende Regierungen dazu, die Notlage der Ärmsten außer acht zu lassen. Das führte wiederum zu wachsender Verzweiflung und dies wiederum zum Entstehen von Extremismus.

Ich habe die srilankanische Politik als internationaler Beobachter für die allgemeine Wahl von 1994 beobachtet. Ein paar politische Fakten, die in dem propagandistischen Kreuzfeuer übersehen wurden, verdienen erwähnt zu werden. Als erstes ist Sri Lanka trotz vieler Mängel eine starke Demokratie. Dort sind die Wahlen besser organisiert und werden genauer beobachtet als beispioelsweise in Hongkong. Als zweites hat eine Mehrheit der srilankanischen Tamilen immer die Parteien unterstützt, welche für das Weiterbestehen eines vereinigten Sri Lanka sind.

Trotz der massiven Einschüchterung und des Terrorismus durch die Tiger hatte die Parteien, welche für die Teilung des Landes waren, niemals mehr als die Unterstützung einer Minderheit unter den Tamilen. Die Forderung der Tiger nach einem separaten nordöstlichen Heimatland „Eelam“ ist ein undemokratischer Versuch durch eine Minderheit, ihren Willen einer Mehrheit aufzuzwingen.

Was für eine Rechtfertigung es auch für die Forderung nach “Eelam” gegeben hatte, sie wurde vollständig durch das verkommene Verhalten der Führerschaft der Tiger zunichte gemacht. Die Tiger unterhalten ein rigides totalitäres System, auf welches Stalin stolz wäre. Sie haben systematisch prominente Tamilen, welche ein vereintes, multiethnisches Sri Lanka unterstützten, verfolgt und ermordet. Lange bevor Al-Qaeda die Selbstmordattentate populär machte, wurde diese Form des Terrorismus von den Tigern eingeführt. Diese gebrauchten auch in großem Umfang von Kindersoldaten und von Kinder-Selbstmordattentäter. Man sagt, dass Prabhakaran persönlich 14- bis 16-jährige Jungen für die „Black Tiger Selbstmordattentats-Schwadronen“ ausgesucht hat.

Früher in diesem Jahr habe ich geschrieben, dass es der große Traum des internationalen Gerichtshofs war, die seit Jahrhunderten bestehende Situation zu beenden, nach der das Gesetz in den Worten von Jonathan Swift “ein Spinnennetz ist, welches die kleinen Fliegen fängt, aber welchem die Wespen und Hornissen entkommen”. Jetzt, da es endlich Bewegung im nördlichen Sri Lanka gibt, gibt es auch endlich eine Chance, dass eine große und bösartige Hornisse vor Gericht gestellt wird.

Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 17. Nov. 2008

Von N. Sathyamoorthy

“Die TNA und die größere tamilische Gemeinschaft müssen die Unmöglichkeit der Situation, welche aus einer militärischen Situation entsteht, zugeben. Sie beschuldigen den srilankischen Staat, nur eine ‘militärische Lösung’ für die ethnische Streitfrage zu finden.”

Unabhängig von der einstimmigen Resolution der Tamil Nadu Staatsversammlung gibt es wenig Chancen für die Regierung von Indien, an dem “Verlangen eines Waffenstillstands” in Sri Lanka teilzunehmen. Der Premierminister Manmohan Singh machte dies bei seinem Treffen mit dem srilankanischen Präsidenten Mahinda Rajapaksa in Neu Delhi um so klarer. Singh wiederholte die indischen Sorgen wegen der humanitären Front und er wiederholte auch Neu Delhis Position hinsichtlich einer nicht-militaristischen, politischen Lösung über die Abgabe von macht.

Auf alle Fälle soll sich die Tamil Nadu Versammlung für die jährliche Wintersaison in der Woche treffen. Die Resolution ist mit dem geplanten Besuch von Präsident Rajapaksa in Indien zusammengefallen. Dort hat er an dem BIMSTEC Gipfel der Bucht von Bengalen Nationen teilgenommen. Es war jedoch kürzlich das erste Mal, dass die zwei Hauptlinien der drawidischen Parteien, nämlich die herrschende DMK und die Opposition AIADMK ähnliche Ansichten über ein Thema hegten, einschließlich der „srilankisch-tamilischen Streitfrage“.

Aber es ist auch wahr, dass die DMK die Ansichten der AIADMK und seines eigenen Kongressverbündeten hinsichtlich der LTTE teilt. Der Achtzigjährige Oberminister M. Karunanidhi erinnerte sich an zwei Phasen der Annäherung der DMK an die tamilische Streitfrage – vor und nach der Ermordung von Rajiv Gandhi. Was das betrifft, haben alle hauptsächlichen Parteien auf nationaler Ebene ähnliche Ansichten. Das gesetzlich vorgeschriebene Revisionskomittee hat auch dem Zentrum zugestimmt, dass es das nach der Ermordung erfolgende Verbot der LTTE auf weitere zwei Jahre ausdehnte.

So müssen die Freunde der srilankischen Tamilien – ob in Indien oder anderswo – sich ihre echten Forderungen genau anschauen, damit Indien sich wieder hinsichtlich der “ethnischen Streitfrage” engagiert. Indien hat sich nie ganz von dieser Streitfrage abgewendet. Das Weggehen des norwegischen Förderers bedeutete, dass Indien seine Anstrengungen verdoppelt hat.

Neu Delhi hat dauernd Colombo hinsichtlich dieser Streitfrage verpflichtet, sogar nach der Ermordung. Wenn man das Verbot der LTTE in Ruhe lässt, dann ist es auch der `Mangel an Vertrauen`, der die Organisation begleitet und der die internationalen Spieler veranlasst hat, sich für einen bedeutsamen Dialog um einer politischen Einigung willen zu engagieren. Darin ist Indien nicht allein.

Dies ist auch die Position von Präsident Rajapaksa gewesen. Der UNP Führer der Opposition, Ranil Wickremesinghe, hat das gleiche bei der stattfindenden Etat-Sitzung des srilankischen Parlaments bekräftigt. Übersetzt bedeutet dies einen hauptsächlichen „südsinghalesischen Konsens“ das Thema betreffend.

Auch über die Abgabe von Macht gibt es einen wesentlichen Konsens der Art in der singhalesischen Politik. Präsident Rajapaksa hat der UNP Position nachgegeben, indem er den 13. Zusatzartikel billigte, gegen den seine Partei angetreten war, als er 1987 verordnet worden war. Schon immer hat auch die UNP dem Präsidenten irgendwie freie Hand gegeben, damit er weitermachen kann an der Front der Abgabe der Macht.

Kritiker der gegenwärtigen indischen Position müssen zugeben, dass es Premierminister Singh war, welcher vor zwei Jahren den kritischen Schritt unternahm, die Tamilische Nationalistische Allianz (TNA) mit ins Boot zu holen. So wurde er der erste indische Premierminister von sechs, der in den 15 Jahren nach der Ermordung von Rajiv Gandhi mit irgendeiner srilankischen politischen Organisation gesprochen hatte, welche mit der LTTE in Zusammenhang stand. Die Tatsache, dass Rajiv Gandhis Witwe Sonja das Oberhaupt der herrschenden UPA Koalition im Zentrum und auch die Kongress-Anführerin der Vereinigung ist, sollte die Heftigkeit und Ernsthaftigkeit steigern, mit der Neu Delhi das Thema anging.

Die indische Initiative kam trotz der Entscheidung der srilankischen Regierung, die TNA aus dem APRC Prozess, der darauf abzielt, zu einer übereinstimmenden Herangehensweise für die Abgabe von Macht zu kommen, herauszuhalten. Während seines Besuches in Colombo für den SAARC Gipfel früher in diesem Jahr sprach Premierminister Singh mit den TNA Führern. Es bleibt der TNA, seine offene Einladung an sie, nach Delhi für weitere Gespräche zu kommen, zu folgen.

Die srilankische Regierung hat ihrerseits versprochen, die TNA einzubinden, wenn der APRC Prozess zu Verhandlungen mit der tamilischen Gemeinschaft für eine endgültige politische Schlichtung führt. So ist es Zeit für Präsident Rajapaksa, den APRC Prozess schnell zu verfolgen. Man erinnert sich vielleicht an den Mehrheitsbericht und die Tissa Vitharana Empfehlungen. Letztere stehen in Verbindung mit dem Namen des APRC Vorsitzenden und enthalten Anzeigen für ein bedeutsames Paket der Abgabe von Macht.

Die TNA und die größere tamilische Gemeinschaft müssen die Unmöglichkeit der Situation, die aus einer militärischen Situation entsteht, zugeben. Sie beschuldigen den srilankischen Staat, dass er nur eine „militärische Lösung“ für eine ethnische Streitfrage finden möchte. Die Einstellung der LTTE ist nicht anders gewesen. Beide haben ihre eigenen Gründe und nicht alle von ihnen sind ungerechtfertigt.

Die TNA hat indirekt den Anspruch der LTTE, dass diese der „einzige Repräsentant“ der tamilischen Gemeinschaft für die Aushandlung einer politischen Abmachung wäre, anerkannt. Wenigstens hat sie bis jetzt nicht darauf verzichtet, den ehrlichen Unterhändler für und zugunsten der größeren tamilischen Gemeinschaft zu spielen. Alles in allem hat die TNA 22 Mitglieder in dem Parlament, das aus 225 Sitzen besteht, und sie hat das, was ihr Sorgen macht, sowohl innerhalb des Hauses als auch außerhalb öffentlich gemacht.

Die LTTE hat jetzt einen zweiten Waffenstillstand angeboten, nach demjenigen, den man während des SAARC Gipfels erklärt hat. Die Regierung besteht noch darauf, dass die LTTE die Waffen niederlegt, bevor sie mit Gesprächen beginnt. Wenn die Angebote real sind, dann ist der tote Punkt auch real.

Die Situation verlangt jetzt einen ehrlichen Garanten für das gute Benehmen der LTTE. Die internationale Gemeinschaft ist nicht willens, der LTTE zu vertrauen. Indien kann es auch nicht tun. Die TNA könnte die Punkte, die Sorgen bereiten, intern besprechen und mit Vorschlägen an die Öffentlichkeit treten, welche die srilankische Regierung von der Echtheit des Waffenstillstandangebots der LTTE überzeugen könnte. Wenn sie dies macht, dann müsste sie sich auch den Punkten, die die LTTE betreffen, zuwenden.

Die Alternative könnte für die LTTE sein, die TNA mit der Regierung über die Abgabe von Macht Verteilung verhandlen zu lassen. Die LTTE könnte wie jetzt mit militärische Aktionen weitermachen.

***

Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:

Der Autor ist Direktor der Chennai Untergruppe Observer Research Foundation (ORF), dem Zentrum für Gedankenaustausch über politische Fragen, welches seinen Hauptsitz in Neu Delhi hat. Der Artikel wurde ursprünglich durch den Daily Mirror veröffentlicht, einer Tageszeitung aus Colombo.

