Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo vom 3. November 2009

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"K.P." verrät gerade in Verhören das internationale Terrornetzwerk der LTTE, das er aufgebaut hatte

Colombo – Kumaran Pathmanathan alias „K.P.“, Nachfolger des im Mai getöteten LTTE-Führers V. Prabhakaran, der seit Anfang August in srilankischer Haft sitzt, hat weitere Details über insgesamt 57 Top-Eelamisten enthüllt, die das internationale Netzwerk der LTTE leiten.

Bis jetzt hatte man diese Namensliste nicht enthüllt. Unter jenen, die auf dieser Liste genannt werden, sind: Der Chef des internationalen LTTE-Nachrichtendienstes Kadiragamarthambi Aravindan, ein Ingenieur mit Wohnsitz in den USA, Rajandran Balasingham, der Chef der tamilischen Welt-Eelam-Jugendorganisation „Anduwelman“, Cheriyan Rudramurthi in Kanada, G. Ilango in Großbritannien, V. Ilangapillai in Kanada, Arjun Ediriweerasingham, Winipara alias Ranjitzh Fernando, Jegan Mohan in Schweden, Jeyachandran und Thediyawan in Norwegen, Thagenlingam in Malaysien, James Karunakaran in London, Sadiyan Kumaran in Australien, Lucas Balasingham ebenfalls in Kanada, der Bruder des Eelam IGP, Maniwannan und Verangam in Paris, Nadarajah Mathienthiran ebenfalls in Frankreich, Palendira Mathinan in Australien, David Puwathapillai in Kanada, Raj Rajaratnam in den USA und Ragaman in Australien. Es wurde auch bekannt, dass ein früherer srilankischer Schatzmeister und ein früherer Generalstaatsanwalt ebenfalls in diesem Netzwerk sind. Mathienthiran steht in Paris derzeit u.a. wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation (LTTE) vor Gericht.

„K.P.“ hat auch enthüllt, dass diesen LTTE-Netzerkern nicht nur die Aufgabe haben, für die LTTE in der jeweiligen Diaspora Spenden einzusammeln sowie sich u.a. um die LTTE-Propaganda-Websites zu kümmern. Sie hatten außerdem den Auftrag, sich aktiv als Lobbyisten für die LTTE bei ausländischen Regierungen und Parteien zu betätigen. Seit dem besagte Liste bekannt wurde, hätten einige der genannten Tiger-Aktivisten ihrer öffentlichen Tätigkeiten deutlich zurückgefahren sagen Sicherheitskräfte.