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Übersetzt von einem Bericht der Colombo-Page vom 28. Juni 2009
Colombo – Eine Sonntagszeitung in Sri lanka enthüllt, dass zwei Ausländer und drei einheimische Fahrer, die bei internationalen Hilfsorganisationen im Lande arbeiten, sowie zwei srilankische Politiker in ein Mordkomplott gegen den srilankanischen Präsidenten verwickelt sind.
Geht es nach der Zeitung The Nation hat der Nachrichtendienst der Polizei mit Untersuchungen begonnen, um die beiden Politiker zu festzunehmen, von denen man sagt, dass sie in die Verschwörung verwickelt sind.
Die Nachrichteneinheit der Westlichen Provinz hatte vorher das Sicherheitsbüro des Präsidenten in Alarm versetzt, als sie den Komplott aufdeckte. Bis jetzt hat die Nachrichteneinheit in der Folge ihrer Untersuchungen einen Amerikaner und einen Schweden verhaften, welche mit Hilfs-Organisationen Verbindung haben, sowie drei hochrangigen LTTE-Mitglieder,so The Nation.
Die Wochenzeitschrift sagte, dass die Untersuchungen Pläne für eine Selbstmordattentat entdeckt hätten, mit der der Präsident selbst in die Luft gesprengt werden sollte; während die drei Fahrer, die mit UNOPS-, UNHCR- sowie mit „Save the Childen-Büros in Vavuniya Verbindung hatten, den Sprengstoff, die man für den Angriff verwenden wollte, transportiert haben sollen.
Ermittlungen haben angeblich ergeben, dass 40 Kilo C4- Sprengmittel von Kilinochchi in den Benzintanks der iNGO-Fahrzeuge nach Colombo gebracht worden sind. Die Böden der Benzintanks wurden entfernbar umgestaltet, um den Sprengstoff wirksam zu verstecken und später leicht Zugriff darauf zu haben.
Die UN bestätigte am 20. Juni, dass zwei ihrer örtlichen Stabsmitglieder, einer der UNHCR sowie einer von UNOPS, verhaftet wurden, aber dass man keinerlei Kenntnis von irgendwelchen Anklagen oder von Details irgendwelcher Beschuldigungen habe.

Übersetzt von einem Bericht der Colombo-Page vom 28. Juni 2009

Colombo – Eine Sonntagszeitung in Sri lanka enthüllt, dass zwei Ausländer und drei einheimische Fahrer, die bei internationalen Hilfsorganisationen im Lande arbeiten, sowie zwei srilankische Politiker in ein Mordkomplott gegen den srilankanischen Präsidenten verwickelt sind.

Geht es nach der Zeitung The Nation hat der Nachrichtendienst der Polizei mit Untersuchungen begonnen, um die beiden Politiker zu festzunehmen, von denen man sagt, dass sie in die Verschwörung verwickelt sind.

Die Nachrichteneinheit der Westlichen Provinz hatte vorher das Sicherheitsbüro des Präsidenten in Alarm versetzt, als sie den Komplott aufdeckte. Bis jetzt hat die Nachrichteneinheit in der Folge ihrer Untersuchungen einen Amerikaner und einen Schweden verhaften, welche mit Hilfs-Organisationen Verbindung haben, sowie drei hochrangigen LTTE-Mitglieder,so The Nation.

Die Wochenzeitschrift sagte, dass die Untersuchungen Pläne für eine Selbstmordattentat entdeckt hätten, mit der der Präsident selbst in die Luft gesprengt werden sollte; während die drei Fahrer, die mit UNOPS-, UNHCR- sowie mit „Save the Childen-Büros in Vavuniya Verbindung hatten, den Sprengstoff, die man für den Angriff verwenden wollte, transportiert haben sollen.

Ermittlungen haben angeblich ergeben, dass 40 Kilo C4- Sprengmittel von Kilinochchi in den Benzintanks der iNGO-Fahrzeuge nach Colombo gebracht worden sind. Die Böden der Benzintanks wurden entfernbar umgestaltet, um den Sprengstoff wirksam zu verstecken und später leicht Zugriff darauf zu haben.

Die UN bestätigte am 20. Juni, dass zwei ihrer örtlichen Stabsmitglieder, einer der UNHCR sowie einer von UNOPS, verhaftet wurden, aber dass man keinerlei Kenntnis von irgendwelchen Anklagen oder von Details irgendwelcher Beschuldigungen habe.

The Times of India im Juni 2009
Ambepussa – Gedankenverloren fummelt Kumudha an ihrem linken Zeigefinger herum. Dann steckt sie ihn eilig in die Falten ihres Rockes, wobei sie verlegen aufsieht. Sie vergißt oft, dass sie keinen Zeigefinger mehr hat. Nur noch einen Stummel an seiner Stelle.
Der Finger wurde vom Streifschuss eines Heckenschützen abgerißen, als Kumudha 2008 einen LTTE-Bunker im Dorf Konavil in Kilinochchi bewachte. Schwere Kämpfe waren ausgebrochen, als sich die srilankische Armee damals immer weiter noch Norden drängte. Das mit dem Finger geschah war nur ein paar Monate, nachdem Kugeln ihren rechten Schenkel durchschlagen hatten und man sie ins Krankenhaus brachte.
In 2004, in the midst of a Norwegian-brokered ceasefire, the LTTE was on a recruitment spree. Kumudha, barely 20 and all set to get married, was among the 100-odd young men and women and children hustled along a jungle trail from Amparai to Valaichenai in Batticaloa district in the eastern province. For nearly five years, she was forced to fight for the LTTE until she finally managed to flee in early 2009 from Visuvamadu.
2004 befand sich die LTTE inmitten des von Norwegen verhandelten Waffenstillstandes in einer wahren Rekrutierungsorgie. Kumudha, knapp 20 und kurz vor ihrer Hochzeit, war unter den rund 100 jungen Männern und Frauen und auch Kindern, die einen Dschungelpfad von Amparai nach Valaichenai im Distrikt Batticaloa in der östlichen Provinz entlanggetrieben wurden. Fast fünf Jahre lang wurde sie wie alle anderen gezwungen, für die LTTE zu kämpfen, bis es Kumudha endlich – Anfang 2009 – gelang, aus Visuvamadu zu entkommen.
Am 16. März 2009 wurde Rani, (Namen zum Schutz der Person geändert), 17 Jahre alt, aus ihrem Elternhaus in Puthukudiyiruppu um sich schlagend und schreiend geschliffen. Sie klammerte sich an ihrer Mutter fest und schrie nach Leibeskräften; doch die LTTE-Kader ließen nicht ab von ihr. Trotz ihres Flehens wurde Rani nach Valaignarmadam, nördlich von Mullivaikkal, gebracht. Fünf Tage lang wurde das Mädchen zusammen mit anderen, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren, gedrillt mit Gewehren und Handgranaten umzugehen.
Rani erzählt: “Im Lager weinten die jüngeren Kinder und baten mich, sie nach Hause zu bringen. Ich fühlte mich so hilflos.“ Fünf Tage lang blieb sie im Tiger-Lager, dann entschloss sie sich schließlich zur Flucht. LTTE-Kader eröffneten das Feuer auf sie. „Einige Kugeln berührten leicht meine Schulter.“ Verletzt gelang es ihr, heim zu kehren, zurück zur Mutter.
Es gibt kein Lächeln mehr auf ihrem Gesicht – nur noch Resignation. Sie sagt: „Ich möchte bei meiner Mutter sein.“ Der Generalbevollmächtigte für die Rehabilitierung Suhada Gamalath, der das Rehabilitationszentrum in Ambepussa überwacht (dort ist auch eine Armeebasis; es ist ein pittoresker Touristenkurort, etwa 60km nördlich von Colombo), sagt: „Es gibt viele solcher traurigen Geschichten hier. Aber die meisten Kinder können schon wieder lächeln.“
Vor ein paar Monaten, als viele junge Kämpfer in die Armeelager im Norden strömten und weiter ins Gefängnis geschickt wurden, gab ein Gericht in Kilinochchi die Anweisung, dass diese ein Umerziehungs- und Rehabilitierungsprogramm, das mittlerweile von UNICEF gesponsort wird, durchlaufen müssen.
Viele der jungen Insassen dieser Camps waren jahrelang anti-singhalesischer Hasspropaganda ausgesetzt gewesen, widerstanden nur schwer dem Drang, aus dem Lager zu fliehen– das von waffenstarrenden Soldaten des angeblichen Feindes umgeben war. Prasanna Mahagamage, der diesen Ex-Kadern Tanzen als Teil der Gruppentherapie lehrt (übrigens ein Beitrag der Initiative der Sri Lanka Kinder- und Jugendtheater-Organisation), sagt: „Aber ich kann jetzt bei ihnen allen Fortschritte feststellen.“
Jeden Sonntag lernen die Mädchen und Jungen, sich graziös zu zeitgenössischer Musik zu bewegen. Der Tanzlehrer sagt: „Es ist schwierig, nur damit ihre Narben zu heilen. Aber es hilft, den Geist zu beruhigen und ich glaube, dass es ein Gefühl für Rhythmus und Musik in jedem gibt.“
Im Mittelpunkt des Stundenplans stehen Kochlektionen und Berufsausbildungsklassen, z.B. Nähen, Maurern und der Umgang mit Computern und Software. Den Kindern mangelt es an persönlicher Beratung, die wichtig ist, damit sie sich von der indoktrinösen Wirkungen des „Motivationstrainings“ der LTTE abwenden können.
Dr. Thilak Jayawardhana vom örtlichen Warakapola Krankenhaus, der versucht, die Kinder zu beraten, gibt zu: “Es war anfangs frustrierend, dass man Mediatoren braucht, um überhaupt mit ihnen zu kommunizieren. Sie kennen nur Tamil und wir sprechen diese Sprache nicht.“ Er sagte TOI, dass es für die Kinder wichtig wäre, ihren Verwandten nahe zu sein.
Andy Brooks, der Chef für Kinderschutz der UNICED in Colombo sagt: “Wir sprechen uns stark für gezielte psychiatrische Beratung für diese Kinder aus.” Er weist darauf hin, dass die Regierung das Beste tue, um sicherzustellen, dass die Rückkehr der Kinder in die Gesellschaft ohne Reibunsgverluste verläuft.
Während das Gericht die Anweisung gegeben hat, dass die Kinder höchstens eine Jahr bleiben müssen, würde eine angedachte Überprüfung alle drei Monate bedeuten, dass man einige früher gehen könnten, fügt Brooks hinzu.
Dr. Jayawardhana sagt, die vom Krieg zurückgelassenen emotionalen Narben jedoch, bräuchten viel länger zum Heilen.

The Times of India im Juni 2009

Ambepussa – Gedankenverloren fummelt Kumudha an ihrem linken Zeigefinger herum. Dann steckt sie ihn eilig in die Falten ihres Rockes, wobei sie verlegen aufsieht. Sie vergißt oft, dass sie keinen Zeigefinger mehr hat. Nur noch einen Stummel an seiner Stelle.

Der Finger wurde vom Streifschuss eines Heckenschützen abgerißen, als Kumudha 2008 einen LTTE-Bunker im Dorf Konavil in Kilinochchi bewachte. Schwere Kämpfe waren ausgebrochen, als sich die srilankische Armee damals immer weiter noch Norden drängte. Das mit dem Finger geschah war nur ein paar Monate, nachdem Kugeln ihren rechten Schenkel durchschlagen hatten und man sie ins Krankenhaus brachte.

In 2004, in the midst of a Norwegian-brokered ceasefire, the LTTE was on a recruitment spree. Kumudha, barely 20 and all set to get married, was among the 100-odd young men and women and children hustled along a jungle trail from Amparai to Valaichenai in Batticaloa district in the eastern province. For nearly five years, she was forced to fight for the LTTE until she finally managed to flee in early 2009 from Visuvamadu.

2004 befand sich die LTTE inmitten des von Norwegen verhandelten Waffenstillstandes in einer wahren Rekrutierungsorgie. Kumudha, knapp 20 und kurz vor ihrer Hochzeit, war unter den rund 100 jungen Männern und Frauen und auch Kindern, die einen Dschungelpfad von Amparai nach Valaichenai im Distrikt Batticaloa in der östlichen Provinz entlanggetrieben wurden. Fast fünf Jahre lang wurde sie wie alle anderen gezwungen, für die LTTE zu kämpfen, bis es Kumudha endlich – Anfang 2009 – gelang, aus Visuvamadu zu entkommen.

Am 16. März 2009 wurde Rani, (Namen zum Schutz der Person geändert), 17 Jahre alt, aus ihrem Elternhaus in Puthukudiyiruppu um sich schlagend und schreiend geschliffen. Sie klammerte sich an ihrer Mutter fest und schrie nach Leibeskräften; doch die LTTE-Kader ließen nicht ab von ihr. Trotz ihres Flehens wurde Rani nach Valaignarmadam, nördlich von Mullivaikkal, gebracht. Fünf Tage lang wurde das Mädchen zusammen mit anderen, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren, gedrillt mit Gewehren und Handgranaten umzugehen.

Rani erzählt: “Im Lager weinten die jüngeren Kinder und baten mich, sie nach Hause zu bringen. Ich fühlte mich so hilflos.“ Fünf Tage lang blieb sie im Tiger-Lager, dann entschloss sie sich schließlich zur Flucht. LTTE-Kader eröffneten das Feuer auf sie. „Einige Kugeln berührten leicht meine Schulter.“ Verletzt gelang es ihr, heim zu kehren, zurück zur Mutter.

Es gibt kein Lächeln mehr auf ihrem Gesicht – nur noch Resignation. Sie sagt: „Ich möchte bei meiner Mutter sein.“ Der Generalbevollmächtigte für die Rehabilitierung Suhada Gamalath, der das Rehabilitationszentrum in Ambepussa überwacht (dort ist auch eine Armeebasis; es ist ein pittoresker Touristenkurort, etwa 60km nördlich von Colombo), sagt: „Es gibt viele solcher traurigen Geschichten hier. Aber die meisten Kinder können schon wieder lächeln.“

Vor ein paar Monaten, als viele junge Kämpfer in die Armeelager im Norden strömten und weiter ins Gefängnis geschickt wurden, gab ein Gericht in Kilinochchi die Anweisung, dass diese ein Umerziehungs- und Rehabilitierungsprogramm, das mittlerweile von UNICEF gesponsort wird, durchlaufen müssen.

Viele der jungen Insassen dieser Camps waren jahrelang anti-singhalesischer Hasspropaganda ausgesetzt gewesen, widerstanden nur schwer dem Drang, aus dem Lager zu fliehen– das von waffenstarrenden Soldaten des angeblichen Feindes umgeben war. Prasanna Mahagamage, der diesen Ex-Kadern Tanzen als Teil der Gruppentherapie lehrt (übrigens ein Beitrag der Initiative der Sri Lanka Kinder- und Jugendtheater-Organisation), sagt: „Aber ich kann jetzt bei ihnen allen Fortschritte feststellen.“

Jeden Sonntag lernen die Mädchen und Jungen, sich graziös zu zeitgenössischer Musik zu bewegen. Der Tanzlehrer sagt: „Es ist schwierig, nur damit ihre Narben zu heilen. Aber es hilft, den Geist zu beruhigen und ich glaube, dass es ein Gefühl für Rhythmus und Musik in jedem gibt.“

Im Mittelpunkt des Stundenplans stehen Kochlektionen und Berufsausbildungsklassen, z.B. Nähen, Maurern und der Umgang mit Computern und Software. Den Kindern mangelt es an persönlicher Beratung, die wichtig ist, damit sie sich von der indoktrinösen Wirkungen des „Motivationstrainings“ der LTTE abwenden können.

Dr. Thilak Jayawardhana vom örtlichen Warakapola Krankenhaus, der versucht, die Kinder zu beraten, gibt zu: “Es war anfangs frustrierend, dass man Mediatoren braucht, um überhaupt mit ihnen zu kommunizieren. Sie kennen nur Tamil und wir sprechen diese Sprache nicht.“ Er sagte TOI, dass es für die Kinder wichtig wäre, ihren Verwandten nahe zu sein.

Andy Brooks, der Chef für Kinderschutz der UNICED in Colombo sagt: “Wir sprechen uns stark für gezielte psychiatrische Beratung für diese Kinder aus.” Er weist darauf hin, dass die Regierung das Beste tue, um sicherzustellen, dass die Rückkehr der Kinder in die Gesellschaft ohne Reibunsgverluste verläuft.

Während das Gericht die Anweisung gegeben hat, dass die Kinder höchstens eine Jahr bleiben müssen, würde eine angedachte Überprüfung alle drei Monate bedeuten, dass man einige früher gehen könnten, fügt Brooks hinzu.

Dr. Jayawardhana sagt, die vom Krieg zurückgelassenen emotionalen Narben jedoch, bräuchten viel länger zum Heilen.

Übersetzt aus der srilankischen Wochenendzeitung “The Nation” vom 21. Juni 2009
Colombo – Der Parlamentarier des Wanni Distrikts von der TNA Sivanathan Kishore sagte letzte Woche, dass er die Prozesse der Regierung zur Wiederbesiedlung und Entwicklung unterstützen würde, während er weiterhin Mitglied seiner Partei TNA bleibt. Aber die TNA hat festgestellt, dass sie in dieser Hinsicht keinerlei Entscheidung getroffen habe. Der TNA-Parlamentarier Suresh Premachandran erzählte dem The Sunday Leader, dass sich die Parteimitglieder in der nahen Zukunft treffen würden, um ihre zukünftigen Aktivitäten und auch die Streitpunkte, welche sich auf Kishore beziehen,  zu diskutieren. Kishore sagte The Sunday Leader in einem Telefoninterview, dass er nur seinem Volk beistehen und nicht auf die Seite der Regierung gehen würde.
Auszüge des Gesprächs mit Arthur Wamanan
Frage: Ihre kürzlichen Erklärungen, in denen sie die Regierung unterstützen, haben Zweifel geschaffen, ob Sie zu der Seite der Regierung übergehen würden. Was haben Sie dazu zu sagen?
Antwort: Ich unterstütze das Programm der Regierung zur Entwicklung des Nordens, “Uthure Wasanthaya” als ein TNA Parlamentsmitglied. Alle Berichte, dass ich zur Regierung übergehe, sind falsch. Es gibt so etwas nicht. Ich werde nicht zur Regierung wechseln und irgendwelche Positionen der Regierung akzeptieren. Ich habe einige der Lager in Vavuniya besucht und die Menschen dort  getroffen. Ich muss dies als verantwortlicher Parlamentarier tun.
Frage: Warum dehnen Sie Ihre Unterstützung zu diesem kritischen Zeitpunkt auf die Regierung aus?
Antwort: Die Wanni-Leute leiden jetzt. Sie haben Ihre Häuser, Ihr Eigentum und alles zurückgelassen und sind in Lagern. Darum sollte ich als ein verantwortungsbewusster Parlamentarier, welcher das Volk des Wanni repräsentiert, sicherstellen, dass es wiederangesiedelt wird und ich sollte auch die Entwicklung des Gebietes genau betrachten. Ich kann mich nicht nur zurücklehnen und warten, während die Leute leiden. Darum unterstütze ich das Programm der Regierung.
Frage: Hat es irgendeine Reaktion von den anderen Mitgliedern der TNA über ihre Erklärungen gegeben?
Antwort: Nein. Es hat keine Reaktion von anderen Mitgliedern gegeben. Aber auf jeden Fall gehöre ich keiner besonderen Partei an, welche die TNA konstituiert. Ich habe im Wahlkampf unabhängig gestritten und gewonnen. Ich repräsentiere keine Partei, welche zur TNA gehört. Ich denke nicht, dass ich mich gegen die TNA gestellt habe. Ich werde weiterhin ein Mitglied der Partei sein. Zur gleichen Zeit ist es meine Pflicht, für das Volk des Wanni, das ich repräsentiere, einzutreten.
Frage: Warum haben Sie sich während der Verlängerung des Notfalles der Stimme enthalten?
Antwort: Ich habe in den ganzen Jahren zusammen mit der TNA gegen den Notfall gestimmt, aber dieses Mal habe ich mich enthalten. Es gibt keinen Krieg und die Situation hat sich geändert. Jetzt gibt es keinen Krieg. Zur gleichen Zeit muss ich auch nach Vavuniya und in andere Gebiete gehen, wo meine Leute ohne Probleme sind. Darum habe ich mich der Stimme enthalten.
Frage: Werden Sie mit der TNA zur Wahl antreten oder bei zukünftigen Wahlen als unabhängiger Kandidat?
Antwort: Darüber kann ich jetzt nichts sagen. Bis das soweit ist, vergeht noch viel Zeit.

Übersetzt aus der srilankischen Wochenendzeitung “The Nation” vom 21. Juni 2009

Sivanthan Kishore - Hilfe wichtiger als Parteitreue

Sivanthan Kishore - Hilfe wichtiger als Parteitreue

Colombo – Der Parlamentarier des Wanni Distrikts von der TNA Sivanathan Kishore sagte letzte Woche, dass er die Prozesse der Regierung zur Wiederbesiedlung und Entwicklung unterstützen würde, während er weiterhin Mitglied seiner Partei TNA bleibt. Aber die TNA hat festgestellt, dass sie in dieser Hinsicht keinerlei Entscheidung getroffen habe. Der TNA-Parlamentarier Suresh Premachandran erzählte dem The Sunday Leader, dass sich die Parteimitglieder in der nahen Zukunft treffen würden, um ihre zukünftigen Aktivitäten und auch die Streitpunkte, welche sich auf Kishore beziehen,  zu diskutieren. Kishore sagte The Sunday Leader in einem Telefoninterview, dass er nur seinem Volk beistehen und nicht auf die Seite der Regierung gehen würde.

Auszüge des Gesprächs mit Arthur Wamanan

Frage: Ihre kürzlichen Erklärungen, in denen sie die Regierung unterstützen, haben Zweifel geschaffen, ob Sie zu der Seite der Regierung übergehen würden. Was haben Sie dazu zu sagen?

Antwort: Ich unterstütze das Programm der Regierung zur Entwicklung des Nordens, “Uthure Wasanthaya” als ein TNA Parlamentsmitglied. Alle Berichte, dass ich zur Regierung übergehe, sind falsch. Es gibt so etwas nicht. Ich werde nicht zur Regierung wechseln und irgendwelche Positionen der Regierung akzeptieren. Ich habe einige der Lager in Vavuniya besucht und die Menschen dort  getroffen. Ich muss dies als verantwortlicher Parlamentarier tun.

Frage: Warum dehnen Sie Ihre Unterstützung zu diesem kritischen Zeitpunkt auf die Regierung aus?

Antwort: Die Wanni-Leute leiden jetzt. Sie haben Ihre Häuser, Ihr Eigentum und alles zurückgelassen und sind in Lagern. Darum sollte ich als ein verantwortungsbewusster Parlamentarier, welcher das Volk des Wanni repräsentiert, sicherstellen, dass es wiederangesiedelt wird und ich sollte auch die Entwicklung des Gebietes genau betrachten. Ich kann mich nicht nur zurücklehnen und warten, während die Leute leiden. Darum unterstütze ich das Programm der Regierung.

Frage: Hat es irgendeine Reaktion von den anderen Mitgliedern der TNA über ihre Erklärungen gegeben?

Antwort: Nein. Es hat keine Reaktion von anderen Mitgliedern gegeben. Aber auf jeden Fall gehöre ich keiner besonderen Partei an, welche die TNA konstituiert. Ich habe im Wahlkampf unabhängig gestritten und gewonnen. Ich repräsentiere keine Partei, welche zur TNA gehört. Ich denke nicht, dass ich mich gegen die TNA gestellt habe. Ich werde weiterhin ein Mitglied der Partei sein. Zur gleichen Zeit ist es meine Pflicht, für das Volk des Wanni, das ich repräsentiere, einzutreten.

Frage: Warum haben Sie sich während der Verlängerung des Notfalles der Stimme enthalten?

Antwort: Ich habe in den ganzen Jahren zusammen mit der TNA gegen den Notfall gestimmt, aber dieses Mal habe ich mich enthalten. Es gibt keinen Krieg und die Situation hat sich geändert. Jetzt gibt es keinen Krieg. Zur gleichen Zeit muss ich auch nach Vavuniya und in andere Gebiete gehen, wo meine Leute ohne Probleme sind. Darum habe ich mich der Stimme enthalten.

Frage: Werden Sie mit der TNA zur Wahl antreten oder bei zukünftigen Wahlen als unabhängiger Kandidat?

Antwort: Darüber kann ich jetzt nichts sagen. Bis das soweit ist, vergeht noch viel Zeit.

Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung „Daily News“ 20. Juni 2009
Bombe in CARE-Fahrzeug transpotiert
Von Ranjith PADMASIRI
Colombo – Polizeiliche Ermittlungen und Untersuchungen haben enthüllt, dass die Bomben, welche an der Pittala Kreuzung in Kollupitiya explodiert waren und für den Sekretär des Verteidigungsministeriums Gotabhaya Rajapaksa bestimmt gewesen waren, in einem Fahrzeug von Kilinochchi nach Colombo gebracht worden war, welches CARE International gehörte, einer internationalen Hilfsorganisation (iNGO). Darüber informierte die Kotahena Polizei gestern das Hauptgemeindegericht von Colombo.
Das Fahrzeug und alle am Transport der Bombe beteiligten Verdächtigen wurden in Haft genommen. Die Polizei legte dem Hauptbeamten Nishantha Hapuarachchi auch eine Kopie der Hafturkunde vor, welche von Präsident Mahinda Rajapaksa als Anweisung des Verteidigungsministers hinsichtlich von Chandrabose Selvachandran alias Michael alias Selvarasa unterschrieben worden war.
Die Kitahena Polizei informierte auch das Gericht, dass die Polizei die Verdächtigen Sivalingam Arunan, Patmanathan Iiyer Sriskandaraja Sharma und Arunasalam Arumugam Perumal auf der Foreshore Polizeistation einbehalten hatte, damit sie in Verbindung mit dem Mordversuch weiter verhört werden können.
Während Dharmalingam Dharmadaran und Rasiah Kannan, Beschäftigte von CARE International, die Bombe von Kilinochchi nach Colombo transportiert hatten, hatte Sivalingam Arunan einen sicheren Platz gesucht, um sie dort bis zum Anschlag uafzubewahren. Als ein sicheres Haus durch einen seiner Freunde in Rudra Mawatha, Wellawatte, gefunden worden war, wurde die Bombe in einem Lieferwagen von CARE International dorthin transportiert und dort im Garten vergraben. Später wurde sie nach Modera transportiert und an dem Dreirad des Selbstmordattentäters Lateef Mohamed Faris befestigt. Die anderen Teile, welche an der Bombe angebracht wurden, wurden auch in dem gleichen Fahrzeug, das CARE gehörte, nach Colombo gebracht.
Die Polizei informierte auch das Gericht, dass die Fahrzeug den Analytikern der Regierung übergeben wird, um einen Bericht darüber zu erhalten, ob es Sprengmittel transportierte.
Der Magistrat ordnete an, dass Ponnasamy Karhigesu, welcher den Kauf des Dreirades eingeleitet hatte, das bei dem Selbstmordattentat benutzt wurde, weiter bis mindestens Juli 2009 in Untersuchungshaft bleiben müsse.
CARE International
CARE ist eine führende internationale Organisation, welche in mehr als 65 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Osteuropa operiert.
CARE hat  weltweit mehr als 14.500 Beschäftigte . Mehr als 90 % des Personals von CARE International sind Angehörige der Länder, in denen sie tätig sind. Fast 50 Jahre lang ist CARE bereits in Sri Lanka  tätig.
LTTEwatch Redaktions Hinweis: Lesen Sie auch
http://lttewatch.wordpress.com/2009/03/28/geheimdienst-enthullt-care-bietet-terroristen-zuflucht/

Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung „Daily News“ vom 20. Juni 2009

Von Ranjith Padmasiri

CARE International LogoColombo – Polizeiliche Ermittlungen und Untersuchungen haben enthüllt, dass die Bomben, welche an der Pittala Kreuzung in Kollupitiya explodiert waren und für den Sekretär des Verteidigungsministeriums Gotabhaya Rajapaksa bestimmt gewesen waren, in einem Fahrzeug von Kilinochchi nach Colombo gebracht worden war, welches CARE International gehörte, einer internationalen Hilfsorganisation (iNGO). Darüber informierte die Kotahena Polizei gestern das Hauptgemeindegericht von Colombo.

Das Fahrzeug und alle am Transport der Bombe beteiligten Verdächtigen wurden in Haft genommen. Die Polizei legte dem Hauptbeamten Nishantha Hapuarachchi auch eine Kopie der Hafturkunde vor, welche von Präsident Mahinda Rajapaksa als Anweisung des Verteidigungsministers hinsichtlich von Chandrabose Selvachandran alias Michael alias Selvarasa unterschrieben worden war.

Die Kitahena Polizei informierte auch das Gericht, dass die Polizei die Verdächtigen Sivalingam Arunan, Patmanathan Iiyer Sriskandaraja Sharma und Arunasalam Arumugam Perumal auf der Foreshore Polizeistation einbehalten hatte, damit sie in Verbindung mit dem Mordversuch weiter verhört werden können.

Während Dharmalingam Dharmadaran und Rasiah Kannan, Beschäftigte von CARE International, die Bombe von Kilinochchi nach Colombo transportiert hatten, hatte Sivalingam Arunan einen sicheren Platz gesucht, um sie dort bis zum Anschlag uafzubewahren. Als ein sicheres Haus durch einen seiner Freunde in Rudra Mawatha, Wellawatte, gefunden worden war, wurde die Bombe in einem Lieferwagen von CARE International dorthin transportiert und dort im Garten vergraben. Später wurde sie nach Modera transportiert und an dem Dreirad des Selbstmordattentäters Lateef Mohamed Faris befestigt. Die anderen Teile, welche an der Bombe angebracht wurden, wurden auch in dem gleichen Fahrzeug, das CARE gehörte, nach Colombo gebracht.

Die Polizei informierte auch das Gericht, dass die Fahrzeug den Analytikern der Regierung übergeben wird, um einen Bericht darüber zu erhalten, ob es Sprengmittel transportierte.

Der Magistrat ordnete an, dass Ponnasamy Karhigesu, welcher den Kauf des Dreirades eingeleitet hatte, das bei dem Selbstmordattentat benutzt wurde, weiter bis mindestens Juli 2009 in Untersuchungshaft bleiben müsse.

CARE International

CARE ist eine führende internationale Organisation, welche in mehr als 65 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Osteuropa operiert.

CARE hat  weltweit mehr als 14.500 Beschäftigte . Mehr als 90 % des Personals von CARE International sind Angehörige der Länder, in denen sie tätig sind. Fast 50 Jahre lang ist CARE bereits in Sri Lanka  tätig.

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LTTEwatch Redaktions-Hinweis: Lesen Sie bitte auch hier…

Übersetzt von einer Reuters Meldung  vom 19. Juni 2009
UN–Hilfe kommt in  Flüchtlings-Lager, wenige Menschen kommen heraus
Von Laura MacInnis
Genf – Humanitäre Hilfe kommt in Sri Lankas Lager für Kriegsvertriebene, aber sehr wenige von den 280.000 Leute, die dort untergebracht sind, dürfen heraus, wie der oberste Hilfsbeamte der Vereinten Nationen am Freitag sagte.
Der Nothilfekoordinator der UN, Sir John Holmes sagte, dass man Überlebenden des brutalen Bürgerkrieges, welchen Colombo im Mai für beendet erklärte, erlauben müsse, ihr normales Leben wiederaufzunehmen, um die Spannungen im Nordosten des Landes zu lindern.
Hilfsfahrzeuge, welche Nahrung, Arznei und andere Vorräte transportieren, gewinnen jetzt Zugang zu den Lagern, welche in den ersten Tagen, nachdem das 25 Jahre andauernde Kämpfen aufgehört hatte, komplett geschlossen waren. Dies sagte Holmes bei einer Konferenz in Genf.
“Im Moment haben wir fast ganz vollkommenen Zugang zu jenen Lagern.“ Er bemerkte, dass allmählich die Probleme mit der Überfüllung und den unangemessenen Wasser- und Sanitäreinrichtungen zu Beginn der anstehenden, oft Krankheiten verbreitenden Monsunregen bewältigt sein würden.
Holmes fuhr fort: “Was Besorgnis erregend ist, ist die Art der Lager selbst. Man könnte sie in einiger Hinsicht als Internierungslager beschreiben, in dem Sinn, dass es den Leuten im Moment nicht erlaubt wird, sich frei hinein und heraus zu bewegen.“
Sri Lanka hat gesagt, dass es die Flüchtlingssituation unter Kontrolle habe; man hat gleichzeitig die westlichen Regierungen verurteilt wegen ihrer Versuche bei den Vereinten Nationen, etwas Licht auf die berichteten Übergriffe während und nach dem Krieg gegen die separatistischen Tamil Tiger zu werfen.
Sri Lankas Regierung hat gesagt, dass sie darauf abziele, dass 80 Prozent der Bevölkerung gegen Ende des Jahres zurück in ihren Ursprungsdörfern sind, und dass sie daran arbeite, den ethnischen Tamilen in der mehrheitlich singhalesischen Nation eine starke politische Stimme zu geben.
Holmes sagte, dass Beamte der Vereinten Nationen “auf sehr intensive Weise mit der Regierung” über Methoden “diskutieren”, wie man das Wohlergehen der Tamilen in den Lagern steigern könne und wie man ihnen helfen könne, schnell nach Hause zu kommen.
Solche Streitpunkte, sagte er, „sind wesentlich, nicht nur wegen der Menschen in den Lagern, sondern auch wegen der zukünftigen politischen Versöhnung, welche es unabdingbar geben muss.“

Übersetzt von einer Reuters Meldung  vom 19. Juni 2009

Von Laura MacInnis

John Holmes: UN hat nun Zugang zu den Flüchtlings-Lagern

John Holmes: UN hat nun Zugang zu den Flüchtlings-Lagern

Genf – Humanitäre Hilfe kommt in Sri Lankas Lager für Kriegsvertriebene, aber sehr wenige von den 280.000 Leute, die dort untergebracht sind, dürfen heraus, wie der oberste Hilfsbeamte der Vereinten Nationen am Freitag sagte.

Der Nothilfekoordinator der UN, Sir John Holmes sagte, dass man Überlebenden des brutalen Bürgerkrieges, welchen Colombo im Mai für beendet erklärte, erlauben müsse, ihr normales Leben wiederaufzunehmen, um die Spannungen im Nordosten des Landes zu lindern.

Hilfsfahrzeuge, welche Nahrung, Arznei und andere Vorräte transportieren, gewinnen jetzt Zugang zu den Lagern, welche in den ersten Tagen, nachdem das 25 Jahre andauernde Kämpfen aufgehört hatte, komplett geschlossen waren. Dies sagte Holmes bei einer Konferenz in Genf.

“Im Moment haben wir fast ganz vollkommenen Zugang zu jenen Lagern.“ Er bemerkte, dass allmählich die Probleme mit der Überfüllung und den unangemessenen Wasser- und Sanitäreinrichtungen zu Beginn der anstehenden, oft Krankheiten verbreitenden Monsunregen bewältigt sein würden.