Übersetzt aus der srilankischen Webzeitung „Lanka Page“ vom 12. Nov. 2008

Solche Warnschilder sieht man im Norden noch überall

Solche Warnschilder sieht man im Norden noch überall

Das srilankanische Ministerium für Nationalen Wiederaufbau und Plantagen Infrastruktur hat angekündigt, dass seit 2002 156.203 Landminen entschärft worden sind.

Die Zahl der Todesfälle durch Landminen wurden auch von 154 im Jahre 2002 auf 04 im Jahre 2007 reduziert.

Die höchste Anzahl von Entschärfungen gab es im Jaffna Distrikt mit 66.242 Fällen. An zweiter Stelle steht Kilinochchi mit 30.329 Entschärfungen. In Vavuniya liegt die Zahl bei 20.220.

Die Armee hat die höchste Zahl von Landminen entschärft, aber auch acht andere Freiwilligenorganisationen waren an Entschärfungen beteiligt.

Seit 2002 bis zum 30. September diesen Jahres wurden in 21 Distrikten 440 Personen durch Landminen verletzt. Die höchste Zahl an Verletzten wurde in Jaffna vermeldet.

Übersetzt aus der srilankischen Webzeitung „Lanka Dissent“ vom 15. Nov. 2008

mahindafaustPräsident Mahinda Rajapaksa erklärte heute, dass die letzte Bastion der LTTE an der westlichen Küste, Pooneryn, eingenommen werden konnte, und gratuliert den Truppen für ihren “unermüdlichen Einsatz, dieses strategisch so wichtige Gebiet zu befreien.”

Präsident Rajapaksa hielt in seiner Eigenschaft als Oberkommandeur der Streitkräfte über die Staatsmedien eine Rede und drückte dabei seine Dankbarkeit gegenüber der Bürgern des Landes aus, „welche an diesem kritischen Punkt“ an seiner Seite gestanden hätten und seine Vision, das Land aus dem Griff des Terrorismus zu befreien, geteilt hätten.

Das gesamte restliche Text der Erklärung von Präsident Rajapaksa:

„Ich informiere die Menschen in diesem Land, dass es unseren heldenhaften Soldaten gelungen ist, die ganze Strecke der A-32 Straße (Mannar-Pooneryn) und das darum gelegene Gebiet an diesem Morgen zu befreien. Jetzt können wir nach vielen Jahren eine Landstraße zur Jaffna Halbinsel öffnen.

In diesem Moment rufe ich sehr klar Prabhakaran von der LTTE auf: Legen Sie sofort Ihre Waffen nieder und kommen Sie an den Verhandlungstisch. Dies ist der größte Dienst, den Sie für die Leute im Wanni noch tun können.

Wir gratulieren den Kriegshelden und drücken unsere ernsthafte Dankbarkeit für die Bürger von Sri Lanka aus, welche unseren Kampf uneingeschränkt unterstützt haben.“

Übersetzt aus der srilankischen Webzeitung „Lanka Page“ vom 15. November 2008

Colombo/Pooneryn - Die LTTE nüzte das Gebiet Pooneryn als eine Abschussbasis, um Artilleriefeuer auf die Jaffna Halbinsel abzufeuern. Die Kontrolle über Pooneryn bedeutet, dass den Truppen einen leichten Zugang ins tiefere Tiger-Territorium gegeben wird.

Pooneryn, die Rebellenbastion im nördlichen Sri Lanka ist an diesem Morgen in die Hände der sich trotz schwerem Widerstand der Rebellen vorwärts bewegenden Truppen gefallen. Dies sagte ein Militärsprecher.

Das Verteidigungsministerium sagte, dass die Truppen der Armee Task Force Nr. 1 die LTTE Bastion in Ponneryn an diesem Morgen betreten haben. Verteidigungsministeriumsquellen besagten, dass die Rebellen viel Widerstand geleistet hätten und dass die Truppen immer noch schwere Schlachten im Gebiet durchkämpften.

Nach den Aussagen des Militärs haben Infanteristen der 12 Gamunu Wache (12 GW) und des 10 Gajaba Regiments (10 GR) das feindliche Sumpfland im Süden von Pooneryn letzte Nacht durchquert und die Pooneryn-Paranthan Straße (B-69) nahe bei Nallur heute vor dem Morgengrauen abgeschnitten. Dann marschierten die Truppen ungefähr 10 Kilometer entlang der B-69 und betraten ungehindert die Stadt Pooneryn.

karteapoonerynDie Truppen nahmen die Küstenfestung der Tiger mit Namen Devil’s Point gestern ein, und mit dieser Einnahme hat die LTTE die See Tiger-Basen in Kiranchi, Vallaipadu und Palavi an die SL-Armee verloren. Die Truppen vervollständigten gestern die Suche und die Säuberungen und erklärten das Gebiet für gänzlich befreit.

Die Task Force Nr. 1 zielt darauf ab, die nordwestliche Küste der Insel von Mannar nach Poonery zu befreien und die Landstraße A 32 zu öffnen, um die Jaffna Halbinsel mit dem Festland zu verbinden.

Der Verlust der See Tiger Basen entlang der nordwestlichen Küste von Sri Lanka ist ein schwerer Schlag für die LTTE, da dies der LTTE starke Einschränkungen beim Empfang von Nachschub von Benzin, Arznei, Nahrung und Sprengkörpern aus Tamil Nadu in Indien auferlegt.

Übersetzt aus der britischen Sicherheitsmagazin „Jane’s Inteligence Review“ vom 13. November 2008

Satellite imagery illustrates the evolution of Sri Lanka's Iranamadu airstrip. (Digital Globe)

Ist das der Grund für den plötzlichen Wunsch nach Waffenstillstand? Rollbahn der LTTE zum Waffenschmuggel bestimmt. Image: © 2008 Jane's Information Group

Satellitenbilder haben eine Anzahl von Rollfeldern in den von der LTTE kontrollierten Gebieten von Sri Lanka enthüllt. Dies könnte entweder zivilistische Sehnsüchte hinsichtlich der Eigenstaatlichkeit sein – oder den deutlichen Wunsch zeigen, Waffen einzufliegen. Jane’s Review schaut auf die Beweise und legt nahe, dass das letztere wahrscheinlich ist.

Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) verlieren ihren Krieg um einen unabhängigen Staat in Sri Lanka. Seit der wirkungsvollen Wiederaufnahme des Konflikts im Jahre 2006 haben sie die Kontrolle über die Östliche Provinz verloren und gesehen, wie ihre Streitkräfte langsam aber sicher zurück in den Norden gedrängt wurden und werden. Die größte Dringlichkeit für die LTTE muss jetzt sein, einen fortgesetzten Nachschub von Waffen und Munition sicherzustellen, um weitere Niederlagen abzuwenden.

In Anbetracht dieser Situation und nachdem sie schwere Verluste bei ihrer Schmuggelflotte auf dem Ozean erlitten hat, scheint sich die LTTE nun darauf vorzubereiten, Nachschub in ihre Festung im nördlichen Sri Lanka einzufliegen. Kommerzielle Satellitenbilder, welche Jane’s Review erhalten hat, bestätigen, dass die Rebellen zwischen 2004 und 2007 mindestens zwei Landebahnen gebaut haben, auf welchen Lastflugzeuge landen können, die fähig sind, Waffen von Zentralasien oder Südostasien aus ins Kriegsgebiet im Norden Sri Lankas zu transportieren.

Während die Bilder allein nicht bestätigen, ob die Landbahnen in Gebrauch sind, legt das Anlegen von bedeutsamen Hilfsmitteln nahe, dass die LTTE Anlagen entwickelt, welche für Notwendigkeiten bei der Fluglogistik zu einer kritischen Zeit in ihInrem seit drei Jahrzehnten andauernden Krieg mit dem srilankischen Staat dienen könnten. Jane bestätigt auch, dass die LTTE wenigstens einen Versuch unternommen hat, es zu arrangieren, dass eine Lieferung von Artilleriegewehren eingeflogen werden kann. Der Versuch scheiterte indes.

indiaÜbersetzt aus der indischen Nachrichten Agentur „Indo Asian News Service“ vom 10. November 2008

Dehli – Am Montag hat ein besonderes Gericht das Gesetz der Regierung, dass die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für weitere zwei Jahre verboten sind, ausdrücklich aufrechterhalten.

Die Bekanntmachung, mit welcher die LTTE zu einer ungesetzlichen Vereinigung erklärt wurde, wurde vom Innenminister der Koalition am 15. Mai diesen Jahres herausgegeben.

Richter Vikramjit Sen vom Obersten Gerichtshof in Delhi, welcher der besonderen, auf dem Gesetz über Rechtswiedrige Aktivitäten (zur Prävention) basierenden Verhandlung vorstand, sagte, dass es genügend Beweise gegen die srilankanischen Tamil Tiger Rebellen gäbe, um die zeitliche Ausdehnung des Verbots zu rechtfertigen.

Die LTTE ist eine militante Gruppe, welche eine gewalttätige Kampagne gegen die srilankanische Regierung seit den 70er Jahren führt, um einen separaten tamilischen Staat im nördlichen und östlichen Teil der Inselnation zu schaffen. Die Gruppe wird angeführt von V. Prabhakaran und sie wurde von verschiedenen Ländern, einschließlich der USA, als terroristische Organisation verboten.

Die LTTE war in die Ermordung des früheren indischen Premierministers Rajiv Gandhi im Mai 1991 verwickelt; die LTTE Tamil Tigers sind seit 1992 in Indien verboten.

Der beigeordnete, Zweite Kronanwalt (ASG) P.P.Malhotra, behauptete bei seinem Erscheinen vor Gericht, dass die LTTE, obwohl sie in Sri Lanka beheimatet ist, Sympathisanten und Agenten auf indischem Boden habe und dass es darum dringend notwendig ist, ihr Verbot zeitlich auszuweiten.

Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 15. November 2008

Parteiquellen besagen, dass Kumarasamy Nandagopa, alias Ragu, der Privatsekretär des Ministerpräsident der Östlichen Provinz sowie eine andere, ungenante Person in Athurugiriya heute um 11.30 erschossen wurden.

Nach sehr vertrauenswürdigen Quellen innerhalb der TMVP wurde dem Sri Lanka Guardian enthüllt, dass die Ermordung das Resultat von Kämpfen innerhalb der TMVP war.

Eines der altgedienten Mitglieder der TMVP sagte dieser Zeitung telefonisch: “Wir wussten, dass Ragu und der Pressesprecher Azad Maulana gravierende Probleme wegen ihrer Macht hatten. Wir wissen nicht, ob er in den Fall verwickelt ist, aber es gibt Verdachtsmomente, dass der Konflikt mit der Ermordung zusammenhängt.“

Er fügte hinzu: “Aber die LTTE war nicht in die Ermordung verwickelt.”

