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Kommentar von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo
Herr Solheim – Sie haben Anteil an diesen Verbrechen gegen die Menschheit!
Colombo – Es ist heute ein offenes Geheimnis, wie die frühere Präsidentin Chandrika Kumaraqthunge, ihr Premier Ramil Wickramasinghe und die Friedensstifter der srilankischen Regierung während des so genannten Friedensabkommens von 2002 von der LTTE und Norwegen zum Narren gehalten wurden.
Alle, die zu der Zeit bei den Friedensgesprächen engagiert waren, musste sich vermutlich in tiefem Schlaf in Solheims Schoß haben! Oder wie sonst konnte es denn sein, dass ihnen solche Deals wie der mit Eritrea entgehen konnte? Und dies ist nur einer von einer Menge ähnlicher Deals! Die Wickramasinghe-Regierung glaubte zu der Zeit offenbar wirklich alles, was Norwegen Sri Lanka durch Solheim wissen ließ.
Und Solheim wusste, dass er sich nicht besonders anstrengen musste, um sein wahres Interesse vor einer tragischen Figur wie Wickramasinghe zu verheimlichen.
Die westliche Welt mag Marionetten wie Wickramasinghe, um sich entwickelnde Nationen besser zu kontrollieren und dahin bringen zu können, dass sie ihren Befehlen ohne große Fragereien gehorchen. Sie hassen geradezu politische Führer mit eigener patriotischer Identität und mit eigenen Visionen für die Entwicklung ihre Länder.
Wir fragen uns wirklich, ob die Wickramasinghe-Regierung zu der Zeit nichts von solchen Deals wusste oder ob sie sich einfach dafür entschied, um des politischen Vorteils und Friedens willen solche Deals zu ignorieren und damit nicht dem nationalen Sicherheitsinteresse von Sri Lanka den Vorrang zu geben.
Es ist jetzt bekannt, wie sehr man die srilankischen Politiker damals bearbeitet hat, damit sie das wahrhaft schreckliche Verhalten der LTTE „schluckten“, als es um die Frage der „nationalen Sicherheit“ ging.
Obwohl Solheim der so genannte “Repräsentant des Vermittlers” während der Friedensgespräche war, ist es heute als erwiesen zu betrachten, dass er bei seiner Aufgabe keinesfalls neutral vorging.
Von Zeit zu Zeit wurden hinsichtlich Solheims Verhalten eine Anzahl Fragen aufgeworfen. Von den vor kurzem erfolgten Ereignissen her sollen nur zwei erwähnt werden: Die erste betraf Solheim als „Vermittler“, welcher den Kontakt zwischen der UN und „K.P.“ hergestellt hatte, als sich der Krieg in Sri Lanka in seinen letzten Phasen befand.
Die zweite betraf Solheim, der als erster eine UN-Untersuchung wegen eines offenbar manipulierten Videos verlangte, das der dubiose Channel 4 ausgestrahlt hatte; mit dem Ziel, Sri Lankas Ruf international zu beschädigen und einen Weg zu ebnen, um Sri Lanka vor den Internationalen Gerichtshof stellen zu können.
Gegenwärtig fragen wir, nachdem wir das Benehmen von Solheim insgesamt begutachtet haben, ob es nicht Solheim und Norwegen sind, welche vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden sollten, da sie einer terroristischen Vereinigung dabei geholfen haben, Waffen zu schmuggeln, und nichts unversucht ließen, diese Terrortruppe als „nicht soo gefährlich“ hinzustellen.
Sind es nicht Norwegen und einige westliche Nationen, welche vor einem UN-Tribunal stehen sollten, weil sie eine internationale terroristische Organisation unterstützt haben, welche Sri Lanka und seinen Menschen mehr als 30 Jahre so viel Schmerz zugefügt hat?
Es ist jetzt klar, dass Solheim im mehr im Interesse der LTTE, ja sogar mehr als im Interesse seines eigenen Landes gehandelt und sich jahrelang hinter einem Tarnnetz von “Friedensverhandlungen” versteckt hat.
Und die tumben sri-lankischen Politiker haben in der ganzen Zeit von nichts gewusst?
Solheims wahres Wesen tritt nun erneut ins Rampenlicht – wir kennen es schon von früher… Also was hat der feine „Herr Frieden“ aus Norwegen dieses Mal zu sagen?
Seltsamerweise reagiert er nicht so schnell, wie er es hinsichtlich des Channel4 Videos getan hat.
Wenn Solheim auch nur ein Hauch von Anstand hätte, wie es ein Politiker einer solch angesehenen Nation wie Norwegen eigentlich haben sollte, und wenn er Respekt gegenüber der Menschheit hätte, dann sollte er damit aufhören, andere zu belehren, und sich bei dem Volk von Sri Lanka öffentlich entschuldigen – und besonders bei jenen unschuldigen Kindern und Frauen, deren Leben im Namen eines illusorischen Eelam und eines künstlich verlängerten Krieges geraubt worden sind.
Herr Solheim – Sie haben einen gewaltigen Anteil an diesem Verbrechen gegen die Menschen Sri Lankas!

Kommentar von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo vom 30. September 2009

Colombo – Es ist heute ein offenes Geheimnis, wie die frühere Präsidentin Chandrika Kumarathunge, ihr Premier Ramil Wickramasinghe und die Friedensstifter der srilankischen Regierung während des so genannten Friedensabkommens von 2002 von der LTTE und Norwegen zum Narren gehalten wurden.

Alle, die zu der Zeit bei den Friedensgesprächen engagiert waren, musste sich vermutlich in tiefem Schlaf in Solheims Schoß befunden haben! Oder wie sonst konnte es denn sein, dass ihnen solche Deals wie der mit Eritrea entgehen konnte? Und dies ist nur einer von einer Menge ähnlicher Deals! Die Wickramasinghe-Regierung glaubte zu der Zeit offenbar wirklich alles, was Norwegen Sri Lanka durch Solheim erzählen ließ.

Und Solheim wusste seinerseits, dass er sich nicht besonders anstrengen musste, um sein wahres Interesse vor einer tragischen Figur wie Wickramasinghe zu verheimlichen.

Die westliche Welt mag Marionetten wie Wickramasinghe, um sich entwickelnde Nationen besser zu kontrollieren und dahin bringen zu können, dass sie ihren Befehlen ohne große Fragereien gehorchen. Sie hassen geradezu politische Führer mit eigener patriotischer Identität und mit eigenen Visionen für die Entwicklung ihre Länder.

Wir fragen uns wirklich, ob die Wickramasinghe-Regierung zu der Zeit nichts von solchen Deals wusste oder ob sie sich einfach dafür entschied, um des politischen Vorteils und Friedens willen solche Deals zu ignorieren und damit nicht dem nationalen Sicherheitsinteresse von Sri Lanka den Vorrang zu geben.

Es ist jetzt bekannt, wie sehr man die srilankischen Politiker damals bearbeitet hat, damit sie das wahrhaft schreckliche Verhalten der LTTE „schluckten“, als es um die Frage der „nationalen Sicherheit“ ging.

Obwohl Solheim der so genannte “Repräsentant des Vermittlers” während der Friedensgespräche war, ist es heute als erwiesen zu betrachten, dass er bei seiner Aufgabe keinesfalls neutral vorging.

Von Zeit zu Zeit wurden hinsichtlich Solheims Verhalten eine Anzahl Fragen aufgeworfen. Von den vor kurzem erfolgten Ereignissen her sollen nur zwei erwähnt werden: Die erste betraf Solheim als „Vermittler“, welcher den Kontakt zwischen der UN und „K.P.“ hergestellt hatte, als sich der Krieg in Sri Lanka in seinen letzten Phasen befand.

Die zweite betraf Solheim, der als erster eine UN-Untersuchung wegen eines offenbar manipulierten Videos verlangte, das der dubiose Channel 4 ausgestrahlt hatte; mit dem Ziel, Sri Lankas Ruf international zu beschädigen und einen Weg zu ebnen, um Sri Lanka vor den Internationalen Gerichtshof stellen zu können.

