Auch Norwegen unterstützt UN-Resolution gegen Sri Lanka

Veröffentlicht am 23. Februar 2012

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Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus Norwegen International Network vom 23. Februar 2012

Oslo – Auch Norwegen hat sich nun anderen Nationen bei der Forderung nach einer Untersuchung der zivilen Todesopfer in Sri Lankas langem und blutigen Bürgerkrieg angeschlossen. Die UN-Resolution will Antworten auf Fragen haben, unter anderem, was mit Tausenden von Menschen in den letzten Monaten des Krieges geschah.

Als der Krieg zwischen srilankischer Armee und LLTE schließlich im Jahr 2009 nach 27 Jahren endete, waren die meisten der Führungschicht der Guerillabewegung LTTE, die auch als die Tamil Tigers bekannt wurden, getötet worden. Genauso bis zu 40.000 Zivilisten und nun fordern die USA, Norwegen und einigen anderen Ländern von den srilankischen Behörden Rechenschaft dafür haben.

“Es gibt viele, die sich die drängende Frage stellen was mit ihren Angehörigen geschehen ist”, sagt Erik Solheim, Norwegens Minister für Entwicklungshilfe, gegenüber der Zeitung Aftenposten in der letzte Woche. Solheim diente auch als UN-Sondergesandter für Sri Lanka, während der Bürgerkrieg noch im Gange war.

Solheim sagte, die neue Regierung von Sri Lanka habe den Krieg gewonnen,”aber jetzt muss sie auch den Frieden gewinnen.”

Die UNO erwartet von Sri Lanka die Vorlage eines langfristigen Planes, wie Tamilen und Singhalesen in Ruhe auf der Insel Nation künftig zusammen leben können.

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