Ragu war der erfolglose Kandidat bei der Wahl zum Rat der Östlichen Provinz. Er war eigentlich australischer Staatsbürger. Aber viele Mitglieder der TMVP misstrauten Ragu und meinten, er hätte noch immer zu starke Verbindungen zur LTTE.

Kürzlich wurden viele in verschiedenen Lagern im Osten verlorene TMVP Mitglieder durch die LTTE Kader, welche die TMVP infiltriert haben und sich als TMVP-Mitglieder ausgeben, getötet.

Die andere getötete Person wurde als ein TMVP Anhänger und Fahrer identifiziert. Die Polizei und Augenzeugen sagten, dass beide in einem Volvo erschossen wurden.

Mordanschlag auf Ragu - LTTE nicht beteiligt?

Mordanschlag auf Ragu - LTTE nicht beteiligt?

Ragu war der rechte Hand des Ministerpräsident der Östlichen Provinz Sivanesathurai Chanthirakanthan, alias Pillaiyan, und sein Tod ist ein schwerer Schlag für seine Administration. Es ist ähnlich wie nach dem Tod von Anton Balasingham, dem einstigen Chefunterhändler der LTTE, als Prabhakaran eine Krise der politischen Stabilität erlitt. Jetzt sieht sich Pillaiyan ähnlichen Herausforderungen für seine Verwaltung und Karriere gegenüber. Er könnte gezwungen werden, sich an den pensionierten Colonel Karuna Amman zu werden, der jetzt das Murali Mitglied des Parlaments ist. Auf die Weise könnte er ein gewisses Niveau an poltischer Stabilität für die Östliche Provinz wiedererlangen. Das lässt den Verdacht entstehen, dass diese Ermordung die Unterstützung von Karuna und vielleicht auch anderen Elementen innerhalb der srilankanischen Regierung hat.

Interne Kämpfe zwischen den Karuna und Pillaiyan Cliquen der TMVP haben kürzlich die Partei geschwächt. Dieser hauptsächliche Schlag für die Pillaiyan Clique gibt Karuna eine klare Gelegenheit, seine Vorherrschaft über die Partei zu behaupten. Mit seinen Aufforderungen an die Regierung, die Anhänger von Pillaiyan zu entwaffnen, könnte Karuna bald dazu übergehen, Pillaiyan in eine untergeordnete Rolle zu zwingen, – so wie er es auch war, als er eine niedere Stellung in der frühen TMVP einnahm. Dies könnte der TMVP und der Östlichen Provinz insgesamt größere Stabilität bringen, aber es wird auch ein großer persönlicher Erfolg für Karunas politische Karriere sein.

In einem Interview mit dem Radio BBC tamilische Welle, sprach Pillaiyan geschockt von dem Tod seines Weg-Genossen, aber er hat nicht behauptet, dass die LTTE oder irgendjemand anderer an dessen Tod schuld wäre. Jedoch hat er indirekt gesagt, dass sich die Leute, die für den Tod seines Sekretärs verantwortlich sind, wohl seiner Östlichen Verwaltung widersetzen würden.

Übersetzt von der Webseite „South Asian Media Network“ vom 14. November 2008

Mahinda Rajapaksa beim Treffen der BIMSTEC-Nationen

Appell: Mahinda beim Treffen der BIMSTEC-Nationen

Präsident Mahinda Rajapaksa sagte Donnerstag dem indischen Premierminister Dr. Manmohan Singh, dass die srilankanische Regierung zu jeder Zeit bereit zu Friedensgesprächen mit den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) wäre, wenn diese die Waffen niederlegen würden. Bei bilateralen Gesprächen mit dem indischen Premierminister, die parallel zum BIMSZEC Gipfel stattfanden, sagte Präsident Rajapaksa, dass es sein erstes Ziel sei, den Terrorismus auszuradieren und ein Land zu schaffen, in dem alle Gemeinschaften in Frieden leben können.

Der Präsident sagte, dass seine Regierung sich ganz der Erfüllung der humanitären Notwendigkeiten für die tamilische Gemeinde, die im Norden und Osten lebt, widmet. Der Präsident erzählte dem indischen Premierminister, dass das tamilische Volk ganz ausdrücklich ein Teil seiner Verantwortung als Staatsoberhaupt und Regierung sei, und dass er alle Maßnahmen für ihre Sicherheit, ihren Schutz und ihr Wohl ergreifen würde. Rajapaksa sagte: „Die Tamilen sind unser Volk; wir haben uns um sie gekümmert und wir werden uns weiter um sie kümmern.“

Dies war das erste Treffen zwischen Singh und Rajapaksa, dass dem von politischen Parteien verursachten Aufruhr in Tamil Nadu folgte. Am Aufruhr nahm auch die UPA Koalitions-Verbündete DMK teil. Der Aufruhr war wegen der srilankanischen militärischen Offensive entstanden und man hatte Neu Delhi gedrängt, zu intervenieren und die Offensive zu stoppen.

Der Premierminister Singh hatte Präsident Rajapaksa gesagt, ermöge die Sicherheit und das Wohl der ethnischen Tamilen gewährleisten, und er hatte betont, dass die Interessen unschuldiger Zivilisten wahrgenommen werden sollten, selbst wenn man mit Terrorismus zu tun hat.

Rajapaksa schätzte Indiens Anstrengungen, den vertriebenen Tamilen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen und sagte, er würde nicht zulassen, dass der Konflikt in zukünftigen Generationen weitergehe.

Rajapaksa nahm die Resolution zu Kenntnis, welche am 12. November von der Tamil Nadu Staatsversammlung angenommen worden war. Diese Resolution ruft nach einem Waffenstillstand in Sri Lanka. Präsident Rajapaksa betonte, dass er uns seine Verwaltung immer für eine politische Lösung gewesen wären.

Der Präsident sagte, dass es die LTTE ist, welche wiederholt ihre Verpflichtungen verletzt hat und einen Wege des Konflikts und des Terrors eingeschlagen hat. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf den vergangenen Fälle, nach dem die LTTE den Waffenstillstand gebraucht hat, um sich neu zu gruppieren und neu zu bewaffnen. Er sagte: „Sie wollen nicht ernstlich eine politische Lösung“ und fügte hinzu, dass die Regierung nur mit der Gruppe sprechen würde, wenn sie zuerst die Waffen niederlegt.

Der Präsident wiederholte: “So wie wir die Menschen im Osten vom Terrorismus befreit haben, so werden auch der Norden gerettet. Der Krieg gegen den Terrorismus wird wie geplant weitergehen.“ Nach den bilateralen Gesprächen mit dem indischen Premierminister wendete sich der Präsident an die Medien und sagte, dass sich die srilankanische Regierung ganz und gar der Aufgabe widmet, die Rechte der tamilischen Gemeinde zu schützen. „Meine Sorge gilt den tamilischen Mitmenschen. Es liegt in meiner Verantwortlichkeit, mich um meine tamilischen Brüder zu kümmern,“ sagte er und fügte hinzu, dass die Jugend in der Östlichen Provinz, die seit Jahren unter den Soldatenstiefeln der LTTE war, sich heute eindeutig für die Demokratie entschieden habe.

Der Präsident zeigte auf, dass ein überzeugter LTTE Führer im Osten heute ein Mitglied des srilankanischen Parlaments geworden ist. Rajapaksa beschuldigte auch Prabhakaran, den Terrorismus zu exportieren.

Bei Separatgesprächen erzählte Präsident Rajapaksa Weltpolitiker, welche an dem Gipfel der Bucht von Bengalen-Initiative für Multisektorale Technische und Ökonomische Zusammenarbeit (BIMSTEC) teilnahmen, dass Sri Lanka glaubt, dass die zu Grunde liegenden Ursachen von der LTTE ausgebeutet worden sind, damit diese für ihre Operationen eine Legitimität fände, während doch die Ursachen politisch beseitigt werden müssten. Er sagte, dass Sri Lanka aus vollem Herzen die Konvention über die Zusammenarbeit beim Bekämpfen des internationalen Terrorismus, des organisierten Verbrechens und illegalen Drogenhandelns als einen wichtigen und lebensnotwendigen Meilenstein bei den Anstrengungen wider den Terrorismus unterstützen würde.

Präsident Rajapaksa erzählte dem Gipfel, auf dem sich unter anderem der indische Premierminister Manmohan Singh befand: “Für mehr als zwei Jahrzehnte hat sich Sri Lanka einer enormen Herausforderung für ihren demokratischen Lebensstil gegenübergesehen. Die Herausforderung bestand aus den barbarischen Taten einer terroristischen Gruppe, der LTTE. Es gibt keinen Zweifel, dass man mit solchen Gruppen militärisch fertig werden muss. Zur gleichen Zeit glaubt Sri Lanka, dass die zu Grunde liegenden Ursachen von den Terroristen in einem Versuch, für ihre Operationen Legitimität zu erreichen, ausgenutzt werden. Mit diesen Ursachen muss man aber politisch fertig werden. Ich möchte dieser ehrenwerten Versammlung versichern, dass wir fest auf dem Weg zu einer politischen Lösung sind.“

Rajapaksa sagte, dass terroristische Gruppen fähig sind, sich durch ungesetzliche Spendensammlungen, Drogen- und Menschenhandel, Geldwäsche mit Gebrauch von internationalen Netzwerken, Waffen- und Munitionsschmuggel (einschließlich durch die Seewege in der Bucht von Bengalen) aufrechtzuerhalten.

Der Präsident drängte die Führer, in Erwägung zu ziehen, ob man nicht einen Mechanismus der polizeilichen Überwachung des Meeres bei der Bucht von Bengalen errichten solle. Dies würde den Terroristen Mobilität und Verbindungswege abschneidne. Rajapaksa sagte, dass die BIMSTEC-Nationen sich zwar konstruktiv und vorsichtig an dem Prozess der Globalisierung beteiligt haben, dass aber die ökonomischen Herausforderungen für ihre hauptsächlichen Handelspartner unvermeidlich einen gewissen Einfluss auf die Wachstumsrate der BIMSTEC Nationen haben würden.

Präsident Rajapaksa sagte: “Darum hat uns alle die Situation sehr bewusst gemacht, dass das regionale Selbstvertrauen Schutz gegen die globalen ökonomischen Ungewissheiten bieten kann. Unser Gastgeber Indien kann mit seiner großen Kapazität und seinem großen ökonomischen Potential wirklich als ein Motor wirken, der uns fährt und führt, damit wir dem Niederschlag der globalen Krise widerstehen und zugleich einen Aufschwung in unsere Nation einleiten.“

Rajapaksa sagte, dass an die vorderste Front der globalen Agenda das Erreichen von Energiesicherheit gekommen ist, was besonders für Entwicklungsländer eine riesige Herausforderung sei.