Gegenwärtig fragen wir, nachdem wir das Benehmen von Solheim insgesamt begutachtet haben, ob es nicht Solheim und Norwegen sind, welche vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden sollten, da sie einer terroristischen Vereinigung dabei geholfen haben, Waffen zu schmuggeln, und nichts unversucht ließen, diese Terrortruppe als „nicht soo gefährlich“ hinzustellen.

Sind es nicht Norwegen und einige westliche Nationen, welche vor einem UN-Tribunal stehen sollten, weil sie eine internationale terroristische Organisation unterstützt haben, welche Sri Lanka und seinen Menschen mehr als 30 Jahre so viel Schmerz zugefügt hat?

Es ist jetzt klar, dass Solheim mehr im Interesse der LTTE, ja sogar mehr als im Interesse seines eigenen Landes gehandelt und sich jahrelang hinter einem Tarnnetz von “Friedensverhandlungen” versteckt hat.

Und die tumben sri-lankischen Politiker jener Zeit haben in der ganzen Zeit von nichts gewusst…

Solheims wahres Wesen tritt nun erneut ins Rampenlicht – wir kennen es schon von früher… Also was hat der feine „Herr Frieden“ aus Norwegen dieses Mal zu den erneuten Vorwürfen sagen?

Seltsamerweise reagiert er nicht so schnell, wie er es hinsichtlich des Channel4 Videos getan hat.

Wenn Solheim auch nur ein Hauch von Anstand hätte, wie es ein Politiker einer solch angesehenen Nation wie Norwegen eigentlich haben sollte, und wenn er Respekt gegenüber der Menschheit hätte, dann sollte er damit aufhören, andere zu belehren, und sich bei dem Volk von Sri Lanka öffentlich entschuldigen – und besonders bei jenen unschuldigen Kindern und Frauen, deren Leben im Namen eines illusorischen Eelam und eines künstlich verlängerten Krieges geraubt worden sind.

Herr Solheim – Sie haben einen gewaltigen Anteil an den LTTE-Verbrechen gegen die Menschen Sri Lankas!

Übersetzt aus der sri-lankischen Tageszeitung The Island vom 28.September 2009

Von Shamindra Ferdinando

Erik Solheim, Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen, muss sich mehr und mehr unbequemen Fragen stellen.n stellen

Erik Solheim, Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen, muss sich mehr und mehr unbequemen Fragen stellen

 

Colombo – Untersuchungen enthüllen nun die Waffenbeschaffungswege der Tiger. Die norwegische Regierung hat der LTTE geholfen, Verbindungen mit Eritrea aufzunehmen, um Waffen, Munition und Ausrüstung aus China über eritreische Endverbraucher-Zertifikate und andere Dokumente, welche gebraucht werden, um „legal“ Waffen zu kaufen, zu erwerben. Dies berichten mehrere gut informierte Quellen.

Die Quellen besagen, dass die dreiseitige Vereinbarung von Norwegen schon in den Jahren 2002 bis 2003 erreicht worden war, als es Verhandlungen erleichterte, die vorgeblich darauf abzielten, den Krieg in Sri Lanka zu beenden. Die Quellen besagen außerdem, dass die im Augenblick stattfindenden Untersuchungen enthüllt hätten, dass Norwegen das Treffen zwischen eritreischen Repräsentanten und der LTTE eingefädelt haben.

Als Antwort auf Fragen von The Island sagten die Quellen, dass sich die damalige srilankische Regierung nicht der klammheimlichen Verhandlungen Norwegens zur Verstärkung der konventionellen Kampfkraft der LTTE bewusst gewesen sei. Die Quellen fügten hinzu, dass auch einige Mitglieder des LTTE-Verhandlungsteams direkte Verbindungen mit der eritreischen Regierung gehabt hätten. Weiter hieß es, dass die internationale Gemeinschaft die norwegische Rolle beim Destabilisieren eines UN Mitgliedsstaates untersuchen solle.

Die Befragung von Kumaran Padmanathan alias “K.P.” durch Sri Lanka seit über zwei Monaten habe den eritreischen Handel bestätigt.

Indien bemüht sich nun auch verstärkt, “K.P.” zu befragen, obwohl Neu Delhi Sri Lanka selbst niemals Zugang zu den LTTE-Terroristen, welche es während des so genannten 4. Eelamkrieges verhaftet hatte, erlaubte.

Über 90 % aller schweren LTTE-Ausrüstung, einschließlich einer Reihe von Artilleriekanonen sowie 14,5 mm Boden-Luft-Flak mit vier Läufen, welche die Armee in die Hände fielen, waren nach jüngsten Informationen chinesischen Ursprungs.

Die Quellen sagten, dass “K.P.” zwar selbst nicht fähig war, Licht auf derzeitige terroristische Operationen innerhalb Sri Lankas zu werfen, dennoch aber helfen konnte, das große internationale Netzwerk von noch tätigen LTTE-Anhängern, einschließlich der direkten Verwicklung Norwegens beim Unterstützen des Terrorismus offenzulegen. So hätten die Norweger der LTTE versprochen, einem künftigen LTTE-Regime dabei zu helfen, die Ressourcen des Nordens zu entwickeln, beispielsweise beim Fischfang aber auch bei Bohrungen nach Erdöl.

Die Quellen besagten weiterhin, dass die LTTE eritreische und auch nordkoreanische Endverbraucher-Zertifikate benutzte, um sich Waffen aus China zu beschaffen und ins Land zu schmuggeln, bevor die srilankische Marine acht dieser schwimmende Arsenale auf hoher See zwischen September 2006 und Oktober 2007 zerstörte und auf den Meeresgrund schickte.

Die Quellen enthüllten, dass die norwegische Botschaft in Colombo so weit gegangen sei, dass sie im Mai 2007 die malidivische Regierung direkt kontaktiert habe, als deren Küstenwache einen Trawler, welcher eine LTTE-Lieferung an Bord hatte, aufbrachte. Den Norwegern gelang es nicht, die Sri Krishna – das Boot, welches indischen Fischern gehörte – vor der Zerstörung zu retten. Der SLN- Nachrichtendienst bekam damals erstmals eine Gelegenheit, gefangene LTTE-Waffenschmuggler – ebenso wie den indischen Kapitän des Schiffes – zu befragen.

Der damalige norwegische Chefunterhändler Erik Solheim sei direkt in die Bildung der Eritriea-LTTE-Verbindung involviert, behaupten die Quellen. Ein Beamter sagte, dass das Entscheidende war, dass das reiche Norwegen ein Auge auf Sri Lankas Meeresressourcen geworfen habe, und die Minister, welche Sri Lanka bei den Verhandlungen repräsentierten, hätten nicht einmal geahnt, was hinter ihrem Rücken vor sich gehe.

Sir Lanka hat vor kurzem beschlossen, mit Eritrea diplomatische Beziehungen aufzunehmen, obwohl der frühere Marine-Chefadmiral Wasantha Karannagoda die engen LTTE-Beziehung zu „einem afrikanischen Land“ nach der Tötung des LTTE-Anführers Velupillai Prabhakaran am Ufer der Nanthikadal Lagune im Mai in einem Interview mit ITN enthüllt hatte. The Island hatte als erstes das ominöse afrikanische Land korrekt als Eritrea identifiziert.

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:

Inzwischen hat Norwegen offiziell und vehement gegen den Inhalt dieser Meldung Protest eingelegt; nichts davon entspreche der Wahrheit. So habe man nie mit der maldivischen Regierung Kontakt aufgenommen, schon gar nicht, um wegen eines von der LTTE gekaperten und zum Waffenschmuggel eingesetzten Trawlers zu intervenieren… Man bemängelte auch, das man vor der Veröffentlichung des Island-Artikels nicht um Stellungnahme gebeten worden war.