Holmes fuhr fort: “Was Besorgnis erregend ist, ist die Art der Lager selbst. Man könnte sie in einiger Hinsicht als Internierungslager beschreiben, in dem Sinn, dass es den Leuten im Moment nicht erlaubt wird, sich frei hinein und heraus zu bewegen.“

Sri Lanka hat gesagt, dass es die Flüchtlingssituation unter Kontrolle habe; man hat gleichzeitig die westlichen Regierungen verurteilt wegen ihrer Versuche bei den Vereinten Nationen, etwas Licht auf die berichteten Übergriffe während und nach dem Krieg gegen die separatistischen Tamil Tiger zu werfen.

Sri Lankas Regierung hat gesagt, dass sie darauf abziele, dass 80 Prozent der Bevölkerung gegen Ende des Jahres zurück in ihren Ursprungsdörfern sind, und dass sie daran arbeite, den ethnischen Tamilen in der mehrheitlich singhalesischen Nation eine starke politische Stimme zu geben.

Holmes sagte, dass Beamte der Vereinten Nationen “auf sehr intensive Weise mit der Regierung” über Methoden “diskutieren”, wie man das Wohlergehen der Tamilen in den Lagern steigern könne und wie man ihnen helfen könne, schnell nach Hause zu kommen.

Solche Streitpunkte, sagte er, „sind wesentlich, nicht nur wegen der Menschen in den Lagern, sondern auch wegen der zukünftigen politischen Versöhnung, welche es unabdingbar geben muss.“

Übersetzt aus der Webzeitung “Lanka Page” vom 19. Juni 2009
Ban Ki-Mun: Sri Lanka muss der tamilischen Minderheit die Hand reichen
New York – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte, dass die srilankische Regierung dertamilischen  Minderheit die Hand reichen müsse, da es sonst wieder Gewalt geben würde.
Bei seiner Rede an die Außenpolitiksverbindung bei einer Gala in New York am Mittwoch (17.6.) drückte der Generalsekretär Ban Ki-Mun seine tiefe Sorge wegen der humanitären Situation in Sri Lanka aus und sagte, dass er sich der Probleme sehr bewusst sei.
Ban sagte: “Darum habe ich Sri Lanka besucht. Darum habe ich die IDP-Lager besucht.“ Der UN Chef sagte auch, dass er wegen des herzlichen Willkommengrußes der vielen, welche außerhalb des Verhandlungsortes zugunsten der srilankischen Tamilen demonstrierten, beeindruckt sei.
Ban sagte weiterhin, dass sein Besuch in Sri Lankas zu seinen besten Anstrengungen gehörte, um die Sorgen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des Wohlergehens der vertriebenen Menschen zu übermitteln. “Ich denke, ich habe mein Bestes getan. Ich war der erste Weltführer – und ich denke, auch nicht der letzte –, der seine Sorgen und die Botschaft der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des Wohlergehens der Tamilen übermittelte.“
Der Generalsekretär sagte, dass er es dem srilankischen Präsidenten klargemacht habe, dass es viel mehr zu tun gibt, obwohl die Kämpfe nun endlich vorbei sind. “Man muss den Leuten erlauben, in ihren Häuser zurückzukehren. Es muss Versöhnung geben. Die Regierung von Sri Lanka muss auf di tamilischen Minderheit zugehen.“ Er warnte davor, nicht auf diese Forderung einzugehen; das würde wieder Gewalt provozieren.
Der Generalsekretär forderte auch, dass alle, die Menschenrechtsverletzungen begangen haben könnten, zur Verantwortung gezogen werden. Er bestätigte, dass darüber in der gemeinsamen Erklärung mit der Regierung von Sri Lanka Einverständnis geherrscht habe.
Ban sagte, dass er auch dem Sri Lanka Präsidenten Mahinda Rajapaksa einen Brief geschrieben habe, um diese Angelegenheiten weiter zu verfolgen.
Der UN-Chef wiederholte seine Verpflichtung, für das Volk von Sri Lanka zu arbeiten – sowie für alle Völker, welche unter eklatanten Brüchen der humanitären Gesetze und der Menschenrechte leiden.

Übersetzt aus der Webzeitung “Lanka Page” vom 19. Juni 2009

UN-Chef BAn Ki-Mun fordert Versöhnung

UN-Chef Ban Ki-Mun fordert Versöhnung

New York – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte, dass die srilankische Regierung dertamilischen  Minderheit die Hand reichen müsse, da es sonst wieder Gewalt geben würde.

Bei einer Rede anläßlich  einer Gala in New York am Mittwoch (17.6.) drückte der Generalsekretär Ban Ki-Mun seine tiefe Sorge wegen der humanitären Situation in Sri Lanka aus und sagte, dass er sich der Probleme sehr bewusst sei.

Ban sagte: “Darum habe ich Sri Lanka besucht. Darum habe ich die IDP-Lager besucht.“ Der UN Chef sagte auch, dass er wegen des herzlichen Willkommengrußes der vielen, welche außerhalb des Verhandlungsortes zugunsten der srilankischen Tamilen demonstrierten, beeindruckt sei.

Ban sagte weiterhin, dass sein Besuch in Sri Lankas zu seinen besten Anstrengungen gehörte, um die Sorgen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des Wohlergehens der vertriebenen Menschen zu übermitteln. “Ich denke, ich habe mein Bestes getan. Ich war der erste Weltführer – und ich denke, auch nicht der letzte –, der seine Sorgen und die Botschaft der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des Wohlergehens der Tamilen übermittelte.“

Der Generalsekretär sagte, dass er es dem srilankischen Präsidenten klargemacht habe, dass es viel mehr zu tun gibt, obwohl die Kämpfe nun endlich vorbei sind. “Man muss den Leuten erlauben, in ihren Häuser zurückzukehren. Es muss Versöhnung geben. Die Regierung von Sri Lanka muss auf di tamilischen Minderheit zugehen.“ Er warnte davor, nicht auf diese Forderung einzugehen; das würde wieder Gewalt provozieren.

Der Generalsekretär forderte auch, dass alle, die Menschenrechtsverletzungen begangen haben könnten, zur Verantwortung gezogen werden. Er bestätigte, dass darüber in der gemeinsamen Erklärung mit der Regierung von Sri Lanka Einverständnis geherrscht habe.

Ban sagte, dass er auch dem Sri Lanka Präsidenten Mahinda Rajapaksa einen Brief geschrieben habe, um diese Angelegenheiten weiter zu verfolgen.

Der UN-Chef wiederholte seine Verpflichtung, für das Volk von Sri Lanka zu arbeiten – sowie für alle Völker, welche unter eklatanten Brüchen der humanitären Gesetze und der Menschenrechte leiden.

Übersetzt aus der Webzeitung “Sri Lanka Watch” vom 13. Juni 2009
Von David Blacker
Anmerkung des Herausgebers von Sri Lanka Watch: Wir haben die Notwendigkeit empfunden, diesen Spezialartikel von David Becker zu veröffentlichen, da er die Realitäten enthüllt, die daraus entsprungen sind, dass die LTTE die Zivilisten als Waffe ihres Arsenals benutzte und gehofft hatte, dass Tausende sterben würden und dass es daraufhin eine internationale Intervention geben würde, die ihnen zu einem Waffenstillstand verhelfen würde. Dafür hat die LTTE auch Waffen zum zukünftigen Gebrauch im Dschungel vergraben, einige davon mächtige militärische Instrumente. Die Tamilen haben eine gerechte Sache und es ist Zeit, dass sie sich ihr in wirklichem Ernst widmen.
Colombo – Als der Krieg gegen die Befreiungstiger von Tamil Eelam sich unerbittlich und knirschend der sicheren Niederlage für die selbsternannten Repräsentanten der tamilischen Nation näherte, gab es anscheinend keine große Fanfare, keine glorreiche letzte Schlacht. Diese Revolution starb nicht mit einer großen Explosion, sondern mit Wimmern und Feigheit. Und Lügen.
Ein Jahr lang schaute die tamilische Diaspora von Tamil Nadu bis Toronto mit ungläubig geöffnetem Mund zu, als die eiserne Faust der srilankischen Infanteriedivisionen die Tiger-Formationen in Stücke schlugen und sie mit Hammerschlägen zurück jagten in eine kleine Landtasche nahe bei Mullaitivu an der nordöstlichen Küste der Insel. Jetzt, da die ganze Welt zuschaut, kauert ein tödlich verwundeter Tiger hinter dem selben Volk, von dem er behauptet, er würde es verteidigen, und er misshandelt es, selbst dann noch, wenn es stirbt.
Als sich der Fortschritt der Offensive in dem sehr dicht bevölkerten Mullaitivu Distrikt verlangsamte, hatte die tamilische Diaspora endlich ihre Stimme und eine Sache, die ihrer Empörung wert ist, gefunden – die tamilische Bevölkerung des Wanni, gefangen in den Kämpfen und schrecklich leidend. Die tamilische Bevölkerung dort hatte nichts, was Menschen rechtmäßig erwarten können – Nahrung, Obdach, Sicherheit, das Leben selbst. Wenn irgendetwas im Nordosten unserer Aufmerksamkeit wert war, dann waren es diese Menschen, die von ihren erklärten Beschützern als Geiseln gehalten und gezwungen wurden, in die Läufe von Gewehren und auf die Panzer der srilankanischen Armee zu schauen, in der zynischen Hoffnung, dass die Welt, wenn erst genug von ihnen getötet oder verstümmelt würde, sich einmischen – und die LTTE retten würde.
Die Diaspora, organisiert und gegängelt von LTTE-Tarnorganisationen, singt noch immer ihr Mantra von „Konzentrationslagern“ und vom „Genozid der Tamilen“ durch die srilankische Regierung und ignoriert die Tatsache, dass es die LTTE und nicht die Regierung war, welche die Wanni-Tamilen unter diesen unmenschlichen Bedingungen festhielt. Und wie alle menschlichen Katastrophen hat auch diese ihre Trittbrettfahrer der Berühmtheiten hervorgebracht. Zuerst war es die in Sri Lanka geborene, britische Rapperin MIA und später, zur elften Stunde, war es die Preisträgerin des Booker -Preises, die indische Autorin Arundhati Roy. Diese beiden Personen repräsentieren mehr oder weniger die zwei stärkten Stimmen, die wir nach dem Ende der srilankischen Militäroffensive gegen die Tiger rufen hören.
So ignoriert MIA jede Realität zugunsten einer fiktiven, von der LTTE geschaffenen. Diese geschaffene Realität besagt, dass Hunderttausende von Tamilen von den Händen einer Millionen starken singhalesischen Armee gestorben sind, welche ihren Weg durch das Wanni bomten, vergewaltigten und folterten, während die tapferen tamilischen Freiheitskämpfer wie Leonidas’ sagenhafte 300 zwischen Adolf Hitler und einem tamilischen Holocaust stehen. Roy andererseits scheint mehr ein Opfer ihrer eigenen intellektuellen Faulheit zu sein. Ihr kürzlicher Artikel in dieser Zeitung bestehet zum Großteil aus Information aus dritter Hand, wie Rosinen herausgepickt aus einem einzigen Sunday Telegraph Interview eines in Ungnade gefallenen früheren srilankischen Außenministers. Anstatt sich zu den wirklichen Punkten durchzuarbeiten, wählt es Roy, das flüchtig zu überfliegen, was am meisten ihre Empörung anstachelte. Wenigstens gibt MIA vor, dass sie weiß, worüber sie spricht, aber Roy zieht Emotion und Drama vor und dreht es so, dass sogar gut nachgewiesene Fakten wie Stammestrommeln im Dschungel klingen. Sie wiederholt nicht nur MIAs Genozid-Anklage, sondern behauptet auch, dass die srilankische Regierung eifrig Konzentrationslager errichten würde, um die Tamilen der Insel zu versklaven.
Die Anklagen des Genozids und der Konzentrationslager bleiben eine reine Einbildung, reine Fiktion, egal, wie viele Male diese Lüge noch wiederholt wird. Das Einzige, was zwischen den Wanni-Tamilen und deren Sicherheit steht, ist die LTTE. Und es gibt sehr wenig, was die Diaspora oder irgendjemand außerhalb Sri Lankas tun konnte, um die LTTE dazu zu bringen, ihre Leute gehen zu lassen. Zweimal hatte die Regierung „Nicht-Feuer-Zonen“ in LTTE-Territorien erklärt und die Zivilisten, die unfähig zum entkommen waren, dazu gedrängt, dort Schutz vor den Kämpfen zu suchen.
Die Tiger haben jedoch eklatant diese Zonen verletzt, in ihnen operiert und sie dazu benutzt, Angriffe gegen die SL Armee zu starten, womit sie die unvermeidlichen Vergeltungsschläge und die daraus resultierenden Schrecken für die Zivilbevölkerung einluden. In der Zwischenzeit hielt die LTTE weiterhin Tausende von Tamilen in diesen „Nicht-Feuer-Zonen“ als Geiseln gefangen und rekrutiert sogar die älteren und sehr jungen für Sklavenarbeit und als Kanonenfutter, zwang sie, das Unerträgliche zu ertragen, und nützte tödliche Macht, sie daran zu hindern, in die von der Regierung kontrollierten Gebiete zu entkommen.
Trotz der Gefahren haben Tausende von Zivilisten den Tod und die Verletzung durch die Hände ihrer selbsterklärten Beschützer riskiert, um in Sicherheit zu fliehen, wobei viele den ultimativen Preis bei dem Versuch zahlten. All dies wurde klar und deutlich von NGOs und internationalen Abgesandten dokumentiert. Und all dies wird von Leuten wie MIA und Arundhati Roy und den Millionen von Tamilen in der ganzen Welt ignoriert, welche die Zukunft der tamilischen Sache einem Größenwahnsinnigen Terroristen übergeben hatten.
Während die Diaspora also in dem nach-orgasmischen Glühen ihres “gerechten” Ärgers suhlten, starben in den Dschungeln des Wanni kleine Kinder. Und kein Protest, kein Fahnenschwingen, kein Hungerstreik konnte sie retten. Was sie gerettet hat, war die totale und wirksame Zerschlagung der LTTE, die diese Katastrophe über die Tamilen gebracht hat.
Übersetzt aus der Webzeitung “Sri Lanka Watch” vom 13. Juni 2009

Von David Blacker

Anmerkung des Herausgebers von Sri Lanka Watch: Wir haben die Notwendigkeit empfunden, diesen Spezialartikel von David Becker zu veröffentlichen, da er die Realitäten enthüllt, die daraus entsprungen sind, dass die LTTE die Zivilisten als Waffe ihres Arsenals benutzte und gehofft hatte, dass Tausende sterben würden und dass es daraufhin eine internationale Intervention geben würde, die ihnen zu einem Waffenstillstand verhelfen würde. Dafür hat die LTTE auch Waffen zum zukünftigen Gebrauch im Dschungel vergraben, einige davon mächtige militärische Instrumente. Die Tamilen haben eine gerechte Sache und es ist Zeit, dass sie sich ihr in wirklichem Ernst widmen.

Colombo – Als der Krieg gegen die Befreiungstiger von Tamil Eelam sich unerbittlich und knirschend der sicheren Niederlage für die selbsternannten Repräsentanten der tamilischen Nation näherte, gab es anscheinend keine große Fanfare, keine glorreiche letzte Schlacht. Diese Revolution starb nicht mit einer großen Explosion, sondern mit Wimmern und Feigheit. Und Lügen.

Ein Jahr lang schaute die tamilische Diaspora von Tamil Nadu bis Toronto mit ungläubig geöffnetem Mund zu, als die eiserne Faust der srilankischen Infanteriedivisionen die Tiger-Formationen in Stücke schlugen und sie mit Hammerschlägen zurück jagten in eine kleine Landtasche nahe bei Mullaitivu an der nordöstlichen Küste der Insel. Jetzt, da die ganze Welt zuschaut, kauert ein tödlich verwundeter Tiger hinter dem selben Volk, von dem er behauptet, er würde es verteidigen, und er misshandelt es, selbst dann noch, wenn es stirbt.

Als sich der Fortschritt der Offensive in dem sehr dicht bevölkerten Mullaitivu Distrikt verlangsamte, hatte die tamilische Diaspora endlich ihre Stimme und eine Sache, die ihrer Empörung wert ist, gefunden – die tamilische Bevölkerung des Wanni, gefangen in den Kämpfen und schrecklich leidend. Die tamilische Bevölkerung dort hatte nichts, was Menschen rechtmäßig erwarten können – Nahrung, Obdach, Sicherheit, das Leben selbst. Wenn irgendetwas im Nordosten unserer Aufmerksamkeit wert war, dann waren es diese Menschen, die von ihren erklärten Beschützern als Geiseln gehalten und gezwungen wurden, in die Läufe von Gewehren und auf die Panzer der srilankanischen Armee zu schauen, in der zynischen Hoffnung, dass die Welt, wenn erst genug von ihnen getötet oder verstümmelt würde, sich einmischen – und die LTTE retten würde.

Gestörtes Verhältnis zur Realität: Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy

Gestörtes Verhältnis zur Realität: Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy

Die Diaspora, organisiert und gegängelt von LTTE-Tarnorganisationen, singt noch immer ihr Mantra von „Konzentrationslagern“ und vom „Genozid der Tamilen“ durch die srilankische Regierung und ignoriert die Tatsache, dass es die LTTE und nicht die Regierung war, welche die Wanni-Tamilen unter diesen unmenschlichen Bedingungen festhielt. Und wie alle menschlichen Katastrophen hat auch diese ihre Trittbrettfahrer der Berühmtheiten hervorgebracht. Zuerst war es die in Sri Lanka geborene, britische Rapperin MIA und später, zur elften Stunde, war es die Preisträgerin des Booker -Preises, die indische Autorin Arundhati Roy. Diese beiden Personen repräsentieren mehr oder weniger die zwei stärkten Stimmen, die wir nach dem Ende der srilankischen Militäroffensive gegen die Tiger rufen hören.

So ignoriert MIA jede Realität zugunsten einer fabrizierten, von der LTTE geschaffenen. Diese geschaffene Realität besagt, dass Hunderttausende von Tamilen von den Händen einer Millionen starken singhalesischen Armee gestorben sind, welche ihren Weg durch das Wanni bomten, vergewaltigten und folterten, während die tapferen tamilischen Freiheitskämpfer wie Leonidas’ sagenhafte 300 zwischen Adolf Hitler und einem tamilischen Holocaust stehen. Roy andererseits scheint mehr ein Opfer ihrer eigenen intellektuellen Faulheit zu sein. Ihr kürzlicher Artikel in dieser Zeitung bestehet zum Großteil aus Information aus dritter Hand, wie Rosinen herausgepickt aus einem einzigen Sunday Telegraph Interview eines in Ungnade gefallenen früheren srilankischen Außenministers. Anstatt sich zu den wirklichen Punkten durchzuarbeiten, wählt es Roy, das flüchtig zu überfliegen, was am meisten ihre Empörung anstachelte. Wenigstens gibt MIA vor, dass sie weiß, worüber sie spricht, aber Roy zieht Emotion und Drama vor und dreht es so, dass sogar gut nachgewiesene Fakten wie Stammestrommeln im Dschungel klingen. Sie wiederholt nicht nur MIAs Genozid-Anklage, sondern behauptet auch, dass die srilankische Regierung eifrig Konzentrationslager errichten würde, um die Tamilen der Insel zu versklaven.

Auch MIA verbreitet ungehemmt LTTE-Propaganda

Auch MIA verbreitet ungehemmt LTTE-Propaganda

Die Anklagen des Genozids und der Konzentrationslager bleiben eine reine Einbildung, reine Fiktion, egal, wie viele Male diese Lüge noch wiederholt wird. Das Einzige, was zwischen den Wanni-Tamilen und deren Sicherheit steht, ist die LTTE. Und es gibt sehr wenig, was die Diaspora oder irgendjemand außerhalb Sri Lankas tun konnte, um die LTTE dazu zu bringen, ihre Leute gehen zu lassen. Zweimal hatte die Regierung „Nicht-Feuer-Zonen“ in LTTE-Territorien erklärt und die Zivilisten, die unfähig zum entkommen waren, dazu gedrängt, dort Schutz vor den Kämpfen zu suchen.

Die Tiger haben jedoch eklatant diese Zonen verletzt, in ihnen operiert und sie dazu benutzt, Angriffe gegen die SL Armee zu starten, womit sie die unvermeidlichen Vergeltungsschläge und die daraus resultierenden Schrecken für die Zivilbevölkerung einluden. In der Zwischenzeit hielt die LTTE weiterhin Tausende von Tamilen in diesen „Nicht-Feuer-Zonen“ als Geiseln gefangen und rekrutiert sogar die älteren und sehr jungen für Sklavenarbeit und als Kanonenfutter, zwang sie, das Unerträgliche zu ertragen, und nützte tödliche Macht, sie daran zu hindern, in die von der Regierung kontrollierten Gebiete zu entkommen.

Trotz der Gefahren haben Tausende von Zivilisten den Tod und die Verletzung durch die Hände ihrer selbsterklärten Beschützer riskiert, um in Sicherheit zu fliehen, wobei viele den ultimativen Preis bei dem Versuch zahlten. All dies wurde klar und deutlich von NGOs und internationalen Abgesandten dokumentiert. Und all dies wird von Leuten wie MIA und Arundhati Roy und den Millionen von Tamilen in der ganzen Welt ignoriert, welche die Zukunft der tamilischen Sache einem Größenwahnsinnigen Terroristen übergeben hatten.

Während die Diaspora also in dem nach-orgasmischen Glühen ihres “gerechten” Ärgers suhlten, starben in den Dschungeln des Wanni kleine Kinder. Und kein Protest, kein Fahnenschwingen, kein Hungerstreik konnte sie retten. Was sie gerettet hat, war die totale und wirksame Zerschlagung der LTTE, die diese Katastrophe über die Tamilen gebracht hat.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune“ vom 15. Juni  2009
LTTE plant „transnationale Regierung im Exil“
Von S. Murari
Chennai – Die LTTE,in Sri Lanka besiegt, plant mit Unterstützung der tamilischen Diaspora eine „transnationale Exil-Regierung von Tamil Eelam“. In einer Erklärung auf der LTTE-Webseite Puthinam.com am Montag sagte der „Chef für internationale Verbindungen“ der LTTE Selvaraja Pathmanathan (alias KP), dass ein Komitee von Experten unter dem Rechtsanwalt Viswanathan Rudrakumar eingesetzt wurde, um über die Bildung von dem, was er eine Provisorische Transnationale Regierung von Tamil Eelam nennt, nachzudenken. Man würde auch mit anderen Gruppen sprechen, welche ähnliche Ansichten haben über den tamilischen Nationalismus, ein Heimatland und das Recht auf Selbstbestimmung des tamilischen Volkes von Sri Lanka. Danach würde man einen gemeinsamen Aktionsplan ausarbeiten.
Pathmanathan sagte, dass eine solche Regierung notwendig sei, um die Wünsche des tamilischen Volkes, wie sie sich in der Vaddukottai Resolution von 1976, der Thimpu Erklärung von 1985  und dem Vorschlag der LTTE zur Interims-Selbstregierten-Autorität von 2003 widerspiegeln, auf einem Weltforum zu artikulieren. Dies soll geschehen, weil das tamilische Volk für diese Rechte nicht in ihrem Heimatland, „welches jetzt von den srilankanischen Streitkräften besetzt ist“, kämpfen könne.
KP sagte auch, dass das Komitee einen Aktionsplan für die Menschen, die im „tamilischen Heimatland“ leben, ausarbeiten und die grundlegenden Realitäten dort in Betracht ziehen würde.
Es sollte, wie KP sagte, eine Verbindung zwischen diesen beiden Plänen geben.
KP wird von Interpol unter anderem wegen Waffenschmuggels gesucht; man geht davon aus, dass er sich in Thailand versteckt hält.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune“ vom 15. Juni  2009

Von S. Murari

Interpol-Fahndungsfotos von "KP", dem NAchfolger Prabhakaranas, der nun eine "transnationale Exil-Regierung" ausrufen will

Interpol-Fahndungsfotos von "KP", dem Nachfolger Prabhakaranas, der nun eine "transnationale Exil-Regierung" ausrufen will

Chennai – Die LTTE, in Sri Lanka besiegt, plant mit Unterstützung der tamilischen Diaspora eine „transnationale Exil-Regierung von Tamil Eelam“. In einer Erklärung auf der LTTE-Webseite Puthinam.com am Montag sagte der „Chef für internationale Verbindungen“ der LTTE Selvaraja Pathmanathan (alias KP), dass ein Komitee von Experten unter dem Rechtsanwalt Viswanathan Rudrakumar eingesetzt wurde, um über die Bildung von dem, was er eine Provisorische Transnationale Regierung von Tamil Eelam nennt, nachzudenken. Man würde auch mit anderen Gruppen sprechen, welche ähnliche Ansichten haben über den tamilischen Nationalismus, ein Heimatland und das Recht auf Selbstbestimmung des tamilischen Volkes von Sri Lanka. Danach würde man einen gemeinsamen Aktionsplan ausarbeiten.

Pathmanathan sagte, dass eine solche Regierung notwendig sei, um die Wünsche des tamilischen Volkes, wie sie sich in der Vaddukottai Resolution von 1976, der Thimpu Erklärung von 1985  und dem Vorschlag der LTTE zur Interims-Selbstregierten-Autorität von 2003 widerspiegeln, auf einem Weltforum zu artikulieren. Dies soll geschehen, weil das tamilische Volk für diese Rechte nicht in ihrem Heimatland, „welches jetzt von den srilankanischen Streitkräften besetzt ist“, kämpfen könne.

KP sagte auch, dass das Komitee einen Aktionsplan für die Menschen, die im „tamilischen Heimatland“ leben, ausarbeiten und die grundlegenden Realitäten dort in Betracht ziehen würde.

KP wird von Interpol unter anderem wegen Waffenschmuggels gesucht; man geht davon aus, dass er sich in Thailand versteckt hält.

Übersetzt aus der Webzeitung “Sri Lanka Watch” vom 12. Juni 2009
Von Christy Richards
Colombo – Welche Organisation oder Institution auch immer, die in Erwägung zieht, im Wanni künftig zu arbeiten, muss eine böse Realität des gerade beendeten Krieges in Erwägung ziehen: Landminen!
Die primären Ziele im Wanni sind klar: Die vertreibenen Familien sollen so bal dwie möglich wieder in ihre Häuser, zu ihren Farmen zurückkehren und ihre gewohnten Aktivitäten in der Gesellschaft wieder aufnehmen können.
Das größte Hindernis dabei sind die alptraumhaft große Mengen an Minen, die die LTTE überall verlegt hat.
Die Wiederansiedlung sollte unter keinen Umständen übereilt vonstatten gehe. Dabei liegt die Verantwortung dafür, das Wanni frei von Landminen zu machen, bei der Regierung. Sri Lanka braucht jetzt viel Hilfe, um diese Landminen zu entfernen. Abgesehen von den Ländern, welche ihre Hilfe angeboten haben, sollten ausländische Kirchenagenturen ihre Unterstützung dieser Räum-Aktivität für ihre jeweiligen Regierungen als eine dringliche Angelegenheit gründlich prüfen. Auch haben – abgesehen von der lokalen nicht zur Regierung gehörenden Organisation – die ausländischen Missionen, welche in Sri Lanka die verschiedenen Kirchen (z.B. die amerikanische, anglikanische, methodistische, niederländisch-reformierte und die baptistische) gegründet haben, in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle zu spielen.
Das Wanni braucht ausländische Freiwillige, besonders Techniker, welche mit dieser explosiven Geisel der Menschheit umgehen können und die in jede Stadtgemeinde und jedes Bauerndorf geschickt werden müssen, um sicherzustellen, dass das gesamte Gebiet von Landminen  befreit wird, die mit ihrem enormen Tötungspotential überall im Boden lauern.
Missionskrankenhäuser wie das Green Memorial und das McLeod Krankenhaus sollten besonders ausgerüstet werden, um die Bedürfnisse von möglichen Opfern von Landminen nachkommen zu können.
Das Entfernen von Landminen allein wird das Problem nicht lösen. So wurden in kambodschanische Dörfern Plastiklaken geliefert, welche die Wunden abgerissener Glieder bedecken sollen, um den Blutverlust einzudämmen, bis so schnell wie möglich medizinische Behandlung verschafft werden kann. Die Verfügbarkeit künstlicher Glieder ist ein andererer, wichtiger Faktor.
Während meiner Besuche in Kambodscha habe ich gesehen, wie Landminen dort noch immer Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Dies trifft auch auf Vietnam zu, wo eine große Menge dieser schrecklichen Sprengsätze von feindlichen Streitkräften verbreitet wurden, ohne dass es dabei irgendeinen Gedanken an die Zivilbevölkerung gab. Sogar nach dem Ende der Feindseligkeiten dort starben dort Hunderte von Menschen in der Folge von Landminenexplosionen.
Im Kambodscha haben wir Kinder ohne Arme und Beine gesehen, die von Landminen abgesprengt worden waren. Beinlose Menschen schleppen sich in den Straßen von Phnom Penh dahin, zerschmetterte Bäuerinnen werden in Särge gepackt und die Gefahr von Explosionen ist immer und überall im Land gegenwärtig – ein besonders grausames Erbe des Krieges. Ein Rikschafahrer wurde in Phnam Penh getötet, als ein Minenbeutel, den er für eine Mitfahrerin trug, explodierte, während sie auf einer belebten Straße fuhren. Dem Bericht nach wurde der Frau dieser Beutel von ihrem Ehemann, der Soldat war, gegeben – um ihn zu verkaufen. Wir sollten sicherstellen, dass Landminen oder irgendwelche anderen tödlichen Waffen nicht in die Kultur der Gemeinschaft eingeschleust werden.
Es wurde einmal festgestellt, dass in Kambodscha etwa zwischen vier und zehn Millionen Landminen in den Boden eingebracht wurden, und jedes Jahr sterben dort etwa 300 Menschen durch Landminen.
Diese Minen sind auch eine Gefahr für das Nutzvieh – und auch andere Tiere. Denn natürlich sind auch die wilden Tiere von diesen Minen betroffen. Nicht weniger tödlich als die professionell hergestellten Minen sind jene, die im Dschungel hergestellt wurden. Sie bestehen meist nur aus einer mit Sprengkörpern vollgepackten Dose und einer Batterie und sind oft, um  extragroßen Zerstörungskraft zu garantieren, mit Metallstücken gespickt.
Kambodschanische Minenentferner berichteten, dass kaum eine Familie von Landminen unbeeinträchtigt ist. Es wird auch berichtet, dass etwas 30% der 500.000 Tonnen an Bomben, welche die USA während des Vietnamkrieges abwarf, nicht explodierten und so ein ständig gegenwärtiges Risiko darstellen. Vor fünf Jahren weigerten sich die USA, das globale Verbot von Landminen in dem Abkommen von Ottawa zu unterzeichnen.
Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Häuser im Wanni zurückkehren können. Es ist sicher, dass es internationale enormes Verständnis für die Minensituation geben wird, gerade, wenn man bedenkt, wie viele Einzelpersonen, Kirchen und andere Organisationen auf die Tsunami-Katastrophe antworteten. Es dürfte also keinen Mangel an Hilfe und Unterstützung auch bei der Wanni-Minen-Katastrophe geben.
Es ist sehr ermutigend, dass die Jaffna Diözese der Kirche von Südindien unter der Führung von Bischof Danny Thiagarajah die Rehabilitierung, das Wiederentwickeln und die Wiederversöhnung im Wanni als ihre hauptsächliche Mission ansieht. Dies ist zweifellos eine schreckliche große Herausforderung, und wenn der Geist der Gemeinschaft die Oberhand behält, dann wird diese Arbeit im Dienst der bedürftigen Leute ihre großen Belohnungen haben.

Übersetzt aus der Webzeitung “Sri Lanka Watch” vom 12. Juni 2009

Von Christy Richards

Mit roten Flaggen werden Minen markiert, damit der Räumdienst sie unschädlich machen kann. Wieviele Minen noch im Boden des Wanni liegen, weiß niemand. Sicher ist: es sind Abertausende...

Mit roten Flaggen werden Minen markiert, damit der Räumdienst sie unschädlich machen kann. Wieviele Minen noch im Boden des Wanni liegen, weiß niemand. Sicher ist: es sind Abertausende...

Colombo – Wer auch immer, welche Organisation oder Institution auch immer, die in Erwägung zieht, im Wanni künftig zu arbeiten, um den Flüchtlingen bei der Reintegration zu helfen, muss eine bitterböse Realität des gerade beendeten Krieges in Erwägung ziehen: Landminen!

Die primären Ziele im Wanni sind klar: Die vertreibenen Familien sollen so bal dwie möglich wieder in ihre Häuser, zu ihren Farmen zurückkehren und ihre gewohnten Aktivitäten in der Gesellschaft wieder aufnehmen können.

Das größte Hindernis dabei sind die alptraumhaft große Mengen an Minen, die die LTTE überall verlegt hat.

Die Wiederansiedlung sollte unter keinen Umständen übereilt vonstatten gehe. Dabei liegt die Verantwortung dafür, das Wanni frei von Landminen zu machen, bei der Regierung. Sri Lanka braucht jetzt viel Hilfe, um diese Landminen zu entfernen. Abgesehen von den Ländern, welche ihre Hilfe angeboten haben, sollten ausländische Kirchenagenturen ihre Unterstützung dieser Räum-Aktivität für ihre jeweiligen Regierungen als eine dringliche Angelegenheit gründlich prüfen. Auch haben – abgesehen von der lokalen nicht zur Regierung gehörenden Organisation – die ausländischen Missionen, welche in Sri Lanka die verschiedenen Kirchen (z.B. die amerikanische, anglikanische, methodistische, niederländisch-reformierte und die baptistische) gegründet haben, in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle zu spielen.

Das Wanni braucht ausländische Freiwillige, besonders Räum-Techniker, welche mit dieser explosiven Geisel der Menschheit umgehen können und die in jede Stadtgemeinde und jedes Bauerndorf geschickt werden müssen, um sicherzustellen, dass das gesamte Gebiet von Landminen  befreit wird, die mit ihrem enormen Tötungspotential überall im Boden lauern.

Missionskrankenhäuser wie das Green Memorial und das McLeod Krankenhaus sollten besonders ausgerüstet werden, um die Bedürfnisse von möglichen Opfern von Landminen nachkommen zu können.

Das Entfernen von Landminen allein wird das Problem nicht lösen. So wurden in kambodschanische Dörfern Plastiklaken geliefert, welche die Wunden abgerissener Glieder bedecken sollen, um den Blutverlust einzudämmen, bis so schnell wie möglich medizinische Behandlung verschafft werden kann. Die Verfügbarkeit künstlicher Glieder ist ein andererer, wichtiger Faktor.

Während meiner Besuche in Kambodscha habe ich gesehen, wie Landminen dort noch immer Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Dies trifft auch auf Vietnam zu, wo eine große Menge dieser schrecklichen Sprengsätze von feindlichen Streitkräften verbreitet wurden, ohne dass es dabei irgendeinen Gedanken an die Zivilbevölkerung gab. Sogar nach dem Ende der Feindseligkeiten dort starben Hunderte von Menschen in der Folge von Landminenexplosionen.