“Unsere Anstrengungen, alternative Energieformen – wie Sonnen-, Windenergie und Biotreibstoffe – zum Verbrauch in der Heimat und zum Gebrauch durch die Industrie müssen an erster Stelle stehen. Aber wir unterstützen nicht den Gebrauch von anbaufähigem Land, um Biotreibstoffe herzustellen, damit Autos fahren. Als das führende Land bei der BIMSTEC Zusammenarbeit in der Technologie drängt Sri Lanka darauf, dass den BIMSTEC Initiativen für das Etablieren des Energiezentrums und des Trans-Elektrizitäts-Austausch-und-Entwicklungsprojekts die höchste Priorität zugemessen werden muss.“

Übersetzt von der Nachrichtenagentur „AP“ vom 10. November 2008

Ein Soldat wacht über Versorgungsschiffe im Hafen von Jaffna

Ein Soldat wacht über Versorgungsschiffe im Hafen von Jaffna

Colombo – Die srilankische Regierung hat am Montag mitgeteilt, die tamilischen Separatisten müssten erst ihre Waffen niederlegen, bevor Waffenstillstandsverhandlungen beginnen könnten. Die srilankische Armee führt weiterhin heftige Boden- und Luftschläge auf den „de-fakto Staat“ der Guerillas im Norden durch.

„Wir können Ihnen mit der Waffe in der Hand nicht trauen,” sagte Regierungssprecher Keheliya Rambukwella, der die Rebellen der Tamilentiger beschuldigte, den vorhergegangenen Waffenstillstand genutzt zu haben, um ihre Kräfte wieder auszubauen.

Am Sonntag hatte eine den Rebellen nahe stehende Webseite gemeldet, die Tiger seien willens, einen Waffenstillstand in Betracht zu ziehen. Die Regierung hat vor Kurzem eine Offensive begonnen, die darauf gerichtet ist, den seit 25 Jahren andauernden Bürgerkrieg zu beenden, bei dem mehr als 70 0000 Menschen ums Leben gekommen sind.

„Auf unserer Seite gibt es kein Zögern in unserer Haltung, dass wir immer einen Waffenstillstand wollten,” zitierte die Webseite TamilNet den Führer des politischen Flügels der Rebellen, Balasingham Nadesan.

Nadesan sagte, die Rebellen kämpften nur einen defensiven Krieg, den ihr die Regierung aufgezwungen habe, berichtete TamilNet.

Die Regierung hatte sich Anfang dieses Jahres von einem seit 6 Jahren andauernden durch Norwegen ausgehandelten Waffenstillstand zurückgezogen, der offen von beiden Seiten verletzt worden war.

Rambukwella sagte, die Regierung habe “genügend Erfahrung” mit den Bündnissen der Tamilentiger, und jedes Mal, wenn die Rebellen militärisch geschwächt seien, riefen sie nach einem Waffenstillstand, um dann jedesmal aus diesem Prozess als sie gestärkt hervorzugehen.

Die Rebellen sollten vor jeglichen Verhandlungen die Waffen niederlegen, sagte er. In jüngster Zeit haben die Regierungstruppen dramatische Fortschritte im Kampf gegen die Rebellen im Norden erzielt und einige Lager und Stellungen der Rebellen erobert, aber die Rebellen leisten weiterhin harten Widerstand.

Wie das Militär mitteilt, rücken die Truppen inzwischen auf Kilinochchi, das Verwaltungszentrum der Rebellen, vor.

Am Sonntag traf ein Jet der Luftwaffe eine Artillerieposition und ein LTTE-Kommandozentrum nahe Kilinochchi, wie Luftwaffensprecher Janaka Nanayakkara mitteilte. Armeetruppen rückten ebenfalls gegen die Festung Pooneryin im Norden vor und fügten den Guerilla dabei schwere Schäden zu, wie die Armee mitteilte. Opferzahlen konnten allerdings nicht genannt werden.

Offizielle der Rebellen waren für einen Kommentar nicht verfühbar, weil die meisten Kommunikationslinien zu den Rebellengebieten abgeschnitten sind.

Die Tamilentiger kämpfen seit 1983 um die Schaffung eines unabhängigen Heimatlandes für die ethnische Minderheit der Tamilen, die unter der Marginalisierung durch verschiedene durch die ethnische Gruppe der Singhalesen dominierte Regierungen zu leiden hatten.

Übersetzt von der Webseite „Tamils for Democracy“ 2008

Verfasst von Uthum Kurukulasooriya

TMVP-Kader beim Appell

Die anderer Hälfte der LTTE: TMVP-Kader beim Appell

Die srilankanischen Streitkräfte werden andauernd von dem srilankanischen Publikum und der SLMM deswegen kritisiert, weil sie paramilitärischen Gruppen wie der Thamil Makkal Viduthuley Pulikal (TMVP) erlaubt, in der Öffentlichkeit Waffen zu tragen, aber ist es den ranghohen militärischen Beamten noch nicht eLTTE, Tamilische Truppen, Osten Sri Lankaingefallen ist, den fähigen und bereitwilligen paramilitärischen Mitgliedern zu erlauben, in die srilankanische Armee einzutreten.

Viele argumentieren, dass ein solcher Schachzug der LTTE helfen würde, sich leicht in die srilankanischen Streitkräfte einzuschleichen und geheime Informationen er erlangen. Jedoch würde eine systematische Integration von loyalen Truppenkadern nachdem einem angemessenen Training in Ethik und militärischem Protokoll der srilankanischen Armee mehr nützen als ihr schaden.

Die Aussicht, dass tamilische Soldaten Seite an Seite mit ihren singhalesischen Kameraden auf den Straßen patrouillieren wäre wirklich etwas sehr Positives. Zivilisten wären weniger der Streitkräfte überdrüssig und sie würden beginnen, ihnen mehr zu vertrauen, weil es tamilische Soldaten in dem Gebiet gäbe, auf die sie sich besser beziehen könnten.

Dies würde vielleicht effektiv gegen die seit Jahrzehnten andauernde gegen die Armee gerichtete Einstellung des tamilischen Volkes wirken. Tamilische Truppen wären besonders effektiv beim Dienst in den Garnisonen im Nordosten. In diesen Gebieten gibt es eine große Sprachbarriere zwischen den Regierungstruppen und den tamilischen Zivilisten. Darum ist ein Tamil sprechendes Sicherheitspersonal in der heutigen feindlichen Umgebung von besonderer Bedeutung.

Außerdem wäre eine weniger feindliche Bevölkerung für die Streitkräfte von größerem Nutzen. Achtsame Zivilisten, welche wertvolle Informationen über Aktivitäten der LTTE besitzen, könnten sich bereitwilliger melden und der Armee Hinweise und Information liefern. Dies wäre den verbesserten Beziehungen zwischen dem Militär und den tamilischen Zivilisten geschuldet. Das Rekrutieren von ethnischen tamilischen Truppen würde eine bedeutsame Rolle spielen, wenn solche Beziehungen herzlich wären.

Vermischte Einheiten mit unterschiedlichen Rassen wären ein Pluspunkt für die srilankanische Armee. Gemäß der Armeeverordnungen kann es keine Diskriminierung irgendeiner rassischen Gruppe geben, wenn es an das Rekrutieren geht. Jedoch ziehen es die meisten Tamilen vor, sich überhaupt nicht für die Streitkräfte zu bewerben. Darum muss etwas getan werden, um den Mythos „Sinhalesische Armee“ zu entlarven, dass die Armee nichts anderes als eine „Sri lankanischen Armee“ ist.

Was kann die Armee also tun, wenn die Tamilen an erster Stelle unwillig sind, zur Armee zu gehen? Wenn die TMVP und anderen tamilische Bürgerwehren in die Armee integriert werden, dann wird dies bestimmt das Bild der Armee für die gewöhnlichen Tamilen positiver machen, und das wird ein guter Anfang sein. So wie die srilankanische Armee letztes Jahr ihr erstes ganz aus Moslems bestehendes Regiment gebildet hat, so sollte sie nun in Betracht ziehen, tamilische Regimenter und Bataillone zusammenzustellen.

Die TMVP und die anderen tamilischen paramilitärischen Organisationen sollten den Kern von solchen militärischen Formationen bilden. Es gibt auch einige tamilische Offiziere und NCOs, welche gegenwärtig in der Armee dienen, und man sollte sie für Verwaltungsaufgaben in solchen Formationen in Betracht ziehen. Vielleicht wären die Tamilen geneigter, in der Armee zu dienen, wenn sie ihre eigenen tamilischen Regimenter hätten, bei denen sie dienen könnten.

Die Tamilen würden bestimmt stolz sein, wenn sie sich für ein tamilisches Regiment einschreiben können, dass einen tamilischen Namen trägt und von tamilischen Kommandanten und Offizieren angeführt wird, welche in von Tamilen beherrschten Gebieten operieren, wobei sie die Aufgabe hätten, die gewöhnlichen tamilischen Leute zu beschätzen und sich um ihr Wohl zu kümmern.

Aber wenn sich die Tamilen in großer Zahl bei der Armee einschreiben, dann solte das Militär auf die Dauer seine Zeit darauf verwenden, vermischte Einheiten zu schaffen, weil dies professioneller ist, wie es die meisten modernen Soldaten auf der ganzen Erde tun. Sie führen gegenwärtig ethnisch unterschiedliche militärische Formationen ins Feld. Im Augenblick ist es für die Armee notwendig, das Militär für die tamilischen Leute anziehender zu machen, und die Möglichkeit einer systematischen Integration der TMVP und anderer tamilischen paramilitärischen Organisationen mit angemessenem Training sollte verfolgt werden.

Schließlich wird ein solcher Schachzug helfen, eine sich immer mehr verstärkende und gegen den Extremismus der LTTE gerichtete Brücke zwischen den singhalesischen und den tamilischen Gemeinschaften hervorzubringen. Dieser Schachzug wird auch dazu dienen, die LTTE weiter zu entfremden, weil dann der Staat und das Militär nicht länger „exklusiv singhalesisch“ sind, wie es die LTTE gerne behauptet.

Übersetzt aus der srilankischen Wochenendzeitung “Sunday Times” vom 09. November 2008

Batticaloa – Infiltration und Angriffe durch Tiger Guerillas auf Mitglieder der Tamilischen Makkal Viduthalai Pulikal (TMVP) haben deren Anführer Vinayagamoorthy Muralitharan alias Karuna dazu veranlasst, um die Hilfe der Armee zu bitten, um die Mitglieder seiner Partei zu schützen und weitere Infiltration zu unterbinden.