Übersetzt von der srilankischen Zeitung The Island vom 25. September 2009

von Shamindra Ferdinando

Colombo – Die Befreiung der gesamten Wanni-Region hat die Existenz eines Netzwerk von Fabriken enthüllt, welche von der LTTE errichtet wurden, um verschiedene Munitionsarten herzustellen, von 60 mm, 81 mm und 120 mm, bis hin zur selbst entwickelten „Samadanam 2005“ Rakete.

Quellen aus örtlichen Behörden erzählten The Island, dass fast die ganze Munitions-Maschinerie, welche die Armee östlich der A9 entdeckt hatte, chinesischen Ursprungs ist. So wurden Hunderte von Drehbänken im östlichen Wanni in Hochsicherheitszonen der LTTE entdeckt. Die LTTE hatte aber auch Claymore Minen selbst hergestellt.

Die Quellen beschrieben die Herstellungsmöglichkeit der LTTE für Munition als im Wesentlichen ein kritisches Element in der eigenen Gesamtstrategie. Ein Beamter sagte wörtlich: „Wir haben nichts, was dem gleich kommt.“

Er fügte hinzu, dass die LTTE keine festen Gebäude hatte, um sie unterzubringen – die Maschinen jedoch in einfachen Hütten untergebracht waren.

Die Quellen besagen, dass einige der Maschinen in der Nähe von Häusern von notleidenden Kindern aufgespürt worden sind. Selbst wenn sie die SLAF mit Hilfe der UAVs (Unbemannten Flugzeugen) identifiziert hätte, hätten die Flugzeug-Geschwader sie nicht bombardieren können, ohne dabei Zivilisten zu verletzen.

Die LTTE habe die Maschinen nach dem Waffenstillstandsabkommen vom Februar 2002 in den Norden gebracht hatte. Aber die meisten von ihnen wurden – wie man glaubt – hin gebracht, als die LTTE die Wiederaufbau- und Rehabilitierungsarbeit im Wanni nach dem Tsunami im Dezember 2004 dafür missbrauchte.

Sprengstoffe sowie eine Reihe anderer Zutaten – einschließlich von der LTTE dringend benötigter chemischer Substanzen – wurden in Indien beschafft und über die internationale Seegrenze an die westliche Küste des Wanni geschmuggelt, wie Quellen weiter berichten. Obwohl Indien einige dieser Vorräte abgefangen konnte – einschließlich Tonnen von Stahlkugeln um di eWirkung von Sprengsätzen zu erhöhen – schmuggelte die LTTE beträchtliche Vorräte hinein. Besagte Quellen sagen auch, dass in einem Fall Indien 7 ½ Tonne Stahlkugeln entdeckt hätte, und sie versicherten, dass der Kriegsausbruch im August 2006 eine Katastrophe verhindert hatte. Hätte die LTTE zwei weitere Jahre zur Bevorratung Zeit gehabt, dann hätte sie eine eigene, so große Kapazität in der Produktion gehabt, dass sie größtenteils autark gegenüber Importen gewesen.

Quellen besagen auch, dass beispielsweise die LTTE-Raketen-Eigenentwicklung „Samadanam 2005 eine Reichweite von ungefähr 2 Kilometer hatte. Zu einer Massenherstellung kam es zum Glück nicht mehr.

Übersetzt von der srilankischen Zeitung The Island vom 27.September.09

Von Shamindra Ferdinando

Colombo – Das Militär sagte heute, dass die LTTE die Kennerschaft ukrainischer Spezialisten bekommen habe, um die Seetiger zu stärken; insbesondere hinsichtlich Kampftechniken zu Wasser. Gut informierte Quellen sagten der Zeitung Sunday Island, dass ausländische Spezialisten ihre Erfahrung mit Elite-LTTE-Soldaten kurz nach dem Unterzeichnen des CFA, welcher durch die Vermittlung Norwegens im Februar 2002 zustande kam, geteilt hatten. Die ukrainische Gruppe von Militärspezialisten habe in der Zeit von 2002 bis 2003 das Wanni besucht. Die Quellen fügten weiter hinzu, dass man in weiten Kreisen glaube, dass Kumaran Padmanathan alias „K.P.“ für das Arrangieren des Programms verantwortlich war.

Ein Marinesprecher sagte, dass die LTTE geplant habe, die Operationen der Marine mit Hilfe der ausländischer Berater und neuer Taktiken zu konterkarieren. Die LTTE habe ihre Spezialeinheiten nach dem weit reichenden Ausbruch von Feindseligkeiten im Osten entfaltet, aber es war ihr nicht gelungen, die Marine in die Knie zu zwingen.

Wäre es ihr gelungen, so wäre die Marine beispielsweise nicht fähig gewesen, auf die Jaffna Halbinsel regelmäßige Vorräte zu liefern und zugleich den Schiffen, welche Vorräte für die LTTE Festungen nördlich von Mannar und Mullaitivu brachten, die Bewegungsfreiheit zu entziehen.

Die Quellen besagen, dass die LTTE auch militärische Ausrüstung erstanden habe, wobei einige osteuropäischen Ursprungs gewesen wären. Die Ausrüstung diente dazu, Spezialeinheiten auszustatten, welche die Aufgabe hatten, die Kampfbereitschaft der Marine zu lähmen. Als Antwort auf unsere Fragen sagten Quellen des Nachrichtendienstes, dass unter den Gütern, welche die Armee an der Wanni Front entdeckt habe, Tauchausrüstungen für kleine Einheiten gewesen seien. Die Quellen sagten, dass die LTTE eine enorme Menge Geld investiert habe, um die Dienste ausländischer Berater zu erlangen und Ausrüstung zu bekommen.

Das Militär sagte, dass während der kurzlebigen UNP-LTTE Flitterwochen die Regierung Ausländern ungehinderten Zugang zu dem von der LTTE gehaltenen Territorium erlaubt habe. Die Quellen sagten, dass die LTTE die lethargische Haltung der damaligen Regierung ausgenutzt habe, um ausländische Militär-Berater ins Land zu holen.

Wir haben kürzlich (am 4. September 2009) enthüllt, wie eine Gruppe japanischer Experten, welche nach dem Tsunami im Wanni angekommen waren, der LTTE geholfen hatte, ein besonderes Projekt zu starten, bei dem Unterwasserraketen abgeschossen werden sollten. Die Quellen sagten, dass dies bei der Befragung eines hohen LTTE-Soldaten, der jetzt in Haft ist, heraus kam. Die Sunday Island hat erfahren, dass die japanische Botschaft diese Frage mit der srilankanischen Regierung erörterte. Obwohl die Botschaft die heimlichen Verbindungen japanischer Nationalisten mit der LTTE nicht kannte, hatte sie sich darum gekümmert, Personen zu überprüfen, welche nach dem Tsunami im Dezember 2004 den Wanni besucht hatten. Die Quellen sagten, dass die Verdächtigen bereits identifiziert werden konnten.

Maßgebliche Quellen sagten, dass die Norweger etwas von den ukrainischen und japanischen Projekten gewusst haben mussten, bei denen es darum ging, die Kampffähigkeit der Seetiger zu steigern. Ein altgedienter Beamter sagte, dass das Isolieren von Jaffna nicht erreicht werden konnte, ohne der Trincomalee-KKS See-Nachschubsroute schweren Schaden zuzufügen. In Abwesenheit einer Nachschubsroute auf dem Land seit dem Juni 1990 und bei einer unangemessenen Ausstattung mit Flugzeugen, um eine „Luftbrücke“ aufrechtzuerhalten, war die Trincomalee-KKS Route für die auf der Halbinsel entfalteten Streitkräfte die lebenswichtige Versorgungslinie.

Ein Kommentar der srilankischen Zeitung The Island vom 25. September 2009

Colombo – Sri Lanka ist wegen seines erfolgreichen Krieges gegen den Terror Drohungen ausgesetzt und unter internationalen Druck gekommen. Dies ist in Hinblick auf Sri Lankas Größe und Einfluss sehr unverhältnismäßig. Vielleicht hat kein anderes kleines demokratisches Land von den globalen Mächten so viel Quälereien ertragen müssen.