Im Kambodscha haben wir Kinder ohne Arme und Beine gesehen, die von Landminen abgesprengt worden waren. Beinlose Menschen schleppen sich in den Straßen von Phnom Penh dahin, zerschmetterte Bäuerinnen werden in Särge gepackt und die Gefahr von Explosionen ist immer und überall im Land gegenwärtig – ein besonders grausames Erbe des Krieges. Ein Rikschafahrer wurde in Phnam Penh getötet, als ein Minenbeutel, den er für eine Mitfahrerin trug, explodierte, während sie auf einer belebten Straße fuhren. Dem Bericht nach wurde der Frau dieser Beutel von ihrem Ehemann, der Soldat war, gegeben – um ihn zu verkaufen. Wir sollten sicherstellen, dass Landminen oder irgendwelche anderen tödlichen Waffen nicht in die Kultur der Gemeinschaft eingeschleust werden.

Es wurde einmal festgestellt, dass in Kambodscha etwa zwischen vier und zehn Millionen Landminen in den Boden eingebracht wurden, und jedes Jahr sterben dort etwa 300 Menschen durch Landminen.Diese Minen sind auch eine Gefahr für das Nutzvieh – und auch andere Tiere. Denn natürlich sind auch die wilden Tiere von diesen Minen betroffen. Nicht weniger tödlich als die professionell hergestellten Minen sind jene, die im Dschungel hergestellt wurden. Sie bestehen meist nur aus einer mit Sprengkörpern vollgepackten Dose und einer Batterie und sind oft, um  extragroßen Zerstörungskraft zu garantieren, mit Metallstücken gespickt.

Kambodschanische Minenentferner berichteten, dass kaum eine Familie von Landminen unbeeinträchtigt ist. Es wird auch berichtet, dass etwas 30% der 500.000 Tonnen an Bomben, welche die USA während des Vietnamkrieges abwarf, nicht explodierten und so ein ständig gegenwärtiges Risiko darstellen. Vor fünf Jahren weigerten sich die USA, das globale Verbot von Landminen in dem Abkommen von Ottawa zu unterzeichnen.

Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Häuser im Wanni zurückkehren können. Es ist sicher, dass es internationale enormes Verständnis für die Minensituation geben wird, gerade, wenn man bedenkt, wie viele Einzelpersonen, Kirchen und andere Organisationen auf die Tsunami-Katastrophe antworteten. Es dürfte also keinen Mangel an Hilfe und Unterstützung auch bei der Wanni-Minen-Katastrophe geben.

Es ist sehr ermutigend, dass die Jaffna Diözese der Kirche von Südindien unter der Führung von Bischof Danny Thiagarajah die Rehabilitierung, das Wiederentwickeln und die Wiederversöhnung im Wanni als ihre hauptsächliche Mission ansieht. Dies ist zweifellos eine schreckliche große Herausforderung, und wenn der Geist der Gemeinschaft die Oberhand behält, dann wird diese Arbeit im Dienst der bedürftigen Leute ihre großen Belohnungen haben.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune” vom 20. Juni 2009
Colombo – Trotz des Endes des Krieges gegen die LTTE und der Rückkehr zur “Normalität” in Colombo geht es einigen zivilen Gesellschaftsorganisationen in Colombo schlecht: sie sehen sich „Gefahren ausgesetzt“. Die Transparenz International Sri Lanka (TISL) und das Zentrum für Politische Alternativen (CPA) sind zwei solche Institutionen, welche dem Bericht nach mit Unsicherheit zu kämpfen haben. Am Anfang waren nicht weniger als fünf NGOSs und INGOs auf nationaler Ebene „unter Druck“ – CPA; Das Konsortium der Humanitären Agenturen (CHA), Transparency International (TI), Berghoff und FCE. Quellen sagten jedoch, dass die CHA, FCE und sogar die Berghoff Stiftung „ein paar Anpassungen“ vorgenommen hätten und deswegen jetzt offenbar bei der Regierung „gut angeschrieben“ sind.
Die Asian Tribune hat erfahren, dass das Zentrum Für Politische Alternativen, Sunial Abeyasekera, die Aktivistinnen Jegan Perera vom Nationalen Friedensrat sowie einige andere regelmäßig in fremde Länder fliegen um dort eine gewisse Sicherheit zu genießen, da sie sich in der gegenwärtigen Nach-LTTE Periode in Sri Lanka Drohungen und Einschüchterung gegenübersehen.
Man will erfahren haben, dass in Norwegen bald die allgemeinen Parlamentswahlen sind und dass unseren NGOs, welche kürzlich in Oslo waren, von ihren Herren keine ermutigenden Antworten bekamen.
Vor kurzem waren viele NGO-Mitglieder auf reisen nach Oslo, um ihre Vorgesetzten zu treffen und von ihnen die erhoffte Versicherung zu erhalten, dass sie auch in der Nachkonflikts-Periode weiterhin finanzielle Unterstützung erhalten würden.
Die Berghoff Stiftung, welche sehr stark als anti-srilankische Organisation angesehen wird, wurde ursprünglich eingeladen, 2001 ein Büro in Sri Lanka zu eröffnen, um Hilfe, Unterstützung, externe Erfahrungen und Expertenwissen für die hauptsächlichen Verhandlungsparteien zu liefern.
Der Trancparency-International-Direktor von Sri Lanka, J. C. Weliamuna, ein prominenter srilankanischer Antikorruptions- und Menschenrechtsanwalt, wurde am 27. September 2008 angegriffen, als das Haus seiner Familie in Colombo mit einer Granate angegriffen wurde. Er, seine Frau und zwei jüngere Kinder entkamen mit Verletzungen.
Aber CPA und TI widerstehen auch weiterhin, obwohl sie sich Druck von Regierungsseite ausgesetzt sehen.
Das Zentrum für Politische Alternativen (CPA) mit seinem Chef Dr. Paikiasothy Saravanamuttuhat vor kurzem einen Fall von fundamentalen Rechteverletzungen bei Gericht zur Anzeige eingereicht. Darin wird die Missachtung der grundlegenden legalen Rechte der tamilischen Bürger, die in den vom Militär kontrollierten Lager interniert sind, angezeigt. Die CPA sagt, dass die Festsetzung der Flüchtlinge illegal und ein Bruch der „fundamentalen, in der Verfassung verbürgten Rechte“ dieser Menschen sei.
Die CPA zitiert als Schuldigen Präsident Rajapaksa in seiner Rolle als Verteidigungsminister, sowie seinen Bruder Gotabhaya, welcher der Sekretär des Verteidigungsministeriums ist, und schließlich auch den Hauptstaatsanwalt und den Armeekommandanten, die für die Lager verantwortlich seien.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune” vom 20. Juni 2009

Dr. Paikiasothy Saravanamuttuhat von der CPA klagt die Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen an

Dr. Paikiasothy Saravanamuttuhat von der CPA klagt die Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen an

Colombo – Trotz des Endes des Krieges gegen die LTTE und der Rückkehr zur “Normalität” in Colombo geht es einigen zivilen Gesellschaftsorganisationen in Colombo schlecht: sie sehen sich „Gefahren ausgesetzt“. Die Transparency International Sri Lanka (TISL) und das Zentrum für Politische Alternativen (CPA) sind zwei solche Institutionen, welche dem Bericht nach mit Unsicherheit zu kämpfen haben. Am Anfang waren nicht weniger als fünf NGOSs und INGOs auf nationaler Ebene „unter Druck“ – CPA; Das Konsortium der Humanitären Agenturen (CHA), Transparency International (TI), Berghoff und FCE. Quellen sagten jedoch, dass die CHA, FCE und sogar die Berghoff Stiftung „ein paar Anpassungen“ vorgenommen hätten und deswegen jetzt offenbar bei der Regierung wieder „gut angeschrieben“ sind.

Die Asian Tribune hat erfahren, dass das Zentrum Für Politische Alternativen, Sunial Abeyasekera, die Aktivistinnen Jegan Perera vom Nationalen Friedensrat sowie einige andere regelmäßig in fremde Länder fliegen um dort eine gewisse Sicherheit zu genießen, da sie sich in der gegenwärtigen Nach-LTTE Periode in Sri Lanka Drohungen und Einschüchterung gegenübersehen.

Man will erfahren haben, dass in Norwegen bald die allgemeinen Parlamentswahlen sind und dass unseren NGOs, welche kürzlich in Oslo waren, von ihren Herren keine ermutigenden Antworten bekamen.

Vor kurzem waren viele NGO-Mitglieder auf reisen nach Oslo, um ihre Vorgesetzten zu treffen und von ihnen die erhoffte Versicherung zu erhalten, dass sie auch in der Nachkonflikts-Periode weiterhin finanzielle Unterstützung erhalten würden.

Die Berghoff Stiftung, welche deutlich als anti-srilankische Organisation angesehen wird, wurde ursprünglich eingeladen, 2001 ein Büro in Sri Lanka zu eröffnen, um Hilfe, Unterstützung, externe Erfahrungen und Expertenwissen für die wichtigsten Parteien zu liefern.

Der Trancparency-International-Direktor von Sri Lanka, J. C. Weliamuna, ein prominenter srilankanischer Antikorruptions- und Menschenrechtsanwalt, wurde am 27. September 2008 angegriffen, als das Haus seiner Familie in Colombo mit einer Granate angegriffen wurde. Er, seine Frau und zwei jüngere Kinder entkamen mit Verletzungen.

Aber CPA und TI widerstehen auch weiterhin, obwohl sie sich Druck von Regierungsseite ausgesetzt sehen.

Das Zentrum für Politische Alternativen (CPA) mit seinem Chef Dr. Paikiasothy Saravanamuttu hat hat vor kurzem einen Fall von „fundamentalen Rechteverletzungen“ bei Gericht zur Anzeige eingereicht. Darin wird die Missachtung der grundlegenden legalen Rechte der tamilischen Bürger, die in den vom Militär kontrollierten Lager interniert sind, angezeigt. Die CPA sagt, dass die Festsetzung der Flüchtlinge illegal und ein Bruch der „fundamentalen, in der Verfassung verbürgten Rechte“ dieser Menschen sei.

Die CPA zitiert als Schuldigen Präsident Rajapaksa in seiner Rolle als Verteidigungsminister, sowie seinen Bruder Gotabhaya, welcher der Sekretär des Verteidigungsministeriums ist, und schließlich auch den Hauptstaatsanwalt und den Armeekommandanten, die für die Lager verantwortlich seien.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune” vom 12.Juni 2009
Colombo – Der altgediente LTTE-Kader V. Balakumar und sieben weitere Hardcore-Tiger wurden kurz vor Ende des Krieges festgenommen, wie die Asian Tribune jetzt erfahren konnte. Neben Balakumar sind Yogaratnam Yogi, der frühere LTTE-Sprecher, Baby Subramaniam, treuer Anhänger der LTTE seit vielen Jahren, Lawrence Thilakar, ein früherer Chef des Internationalen Sekretariats der LTTE, Ilamparithi, der politische Führer von Jaffna, Karikalan von der Östlichen Provinz und drei anderen, deren Namen nicht unmittelbar zu erfahren gewesen waren ebenso festgenommen worden.
Die Festnahmen erfolgten nur Stunden, bevor der Eelam Krieg endete; die Männer werden nach dem derzeit geltendem Terrorismus-Präventions-Gesetzes festgehalten. Informierte Quellen sagten, dass Balakumaran und seine Kollegen ursprünglich in einem Armeelager in Anuradhapura festgehalten wurden. Sie wurden jedoch mittlerweile nach Colombo ausgeflogen und vor einem Polizeirichter gebracht, der schon ihre Haft in Anuradhapura angeordnet hatte. Danach wurden sie zurück ins Armeelager geflogen. Sie können 180 Tage in Haft gehalten werden, solange die Untersuchung gegen sie läuft und bis ein eventueller Prozess gegen sie angesetzt wird.
Die Quellen besagten, dass die Gruppe bald wieder – aus Sicherheitsgründen – nach Colombo gebracht werden soll. Es ist möglich, dass sie dann im Panagoda Armeelager festgehalten werden könnten.
Unter dieser Gruppe der Festgenommenen hat Balakumaran die bewegteste Vergangenheit. Früher war er Manager der Puloly-Landbank; die er in Siebzigern ausraubte während er über die LTTE-Vorläufer-Organisation EROS zur LTTE aufrückte. Seine Frau Inthiranee, eine ausgebildete Amme, kümmert sich derzeit um beider verletzte Tocher im Polonaruwa Krankenhaus. Das Mädchen wurde während der Kämpfe im Wanni von einem Schrapnell getroffen.
Als Inthiranee verhaftet wurde, hatte sie in ihrem Besitz zwei Kilogramm Goldschmuck und mehr als 800 000 srilankanische Rupien in bar.
Inthiranee heiratete Balakumaran, nachdem sie ihren ersten Ehemann verloren hatte. Die beiden haben drei Kinder – zwei Jungen und ein Mädchen. Während der älteste Sohn in Australien mit Hilfe des ehemaligen LTTE-Chefs Prabhakaran studieren konnte, lebt der zweite Sohn bei Verwandten seiner Mutter in Nallur bei Jaffna.
Die Puloly Vielzweck-Kooperativ-Gesellschaft (MPCS) war ein blühendes Unternehmen, als Balakumaran als Manager der Bank der Gesellschaft nach seinem Examen 1973 dort einstieg. Bald wurde er der Präsident der Puloly MPCS- Arbeitergewerkschaft. Drei Jahre später inszenierte er in geheimem Einverständnis mit Varatharaja Perumal und drei anderen einen Bankraub am 10. Mai 1976.
Varatharaja Perumal wurde als EPRLF-Führer der erste Hauptminister des Nörd-Östlichen Provinzrats unter indischer Protektion. Als die LTTE einen Preis auf seinen Kopf setzte, ließ ihn Indien in einem sicheren Versteck irgendwo im nördlichen Indien untertauchen. Die anderen Komplizen des Raubs waren S. Thavarajah von der EPDP sowie ein früheres Parlamentsmitglied, Thangamahenthiran, Santhiramohan und Natkunanthan (auch: Kovai Nanthan).
Der lange Arm des Gesetzes holte die Bande ein und die Beute wurde wiedererlangt. Dies ist der einzige Bankraub, der bisher im Jaffna Distrikt aufgeklärt werden konnte.
Die Polizeiberichte zeigen, dass Balakumaran, welcher im Fall des Raubs auf Kaution frei ist, fast alle Polizeibeamten, die den Fall untersucht hatten, nach einem Plan getötet hatte. Dies sind der Jaffna Hauptquartier Inspektor Pathmanathan, Inspektor Kumar, Unterinspektor Perampalam, Schutzmann Karunanidhi und zwei andere Schutzleute mit dem gleichen Namen, Shanmuganathan.
Man sagt, dass der Mord an Perampalam auch mit einem anderen Raub in Mrunkam verbunden ist. Zusammen mit ihm wurde auch Inspektor Bastiampillai ein Opfer von Balakumaran.
Der Beschuldigte soll auch Inspektor Jeyakumar zu Tode gefoltert haben, welcher Mitglied des Untersuchungsteams war.
Berichte sagen, dass ein LTTE-Funktionär, der als ein gewisser „Kugan“ identifiziert worden war, indische Hochkommissionsbeamte in London getroffen und sie gedrängt hatte, auf Colombo durch Delhi Druck auszuüben, damit Colombo Balakumaran freiließe.

Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune” vom 12.Juni 2009

Festgenommen: Bankräuber und LTTE-Gründungsmitglied V. Balakumar

Festgenommen: Bankräuber und LTTE-Gründungsmitglied V. Balakumar

Colombo – Der altgediente LTTE-Kader V. Balakumar und sieben weitere Hardcore-Tiger wurden kurz vor Ende des Krieges festgenommen, wie die Asian Tribune jetzt erfahren konnte. Neben Balakumar sind Yogaratnam Yogi, der frühere LTTE-Sprecher, Baby Subramaniam, treuer Anhänger der LTTE seit vielen Jahren, Lawrence Thilakar, ein früherer Chef des Internationalen Sekretariats der LTTE, Ilamparithi, der politische Führer von Jaffna, Karikalan von der Östlichen Provinz und drei anderen, deren Namen nicht unmittelbar zu erfahren gewesen waren ebenso festgenommen worden.

Die Festnahmen erfolgten nur Stunden, bevor der Eelam Krieg endete; die Männer werden nach dem derzeit geltendem Terrorismus-Präventions-Gesetzes festgehalten. Informierte Quellen sagten, dass Balakumar und seine Kollegen ursprünglich in einem Armeelager in Anuradhapura festgehalten wurden. Sie wurden jedoch mittlerweile nach Colombo ausgeflogen und vor einem Polizeirichter gebracht, der schon ihre Haft in Anuradhapura angeordnet hatte. Danach wurden sie zurück ins Armeelager geflogen. Sie können 180 Tage in Haft gehalten werden, solange die Untersuchung gegen sie läuft und bis ein eventueller Prozess gegen sie angesetzt wird.

Die Quellen besagten, dass die Gruppe bald wieder – aus Sicherheitsgründen – nach Colombo gebracht werden soll. Es ist möglich, dass sie dann im Panagoda Armeelager festgehalten werden könnten.

Unter dieser Gruppe der Festgenommenen hat Balakumar die bewegteste Vergangenheit. Früher war er Manager der Puloly-Landbank; die er in Siebzigern ausraubte während er über die LTTE-Vorläufer-Organisation EROS zur LTTE aufrückte. Seine Frau Inthiranee, eine ausgebildete Amme, kümmert sich derzeit um beider verletzte Tocher im Polonaruwa Krankenhaus. Das Mädchen wurde während der Kämpfe im Wanni von einem Schrapnell getroffen.

Als Inthiranee festgenommen wurde, hatte sie in ihrem Besitz zwei Kilogramm Goldschmuck und mehr als 800 000 srilankanische Rupien in bar.

Inthiranee heiratete Balakumar, nachdem sie ihren ersten Ehemann verloren hatte. Die beiden haben drei Kinder – zwei Jungen und ein Mädchen. Während der älteste Sohn in Australien mit Hilfe des ehemaligen LTTE-Chefs Prabhakaran studieren konnte, lebt der zweite Sohn bei Verwandten seiner Mutter in Nallur bei Jaffna.

Die Puloly Vielzweck-Kooperativ-Gesellschaft (MPCS) war ein blühendes Unternehmen, als Balakumar als Manager der Bank der Gesellschaft nach seinem Examen 1973 dort einstieg. Bald wurde er der Präsident der Puloly MPCS- Arbeitergewerkschaft. Drei Jahre später inszenierte er in geheimem Einverständnis mit Varatharaja Perumal und drei anderen einen Bankraub am 10. Mai 1976.

Varatharaja Perumal wurde als EPRLF-Führer der erste Hauptminister des Nörd-Östlichen Provinzrats unter indischer Protektion. Als die LTTE einen Preis auf seinen Kopf setzte, ließ ihn Indien in einem sicheren Versteck irgendwo im nördlichen Indien untertauchen. Die anderen Komplizen des Raubs waren S. Thavarajah von der EPDP sowie ein früheres Parlamentsmitglied, Thangamahenthiran, Santhiramohan und Natkunanthan (auch: Kovai Nanthan).

Der lange Arm des Gesetzes holte die Bande ein und die Beute wurde wiedererlangt. Dies ist der einzige Bankraub, der bisher im Jaffna Distrikt aufgeklärt werden konnte.

Die Polizeiberichte zeigen, dass Balakumar, welcher im Fall des Raubs auf Kaution frei ist, fast alle Polizeibeamten, die den Fall untersucht hatten, nach einem Plan getötet hatte. Dies sind der Jaffna Hauptquartier Inspektor Pathmanathan, Inspektor Kumar, Unterinspektor Perampalam, Schutzmann Karunanidhi und zwei andere Schutzleute mit dem gleichen Namen, Shanmuganathan.

Man sagt, dass der Mord an Perampalam auch mit einem anderen Raub in Mrunkam verbunden ist. Zusammen mit ihm wurde auch Inspektor Bastiampillai ein Opfer von Balakumar.

Der Beschuldigte soll auch Inspektor Jeyakumar zu Tode gefoltert haben, welcher Mitglied des Untersuchungsteams war.

Berichte sagen, dass ein LTTE-Funktionär, der als ein gewisser „Kugan“ identifiziert worden war, indische Hochkommissionsbeamte in London getroffen und sie gedrängt hatte, auf Colombo durch Delhi Druck auszuüben, damit Colombo Balakumaran freiließe.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo am 25.6.2009
Colombo – Die Europäische Kommission gewährt Sri Lanka die Summe von 5 Millionen Euro zur Verbesserung der Situation der Internen Flüchtlinge in den Lagern im Norden der Insel. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde, Louis Michel, sagte, die Gelder würden durch ECHO, der Abteilung für humaitäre Hilfe der Kommission verwaltet und verteilt.
Michel sagte, das die Europäische Kommission sehr besorgt über die Situation der tamilischen Flüchtlinge im Norden Sri Lankas sei – und eine „helfende Hand“ ausstrecken wolle. Er verwies darauf, dass die EU nach dem Tsunami im Dezember 2004 insgesamt 42 Millionen Euro an Hilfe gegeben habe.
Mit den jetzt gewährten 5 Millionen Euro sollen vor allem die Wasser- und die hygienische Versorgung gewährleistet und verbessert werden, sowie die Versorgung der Flüchtlinge mit Grundnahrungsmitteln und Kleidung. Ausserdem sollen damit Moskitonetze gekauft werden.
Auch die LTTE trägt – unfreiwillig – zur besseren Versorgung der Flüchtlinge bei. Wie heute bekannt wurde, haben Truppen der 681 Brigade bei der Suche nach versteckten Waffen und Munition der besiegten Rebellen etwa 100 Kilo Goldschmuck sowie 6,5 Millionen Rupees in Bar entdeckt, die offenbar der Versorgung von LTTE-Anführern dienen sollten. Außerdem fanden die Truppen weitere, riesige Mengen an Waffen, Minen und Munition.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo am 25. Juni 2009

Colombo – Die Europäische Kommission gewährt Sri Lanka die Summe von 5 Millionen Euro zur Verbesserung der Situation der Internen Flüchtlinge in den Lagern im Norden der Insel. Ein Sprecher der Brüsseler Behörde, Louis Michel, sagte, die Gelder würden durch ECHO, der Abteilung für humanitäre Hilfe der Kommission verwaltet und verteilt.

Michel sagte, das die Europäische Kommission sehr besorgt über die Situation der tamilischen Flüchtlinge im Norden Sri Lankas sei – und eine „helfende Hand“ ausstrecken wolle. Er verwies darauf, dass die EU nach dem Tsunami im Dezember 2004 insgesamt 42 Millionen Euro an Hilfe gegeben habe.

Mit den jetzt gewährten 5 Millionen Euro sollen vor allem die Wasser- und die hygienische Versorgung gewährleistet und verbessert werden, sowie die Versorgung der Flüchtlinge mit Grundnahrungsmitteln und Kleidung. Ausserdem sollen damit Moskitonetze gekauft werden.

Auch die LTTE trägt – unfreiwillig – zur besseren Versorgung der Flüchtlinge bei. Wie heute bekannt wurde, haben Truppen der 681 Brigade bei der Suche nach versteckten Waffen und Munition der besiegten Rebellen etwa 100 Kilo Goldschmuck sowie 6,5 Millionen Rupees in Bar entdeckt, die offenbar der Versorgung von LTTE-Anführern dienen sollten. Außerdem fanden die Truppen weitere, riesige Mengen an Waffen, Minen und Munition.

Colombo – In einer dramatischen Wendung der Ereignisse nahm heute das Parlamentsmitglied Sivanathan Kishore von der Tamilischen Nationalen Allianz (TNA) in Vavuniya im Wanni Distrikt an einer Zeremonie teil, welcher der Präsidentenberater (und -Bruder) und Parlamentsmitglied Basil Rajapaksa vorstand, um seine Unterstützung und Kooperation für die Aktionen von Präsident Mahinda Rajapaksa zur Entwicklung des Nordens zu geloben.
Koshore sagte zu Rajapaksa: “Ich werde voll Seine Exzellenz, den Präsidenten, bei seiner Anstrengung unterstützen, den Norden wiederaufzubauen, und ich bin zufrieden mit den bisher unternommenen Schritten, den Vertriebenen die bestmöglichen Wohlfahrtsmaßnahmen anzubieten.“ Tamilische politische Quellen betrachteten diese Entwicklung als einen möglichen Bruch mit der TNA und meinten, es gäbe die Möglichkeit, dass Kishore bald in die Reihen der Regierung wechsle.
In der Zwischenzeit wurde der Bruch mit der TNA vergrößert, da es wenigstens weitere vier Mitglieder der TNA gibt, welche in dieser Woche Kishore beim Überwechseln in die Reihen der Regierungspartei folgen könnten.
Am Montag verlangte die TNA eine Erklärung von Kishore, weil er sich der Wahl über den Antrag, den Notfallstatus zu verlängern, enthalten hätte, während vier andere Parlamentsmitglieder der TNA, die im Parlament waren, dagegen gestimmt hatten.
Kishore und vier andere in der TNA werden nach wohl informierten TNA- Quellen wahrscheinlich um die Mitgliedschaft in der SLFP in Kürze ersuchen, um sicherzustellen, dass sie als Kandidaten bei künftigen Wahlen teilnehmen können.
Die Regierung äußert sich nicht zu den jüngsten Entwicklungen der TNA. Ein altgedienter Kabinettsminister stichelte jedoch: „Wir haben auch gehört, dass Kishore und einige andere über die TNA empört sind, und es steht ihnen frei, ihre politischen Entscheidungen zu treffen, nun, da die Demokratie in jenen Gebieten wiederhergestellt ist.“
Übersetzt aus der Webzeitung “Asian Tribune“ vom 16. Juni 2009

S. Kishore: kurz vor dem Wechsel in die Regierungspartei?

S. Kishore: kurz vor dem Wechsel in die Regierungspartei?

Colombo – In einer dramatischen Wendung der Ereignisse nahm heute das Parlamentsmitglied Sivanathan Kishore von der Tamilischen Nationalen Allianz (TNA) in Vavuniya im Wanni Distrikt an einer Zeremonie teil, welcher der Präsidentenberater (und -bruder) und Parlamentsmitglied Basil Rajapaksa vorstand, um seine Unterstützung und Kooperation für die Aktionen von Präsident Mahinda Rajapaksa zur Entwicklung des Nordens zu geloben.

Koshore sagte zu Rajapaksa: “Ich werde Seine Exzellenz, den Präsidenten, bei seiner Anstrengung voll und ganz unterstützen, den Norden wiederaufzubauen, und ich bin zufrieden mit den bisher unternommenen Schritten, den Vertriebenen die bestmöglichen Wohlfahrtsmaßnahmen anzubieten.“ Tamilische politische Quellen betrachteten diese Entwicklung als einen möglichen Bruch mit der TNA und meinten, es gäbe die Möglichkeit, dass Kishore bald in die Reihen der Regierung wechsle.

In der Zwischenzeit wurde der Bruch mit der TNA vergrößert, da es wenigstens weitere vier Mitglieder der TNA gibt, welche in dieser Woche Kishore beim Überwechseln in die Reihen der Regierungspartei folgen könnten.

Am Montag verlangte die TNA eine Erklärung von Kishore, weil er sich der Wahl über den Antrag, den Notfallstatus zu verlängern, enthalten hätte, während vier andere Parlamentsmitglieder der TNA, die im Parlament waren, dagegen gestimmt hatten.

Kishore und vier andere in der TNA werden nach wohl informierten TNA- Quellen wahrscheinlich um die Mitgliedschaft in der SLFP in Kürze ersuchen, um sicherzustellen, dass sie als Kandidaten bei künftigen Wahlen teilnehmen können.

Die Regierung äußert sich nicht zu den jüngsten Entwicklungen der TNA. Ein altgedienter Kabinettsminister stichelte jedoch: „Wir haben auch gehört, dass Kishore und einige andere über die TNA empört sind, und es steht ihnen frei, ihre politischen Entscheidungen zu treffen, nun, da die Demokratie in jenen Gebieten wiederhergestellt ist.“

IDP CampsÜbersetzt aus der srilankischen Webzeitung „Lanka Page“ vom 16. Juni 2009

Colombo – Die srilankische Regirung hat einen umfangreichen Bericht veröffentlicht über die im Inneren Vertriebenen Menschen (IDPs) einschließlich der Anzahl der Vertriebenen, welche in Wohlfahrtszentren leben. Nach dem Bericht beträgt die Anzahl der Flüchtlinge 262.632 – von diesen sind 134.464 Frauen.

Es gab am 11. Mai 287.598 IDPs, die höchste Zahl. Von diesen wurden 14.962 zwischenzeitlich entweder wieder angesiedelt oder haben die Wohlfahrtszentren verlassen, um bei ihren Verwandten zu leben.

Die größte Anzahl von Vertriebenen wurde aus dem Mullaitivu Distrikt mit 235.386 IDPs berichtet. Weitere 21.079 von den Distrikten Kilinochchi, 2.778 von Jaffna, 1.864 von Vavuniya, 1.054 von Trincomalee und 471 von Mannar wurden wegen des Konfliktes aus ihren Heimatdörfern und -städten vertrieben.

Nach diesem Bericht gibt es 350 Kinder unter 10 Jahren, welche wegen des Krieges ihre Eltern verloren haben.

Die Gesamtanzahl der Schüler, welche in jenen Wohlfahrtszentren leben, beläuft sich auf 58.000 – von diesen sind 250 noch in der Unterstufe.

Die Regierung hat für 700 vertriebene Schüler in den Wohlfahrtszentren in Vavuniya, welche dieses Jahr ihr G.C.E. Fortgeschrittenen-Examen machen sollen, ein besonderes Bildungsprogramm angefangen und Unterrichtsmaterial sowie Schul-Uniformen verteilt.

Das Bildungsministeriums hat eine Gruppe von A/L LehrerInnen zugewiesen, um diese Schüler zu unterrichten und Klassen zu leiten, um den Unterrichtsplan für die Vorbereitung der Prüfung abzudecken.

In der Zwischenzeit hat das Gesundheitsministeriums ein neues Krankenhaus in der Wohlfahrtszentrums-Zone III und eine Filiale der Staatlichen Pharmazeutischen Korporation im Ananda Coomaraswamy Wohlfahrtszentrum bei Settikulam eröffnet.