Dies geschieht, nachdem wenigstens acht TMVP Mitglieder getötet und vier weitere bei zwei unabhängigen Angriffen, die durch LTTE Guerillas durchgeführt worden waren, verletzt wurden. Der Überprüfungsprozess wurde nach der kürzlichen Rekrutierung von neuen 42 Mitgliedern in die Reihen der TMVP veranlasst. Die meisten von ihnen waren frühere LTTE Truppenkader und hatten denen, die sie rekrutierten, erzählt, dass sie alle Verbindungen mit der LTTE aufgegeben hätten. Sie behaupteten, dass sie um die Mitgliedschaft in der TMVP nachsuchten, da sie regelmäßig vom Militär durchforscht wurden.

Karuna hielt gestern zwei Treffen in Welikanda und Batticaloa ab, um seinen Parteigenossen von dem Abschirmprozess zu berichten.

Nach dem Treffen sprach er von Batticaloa aus und sagte, dass die Partei nicht nur ihre eigenen Mitglieder abschirmen wollten, sondern dass ihnen auch gesagt wurde, dass sie wachsam sein sollten, damit es auf diesem Gebiet keine LTTE Infiltration geben könne. Bei dem letzten Zwischenfall gestern früh wurde das TMVP Büro in Kathiraveli von Tiger Guerillas angegriffen. Ein TMVP Mitglied wurde getötet, ein anderes verwundet.

Übersetzung aus der englischen Webzeitung Sri Lanka Guardian vom 8.9.08

London - Die Aktivisten der LTTE in London haben sich im Londoner Sri Selvavinayagar Tempel, der sich im Bezirk  Illford, in der Ley Straße 299, Essex IGI 4BN befindet, am 3. September 2008 getroffen, um eine Kampagne zur Spendenbeschaffung für die verbotene LTTE ins Leben zu rufen. Gemäß unseren Quellen haben etwa 20 Personen an dem Treffen teilgenommen, einschließlich des Vorsitzenden des Tempels namens Selvarajah.

Andere Quellen aus der LTTE berichten zeitgleich, dass eine Kampagne, bei der von Haus zu Haus gegangen werden soll, um Spenden zu sammeln unterwegs ist; dies mit Hilfe vieler, früherer sowie notorischer LTTE-Spendensammler. Aus bestätigenden Quellen verlautet, dass es eine interne LTTE_Entscheidung gibt, wonach wenigstens 50 Pfund pro Person von jedem tamilischen Haushalt eingetrieben werden sollen.

 

Übersetzung aus der englisch-sprachigen Webzeitung Sri Lanka Guardian vom 30.8.08

Von Deutschlandkorrespondent Lalith Ganhewa

Berlin/Colombo - Als Bundesminister des Inneren in Deutschland hat Dr. Wolfgang Schäuble eines der wichtigsten und größten Ministerämter im deutschen Kabinett inne. Dr. Schäuble ist verantwortlich für eine breite Spanne an Aufgaben, von der inneren Sicherheit, die Bekämpfung des Terrorismus, der Ausländer- und Asylpolitik, dem Verfassungsrecht, der Informationsgesellschaft bis hin zum Sport.

Kurz nach den Sommerferien des Parlaments, am 26. August, empfing Dr. Schäuble den srilankischen Botschafter in Deutschland, T.B. Maduwegedera. In seinem Büro besprachen Minister Dr. Schäuble und Botschafter Maduwegedera die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern und die Aktivitäten der LTTE und ihrer Tarn-Organisationen in Deutschland. Der Minister war interessiert daran, zu erfahren, warum der Terror in Sri Lanka nicht schneller beendet werden kann. Maduwegedera wies den Minister darauf hin, dass die Kampfmethoden der LTTE Guerillataktik sind und nicht die Methoden einer konventionellen Armee, und dass sie unschuldige Zivilisten als menschliche Schuldschilde und menschliche Bomben benutzen würden.

Weiterhin wies der Botschafter darauf hin, dass es schwer sei für die srilankische Regierung, gegen den Terrorismus in Sri Lanka zu kämpfen, solange mächtige westliche Staaten wie Deutschland nicht klare Maßnahmen ergriffen, um die Mitteleinsammlungen der LTTE in diesen Ländern zu stoppen.

Die Bundesregierung, so Schäuble, teile die Sorge der srilankischen Regierung, was die Aktivitäten der LTTE betrifft. Bei der Bekämpfung des Terrorismus zögen die Staaten an einem Strang, was auch die Listung der LTTE auf der EU-Liste terroristischer Organisationen zeige.

Zur Frage bezüglich Schäubles Standpunkt zu den Aktivitäten der LTTE und ihrer Tarnorganisationen auf deutschem Boden, die Tamilen einschüchtern, um Spenden zu erzwingen und verschiedenste Wege nutzen, um Mittel nach Sri Lanka zu schaffen, sagte ein Ministeriumssprecher später, die Verfolgung von Straftaten in Deutschland liege grundsätzlich im Zuständigkeitsbereich der Länder und werde von diesen wahrgenommen. Zu konkreten Verbotsabsichten und -möglichkeiten äußert sich die Bundesregierung – ständiger Praxis entsprechend – nicht.

 

Übersetzung aus der englisch-sprachigen Webzeite BBC Sinhala.com vom 17.8.08

Von Roland Buerk  - BBC-Korrespondent in Sri Lanka

Colombo – Sri Lankas Militär behaupten, man habe einen Tamil-Tiger-Übungskomplex zusammen mit hunderten von  Untergrund-Bunkern eingenommen.

Das Militär sagte, dass die srilankischen Soldaten die „Jeevan Basis“ in ihre Gewalt bekommen hätten; ein Übungs- und Bunkerkomplex der Rebellen in Weli-Oya, und dies sei bereits am vergangenen Samstag geschehen, nachdem die Tiger-Kämpfer aus dem Gebiet, das sie besetzt gehalten hatten,  geflohen waren. Der Sprecher der Militärs, Brigadekommandeur Udaya Nanyakkara sagte, dass das Untergrundsystem ganze Vortragssäle sowie hunderter Bunker enthalte. Der Militärs sagte auch, dass bei den Kämpfen im übrigen Norden am Samstag 27 Rebellen sowie sieben srilankische Soldaten getötet worden seien.

Die Operationen kamen zeitweilig zum Stillstand

In den letzten Wochen haben die Truppen von Sri Lanka die Verteidigungslinien der Tamil Tiger im Norden der Insel durchbrochen und Städte, Dörfer und Stützpunkte der LTTE unter ihre Kontrolle gebracht. Minister Rambukwella sagte, dass die Operationen in einigen Gebieten zeitweilig zum Stillstand gekommen seien.

Wiederholte Versuche (des Korrespondenten), die Tiger telefonisch und per Email wegen einer Stellungnahme zu erreichen, führten in letzter Zeit nicht zum Erfolg. 

Regierungsvertreter sagten, dass man die Rebellen besiegen und den seit fünfundzwanzig Jahren andauernden Bürgerkrieg der Insel beenden wolle, bevor das Jahr zu Ende sei. Militärsprecher sagten unterdessen, dass man nun nur noch fünfzehn Kilometer von Killinochchi entfernt stehe, dem Verwaltungszentrum des schrumpfenden LTTE-Territoriums, welches noch unter der Kontrolle der Tiger ist.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass bis zu 75.000 Leute vor der unmittelbaren Front geflohen sind, und viele seit davon seit Juni begonnen hätten, sich der Stadt zu nähern (in der Hoffnung, dort Schutz zu finden).

Der Minister des Kabinetts Keheliya Rambukwella sagte, dass sich die Streitkräfte in einigen Gebieten zurückhielten, während sich die Regierung darüber Gedanken machte, wie man die Zivilisten aus diesen Gebieten herausbekommen könne.

Der Minister beschuldigte die LTTE-Tiger, dass sie die Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzen würden.

Verhältnismäßig wenige Zivilisten hätten in die von der Regierung kontrollierten Gebiete gequert, und letzte Woche hat Amnesty International behauptet, dass die Regierung jene, denen dies gelungen war, in etwas, was A.I. „de facto Haftanstalten“ nennt, gesteckt habe.

.

Übersetzt aus der Indischen Tageszeitung Times of India 05.08.08

COLOMBO – Das Territorium der Tamil Tiger schrumpft kontinuierlich. Der von den Norwegern unterstützte Friedensprozess ist zeitweilig ausgesetzt. Und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass in nächster Zeit irgendwann wieder aufgenommen wird.

Westliche Diplomaten sagen, dass die Bemühungen der norwegischen Friedensvermittler zum Stillstand kämen, so lange noch die Kämpfe toben. Es sei unwahrscheinlich, dass es in der nahen Zukunft irgendwelche Fortschritte im Friedensprozess geben wird.

Obwohl aber die norwegischen Diplomaten derzeit nicht mehr in LTTE-Gebiete reisen, sind sie dennoch mit den Tamil Tigers in ständigem Kontakt. Norwegen ist auch in engem Kontakt mit Indien, und jeder in Sri Lanka stimmt darin überein, dass dies am wichtigsten sei.

Sri Lanka weiß, dass es Indien an seiner Seite behalten muss. Jedoch scheint sich Indien zum ersten Mal seit langer Zeit nicht viel darum zu bemühen, in Sri Lanka neutral zu sein. Obwohl es Pro-LTTE-Gerüchte in Tamil Nadu gibt, weigert sich Indiens Offizielle, öffentlich irgendetwas zu kritisieren, von dem sie meinten, es würde an der Kriegsfront in Sri Lanka schief laufen.

So hat der Premierminister Manmohan Singh vergangenen Freitag eine Reihe von srilankanischen politischen Kräften in Colombo auf dem SAARC-Gipfel getroffen. Unter denen, die er traf, waren auch tamilische Gruppen, welche einerseits gegen, andererseits Sympathisanten der LTTE waren. Für jeden hatte er nur eine Botschaft: Indien sähe es sehr gerne, wenn die demokratischen Kräfte in Sri Lankas Nordosten die Oberhand gewinnen würden.

In der Zwischenzeit ist der Strom der Flüchtlinge nach Indien leicht zu handhaben. Auch Neu Delhi verfolgt die LTTE unerbittlich - in Tamil Nadu und anderswo, so dass die Terroristen in Indien keine Kriegsmaterialien sammeln können. Dies ist natürlich wahre Musik in Colombos Ohren.

Tamilischen Aktivisten sowie diplomatische Quellen sagen, dass die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) in den weniger als drei Jahren, in denen sie sich Colombo mit erneut mit agressiver Kriegstreiberei entgegengestellt haben, nun verzweifelt nach Kämpfern suchten.

Nach tamilischen Quellen aus dem unruhigen Nordosten der Insel drängt die LTTE tamilischen  Familien, wenigstens eine Familienmitglied – egal, wie alt und welchen Geschlechts – die paramilitärische Laufbahn bei der LTTE einzuschlagen.