Was ist Sri Lankas Verbrechen? Es hat trotz der USA, der EU und Norwegens den Terrorismus besiegt. Ein knochiger Chihuahua hat dem Ungeheuer des Terrorismus das Licht ausgeblasen, was die westlichen Doggen dazu gebracht hat, in ein Versteck zu flüchten, den Schwanz zwischen ihre muskulösen Beine geklemmt.

Sri Lankas Folterer haben ihre wahren Gesichter gezeigt. Sie haben vielleicht Prabhakaran und die LTTE verdammt wegen Verbrechen wie beispielsweise Drogenschmuggel, Waffenhandel, Massaker, gewalttätiger Unterdrückung von Dissidenten, dem Bombardieren von zivilen Zielen, Kinderrekrutierung usw. .. Aber jetzt wissen wir, dass ihre Opposition gegen die LTTE nur eine hohle Fassade war. Heute sind wegen der Niederlage der LTTE und der nachfolgenden Verhaftung von dessen selbsternannten neuen Führer „K.P.“ die Schmuggeloperationen der Terror-Organisation mit Waffen und Drogen zum Stillstand gekommen. Es gibt keine Massaker mehr und die Kinder sind im Norden und im Osten nicht mehr in Gefahr, entführt oder zwangsrekrutiert zu werden. Niemand stirbt gegenwärtig wegen des Konfliktes. Aber die früheren Kritiker der LTTE haben ihre Augen fest vor den Nutzen verschlossen, die es wegen der Befreiung des Volkes vom Terrorismus gibt, und auch vor der Notwendigkeit zu helfen, bei der Wiederansiedlung der vom Krieg Vertriebenen und beim Wiederaufbauen von deren Leben. Sie geben jetzt den IDPs Taschentücher zum Weinen, obwohl sie seinerzeit kein Wort des Protestes gegen Prabhakaran geäußert hatten, als der Zivilisten unter seinem Stiefel hielt. Sie gebrauchen offensichtlich die Notlage der IDPs als ein Instrument, um ihre düsteren Interessen voran zu treiben. Der Grund für ihre Bestürzung ist offenkundig und klar.

Einige Mitglieder der internationalen Gemeinschaft und ihre örtlichen Mitläufer wollten die Vernichtung der LTTE nicht, obwohl sie vorgaben, gegen den Terrorismus zu sein. Die westlichen Mächte haben Sri Lanka zu ihrem eigenen Spielplatz gemacht und unter dem Vorwand von Konfliktlösung ein Bein hier auf den Boden bekommen. ( Nebenbei: Der indische Außenminister Pranab Mukeherjee sagte im letzten Jahr, dass Indien keinen Spielplatz für internationale Spieler in seinem Hinterhof haben könnte…) Sie wollten den Terrorismus in Sri Lanka auf einer Ebene haben, mit der man umgehen kann. Separatisten, welche sich davor hüteten, für Eelam zu kämpfen, und kein Blut auf ihren exklusiven Händen haben wollten, erwarteten, dass Prabhakaran unter allen Umständen Eelam aus Sri Lanka herausmeißeln würde oder etwas erlangen würde, was als Trittbrett für die Teilung dienen könnte, wobei sie wollten, das Prabhakaran dann bei dem Prozess umkäme, so dass sie die Früchte seiner Arbeit genießen könnten.

Prabhakaran durchschaute diese Strategie und ermordete diese kleinmütigen, wenn auch gerissenen Elemente. Einige von ihnen haben die Tiger überlebt, aber sie sind ohne irgendein Mittel, welches dabei helfen könnte, dass sie ihren Traum verwirklichen können. Prabhakaran ist vorzeitig gestorben. Darum haben sie sich an ihre ausländischen Herren gewandt, welche begierig sind, in Indiens Hinterhof einen Spielplatz zu haben, um ihre gegenseitigen Interessen zu fördern. Zusammen sind sie unterwegs, um eine Umgebung zu schaffen, welche günstig für ein Comeback der separatistischen Kräfte ist. Eine Vorbedingung für den Erfolg ihres Projektes ist, dass ein Wechsel des Regimes zu Stande gebracht und eine Marionettenregierung eingesetzt wird. Zu diesem Zweck gehen sie äußerst schnell vor, um den Grund vorzubereiten, damit sie gegen die gegenwärtige Regierung Kriegsverbrechen vorbringen können. Es ist für sie ungünstig, dass sie ohne irgendeinen Beweis sind und eine sehr klägliche Figur abgeben, nun, da sie sogar versuchen, gefälschte Videos als Beweis für Kriegsverbrechen zu benutzen. Einige von ihnen versuchen, die Welt zum Narren zu halten, damit diese glaubt, dass die IDP Zentren im Wanni „Konzentrationslager“ sind, welche jenen in Nazi-Deutschland gleichen.

Wenn die Wohlfahrtsdörfer für die IDPs “Konzentrationslager” wären, dann wären sie ein klarer Beweis für Kriegsverbrechen. Und die erste Person, welche vor den Internationalen Kriminal-Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen gestellt werden sollte, wäre dann der UN Sekretär Ban Ki Mun. Denn die UN ist auch damit beschäftigt, diese „Konzentrationslager“ zu leiten!

In der Zwischenzeit versuchen die LTTE Unterstützer in Tamil Nadu die gegenwärtig stattfindende anti-Sri Lanka Kampagne anzukurbeln. Einige von ihnen haben behauptet, dass Sri Lankas Marine über 50 indische Fischer in den letzten zwei Wochen getötet habe! Sie verlangen, dass die Zentralregierung interveniert, um die indischen Fischer zu retten und ihr deren Raubzüge in srilankanischen Gewässern zu erleichtern!

Die Sri Lanka Marine hat diese Behauptung als eine offenkundig freche Lüge abgetan. Indische Politiker haben früh im Jahr 2007 gegen Sri Lanka etwas Ähnliches behauptet. Sie haben Sri Lanka das Verschwinden eines Trawlers mit Namen Sri Krishna und deren Besatzung zu Last gelegt. Später wurde das Schiff aufgegriffen, und zwar während es für die LTTE Waffen transportierte, und es wurde von der maledivischen Küstenwache in der Nähe der Malediven zum Sinken gebracht. Und der Mann, der zu der Zeit am Ruder stand, war ein Inder… Die LTTE hat später still und heimlich die Sri-Krishna-Mannschaft, die sie entführt und im Wanni festgehalten hatte, freigelassen. Soviel zu den Behauptungen der Politiker von Tamil Nadu und ihren grundlosen Tiraden gegen Sri Lanka…

Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten aus Colombo vom 21.September 2009

Colombo – Ein enger Vertrauter des Prabhakaran Nachfolgers Kumaran Pathmanathan alias „K.P“ konnte vom Staatssicherheitsdienst ( State Intelligence Services (SIS)) am Bandaranaike International Airport festgenommen werden. Der Mann, der als Ratnasekaram identifiziert wurde, arbeitete für „K.P.“ auf dessen privaten Schiffen als Ingenieur und gilt als enger Vertrauter. „K.P.“ soll eine ganze Flotte solcher privaten Schiffen sein eigen nennen. Ratnasekaram stammt ursprünglich aus Point Pedro im äussersten Norden der Insel. Ratnasekaram kam aus Singapore und wollte angeblich Verwandte in Colombo besuchen – die Polizei berichtet jedoch, dass man diese angeblichen Verwandten nicht habe auffinden können.

Die SIS übergab den „K.P.“-Kumpel an die Terrorist Investigation Abteilung (TID) zu weiteren Befragungen.

In Vavuniya kam es ebenfalls zu einem Vorfall in dem LTTE-Angehörige involviert waren. Dort konnten zwei weiblichen Angehörige der berüchtigten, so genannten Pistol-Gang der LTTE gestellt werden. Während eine der Frauen sich der Festnahme durch die Einnahme einer tödlichen Dosis Zyanid entzog, konnte die andere unversehrt gefasst werden.