Übersetzt von der Webseite „Lanka Journal“ vom 08. Juni 2009
Von Dr. Tilak S. Fernando
London – Vor kurzem hat der Bevollmächtigte der Hauptstadtpolizei in Großbritannien Paul Stephenson eine Feststellung vor dem parlamentarischen Komitee für Heimatangelegenheiten in London getroffen. Sie betraf die kolossalen Kosten für den britischen Steuerzahler bei der Entfaltung einer Megapolizeistärke, die gebraucht wurde, um eine terroristische Demonstration außerhalb des britischen Parlamentsplatzes in Westminster zu beobachten und zu kontrollieren. Diese Demonstration wurde 43 Tage lang von Unterstützern der LTTE in Szene gesetzt. Sie war von Anfang an illegal, dennoch wurde nachträglich 50 Demonstranten aufgrund der „angeblichen Intervention von britischen Parlamentsmitgliedern, welche die LTTE unterstützen“ die Genehmigung erteilt. Dies wurde zu einer Zeit getan, als die srilankanischen Sicherheitskräfte strategische Pläne umsetzten, um Velupillai Prabhakaran mit seinem Kommandozirkel eine Falle zu stellen und in der Folge auszulöschen. 18 Millionen Pfund wurden von dem Polizeibevollmächtigten als Kosten der Aktion angegeben. Diese hätten nach seiner Feststellung „anders eingesetzt werden, nämlich für lebenswichtige Polizeimaßnahmen, oder um die Verbrechen auf Londons Straßen zu reduzieren“.
Man muss im Gedächtnis behalten, dass der Bevollmächtigte der Großstadtpolizei ein verantwortlicher Regierungsbeamter ist, welcher Zugang zu Informationen über terroristische Organisationen und Aktivitäten in London hat. Die Hauptstadtpolizei ist ein integraler Bestandteil der britischen Regierung. Sie hat die Verantwortung bekommen, das Für und Wider abzuwägen und vorweg irgendeiner Organisation eine Erlaubnis, Demonstrationen / Demonstrationsmärsche oder sogar soziale Veranstaltungen, bei denen sich Menschenmengen innerhalb der Großstadt versammeln, abzuhalten, zu erteilen. Aus dieser Perspektive hätte der Polizeibevollmächtigte Londons die LTTE, ihren Hintergrund und ihre Unterweltaktivitäten ganz und gar kennen können – und müssen.
Darum wäre das Erste für ihn gewesen, das Klima einzuschätzen, um zu sehen, ob es vernünftig und praktikabel ist, vorzugehen, wie vorgegangen wude. Er hätte auch darüber nachdenken müssen, ob man einer terroristischen Vereinigung, welche im Lande offiziell verboten ist und unter das „Gesetz der Prävention von Terroristischen Handlungen“ fällt, eine Erlaubnis zu erteilen. Er hätte darüber nachdenken müssen, ob es durchführbar ist, einer Bande von Sympathisanten einer gnadenlosen terroristischen Organisation, die von der britischen Regierung verboten wurde, zu erlauben, auf den Straßen von London zu marschieren, Tiger- Fahnen zu schwenken, Plakate mit dem Bild des größenwahnsinnigen Killers Prabhakaran öffentlich zu tragen, T-Shirts zu tragen, auf denen die Tiger Symbole angebracht sind, schlicht: Chaos für 43 lange Tage in die Innenstadt von London zu bringen. Sogar, wenn die Großstadtpolizei unter der Druck der sogenannten „angeblichen Intervention von Mitgliedern des Parlaments, welche die LTTE unterstützen“ gestanden hätte (und man sollte denken, dass solche ungehörigen Geschehnisse nur in Entwicklungsländern stattfinden können!), muss man sich fragen, was die Polizei in dieser langen Zeit getan hat, als die Innenstadt in eine gesetzlose Situation gebracht wurde und Tausende Pendler zur Verzweiflung gebracht wurden?
Die Großstadtpolizei hat seit vielen Jahren ein angemessenes Wissen und eine angemessene Erfahrung mit den “Tigern”, die von London aus operierten. Deren Operationen beliefen sich u.a. auf Rowdytum, diverse Gesetzesbrüche, Kämpfe unter Banden, Chaos auf den Straßen, Nötigung und sogar Morde innerhalb ihren eigenen rivalisierenden Banden. Es war die Großstadtpolizei, welche bei vielen Gelegenheiten tamilische Gesetzesbrecher verhaftet hatte und den britischen Gerichten geholfen hatte, tamilische Gesetzesbrecher für lange Zeit ins Gefängnis zu schicken.
Die friedliebenden srilankischen Auswanderer in London haben ihrerseits andauernd der Großstadtpolizei Nachrichten übermittelt, unschätzbare Information über die Unterstützer der LTTE Terroristen und deren für die Allgemeinheit schädliche Aktivitäten. Dies hat der Großstadtpolizei geholfen, eine besondere Datenbasis auf ihren Computer zu schaffen und mit ihr zu arbeiten. Diese Daten betreffen allein tamilische kriminelle Aktivitäten. Vor solch einem Hintergrund erscheint es lächerlich, wenn die Großstadtpolizei leugnen würde, dass sie nicht gewusst habe, was zu erwarten ist, wenn eine Versammlung einer solchen Größenordnung von terroristischen Sympathisanten sich mit Genehmigung versammeln und das britische Gesetz verspotten würde. Zweifellos wurde dies in den Augen der Kritiker als eine Heuchelei und eine heuchlerische Politik angesehen – eine Politik, welche genau von den Meistern Großbritanniens ergriffen wurde, die eine Kampagne geführt und andere Nationen angefleht haben, ihnen zu helfen, die terroristische Bedrohung aus der modernen Welt zu entfernen.
Wenden wir uns der unmittelbaren Vergangenheit zu, sowie der Zeit, als dem Theoretiker der LTTE, der verstorbenen Anton Balasingham, freimütig erlaubt wurde, in London ein extravagantes Leben zu leben. Er hatte die terroristische Gruppe LTTE repräsentiert, indem er Pressebotschaften und Erklärungen hinsichtlich der eben dieser LTTE herausgegeben hatte. Ihm wurde erlaubt, in britischen Fernsehprogrammen und bei BBC Radio-Talkshows ohne Zurückhaltung aufzutreten, um die Aktivitäten und Grausamkeiten der LTTE ins rechte Licht zu rücken. Seine australische Frau, die früher ein gewisses Wirtshaus im Südosten von London frequentiert hatte, wurde zur Sekretärin der LTTE- Organisation im Wanni ernannt. Ihr wurde gestattet, hin und her vom Londoner Heathrow Flughafen ins LTTE-besetzte Wanni in „Geheimmissionen“ zu fliegen. Im Wanni rekrutierte sie dann Kindersoldaten für die terroristische Organisation. Dies haben die Großstadtpolizei genau wie die britische Regierung offenbar nicht zur Kenntnis genommen. Obwohl es offensichtlich ist – auf You Tube sind Videos davon zu finden…
Außerdem wurde es dem LTTE Hauptquartier einmal erlaubt, genau an ihrer Schwelle auf dem Tavistock Platz in Zentrallondon zu stehen und von dort aus alle LTTE-Terroraktivitäten zu betreiben. Später zog die LTTE nach Ostlondon um. Bei solch einer Szenerie wird die Hauptstadtpolizei wohl nicht den Mut finden, weiter darauf zu beharren und zu sagen, dass sie nicht wusste, was man erwarten konnte, wenn man Tausenden von LTTE Anhängern erlaubt, auf Londons Straßen zu marschieren und einen Teil der Innenstadt und den Parlamentsplatz in eine Müllhalde zu verwandeln. Ein anderer verborgener Aspekt der Angelegenheit wären die zusätzlichen Kosten, mit denen der Westminsterrat fertig werden muss. Dies betrifft die Überstundenzahlungen des Ratspersonals, welche den Müll, den die Demonstranten hinterlassen haben, wegräumen müssen. Alles das ist das Geld der Steuerzahler!
Selbst wenn man mit der Großstadtpolizei wegen dieses isolierten Zwischenfalls in Anbetracht der allgemeinen übereifrigen Methode, die die Briten bei jeder Streitfrage praktizieren (und diese Methode hat unglücklicherweise erlaubt, dass Zentrallondon zu einer internationalen Müllkippe wurde, auf der jede schmutzige Wäsche auf gewaschen werden darf), sympathisieren würde, so würde doch der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnen und sagen, dass es überhaupt keine weise Idee der Hauptstadtpolizei war, an der ersten Stelle die Erlaubnis zu erteilen, so dass solch eine abscheuliche Versammlung mit Streikposten für so eine lange Zeit auf diese Weise stattfinden konnte.
Dieser letzte Londoner Protest wurde von den ausgebürgerten Sympathisanten der LTTE mit der Hilfe von importierten Elementen aus Nachbarländern im Westen zu einer Zeit organisiert, als die srilankischen Sicherheitskräfte mit aller Macht eben dabei waren, die LTTE endgültig auszulöschen. Ein paar mächtige westliche Länder, welche offen den Terrorismus verdammen, aber insgeheim die LTTE unterstützten, hatten sie hintenherum unterstützt. Sie mochten die Idee nicht, dass die LTTE geschlagen wird. Sie wurden offensichtlich verärgert, weil Sri Lanka sich gegen den Glauben der UN und Europas wendete, dass „eine populäre Erhebung (noch nicht einmal das Wort „Terrorismus“ wird erwähnt!) nicht zerstört werden kann, außer durch Verhandlung.“
Nach Sri Lankas Standpunkt hatte die demokratisch gewählte Regierung einen Sättigungspunkt erreicht, als sie versucht hatte, für fast dreißig Jahre einen Frieden mit den Terroristen auszuhandeln. Sie sah keine Alternative, als die Terroristen mit Kugeln zu bekämpfen. Der Sekretär des
Verteidigungsministeriums und die Chefkommandanten arbeiteten einen „Schleifenplan“ aus und warteten auf Grünes Licht von dem Oberkommandierenden, dem Präsidenten Mahinda Rajapaksa.
Das Verhalten einer Gruppe von doppelzüngigen westlichen Mächten, welche versuchten, den Namen von Sri Lanka bei einer UN Sicherheitsratssitzung mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen zu beschmutzen, während die srilankanischen Sicherheitskräfte dabei waren, die beschwerliche humanitäre Aufgabe der Rettung Tausender von Zivilisten, welche von den Terroristen als menschliche Schutzschilde benutzt wurden, zu erledigen, ist abscheulich.
Schließlich gingen die srilankanischen Sicherheitskräfte in die Weltgeschichte ein, da sie eine der gnadenlosesten terroristischen Organisationen in der Welt innerhalb von zwei Jahren und zehn Monaten zerstörte. So qualifizierten sie sich für einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde. Dies wurde so etwas wie eine gewisse Peinlichkeit für jene doppelzüngigen Westmächte bedeuten.
Um eine Nation unter eine Fahne zu bringen, musste Sri Lanka zwei Kriege ausfechten: einen militärischen mit Terroristen und einen diplomatischen und politischen mit der UN und vielen NGOs aus Europa, sowie Aid-Gruppen, welche die Vorgehensweise von Sri Lanka offenbar hassen.
Nach der Dezimierung der LTTE in Sri Lanka hat die Hauptstadtpolizei in London eine zusätzliche Last und eine Verantwortung, alle srilankanischen Ausgebürgerten, die in London leben, vor einer neuen Terrorwellen und Verbrechen zu schützen, die, wie man berichtet, von den enttäuschten LTTE Anhängern begangen werden und zunehmen.
Rufe nach solcher Garantie der Sicherheit wurden durch viele Appelle der Ausgebürgerten während der aktuellen srilankanischen Fernseh- und Radioprogramme verstärkt. Im Laufe des letzten Donnerstags, 4. Juni, konnte man im ITN Thulawa Programm eine Dame aus London hören, Rosy Weeratunge, die öffentlich den Menschenrechtsminister Mahinda Samarasinghe darum bat, sofort abhelfende Maßnahmen zu ergreifen, um in London lebende Srilankaner zu beschützen und ihnen zu helfen, ihren normalen alltäglichen Aufgaben zu erledigen, ohne die Opfer von ein paar verstörter und enttäuschter Tiger-Welpen zu werden.
Die allgemeine übereinstimmende Meinung in Sri Lanka ist, dass die srilankische Hochkommission in London eine aktive Rolle bei dem Umgang mit dieser neuen Form von Gewalt in London übernehmen sollte, indem sie Hand in Hand mit der Großstadtpolizei und srilankischen Auswaderern, die in Großbritannien leben, arbeitet.

Sir-Paul-StephensonÜbersetzt von der Webseite „Lanka Journal“ vom 08. Juni 2009

Von Dr. Tilak S. Fernando

London – Vor kurzem hat der Bevollmächtigte der Hauptstadtpolizei in Großbritannien Paul Stephenson eine Feststellung vor dem parlamentarischen Komitee für Heimatangelegenheiten in London getroffen. Sie betraf die kolossalen Kosten für den britischen Steuerzahler bei der Entfaltung einer Megapolizeistärke, die gebraucht wurde, um eine terroristische Demonstration außerhalb des britischen Parlamentsplatzes in Westminster zu beobachten und zu kontrollieren. Diese Demonstration wurde 43 Tage lang von Unterstützern der LTTE in Szene gesetzt. Sie war von Anfang an illegal, dennoch wurde nachträglich 50 Demonstranten aufgrund der „angeblichen Intervention von britischen Parlamentsmitgliedern, welche die LTTE unterstützen“ die Genehmigung erteilt. Dies wurde zu einer Zeit getan, als die srilankanischen Sicherheitskräfte strategische Pläne umsetzten, um Velupillai Prabhakaran mit seinem Kommandozirkel eine Falle zu stellen und in der Folge auszulöschen. 18 Millionen Pfund wurden von dem Polizeibevollmächtigten als Kosten der Aktion angegeben. Diese hätten nach seiner Feststellung „anders eingesetzt werden, nämlich für lebenswichtige Polizeimaßnahmen, oder um die Verbrechen auf Londons Straßen zu reduzieren“.

Man muss im Gedächtnis behalten, dass der Bevollmächtigte der Großstadtpolizei ein verantwortlicher Regierungsbeamter ist, welcher Zugang zu Informationen über terroristische Organisationen und Aktivitäten in London hat. Die Hauptstadtpolizei ist ein integraler Bestandteil der britischen Regierung. Sie hat die Verantwortung bekommen, das Für und Wider abzuwägen und vorweg irgendeiner Organisation eine Erlaubnis, Demonstrationen / Demonstrationsmärsche oder sogar soziale Veranstaltungen, bei denen sich Menschenmengen innerhalb der Großstadt versammeln, abzuhalten, zu erteilen. Aus dieser Perspektive hätte der Polizeibevollmächtigte Londons die LTTE, ihren Hintergrund und ihre Unterweltaktivitäten ganz und gar kennen können – und müssen.

Darum wäre das Erste für ihn gewesen, das Klima einzuschätzen, um zu sehen, ob es vernünftig und praktikabel ist, vorzugehen, wie vorgegangen wude. Er hätte auch darüber nachdenken müssen, ob man einer terroristischen Vereinigung, welche im Lande offiziell verboten ist und unter das „Gesetz der Prävention von Terroristischen Handlungen“ fällt, eine Erlaubnis zu erteilen. Er hätte darüber nachdenken müssen, ob es durchführbar ist, einer Bande von Sympathisanten einer gnadenlosen terroristischen Organisation, die von der britischen Regierung verboten wurde, zu erlauben, auf den Straßen von London zu marschieren, Tiger- Fahnen zu schwenken, Plakate mit dem Bild des größenwahnsinnigen Killers Prabhakaran öffentlich zu tragen, T-Shirts zu tragen, auf denen die Tiger Symbole angebracht sind, schlicht: Chaos für 43 lange Tage in die Innenstadt von London zu bringen. Sogar, wenn die Großstadtpolizei unter der Druck der sogenannten „angeblichen Intervention von Mitgliedern des Parlaments, welche die LTTE unterstützen“ gestanden hätte (und man sollte denken, dass solche ungehörigen Geschehnisse nur in Entwicklungsländern stattfinden können!), muss man sich fragen, was die Polizei in dieser langen Zeit getan hat, als die Innenstadt in eine gesetzlose Situation gebracht wurde und Tausende Pendler zur Verzweiflung gebracht wurden?

Die Großstadtpolizei hat seit vielen Jahren ein angemessenes Wissen und eine angemessene Erfahrung mit den “Tigern”, die von London aus operierten. Deren Operationen beliefen sich u.a. auf Rowdytum, diverse Gesetzesbrüche, Kämpfe unter Banden, Chaos auf den Straßen, Nötigung und sogar Morde innerhalb ihren eigenen rivalisierenden Banden. Es war die Großstadtpolizei, welche bei vielen Gelegenheiten tamilische Gesetzesbrecher verhaftet hatte und den britischen Gerichten geholfen hatte, tamilische Gesetzesbrecher für lange Zeit ins Gefängnis zu schicken.

Die friedliebenden srilankischen Auswanderer in London haben ihrerseits andauernd der Großstadtpolizei Nachrichten übermittelt, unschätzbare Information über die Unterstützer der LTTE Terroristen und deren für die Allgemeinheit schädliche Aktivitäten. Dies hat der Großstadtpolizei geholfen, eine besondere Datenbasis auf ihren Computer zu schaffen und mit ihr zu arbeiten. Diese Daten betreffen allein tamilische kriminelle Aktivitäten. Vor solch einem Hintergrund erscheint es lächerlich, wenn die Großstadtpolizei leugnen würde, dass sie nicht gewusst habe, was zu erwarten ist, wenn eine Versammlung einer solchen Größenordnung von terroristischen Sympathisanten sich mit Genehmigung versammeln und das britische Gesetz verspotten würde. Zweifellos wurde dies in den Augen der Kritiker als eine Heuchelei und eine heuchlerische Politik angesehen – eine Politik, welche genau von den Meistern Großbritanniens ergriffen wurde, die eine Kampagne geführt und andere Nationen angefleht haben, ihnen zu helfen, die terroristische Bedrohung aus der modernen Welt zu entfernen.

Wenden wir uns der unmittelbaren Vergangenheit zu, sowie der Zeit, als dem Theoretiker der LTTE, der verstorbenen Anton Balasingham, freimütig erlaubt wurde, in London ein extravagantes Leben zu leben. Er hatte die terroristische Gruppe LTTE repräsentiert, indem er Pressebotschaften und Erklärungen hinsichtlich der eben dieser LTTE herausgegeben hatte. Ihm wurde erlaubt, in britischen Fernsehprogrammen und bei BBC Radio-Talkshows ohne Zurückhaltung aufzutreten, um die Aktivitäten und Grausamkeiten der LTTE ins rechte Licht zu rücken. Seine australische Frau, die früher ein gewisses Wirtshaus im Südosten von London frequentiert hatte, wurde zur Sekretärin der LTTE- Organisation im Wanni ernannt. Ihr wurde gestattet, hin und her vom Londoner Heathrow Flughafen ins LTTE-besetzte Wanni in „Geheimmissionen“ zu fliegen. Im Wanni rekrutierte sie dann Kindersoldaten für die terroristische Organisation. Dies haben die Großstadtpolizei genau wie die britische Regierung offenbar nicht zur Kenntnis genommen. Obwohl es offensichtlich ist – auf You Tube sind Videos davon zu finden…

Außerdem wurde es dem LTTE Hauptquartier einmal erlaubt, genau an ihrer Schwelle auf dem Tavistock Platz in Zentrallondon zu stehen und von dort aus alle LTTE-Terroraktivitäten zu betreiben. Später zog die LTTE nach Ostlondon um. Bei solch einer Szenerie wird die Hauptstadtpolizei wohl nicht den Mut finden, weiter darauf zu beharren und zu sagen, dass sie nicht wusste, was man erwarten konnte, wenn man Tausenden von LTTE Anhängern erlaubt, auf Londons Straßen zu marschieren und einen Teil der Innenstadt und den Parlamentsplatz in eine Müllhalde zu verwandeln. Ein anderer verborgener Aspekt der Angelegenheit wären die zusätzlichen Kosten, mit denen der Westminsterrat fertig werden muss. Dies betrifft die Überstundenzahlungen des Ratspersonals, welche den Müll, den die Demonstranten hinterlassen haben, wegräumen müssen. Alles das ist das Geld der Steuerzahler!

Selbst wenn man mit der Großstadtpolizei wegen dieses isolierten Zwischenfalls in Anbetracht der allgemeinen übereifrigen Methode, die die Briten bei jeder Streitfrage praktizieren (und diese Methode hat unglücklicherweise erlaubt, dass Zentrallondon zu einer internationalen Müllkippe wurde, auf der jede schmutzige Wäsche auf gewaschen werden darf), sympathisieren würde, so würde doch der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnen und sagen, dass es überhaupt keine weise Idee der Hauptstadtpolizei war, an der ersten Stelle die Erlaubnis zu erteilen, so dass solch eine abscheuliche Versammlung mit Streikposten für so eine lange Zeit auf diese Weise stattfinden konnte.

Dieser letzte Londoner Protest wurde von den ausgebürgerten Sympathisanten der LTTE mit der Hilfe von importierten Elementen aus Nachbarländern im Westen zu einer Zeit organisiert, als die srilankischen Sicherheitskräfte mit aller Macht eben dabei waren, die LTTE endgültig auszulöschen. Ein paar mächtige westliche Länder, welche offen den Terrorismus verdammen, aber insgeheim die LTTE unterstützten, hatten sie hintenherum unterstützt. Sie mochten die Idee nicht, dass die LTTE geschlagen wird. Sie wurden offensichtlich verärgert, weil Sri Lanka sich gegen den Glauben der UN und Europas wendete, dass „eine populäre Erhebung (noch nicht einmal das Wort „Terrorismus“ wird erwähnt!) nicht zerstört werden kann, außer durch Verhandlung.“

Nach Sri Lankas Standpunkt hatte die demokratisch gewählte Regierung einen Sättigungspunkt erreicht, als sie versucht hatte, für fast dreißig Jahre einen Frieden mit den Terroristen auszuhandeln. Sie sah keine Alternative, als die Terroristen mit Kugeln zu bekämpfen. Der Sekretär des

Verteidigungsministeriums und die Chefkommandanten arbeiteten einen „Schleifenplan“ aus und warteten auf Grünes Licht von dem Oberkommandierenden, dem Präsidenten Mahinda Rajapaksa.

Das Verhalten einer Gruppe von doppelzüngigen westlichen Mächten, welche versuchten, den Namen von Sri Lanka bei einer UN Sicherheitsratssitzung mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen zu beschmutzen, während die srilankanischen Sicherheitskräfte dabei waren, die beschwerliche humanitäre Aufgabe der Rettung Tausender von Zivilisten, welche von den Terroristen als menschliche Schutzschilde benutzt wurden, zu erledigen, ist abscheulich.

Schließlich gingen die srilankanischen Sicherheitskräfte in die Weltgeschichte ein, da sie eine der gnadenlosesten terroristischen Organisationen in der Welt innerhalb von zwei Jahren und zehn Monaten zerstörte. So qualifizierten sie sich für einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde. Dies wurde so etwas wie eine gewisse Peinlichkeit für jene doppelzüngigen Westmächte bedeuten.

Um eine Nation unter eine Fahne zu bringen, musste Sri Lanka zwei Kriege ausfechten: einen militärischen mit Terroristen und einen diplomatischen und politischen mit der UN und vielen NGOs aus Europa, sowie Aid-Gruppen, welche die Vorgehensweise von Sri Lanka offenbar hassen.

Nach der Dezimierung der LTTE in Sri Lanka hat die Hauptstadtpolizei in London eine zusätzliche Last und eine Verantwortung, alle srilankanischen Ausgebürgerten, die in London leben, vor einer neuen Terrorwellen und Verbrechen zu schützen, die, wie man berichtet, von den enttäuschten LTTE Anhängern begangen werden und zunehmen.

Rufe nach solcher Garantie der Sicherheit wurden durch viele Appelle der Ausgebürgerten während der aktuellen srilankanischen Fernseh- und Radioprogramme verstärkt. Im Laufe des letzten Donnerstags, 4. Juni, konnte man im ITN Thulawa Programm eine Dame aus London hören, Rosy Weeratunge, die öffentlich den Menschenrechtsminister Mahinda Samarasinghe darum bat, sofort abhelfende Maßnahmen zu ergreifen, um in London lebende Srilankaner zu beschützen und ihnen zu helfen, ihren normalen alltäglichen Aufgaben zu erledigen, ohne die Opfer von ein paar verstörter und enttäuschter Tiger-Welpen zu werden.

Die allgemeine übereinstimmende Meinung in Sri Lanka ist, dass die srilankische Hochkommission in London eine aktive Rolle bei dem Umgang mit dieser neuen Form von Gewalt in London übernehmen sollte, indem sie Hand in Hand mit der Großstadtpolizei und srilankischen Auswaderern, die in Großbritannien leben, arbeitet.

Übersetzt aus der srilankanischen Zeitung “The Observer” vom 07. Juni 2009

Yal DeviColombo – Ein dreißigjähriger Konflikt nähert sich seinem Ende und wir verabschieden ein Zeitalter der Trennung und führen ein neues Zeitalter des Zusammenseins ein.

Die “Yal Devi” Linie, welche die singhalesischen, tamilischen, moslemischen und burgher Gemeinschaften im Norden und Süden in vergangenen Zeiten vereinte, verfiel:  die Züge fuhren nur bis Vavuniya und machten dadurch die Trennung zwischen dem Norden und dem Süden größer. Dies sagte der Projektdirekter von Yal Devi, Louzanne Perera. Die Linie wird nun wieder aufgebaut und „Yal Devi“ soll die Leute des Nordens und des Südens wieder zusammenbringen.

Auf besondere Anweisung von Präsident Mahinda Rajapaksa hin, hat sich das Transportministeriums  dem Wiederaufbau der Eisenbahnlinie gewidmet. Kosten: schätzungsweise 15 Billionen Rupien.

Nachdem die Linie in einer ersten Phase bereits auf 4 km von Vavuniya bis Thandikulam vervollständigt werden konnte, wird sie nun weiter nach Kankiesanthurai ausgedehnt. Eine Uthuru Mithuru Kampagne wurde inselweit in Gang gesetzt, um Spenden für dieses Ziel zu sammeln.

Gestern unternahm der Yal Devi-Zug seine erste Fahrt nur unterbrochen von religiösen Andachten an der Colombo Fort-Eisenbahnstation.

Der berühmte Zug ging nach dreißig Jahren auf der nördlichen Linie über Vavuniya hinaus bis Thandikulam. Diese Station wurde vor kurzem wieder hergestellt. Es gibt Pläne der Eisenbahnabteilung, den Yal Devi Eisenbahndienst bis Kankesanthurai zu erweitern, dem Endbahnhof der Nördlichen Linie bei Jaffna.

Übersetzt von der Webseite First Lanka vom 08. Juni 2009
Britischer Schattensekretär des Verteidigungsministeriums begrüßt Sri Lankas militärischen Sieg
London – Der britische Schattensekretär des Verteidigungsministeriums, der Oppositionspolitiker Dr. Liam Fox gratulierte dem Außenminister Rohitha Bogollagama und der srilankanischen Regierung zu dem militärischen Sieg über die terroristischen LTTE. Dies wurde dem Minister am Rande des 8. Shangri-La Dialogs in Singapur in der letzten Woche übermittelt.
Dr. Liam Fox zeigte auf, dass der Sieg über die LTTE der Welt beweise, dass man nationalen Terrorismus auslöschen könnte. Minister Bogollagama setzte Dr. Fox über die Pläne der Regierung in Kenntnis, in der Nördlichen Provinz lokale Regierungswahlen durchzuführen und die Infrastruktur in der Region zu forcieren. Er unterrichtigte ihn auch über die Situation der IDPs (tamilische Flcühtlinge in den Lagern) und über das 180-Tage-Programm der Regierung, um diese zu rehabilitieren und an ihren ursprünglichen Wohnorten wieder anzusiedeln.
Anwesend bei dem Treffen war der Sekretär des Verteidigungsministeriums Gotabaya Rajapaksa, der feststellte, dass in den letzten drei Jahrzehnten die Infrastruktur der Nördlichen Provinz nicht entwickelt werden konnte, weil die Region unter Kontrolle der LTTE war. Dr. Fox meinte, dass Sri Lanka Hilfe benötige und nicht das Objekt unbegründeter und falscher Behauptungen sein sollte.
Bei dem Treffen waren auch die srilankanische Hochkommissarin für Singapur, Jayathri Samarakone, altgediente Beamte des Außenministeriums sowie der Chef des Verteidigungsstabes, der Chef der Luftwaffe Donald Perera anwesend.
Übersetzt von der Webseite First Lanka vom 08. Juni 2009

Liam Fox trifft auf den srilankischen Präsident Rajapaksa anlässlich des Sngri-La-Treffens in Singapur

Liam Fox trifft auf den srilankischen Präsident Rajapaksa anlässlich des Sngri-La-Treffens in Singapur

London/Singapur – Der britische Schattensekretär des Verteidigungsministeriums, der Oppositionspolitiker Dr. Liam Fox gratulierte dem Außenminister Rohitha Bogollagama und der srilankanischen Regierung zu dem militärischen Sieg über die terroristischen LTTE. Dies wurde dem Minister am Rande des 8. Shangri-La Dialogs in Singapur in der letzten Woche übermittelt.

Dr. Liam Fox zeigte auf, dass der Sieg über die LTTE der Welt beweise, dass man nationalen Terrorismus auslöschen könnte. Minister Bogollagama setzte Dr. Fox über die Pläne der Regierung in Kenntnis, in der Nördlichen Provinz lokale Regierungswahlen durchzuführen und die Infrastruktur in der Region zu forcieren. Er unterrichtigte ihn auch über die Situation der IDPs (tamilische Flcühtlinge in den Lagern) und über das 180-Tage-Programm der Regierung, um diese zu rehabilitieren und an ihren ursprünglichen Wohnorten wieder anzusiedeln.

Anwesend bei dem Treffen war der Sekretär des Verteidigungsministeriums Gotabaya Rajapaksa, der feststellte, dass in den letzten drei Jahrzehnten die Infrastruktur der Nördlichen Provinz nicht entwickelt werden konnte, weil die Region unter Kontrolle der LTTE war. Dr. Fox meinte, dass Sri Lanka Hilfe benötige und nicht das Objekt unbegründeter und falscher Behauptungen sein sollte.

Bei dem Treffen waren auch die srilankanische Hochkommissarin für Singapur, Jayathri Samarakone, altgediente Beamte des Außenministeriums sowie der Chef des Verteidigungsstabes, der Chef der Luftwaffe Donald Perera anwesend.

Übersetzt aus der Webeite “Colombo Today” vom 07. Juni 2009
Milliband: Großbritannien wird wegen der LTTE keine Tränen vergießen
London – Der Staatssekretär des britischen Außenministerium,s David Miliband hat dem besuchenden srilankischen Außenminister Rohitha Bogollagama gesagt, dass die Niederlage der LTTE eine enorme Leistung der srilanischen Regierung darstelle und dass niemand in der britischen Regierung um diese Terroristen auch nur eine Träne vergießen würde.
Miliband sagte, dass jetzt, nach 28 Jahren des bewaffneten Konflikts, die Zeit günstig sei, um über die Basis für den Wiederaufbau und den Neuaufbau der vom Krieg verwüsteten Gebiete Sri Lankas nachzudenken.
Außenminister Bogollagama sagte, dass die Eliminierung des Terrorismus aus Sri Lanka den Weg für das Vorwärtsbringen des politischen Prozesses ebnen würde.
Er umriss auch die Prioritäten der srilankischen Regierung, die darin bestünden, dass man die Bedingungen für die vertriebenen Tamilen verbessern und sie so früh wie möglich wieder in ihren Dörfern ansiedeln wolle. Dies sei ein integraler Bestandteil des nationalen Versöhnungsprozesses.

Übersetzt aus der Webeite “Colombo Today” vom 07. Juni 2009

Miliband und Bogollagama in London zeigen Einigkeit

Miliband und Bogollagama in London zeigen Einigkeit

London - Der Staatssekretär des britischen Außenministeriums David Miliband hat dem besuchenden srilankischen Außenminister Rohitha Bogollagama gesagt, dass die Niederlage der LTTE eine enorme Leistung der srilanischen Regierung darstelle und dass niemand in der britischen Regierung um diese Terroristen auch nur eine Träne vergießen würde.

Miliband sagte, dass jetzt, nach 28 Jahren des bewaffneten Konflikts, die Zeit günstig sei, um über die Basis für den Wiederaufbau und den Neuaufbau der vom Krieg verwüsteten Gebiete Sri Lankas nachzudenken.

Außenminister Bogollagama sagte, dass die Eliminierung des Terrorismus aus Sri Lanka den Weg für das Vorwärtsbringen des politischen Prozesses ebnen würde.

Er umriss auch die Prioritäten der srilankischen Regierung, die darin bestünden, dass man die Bedingungen für die vertriebenen Tamilen verbessern und sie so früh wie möglich wieder in ihren Dörfern ansiedeln wolle. Dies sei ein integraler Bestandteil des nationalen Versöhnungsprozesses.

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo am 14. Juni. 2009
Colombo – Die neu gegründete Demokratische Tamilische Nationale Allianz besteht aus drei anti-LTTE Parteien und firmiert als DTNA. Zusammengetan haben sich die Tamilische Vereinte Befreiungsfront (TULF) welche von V. Anandasangaree geleitet wird, die Eelam Volksrevolutions-Befreiungsfront (EPRLF-Pathmanaba) sowie die Volksbefreiungsorganisation von Tamil Eelam (PLOTE), der P. Siddharthan vorsteht.
Der Führer der neuen  Demokratische Tamilische Nationale Allianz ist der altgedienten und gemäßigten tamilischen Politiker V. Anandasangaree. Die offizielle Bekanntmachung hinsichtlich des Abhaltens von Wahlen zum Gemeinderat von Jaffna und zum  Stadtrat von Vavuniya ist schon draußen.Obwohl man Sorge habe, dass die Zeit für die Wahlen zur lokalen Regierung in Jaffna und Vavuniya nicht die richtige sei, macht man sich bereits für die kommenden Wahlen bereit.
Anandasangaree sagte, dass die neue Allianz allein zu den Wahlen eintreten würde, ohne eine sich einem Verbund mit der Regierungspatei der Präsidenten Rajapakse UPFA – Vereinten Volksfreiheits-Allianz anzuschließen. Er sagt weiter, dass er auch den Präsidenten über diese Entscheidung informiert habe.
Anandasangaree sagte auch, dass die Tamilische Nationale Allianz (TNA), deren Mitglieder im Parlament sitzen, und die als stellvertretende politische Partei der LTTE betrachtet wird, sich seiner Partei genähert habe, um auszukundschaften, ob sie einige TNA Repräsentanten innerhalb der DTNA unterbringen könne. Aber auch die neugegründete DTNA wolle keinerlei Verbindungen mit der TNA.
Auf Anfrage von LTTEwatch sagte der TNA-Parlamentarier N. Srikanthan, dass man schon informelle Diskussionen mit der Demokratischen Tamilischen Nationalen Allianz (DTNA) abgehalten habe. Diese umfasst auch die einzelnen Gründungsmitglieder, die TULF, die PLOTE sowie die EPRLF. Man wollte zu einer gemeinsamen Position hinsichtlich einer lebensfähigen und gerechten politischen Lösung des ethnischen Problems kommen. Gefragt, ob es das genaue Ziel war, einen Wahlpakt für die bevorstehende lokale Wahl zu bilden, behauptete Srikantha, dass man nicht daran gedacht habe.
Der TNA-Parlamentarier des Jaffna Distrikts sagte, dass man auf formelle Gespräche mit der DTNA zusteuern würde, wenn die TNA-Führer R. Sampandan sowie zwei andere Parlamentarier, die derzeit in Chennai/Indien sind, in den nächsten paar Tagen zurückkehrten.
Als es in der srilankischen Presse bekannt wurde, dass einige TNA-Mitglieder ihre Chancen erkannt hätten und zur DTNA wechseln wollen, sagte der neue DTNA-Chef Anandasangaree, dass die TNA die einzige Partei sei, welche nicht die LTTE dazu aufgerufen hatte, die tamilischen Zivilisten, die sie als menschliche Schutzschilde gehalten hätte, freizulassen. Anandasangaree sagte: „Wegen diesen Leuten müssen wir jetzt zusehen, wie 10-jährigen tamilischen Jungen wie Verbrechern die Fingerabdrücke abgenommen werden. Diese Kinder sind für ihr Leben traumatisiert.“ Als ihn der PLOTE-Führer Dharmalingam Sithadthan bedrängte, ob es nicht besser sei, die Vergangenheit um der Menschen willen zu vergessen, sagte Anandasangaree, dass man die Vergangenheit nicht gänzlich ignorieren könne.
„Was wir sehen müssen ist, ob wir die Vergangenheit abbüßen können oder nicht. Auf jeden Fall braucht man sich nicht damit zu beeilen.“
„Die Demokratische Tamilische Nationale Allianz betrachtet die TNA als den ersten und schlimmsten Feind des tamilischen Volkes – gleich nach der LTTE selbst. Die TNA solle die volle Verantwortung auf sich nehmen – unter anderem des Verlusts von einigen Tausenden von Leben und der Verursachung von Verletzungen bei vielen anderen mehr. Jeder Zehnte in den Binnenflüchtlings-Lagern hat ein körperliches, durch den Krieg verursachtes Gebrechen. Viele Flüchtlinge sind Witwen, Witwer und Waisen geworden. Verwandten von fast allen sind entweder tot oder werden vermisst. Fast alle haben ihr Eigentum – wie z.B. Haushaltswaren, Lastwagen, Lieferwagen, Traktoren, Wohnwagen, Dreirad-Wagen, Autos, Motorräder, ihre Meierei-Farm, ihr Geflügel verloren, und ihre Kinder haben ihre Schulen und die Chance zur Bildung verloren.“
„Alle tamilischen Flüchtlinge sind jetzt arm geworden. Sie werden kaum irgendetwas vorfinden, wenn sie eines Tages in ihre Häuser zurückkehren. All diese oder wenigstens 90 % von diesen hätten gerettet werden können und die vollständige Vertreibung hätte vermieden werden können, wenn es die TNA vorausgesehen und der LTTE geraten hätte, die Leute aus ihrem Griff zu entlassen und sie dahingehen zu lassen, wohin sie wollten.“
Die TNA trage dafür die Verantwortung. Zu einem Zeitpunkt als jeder, jede Organisation, jedes Land, die EU, die UN usw. dies Forderung auf Freilassung der Flüchtlinge an die LTTE richtete, es nur die TNA war, welche weiterhin darauf drängte, dass lediglich der Krieg aufhöre.
„Als die 8000 Schüler, die am ihrem G.C.E. (O/L) Examen saßen, weggeholt und zu einem Training durch die LTTE gezwungen wurden, hielt die TNA still. Einige der Schüler sind jetzt tot und andere sind in der Haft der Regierung. Wo sind die Kinder und Enkel der Parlamentsmitglieder der TNA? Wird die TNA wenigstens jetzt der Welt sagen, was mit den Schülern in Sencholai passiert ist?“
„Wer sind diese Herren von der TNA, die jetzt eine Koalition mit der DTNA bilden wollen? Sie sind das Volk, welches die LTTE gewählt hat, um sie im Parlament betrügerisch zu repräsentieren, und sie sind es, welche schamlos behauptet haben, dass die LTTE die einzige Repräsentantin des tamilischen Volkes sei. Die LTTE ist und war es nie und von daher gibt es keine Notwendigkeit, dass sie überhaupt im Parlament repräsentiert ist. Unter den gegenwärtigen Umständen ist die ehrenwerteste Aktion, welche die TNA machen könnte das Parlament zu verlassen und sich aufzulösen.“
„Weder die PLOTE noch die EPRLF (Pathmanabha) gaben Srikantha, welcher mich nach Vereinbarung und die anderen beiden zufällig traf, irgendeinen Hinweis. Was mich betrifft, werde ich die TNA nicht einmal mit den Fingerspitzen berühren. Die Toten, die Verletzten und jene, welche in den IDP-Lagern ohne Rechte leben, würden uns nicht vergeben, wenn wir mit der TNA kungeln. Die TNA sollte nicht unsere Allianzpartner unterschätzen, welche nicht mit einem Bürgermeisteramt oder mit der Mitgliedschaft im Parlament gekauft werden können, so wie sie sich selbst im April 2004 verkauft haben.“
„Fünf Jahre lang habe ich eine einsame Schlacht unter lebensbedrohlichen Umständen, Polizeischutz und mit unerträglichen Erniedrigungen gekämpft. Ich wurde auch als ‘Verräter’ abgestempelt. Jetzt fühle ich mich entlastet. Lasst die Geister der Toten, die in unseren Häusern spuken mich segnen und nicht mich verfluchen.“

Von unserem LTTEwatch-Korrespondeten in Colombo am 14. Juni. 2009

Colombo – Die neu gegründete Demokratische Tamilische Nationale Allianz besteht aus drei anti-LTTE Parteien und firmiert als DTNA. Zusammengetan haben sich die Tamilische Vereinte Befreiungsfront (TULF) welche von V. Anandasangaree geleitet wird, die Eelam Volksrevolutions-Befreiungsfront (EPRLF-Pathmanaba) sowie die Volksbefreiungsorganisation von Tamil Eelam (PLOTE), der P. Siddharthan vorsteht.