Momentan kontrolliert die LTTE ungefähr 4.000 Quadratkilometer – oder gerade sechs Prozent von Sri Lanka. Und man sagt, dass die Bevölkerung, die sich unter ihrer Kontrolle befindet, ungefähr 250.000 Menschen umfasst – lediglich 1,25 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes.

Dies ist eine gänzlich andere Situation, als es dies noch im Jahre 2005 war, als die LTTE ein großes Gebiet in Sri Lankas Norden und Osten kontrollierte. Jedoch ergriff die LTTE, nachdem der Präsident Mahinda Rajapaksa im November des Jahres die Macht übernommen hatte, die Offensive und schürte erneut einen Krieg, der bis zum heutigen Tage tobt.

Militärische Funktionäre sagen, dass in den vergangenen Jahren die Fähigkeit der LTTE zu einem Gegenangriff in größerem Stiel ernsthaft gelitten hat. Der Verlust der Gebiete im Osten bedeutet, dass die LTTE wertvollen Übungsgrund und eine Region verloren hat, in der sie vorher Kader für den Krieg rekrutieren konnten.

Während die politischen Führer Sri Lankas zugeben, dass es unmöglich sein wird, die LTTE zu „zermalmen“, so lange noch eine Spur von tamilischem Nationalismus existiert, scheint doch die LTTE im Norden verstärkt auf dem Rückzug zu sein. Aber jene, welche die LTTE kennen, warnen, dass diese nicht aufgeben werde, komme, was da wolle.

Die meisten Diplomaten sind der Ansicht, dass weder Colombo noch die LTTE Gespräche führen möchten. Es gilt als sicher, dass Colombo denkt, dass es den Krieg gewinnen werde. Und obwohl die Medien, die auf Seiten der LTTE sind, sich sehr über die Notwendigkeit zu einem Dialog auslassen, gibt es keine Garantie dafür, dass die LTTE den Dialog auch wirklich möchte.

Auf alle Fälle werden die Rufe nach Friedensverhandlungen von Colombo als verkappte Stellungnahmen pro LTTE abgetan. Der Staat weigert sich, sich das lästige Einfordern der Menschenrechten noch länger anzuhören. Den westlichen Aktivisten wird gesagt, dass sie nicht über einen bestimmten Linie hinausgehen könnten. Und wenn sie dies machten, würde man rasch darauf zu reagieren wissen.

In Sri Lanka scheint es, dass die beiden hauptsächlichen Anti-LTTE Wortführer, der vorherige, tamilische Tiger-Kommandant Karuna sowie sein Abgesandter und gleichzeitig Ministerpräsident der Östlichen Provinzen, Minister Pillayan, sich versöhnt haben. Leute, die im Osten wohnen, sagen, dass Karuna sich künftig um die Geschäfte der Partei kümmern wird, während Pilalayan sich um die Geschäfte, die sich auf die Provinzregierung beziehen, kümmern werde. Ein Zweckbündnis also.

Wie derweilen bekannt geworden, suchen die Männer von Karuna 300 desertierte LTTE-Kader, von denen sie glauben, dass sie sich in Colombo verstecken. Sie versuchen, sie mit Hilfe der Sicherheitskräfte in den tamilischen Vierteln der Hauptstadt aufzuspüren.

Zur gleichen Zeit scheint sich Sri Lanka nicht sonderlich damit zu beeilen, das politische Paket zu enthüllen, welches selbst für die gemäßigten Tamilen – im Falle einer Kapitulation der LTTE – für alle Beteiligten akzeptabel wäre.

Mittwoch, 26. April 2008

dpa – Die Europäische Union hat bei einer Konferenz der Justiz- und Innenminister der Gemeinschaft beschlossen, die Nutzung des Internets durch terroristische und bewaffnete Gruppen der Welt, einschließlich der LTTE, zu verbieten.

Die Entscheidung wurde bei einer Konferenz der Justiz- und Innenminister erreicht. Es ist kein Geheimnis, dass Terrororganisationen mittels des Internets Spenden einwerben und Propaganda treiben. Das Treffen fand in Luxemburg statt.

Die Einigung spiegelt die wachsende Sorge wider,  das Internet könnte ein wichtiges Werkzeug für Möchtegern-Terroristen werden und macht die Verteilung terroristischer Propaganda durch das Internet zum Zwecke der Rekrutierung, Ausbildung und des Bombenbaus zum Straftatbestand. Es wurde entschieden, alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anzuhalten, Gesetze zu beschließen, um Terroristen und bewaffnete Gruppen an der Nutzung des Internets zu hindern. Die Minister stellten einstimmig die Absicht fest, kriminelle Machenschaften von terroristischen Organisationen mit Hilfe des Internets zu unterbinden.

Die neuen Regeln sind darauf gerichtet, terroristische Verbrechen unter Ländern mit unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen mit Terrorismus zu kodifizieren, mit dem Ziel, Radikalisierung zu verhindern und die Polizei dabei zu unterstützen, Verdächtige in grenzübergreifenden Ermittlungen zu verfolgen und zu verhaften.

Die Minister teilen in einer Stellungnahme mit, die Initiative werde dazu beitragen, „unser Rechtssystem in der gesamten EU mit den passenden Mitteln auszurüsten, um Kriminelle der Gerechtigkeit zuzuführen, die gewalttätige Propaganda und terroristische Taktiken und Instruktionen zur Herstellung und Nutzung von Bomben und Sprengstoff verbreiten, um andere dazu anzustacheln, terroristische Akte zu begehen.“

Berlin – Die srilaniksche Diaspora in Europa ist fest entschlossen, die Gräueltaten der LTTE-Terroristen der Weltöffentlichkeit gegenüber aufzudecken. Nach vorangegangenen, umfangreichen Demonstrationen in London und Paris, fand am 26. Juli eine solche Kundgebung gegen die srilankische Terrorgruppe LTTE, die „Befrieungstiger von Tamil Eelam“ und ihren berüchtigten, ebenso publicityscheuen wie skrupellosen Anführer Velupillai Prabakaran in Berlin statt. Nach Angaben der – sowohl von Tamilen als auch von Singhalesen betriebenen – Initiative „Sri Lanker gegen LTTE-Terror – Deutschland“, folgten etwa 1200 Menschen dem Aufruf zum Protest in der deutschen Hauptstadt, darunter auch viele Deutsche, denen das Schicksal des Inselstaates am Herzen liegt, und die aus allen Teilen der Bundesrepublik zusammen gekommen waren.

Gegen 13 Uhr bewegte sich der Demonstrationszug vom Alexanderplatz, Berlin Mitte aus, über „Unter den Linden“ bis hin zum Brandenburger Tor und schließlich bis Tiergarten und hinein in die Scheidemannstrasse – gegenüber dem Bundestag. Entlang des Weges verteilten die Demonstranten Flugblätter, auf denen über ihr Anliegen informiert wurde.

Die Demonstranten riefen auch in Sprechchören die Bundesregierung dazu auf, gegen die LTTE und vor allem gegen deren Tarnorganisationen vorzugehen, die unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit agieren, und die so gesammelten Spenden an die Terrororganisation zum Waffenkauf weiterzuleiten.

Mehrere dieser Organisationen, die allesamt auch auf deutschem Boden agieren, sind in Europe und der Welt, zum Teil nach spektakulären Zugriffen durch die Polizei und Behörden, dieser Tätigkeit überführt, darunter die TRO (Tamil Rehabilitation Organisation), die TYO (Tamil Youth Organisation) sowie die TCC (Tamil Koordination Commitee).

Und auch in Deutschland wurden in den letzten Jahren mehrere Fälle bekannt, wo hier lebende Tamilen von separatistisch orientierten Landsleuten erpresst wurden, Geld an die Terrororganisation in Form von regelrechten Steuern abzutreten.

Die Demonstranten forderten die Bunderegierung dazu auf, das bereits bestehende Verbot dieser Organisationen durch die EU auch rigoros in Deutschland anzuwenden, um so endlich den Geldstrom versiegen zu lassen, der die Terrororganisation am Leben erhält.

Der Bundesinnenminister wurde aufgefordert, die Strafverfolgung dieser Tarnorganisationen zu initiieren und mehr Mittel für die Überwachung und Ermittlung zur Verfügung zu stellen.

Übersetzt aus der englischen Webzeitung South Asia Media Net 9.7.08

Antalya – Der Stabschef der türkischen Armee, General Yasar Buyukanit hat am Dienstag gesagt, die Terrororganisation PKK/Kongra-Gel beliefere die Tamilentiger in Sri Lanka mit Waffen. Er sagte weiter, Terrorismus sei die größte Bedrohung von Frieden und Sicherheit im Zeitalter der Globalisierung. Die PKK ist eine Organisation, die für einen separaten Staat der Kurden in den kurdischen Regionen der Türkei, des Irak und des Iran kämpft und durch das US Außenministerium auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt wurde.

Als Sprecher beim „Silk Road 2008 General/Admiral Seminar“, das in der Mittelmeerprovinz von Antalya stattfand, sagte Buyukanit, es sei unmöglich, Terrorismus auf nationaler Ebene mit nationalen Strategien zu bekämpfen. „Internationale Zusammenarbeit hat sich zu einer grundsätzlichen Voraussetzung im Kampf gegen Terrorismus entwickelt,” teilte Buyukanit Kommandeuren aus verschiedenen Staaten mit. „Ich denke, dass wir alle übereinstimmen, dass der Terrorismus die ernsteste Krankheit des 21. Jahrhunderts ist, selbst wenn wir uns nicht auf eine Definition einigen können,“ sagte er.

Buyukanit sagte, kein Typus des Terrorismus könne als legitim angesehen werden, ohne Ansehen der Ideale der betreffenden Organisation. „Mehr als das, selbst Tendenzen, den Terrorismus zu legitimieren, sind nicht hinnehmbar,“ sagte er. Buyukanit sagte, Bemühungen von Diplomatie, Geheimdiensten, Wirtschaft, Finanzwesen, Presse und Gesetzgeber seien im Kampf gegen den Terrorismus so wichtig wie militärische Methoden, da sich terroristische Organisation wie internationale kriminelle Organisationen verhielten und sich mit kriminellen Aktivitäten wie Drogen- und Menschenhandel, Geldwäsche, kriminellen Geschäften, Schmuggel und Entführung befassten. „Die terroristische Organisation PKK/Kongra-Gel ist zum Beispiel verantwortlich für 80 Prozent des Heroinschmuggels nach Europa, Erpressungen in verschiedenen europäischen Ländern und sogar den Verkauf von Waffen an terroristische Organisationen wie die Tamilentiger in Sri Lanka. Das ist alles relevant, wenn man die Aktivitäten von Terrororganisationen auf internationaler Ebene betrachtet,“ sagte er.