Nach ersten Verhören führte die LTTE-Frau die Polizisten zu einem Erdversteck, wo mehrere Selbstmordbomberjacken und Sprengstoff sichergestellt werden konnte. Auch diese Frau wurde zwischenzeitlich der TID zu weiteren Befragungen überstellt.

Die IDPs (interne Flüchtlinge) auf dem Weg in die Heimat

Die IDPs (interne Flüchtlinge) heute, auf dem Weg in die Heimat

Von unserem Lttewatch-Korrespondeten in Colombo vom 20. September 2009

Colombo – Präsident Mahinda Rajapkasa hat den Vereinten Nationen zugesagt, alle durch den Bürgerkrieg unter der Gewaltherrschaft der LTTE vertriebenen, rund 250.000 Menschen bis spätestens Januar 2010 in ihre Heimatgebiete wieder an zu siedeln. Zunächst müsse aber sichergestellt werden, dass die Gebiete im Nordosten des Inselstaats von Minen geräumt seien und es zu keiner Gefährdung der Zivilisten komme, erklärte Präsident Mahinda Rajapaksa nach Gesprächen mit dem UN-Vertreter Lynn Pascoe, der sich gerade ein Bild von der Lage im Lande macht. Dazu müsse auch gewährleistet sein, dass sich unter den Flüchtlinge keine Terroristen verstecken können. Eine wichtigen Beitrag zur schnellen Wiederansiedlung würden die 10 Minenräumer leisten, die man kürzlich gekauft und dort eingesetzt seien. Man hoffe bezüglich des Minenräumens auf weitere Hilfe der internationalen Gemeinschaft.

Fast jeden Tag vermeldet die Armee weitere Funde von großen Mengen an Waffen-, Spreng- und anderem Kriegsmaterial, welches LTTE-Kader bei ihrer Flucht vor den anrückenden srilankischen Truppen im Norden vergraben hatten.

Weitere 5320 Personen aus den Flüchtlingslagern bei Vavuniya kehrten heute in ihre ursprünglichen Heimat-Dörfer zurück. Die etwa 1000 Familien, bestehend aus 845 tamilische sowie 155 singhalesische Familien werden in 28 Dörfern um Vavuniya wieder angesiedelt.

Mittlerweile gibt es in mehreren Orten eine Anzahl von Freiwilligen-Aktion zwischen wiederangesiedelten Tamilen und Angehörigen der Armee die Strassen und Plätze zu säubern und wieder Instand zu setzen.

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Seite an Seite beim Aufräumen:

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Truppen und tamilische Zivilisten.

Übersetzt aus Website adaderana.lk  vom 5. September 2009

Eine Polemik über den norwegischen Friedensunterhändler Eric Solheim von Gomin Dayasiri

Erik Solheim, derzeit norwegischer Minister für Entwicklungshilfe und Abgeordneter der Sozialistischen Linkspartei (SV), hat sich mit seinen Vermittlungsversuchen zwischen Regierung und LTTE wenig Freunde auf Sri Lanka gemacht - ihm wurde stets vorgehalten, zu große Nähe zu den LTTE-Terroristen zu haben. So bezeichnete er einst LTTE-Chef Prabahakaran als "guten Freund"...

Erik Solheim (li), derzeit norwegischer Minister für Entwicklungshilfe und Abgeordneter der Sozialistischen Linkspartei (SV), hat sich mit seinen Vermittlungsversuchen zwischen Regierung und LTTE wenig Freunde auf Sri Lanka gemacht - ihm wurde stets vorgehalten, zu große Nähe zu den LTTE-Terroristen zu haben. So bezeichnete er einst LTTE-Chef Prabahakaran (re) als "guten Freund"...

Colombo – Eric Solheim – Sie sind so durchsichtig wie der Kaiser in seinen neuen Kleidern, der auf den Straßen von Oslo eine Parade abhält!

Sie waren einst der Vermittler zwischen der srilankischen Regierung und den Tamil Tigers. Viele behaupteten, dass Sie parteiisch und voller Vorurteile waren – und noch immer sind. Ihre vor kurzem erfolgten Erklärungen in der Zeitung „Aftenposten“ bewahrheiten diese Vorurteile ohne jeden Zweifel.

Aftenposten zitiert: “Jetzt verlangt er (Solheim) von der UN, dass diese untersuchen soll, was in der letzten Phase des blutigen Bürgerkriegs in Sri Lanka wirklich passiert ist.” Warum haben Sie Ihr Verlangen auf die letzte Phase des Krieges beschränkt, Eric? Vielleicht kann er es immer noch nicht ertragen, sich die letzte Phase vor Augen zu führen, in der seine Sponsoren, die LTTE nämlich, böse verprügelt wurde. Die LTTE hat sich in ihren glorreichen Tagen auffällig angestrengt, ihn zum Chef-Vermittler zu machen, was er nutzte, um in der internationalen Arena Ruhm und Ehre zu erlangen.

Wahrlich, ein einseitiger Vermittler voller Vorurteile war er, der versagt hat und Schande auf den Ruf seines Landes brachte. Sri Lanka wird immer laut weinen in Gedanken an ihn und wegen dem peinlichen Schnitzer, den Chandrika und Ranil gemacht haben, als sie Eric Solheim einen so stolzen Platz in der Geschichte des Landes gaben!

Solheim sagte zu Aftenposten: “Es gibt überwältigende Beweise für Strukturen innerhalb des Staatsapparates, die hinter den Tötungen stehen.“

Gibt es nicht wesentlich überwältigendere Beweise für jenes Töten, das von der LTTE verursacht wurde? Warum scheuen Sie sich sogar davor zurück, etwas über diesen Aspekt auch nur nebenbei zu murmeln? Wahrscheinlich ist es Solheim ebenso wie der LTTE gelungen, sich selbst einzureden, dass die LTTE nicht tötet.

Hat Solheim die ganze Zeit über schwarzgetönte Linsen getragen, dass er so blind ist gegenüber all den Grausamkeiten, welche die LTTE in all den Jahren begangen hat? Ihre Forderung an die UNO, die Untersuchung nur auf die letzte Phase des Krieges zu beschränken, ist verständlich: damit Sie Ihre Seele retten können, da Sie selbst den Terrorismus in große Höhen befördert haben, indem Sie den Terroristen viele Erleichterungen verschafften. Warum hat Solheim sich nicht über die Grausamkeiten der LTTE in allen Phasen des 30-jährigen Krieges beklagt? Im Geist von Solheim waren das – Krieg hin oder her – keine Verbrechen!

Sicherlich wussten auch Sie von den Kindersoldaten. Kinder, die zwangsweise aus den Armen ihrer klagenden Mütter gerissen wurden, um die geleerten Reihen der Tigerstreitkräfte zu füllen. Mütter wurden in Haft gehalten, bis sich ihre Kinder „freiwillig“ ergaben und unter Zwang zustimmten, die LTTE-Kampfuniform zu tragen. Wo waren Sie, Eric, inmitten jener Menschenrechtsverletzungen, welche in der Tat von der LTTE während der letzten Kriegsphase beschleunigt wurden? Nicht ein Wort von Ihnen über jene grässlichen Taten an Ban Kin Mun. Solheim sieht nicht; er hört nicht – und er spricht nicht über die grausame LTTE.

Haben Sie die UN Resolution Nr. 1612 über Kindersoldaten und die Beweise gegen die LTTE vergessen? Den Sicherheitsbericht über Kinder in Bewaffneten Konflikten mit der Entdeckung, dass die „LTTE weiterhin Kinder benutzt und rekrutiert“? Haben Sie je bei der UN etwas über die Kindersoldaten der LTTE berichtet, trotz der UN Resolution und den folgenden Entdeckungen gegen die LTTE, an welchen Norwegen teilhat – während doch der Kinderschutz ein Thema ist, über das Norwegen immer gerne salbadert? Taub, Stumm und Blind – sollten so, Solheim, Ihre Vornamen lauten?

