Übersetzt von der LTTEwatch-Redaktion aus The Island vom 28. Januar 2012
Von Shamindra Ferdinando
Colombo – Die Regierung behauptet, dass bankrotte politische Parteien und ein Teil der NGO-Gemeinschaft Überstunden machten, um das Land vor den bevorstehenden UN-Menschenrechtsrats-Sitzungen in Genf zu diskreditieren.
Die Regierung behauptet weiter, dass auch einige Journalisten in Sri Lanka an der Verschwörung gegen Präsident Mahinda Rajapaksa und seiner Regierung beteiligt seien.
Die anhaltende Welle der Protestaktion in Colombo und in einigen Teilen der nördlichen und östlichen Provinzen seien auf Geheiß derjenigen organisiert, die die Regierung vor ein internationalen Kriegsverbrecher-Tribunal hieven, erzählten Quellen der Regierungskoalition UPFA gegenüber The Sunday Island.
“Wir erwarten, dass sie weitere Proteste in den nächsten paar Wochen lancieren, vor den Genfer Sitzungen, die Ende Februar bis März 2012 steigen sollen”, sagten sie.
Diese Kritiker der Regierung hätten nicht der dreijährigen militärischen Offensive unterstützt, die die LTTE schließlich in die Knie zwang im Mai 2009, behaupten sie. Anstatt den Frieden der Nachkriegszeit zu schätzen, die Stabilität und den wirtschaftlichen Aufschwung, würden einige Politiker der UNP, der JVP und der TNA sowie einige ‘NGO-Gurus’ die Bemühungen der Regierung untergraben, monierten diesen Quellen.
Die JVP hat gestern Flugblätter in Batticaloa und in den Vororten verteilt, auf denen die dringende Notwendigkeit einer Zivilverwaltung in den nördlichen und östlichen Provinzen proklamiert wird. auf den Flugblättern wird auch behauptet, dass die Regierung lediglich versuche, tamilisch sprechenden Menschen zu täuschen, anstatt der Erfüllung ihrer gerechten Forderung für eine echte Dezentralisierung der Macht zu fördern.
Die Rebellengruppe innerhalb der JVP ist auch an einer Kampagne gegen die Regierung bezüglich der Menschenrechte engagiert. JVP Rebellen konzentrieren sich auf Jaffna und Vanni.
Das Militär zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass diejenigen, die wirklich gelitten hatten wegen des Krieges, sich niemals an der Unterstützung der laufenden Kampagne gegen die Regierung und das Militär beteiligen würden. Ein hochrangiger Offizier sagte gegenüber der Sunday Island, dass keiner derer, die nun Krokodilstränen für Tamil sprechenden Menschen vergießen, seinerzeit gegen die gewaltsamen Rekrutierung von Kindersoldaten, den Einsatz von Frauen für Kampfhandlungen und Selbstmord-Missionen vorgingen.
Die Rekrutierung von Kindern durch die LTTE kam zu einem Ende im Mai 2009, als Truppen die LTTE-Führung an den Ufern der Nanthikadal Lagune eliminierten, sagte er. Seitdem habe es keine einzige Entführung gegeben, fügten Quellen hinzu, und auch dass die Ex-LTTE Kämpfer, die nach der Rehabilitation entlassen wurden, heute ein friedliches Leben führen würden.
Über 11.000 Kader seien bisher entlassen worden, so dass nur ein paar hundert noch immer in Untersuchungshaft oder in der Rehabilitation seien.
Regierungs-Quellen betonten, dass diejenigen, die Sri Lanka wegen fehlender Rechenschaftspflicht schuldig sprächen, die Verantwortung seitens der TNA vergessen würden, was zum Eelam War IV geführt habe.
Die TNA ging so weit, zu erklären, dass die LTTE alleinige Vertreter der tamilisch sprechenden Menschen sei, sagten sie. Ein umfassender Bericht von einer EU-Wahlbeobachtermission unter Beachtung der Parlamentswahlen April 2004 hat gezeigt, wie die TNA aus seiner Beziehung mit der LTTE profitierte.
Sie forderten die in Colombo ansässigen diplomatische Vertretungen auf, den EU-Bericht durchzulesen und von der TNA eine Erklärung zu fordern.
“Der TNA darf nicht erlaubt werden, die tamilisch sprechenden Menschen und die internationalen Gemeinschaft wieder hinters Licht zu führen. Die TNA sollte aufgefordert werden, zu erklären, warum sie nicht gegen den LTTE Rückzug aus dem norwegisch-geführten Friedensprozess im April 2003 protestierten und warum sie damit die Weichen für den Eelam War IV stellten”, sagten die wie immer anonymen Quellen des Autors.







Veröffentlicht am 29. Januar 2012
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