Übersetzt aus der englischen Tageszeitung Daily Mirror 9.6.08

London - Die in London ansässige Menschenrechtsgruppe Amnesty International (AI) hat die LTTE aufgefordert, sich an die internationalen Gesetze zu halten und Menschenleben zu respektieren. Die Stellungnahme kam in der Folge von Bombenanschlägen auf öffentliche Busse in Moratuwa und Kandy letzte Woche. Die Behörden beschuldigen die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) der Anschläge. Während keine andere Gruppe öffentlich die Verantwortung für die Anschläge übernommen hat, zeigen sie deutlich die Handschrift der LTTE.

Wenigstens 23 Menschen wurden bei den beiden Bombenanschlägen in Sri Lanka getötet und viele andere wurden verletzt. Die jüngste Serie der Anschläge zeigen ein Muster von willkürlichen und unterschiedslosen Anschlägen im Süden, indem sich der Konflikt im Norden intensiviert, teilte AI in ihrer Stellungnahme mit.

Amnesty International hat wiederholt die Untaten der LTTE, einschließlich der Morde an Zivilisten, Geiselnahmen, Folter und anderer Verbrechen, verurteilt und gefordert, dass solche Verbrechen ein Ende finden und die Verantwortlichen in Übereinstimmung mit internationalen Gesetzen vor Gericht gestellt werden. „Amnesty International ruft ebenfalls die LTTE und andere bewaffnete Gruppen auf, sich an die Regeln der internationalen Gesetze zu halten und das Zivilleben zu respektieren. Amnesty International fordert ein unmittelbares Ende der Angriffe auf Zivilisten.“

Weil der Konflikt im Norden derzeit intensiver wird, ruft Amnesty International die srilankische Regierung dazu auf, sicherzustellen, dass sich die Sicherheitskräfte an die srilankischen Verpflichtungen unter den internationalen Menschenrechten und humanitären Gesetzen halten und besonders sicherstellen, dass die Zivilbevölkerung zu jeder Zeit geschützt ist.

Tamilische Familien in Kanada und Großbritannien bedroht

New York, 15. März 2006 – Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE oder Tamilentiger) unterziehen srilankische Tamilen, die in Kanada, Großbritannien und anderen westlichen Staaten leben, der Einschüchterung, Erpressung und manchmal auch Gewalt, um einen sicheren Strom von Geldmitteln für ihre Operationen in Sri Lanka sicherzustellen und Kritik an ihren Menschenrechtsverletzungen zu unterdrücke, teilte Human Rights Watch in einem heute herausgegebenen Bericht mit.

Der 45-seitige Bericht „Funding the Final War“: LTTE Einschüchterung und Erpressung in der tamilischen Diaspora beschreibt, wie Vertreter der LTTE und der LTTE nahestehende Gruppen unter den tamilischen Gemeinschaften im Westen ungesetzlichen Druck ausüben, um sich finanzielle Zusagen zu sichern. Den Menschen werde gesagt, falls sie die betreffende Summe nicht zahlten, würden sie nicht nach Sri Lanka zurückkehren können, um Familienmitglieder zu besuchen. Andere würden gewarnt, mit ihnen „würde man fertig“ oder ihnen „würde eine Lektion erteilt“. Ein Geschäftsmann in Toronto sagte, nachdem er sich geweigert habe mehr als 20 000 kanadische Dollar zu zahlen, hätten LTTE Vertreter Drohungen gegen seine Frau und seine Kinder ausgestoßen.

„Die Tamilentiger exportieren den Terror des Krieges zu den im Westen lebenden Tamilen“, sagte Jo Becker, die Autorin des Berichts. „Viele Mitglieder der Diaspora unterstützen die Tamilentiger aktiv, aber die Kultur der Angst ist so stark, dass selbst Tamilen, die dies nicht tun, fühlen, dass sie keine andere Wahl haben, als zu zahlen.“

Fast ein Viertel der tamilischen Bevölkerung Sri Lankas floh während der 19 Jahre der aktiven Kriegsführung zwischen den Tamilentigern und der srilankischen Regierung aus dem Land und schaffte damit eine tamilische Diaspora von 600 000 bis 800 000 Menschen weltweit. Nahezu die Hälfte dieser Menschen ist in Kanada und Großbritannien ansässig; andere Länder mit einer signifikanten tamilischen Bevölkerung schließen Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Australien ein. Viele dieser Menschen oder ihre Verwandten mussten Menschenrechtsverletzungen durch die singhalesisch dominierte srilankische Regierung ertragen und unterstützen offen die LTTE.

Ende 2005 starteten die Tamilentiger eine aggressive und systematische Spendensammlungskampagne in Kanada und Teilen von Europa, um Einzelpersonen und Unternehmer in der tamilischen Diaspora dazu zu bringen, Geld für etwas zu geben, was sie als Endkampf zwischen den Tamilentigern und der srilankischen Regierung bezeichnen. Die Spendensammlungskampagne traf zeitlich zusammen mit der Eskalation der Angriffe der LTTE gegen die srilankischen Streitkräfte, die den seit vier Jahren bestehenden Waffenstillstand bedrohen.

In Toronto, der Heimat der Mehrheit der kanadischen Tamilen, erpressen LTTE Vertreter Familien typischerweise um 2500 bis 5000 kanadische Dollar, während manche Geschäfte aufgefordert wurden, bis zu 100 000 kanadische Dollar zu zahlen. In London werden manche Familien aufgefordert, 2000 britische Pfund zu zahlen, und Geschäftsleute werden um Beträge zwischen 10 000 und 100 000 britische Pfund angegangen. Tamilen in Norwegen und Frankreich berichten, sie würden um ähnliche Beträge erpresst.

Tamilen, die sich nicht in der Lage sehen, zu zahlen, sagten, sie seien von den Spendensammlern der LTTE angewiesen worden, sich das Geld zu leihen, ihre Kreditkarte zu belasten oder sogar eine Hypothek auf ihr Haus einzutragen. Eine Person, die arbeitslos war, als er von den Tigern angesprochen wurde, wurde angewiesen, er könne sich mit einer Mahlzeit am Tag bescheiden, damit er den Tigern spenden könne.

Die Tamilentiger versuchen seit langem, die Kontrolle über Institutionen der srilankischen Tamilen im Westen zu erlangen, einschließlich der tamilischen Medien, Bürgerorganisationen und Hindutempel. 2005 hielt die LTTE zwei britische Tamilen wochenlang in Sri Lanka fest, bis sie zustimmten, die Kontrolle eines Londoner Tempels an eine der LTTE nahe stehende Gruppe abzugeben.

Journalisten und Aktivisten in der tamilischen Diaspora, die die Tamilentiger offen kritisieren oder als LTTE-feindlich wahrgenommen werden, werden zusammengeschlagen, erhalten Todesdrohungen, müssen sich gegen Schmutzkampagnen wehren oder mit erfundenen Strafanzeigen auseinandersetzen, die durch die Tiger oder ihnen nahe stehende Gruppen gegen sie gerichtet werden.

„Srilankische Tamilen im Weste fürchten, dass sie, wenn sie offen über die Verbrechen der Tamilentiger sprechen, sich selbst oder ihre Familien Risiken aussetzen,“ sagte Becker. „Trotz der Größe der Diaspora und des potentiellen Einflusses auf die Praktiken der LTTE haben die Drohungen, die Einschüchterung und auch die Gewalt der Tamilentiger jeden Dissens effektiv abgewürgt.“

Die Tamilentiger identifizieren ebenfalls Tamilen, die im Westen leben und nach Sri Lanka reisen, um Familienmitglieder zu besuchen und setzen sie systematisch unter Druck, wenn sie in die von der LTTE kontrollierten Gebiete im Norden Sri Lanka einreisen, um Spenden von ihnen zu erhalten. Der angesetzte „Satz“ ist oft 1 Dollar, 1 Pfund oder 1 Euro pro Tag für den Zeitraum, in dem sie im Westen gelebt haben. Personen, die seit Jahren im Westen leben, können so um Tausende von Dollars erpresst werden. Ihnen wird gesagt, sie könnten nicht wieder ausreisen, solange der geforderte Betrag nicht bezahlt sei. In manchen Fällen beschlagnahmt die LTTE den Reisepass, bis bezahlt wird.

Viele Tamilen, die in Kanada oder Europa leben, fürchten um die Sicherheit von Familienmitgliedern, die immer noch in Sri Lanka in Gebieten unter der Kontrolle der LTTE leben. Seit Beginn des Waffenstillstands von 2002 sind mehr als 200 Menschen, die meisten davon Tamilen, in Sri Lanka getötet worden, offensichtlich aus politischen Gründen. Die meisten der Morde werden den Tamilentigern zugeschrieben (Siehe „Politische Morde Eskalieren“).

Human Rights Watch rief die Behörden in Kanada und Großbritannien auf, stärkere Maßnahmen zu ergreifen, um die Mitglieder der tamilischen Diaspora von Gewalt, Einschüchterung und Erpressung zu schützen. Der Bericht fordert die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern aller Behörden zur Untersuchung von Erpressungen in Bezug auf die Tamilentiger, weiterhin öffentliche Informationsprogramme in der tamilischen Gemeinschaft, die Veröffentlichung der relevanten Gesetze und möglichen Beschwerdewege, die Einrichtung spezieller Hotlines für Erpressungsopfer und Treffen mit der tamilischen Gemeinde zur Diskussion der Besorgnis über die LTTE Aktivitäten.

„Dies ist nicht einfach eine Frage der Reaktion auf isolierte verbrecherische Taten, sondern des Schutzes des Rechts einer ganzen Gemeinde, ohne Angst zu leben,“ sagte Becker. „In einer multikulturellen Gesellschaft kann eine Regierung dies nicht einfach als tamilisches Problem behandeln. Dies ist ein kanadisches Problem und ein britisches Problem.“

Die Tamilentiger reagierten auf schriftliche Anfragen von Human Rights Watch bezüglich ihrer Spendensammlungen nicht.

Um auf diesen Bericht zu antworten, können Sie auch eine private Mail an HRW schicken.

„Während der letzten anderthalb Jahrzehnte gab es viele Vorfälle dieser Art, vor allem gegen Menschen, die Ideen die LTTE oder Kritik an der LTTE verbreiten… so regelmäßig geschehen diese Vorfälle, um die Gemeinde ruhig zu halten.“V. Loganathan, ein deutscher Tamile, der im November 2005 angegriffen wurde, nachdem er eine Gedenkfeier für einen im Norden Sri Lankas ermordeten LTTE Kritiker organisiert hatte.

„Ich habe früher offen gesagt, was ich fühle, aber inzwischen bin ich vorsichtig. Menschen, die sich offen äußern, geraten ins Visier, und so dauert ihre Arbeit nicht lange. Du startest etwas, Du willst Dich für die Menschenrechte engagieren, Du willst Änderungen herbeiführen, aber der Raum ist sehr begrenzt.“Tamilischer Aktivist in Toronto, Kanada.