Der Führer der neuen  Demokratische Tamilische Nationale Allianz ist der altgedienten und gemäßigten tamilischen Politiker V. Anandasangaree. Die offizielle Bekanntmachung hinsichtlich des Abhaltens von Wahlen zum Gemeinderat von Jaffna und zum  Stadtrat von Vavuniya ist schon draußen.Obwohl man Sorge habe, dass die Zeit für die Wahlen zur lokalen Regierung in Jaffna und Vavuniya nicht die richtige sei, macht man sich bereits für die kommenden Wahlen bereit.

Anandasangaree sagte, dass die neue Allianz allein zu den Wahlen eintreten würde, ohne eine sich einem Verbund mit der Regierungspatei der Präsidenten Rajapakse UPFA – Vereinten Volksfreiheits-Allianz anzuschließen. Er sagt weiter, dass er auch den Präsidenten über diese Entscheidung informiert habe.

Anandasangaree sagte auch, dass die Tamilische Nationale Allianz (TNA), deren Mitglieder im Parlament sitzen, und die als stellvertretende politische Partei der LTTE betrachtet wird, sich seiner Partei genähert habe, um auszukundschaften, ob sie einige TNA Repräsentanten innerhalb der DTNA unterbringen könne. Aber auch die neugegründete DTNA wolle keinerlei Verbindungen mit der TNA.

Auf Anfrage von LTTEwatch sagte der TNA-Parlamentarier N. Srikanthan, dass man schon informelle Diskussionen mit der Demokratischen Tamilischen Nationalen Allianz (DTNA) abgehalten habe. Diese umfasst auch die einzelnen Gründungsmitglieder, die TULF, die PLOTE sowie die EPRLF. Man wollte zu einer gemeinsamen Position hinsichtlich einer lebensfähigen und gerechten politischen Lösung des ethnischen Problems kommen. Gefragt, ob es das genaue Ziel war, einen Wahlpakt für die bevorstehende lokale Wahl zu bilden, behauptete Srikantha, dass man nicht daran gedacht habe.

Der TNA-Parlamentarier des Jaffna Distrikts sagte, dass man auf formelle Gespräche mit der DTNA zusteuern würde, wenn die TNA-Führer R. Sampandan sowie zwei andere Parlamentarier, die derzeit in Chennai/Indien sind, in den nächsten paar Tagen zurückkehrten.

Als es in der srilankischen Presse bekannt wurde, dass einige TNA-Mitglieder ihre Chancen erkannt hätten und zur DTNA wechseln wollen, sagte der neue DTNA-Chef Anandasangaree, dass die TNA die einzige Partei sei, welche nicht die LTTE dazu aufgerufen hatte, die tamilischen Zivilisten, die sie als menschliche Schutzschilde gehalten hätte, freizulassen. Anandasangaree sagte: „Wegen diesen Leuten müssen wir jetzt zusehen, wie 10-jährigen tamilischen Jungen wie Verbrechern die Fingerabdrücke abgenommen werden. Diese Kinder sind für ihr Leben traumatisiert.“ Als ihn der PLOTE-Führer Dharmalingam Sithadthan bedrängte, ob es nicht besser sei, die Vergangenheit um der Menschen willen zu vergessen, sagte Anandasangaree, dass man die Vergangenheit nicht gänzlich ignorieren könne.

„Was wir sehen müssen ist, ob wir die Vergangenheit abbüßen können oder nicht. Auf jeden Fall braucht man sich nicht damit zu beeilen.“

„Die Demokratische Tamilische Nationale Allianz betrachtet die TNA als den ersten und schlimmsten Feind des tamilischen Volkes – gleich nach der LTTE selbst. Die TNA solle die volle Verantwortung auf sich nehmen – unter anderem des Verlusts von einigen Tausenden von Leben und der Verursachung von Verletzungen bei vielen anderen mehr. Jeder Zehnte in den Binnenflüchtlings-Lagern hat ein körperliches, durch den Krieg verursachtes Gebrechen. Viele Flüchtlinge sind Witwen, Witwer und Waisen geworden. Verwandten von fast allen sind entweder tot oder werden vermisst. Fast alle haben ihr Eigentum – wie z.B. Haushaltswaren, Lastwagen, Lieferwagen, Traktoren, Wohnwagen, Dreirad-Wagen, Autos, Motorräder, ihre Meierei-Farm, ihr Geflügel verloren, und ihre Kinder haben ihre Schulen und die Chance zur Bildung verloren.“

„Alle tamilischen Flüchtlinge sind jetzt arm geworden. Sie werden kaum irgendetwas vorfinden, wenn sie eines Tages in ihre Häuser zurückkehren. All diese oder wenigstens 90 % von diesen hätten gerettet werden können und die vollständige Vertreibung hätte vermieden werden können, wenn es die TNA vorausgesehen und der LTTE geraten hätte, die Leute aus ihrem Griff zu entlassen und sie dahingehen zu lassen, wohin sie wollten.“

Die TNA trage dafür die Verantwortung. Zu einem Zeitpunkt als jeder, jede Organisation, jedes Land, die EU, die UN usw. dies Forderung auf Freilassung der Flüchtlinge an die LTTE richtete, es nur die TNA war, welche weiterhin darauf drängte, dass lediglich der Krieg aufhöre.

„Als die 8000 Schüler, die am ihrem G.C.E. (O/L) Examen saßen, weggeholt und zu einem Training durch die LTTE gezwungen wurden, hielt die TNA still. Einige der Schüler sind jetzt tot und andere sind in der Haft der Regierung. Wo sind die Kinder und Enkel der Parlamentsmitglieder der TNA? Wird die TNA wenigstens jetzt der Welt sagen, was mit den Schülern in Sencholai passiert ist?“

„Wer sind diese Herren von der TNA, die jetzt eine Koalition mit der DTNA bilden wollen? Sie sind das Volk, welches die LTTE gewählt hat, um sie im Parlament betrügerisch zu repräsentieren, und sie sind es, welche schamlos behauptet haben, dass die LTTE die einzige Repräsentantin des tamilischen Volkes sei. Die LTTE ist und war es nie und von daher gibt es keine Notwendigkeit, dass sie überhaupt im Parlament repräsentiert ist. Unter den gegenwärtigen Umständen ist die ehrenwerteste Aktion, welche die TNA machen könnte das Parlament zu verlassen und sich aufzulösen.“

„Weder die PLOTE noch die EPRLF (Pathmanabha) gaben Srikantha, welcher mich nach Vereinbarung und die anderen beiden zufällig traf, irgendeinen Hinweis. Was mich betrifft, werde ich die TNA nicht einmal mit den Fingerspitzen berühren. Die Toten, die Verletzten und jene, welche in den IDP-Lagern ohne Rechte leben, würden uns nicht vergeben, wenn wir mit der TNA kungeln. Die TNA sollte nicht unsere Allianzpartner unterschätzen, welche nicht mit einem Bürgermeisteramt oder mit der Mitgliedschaft im Parlament gekauft werden können, so wie sie sich selbst im April 2004 verkauft haben.“

„Fünf Jahre lang habe ich eine einsame Schlacht unter lebensbedrohlichen Umständen, Polizeischutz und mit unerträglichen Erniedrigungen gekämpft. Ich wurde auch als ‘Verräter’ abgestempelt. Jetzt fühle ich mich entlastet. Lasst die Geister der Toten, die in unseren Häusern spuken mich segnen und nicht mich verfluchen.“

Übersetzt aus der britische Tageszeitung „The Times“  vom 02. Juni 2009
Großbritannien verkaufte srilankischer Armee Waffen zum Einsatz gegen die Tiger
Jeremy Page, South Asia Korrespondent
Großbritannien und andere EU-Länder verkauften in den letzten drei Jahren militärische Ausrüstung im Wert von Millionen von Pfund  an die srilankische Regierung. Zweck: Einsatz im blutigen Bürgerkrieg gegen die Tamil Tiger. Dies hat diese Zeitung erfahren. Nach offiziellen Berichten stimmte Großbritannien Waffenkäufen in Höhe von 13,6 Millionen Pfund zu – für militärische Ausrüstungen, Panzerfahrzeuge, Komponenten für Maschinengewehre und halbautomatische Pistolen.
Auch die Slowakei lieferte Waffen: 10.000 Raketen im Wert von 1,1 Million Pfund, während Bulgarien den  Gewehre und Munition im Wert von 1,75 Millionen Pfund nach den Aussagen von EU Dokumenten und Beamten nach Sri Lanka lieferte.
Es ist unmöglich zu verifizieren, ob all die Verkäufe, denen man von Seiten der jeweiligen Regierungen zugestimmt hatte, wirklich ausgeliefert worden sind, da die darin verwickelten Regierungen Details nicht freiwillig veröffentlichen. Bislang hat nur die Slowakei die Auslieferung der Raketen bestätigt.
Die Zustimmung zu den Verkäufen wirft noch die Frage auf, ob in den letzten fünf Monaten von Sri Lankas 26-jährigem Bürgerkrieg, in denen, wie UN Beamte schätzen, angeblich 20.000 Zivilisten getötet wurden, Waffen aus der EU benutzt wurden.
Mike Gapes, ein Parlamentsmitglied der britischen Labour-Partei, welcher dem Komitee für Allgemeine Auslandsangelegenheiten vorsteht und ein Mitglied des Komitees der Kontrolle von Waffenexporten ist, sagte: „Ich denke, dass wir Antworten brauchen, wofür diese (Waffen) benutzt wurden.“
Die Verkäufe wurden trotz des Verhaltenscodes für Waffenexporte der EU aus dem Jahre 1998 getätigt, der den Transfer in Länder mit internen Konflikten oder mit defizitären Menschenrechtsberichten und einer Geschichte der Verletzung des internationalen Rechts beschränkt.
Den Verkäufen wurde seitens der betroffenen Regierungen zugestimmt – während die EU gleichzeitig zu Friedensgesprächen in Sri Lanka aufrief und sagte, dass man keine militärische Lösung unterstützen würde. Zu der Zeit drückte die EU auch ihre Sorgen wegen der Menschenrechtsverletzungen nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands von 2002 aus.
Auch die USA verkauften an Sri Lanka zwischen 2006 und 2007 militärische Ausrüstung im Wert von Millionen von Pfund; aber sie setzte 2008 alle militärische Hilfe und alle Verkäufe wegen der Sorgen um angebliche Menschenrechtsverletzungen außer Kraft.
Britische Parlamentsmitglieder und Mitglieder des EU-Parlaments, wie auch Aktivisten gegen den Waffenhandel sagten, dass die EU schon 2006 das gleiche tun hätte sollen, als der Waffenstillstand zu brökeln begann.
Malcolm Bruce, ein liberaldemokratisches Parlamentsmitglied, der Sri Lanka im letzten Monat besuchte, sagte: „Die EU hatte eine Verpflichtung, diese Dinge nicht zu liefern. Es gab zu viele unbeantwortete Fragen. Verspätet muss man feststellen, dass die Verkäufe von Großbritannien den EU den selbstgesetzten Verhaltenskodex verletzten.“
John Battle, ein Parlamentsmitglied der Labourpartei, ein früherer Außen- und Commonwealthbüro-Minister und jetzt Mitglied des Komitees zur Kontrolle von Waffenexporten, sagte: “Wir hätten besser aufpassen sollen – und dass hätte auch die EU tun sollen.”
Er rief zu einer sofortigen Aussetzung der EU- Waffenverkäufe für Sri Lanka auf, solange, bis es alle Beschränkungen für Journalisten und Hilfsarbeiter aufgehoben sind.
Einige Mitglieder nationaler sowie des EU-Parlaments forderten auch, dass der EU-Verhaltenskodex, der am 8. Dezember legal bindend geworden war, verstärkt werden sollte und in den 27 Mitgliedsstaaten der EU ein gemeinsames und transparentes Vorgehen zu garantieren. Der Kodex besagt wörtlich: „Mitgliedsstaaten werden keine Exporte erlauben, welche bewaffnete Konflikte provozieren oder verlängern.“ Er besagt auch, dass Mitgliedsstaaten „nicht ein Exporterlaubnis herausgeben dürfen, wenn es ein klares Risiko gibt, dass der vorgeschlagene Export für interne Unterdrückung gebraucht werden könnte.“
Bis zum 8. Dezember durfte jedoch jeder autark Mitgliedsstaat entscheiden, ob diese Kriterien auf irgendeinen Waffenverkauf angewendet werden konnten.
Die Slowakei sagte, dass ihr Raketenhandel gerechtfertigt war, weil es kein UN-Waffenembargo gegenüber Sri Lanka gegeben hätte. Die Insel hätte ein Recht gehabt, sich selbst zu verteidigen, und die Tiger waren in der EU als eine terroristische Organisation geführt und verboten worden. Großbritannien bestritt die Position der Slowakei zu der Zeit, aber stimmte den eigenen Waffenverkäufen wegen der Sorge zu, dass China statt dessen einspringen würde.
Waffenverkäufe an Sri Lanka, die von der britischen Regierung genehmigten wurden, schließen ein:
2008: 4 Millionen Pfund an Ausrüstung, einschließlich militärischer Radaranlagen und Komponenten; Komponenten für die Ausrüstung von Kampf-Flugzeugen bei der militärischen Kommunikation sowie allgemeine militärische Kommunikationsausrüstung.
2007: 1 Million Pfund an Ausrüstung, einschließlich Schleudersitze, Granaten, Bodenfahrzeugen, militärische Kommunikationsausrüstungen, militärische Fallschirme
2006: 8,6 Millionen Pfund, einschließlich 50 halbautomatischen Pistolen, Komponenten für Kampfflugzeuge, militärische Flugkommunikationsausrüstung, gepanzerte Allrad-Fahrzeuge, Komponenten zum allgemeinen Zweck und schwere Maschinengewehre sowie Handfeuerwaffen-Munition
Quelle: Times Recherche

Übersetzt aus der britischen Tageszeitung „The Times“  vom 02. Juni 2009

Jeremy Page, South Asia Korrespondent

Großbritannien und andere EU-Länder verkauften in den letzten drei Jahren militärische Ausrüstung im Wert von Millionen von Pfund  an die srilankische Regierung. Zweck: Einsatz im blutigen Bürgerkrieg gegen die Tamil Tiger. Dies hat diese Zeitung erfahren. Nach offiziellen Berichten stimmte Großbritannien Waffenkäufen in Höhe von 13,6 Millionen Pfund zu – für militärische Ausrüstungen, Panzerfahrzeuge, Komponenten für Maschinengewehre und halbautomatische Pistolen.

Auch die Slowakei lieferte Waffen: 10.000 Raketen im Wert von 1,1 Million Pfund, während Bulgarien den  Gewehre und Munition im Wert von 1,75 Millionen Pfund nach den Aussagen von EU Dokumenten und Beamten nach Sri Lanka lieferte.

Es ist unmöglich zu verifizieren, ob all die Verkäufe, denen man von Seiten der jeweiligen Regierungen zugestimmt hatte, wirklich ausgeliefert worden sind, da die darin verwickelten Regierungen Details nicht freiwillig veröffentlichen. Bislang hat nur die Slowakei die Auslieferung der Raketen bestätigt.

Die Zustimmung zu den Verkäufen wirft noch die Frage auf, ob in den letzten fünf Monaten von Sri Lankas 26-jährigem Bürgerkrieg, in denen, wie UN Beamte schätzen, angeblich 20.000 Zivilisten getötet wurden, Waffen aus der EU benutzt wurden.

Mike Gapes, ein Parlamentsmitglied der britischen Labour-Partei, welcher dem Komitee für Allgemeine Auslandsangelegenheiten vorsteht und ein Mitglied des Komitees der Kontrolle von Waffenexporten ist, sagte: „Ich denke, dass wir Antworten brauchen, wofür diese (Waffen) benutzt wurden.“

Die Verkäufe wurden trotz des Verhaltenscodes für Waffenexporte der EU aus dem Jahre 1998 getätigt, der den Transfer in Länder mit internen Konflikten oder mit defizitären Menschenrechtsberichten und einer Geschichte der Verletzung des internationalen Rechts beschränkt.

Den Verkäufen wurde seitens der betroffenen Regierungen zugestimmt – während die EU gleichzeitig zu Friedensgesprächen in Sri Lanka aufrief und sagte, dass man keine militärische Lösung unterstützen würde. Zu der Zeit drückte die EU auch ihre Sorgen wegen der Menschenrechtsverletzungen nach dem Zusammenbruch des Waffenstillstands von 2002 aus.

Auch die USA verkauften an Sri Lanka zwischen 2006 und 2007 militärische Ausrüstung im Wert von Millionen von Pfund; aber sie setzte 2008 alle militärische Hilfe und alle Verkäufe wegen der Sorgen um angebliche Menschenrechtsverletzungen außer Kraft.

Britische Parlamentsmitglieder und Mitglieder des EU-Parlaments, wie auch Aktivisten gegen den Waffenhandel sagten, dass die EU schon 2006 das gleiche tun hätte sollen, als der Waffenstillstand zu brökeln begann.

Malcolm Bruce, ein liberaldemokratisches Parlamentsmitglied, der Sri Lanka im letzten Monat besuchte, sagte: „Die EU hatte eine Verpflichtung, diese Dinge nicht zu liefern. Es gab zu viele unbeantwortete Fragen. Verspätet muss man feststellen, dass die Verkäufe von Großbritannien den EU den selbstgesetzten Verhaltenskodex verletzten.“

John Battle, ein Parlamentsmitglied der Labourpartei, ein früherer Außen- und Commonwealthbüro-Minister und jetzt Mitglied des Komitees zur Kontrolle von Waffenexporten, sagte: “Wir hätten besser aufpassen sollen – und dass hätte auch die EU tun sollen.”

Battle rief zu einer sofortigen Aussetzung der EU- Waffenverkäufe für Sri Lanka auf, solange, bis es alle Beschränkungen für Journalisten und Hilfsarbeiter aufgehoben sind.

Einige Mitglieder nationaler sowie des EU-Parlaments forderten auch, dass der EU-Verhaltenskodex, der am 8. Dezember legal bindend geworden war, verstärkt werden sollte und in den 27 Mitgliedsstaaten der EU ein gemeinsames und transparentes Vorgehen zu garantieren. Der Kodex besagt wörtlich: „Mitgliedsstaaten werden keine Exporte erlauben, welche bewaffnete Konflikte provozieren oder verlängern.“ Er besagt auch, dass Mitgliedsstaaten „nicht ein Exporterlaubnis herausgeben dürfen, wenn es ein klares Risiko gibt, dass der vorgeschlagene Export für interne Unterdrückung gebraucht werden könnte.“

Bis zum 8. Dezember durfte jedoch jeder autark Mitgliedsstaat entscheiden, ob diese Kriterien auf irgendeinen Waffenverkauf angewendet werden konnten.

Die Slowakei sagte, dass ihr Raketenhandel gerechtfertigt war, weil es kein UN-Waffenembargo gegenüber Sri Lanka gegeben hätte. Die Insel hätte ein Recht gehabt, sich selbst zu verteidigen, und die Tiger waren in der EU als eine terroristische Organisation geführt und verboten worden. Großbritannien bestritt die Position der Slowakei zu der Zeit, aber stimmte den eigenen Waffenverkäufen wegen der Sorge zu, dass China statt dessen einspringen würde.

Waffenverkäufe an Sri Lanka, die von der britischen Regierung genehmigten wurden, schließen ein:

2008: 4 Millionen Pfund an Ausrüstung, einschließlich militärischer Radaranlagen und Komponenten; Komponenten für die Ausrüstung von Kampf-Flugzeugen bei der militärischen Kommunikation sowie allgemeine militärische Kommunikationsausrüstung.

2007: 1 Million Pfund an Ausrüstung, einschließlich Schleudersitze, Granaten, Bodenfahrzeugen, militärische Kommunikationsausrüstungen, militärische Fallschirme

2006: 8,6 Millionen Pfund, einschließlich 50 halbautomatischen Pistolen, Komponenten für Kampfflugzeuge, militärische Flugkommunikationsausrüstung, gepanzerte Allrad-Fahrzeuge, Komponenten zum allgemeinen Zweck und schwere Maschinengewehre sowie Handfeuerwaffen-Munition

Quelle: Times Recherche

Übersetzt von der Webseite „Lanka Truth“ vom 02.Juni  2009
Die TRO kaufte Waffen im Wert von 70 Millionen US Dollar
Colombo – Die Tamilische Rehabilitationsorganisation (TRO), die sich als ein humantitäre Hilfs-Organisation ausgibt, die Hilfe für Tamilen beschaffen will, hat Waffen im Wert von 70 Millionen US Dollar gekauft.
Dies wurde enthüllt, als jetzt ihr Chef Lawrence Thilakar verhaftet wurde. Die Oberhäupter des Netzwerks, welches Thilakar half, Waffen zu beschaffen, waren „Waterloo“ Suresh von den USA und Erik „Waterloo“, ein früherer General der indonesischen Marine. Dies wurde vom amerikanischen FBI bestätigt.
Sobald die srilankanichen Behörden Thilagar verhaftet hatten, hatte Arjun Ediriweerasingham von der TRO in London Human Rights Watch um Beistand gebeten, damit er freikäme.
Mit der Verhaftung von Thilagar würden die Aktivitäten von Kumaran Pathmanadan alias KP enthüllt werden. Nach Angaben von mehreren Quellen war Thilagar ins Wanni von Prabhakaran zurückgerufen worden, als es enthüllt worden war, dass Thilagar in die Ermordung zweier Spendensammler verwickelt war. Sobald es enthüllt war, dass die TRO der LTTE Spenden gegeben hatte, um Waffen zu kaufen, war K.P. Rejie, deren Chef aus Colombo, aus dem Land geflohen. Nimalan Karthineshan von der TRO war auch verschwunden.
Sieben altgediente terroristische Führer wurden von den Sicherheitskräften verhaftet, als sie sich zwischen den im Inneren vertriebenen Personen (IDPs) in Lagern in Vavuniya versteckten. Unter ihnen sind Karikalan, Yogy Ratnam Yogy, Lawrence Thilagar, Elleelan, V. Balakumar, Ilamperni und Thangam.

Übersetzt von der Webseite „Lanka Truth“ vom 02.Juni  2009

TRO LogoColombo – Die Tamilische Rehabilitationsorganisation (TRO), die sich als ein humantitäre Hilfs-Organisation ausgibt, die Hilfe für Tamilen beschaffen will, hat Waffen im Wert von 70 Millionen US Dollar gekauft.

Dies wurde enthüllt, als jetzt ihr Chef Lawrence Thilakar verhaftet wurde. Die Oberhäupter des Netzwerks, welches Thilakar half, Waffen zu beschaffen, waren „Waterloo“ Suresh von den USA und Erik „Waterloo“, ein früherer General der indonesischen Marine. Dies wurde vom amerikanischen FBI bestätigt.

Sobald die srilankanichen Behörden Thilagar verhaftet hatten, hatte Arjun Ediriweerasingham von der TRO in London Human Rights Watch um Beistand gebeten, damit er freikäme.

Mit der Verhaftung von Thilagar könnten auch  die Aktivitäten von Kumaran Pathmanadan alias KP enthüllt werden. Nach Angaben von mehreren Quellen war Thilagar ins Wanni von Prabhakaran zurückgerufen worden, als es enthüllt worden war, dass Thilagar in die Ermordung zweier Spendensammler verwickelt war. Sobald es enthüllt war, dass die TRO der LTTE Spenden gegeben hatte, um Waffen zu kaufen, war K.P. Rejie, deren Chef aus Colombo, aus dem Land geflohen. Nimalan Karthineshan von der TRO war auch verschwunden.

Sieben altgediente terroristische Führer wurden von den Sicherheitskräften verhaftet, als sie sich zwischen den im Inneren vertriebenen Personen (IDPs) in Lagern in Vavuniya versteckten. Unter ihnen sind Karikalan, Yogy Ratnam Yogy, Lawrence Thilagar, Elleelan, V. Balakumar, Ilamperni und Thangam.

Übersetzt von einem AFP Pressemeldung vom 12. Juni 2009
Gericht steckt einen tamilischen Führer ins Gefängnis, weil er den Tigern geholfen hat
London – Ein britischer tamilischer Führer wurde am Freitag in London vom Gericht zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil er den Tamil Tiger Rebellen Ausrüstung zum Bombenbauen geliefert hatte; der Richter aber beschrieb ihn als einen „völlig ehrbaren Mann“.
Der Richter sagte in der Urteilsbegründung, dass Arunanchalam Chrishanthakumar – auch als “Shantan” bekannt – das Gesetz wegen einer Sache, an die er leidenschaftlich glaubte, gebrochen habe und Ausrüstung geliefert hatte, von der er nicht notwendigerweise wusste, dass sie militärischen Zwecken dienen würde.
Chrishanthakumar, 52, wurde im April schuldig gesprochen, weil er das Liefern von Material an die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), eine Rebellengruppe, die im letzten Monat nach Jahrzehnten des Kampfes in Sri Lanka die Niederlage eingestanden hat, koordiniert hatte.
Sein Gefängnistermin wurde dem Old Bailey übergeben, dem zentralen Gerichtshof in London, zwei Monate nach Ende des vor dem Kingston Krongericht in Südwest-London abgehaltenen Prozesses.
Der Richter bemerkte in dem Fall an, dass die Tamil Tiger zur Zeit der Straftaten nicht in Sri Lanka verboten waren. Er lobte auch die „humanitäre“ Arbeit des Beklagten, von dem er hoffte, dass dieser sie fortsetzen würde, wenn er das Gefängnis verlassen hatte.
Der Richter sagte: “Dies war ein längerfristiges, mutwilliges Brechen eines Gesetzes. Dies sind sehr ernste Gesetzesbrüche, welche ernsthafte Strafen erfordern. Dem Terrorismusgesetz muss als Teil unser internationalen Verpflichtungen gehorcht werden.“
Aber er führte die “außergewöhnliche” Natur des Falls an und fügte hinzu: „Er ist ein sehr ehrenhafter Mann, welche das Gesetz mutwillig brach, als Unterstützung einer Sache, an die er glühend glaubte.“
“Er wusste nicht und kümmerte sich nicht darum, ob die Güter, die er lieferte, für zivile oder militärische Zwecke gebraucht wurden.” Er fügte hinzu: „Ihm wurde von der LTTE ein Befehl gegeben und er erfüllte ihn.“
“Er ist nicht nur ein Mann mit einem guten Charakter, er hat eine große Menge guter, humanitärer Arbeit für die Tamilen in diesem Land geleistet.”
In dem Prozess sagte Staatsanwalt Jonathan Laidlaw, dass der Polizei bereits 2004 bekannt war, dass Chrishanthakumar Militärkleidung und Ausrüstung kaufte, die an die Rebellenkräfte in Sri Lanka verschifft werden sollte.
Das gefundene Material schloss Computer, gedruckte Schaltpläne, Funkkontrollausrüstung, Funkübertragungskomponenten und Satellitenausrüstung ein.
Polizisten verhafteten ihn damals nicht, sondern sagten ihm nur, er solle mit dieser Aktivität aufhören. Chrishanthakumar behauptete, dass er versuchte, armen tamilischen Bauern zu helfen.
Drei Jahre später führte die Polizei eine Razzia in seinem Heim durch und fand , dass der jetzt Verurteilte “trotz der Warnung, hatte er mit seiner Unterstützungsaktivität zugunsten der LTTE weitergemacht,” wie Laidlay sagte.

Übersetzt von einem AFP Pressemeldung vom 12. Juni 2009

Chrishanthakumar wurde wegen Unterstützung einer Terrorgruppe zu zwei Jahren Haft verurteilt

Chrishanthakumar wurde wegen Unterstützung einer Terrorgruppe zu zwei Jahren Haft verurteilt

London – Ein britischer tamilischer Führer wurde am Freitag in London vom Gericht zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil er den Tamil Tiger Rebellen Ausrüstung zum Bombenbauen geliefert hatte; der Richter aber beschrieb ihn als einen „völlig ehrbaren Mann“.

Der Richter sagte in der Urteilsbegründung, dass Arunanchalam Chrishanthakumar – auch als “Shantan” bekannt – das Gesetz wegen einer Sache, an die er leidenschaftlich glaubte, gebrochen habe und Ausrüstung geliefert hatte, von der er nicht notwendigerweise wusste, dass sie militärischen Zwecken dienen würde.

Chrishanthakumar, 52, wurde im April schuldig gesprochen, weil er das Liefern von Material an die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), eine Rebellengruppe, die im letzten Monat nach Jahrzehnten des Kampfes in Sri Lanka die Niederlage eingestanden hat, koordiniert hatte.

Sein Gefängnistermin wurde dem Old Bailey übergeben, dem zentralen Gerichtshof in London, zwei Monate nach Ende des vor dem Kingston Krongericht in Südwest-London abgehaltenen Prozesses.

Der Richter bemerkte in dem Fall an, dass die Tamil Tiger zur Zeit der Straftaten nicht in Sri Lanka verboten waren. Er lobte auch die „humanitäre“ Arbeit des Beklagten, von dem er hoffte, dass dieser sie fortsetzen würde, wenn er das Gefängnis verlassen hatte.

Der Richter sagte: “Dies war ein längerfristiges, mutwilliges Brechen eines Gesetzes. Dies sind sehr ernste Gesetzesbrüche, welche ernsthafte Strafen erfordern. Dem Terrorismusgesetz muss als Teil unser internationalen Verpflichtungen gehorcht werden.“

Aber er führte die “außergewöhnliche” Natur des Falls an und fügte hinzu: „Er ist ein sehr ehrenhafter Mann, welche das Gesetz mutwillig brach, als Unterstützung einer Sache, an die er glühend glaubte.“

“Er wusste nicht und kümmerte sich nicht darum, ob die Güter, die er lieferte, für zivile oder militärische Zwecke gebraucht wurden.” Er fügte hinzu: „Ihm wurde von der LTTE ein Befehl gegeben und er erfüllte ihn.“

“Er ist nicht nur ein Mann mit einem guten Charakter, er hat eine große Menge guter, humanitärer Arbeit für die Tamilen in diesem Land geleistet.”

In dem Prozess sagte Staatsanwalt Jonathan Laidlaw, dass der Polizei bereits 2004 bekannt war, dass Chrishanthakumar Militärkleidung und Ausrüstung kaufte, die an die Rebellenkräfte in Sri Lanka verschifft werden sollte.

Das gefundene Material schloss Computer, gedruckte Schaltpläne, Funkkontrollausrüstung, Funkübertragungskomponenten und Satellitenausrüstung ein.

Polizisten verhafteten ihn damals nicht, sondern sagten ihm nur, er solle mit dieser Aktivität aufhören. Chrishanthakumar behauptete, dass er versuchte, armen tamilischen Bauern zu helfen.

Drei Jahre später führte die Polizei eine Razzia in seinem Heim durch und fand , dass der jetzt Verurteilte “trotz der Warnung, hatte er mit seiner Unterstützungsaktivität zugunsten der LTTE weitergemacht,” wie Laidlay sagte.

Übersezt aus dem srilankanischen Zeitung “The Daily Mirror” vom 3. Juni 2009
London – Adele Balasingham, die Witwe des LTTE-Ideologen Anton Balasingham, lebt in einem Londoner Vorort. Repräsentanten der srilankanischen Regierung sollen sich in den nächsten Wochen wegen Gesprächen über ihre Gegenwart in Großbritannien mit Scotland Yard und dem Heimatbüro treffen.
Srilankanische Nachrichtenbeamte glauben, dass Adele Balasingham, 59, eine der altgedientesten Gestalten ist, welche noch von der Terrorgruppe übrig sind, die einen 26-jährigen Krieg um Unabhängigkeit auf der Insel ausgefochten und im letzten Monat besiegt worden ist. Dies berichtete der Standard-
in Großbritannien.
Die srilankische Regierung  behauptet, dass sie eine Schlüsselrolle beim Organisieren der Proteste der Tamilen außerhalb des britischen Parlaments gespielt hat, und möchten, dass Großbritannien Maßnahmen gegen sie ergreift.
Die Regierung von Sri Lanka glaubt, dass Tamil Tiger Führer im Ausland Spenden sammeln und Ausrüstung liefern, die zu neuen Angriffen gebraucht werden könnte.
Adele Balasingham lebt in einem 500.000 Pfund Haus in New Malden, Surrey. Sie ist die Witwe von Anton Balasingham, einem Srilankaner mit britischer Staatsbürgerschaft, welcher der politische Chefstratege der Tamil Tiger war, bis er 2006 starb. Balasingham, eine Krankenschwester aus Australien, heiratete ihn, als er in London in den 70-er Jahren lebte. Sie engagierte sich sehr für die Sache der Tiger und das endete damit, dass sie die Führerin der Soldatinnen wurde und auf der Insel den Spitznamen „Tantchen“ hatte.
Ein undatiertes Video von zeigt Balasingham in Tarnanzug, wie sie eine Parade von Kindersoldatinnen anführt. Es wurde in Umlauf gebracht, um ihren Status als eine der einflussreichsten Gestalten der Bewegung zu bestätigen.
Tamil Tiger Kämpferinnen, von denen einige, wie man mittlerweile weiß, nicht älter als 14 sind, haben ein dreimonatiges Training hinter sich. Man sieht sie, wie sie ihnen Zyankalikapseln gibt, die an einer Kette getragen und geschluckt werden müssen, wenn die Kämpferinnen kurz davor stehen, von srilankischen Truppen gefangen zu werden.
Ihre Anwesenheit in Großbritannien hat die Spannungen zwischen Großbritannien und Sri Lanka verstärkt. Sri Lanka denkt, dass die britische Regierung mit den Anhängern der Tiger „zu sanft“ umgegangen ist, seit sie die Gruppe 2001 verboten hat. Eine altgediente Quelle der srilankanischen Hochkommission erzählte dem Standard: „In Anbetracht der Verbindung von Frau Balasingham mit den altgedienten Reihen der LTTE (Befreiungstiger von Tamil Eelam), könnte sie als einzige Überlebende angesehen werden.“
“Sie nahm an größeren Entscheidungen in der Hierarchie der LTTE teil und es besteht die Möglichkeit, dass sich Anhänger in Großbritannien um sie herum versammeln.
“Wir glauben, dass die Proteste auf dem Parlamentsplatz direkt von der Führung der Tamil Tiger organisiert wurden… und dass dafür Adele Balasingham ein hauptsächlicher Kontaktpunkt in Großbritannien ist.“
Es gibt die Sorge, dass eine neue Splitterpartei der Tamil Tiger auftauchen könnte, die vom Zorn über die von der srilankanischen Armee bei deren Offensive gegen die Militanten Anzahl der getöteten unschuldigen Leute angestachelt wird.
Balasingham, die selten ihr Haus mit den vier Schlafzimmern verlässt, lehnt es ab, mit dem Standard zu sprechen. In ihrem Buch von 2001 „Der Wille zur Freiheit: Eine Ansicht von Innen von dem Widerstand der Tamilen“ schrieb sie, dass sie als ein „Ehrengast“ bei dem Tigergründer Velupillai Prabhakaran geblieben war.
Scotland Yard sagte, dass sie die noch laufenden Ermittlungen nicht kommentieren könnten.

