Seit 25 Jahren führen die „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ kurz: LTTE, einen blutigen Krieg gegen den srilankischen Staat und seine Bürger. Vordergründiges Ziel: Die Loslösung des Nordens von Sri Lanka und die Gründung eines eigenen Staates („Eelam“) auf etwa 40% der Inselfläche.
Bisher sind etwa 70 000 Menschen ums Leben gekommen. In den von der LTTE besetzten Gebiete im Nordern herrscht ein unvorstellbar grausames Terrorregime unter Velupillai Prabhakaram und seiner Clique, die auch verhinderte, dass internationale Hilfsangebote nach dem Tsunami bei der Bevölkerung ankamen.
Die LTTE hatte beim Tsunami vom Dezember 2004 große Verluste erlitten – die sie in der Folge mit Zwangsrekrutierungen zumeist jugendlicher Tamilen aus den von ihnen besetzten Gebieten im Norden des Landes wettzumachen sucht.
Der vor sechs Jahren unterzeichnete Waffenstillstand wurde von der srilankischen Regierung Anfang Januar aufgekündigt. Seither nehmen auch die berüchtigten Selbstmord-Bombenanschläge der LTTE im Süden Sri Lanka wieder zu, denn die LTTE fühlt sich von den srilankischen Streitkräften bedrängt. Bei jüngsten Anschlägen auf öffentliche Verkehrsmittel im Süden der Insel kamen fast 100 Zivilisten ums Leben.
Das amerikanische FBI schätzt die LTTE als eine der gefährlichsten und tödlichsten Extremistengruppen ein, die viele andere, darunter auch Al Quida, „inspiriert“ hätten.
Amnesty International hat wiederholt die Untaten der LTTE, einschließlich der Morde an Zivilisten, Geiselnahmen, Folter und anderer Verbrechen, verurteilt und gefordert, dass solche Verbrechen ein Ende finden und die Verantwortlichen in Übereinstimmung mit internationalen Gesetzen vor Gericht gestellt werden.
Die LTTE ist wohl die einzige Terrororganisation weltweit, die über eine eigenen Luftwaffe sowie Marine verfügt, außerdem über modernste Waffenarsenale. Möglich wird dies durch scheinbar humanitär ausgerichtete Hilfsorganisationen in über 50 Ländern, die von der tamilischen Diaspora weltweit Gelder eintreiben.
Bis zu 300 Millionen Dollar sammeln die Tiger demnach pro Jahr im Ausland ein, zwischen 80 und 90 Prozent ihres Gesamtetats. Zahlen müssen die Exil-Tamilen; Privathaushalte wie Geschäftsleute sind die Geldquelle Nummer eins. Selbst Mittellose werden, etwa in London, noch um 40 Pfund im Monat angegangen, während von den tamilischen Hütern eines kanadischen Hindu-Tempels sogar erwartet wurde, dass sie umgerechnet 700 000 Euro aufbringen – als ‘Spende für den letzten Krieg’.
Etwa jeder vierte Tamile lebt im Ausland, demnach beträgt die Zahl der potentiellen Spender an die 800 000. Die größte Diaspora befindet sich in Kanada (etwa 250 000 Personen), gefolgt von Indien (150 000), Großbritannien (110 000), Deutschland (50 000), der Schweiz, Frankreich sowie Australien (jeweils 30 000). Die LTTE verlange normalerweise 20 Prozent der Einkünfte, heißt es. Tamilische Kulturvereine würden Geldeintreiber umherschicken und die Einnahmen auf Umwegen ins Tiger-Reich „Eelam“ transferieren.“ (Quelle: Der SPIEGEL)
„Nach dem verheerenden Sprengstoffanschlag tamilischer Terroristen auf das Luxushotel „Galadari“ in Sri Lankas Hauptstadt Colombo am Mittwoch morgen vergangener Woche scheint sicher: Die tonnenschwere Autobombe, deren Detonation 18 Tote und mehr als hundert Verletzte forderte, wurde auch mit Mitteln der deutschen Sozialhilfe finanziert.
40 000 tamilische Asylbewerber und Asylanten leben in Deutschland. Viele von ihnen spenden freiwillig oder unter Druck einen Teil ihrer Einkünfte der Auslandsorganisation „Welt Tamilen Verein“, die die Mittel für den Bürgerkrieg der „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) beschafft. „Ich muß jeden Monat einen Tageslohn als Befreiungssteuer spenden“, klagt Nadarajan X., 35, ein anerkannter Flüchtling, der in Berlin als Küchenhelfer arbeitet.“ (Quelle: Focus)
Wir hoffen, dass es dem LTTE-Kriegsherrn Velupillai Prabhakaram und seinen Schergen bald so ergeht, wie dem mutmasslichen bosnisch-serbischen Kriegsverbrecher Radovan Karadzic, der nach 13 Jahren Flucht nun endlich einer gerechten Strafe zugeführt werden kann.
Damit in der Zwischenzeit nicht vergessen wird, was das srilanikische Volk im Namen des LTTE-Terrors erleiden muss, haben wir diesen Blog ins Leben gerufen. Er wird künftig dokumentieren, was in der Presse über die Terrororganisation steht. Denn wir glauben, dass die einzige Waffe gegen Gewalt, Unrecht, Mord, Erpressung und Genozid „Öffentlichkeit“ heißt.
Dafür soll dieser Blog Plattform sein.
PS.: Fotos halten wir klein und möglichst unkenntlich: wir haben Erfahrungen gemacht mit den Methoden der LTTE…
Die LTTE watch Redaktion


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