„Die Kinder meines Bruders sind im Vanni (LTTE-kontrollierte Gebiete im Norden Sri Lankas). Die LTTE sammelt hier Geld und nutzt das Geld, um die Kinder auszubilden, dass sie mit der (Tiger) Armee kämpfen und sterben. Die Menschen, die das Geld einsammeln, haben hier ein gutes Leben und fahren Autos. Sie scheinen sich keine Gedanken zu machen, dass es die Kinder sind, die gezwungen werden, zu kämpfen und zu sterben.“Frau aus Toronto, die unter Druck gesetzt wird, eine monatliche Zahlungszusage an die LTTE zu leisten.

„Sie haben 2000 Pfund gefordert. Sie sagten: ‚Wenn Du zahlst, kannst Du nach Sri Lanka fahren und deine Familie besuchen. Wir geben Dir eine PIN Nummer. Die Nummer wird es Dir ermöglichen, Dich frei in Jaffna zu bewegen. Wenn Du hier nicht zahlst, wirst Du doppelt und dreifach zahlen, wenn Du nach Sri Lanka kommst.´ „- Londoner Tamile, der im August 2005 Besuch von LTTE Vertretern erhielt.

Übersetzt aus der englischen Webzeitung Sri Lanka Guardian 30. 11.07

Colombo – Ein Bericht, der im August 2007 unter dem Titel „Bericht des Innenministeriums und Königlichen Schatzamts zur Sicherheit zum Schutz des Wohlfahrtssektors (England und Wales) vor terroristischem Missbrauch und die Antwort der Wohlfahrtskommission auf die Beratungen“ durch die Wohlfahrtskommission in Großbritannien hat sich auf die Schließung der Tamil Rehabilitation Organisation in Großbritannien bezogen.

‚Wir sind ebenfalls effektiv eingeschritten, um den Besitz der Tamil Rehabilitation Organization (TRO) zu sichern, als unsere Untersuchungen ergaben, dass die Verwalter, falls überhaupt, wenig Kontrolle über die Geldmittel hatte, die für Hilfsprojekte nach Sri Lanka gesandt wurden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Vertreter der Hilfsorganisation mit den Befreiungstigern von Tamil Eelam (einer verbotenen Organisation unter dem Terrorgesetz von 2000) zusammengearbeitet hatten, um Entscheidungen zu fällen, wo die Geldmittel eingesetzt werden sollten,’ heißt es in dem Bericht.

Die Wohlfahrtskommission hatte vorher festgestellt, die TRO sei schlecht verwaltet und die Verwalter hätten wenig Kontrolle über die nach Sri Lanka gesandten Gelder. Die folgende Untersuchung infolge der Intervention hatte engere Verflechtungen der TRO mit der verbotenen LTTE ergeben.

Die Wohlfahrtskommission ist eine nicht-ministeriumsgebundene Regierungsabteilung, die unabhängig arbeitet und über 190 000 registrierte Stiftungen reguliert, Es gibt weiterhin rund 100 000 nicht registrierte  Stiftungen, die von verschiedenen Graden der Regulierung und Unterstützung durch die Kommission abhängig sind.

Seit dem Schlag gegen die TRO haben ihre Aktivisten aus der Erste Reihe eine weitere Stiftung unter dem Namen „White Pigeon“ gegründet, die als der britische Arm der TRO im durch die LTTE kontrollierten Vanni arbeitet. Der Gründer und gegenwärtige Vorsitzende von White Pigeon ist Dr. N Sathiyanoorthy, auch bekannt als Dr Moorthy, war der Vorsitzender der TRO in Großbritannien zur Zeit des regulatorischen Eingreifens der Wohlfahrtskommission, das zur Schließung führte.

Botschaft Sri Lankas in den USA, deutsche Übersetzung

Das Statement der srilankischen Delegation bei der sechsten Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf am 21. September 2007 im Palais de Nations in Genf betonte die klare Entschlossenheit der Regierung, die heimtückische Praxis der Rekrutierung von Kindern auszurotten.

Shirani Goonatilleke, Direktorin für Rechtsfragen beim Sekretariat für die Koordination des Friedensprozesses, die für die Regierung von Sri Lanka sprach, erläuterte die Schritte, die unternommen wurden, um Kinder in bewaffneten Konflikte zu schützen. (Der Wortlaut der Stellungnahme folgt)

Radhika Coomaraswamy, Stellvertretende Generalsekretärin und Sondergesandte des Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten präsentierte heute dem Menschenrechtsrat in Genf ihren Bericht. Der Bericht schloss ihre Erkenntnisse anlässlich ihrer Vor-Ort-Besuche in Ländern mit laufenden Konflikten und die Erkenntnisse des Besuches ihres Sonderberaters Allan Rock im November 2006. Frau Coomaraswamy stellte fest, mit der vollen Zusammenarbeit der Regierung sei er in der Lage gewesen, alle Gebiete des Landes einschließlich des Nordens und Ostens zu bereisen, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen.

Coomaraswamy begrüßte die Stellungnahme durch die srilankische Delegation und lobte die durch die Regierung ergriffenen positiven Schritte. Sie betonte besonders die Annahme von Null Toleranz in Bezug auf die Rekrutierung von Kindern, die Entschlossenheit zur Umsetzung der Resolution 1612 des UN Sicherheitsrats und die Initiative, die durch die Einsetzung eines Komitees zur Untersuchung von Vorwürfen der Verwicklung bestimmter Elemente der Sicherheitskräfte in die mutmaßlichen Entführungen und Rekrutierung von Kindern durch die abtrünnige LTTE Gruppe, die Karuna Gruppe, ergriffen wurde.

Sie sagte, es sei ein unglücklicher Umstand; dass die LTTE sich nicht an die vollständige Freilassung von Kindern unter 18 Jahren halte, und stellte fest, das dies eine Zuwiderhandlung gegen anwendbares nationales und internationales Recht darstelle.

 

Dezember 2009
M D M D F S S
« Nov    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

RSS LTTEwatch

  • UN bestätigt Kontakt zu LTTE-Führern wegen Kapitulation
    Übersetzt aus der srilankischen Zeitung Daily Mirror vom 15. Dezember 2009 Colombo – Der UN-Unterstaatsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Sir John Holmes bestätigte in einem Interview mit der CNN-Reporterin Christiana Amanpour, dass die UN angeboten hatte, die persönliche Kapitulation von LTTE-Führern während der letzten Tage des Krieges zu gewähr […]
  • Finanzchef der TRO festgenommen
    Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten vom 15. Dezember 2009 Colombo - Dem srilankischen Geheimdienst CID ist es gelungen, den Chef des Finanzwesens der TRO (Tamil Rehabilitation Organisation) festzunehmen. Die Sicherheitskräfte nannte jedoch keinen Namen. Die Festnahme fand in Chunnakam in der Nähe von Jaffna statt. Der Mann soll persönlich dafür gesorgt hab […]
  • Sri Lanka will Beweise vorlegen, damit US-Behörden Rudrakumaran festnehmen
    Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo vom 12. Dezember 2009 Colombo – Um die Festnahme des mutmasslichen LTTE-Führers, des in New York lebenden Anwalts V. Rudrakumaran einzuleiten, hat die srilankische Regierung angekündigt, den US-Strafverfolgungsbehörden umfangreiches Belastungsmaterial zur Verfügung zu stellen. Dies kündigte der Sprecher d […]
  • Vermächtnis der LTTE: Minenräumung kostet Regierung Millionen
    Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten aus Colombo vom 7. Dezember 2009 Colombo – Um die 529 943 909 Quadratmeter Land im Norden, im ehemals von der LTTE besetzte Gebiet, das von Landminen und nicht explodierten Sprengsätzen verseucht sind zu entminen, gab die srilankische Regierung bislang rund 79 Millionen US-Dollar aus. dies berichtete heute der Minis […]
  • People’s Liberation Army: Neue tamilische Gruppe kündigt neuen Krieg an
    Übersetzt aus der britischen The Times Online, vom 7. Dezember 2009 Von Anthony Loyd Colombo – Eine marxistische Gruppe tamilischer Militanter mit angeblichen Verbindungen zur Palästinensischen Befreiungsorganisation sowie nach Kuba bereitet einen neuen Aufstand in Sri Lanka vor – sechs Monate, nachdem die Regierung den 26-jährigen Krieg gegen di […]
  • Gotabaya Rajapaksa: Kein Eelam durch die Hintertür!
    Übersetzung einer Transkription von Defence Web vom 1. Dezember 2009 Der Staatssekretär des srilankischen Verteidigungs-Ministeriums Gotabhaya Rajapaksa spricht in der Sendung “Hard Talk” über die Bedrohung einer internationalen Verschwörung, die gegen das Land arbeite. Sie tarne sich als Bestreben nach einem Regierungswechsel, in einer Zeit, in der sich auc […]
  • Vor Gericht: Tamil-Tiger-Unterstützer sagt aus, dass die LTTE seinen Vater tötete
    Von Stewart Bell von der kanadischen Zeitung „The National“ vom 1. Dezember 2009 Toronto – Ein Mann aus Toronto, der in den USA wegen Waffenschmuggels für die LTTE vor Gericht steht beschrieb dem Gericht heute, wie dieselbe LTTE seinen Vater ermordete. Thiruthanikan Thanigasalam, 43, sagte aus, dass er aus Sri Lanka nach Kanada geflohen war […]
  • Schweizerischer Bundesrat verbietet Tamil-Tigers Geldsammel- und Propaganda-Aktion
    Von der Pressestelle des Bundesamtes der Polizei vom 30. November 2009 Bern – Der Bundesrat will verhindern, dass von der Schweiz aus gewaltsame Auseinandersetzungen in Sri Lanka materiell oder ideell unterstützt werden. Er hat deshalb am Freitag beschlossen, der tamilischen Organisation LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) am „Heroes’ D […]
  • SL-Regierung greift nach LTTE-Geldern und -Besitztümern
    Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo vom 3. Dezember 2009 Colombo – Um an die Besitztümer der militärisch geschlagenen LTTE heranzukommen, sucht die srilankische Regierung Rat und Unterstützung vom Bundesanwalt. In einer Pressekonferenz sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Keheliya Rambukwella, dass die Geheimdienste und Sicher […]
  • UN loben Freilassung von Flüchtlingen in Sri Lanka
    Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo vom 24. November 2009 Colombo – Knapp ein halbes Jahr nach dem Ende des Bürgerkrieges Mitte Mai hat Sri Lanka UN-Angaben zufolge tausende tamilische Flüchtlinge in ihre Dörfer zurückkehren lassen. Der UN-Hilfskoordinator John Holmes berichtete nach einem Besuch der Flüchtlingslager im Noten der Insel am […]