Haben Sie wirklich nie davon gehört, dass die LTTE gnadenlos tamilische Zivilisten tötete, welche versuchten, ihrem Griff zu entkommen? Es gibt überwältigende Beweise samt Aussagen von Augenzeugen – Sie aber geben sich bei solchen Gelegenheiten lieber als Solheim der Schweigende.

Einem zweifelhaften Medien-Gebräu von Kanal 4 wird vertraut, das keine Identifizierung von srilankanischen Streitkräften zeigt, die anwesend oder auf dem Film sichtbar wären, sondern eine Beschreibung von nicht identifizierbaren Personen und Ereignissen, die stattgefunden haben könnten darstellt – irgendwo, zu irgendeiner Zeit, mit irgendwem, und/oder Szenen, die geschaffen oder besonders eingesetzt worden sind, um Sympathie und Unterstützung zu gewinnen. Solche in der Vergangenheit schon gerne vorgebrachten Verlautbarungen durch freundlich gesonnene Medienquellen sind ein Teil der falschen Propaganda der LTTE, um die srilankischen Sicherheitskräfte in Misskredit zu bringen. Sie wurden gebührend schon vorher diskreditiert und als Fälschungen entlarvt. Es gibt nicht einen Deut Substanz, dass man es mit den srilankischen Streitkräften in Verbindung bringen könnte, außer dass es unhaltbare Vorhaltungen gibt, die in der Stimme des Erzählers aus einem Studio aufgenommen wurden.

Für die Chronik: Bereits wegen eines vorangehenden „Berichts“ wurden die Medienmacher von Kanal 4 des Landes verwiesen, weil sie gefälschte Bilder verbreitet hatten. Das haben sie noch nicht einmal selbst bestritten. Kanal 4 hat smit eine ganze eigene Geschichte, Sri Lanka in Misskredit zu bringen und ist damit mehrfach mit Behörden zusammengestoßen – und hegt deswegen offenbar Groll. Dieser Umstand macht den Sender zu einem nicht besonders vertrauenswürdigen Medienvertreter.

Während des Krieges bemühten sich jene, die aus dem Hintergrund die LTTE unterstützten, ausländische Interventionen gegen die Regierung in Gang zu bringen. Doch dem wurde erfolgreich Einhalt geboten. Nach dem Krieg haben sich die gleichen Quellen auf das Thema Kriegsverbrechen der Sieger spezialisiert – und dem Versuch, die erfolgreiche Vernichtung des mörderischen LTTE-Terrorismus (was vielen anderen, weit mächtigeren Ländern bislang nicht gelungen ist) in Misskredit zu bringen.

Hat Norwegen die Vernichtung des Terrorismus und das Heraufdämmern des Friedens für Sri Lanka gewünscht? Hat es gewünscht, dass Sri Lanka einer der sichersten Staaten in Südasien wird? Oder aber hat es sich vielmehr gewünscht, dass es in Sri Lanka dauernd Terrorismus geben und die Menschen immer in Angst leben sollten; damit stets genug Raum bleibe, damit Norwegen sich in die Angelegenheiten Sri Lankas einmischen und als internationaler Friedensarchitekt Ruhm gewinnen könne?

Solheims Worte und Taten machen ihn zu einem perfekten Diplomaten für die Ursachen des Terrorismus. Er klagt gegen ein Land, welches den Terrorismus vernicht hat – zugunsten der Terroristen. Er ist ein Freund des Terrorismus und kommt doch aus einem Land, welches versucht, die (Geschäfts-) Rolle eines Modell-Friedensstifters zu spielen. Eine Fotografie von Solheim sollte in jedem Land ausgestellt werden, welches sich um Norwegen als einem Friedens-Vermittler bemüht.

Solheims Name sollte aber in Wahrheit eine mehr als ausreichende Disqualifizierung von Norwegen sein – ein schönes Land mit einem sehr freundlichen, sanften und humanen Volk, welches aber wenig von Sri Lanka weiß. Einmal abgesehen von einer großen dort wohnenden und Sri Lanka gegenüber feindlich gesinnten tamilischen Asylanten-Bevölkerung, die (mit ein paar Ausnahmen) auf ewig ihr Heimatland in Misskredit bringen will. Mit Solheim an vorderster Front ist es nicht überraschend, dass Norwegen bei den meisten seiner Friedens-Unternehmungen versagt hat und jetzt auf der Liste unerwünschter Länder bei ihrer Bewerbung als Friedensbotschafter in der Welt steht. Lasst Norwegen dafür Eric Solheim danken und lasst ihn nominiert werden für einen Nobelpreis, weil er den Terrorismus in anderen Ländern begünstigt hat – mit Sri Lanka als Blaupause.

Hat Solheim jemals die LTTE wegen deren Selbstmordattentate kritisiert, deren rücksichtsloser Ermordung von politischen Führern – besonders innerhalb der tamilischen Gemeinschaft – die LTTE-Angriffe auf unschuldige Zivilisten, deren Tötungsorgien auf öffentlichen Plätzen und dem Verlutz von öffentlichem Eigentum und menschlichem Leben?

Doch plötzlich wird Solheim quicklebendig und fordert den Generalsekretär der UN auf, gefälligst die Kriegsverbrechen der srilankischen Armee zu untersuchen. Er wird es Sri Lanka nie vergeben, dass man seine geliebten Terroristen vernichtet hat! Er wünscht noch immer, dass der Terrorismus in Sri Lanka zugunsten der LTTE florieren möge. Es ist nicht überraschend, dass er sich wie ein schlechter Verlierer benimmt. Der Vermittler zweier Seiten ist zum Ankläger einer Partei mutiert. Sicherlich hätte Norwegen einen besseren Kandidat als Ankläger auswählen können, denn dieses fragwürdige Verhalten zeigt endlich den wahren Charakter ihres Chef-Vermittlers. Wer soll denn jemals Solheim oder Norwegens Friedensstifter wieder einen solch wichtigen Posten zuweisen, wenn Solheim und Norwegen so offensichtlich in der Tasche von einer Partei stecken?

Erinnert euch, dass Solheim aus einem Staats-Gebiet stammt, das ein „sicherer Hafen“ für LTTE-Aktivisten ist, und wo sogar deren sogenannter Führer einen sicheren Platz hat, um terroristische Aktivität voranzubringen. Jene Aktivisten haben jetzt Stimmrechte gewonnen und sind prinzipientreue Unterstützer von – Eric Solheim.

Hat Norwegen – als eine sogenannte freundliche Nation – jemals die Aktivitäten der LTTE-Terroristen im eigenen Land beschränkt? Diese Terroristen benutzen den Staat von Norwegen als eine Plattform für ihre internationalen, illegalen Aktivitäten und als eine Basis gegen ein anderes, befreundetes Land! War es nicht Norwegen, welches die Tiger stärkte, nachdem es allen Beteiligten den Arm (und die Worte) verdrehte um bei der CFA die Unterschriften zu bekommen?

Der selbsternannte Erste Ankläger Eric Solheim sollte selbst auf die Anklagebank kommen, um über sein eigenes Verhalten beim Voranbringen der Aktivitäten der LTTE-Terroristen in Sri Lanka eingehend befragt zu werden. Die LTTE war unter den tödlichsten Terroristenbanden, welche es je in der Welt gab – aber Solheim hat niemals über sie auch nur ein Wort erwähnt, selbst dann nicht, als sie den srilankischen Außenminister gnadenlos abknallten. Statt dessen nimmt er jetzt, gestützt auf nichtige Gründe, die srilankischen Streitkräfte ins Visier. Heil, Solheim, wahrlich Sie sind es, der es verdient, wegen des Helfens und Begünstigens des Terrorismus angeklagt zu werden.