Übersezt aus dem srilankanischen Zeitung “The Daily Mirror” vom 3. Juni 2009

LTTE-HArdlinerin A. Balasingham überreicht einem Kader-Mädchen Zyankali

LTTE-Hardlinerin A. Balasingham überreicht einem Kader-Mädchen Zyankali

London – Adele Balasingham, die Witwe des LTTE-Ideologen Anton Balasingham, lebt in einem Londoner Vorort. Repräsentanten der srilankanischen Regierung sollen sich in den nächsten Wochen wegen Gesprächen über ihre Gegenwart in Großbritannien mit Scotland Yard und dem Heimatbüro treffen.

Srilankanische Nachrichtenbeamte glauben, dass Adele Balasingham, 59, eine der altgedientesten Gestalten ist, welche noch von der Terrorgruppe übrig sind, die einen 26-jährigen Krieg um Unabhängigkeit auf der Insel ausgefochten und im letzten Monat besiegt worden ist. Dies berichtete der Standard in Großbritannien.

Die srilankische Regierung  behauptet, dass sie eine Schlüsselrolle beim Organisieren der Proteste der Tamilen außerhalb des britischen Parlaments gespielt hat, und möchten, dass Großbritannien Maßnahmen gegen sie ergreift.

Die Regierung von Sri Lanka glaubt, dass Tamil Tiger Führer im Ausland Spenden sammeln und Ausrüstung liefern, die zu neuen Angriffen gebraucht werden könnte.

Adele Balasingham lebt in einem 500.000 Pfund Haus in New Malden, Surrey. Sie ist die Witwe von Anton Balasingham, einem Srilankaner mit britischer Staatsbürgerschaft, welcher der politische Chefstratege der Tamil Tiger war, bis er 2006 starb. Balasingham, eine Krankenschwester aus Australien, heiratete ihn, als er in London in den 70-er Jahren lebte. Sie engagierte sich sehr für die Sache der Tiger und das endete damit, dass sie die Führerin der Soldatinnen wurde und auf der Insel den Spitznamen „Tantchen“ hatte.

Ein undatiertes Video von zeigt Balasingham in Tarnanzug, wie sie eine Parade von Kindersoldatinnen anführt. Es wurde in Umlauf gebracht, um ihren Status als eine der einflussreichsten Gestalten der Bewegung zu bestätigen.

Tamil Tiger Kämpferinnen, von denen einige, wie man mittlerweile weiß, nicht älter als 14 sind, haben ein dreimonatiges Training hinter sich. Man sieht sie, wie sie ihnen Zyankalikapseln gibt, die an einer Kette getragen und geschluckt werden müssen, wenn die Kämpferinnen kurz davor stehen, von srilankischen Truppen gefangen zu werden.

Ihre Anwesenheit in Großbritannien hat die Spannungen zwischen Großbritannien und Sri Lanka verstärkt. Sri Lanka denkt, dass die britische Regierung mit den Anhängern der Tiger „zu sanft“ umgegangen ist, seit sie die Gruppe 2001 verboten hat. Eine altgediente Quelle der srilankanischen Hochkommission erzählte dem Standard: „In Anbetracht der Verbindung von Frau Balasingham mit den altgedienten Reihen der LTTE (Befreiungstiger von Tamil Eelam), könnte sie als einzige Überlebende angesehen werden.“

“Sie nahm an größeren Entscheidungen in der Hierarchie der LTTE teil und es besteht die Möglichkeit, dass sich Anhänger in Großbritannien um sie herum versammeln.

“Wir glauben, dass die Proteste auf dem Parlamentsplatz direkt von der Führung der Tamil Tiger organisiert wurden… und dass dafür Adele Balasingham ein hauptsächlicher Kontaktpunkt in Großbritannien ist.“

Es gibt die Sorge, dass eine neue Splitterpartei der Tamil Tiger auftauchen könnte, die vom Zorn über die von der srilankanischen Armee bei deren Offensive gegen die Militanten Anzahl der getöteten unschuldigen Leute angestachelt wird.

Balasingham, die selten ihr Haus mit den vier Schlafzimmern verlässt, lehnt es ab, mit dem Standard zu sprechen. In ihrem Buch von 2001 „Der Wille zur Freiheit: Eine Ansicht von Innen von dem Widerstand der Tamilen“ schrieb sie, dass sie als ein „Ehrengast“ bei dem Tigergründer Velupillai Prabhakaran geblieben war.

Scotland Yard sagte, dass sie die noch laufenden Ermittlungen nicht kommentieren könnten.

Colombo – Der geachtete und respektierte Führer der tamilischen TULF-Partei , Veerasingham Anandasangaree, wird heute, am 15. 6. 2009 seinen 77. Geburtstag feiern.
Wo auch immer und wann auch immer Ungerechtigkeiten gegen Tamilen stattfinden, kann man sicher sein, seine Stimme hören. Anandasangaree musste über 20 Jahre rund um die Uhr von Spezial Einheiten der srilankischen Armee beschützt werden weil er einer der schärftste Kritiker der Terror Organisation LTTE und deren Führer Prabhakaran war.
Mit seinem gewaltlosen politischen Tätigkeiten geniest Anandasangaree einen sehr hohen dauerhaften respektvollen Platz in der Gesellschaft Sri Lankas – seien es bei Tamilen, Singhalesen, Moslems, Burgher und Malaien – weil er stets seine Stimme erhoben hat, ohne sich um rassische, religiöse oder örtliche Unterschiede zu kümmern. Es war auf Grund dieser schätzenswerten Moral und Ethik, dass ihm die Anerkennung des UNESCO, die Madanjeet Singh Auszeichnung für Toleranz und Gewaltlosigkeit am 16.11.2006 verliehen wurde.
Wir von der LTTEwatch-Redaktion Deutschland wünschen V. Anandasangaree ein langes gesundes Leben – in Hochachtung seines unermüdelichen politischen Einsatzes um eine Lösung für den ethnischen Konflikt.

Anandasangaree nimmt die angesehene UNESCO-Madanjeet Singh Auszeichnung für  Toleranz und Gewaltlosigkeit am 16.11.2006 entgegen.

Anandasangaree nimmt die angesehene UNESCO-Madanjeet Singh Auszeichnung für Toleranz und Gewaltlosigkeit am 16.11.2006 entgegen.

Colombo – Der geachtete und respektierte Führer der tamilischen TULF-Partei , Veerasingham Anandasangaree, wird heute, am 15. 6. 2009 seinen 77. Geburtstag feiern.

Wo auch immer und wann auch immer Ungerechtigkeiten gegen Tamilen stattfinden, kann man sicher sein, seine Stimme hören. Anandasangaree musste über 20 Jahre rund um die Uhr von Spezial Einheiten der srilankischen Armee beschützt werden weil er einer der schärftste Kritiker der Terror Organisation LTTE und deren Führer Prabhakaran war.

Mit seinem gewaltlosen politischen Tätigkeiten geniest Anandasangaree einen sehr hohen dauerhaften respektvollen Platz in der Gesellschaft Sri Lankas – seien es bei Tamilen, Singhalesen, Moslems, Burgher und Malaien – weil er stets seine Stimme erhoben hat, ohne sich um rassische, religiöse oder örtliche Unterschiede zu kümmern. Es war auf Grund dieser schätzenswerten Moral und Ethik, dass ihm die Anerkennung der UNESCO, die Madanjeet Singh Auszeichnung für Toleranz und Gewaltlosigkeit am 16.11.2006 verliehen wurde.

Wir von der LTTEwatch-Redaktion Deutschland wünschen V. Anandasangaree ein langes gesundes Leben – in Hochachtung seines unermüdlichen politischen Einsatzes um eine Lösung für den ethnischen Konflikt.

Wie die LTTE zerstört wurde und das Greifen nach der Macht für das internationale Netzwerk
Von Shanaka Jayasekara
Colombo – Stellen wir uns für einen Moment lang einmal vor, dass es möglich wäre, die Hisbollah oder die Hamas seien besiegen. Die Leistugen der srilankischen Sicherheitskräfte sind mit einem solchen Sieg vergleichbar. Es gab keine Koalitionstruppen oder Hi-tech georäumliche Bilder oder andere Hi-tech Ausrüstung, es war die Stärke und der Mut der im Lande selbst trainierten srilankischen Sicherheitskräfte, welche eine Heldentat vollbrachten, die von vielen für schlicht unmöglich erachtet wurde. Die srilankischen Streitkräfte haben die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), welche als eine der gefährlichsten und tödlichsten terroristischen Gruppen in der Welt angesehen werden, militärisch dezimiert.
Die LTTE wurde bahnbrechend bei der terroristischen Technologie und Erneuerung angesehen. Der Stempel der LTTE – das Gefolge der Selbstmordattentäter – wurde von der LTTE vervollkommnet und global als tödlichste Terrorwaffe, welche heute terroristische Gruppen benutzen, verbreitet. Die LTTE hat sich über eine Zeit von drei Jahrzehnten progressiv aus einer Guerillaorganisation entwickelt, bis sie eine konventionelle Fähigkeit hatte, welche ganze Territorium kontrollierte. Zu der Zeit des Waffenstillstandsabkommens im Februar 2002 hatte die LTTE die militärische Oberherrschaft über große Teile der Nördlichen und Östlichen Provinz.
Die Gruppe wurde von einem autokratischen Diktator gegründet, welcher von Anfang bis zum Ende auf seine persönliche Macht. Auf gewisse Weise hat die Tatsache, dass sie dreißig Jahre lang einen einzigen Führer hatte, ihre Unfähigkeit und Stagnation deutlich aufgezeigt. Das gilt auch für die tamilische Gemeinschaft. Die Gruppe war um den Kult von Velupillai Prabhakaran und seine starre Weltsicht zentriert. Seine Nullsummen-Mentalität, für die es keine Alternative zu einem separaten Staat gab, konnte zu nichts führen, weil der separate Staat nicht erreichbar und unrealistisch war, wenn über 40 % der tamilischen Bevölkerung im Süden der Insel lebten.
Für Prabhakaran waren es jedoch die militärischen Gewinne, welche ihn näher an das Erreichen eines separaten Staates brachten. Er spiegelte die LTTE nach den Strukturen eines stehenden Heeres.
Sie hatte verschiedene Kampfformationen (die Charles Anthony Brigade, die Imran Pandiya Brigade, die Jejantha Brigade, die Leopardkommando-Einheit), Fraueneinheiten (die Malathi Brigade, die Sothiya Brigade), Artillerie- und Mörsereinheiten (das Kutti-Shirri Mörserregiment, die Sieger-Antiwaffeneinheit, einen Nachrichtendienst (TOSIS), eine Selbstmordeinheit (die Schwarzen Tiger), eine Seeeinheit (die Seetiger), eine Telekommunikations- und Radareinheit, eine Verschiffungs- und Logistikunterstützung (die Seetauben) und eine Luftwaffe (die Himmelstiger). Die Unterstützungseinheiten bestanden aus dem Rekrutierungsflügel, der Waffenbeschaffung (KPs-Department), der Finanzgruppe (Thamilenthi-Gruppe), der mobilen medizinischen Einheit (die Theleepan Gesundheitseinheiten), der ausländischen Diaspora (Castro Division), der Propaganda/Öffentlichkeitsarbeit, dem Satellitenfernsehen (NTTE Nitharshanam), den politischen, den sozialen Diensten (TRO), der IT-Unterstützung (Wanni Tech), der Versorgung der Kriegsveteranen (Mahaveer), der inneren Sicherheit (TE Polizei) und Gerichten (TE Gerichte).
Die militärische Fähigkeit der LTTE lieferte den Raum, um den Pomp einer de-facto Verwaltung in den von der Gruppe kontrollierten Gebieten zu entwickeln. Das internationale Netzwerk und die logistischen Einrichtungen lieferten Ressourcen und Waffen für Prabhakarans Armee.
Der Niedergang des Tamil Eelam Projekts kam nach der Ermordung des indischen Premierministers Rajiv Gandhi. Die LTTE, welche ursprünglich vom indischen Geheimdienst RAW bewaffnete und trainiert worden war, hatte damit ein für alle Mal politisch und militärisch ihre wichtigste unterstützende Basis verloren und konnte sie nie mehr wiedergewinnen.
In den 90ern wuchs die LTTE in ihrer Stärke wegen der politischen Unfähigkeit und überhandnehmenden Korruption bei der militärischen Beschaffung in der srilankanischen Regierung. Die Umschwünge, welchen sich die srilankanischen Streitkräfte bei der Operation Jaya Sikuru und Agni Kheela – und auch bei der LTTE Operation Nicht endende Wellen III, bei welcher der Elefantenpass eingenommen wurde – gegenübersah, definierte die LTTE neu als eine mächtige militärische Macht.
Die Ernennung des Präsidentenbruders Gotabaya Rajapaksa als Sekretär des Verteidigungsministeriums im November 2005 veränderte die militärische Landschaft in Sri Lanka. Er lieferte dem Militär eine entschiedene politische Führung und stellte das Land auf Kriegsfuß. Im Laufe von zwei Jahren (2006-2008) erweiterte er die Zahl der Truppen um fast 40 %, wobei über 70.000 neue Soldaten in die drei bewaffneten Dienste und 40.000 neue Wachen für die zivile Verteidigungskraft eingeführt wurden.
Die Regierung nutzte das Überlaufen des „Östlichen Kommandanten“ der LTTE, Karuna Amman und das Entlassen junger Kämpfer aus, indem sie die ganze Östliche Provinz im Juli 2007 einnahm.
Die srilankanische Marine unternahm Seeoperationen in internationalen Gewässern und zerstörte neun Handelsschiffe der LTTE zwischen März und Oktober 2007. Für die LTTE war der Gebrauch ihrer Handelsflotte für die regelmäßige Lieferung von Waffen und Munition zum Aufrechterhalten ihrer militärischen Macht von kritischer Bedeutung. Die Zerstörung der Kapazität der Nachschubkette der LTTE war der eine entscheidende Faktor, welcher die LTTE aus einer großen militärischen Macht zu einer um das Überleben kämpfenden Gruppe werden ließ. Die fast vollständige Zerstörung der Verschiffungsflotte der LTTE war deswegen möglich, weil das amerikanische Pazifikkommando der srilankanischen Marine fortschrittliche technische Nachrichten und Satellitendaten geliefert hatte. Dies demonstrierte die nahe Zusammenarbeit gegen den Terrorismus zwischen der Bush-Verwaltung und Sri Lanka vor der Senator Leahy-Neufassung.
Das internationale Netzwerk der LTTE wurde in den fünf hauptsächlichen Ländern zum Spendensammeln unterbrochen. Die Exekutivbehörden in den Vereinigten Staaten, in Frankreich, Großbritannien, Kanada und Australien behielten LTTE Führer in Schlüsselstellung in Haft. Die Netzwerke mussten neu organisiert, die Systeme neu geplant und wiederaufgebaut werden, welches zu der Zeit für die LTTE eine unnötige Ablenkung darstellte.
Das indische Sicherheitsparadigma hatte sich geändert. Die indische Sicherheit wurde von dem Fortpflanzen nicht regierten Territoriums auf dem Subkontinent bedroht. In Pakistan waren große Gebiete der FATA-Regionen nicht regiert, in Nepal hatten die Maoisten die Kontrolle über Gebiet übernommen und in Sri Lanka hatte die LTTE die Kontrolle über das Wanni. Die LTTE hatte Fernwaffen, eine Marine und eine Luftwaffe erlangt, was für Indien auf eine mögliche Bedrohung hindeutete. Es war im breiteren Interesse der indischen Sicherheit, die Eliminierung der LTTE zu erlauben.
Die srilankanische Diplomatie nutzte das aus, was man die Neue-Weltordnung nach einer Ära der postökonomischen Krise bezeichnen konnte. Der steigende Einfluss von Indien und China als wichtige globale Akteure und der Niedergang des Westens in der internationalen Politik wurde von Sri Lanka effektiv benutzt, um irgendeine externe Intervention zu minimieren.
Die Kombination dieser Faktoren und die überlegenen Bodentaktiken, welche die Sicherheitskräfte übernahmen, behielten in der Endschlacht die Oberhand. Die siegreichen Sicherheitskräfte besiegten nicht nur die LTTE, sondern es wurden auch über 250.000 tamilische Zivilisten, welche mit Gewalt als ein menschliches Schutzschild von der LTTE zurückgehalten wurden, gerettet. Die Rettungsoperation war in dem Krieg der Wendepunkt. Der Ansturm der Zivilisten zur Sicherheit der Sicherheitskräfte strafte die Desinformationskampagne, welche die tamilische Diaspora in den Welthauptstädten durchführte, Lügen.
Am Montag, 18. Mai, gab es Berichte, dass Prabhakaran getötet wurde, als er versuchte, vom Schlachtfeld zu fließen. Es war jedoch am Dienstag, 19. Mai, als ein Armeescharfschütze mit Namen Privantha fünf Ziele am Ufer der Nathikadal Lagune ausmachte. Da wurde Prabhakaran getötet. Der Scharfschütze hatte Prabhakaran in die Stirn geschossen und die Kugel drang in seinen Schädel. Die vier Leibwachen um Prabhakaran wurden auch von dem Scharfschützen erschossen. Da war es, dass die Regierung fähig war, einen endgültigen Beweis zu liefern, dass Prabhakaran tot war.
Die Sicherheitskräfte zerstörten die altgediente Führungsriege der LTTE vollständig. So verhinderten sie, dass um diese Riege ein Wiederaufleben der Gruppe stattfinden konnte. Die Sicherheitskräfte haben auch über 11.000 T-56 Sturmgewehre, 25 Artilleriegewehre, einen hauptsächlichen Schlachtpanzer und andere fortschrittliche Waffen der LTTE in die Hände bekommen. Zusätzlich wurden große Mengen von Akten, Papieren und Computern, die sich auf LTTE Operationen beziehen, entdeckt. Sie liefern wertvolle Einsichten in die Operationen der LTTE. Über 7100 LTTE Kämpfer haben sich freiwillig den Sicherheitskräften ergeben.
Seit 19. März 2009 bleibt die einzige Repräsentanz der LTTE bei der ausländischen tamilischen Diaspora. Das internationale Netzwerk der LTTE operierte unter der Führung von Veerakathy Manivannam (alias Castro) bis zum 30. Januar 2009. Als sich Prabhakaran der drohenden Niederlage durch die srilankanischen Sicherheitskräfte gegenübersah, ernannte er den Kopf der Waffenlieferungen, der in Thailand sitzt, Selvarajah Pathmanathan (alias Kumaran Pathmanathan,KP) zum neuen Oberhaupt der internationalen Beziehungen der LTTE.
Selvarajah Pathmanathan (KP) war wegen des Zusammenstoßes von Personen – besonders mit dem politischen Oberhaupt Tamilselvan – auf die Seite geschoben worden. Weiterhin wurde das KP Department, welches die Lieferungsaktivität unternahm, auf die Seite geschoben. Dies geschah während der Waffenstillstandsperiode, als eine Flut von Diaspora-Aktivisten direkt mit altgedienten LTTE Anhängern in Kilinochchi verhandelten. Das internationale Netzwerk der LTTE, welches Castro (Castro Netzwerk) entwickelt hatte, hatte sich von dem KP Netzwerk distanzeirt. Weiterhin hatte in Abwesenheit von KP an vorderster Front das Castro Netzwerk die Kontrolle der internationalen Finanzen der LTTE übernommen. Die von der LTTE gesammelten und auf geheimen Bankkonten von Sanna (Niederlande) und Nehrujee (Großbritannien) deponierten Spendengelder wurden durch das Castro Netzwerk kontrolliert. Zusätzlich hatte die LTTE einen sehr aktiven ausländischen Nachrichtenflügel (Aiyanna Netzwerk), welcher die Aktivität der Diaspora überwachte und direkt nach Kilinochchi berichtete.
Als Selvarajah Pathmanathans (KP, der Nachfolger Prabhakaranas) Versuche, die Kontrolle über das internationale Netzwerk der LTTE zu übernehmen (er gebrauchte dabei ein entferntes Büro in Oslo), erkannten das Castro Netzwerk und das Aiyanna Netzwerk seine Authorität nicht an. Die letzte Erklärung von Pathmanathan, welche den Tod von Prabhakaran verkündete, wurde vom Castro Netzwerk (jetzt das LTTE Department für Diaspora-Angelegenheiten genannt) zurückgewiesen. Die drei Gruppen kämpfen darum, die Kontrolle über die ausländischen Konten der LTTE zu bekommen. Es wird Blutvergießen geben und ein paar werden persönlich profitieren, wenn die Berichte der LTTE zerstört wurden. Das LTTE Schlachtfeld wird sich ins Ausland zur tamilischen Diaspora verlagern, wobei jede Gruppe versuchen wird, ihr Territorium geografisch oder thematisch genau abzugrenzen.
Die LTTE Netzwerke im Ausland werden von dem Konflikt entfernt sein, wenn sie keine Bodenkapazität in Sri Lanka aufbauen. Jede Gruppe wird versuchen, wenigstens eine minimalistische Guerillakapazität wiederzubeleben, sobald dies möglich ist. Es ist für die ausländischen Elemente von entscheidender Bedeutung, die Kontrolle über Bodenoperationen zu demonstrieren, zuerst Glaubwürdigkeit und Anerkennung zu erreichen und als nächstes die Moral der deprimierten tamilischen Diaspora zu heben. Als drittes muss die Behauptung der Regierung, die LTTE zerstört zu haben, in Misskredit gebracht werden. Es ist wahrscheinlich, dass bald Angriffe auf weiche Ziele ausgeführt werden könnten, um die andauernde Existenz der LTTE zu demonstrieren. Dies wird es auch den ausländischen Führern erleichtern, die Autorität über das LTTE-Netzwerk zu behaupten.
Bei der nordirischen Situation gründeten unzufriedene Mitglieder der IRA die “Kontinuitäts-IRA” und blieben militärisch aktiv, nachdem die IRA die feindselige Aktivität eingestellt hatte. In Sri Lanka kann sich solch eine Szene entwickeln, wenn Vorräte an Waffen vergraben und noch nicht in der Nördlichen Provinz entdeckt wurden. Es ist wahrscheinlich, dass altgediente Kämpfer und solche der mittleren Schicht Schwierigkeiten haben werden, sich in die Gemeinschaft zu integrieren, da ihnen ohne die LTTE der Respekt und der Status fehlt. Darum muss die Kontrolle und der Prozess der Rehabilitierung der 7.100 Kämpfer, die kapituliert haben, professionell durchgeführt werden, um solch eine Situation zu vermeiden.
***
Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:
Autor Shanaka Jayasekara ist Dozent im Zentrum für Politik, Nachrichtendienste und Maßnahmen gegen den Terrorismus (PICT) an der Macquaire Universität in Sydney, Australien

Von Shanaka Jayasekara

Colombo – Stellen wir uns für einen Moment lang einmal vor, dass es möglich wäre, die Hisbollah oder die Hamas seien besiegen. Die Leistugen der srilankischen Sicherheitskräfte sind mit einem solchen Sieg vergleichbar. Es gab keine Koalitionstruppen oder Hi-tech georäumliche Bilder oder andere Hi-tech Ausrüstung, es war die Stärke und der Mut der im Lande selbst trainierten srilankischen Sicherheitskräfte, welche eine Heldentat vollbrachten, die von vielen für schlicht unmöglich erachtet wurde. Die srilankischen Streitkräfte haben die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), welche als eine der gefährlichsten und tödlichsten terroristischen Gruppen in der Welt angesehen werden, militärisch dezimiert.

Die LTTE wurde bahnbrechend bei der terroristischen Technologie und Erneuerung angesehen. Der Stempel der LTTE – das Gefolge der Selbstmordattentäter – wurde von der LTTE vervollkommnet und global als tödlichste Terrorwaffe, welche heute terroristische Gruppen benutzen, verbreitet. Die LTTE hat sich über eine Zeit von drei Jahrzehnten progressiv aus einer Guerillaorganisation entwickelt, bis sie eine konventionelle Fähigkeit hatte, welche ganze Territorium kontrollierte. Zu der Zeit des Waffenstillstandsabkommens im Februar 2002 hatte die LTTE die militärische Oberherrschaft über große Teile der Nördlichen und Östlichen Provinz.

Die Gruppe wurde von einem autokratischen Diktator gegründet, welcher von Anfang bis zum Ende auf seine persönliche Macht. Auf gewisse Weise hat die Tatsache, dass sie dreißig Jahre lang einen einzigen Führer hatte, ihre Unfähigkeit und Stagnation deutlich aufgezeigt. Das gilt auch für die tamilische Gemeinschaft. Die Gruppe war um den Kult von Velupillai Prabhakaran und seine starre Weltsicht zentriert. Seine Nullsummen-Mentalität, für die es keine Alternative zu einem separaten Staat gab, konnte zu nichts führen, weil der separate Staat nicht erreichbar und unrealistisch war, wenn über 40 % der tamilischen Bevölkerung im Süden der Insel lebten.

Für Prabhakaran waren es jedoch die militärischen Gewinne, welche ihn näher an das Erreichen eines separaten Staates brachten. Er spiegelte die LTTE nach den Strukturen eines stehenden Heeres.

Sie hatte verschiedene Kampfformationen (die Charles Anthony Brigade, die Imran Pandiya Brigade, die Jejantha Brigade, die Leopardkommando-Einheit), Fraueneinheiten (die Malathi Brigade, die Sothiya Brigade), Artillerie- und Mörsereinheiten (das Kutti-Shirri Mörserregiment, die Sieger-Antiwaffeneinheit, einen Nachrichtendienst (TOSIS), eine Selbstmordeinheit (die Schwarzen Tiger), eine Seeeinheit (die Seetiger), eine Telekommunikations- und Radareinheit, eine Verschiffungs- und Logistikunterstützung (die Seetauben) und eine Luftwaffe (die Himmelstiger). Die Unterstützungseinheiten bestanden aus dem Rekrutierungsflügel, der Waffenbeschaffung (KPs-Department), der Finanzgruppe (Thamilenthi-Gruppe), der mobilen medizinischen Einheit (die Theleepan Gesundheitseinheiten), der ausländischen Diaspora (Castro Division),FATA LTTE, Selvara der Propaganda/Öffentlichkeitsarbeit, dem Satellitenfernsehen (NTTE Nitharshanam), den politischen, den sozialen Diensten (TRO), der IT-Unterstützung (Wanni Tech), der Versorgung der Kriegsveteranen (Mahaveer), der inneren Sicherheit (TE Polizei) und Gerichten (TE Gerichte).

Die militärische Fähigkeit der LTTE lieferte den Raum, um den Pomp einer de-facto Verwaltung in den von der Gruppe kontrollierten Gebieten zu entwickeln. Das internationale Netzwerk und die logistischen Einrichtungen lieferten Ressourcen und Waffen für Prabhakarans Armee.

Der Niedergang des Tamil Eelam Projekts kam nach der Ermordung des indischen Premierministers Rajiv Gandhi. Die LTTE, welche ursprünglich vom indischen Geheimdienst RAW bewaffnete und trainiert worden war, hatte damit ein für alle Mal politisch und militärisch ihre wichtigste unterstützende Basis verloren und konnte sie nie mehr wiedergewinnen.

In den 90ern wuchs die LTTE in ihrer Stärke wegen der politischen Unfähigkeit und überhandnehmenden Korruption bei der militärischen Beschaffung in der srilankanischen Regierung. Die Umschwünge, welchen sich die srilankanischen Streitkräfte bei der Operation Jaya Sikuru und Agni Kheela – und auch bei der LTTE Operation Nicht endende Wellen III, bei welcher der Elefantenpass eingenommen wurde – gegenübersah, definierte die LTTE neu als eine mächtige militärische Macht.

Die Ernennung des Präsidentenbruders Gotabaya Rajapaksa als Sekretär des Verteidigungsministeriums im November 2005 veränderte die militärische Landschaft in Sri Lanka. Er lieferte dem Militär eine entschiedene politische Führung und stellte das Land auf Kriegsfuß. Im Laufe von zwei Jahren (2006-2008) erweiterte er die Zahl der Truppen um fast 40 %, wobei über 70.000 neue Soldaten in die drei bewaffneten Dienste und 40.000 neue Wachen für die zivile Verteidigungskraft eingeführt wurden.

Die Regierung nutzte das Überlaufen des „Östlichen Kommandanten“ der LTTE, Karuna Amman und das Entlassen junger Kämpfer aus, indem sie die ganze Östliche Provinz im Juli 2007 einnahm.

Die srilankanische Marine unternahm Seeoperationen in internationalen Gewässern und zerstörte neun Handelsschiffe der LTTE zwischen März und Oktober 2007. Für die LTTE war der Gebrauch ihrer Handelsflotte für die regelmäßige Lieferung von Waffen und Munition zum Aufrechterhalten ihrer militärischen Macht von kritischer Bedeutung. Die Zerstörung der Kapazität der Nachschubkette der LTTE war der eine entscheidende Faktor, welcher die LTTE aus einer großen militärischen Macht zu einer um das Überleben kämpfenden Gruppe werden ließ. Die fast vollständige Zerstörung der Verschiffungsflotte der LTTE war deswegen möglich, weil das amerikanische Pazifikkommando der srilankanischen Marine fortschrittliche technische Nachrichten und Satellitendaten geliefert hatte. Dies demonstrierte die nahe Zusammenarbeit gegen den Terrorismus zwischen der Bush-Verwaltung und Sri Lanka vor der Senator Leahy-Neufassung.

Das internationale Netzwerk der LTTE wurde in den fünf hauptsächlichen Ländern zum Spendensammeln unterbrochen. Die Exekutivbehörden in den Vereinigten Staaten, in Frankreich, Großbritannien, Kanada und Australien behielten LTTE Führer in Schlüsselstellung in Haft. Die Netzwerke mussten neu organisiert, die Systeme neu geplant und wiederaufgebaut werden, welches zu der Zeit für die LTTE eine unnötige Ablenkung darstellte.

Das indische Sicherheitsparadigma hatte sich geändert. Die indische Sicherheit wurde von dem Fortpflanzen nicht regierten Territoriums auf dem Subkontinent bedroht. In Pakistan waren große Gebiete der FATA-Regionen nicht regiert, in Nepal hatten die Maoisten die Kontrolle über Gebiet übernommen und in Sri Lanka hatte die LTTE die Kontrolle über das Wanni. Die LTTE hatte Fernwaffen, eine Marine und eine Luftwaffe erlangt, was für Indien auf eine mögliche Bedrohung hindeutete. Es war im breiteren Interesse der indischen Sicherheit, die Eliminierung der LTTE zu erlauben.

Die srilankanische Diplomatie nutzte das aus, was man die Neue-Weltordnung nach einer Ära der postökonomischen Krise bezeichnen konnte. Der steigende Einfluss von Indien und China als wichtige globale Akteure und der Niedergang des Westens in der internationalen Politik wurde von Sri Lanka effektiv benutzt, um irgendeine externe Intervention zu minimieren.

Die Kombination dieser Faktoren und die überlegenen Bodentaktiken, welche die Sicherheitskräfte übernahmen, behielten in der Endschlacht die Oberhand. Die siegreichen Sicherheitskräfte besiegten nicht nur die LTTE, sondern es wurden auch über 250.000 tamilische Zivilisten, welche mit Gewalt als ein menschliches Schutzschild von der LTTE zurückgehalten wurden, gerettet. Die Rettungsoperation war in dem Krieg der Wendepunkt. Der Ansturm der Zivilisten zur Sicherheit der Sicherheitskräfte strafte die Desinformationskampagne, welche die tamilische Diaspora in den Welthauptstädten durchführte, Lügen.

Am Montag, 18. Mai, gab es Berichte, dass Prabhakaran getötet wurde, als er versuchte, vom Schlachtfeld zu fließen. Es war jedoch am Dienstag, 19. Mai, als ein Armeescharfschütze mit Namen Privantha fünf Ziele am Ufer der Nathikadal Lagune ausmachte. Da wurde Prabhakaran getötet. Der Scharfschütze hatte Prabhakaran in die Stirn geschossen und die Kugel drang in seinen Schädel. Die vier Leibwachen um Prabhakaran wurden auch von dem Scharfschützen erschossen. Da war es, dass die Regierung fähig war, einen endgültigen Beweis zu liefern, dass Prabhakaran tot war.

Die Sicherheitskräfte zerstörten die altgediente Führungsriege der LTTE vollständig. So verhinderten sie, dass um diese Riege ein Wiederaufleben der Gruppe stattfinden konnte. Die Sicherheitskräfte haben auch über 11.000 T-56 Sturmgewehre, 25 Artilleriegewehre, einen hauptsächlichen Schlachtpanzer und andere fortschrittliche Waffen der LTTE in die Hände bekommen. Zusätzlich wurden große Mengen von Akten, Papieren und Computern, die sich auf LTTE Operationen beziehen, entdeckt. Sie liefern wertvolle Einsichten in die Operationen der LTTE. Über 7100 LTTE Kämpfer haben sich freiwillig den Sicherheitskräften ergeben.

Seit 19. März 2009 bleibt die einzige Repräsentanz der LTTE bei der ausländischen tamilischen Diaspora. Das internationale Netzwerk der LTTE operierte unter der Führung von Veerakathy Manivannam (alias Castro) bis zum 30. Januar 2009. Als sich Prabhakaran der drohenden Niederlage durch die srilankanischen Sicherheitskräfte gegenübersah, ernannte er den Kopf der Waffenlieferungen, der in Thailand sitzt, Selvarajah Pathmanathan (alias Kumaran Pathmanathan,KP) zum neuen Oberhaupt der internationalen Beziehungen der LTTE.

Selvarajah Pathmanathan (KP) war wegen des Zusammenstoßes von Personen – besonders mit dem politischen Oberhaupt Tamilselvan – auf die Seite geschoben worden. Weiterhin wurde das KP Department, welches die Lieferungsaktivität unternahm, auf die Seite geschoben. Dies geschah während der Waffenstillstandsperiode, als eine Flut von Diaspora-Aktivisten direkt mit altgedienten LTTE Anhängern in Kilinochchi verhandelten. Das internationale Netzwerk der LTTE, welches Castro (Castro Netzwerk) entwickelt hatte, hatte sich von dem KP Netzwerk distanzeirt. Weiterhin hatte in Abwesenheit von KP an vorderster Front das Castro Netzwerk die Kontrolle der internationalen Finanzen der LTTE übernommen. Die von der LTTE gesammelten und auf geheimen Bankkonten von Sanna (Niederlande) und Nehrujee (Großbritannien) deponierten Spendengelder wurden durch das Castro Netzwerk kontrolliert. Zusätzlich hatte die LTTE einen sehr aktiven ausländischen Nachrichtenflügel (Aiyanna Netzwerk), welcher die Aktivität der Diaspora überwachte und direkt nach Kilinochchi berichtete.