***

Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion:

Der Autor, Gomin Dayasiri, ist ein führender srilankischer Rechtsanwalt. Er vertrat in dem Fall der Fusionauflösung der Nord-Östlichen Provinz die Kläger. Er schreibt über aktuelle Angelegenheiten, besonders über das Bild Sri Lankas in den (westlichen) Medien.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondenten in Colombo vom 12. September 2009

 Ein Minenräumer vom Typ DOK-ING MV-4 im Einsatz

Ein Minenräumer vom Typ DOK-ING MV-4 im Einsatz

Colombo – Fünf automatische Minenräumer vom Typ DOK-ING MV-4 wurden heute am Bandaranaike International Airport ihrer Bestimmung übergeben. Die Minenräumer im Wert von 270 Millionen Rupees kommen aus Kroatien. Ihre Ausmasse sowie ihre Wendigkeit erlauben den Einsatz in urbanen Gebieten und dort, wohin größere Maschinen nicht hinkommen. Diese Minenräumer sollen zunächst in der Gegend von Mannar eingesetzt werden

Bereits vor einer Woche konnten fünf Minenräumer vom Typ „Bosena“ aus Slowakien in Empfang genommen und in den Norden geschickt werden. Diese großen Minenräumer können pro Tag bis zu 5000 Quadratmeter von Minen und Sprengmitteln räumen – das ganze ferngesteuert ohne Gefahr für den Operateur.

Außerdem hat die Regierung weitere 220 Minenspürer sowie Schutzanzüge gekauft. 1000 Soldaten wurden mittlerweile zu Minenentschärfern ausgebildet und sind in 8 Team im Einsatz.

Mit diesen Massnahmen will die Regierung die Räumung der von der LTTE schwer verminten Landstriche schneller vorantreiben um somit die Wiederansiedlung der internen Flüchtlinge (IDPs) – möglichst noch vor der anstehenden Regenzeit zu ermöglichen.

Überall, selbst mitten in den Dörfern und Siedlungen des Nordens haben LTTE-Schergen Minen vergraben

Überall, selbst mitten in den Dörfern und Siedlungen des Nordens haben LTTE-Schergen Abertausenden von Minen und Sprengsätzen vergraben. Noch immer werden Zivilisten Opfer dieser Minen.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo vom 11. September 2009

Velayudan Dayanidhi alias Daya Master (li) und Velayudan Kumaru Pancharatnam alias George Master

Velayudan Dayanidhi alias Daya Master (li) und Velayudan Kumaru Pancharatnam alias George Master

Colombo – Gegen eine Kautionshinterlegung von je 2,5 Millionen Rupees wurden heute die beiden ehemaligen LTTE-Führungskräfte Velayudan Dayanidhi alias Daya Master sowie Velayudan Kumaru Pancharatnam alias George Master aus der Untersuchungshaft entlassen. Daya Master hatte als „Propagandaminister“ für die LTTE gearbeitet während George Master unter anderem der persönlicher Übersetzter für den in den letzten Kriegstagen getöteten Velupilai Prabhakaran fungierte. Beide hatten sich bereits am 22. April den Streitkräften in der Nähe von Mullaitivu ergeben.

Richter Nishantha Hapuarachchi hatte ihrer Freilassung bis zum Prozessbeginn am 25. September unter der Bedingung angeordnet, dass beiden sich beide regelmässig bei der Polizei melden müssen; außerdem mussten sie ihre Pässe abgeben. Sie dürfen vorerst das Land nicht verlassen.

Beide „Master“ hatten vorher bei Verhören umfangreiche Geständnisse abgegeben, die dem Vernehmen nach unter anderem zu mehreren Festnahmen führten sowie Waffenlager aufdeckten. Die beiden LTTE-Gründungsmitglieder haben auch in Fernsehinterviews darüber berichtet, wie LTTE-Kader in den letzten Tagen und Wochen des Krieges Flüchtlinge mit Waffengewalt an der Flucht hinderten und sie so als menschliche Schutzschilde gegen die srilankische Armee einsetzten.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten vom 11. September 2009

Colombo – 9920 intern Vertriebene konnten jetzt wieder in ihre Heimatdöfer in den Distrikten von Trincomalee, Batticaloa und Ampara sowie Jaffna entlassen werden. Die Überwiegende Mehrheit, nämlich fast 7000, darunter 74 Studenten stammt aus Jaffna. Die Studenten sollen umgehend an die dortige Universität zurück kehren.

Diese Menschen wurden während des Krieges aus ihren Heimatdöfern vertrieben – zuletzt verbrachten sie mehrere Monate in einem der Flüchtlingslager in Menik Farm bei Vavuniya. Ausgestattet mit neuen Pässen wurden diese Flüchtlinge in Busen zu ihren, mittlerweile von Minen geräumten, Bestimmungsorten gebracht.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der wiederangesiedelten Flüchtlinge auf 29 280 seit dem Ende des Krieges im Mai diesen Jahres.

Die Heimkehrer bei den Feierlichkeiten anlässlich ihrere Entlassung aus dem Lager bei Vavuniya

Die Heimkehrer bei den Feierlichkeiten anlässlich ihrere Entlassung aus dem Lager bei Vavuniya

Übersetzt von der Website adaderana.lk vom 9. September 2009
USA unterstützt Sri Lanka bem Minenräumen
Colombo – Die USA stellen der srilankischen Armee Training und Ausrüstung zur Verfügung um die Gebiete, die bis zum Mai von der LTTE gehalten wurden von Minen zu räumen.
Mit dem Training zum Minenräumer soll die Kapazität massiv erhöht werden, damit die Flüchtlinge des Nordens sicher zurück kehren können, hieß es in einer Erklärung der amerikanischen Botschaft am Mittwoch.
Das Training wird an der Sri Lanka Militärschule in Embilipitiya ausgeführt.
Das US-Pazifik-Kommando hat außerdem persönliche Schutzwesten und -Helme sowie weitere Spezialgeräte zur Verfügung gestellt. Der Wert dieses Programm beläuft sich auf umgerechnet 100 000 Dollar.
Dieses Programm läuft zusätzlich zu den 6,6 Millionen Dollar, die die Obama-Administration bewilligt hat, um die militärischen Überbleibsel in den einstmals von der LTTE kontrollierten Gebieten zu räumen und unschädlich zu machen.

imagesÜbersetzt von der Website adaderana.lk vom 9. September 2009

Colombo – Die USA stellen der srilankischen Armee Training und Ausrüstung zur Verfügung um die Gebiete, die bis zum Mai von der LTTE gehalten wurden von Minen zu räumen.

Mit dem Training zum Minenräumer soll die Kapazität massiv erhöht werden, damit die Flüchtlinge des Nordens sicher zurück kehren können, hieß es in einer Erklärung der amerikanischen Botschaft am Mittwoch.

Das Training wird an der Sri Lanka Militärschule in Embilipitiya ausgeführt.

Das US-Pazifik-Kommando hat außerdem persönliche Schutzwesten und -Helme sowie weitere Spezialgeräte zur Verfügung gestellt. Der Wert dieses Programm beläuft sich auf umgerechnet 100 000 Dollar.

Dieses Programm läuft zusätzlich zu den 6,6 Millionen Dollar, die die Obama-Administration bewilligt hat, um die militärischen Überbleibsel in den einstmals von der LTTE kontrollierten Gebieten zu räumen und unschädlich zu machen.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondenen in Colombo vom 8. September 2009
Colombo – Ein weiterer Top LTTE-Terrorist konnte bereits gestern in der Gegend von Nawalapitiya festgenommen werden. Polizeisprecher Nimal Mediwaka sagte, dass der Festgenommene mittlerweile identifiziert werden konnte. Es handle sich dabei um Colombus alias K.Y. Er stamme aus ursprünglich aus Mannar, hatte aber kürzlich eine Frau aus Katambulawaththa in Nawalapitiya geheiratet
Nach Polizeiberichten hatte K.Y. wohl vor, eine prominente Persönlichkeit in der Nawalapitiya Gegend im Hill Country umzubringen und war entsprechend ausgerüstet. Die Untersuchungen in diesem Fall würden fortgeführt, heiß es.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondenen in Colombo vom 8. September 2009

Colombo – Ein weiterer Top LTTE-Terrorist konnte bereits gestern in der Gegend von Nawalapitiya festgenommen werden. Polizeisprecher Nimal Mediwaka sagte, dass der Festgenommene mittlerweile identifiziert werden konnte. Es handle sich dabei um Colombus alias K.Y. Er stamme aus ursprünglich aus Mannar, hatte aber kürzlich eine Frau aus Katambulawaththa in Nawalapitiya geheiratet

Nach Polizeiberichten hatte K.Y. wohl vor, eine prominente Persönlichkeit in der Nawalapitiya Gegend im Hill Country umzubringen und war entsprechend ausgerüstet. Die Untersuchungen in diesem Fall würden fortgeführt, heiß es.

Übersetzt aus der Online-Zeitung Colombo Page vom 7. September 2009
Colombo – Ein Bericht der srilankischen Regierung über ein kontroverses Video, das der britische Sender Channel4 ausstrahlte, kommt zu dem Schluß, dass es sich dabei nicht um ein, wie behauptet, Mobiltelefon-Video handelt, sondern dass es mit einem Camcorder aufgenommen wurde; auch am Ton wurde manipuliert – die Tonspur wurde nachträglich hinzugefügt.
Sri Lankas Minister für Menschenrechte, Mahinda Samarasinghe, dass man das Video vier verschiedenen Spezialisten zur Untersuchung anvertraut habe – ein vollständiger Bericht über deren Ergebnisse werd ein Kürze vorgelegt.
„Die srilankische Regierung verurteilt die Veröffentlichung dieses Videos durch Channel 4 und sieht darin einen Versuch, die humanitäre Mission der Regierung zu diskreditieren“, sagte der Minister in einer Pressekonferenz.
Die vier Spezialisten, die das fragwürdige Video unabhängig von einander untersuchten, sind der ehemalige Video- und IPTV-Spezialist des internationalen Netzwerkspezialisten Cisco, Siri Hewawitharana, der Dozent für Computer Wissenschaften und -Ingenieurwesen, Dr. Chathura Ranjan Silva, der Leiter des Armee-Signalcorps, Brigadier Prasad Samarasinghe sowie Major P.A. Bandara vom Media Center für Nationale Sicherheit.
Alle vier sehen Belege dafür, dass das Video keineswegs mit der Kamera eines Mobiltelefons aufgenommen wurde, wie behauptet. Außerdem ist die Tonspur nachträglich – und nicht besonders professionell – hinzugefügt worden; die zu hörenden Schüsse sind aus großer Entfernung aufgenommen und nicht, wie das Bild nahelegt, aus der Nähe.
Die Regierung hat eine Kopie der Berichte an den Sender Channel 4 geschickt mit der Aufforderung, dazu umgehend Stellung zu nehmen. Gleichzeitig habe man die Staatsanwaltschaft aufgefordert, eine Anklage gegen den Sender vorzubereiten.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums Keheliya Rambukwella, sagte die Veröffentlichung von manipuliertem Material sei unerträglich und der Sache selbst wenig hilfreich. Die gesamte Nation fühle sich dadurch angegriffen und in Misskredit gebracht.
Channel4 hatte kürzlich ein verstörendes Video veröffentlicht, das angeblich im Januar mit einer Mobiltelefon-Kamera aufgenommen wurde und das Männer in srilankischen Uniformen beim angeblichen Erschiessen von mehreren unbekleideten Männern zeigt. Das Video wurde von einer dubiosen Vereinigung namens „Journalists for Democracy in Sri Lanka“ (mit Sitz in Berlin – Anm. der Lttewatch-Red.) an den britischen Sender weitergegeben. Offenbar ohne die Authentizität des Videos weiter zu überprüfen, hatte Channel 4 es ausgestrahlt. Diese Ausstrahlung hatte für große Aufregung bei Regierung

Übersetzt aus der Online-Zeitung Colombo Page vom 7. September 2009

Colombo – Ein Bericht der srilankischen Regierung über ein kontroverses Video, das der britische Sender Channel4 ausstrahlte, kommt zu dem Schluß, dass es sich dabei nicht um ein, wie behauptet, Mobiltelefon-Video handelt, sondern dass es mit einem Camcorder aufgenommen wurde; auch am Ton wurde manipuliert – die Tonspur wurde nachträglich hinzugefügt.

Sri Lankas Minister für Menschenrechte, Mahinda Samarasinghe, dass man das Video vier verschiedenen Spezialisten zur Untersuchung anvertraut habe – ein vollständiger Bericht über deren Ergebnisse werd ein Kürze vorgelegt.

„Die srilankische Regierung verurteilt die Veröffentlichung dieses Videos durch Channel 4 und sieht darin einen Versuch, die humanitäre Mission der Regierung zu diskreditieren“, sagte der Minister in einer Pressekonferenz.

Die vier Spezialisten, die das fragwürdige Video unabhängig von einander untersuchten, sind der ehemalige Video- und IPTV-Spezialist des internationalen Netzwerkspezialisten Cisco, Siri Hewawitharana, der Dozent für Computer Wissenschaften und -Ingenieurwesen, Dr. Chathura Ranjan Silva, der Leiter des Armee-Signalcorps, Brigadier Prasad Samarasinghe sowie Major P.A. Bandara vom Media Center für Nationale Sicherheit.

Alle vier sehen Belege dafür, dass das Video keineswegs mit der Kamera eines Mobiltelefons aufgenommen wurde, wie behauptet. Außerdem ist die Tonspur nachträglich – und nicht besonders professionell – hinzugefügt worden; die zu hörenden Schüsse sind aus großer Entfernung aufgenommen und nicht, wie das Bild nahelegt, aus der Nähe.

Die Regierung hat eine Kopie der Berichte an den Sender Channel 4 geschickt mit der Aufforderung, dazu umgehend Stellung zu nehmen. Gleichzeitig habe man die Staatsanwaltschaft aufgefordert, eine Anklage gegen den Sender vorzubereiten.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums Keheliya Rambukwella, sagte die Veröffentlichung von manipuliertem Material sei unerträglich und der Sache selbst wenig hilfreich. Die gesamte Nation fühle sich dadurch angegriffen und in Misskredit gebracht.

Channel4 hatte kürzlich ein verstörendes Video veröffentlicht, das angeblich im Januar mit einer Mobiltelefon-Kamera aufgenommen wurde und das Männer in srilankischen Uniformen beim angeblichen Erschiessen von mehreren unbekleideten Männern zeigt. Das Video wurde von einer dubiosen Vereinigung namens „Journalists for Democracy in Sri Lanka“ (mit Sitz in Berlin – Anm. der Lttewatch-Red.) an den britischen Sender weitergegeben. Offenbar ohne die Authentizität des Videos weiter zu überprüfen, hatte Channel 4 es ausgestrahlt. Diese Ausstrahlung hatte für große Aufregung bei Regierung und Armee gesorgt.

Übersetzt von der indischen Webseite Newstoday vom 5.September2009

Subramanian Swamy, Chef der Janata Partei, will Bewesie dafür haben, dass sich indische Politiker von der LTTE kaufen liessen

Subramanian Swamy will Bewesie dafür haben, dass sich indische Politiker von der LTTE kaufen liessen

Dehli – Der Präsident der indischen Janata Partei, Subramanian Swamy hat heute behauptet, dass er “offizielle Beweise” habe, wonach 27 politische Führer, die zu verschiedenen Parteien in Tamil Nadu gehören, von der LTTE Geld bekommen hätten.

Swamy sprach mit Reportern und sagte, dass er mit den Beweisen vor Gericht ziehen werde, wenn der Premierminister Manmohan Singh nichts gegen “jene Führer” unternehmen würde.

“Ich habe aus Sri Lanka offizielle und echte Beweise erhalten, dass 27 politische Führer in Indien von den Tigern Geld bekommen haben. Ich bin bereit, die Einzelheiten vor Gericht zu enthüllen, wenn der Premierminister von Indien gegen von sich aus nicht gegen sie nichts unternimmt.“

Swamy nannte auch einige Führer, einschließlich einiger populärer, und behauptete, dass sie alle von der LTTE, die auf ihre Unterstützung angewiesen war, bezahlt worden waren.

 

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