Als Selvarajah Pathmanathans (KP, der Nachfolger Prabhakaranas) Versuche, die Kontrolle über das internationale Netzwerk der LTTE zu übernehmen (er gebrauchte dabei ein entferntes Büro in Oslo), erkannten das Castro Netzwerk und das Aiyanna Netzwerk seine Authorität nicht an. Die letzte Erklärung von Pathmanathan, welche den Tod von Prabhakaran verkündete, wurde vom Castro Netzwerk (jetzt das LTTE Department für Diaspora-Angelegenheiten genannt) zurückgewiesen. Die drei Gruppen kämpfen darum, die Kontrolle über die ausländischen Konten der LTTE zu bekommen. Es wird Blutvergießen geben und ein paar werden persönlich profitieren, wenn die Berichte der LTTE zerstört wurden. Das LTTE Schlachtfeld wird sich ins Ausland zur tamilischen Diaspora verlagern, wobei jede Gruppe versuchen wird, ihr Territorium geografisch oder thematisch genau abzugrenzen.

Die LTTE Netzwerke im Ausland werden von dem Konflikt entfernt sein, wenn sie keine Bodenkapazität in Sri Lanka aufbauen. Jede Gruppe wird versuchen, wenigstens eine minimalistische Guerillakapazität wiederzubeleben, sobald dies möglich ist. Es ist für die ausländischen Elemente von entscheidender Bedeutung, die Kontrolle über Bodenoperationen zu demonstrieren, zuerst Glaubwürdigkeit und Anerkennung zu erreichen und als nächstes die Moral der deprimierten tamilischen Diaspora zu heben. Als drittes muss die Behauptung der Regierung, die LTTE zerstört zu haben, in Misskredit gebracht werden. Es ist wahrscheinlich, dass bald Angriffe auf weiche Ziele ausgeführt werden könnten, um die andauernde Existenz der LTTE zu demonstrieren. Dies wird es auch den ausländischen Führern erleichtern, die Autorität über das LTTE-Netzwerk zu behaupten.

Bei der nordirischen Situation gründeten unzufriedene Mitglieder der IRA die “Kontinuitäts-IRA” und blieben militärisch aktiv, nachdem die IRA die feindselige Aktivität eingestellt hatte. In Sri Lanka kann sich solch eine Szene entwickeln, wenn Vorräte an Waffen vergraben und noch nicht in der Nördlichen Provinz entdeckt wurden. Es ist wahrscheinlich, dass altgediente Kämpfer und solche der mittleren Schicht Schwierigkeiten haben werden, sich in die Gemeinschaft zu integrieren, da ihnen ohne die LTTE der Respekt und der Status fehlt. Darum muss die Kontrolle und der Prozess der Rehabilitierung der 7.100 Kämpfer, die kapituliert haben, professionell durchgeführt werden, um solch eine Situation zu vermeiden.

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Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:

Autor Shanaka Jayasekara ist Dozent im Zentrum für Politik, Nachrichtendienste und Maßnahmen gegen den Terrorismus (PICT) an der Macquaire Universität in Sydney, Australien

Übersetzt aus dem britischen Zeitung „The Guardian“ vom 31. Mai 2009
“Ich bin erst 16. Sie gaben mir ein Gewehr.
Es war schwer. Sie sagten, wir müssten losgehen. Wenn wir umkehren würden, würden sie uns erschießen.“
Foto: Gethin Chamberlain
Tamilische Kinder wie ich, die manchmal erst 11 Jahre alt waren, wurden mit gezücktem Gewehr gezwungen, für die Tiger in Sri Lankas Bürgerkrieg zu kämpfen. Überlebende sprachen von ihrem Leiden mit Gethin Chamberlain in Ambepusse.
Darchiga Kuken, eine frühere Tamil-Tiger- Kindersoldatin, ist im Abepusse Rehabilitationszentrum untergebracht ist, seit sie den Rebellen entkommen war.
Darchiga Kuken war in einem Bunker im Gebiet von  Mullaitivu untergebracht, als eine Gruppe von ungefähr 20 Tamil-Tiger-Soldaten ankam und verlangte, dass sie mit ihnen ging.
“Ich hatte gerade die Masern. Meine Mutter und mein Vater schrieen und weinten und sagten, dass ich krank bin und flehten sie an, mich nicht zu nehmen“, erzählt sie. „Die Männer gingen weg. Und dann kamen sie gegen 17.00 am 14. März zurück. Sie riefen mir zu, ich solle herauskommen, und dann packten sie mich und steckten mich in einen Jeep. Ich begann zu weinen. Ich schrie: „Mutter, Vater, helft mir.“
Die 16-jährige wird jetzt in dem festgehalten, was die Regierung als ein “Rehabilitationszentrum” beschreibt, ein Dschungellager, dass an der Flanke eines Hügels außerhalb der Stadt Ambepusse im Süden des Landes erbaut wurde. Hier gaben Kinder wie sie, welche gezwungen waren, an der Front in den letzten Phasen des Krieges in Sri Lanka zu kämpfen, dem Observer zwingende Beweise für die von den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) begangenen Kriegsverbrechen. Im Lager sind gegenwärtig 95 Kinder untergebracht und 200 weitere sind auf dem Weg hierher von Internierungslagern um die Stadt Vavuniya im Norden des Landes herum.
Trotz der internationalen Sorgen wegen der Behandlung der LTTE-Verdächtigen, schienen die Kinder gut behandelt zu sein und konnten frei sprechen, als der Observer das Lager am Dienstag besuchte. Der betrüblichste Anblick war ein Junge, der auf dem Boden in einer der Hütten lag und vor Schmerzen schrie; seine Freunde sagten, dass er vor kurzem angekommen war und immer noch ein Schrapnellstück in seinem Schädel in sich trug.
Die Berichte dieser Jungen und Mädchen, welche sich der srilankischen Armee ergaben, sind schockierend. Sie sagten, dass man sie schreiend von ihren Familien weggeschleppt und nach nur ein paar Tagen Grundausbildung zum Kämpfen geschickt hatte. Die älteren Mitglieder der LTTE warnten sie, dass sie weiterhin feuern und vorrücken mussten, sonst würden man sie von hinten erschießen.
Jene, welche zu entkommen versuchten, sagten, dass man von ihrer eigenen Seite auf sie geschossen hatte. Kinder, die wieder gefangen worden waren, wurde der Kopf geschoren, um sie als Deserteure zu kennzeichnen, und Jungen wurden außerdem geschlagen.
Darchiga sagte, dass die Armee sie in den Magen geschossen hatte. Dies geschah zwei Tage, nachdem sie an der Front angekommen war und man sie gezwungen hatte, ein Gewehr zu nehmen und zum Kämpfen vorzurücken. Sie sagte, dass die LTTE-Soldaten sie vier Stunden lang blutend liegen gelassen hätten, bevor sie irgendeine medizinische Behandlung bekam.
Nach ihrer Zeugenaussage hatten die Tiger jede Familie gewarnt, dass all jene Kinder, welche ein Gewehr tragen können, ihnen beitreten müssten – egal, wie alt sie waren. Einige, die erst 11 und 12 waren, wurden genommen, wie sie sagte. „Sie sagten den Familien, dass ein Kind genug war. Wenn sie aber fünf Kinder hatten, dann nahmen sie vier und ließen nur eins zurück.“
Sie wurde in ein Trainingslager in Mullaivakal gebracht, wo neun Tage militärische Grundausbildung von häufigen Luftangriffen unterbrochen wurden. Am Morgen des 24. März wurde sie an die Front geschickt.
“Ich hatte Angst und dachte, dass ich jetzt sterben würde und niemals meine Eltern wiedersehen würde. Sie hatten uns Angst eingejagt und gesagt, dass wir nicht schlafen könnten, weil die Armee kommen und unsere Kehlen durchschneiden würde.“
Sie verbrachte den ersten Tag, indem sie sich in einem Unterstand versteckte, dann wurde sie vorwärtsgeschoben, weil die altgedienten Tiger Soldaten sagten, dass sie kaum noch Kämpfer hätten.”Sie gaben mir ein Gewehr. Es war sehr schwer. Sie drohten uns, dass wir vorwärtsgehen und schießen müssten; wenn wir zurückkommen würden, würden sie uns selbst erschießen.“
“Ich ging ein paar hundert Yards und versteckte mich hinter einer Kokospalme. Ich sah, wie die Armee kam, und war sehr erschreckt, und ich legte mich hin und versuchte, mich zu verstecken, aber dann schossen sie mir in den Magen.“
„Wegen dem Schmerz begann ich zu schreien, aber die LTTE-Soldaten sagten mir, ich solle wegen der Armee, die mich hören würde, still sein. Sie gaben mir ein Tuch, um es auf die Wunde zu legen. Da war eine Menge Blut. Es waren vier Stunden, bevor sie mich in das Krankenhaus in Matalan brachten.“
Am 13. April entkam sie und rannte zurück zu ihrer Familie. Sie sagte, dass die Tiger Deserteure suchten. „Wenn sie sie fingen, schoren sie sie und sandten sie zurück an die Front.Jungs wurden auch geschlagen.“
Schließlich gelang es ihr mit einer Gruppe Zivilisten zu entkommen, aber erst, nachdem die Tiger auf sie geschossen hatten. Sie wurde von ihrer Familie getrennt, welche in die Internierungslager in Vavuniya geschickt wurde, und vor ein Gericht gebracht, welches anordnete, dass man sie in Ambepusse für ein Jahr festhalten würde – die Standardbehandlung für jene, welche gestehen, dass sie Mitglieder der LTTE sind, selbst wenn sie dazu gezwungen wurden.
Ravindram Vajeevan, 17, sagte, dass er am 9. April in Ambepusse ankam, nachdem er vier Tage vorher den Tigern entkommen war. Er hat eine große Narbe an seinem linken Arm, wo seine früheren Kameraden auf ihn getroffen hatten, als er wegrannte.
Er wurde von seiner Familie in Mullaitivu am 29. März in Empfang genommen, als die Kämpfe um die schrumpfende Nicht-Feuer-Zone tobten und die Zahl der LTTE abnahm. Eine große Gruppe Männer kamen, wie er sagte, zum Haus und zogen ihn aus dem Unterstand, in dem er Schutz gesucht hatte.
Er sagte: “Sie trafen mich und meine Mutter weinte und ich weinte, aber sie sagten, dass ich zum Kampf gehen musste. Meine Nachbarn versuchten, sie zu stoppen, aber sie sagten, dass sie schießen würden. Dann feuerten sie in die Luft.“
Er wurde mit ungefähr 70 anderen Jungen in ein Lager gebracht und ihm wurde beigebracht, wie man Unterstände baute, wie man mit einem Gewehr umging, wie man aus einem Hinterhalt entkam und wie man einen Angriff durchführte. Man sagte den Jungen, wenn sie nicht kämpfen würden, dann würde man sie, wie er sagte, von hinten erschießen. Am fünften Tag entkam er.
Er sagt: “Am Anfang kämpfte die LTTE für die Tamilen, aber am Ende kämpfte sie nur für sich selbst.”
Thambirasa Jagadiswary, 20, und ihr Bruder Thambirasa Thisanandan, 17, wurden in  Ambepusse wiedervereint nachdem die Tigers sie von ihrer Familie gestohlen hatten. Jagadiswary wurde im Juni 208 geholt und diente bei einer Geschützeinheit bevor sie gefangen genommen wurde, ihr Bruder Thisanandan war nur 15 Tag bei den Tigern bevor er fliehen und sich ergeben konnte.
Danach wurde er mit seinen Eltern nach Vavuniya gebracht. Er sagte: „Sie sagten uns dort, dass die, die in der LTTE waren, sich melden sollten, also tat ich es. Dann sagten sie mir, dass sie uns von unseren Eltern trennen würden.“ Seine Schwester sagte: „Ich sprach mit meinen Freundinnen, als sie ihn hereinbrachten. Ganz plötzlich sah ich meinen Bruder und begann zu weinen und zu schreien und ihn zu umarmen.“ Ihre Mutter bleibt in dem Internierungslager in der Menik Farm.
Die Enthüllungen dieser Teenager kommen Tage, nachdem der UN-Menschenrechtsrat eine Forderung nach einer Untersuchung der Behauptungen von Kriegsverbrechen auf beiden Seiten während des 26-jährigen Konflikts zurückgewiesen und eine alternative Resolution der srilankanischen Regierung akzeptiert hatte, in welcher der Konflikt als eine „interne Angelegenheit, welche zu keinem Einmischen von außen berechtigt“ beschrieben wird. Auch das srilankische Militär wurde auch beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben, indem es auf Zivilisten feuerte.
Unter den traumatisierten und unfreiwilligen Kindersoldaten der Tamil Tiger gibt es nur den Wunsch, zur Normalität zurückzukehren.
Jagadiswary sagte: “Ich war ein Jahr bei der LTTE und ich muss hier ein Jahr bleiben. Nun möchte ich nur noch meine Mutter finden und mit meinem Leben weitermachen.“

Übersetzt aus der britischen Zeitung „The Guardian“ vom 31. Mai 2009

Darchiga-Kuken-Ambepusse

Durchiga Kuken; “Ich bin erst 16. Sie gaben mir ein Gewehr. Es war schwer. Sie sagten, wir müssten losgehen. Wenn wir umkehren würden, würden sie uns erschießen.“

Text & Foto: Gethin Chamberlain

London /Ambepusse – Tamilische Kinder wie ich, die manchmal erst 11 Jahre alt waren, wurden mit gezücktem Gewehr gezwungen, für die Tiger in Sri Lankas Bürgerkrieg zu kämpfen. Überlebende sprachen von ihrem Leiden mit Gethin Chamberlain in Ambepusse.

Darchiga Kuken, eine frühere Tamil-Tiger- Kindersoldatin, ist im Abepusse Rehabilitationszentrum untergebracht ist, seit sie den Rebellen entkommen war.

Darchiga Kuken war in einem Bunker im Gebiet von  Mullaitivu untergebracht, als eine Gruppe von ungefähr 20 Tamil-Tiger-Soldaten ankam und verlangte, dass sie mit ihnen ging.

“Ich hatte gerade die Masern. Meine Mutter und mein Vater schrieen und weinten und sagten, dass ich krank bin und flehten sie an, mich nicht zu nehmen“, erzählt sie. „Die Männer gingen weg. Und dann kamen sie gegen 17.00 am 14. März zurück. Sie riefen mir zu, ich solle herauskommen, und dann packten sie mich und steckten mich in einen Jeep. Ich begann zu weinen. Ich schrie: „Mutter, Vater, helft mir.“

Die 16-jährige wird jetzt in dem festgehalten, was die Regierung als ein “Rehabilitationszentrum” beschreibt, ein Dschungellager, dass an der Flanke eines Hügels außerhalb der Stadt Ambepusse im Süden des Landes erbaut wurde. Hier gaben Kinder wie sie, welche gezwungen waren, an der Front in den letzten Phasen des Krieges in Sri Lanka zu kämpfen, dem Observer zwingende Beweise für die von den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) begangenen Kriegsverbrechen. Im Lager sind gegenwärtig 95 Kinder untergebracht und 200 weitere sind auf dem Weg hierher von Internierungslagern um die Stadt Vavuniya im Norden des Landes herum.

Trotz der internationalen Sorgen wegen der Behandlung der LTTE-Verdächtigen, schienen die Kinder gut behandelt zu sein und konnten frei sprechen, als der Observer das Lager am Dienstag besuchte. Der betrüblichste Anblick war ein Junge, der auf dem Boden in einer der Hütten lag und vor Schmerzen schrie; seine Freunde sagten, dass er vor kurzem angekommen war und immer noch ein Schrapnellstück in seinem Schädel in sich trug.

Die Berichte dieser Jungen und Mädchen, welche sich der srilankischen Armee ergaben, sind schockierend. Sie sagten, dass man sie schreiend von ihren Familien weggeschleppt und nach nur ein paar Tagen Grundausbildung zum Kämpfen geschickt hatte. Die älteren Mitglieder der LTTE warnten sie, dass sie weiterhin feuern und vorrücken mussten, sonst würden man sie von hinten erschießen.

Jene, welche zu entkommen versuchten, sagten, dass man von ihrer eigenen Seite auf sie geschossen hatte. Kinder, die wieder gefangen worden waren, wurde der Kopf geschoren, um sie als Deserteure zu kennzeichnen, und Jungen wurden außerdem geschlagen.

Darchiga sagte, dass die Armee sie in den Magen geschossen hatte. Dies geschah zwei Tage, nachdem sie an der Front angekommen war und man sie gezwungen hatte, ein Gewehr zu nehmen und zum Kämpfen vorzurücken. Sie sagte, dass die LTTE-Soldaten sie vier Stunden lang blutend liegen gelassen hätten, bevor sie irgendeine medizinische Behandlung bekam.

Nach ihrer Zeugenaussage hatten die Tiger jede Familie gewarnt, dass all jene Kinder, welche ein Gewehr tragen können, ihnen beitreten müssten – egal, wie alt sie waren. Einige, die erst 11 und 12 waren, wurden genommen, wie sie sagte. „Sie sagten den Familien, dass ein Kind genug war. Wenn sie aber fünf Kinder hatten, dann nahmen sie vier und ließen nur eins zurück.“

Sie wurde in ein Trainingslager in Mullaivakal gebracht, wo neun Tage militärische Grundausbildung von häufigen Luftangriffen unterbrochen wurden. Am Morgen des 24. März wurde sie an die Front geschickt.

“Ich hatte Angst und dachte, dass ich jetzt sterben würde und niemals meine Eltern wiedersehen würde. Sie hatten uns Angst eingejagt und gesagt, dass wir nicht schlafen könnten, weil die Armee kommen und unsere Kehlen durchschneiden würde.“

Sie verbrachte den ersten Tag, indem sie sich in einem Unterstand versteckte, dann wurde sie vorwärtsgeschoben, weil die altgedienten Tiger Soldaten sagten, dass sie kaum noch Kämpfer hätten.”Sie gaben mir ein Gewehr. Es war sehr schwer. Sie drohten uns, dass wir vorwärtsgehen und schießen müssten; wenn wir zurückkommen würden, würden sie uns selbst erschießen.“

“Ich ging ein paar hundert Yards und versteckte mich hinter einer Kokospalme. Ich sah, wie die Armee kam, und war sehr erschreckt, und ich legte mich hin und versuchte, mich zu verstecken, aber dann schossen sie mir in den Magen.“

„Wegen dem Schmerz begann ich zu schreien, aber die LTTE-Soldaten sagten mir, ich solle wegen der Armee, die mich hören würde, still sein. Sie gaben mir ein Tuch, um es auf die Wunde zu legen. Da war eine Menge Blut. Es waren vier Stunden, bevor sie mich in das Krankenhaus in Matalan brachten.“

Am 13. April entkam sie und rannte zurück zu ihrer Familie. Sie sagte, dass die Tiger Deserteure suchten. „Wenn sie sie fingen, schoren sie sie und sandten sie zurück an die Front.Jungs wurden auch geschlagen.“

Schließlich gelang es ihr mit einer Gruppe Zivilisten zu entkommen, aber erst, nachdem die Tiger auf sie geschossen hatten. Sie wurde von ihrer Familie getrennt, welche in die Internierungslager in Vavuniya geschickt wurde, und vor ein Gericht gebracht, welches anordnete, dass man sie in Ambepusse für ein Jahr festhalten würde – die Standardbehandlung für jene, welche gestehen, dass sie Mitglieder der LTTE sind, selbst wenn sie dazu gezwungen wurden.

Ravindram Vajeevan, 17, sagte, dass er am 9. April in Ambepusse ankam, nachdem er vier Tage vorher den Tigern entkommen war. Er hat eine große Narbe an seinem linken Arm, wo seine früheren Kameraden auf ihn getroffen hatten, als er wegrannte.

Er wurde von seiner Familie in Mullaitivu am 29. März in Empfang genommen, als die Kämpfe um die schrumpfende Nicht-Feuer-Zone tobten und die Zahl der LTTE abnahm. Eine große Gruppe Männer kamen, wie er sagte, zum Haus und zogen ihn aus dem Unterstand, in dem er Schutz gesucht hatte.

Er sagte: “Sie trafen mich und meine Mutter weinte und ich weinte, aber sie sagten, dass ich zum Kampf gehen musste. Meine Nachbarn versuchten, sie zu stoppen, aber sie sagten, dass sie schießen würden. Dann feuerten sie in die Luft.“

Er wurde mit ungefähr 70 anderen Jungen in ein Lager gebracht und ihm wurde beigebracht, wie man Unterstände baute, wie man mit einem Gewehr umging, wie man aus einem Hinterhalt entkam und wie man einen Angriff durchführte. Man sagte den Jungen, wenn sie nicht kämpfen würden, dann würde man sie, wie er sagte, von hinten erschießen. Am fünften Tag entkam er.

Er sagt: “Am Anfang kämpfte die LTTE für die Tamilen, aber am Ende kämpfte sie nur für sich selbst.”

Thambirasa Jagadiswary, 20, und ihr Bruder Thambirasa Thisanandan, 17, wurden in  Ambepusse wiedervereint nachdem die Tigers sie von ihrer Familie gestohlen hatten. Jagadiswary wurde im Juni 208 geholt und diente bei einer Geschützeinheit bevor sie gefangen genommen wurde, ihr Bruder Thisanandan war nur 15 Tag bei den Tigern bevor er fliehen und sich ergeben konnte.

Danach wurde er mit seinen Eltern nach Vavuniya gebracht. Er sagte: „Sie sagten uns dort, dass die, die in der LTTE waren, sich melden sollten, also tat ich es. Dann sagten sie mir, dass sie uns von unseren Eltern trennen würden.“ Seine Schwester sagte: „Ich sprach mit meinen Freundinnen, als sie ihn hereinbrachten. Ganz plötzlich sah ich meinen Bruder und begann zu weinen und zu schreien und ihn zu umarmen.“ Ihre Mutter bleibt in dem Internierungslager in der Menik Farm.

Die Enthüllungen dieser Teenager kommen Tage, nachdem der UN-Menschenrechtsrat eine Forderung nach einer Untersuchung der Behauptungen von Kriegsverbrechen auf beiden Seiten während des 26-jährigen Konflikts zurückgewiesen und eine alternative Resolution der srilankanischen Regierung akzeptiert hatte, in welcher der Konflikt als eine „interne Angelegenheit, welche zu keinem Einmischen von außen berechtigt“ beschrieben wird. Auch das srilankische Militär wurde auch beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben, indem es auf Zivilisten feuerte.

Unter den traumatisierten und unfreiwilligen Kindersoldaten der Tamil Tiger gibt es nur den Wunsch, zur Normalität zurückzukehren.

Jagadiswary sagte: “Ich war ein Jahr bei der LTTE und ich muss hier ein Jahr bleiben. Nun möchte ich nur noch meine Mutter finden und mit meinem Leben weitermachen.“

Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung “Nation“ 31. Mai 2009
Der Chef der norwegischen INGO “Forut” wird aus dem Land gewiesen
An diesem Wochenende wurde der Chef einer führenden norwegischen INGO “Forut” aus „Sicherheitsgründen“ aus dem Land gewiesen. The Nation hat definitiv erfahren, dass wenigstens zwei Ausländer, welche für die Organisation arbeiten, in den letzten Wochen aus den gleichen Gründen regelrecht hinausgeworfen wurden.
Ranveig Tveitnes, seit November 2008 ortsansässige Repräsentantin der FORUT in Sri Lanka, wurde angewiesen, das Land heute noch zu verlassen, aber man sagt, dass sie das Land schon gestern verlassen habe.
Wie die norwegische Volkshilfe (NPA), welche passenderweise ungefähr drei Dutzend Fahrzeuge – einschließlich schwerer Bagger, “verloren” hatte und diese dann der LTTE im Wanni in die Hände gerieten, ist dies auch eine der Hauptaussagen gegen die FORUT, dass sie sehr nah mit der LTTE und besonders mit deren Tarnorganisation TRO zusammengearbeitet hätten.
In der letzten Woche wurde sie in eine größere Kontroverse verwickelt, wonach Tveitnes angeblich befahl, dass die srilankische Fahne auf dem Grundstück ihres Hauptbüros in Colombo von einem Mitglied ihres Personals entfernt werden sollte (am 18. Mai hatte die Regierung das Publikum gebeten, die nationale Fahne aufzuziehen).
Ranveig scheint, wie man berichtet, behauptet zu haben, dass es missachtend ist, wenn man nach Sonnenuntergang eine Fahne hochgezogen lässt.
Unter anderen Anklagenpunkten gegen die ortsansässige Repräsentantin der FORUT war auch, dass sie ausländischen Medien anti-srilankische Propaganda geschickt haben soll.
Nach der kürzlichen Vernichtung der LTTE hatte ein anderes Mitglied von FORUT, der Brite Simon Wetherbed, versucht, Sri Lanka mit einem Touristenvisum zu betreten, aber als man ihn am Flughafen daran hindern wollte, hatte Ranveig versucht, ihn in das Land zu holen, indem sie sagte, er sei ein Mitglied ihres Personals. Dies sagten Imigrations-Beamte. Man beschuldigt Wetherbed, technische Schulen für die LTTE in Kilinochchi und Mulaitivu zu errichten, indem man vorgibt, dass man so den jungen LTTE Soldaten eine Berufsausbildung verschaffen würde. Man glaubt, dass die LTTE viele ihrer Kriegsmaterialien herstellte, indem sie Ausrüstung gebrauchte, welche für diese Schulen geliefert wurden.
In den letzten Wochen hat die NPA nach den öffentlichen Enthüllungen ihre Operationen in Sri Lanka eilig abgewickelt und dann das Land verlassen.
In der Zwischenzeit wird, wie es vertrauenswürdige Quellen besagen, im nächsten Monat der UN Sprecher in Colombo Gordon Weiss die Tür gewiesen, wenn er wegen der Erneuerung seines Visums vorspricht. Gordon Weiss hat Sri Lanka sehr geschadet, indem er die internationalen Medien über ein angeliches Blutbad in Sri Lanka früher in diesem Monat informiert hat. Damals hatten die Sicherheitskräfte die LTTE, welche Tausende von IDPs als menschliche Schutzschilde hielten, umzingelt – und letztlich aufgerieben.
Weiss hat sogar behauptet, dass mehr als 100 Kinder “wegen der großangelegten Tötung von Zivilisten“ durch die srilankische Armee starben. Diese nicht verbürgten Zahlen waren von drei Regierungsärzten, welche unter dem Regime der LTTE dienten. Sie wurden von der UN als verbürgte Wahrheit verbreitet.
Die Behauptungen, welche schnell in der ganzen Welt verbreitet wurde, veranlasste den Sekretär des Außenministeriums, den UN-Repräsentanten Awad in sein Ministerium zu rufen, um formellen Protest einzulegen.
Dr. Kohona, selbst ein früherer hochrangiger UN-Beamter, soll dem Zitat nach Awad u.a. gesagt haben: “Es ist nicht die Rolle des UN-Büros, dass es irgendetwas in der Öffentlichkeit sagt, welches die gastgebende Regierung in Verlegenheit bringt.”
Sogar früher schon wurde Weiss als der UN Beamte identifiziert, welcher eine Geschichte über Sri Lankas anbelichen Gebrauch von Clusterbomben im Norden verbreitete. Die UN musste peinlicherweise später die Geschichte komplett widerrufen.
Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte, dass es für Tveitnes sehr unwahrscheinlich wäre, dass das Visum noch weiter verlängern würde.
Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung “Nation“ 31. Mai 2009

Ranveig Tveitnes soll des Landes verwiesen werden

Ranveig Tveitnes soll des Landes verwiesen werden

Colombo – An diesem Wochenende wurde die Chefin der führenden norwegischen iNGO “FORUT” aus „Sicherheitsgründen“ aus dem Land gewiesen. The Nation hat definitiv erfahren, dass wenigstens zwei Ausländer, welche für die Organisation arbeiten, in den letzten Wochen aus den gleichen Gründen regelrecht hinausgeworfen wurden.

Ranveig Tveitnes, seit November 2008 ortsansässige Repräsentantin der FORUT in Sri Lanka, wurde angewiesen, das Land heute noch zu verlassen, aber man sagt, dass sie das Land schon gestern verlassen habe.

Wie die norwegische Volkshilfe (NPA-Norwegian Peoples Aid), welche passenderweise ungefähr drei Dutzend Fahrzeuge – einschließlich schwerer Bagger, “verloren” hatte und diese dann der LTTE im Wanni in die Hände gerieten, ist dies auch eine der Hauptaussagen gegen die FORUT, dass sie sehr nah mit der LTTE und besonders mit deren Tarnorganisation TRO zusammengearbeitet hätten.

In der letzten Woche wurde sie in eine größere Kontroverse verwickelt, wonach Tveitnes angeblich befahl, dass die srilankische Fahne auf dem Grundstück ihres Hauptbüros in Colombo von einem Mitglied ihres Personals entfernt werden sollte (am 18. Mai hatte die Regierung das Publikum gebeten, die nationale Fahne aufzuziehen).

Ranveig scheint, wie man berichtet, behauptet zu haben, dass es missachtend ist, wenn man nach Sonnenuntergang eine Fahne hochgezogen lässt.

Unter anderen Anklagenpunkten gegen die ortsansässige Repräsentantin der FORUT war auch, dass sie ausländischen Medien anti-srilankische Propaganda geschickt haben soll.

Nach der kürzlichen Vernichtung der LTTE hatte ein anderes Mitglied von FORUT, der Brite Simon Wetherbed, versucht, Sri Lanka mit einem Touristenvisum zu betreten, aber als man ihn am Flughafen daran hindern wollte, hatte Ranveig versucht, ihn in das Land zu holen, indem sie sagte, er sei ein Mitglied ihres Personals. Dies sagten Imigrations-Beamte. Man beschuldigt Wetherbed, technische Schulen für die LTTE in Kilinochchi und Mulaitivu zu errichten, indem man vorgibt, dass man so den jungen LTTE Soldaten eine Berufsausbildung verschaffen würde. Man glaubt, dass die LTTE viele ihrer Kriegsmaterialien herstellte, indem sie Ausrüstung gebrauchte, welche für diese Schulen geliefert wurden.

In den letzten Wochen hat die NPA nach den öffentlichen Enthüllungen ihre Operationen in Sri Lanka eilig abgewickelt und dann das Land verlassen.

In der Zwischenzeit wird, wie es vertrauenswürdige Quellen besagen, im nächsten Monat der UN Sprecher in Colombo Gordon Weiss die Tür gewiesen, wenn er wegen der Erneuerung seines Visums vorspricht. Gordon Weiss hat Sri Lanka sehr geschadet, indem er die internationalen Medien über ein angeliches Blutbad in Sri Lanka früher in diesem Monat informiert hat. Damals hatten die Sicherheitskräfte die LTTE, welche Tausende von IDPs als menschliche Schutzschilde hielten, umzingelt – und letztlich aufgerieben.

Weiss hat sogar behauptet, dass mehr als 100 Kinder “wegen der großangelegten Tötung von Zivilisten“ durch die srilankische Armee starben. Diese nicht verbürgten Zahlen waren von drei Regierungsärzten, welche unter dem Regime der LTTE dienten. Sie wurden von der UN als verbürgte Wahrheit verbreitet.

Die Behauptungen, welche schnell in der ganzen Welt verbreitet wurde, veranlasste den Sekretär des Außenministeriums, den UN-Repräsentanten Awad in sein Ministerium zu rufen, um formellen Protest einzulegen.

Dr. Kohona, selbst ein früherer hochrangiger UN-Beamter, soll dem Zitat nach Awad u.a. gesagt haben: “Es ist nicht die Rolle des UN-Büros, dass es irgendetwas in der Öffentlichkeit sagt, welches die gastgebende Regierung in Verlegenheit bringt.”

Sogar früher schon wurde Weiss als der UN Beamte identifiziert, welcher eine Geschichte über Sri Lankas anbelichen Gebrauch von Clusterbomben im Norden verbreitete. Die UN musste peinlicherweise später die Geschichte komplett widerrufen.

Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte, dass es für Tveitnes sehr unwahrscheinlich wäre, dass das Visum noch weiter verlängern würde.

Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung “Nation“ 7. Juni 2009
Ein paar Ratschlage für die “Westmächte” – jetzt, da die LTTE vernichtet ist
von Stephen Long
Los Angeles – Ich bin gerade von einem längeren Besuch nach Sri Lanka zurückgekehrt und habe aus erster Hand den großartigen Sieg der Regierung über die LTTE-Terroristen erlebt. Jeden Tag lese ich mit großem Interesse die vielen Kommentare und Meinungen, welche über den Konflikt sowohl von Srilankern als auch von internationalen Journalisten geschrieben wurden. Aus meiner Perspektive kann ich Ihnen versichern, dass die Regierung mit Zurückhaltung und Mitgefühl bei der ganzen schweren Prüfung gehandelt hat. Ich habe auch gesehen, dass die sogenannten „Westmächte“ über die Situation völlig falsch informiert sind. Daraus folgte ihr übereiltes und dadurch falsches Urteil, welches die Haltung der Regierung gegenüber den IDPs und gegenüber den noch in der Nicht-Feuer-Zone gefangenen menschlichen Schutzschilden verurteilte.
Nachdem ich dies gesagt habe, bin ich dem amerikanischen Kongressrepräsentanten Heath Shuler von Nord-Carolina wegen seiner gestrigen Unterstützung der Hilfsanstrengungen der Regierung dankbar, und auch deswegen, dass er genau berichtet hat, was er mit seinen eigenen Augen in den IDP Lagern im Norden gesehen hat. Ich bin sicher, dass sein Bericht viel dazu beitragen wird, die falschen Wahrnehmungen der srilankischen Situation in Amerika zu korrigieren.
Ein paar Dinge konnte ich nie verstehen. Das erste ist: Warum die „Westmächte“ so interessiert daran waren, das Leben des Terror-Führers Prabhakaran zu erhalten… Das zweite ist: Warum hat der amerikanische Botschafter Robert Blake seine Chefin Hillary Clinton mit solch irrtümlichen und falschen Informationen gefüttert, die sie schließlich dazu brachten, dass sie „Enttäuschung“ über die srilankanische Regierung ausdrückte und diese so scharf verurteilte? Ich bin sicher, dass die Antworten auf diese Fragen mit der Zeit auftauchen werden, aber es ist nicht der Fokus dieses Artikels, diese hier zu untersuchen.
Ich möchte gern den “Westmächten” ein paar Ratschlage hinsichtlich der erneuten Überprüfung ihrer Politik und ihrer Vorgehensweise bei dem Umgang mit Sri Lanka geben:
In dem nun beendeten dreißigjährigen Konflikt haben viele Leute aller Rassen Sri Lanka verlassen, um grünere Weiden in westlichen Ländern zu suchen. Es gibt annähernd 300.000 von ihnen in Kanada, 200.000 in den USA und weitere 300.000 in europäischen Ländern. Viele dieser Immigranten spielten die Karte des „politische Asyls“ aus und – wie wir später entdeckt haben – schwindelten viele hinsichtlich der Verfolgungen und Unterdrückungen, diese bei angeblich bei ihnen zu Hause stattfinden würde. Ich entblösse in dieser Hinsicht nicht nur die Tamilen heraus. Singhalesen und moslemische Immigranten haben die gleiche Karte ausgespielt.
Jetzt, da der Krieg gegen die LTTE vorbei ist, brauchen die “Westmächte” keine weiteren Immigranten aus Sri Lanka zu akzeptieren, die um politisches Asyl zu ersuchen. Diese Tatsache sollte für viele jeder Länder als große Erleichterung gesehen werden. Diese Länder finden sich derzeit gleich an zwei Fronten in Proteste verwickelt: Sie sind in der Mitte zwischen dem Versuch gefangen, neuen politischen Wählern zu gefallen, und dem Versuch, einfach das Richtige zu tun und die srilankischen Botschaften, die religiösen Orte zu beschützen und den IDPs im Norden zu helfen usw.
Als zweites war Drogenhandel eine der hauptsächlichen Methoden der LTTE, um an Geld zu kommen, um damit ihren Krieg in Sri Lanka zu finanzieren. Ein wenig veröffentlichte Geschichte vor ein paar Jahren enthüllte, dass LTTE-Kader versucht hatten, einen Tunnel von British Columbia in Kanada bis zum Staat Washington zu graben, durch den sie Drogen nach den USA einschmuggeln wollten. Jetzt, da der Krieg vorbei ist, sollte der Drogenhandel der LTTE aufhören. Es gibt aber noch jede Menge LTTE-Tarnorganisationen in den westlichen Ländern und ich schlage vor, dass man sie verbietet, so wie Kanada die Welt-Tamilen-Bewegung (TRO) verboten hat. Viele Mitglieder dieser Organisationen haben noch den utopischen LTTE-Traum in ihren Köpfen und vielleicht muss man ihnen lehren, dass der Traum in Wirklichkeit ein Alptraum war, und dass ihre Spender in Wirklichkeit geholfen haben, 25 Jahre lang Tod und Zerstörung zu finanzieren, anstatt ihr mythisches Eelam.
Es ist enthüllt worden, dass die LTTE gefährlich nah mit einer Reihe von extremistischen Gruppen in anderen Ländern verbunden ist, und dass sie einander helfen, ihre Soldaten in solch feinen Künsten wie u.a. Selbstmordatenttate, Guerillakampf, Sabotage und Gebrauch von Waffen zu trainieren. Sie haben auch einander beim Waffenschmuggel geholfen. Jetzt, da die LTTE in Sri Lanka zerstört ist, sollte es weniger leichte Flugzeuge, U-boote, Panzer und andere Waffen geben, welche aus anderen Ländern eingeschmuggelt werden. Ich weiß, dass dies vielleicht nur eine Delle im internationalen ungesetzlichen Waffenhandel ist, aber auch ein wenig zählt. Dennoch sollte man nicht damit aufhören, „der Spur des Geldes zu folgen“, und man sollte sein Bestes tun, um jene, welche die LTTE mit Waffen versorgt haben, bloßzustellen, bis sie in jedem Land dieser Erde gerichtlich verfolgt werden.
Ich schlage vor, dass Senator Patrick Leahey und Hillary Clinton nicht weiter auf den Quatsch von Bruce Fein, dem Söldner und früheren amerikanischen Vize-Rechtsanwalt, Washingtoner Lobbyist und gutbezahlter Sprecher verschiedener LTTE-Tarnorganisationen in Nordamerika, zuzuhören. Ihm werden dem Bericht nach 100.000 Dollar im Monat gezahlt, um hinsichtlich der GOSL (srilankische Regierung) und den Rajapaksa Brüder zu fabulieren; Fein arbeitet derzeit außerdem für eine amerikanische Organisation namens „Tamilen gegen den Genozid“. Nur um Ihnen zu zeigen, wie es um die Moral des feinen Herrn Fein steht: Während er die Aktionen der GOSL gegen die LTTE- Terroristen verurteilt, repräsentiert er auch die türkische Regierung und verurteilt die Aktionen der kurdischen Terroristen gegen die Regierung. Es ist die gleiche Frage – und er bekommt Geld von beiden Seiten von zwei Kunden. Sehr klug. Mr. Fein ist kaum eine glaubwürdige, neutrale Quelle der Information, und wenn er einflussreiche Politikmacher in Washington aufsucht, dann schlage ich vor, dass diese künftig ihre Türen einfach geschlossen halten.
Es ist offenkundig, dass sowohl Senator Leahey als auch die Staatssekretärin Hillary Clinton von Mr. Fein „reingelegt“ wurden, da sie in Hinblick auf die Sri Lanka Frage zu seinem Standpunkt neigen. Es ist traurig, aber ich muss sagen, dass es so scheint, als würden dieser materialistischen Beltway Prostituierten Aufmerksamkeit zuwenden. In der Folge davon hat die GOSL ungerechterweise gelitten. Ich schlage vor, dass man beginnen sollte zu untersuchen, wie es sein kann, dass Bruce Fein verbotene terroristische Tarnorganisationen repräsentieren und damit für fast zwei Jahre davonkommen kann – und dennoch ein praktizierendes Mitglied der amerikanischen Justiz-Kammer ist.
Kommen wir zu der Frage der gerichtlichen Verfolgung des Sekretärs des Verteidigungsministeriums Gotabaya Rajapaksa, des Präsidentenberaters Basil Rajapaksa und des Armeekommandanten General Sarath Fonseka wegen Genozids bei den internationalen Gerichtshöfen. Ich denke, dass die „Westmächte“ solch eine lächerliche Verfolgung – wie von Fein insistiert – aufgeben sollten. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte,  Navi Pillay von Südafrika, möchte diese dumme Behauptung untersuchen, aber sie sollte aufhören und auf ihre Kollegen hören, welche letzte Woche in Genf Sri Lanka bei der UN-Resolution unterstützt haben. Vielleicht hat auch sie nur auf Bruce Fein gehört. Ich schlage vor, dass die UN und die „Westmächte“ damit beginnen, sich darauf zu konzentrieren, wie sie den IDPs im Norden ernsthaft und schnell helfen können, und dass sie die Tatsache akzeptieren, dass die Behörden in Sri Lanka nur das taten, was sie tun mussten, um ihr Land von einer terroristischen Geisel zu befreien (das  Gleiche, was sie bei sich zu Hause getan hätten).
Ich denke, es ist Zeit, dass die Medien in den westlichen Ländern den großen Fortschritt, den Sri Lanka an vielen Fronten gemacht hat, ernsthaft betrachten sollen. Sri Lanka hat dies gemacht, obwohl es 30 Jahre lang gegen den Terrorismus Krieg führte. Der Fortschritt betrifft die Wahlen und massiven Neu-Entwicklungsprogramme in der Östlichen Provinz, die Ernennung eines früheren Kindersoldaten der LTTE als Hauptminister für die Östliche Provinz, das ausgezeichnete Gesundheitswesen und Erziehungswesen der Regierung, die Rehabilitation und Ernennung des früheren LTTE Chefs „Karuna Amman“ als Vizepräsident der größten politischen Partei des Landes, der Sri Lanka Friedenspartei, das schnelle Wiederaufbauen der Tsunami-Gebiete (und vergleichen Sie das mal mit New Orleans nach dem Hurrikan Katrina!), sowie vieles andere mehr. Wenn die westlichen Journalisten schon dabei sind, dann können sie der Welt zeigen, wie schön Sri Lanka ist und was für ein toller Ort für Touristen.
Zuletzt: Die “Westmächte” sollten sehr vorsichtig sein, damit sie nicht Sri Lanka zu sehr in die Arme von China, Russland, Pakistan, Indien und anderer Nachbarn in der asiatischen Region treiben. Zum Beispiel hat sich eine enge Beziehung mit China während des Krieges gegen die LTTE entwickelt, als die GOSL nirgendwo sonst Waffen herbekommen konnte. Jetzt baut China in Sri Lankas Süden einen Seehafen, der 1 Milliarde US-Dollar kosten wird, und China hilft auch sonst finanziell der Regierung, bei der Fürsorge um die IDPs im Norden. Die „Westmächte“ sollten über das Machtgleichgewicht in der Region nachdenken und sich Wege überlegen, wie man das Verhältnis zur srilankischen Regierung verbessern kann – und das schnell. Die „Westmächte“ scheinen nicht zu verstehen, dass jedes Land Freunde und Verbündete haben muss, um zu überleben, und wenn es vom Westen verlassen wird, dann hat es keine andere Wahl, als in die Lager von China, Libyen und seiner asiatischen Nachbarn zu wechseln, welche vielleicht ihren Bedürfnissen und Zielen freundlicher und sympathischer gegenüberstehen.
Die Politik und die neokolonialen Interessen der “Westmächte” müssen genau von allen Parteien von nun an untersucht werden. Jeder sollte es lernen, Sri Lanka als eine demokratische, freie, souveräne Nation zu respektieren, welcher in der internationalen Gemeinschaft ein anständiger Platz gebührt. Gebt Sri Lanka eine Pause. Ich sage: Hört damit auf, Zeit zu verschwenden, indem ihr versucht, Sri Lanka zu einem Feind zu machen, und konzentriert euch statt dessen darauf, es zu einem guten Freund zu machen!
***
Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:
Stephen Long ist der Wirtschaftskorrespondent von ABC Radio & TV Network ein Journalist mit mehr als 22 Jahren Berufserfahrung. In den letzten fünf Jahren hat er bei ABC gearbeitet, zuerst als nationaler Finanzkorrespondent, dann als Wirtschaftskorrespondent. Er hat Berichte und Analysen für verschiedene Betätigungsfelder einschließlich AM, PM, The World Today und ABC Fernsehen“Four Corners“, Lateline und Lateline Business abgeliefert.

Übersetzt aus dem srilankischen Tageszeitung “Nation“ 7. Juni 2009

von Stephen Long

Los Angeles – Ich bin gerade von einem längeren Besuch nach Sri Lanka zurückgekehrt und habe aus erster Hand den großartigen Sieg der Regierung über die LTTE-Terroristen erlebt. Jeden Tag lese ich mit großem Interesse die vielen Kommentare und Meinungen, welche über den Konflikt sowohl von Srilankern als auch von internationalen JourPrabhakaran, nalisten geschrieben wurden. Aus meiner Perspektive kann ich Ihnen versichern, dass die Regierung mit Zurückhaltung und Mitgefühl bei der ganzen schweren Prüfung gehandelt hat. Ich habe auch gesehen, dass die sogenannten „Westmächte“ über die Situation völlig falsch informiert sind. Daraus folgte ihr übereiltes und dadurch falsches Urteil, welches die Haltung der Regierung gegenüber den IDPs und gegenüber den noch in der Nicht-Feuer-Zone gefangenen menschlichen Schutzschilden verurteilte.

Nachdem ich dies gesagt habe, bin ich dem amerikanischen Kongressrepräsentanten Heath Shuler von Nord-Carolina wegen seiner gestrigen Unterstützung der Hilfsanstrengungen der Regierung dankbar, und auch deswegen, dass er genau berichtet hat, was er mit seinen eigenen Augen in den IDP Lagern im Norden gesehen hat. Ich bin sicher, dass sein Bericht viel dazu beitragen wird, die falschen Wahrnehmungen der srilankischen Situation in Amerika zu korrigieren.

Ein paar Dinge konnte ich nie verstehen. Das erste ist: Warum die „Westmächte“ so interessiert daran waren, das Leben des Terror-Führers Prabhakaran zu erhalten… Das zweite ist: Warum hat der amerikanische Botschafter Robert Blake seine Chefin Hillary Clinton mit solch irrtümlichen und falschen Informationen gefüttert, die sie schließlich dazu brachten, dass sie „Enttäuschung“ über die srilankanische Regierung ausdrückte und diese so scharf verurteilte? Ich bin sicher, dass die Antworten auf diese Fragen mit der Zeit auftauchen werden, aber es ist nicht der Fokus dieses Artikels, diese hier zu untersuchen.

Ich möchte gern den “Westmächten” ein paar Ratschlage hinsichtlich der erneuten Überprüfung ihrer Politik und ihrer Vorgehensweise bei dem Umgang mit Sri Lanka geben:

In dem nun beendeten dreißigjährigen Konflikt haben viele Leute aller Rassen Sri Lanka verlassen, um grünere Weiden in westlichen Ländern zu suchen. Es gibt annähernd 300.000 von ihnen in Kanada, 200.000 in den USA und weitere 300.000 in europäischen Ländern. Viele dieser Immigranten spielten die Karte des „politische Asyls“ aus und – wie wir später entdeckt haben – schwindelten viele hinsichtlich der Verfolgungen und Unterdrückungen, diese bei angeblich bei ihnen zu Hause stattfinden würde. Ich entblösse in dieser Hinsicht nicht nur die Tamilen heraus. Singhalesen und moslemische Immigranten haben die gleiche Karte ausgespielt.

Jetzt, da der Krieg gegen die LTTE vorbei ist, brauchen die “Westmächte” keine weiteren Immigranten aus Sri Lanka zu akzeptieren, die um politisches Asyl zu ersuchen. Diese Tatsache sollte für viele jeder Länder als große Erleichterung gesehen werden. Diese Länder finden sich derzeit gleich an zwei Fronten in Proteste verwickelt: Sie sind in der Mitte zwischen dem Versuch gefangen, neuen politischen Wählern zu gefallen, und dem Versuch, einfach das Richtige zu tun und die srilankischen Botschaften, die religiösen Orte zu beschützen und den IDPs im Norden zu helfen usw.

Als zweites war Drogenhandel eine der hauptsächlichen Methoden der LTTE, um an Geld zu kommen, um damit ihren Krieg in Sri Lanka zu finanzieren. Ein wenig veröffentlichte Geschichte vor ein paar Jahren enthüllte, dass LTTE-Kader versucht hatten, einen Tunnel von British Columbia in Kanada bis zum Staat Washington zu graben, durch den sie Drogen nach den USA einschmuggeln wollten. Jetzt, da der Krieg vorbei ist, sollte der Drogenhandel der LTTE aufhören. Es gibt aber noch jede Menge LTTE-Tarnorganisationen in den westlichen Ländern und ich schlage vor, dass man sie verbietet, so wie Kanada die Welt-Tamilen-Bewegung (TRO) verboten hat. Viele Mitglieder dieser Organisationen haben noch den utopischen LTTE-Traum in ihren Köpfen und vielleicht muss man ihnen lehren, dass der Traum in Wirklichkeit ein Alptraum war, und dass ihre Spender in Wirklichkeit geholfen haben, 25 Jahre lang Tod und Zerstörung zu finanzieren, anstatt ihr mythisches Eelam.

Es ist enthüllt worden, dass die LTTE gefährlich nah mit einer Reihe von extremistischen Gruppen in anderen Ländern verbunden ist, und dass sie einander helfen, ihre Soldaten in solch feinen Künsten wie u.a. Selbstmordatenttate, Guerillakampf, Sabotage und Gebrauch von Waffen zu trainieren. Sie haben auch einander beim Waffenschmuggel geholfen. Jetzt, da die LTTE in Sri Lanka zerstört ist, sollte es weniger leichte Flugzeuge, U-boote, Panzer und andere Waffen geben, welche aus anderen Ländern eingeschmuggelt werden. Ich weiß, dass dies vielleicht nur eine Delle im internationalen ungesetzlichen Waffenhandel ist, aber auch ein wenig zählt. Dennoch sollte man nicht damit aufhören, „der Spur des Geldes zu folgen“, und man sollte sein Bestes tun, um jene, welche die LTTE mit Waffen versorgt haben, bloßzustellen, bis sie in jedem Land dieser Erde gerichtlich verfolgt werden.

Ich schlage vor, dass Senator Patrick Leahey und Hillary Clinton nicht weiter auf den Quatsch von Bruce Fein, dem Söldner und früheren amerikanischen Vize-Rechtsanwalt, Washingtoner Lobbyist und gutbezahlter Sprecher verschiedener LTTE-Tarnorganisationen in Nordamerika, zuzuhören. Ihm werden dem Bericht nach 100.000 Dollar im Monat gezahlt, um hinsichtlich der GOSL (srilankische Regierung) und den Rajapaksa Brüder zu fabulieren; Fein arbeitet derzeit außerdem für eine amerikanische Organisation namens „Tamilen gegen den Genozid“. Nur um Ihnen zu zeigen, wie es um die Moral des feinen Herrn Fein steht: Während er die Aktionen der GOSL gegen die LTTE- Terroristen verurteilt, repräsentiert er auch die türkische Regierung und verurteilt die Aktionen der kurdischen Terroristen gegen die Regierung. Es ist die gleiche Frage – und er bekommt Geld von beiden Seiten von zwei Kunden. Sehr klug. Mr. Fein ist kaum eine glaubwürdige, neutrale Quelle der Information, und wenn er einflussreiche Politikmacher in Washington aufsucht, dann schlage ich vor, dass diese künftig ihre Türen einfach geschlossen halten.

Es ist offenkundig, dass sowohl Senator Leahey als auch die Staatssekretärin Hillary Clinton von Mr. Fein „reingelegt“ wurden, da sie in Hinblick auf die Sri Lanka Frage zu seinem Standpunkt neigen. Es ist traurig, aber ich muss sagen, dass es so scheint, als würden dieser materialistischen Beltway Prostituierten Aufmerksamkeit zuwenden. In der Folge davon hat die GOSL ungerechterweise gelitten. Ich schlage vor, dass man beginnen sollte zu untersuchen, wie es sein kann, dass Bruce Fein verbotene terroristische Tarnorganisationen repräsentieren und damit für fast zwei Jahre davonkommen kann – und dennoch ein praktizierendes Mitglied der amerikanischen Justiz-Kammer ist.

Kommen wir zu der Frage der gerichtlichen Verfolgung des Sekretärs des Verteidigungsministeriums Gotabaya Rajapaksa, des Präsidentenberaters Basil Rajapaksa und des Armeekommandanten General Sarath Fonseka wegen Genozids bei den internationalen Gerichtshöfen. Ich denke, dass die „Westmächte“ solch eine lächerliche Verfolgung – wie von Fein insistiert – aufgeben sollten. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte,  Navi Pillay von Südafrika, möchte diese dumme Behauptung untersuchen, aber sie sollte aufhören und auf ihre Kollegen hören, welche letzte Woche in Genf Sri Lanka bei der UN-Resolution unterstützt haben. Vielleicht hat auch sie nur auf Bruce Fein gehört. Ich schlage vor, dass die UN und die „Westmächte“ damit beginnen, sich darauf zu konzentrieren, wie sie den IDPs im Norden ernsthaft und schnell helfen können, und dass sie die Tatsache akzeptieren, dass die Behörden in Sri Lanka nur das taten, was sie tun mussten, um ihr Land von einer terroristischen Geisel zu befreien (das  Gleiche, was sie bei sich zu Hause getan hätten).

Ich denke, es ist Zeit, dass die Medien in den westlichen Ländern den großen Fortschritt, den Sri Lanka an vielen Fronten gemacht hat, ernsthaft betrachten sollen. Sri Lanka hat dies gemacht, obwohl es 30 Jahre lang gegen den Terrorismus Krieg führte. Der Fortschritt betrifft die Wahlen und massiven Neu-Entwicklungsprogramme in der Östlichen Provinz, die Ernennung eines früheren Kindersoldaten der LTTE als Hauptminister für die Östliche Provinz, das ausgezeichnete Gesundheitswesen und Erziehungswesen der Regierung, die Rehabilitation und Ernennung des früheren LTTE Chefs „Karuna Amman“ als Vizepräsident der größten politischen Partei des Landes, der Sri Lanka Friedenspartei, das schnelle Wiederaufbauen der Tsunami-Gebiete (und vergleichen Sie das mal mit New Orleans nach dem Hurrikan Katrina!), sowie vieles andere mehr. Wenn die westlichen Journalisten schon dabei sind, dann können sie der Welt zeigen, wie schön Sri Lanka ist und was für ein toller Ort für Touristen.

Zuletzt: Die “Westmächte” sollten sehr vorsichtig sein, damit sie nicht Sri Lanka zu sehr in die Arme von China, Russland, Pakistan, Indien und anderer Nachbarn in der asiatischen Region treiben. Zum Beispiel hat sich eine enge Beziehung mit China während des Krieges gegen die LTTE entwickelt, als die GOSL nirgendwo sonst Waffen herbekommen konnte. Jetzt baut China in Sri Lankas Süden einen Seehafen, der 1 Milliarde US-Dollar kosten wird, und China hilft auch sonst finanziell der Regierung, bei der Fürsorge um die IDPs im Norden. Die „Westmächte“ sollten über das Machtgleichgewicht in der Region nachdenken und sich Wege überlegen, wie man das Verhältnis zur srilankischen Regierung verbessern kann – und das schnell. Die „Westmächte“ scheinen nicht zu verstehen, dass jedes Land Freunde und Verbündete haben muss, um zu überleben, und wenn es vom Westen verlassen wird, dann hat es keine andere Wahl, als in die Lager von China, Libyen und seiner asiatischen Nachbarn zu wechseln, welche vielleicht ihren Bedürfnissen und Zielen freundlicher und sympathischer gegenüberstehen.

Die Politik und die neokolonialen Interessen der “Westmächte” müssen genau von allen Parteien von nun an untersucht werden. Jeder sollte es lernen, Sri Lanka als eine demokratische, freie, souveräne Nation zu respektieren, welcher in der internationalen Gemeinschaft ein anständiger Platz gebührt. Gebt Sri Lanka eine Pause. Ich sage: Hört damit auf, Zeit zu verschwenden, indem ihr versucht, Sri Lanka zu einem Feind zu machen, und konzentriert euch statt dessen darauf, es zu einem guten Freund zu machen!

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Anmerkung der LTTEwatch Redaktion:

Stephen Long ist der Wirtschaftskorrespondent von ABC Radio & TV Network ein Journalist mit mehr als 22 Jahren Berufserfahrung. In den letzten fünf Jahren hat er bei ABC gearbeitet, zuerst als nationaler Finanzkorrespondent, dann als Wirtschaftskorrespondent. Er hat Berichte und Analysen für verschiedene Betätigungsfelder einschließlich AM, PM, The World Today und ABC Fernsehen“Four Corners“, Lateline und Lateline Business abgeliefert.

Sri Lanka verdient zu feiern
Von einem Tamilen aus Freiburg
Freiburg – Jeder,der in der Colombo in diesen Tagen herumfährt, kann die gelockerten, aber noch nicht vollständig aufgelösten Sicherheits-Checkpoints sehen. Ab und zu wird noch ein Fahrzeug an die Straßeseite gewunken um die Personalien der Insassen zu überprüfen. Die Beamten, welche die Personalien überprüfen, lächeln nun die ganze Zeit und begrüßen freundlich die Insassen der Fahrzeuge.
Die Reise vom Flughafen zu meinem zeitweiligen Heim in Kotte am letzten Freitag dauerte mehr als zwei Stunden in dem sich stauenden Morgenverkehr, und ich sah in dieser Zeit nur ein Fahrzeug, das überprüft wurde.
Die Menschen bewegen sich wie ein riesiger Schwarm Bienen in den Straßen Colombos. Jeder ist mit seiner eigenen täglichen Routine beschäftigt und kümmert sich nicht um die Person neben ihm. Jedes Dreirad hat eine Nationalflagge angebracht, die im Wind flattert. Die Supermärkte und Geschäfte sind voller Leute, die bis in den Abend hinein einkaufen. Es scheint, dass niemand in Eile ist, nach Hause zu kommen.
Ich habe nicht erkannt, was für eine große Wirkung das Ende dieses 30 Jahre dauernden Krieges auf die Menschen von Sri Lanka hatte, bis ich mit der Frau eines Soldaten sprach.
Sie sagte: “Ich muss nicht in jeden Tempel gehen und beten, dass mein Mann heil nach Hause zurückkommt, nun, da der Krieg vorbei ist.” Der Soldat, ein junger Vater von zwei kleinen Kindern, wobei ein weiteres unterwegs ist, war an der Front – in Mullaitivu.
Und die Mutter eines Mädchens in der Oberstufe erzählte mir, dass jedes Mal, wenn sich ihre Tochter von ihrer Unterrichtsstunde verspätete, sie in Panik geriet und mögliche Selbstmordattentate in der Stadt entlang ihres Heimwegs fürchtete.
Das Leben hat sich für jeden hier geändert. Es gibt Hunderttausende von Müttern, Ehefrauen, Schwestern und Töchtern, welche heute einen Seufzer der Erleichterung ausstoßen. Jede hat eine Geschichte zu erzählen, jede ist auf die eine oder andere Weise vom Krieg beeinträchtig worden, und endlich auch ist jede erleichtert, dass es vorbei ist.
Während die Feiern weitergehen, hat sich die Regierung jetzt auf den ersten großen Punkt der Wiedereingliederung und Wiederbesiedlung der fast 300.000 vertriebenen Zivilisten konzentriert. Mit der Hilfe der UN und anderer humanitärer Agenturen ist es dennoch eine große Herausforderung für die srilankische Regierung, das Lebensnotwendigste für all die unschuldigen Zivilisten zu liefern, welche durch den Krieg vertrieben wurden, ihnen zu helfen, ihr Leben wiederaufzubauen.
Das Entfernung von Minen, der Wiederaufbau von Straßen und Brücken und das Liefern von Strom, Transportdiensten und anderen Einrichtungen für den vom Krieg zerrissenen Norden einzusetzen – all das muss getan werden. Diese alles muss getan werden, bevor es die Regierung erlauben kann, dass sich die IDPs an ihren ursprünglichen Orten wieder ansiedeln. Der Grund dafür ist, dass überall LTTE-Minen sind, dass INfrastruktur und Häuser zerstört wurden.
So viele Organisationen und Leute im Süden sind hinzugekommen, um Lebensnotwendiges zu sammeln und den vertriebenen Leuten in den Wohlfahrtsdörfern zu geben. Alle Ärzte im Land müssen fünf Tage in jedem Monat Dienst leisten, um die kranken und verletzten Zivilisten in den Manik-Farm Flüchtlingssdörfern zu behandeln.
Unglücklicherweise wird keine dieser Anstrengungen der Srilanker von den westlichen Regierungen oder den westlichen Medien geschätzt oder richtig anerkannt oder auch nur richtig beschrieben. Diese Regierungen und Medien sind so von der andauernden Desinformationskampagne der LTTE beeinflusst, dass sie blind für die Realität der ganzen Situation sind. Sie sind am meisten daran interessiert, die Agenda der LTTE durchzubringen, damit sie die srilankische Regierung wegen der von der LTTE gegenüber den Zivilisten begangenen „schrecklichen Grausamkeiten“ tadeln können und damit sie die Rolle der LTTE in dem Krieg vertuschen können.
Dies ist die Zeit, da wir als Srilanker, dem gerecht werden können und müssen. Wir können und müssen Rasse, Kaste, Religion und politische Teilung unter uns vergessen, um die srilankische Regierung zu unterstützen wo wir können. Eine Regierung, welche sich bemühen wird, Normalität ins Leben der Leute zu bringen, deren Leben unglücklicherweise durch den Krieg zerstört worden ist. Und egal wie uns die LTTE-Sympathisanten darstellen wollen – wir müssen der Welt zeigen, wie wir wirklich sind: Srilanker, die unseren Mitbürger in ihrer äußersten Not zu Hilfe kommen.
***
LTTEwatch Redaktionshinweis:
Der Author dieses Artikel ist Tamile, ursprunglich aus Sri Lanka; er seit 22 Jahre in Deutschland lebt. In der Endphase des Kampfes gegen die LTTE war er in Sri Lanka. Seinen Namen möchte er nicht nennen – er befürchtet Repressalien von LTTE-Symopathisanten in Deutschland.

Von einem Tamilen aus Freiburg

Freiburg – Jeder, der in der Colombo in diesen Tagen herumfährt, kann die gelockerten, aber noch nicht vollständig aufgelösten Sicherheits-Checkpoints sehen. Ab und zu wird noch ein Fahrzeug an die Straßeseite gewunken um die Personalien der Insassen zu überprüfen. Die Beamten, welche die Personalien überprüfen, lächeln nun die ganze Zeit und begrüßen freundlich die Insassen der Fahrzeuge.

Die Reise vom Flughafen zu meinem zeitweiligen Heim in Kotte am letzten Freitag dauerte mehr als zwei Stunden in dem sich stauenden Morgenverkehr, und ich sah in dieser Zeit nur ein Fahrzeug, das überprüft wurde.

Die Menschen bewegen sich wie ein riesiger Schwarm Bienen in den Straßen Colombos. Jeder ist mit seiner eigenen täglichen Routine beschäftigt und kümmert sich nicht um die Person neben ihm. Jedes Dreirad hat eine Nationalflagge angebracht, die im Wind flattert. Die Supermärkte und Geschäfte sind voller Leute, die bis in den Abend hinein einkaufen. Es scheint, dass niemand in Eile ist, nach Hause zu kommen.

Ich habe nicht erkannt, was für eine große Wirkung das Ende dieses 30 Jahre dauernden Krieges auf die Menschen von Sri Lanka hatte, bis ich mit der Frau eines Soldaten sprach.

Sie sagte: “Ich muss nicht in jeden Tempel gehen und beten, dass mein Mann heil nach Hause zurückkommt, nun, da der Krieg vorbei ist.” Der Soldat, ein junger Vater von zwei kleinen Kindern, wobei ein weiteres unterwegs ist, war an der Front – in Mullaitivu.

Und die Mutter eines Mädchens in der Oberstufe erzählte mir, dass jedes Mal, wenn sich ihre Tochter von ihrer Unterrichtsstunde verspätete, sie in Panik geriet und mögliche Selbstmordattentate in der Stadt entlang ihres Heimwegs fürchtete.

Das Leben hat sich für jeden hier geändert. Es gibt Hunderttausende von Müttern, Ehefrauen, Schwestern und Töchtern, welche heute einen Seufzer der Erleichterung ausstoßen. Jede hat eine Geschichte zu erzählen, jede ist auf die eine oder andere Weise vom Krieg beeinträchtig worden, und endlich auch ist jede erleichtert, dass es vorbei ist.

Während die Feiern weitergehen, hat sich die Regierung jetzt auf den ersten großen Punkt der Wiedereingliederung und Wiederbesiedlung der fast 300.000 vertriebenen Zivilisten konzentriert. Mit der Hilfe der UN und anderer humanitärer Agenturen ist es dennoch eine große Herausforderung für die srilankische Regierung, das Lebensnotwendigste für all die unschuldigen Zivilisten zu liefern, welche durch den Krieg vertrieben wurden, ihnen zu helfen, ihr Leben wiederaufzubauen.

Das Entfernung von Minen, der Wiederaufbau von Straßen und Brücken und das Liefern von Strom, Transportdiensten und anderen Einrichtungen für den vom Krieg zerrissenen Norden einzusetzen – all das muss getan werden. Diese alles muss getan werden, bevor es die Regierung erlauben kann, dass sich die IDPs an ihren ursprünglichen Orten wieder ansiedeln. Der Grund dafür ist, dass überall LTTE-Minen sind, dass INfrastruktur und Häuser zerstört wurden.

So viele Organisationen und Leute im Süden sind hinzugekommen, um Lebensnotwendiges zu sammeln und den vertriebenen Leuten in den Wohlfahrtsdörfern zu geben. Alle Ärzte im Land müssen fünf Tage in jedem Monat Dienst leisten, um die kranken und verletzten Zivilisten in den Manik-Farm Flüchtlingssdörfern zu behandeln.

Unglücklicherweise wird keine dieser Anstrengungen der Srilanker von den westlichen Regierungen oder den westlichen Medien geschätzt oder richtig anerkannt oder auch nur richtig beschrieben. Diese Regierungen und Medien sind so von der andauernden Desinformationskampagne der LTTE beeinflusst, dass sie blind für die Realität der ganzen Situation sind. Sie sind am meisten daran interessiert, die Agenda der LTTE durchzubringen, damit sie die srilankische Regierung wegen der von der LTTE gegenüber den Zivilisten begangenen „schrecklichen Grausamkeiten“ tadeln können und damit sie die Rolle der LTTE in dem Krieg vertuschen können.

Dies ist die Zeit, da wir als Srilanker, dem gerecht werden können und müssen. Wir können und müssen Rasse, Kaste, Religion und politische Teilung unter uns vergessen, um die srilankische Regierung zu unterstützen wo wir können. Eine Regierung, welche sich bemühen wird, Normalität ins Leben der Leute zu bringen, deren Leben unglücklicherweise durch den Krieg zerstört worden ist. Und egal wie uns die LTTE-Sympathisanten darstellen wollen – wir müssen der Welt zeigen, wie wir wirklich sind: Srilanker, die unseren Mitbürger in ihrer äußersten Not zu Hilfe kommen.

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LTTEwatch Redaktionshinweis:

Der Author dieses Artikel ist Tamile, ursprunglich aus Sri Lanka; der seit 22 Jahre in Deutschland lebt. In der Endphase des Kampfes gegen die LTTE war er in Sri Lanka. Seinen Namen möchte er nicht nennen – er befürchtet Repressalien von LTTE-Sympathisanten in Deutschland.

Übersetzt aus der TV Webeite “Ade Derene” vom 30.Mail 2009
Michael Ondaatja:“Gebt jetzt keine halbherzige Hilfe”
Toronto – Der weltberühmte, in Kanada lebende Schrfitsteller und Autor Michael Ondantje schrieb einen Brief an den Herausgeber des Globe & Mail von Kanada in dem er sagt, dass der Westen jetzt nicht Sri Lanka verurteilen und beschuldigen müsse, sondern sich engagieren und helfen müsse. Es sei jetzt nicht Zeit für irgendetwas anderes.
Ondaatje schrieb: “Die einzigen Unschuldigen in Sri Lankas Krieg waren die Zivilisten. Und das nicht nur in den letzten paar Monaten – als der Westen mit voller Wucht erkannte, was dort geschieht – sondern seit mehr als 25 Jahren.
Zu dieser Zeit hat es Selbstmordattentäter, das Zum-Schweigen-Bringen und das massenhafte Töten von Gemäßigten, exzessive Vergeltungsmaßnahmen der Regierung, die Wiederansiedlung ganzer Dörfer aus politischen Gründen, Chauvinismus und viel Nationalismus gegeben. Von jeder nur denkbaren Seite wurden die Bürger angegriffen und viel zu viele hatten keine Stimme.
Die Medien müssen sich jetzt nicht um die Werbung der zwei sich feindlich gegenüberstehenden Kräfte kümmern. Statt dessen müssen sie sich auf die tamilischen Zivilisten in den Lagern und auch auf jene in den Städten kümmern, welche in ständiger Furcht vor Vergeltung leben und weiterhin glauben, dass sie zweitklassige Bürger bleiben werden. Denn wahrlich, wenn die Tamilen nicht anerkannt und als gleiche Teilnehmer an Regierung wie Gesellschaft Sri Lankas werden – wie es die Regierung jetzt ja auch verspricht – dann wird der Krieg nicht wirklich vorbei sein.
Später kann man sich um die einzelnen Punkte der Verantwortlichkeiten kümmern. Aber was wir im Westen jetzt tun müssen, ist, nicht Sri Lanka zu verurteilen und zu beschuldigen, sondern uns zu engagieren und zu helfen. Es ist jetzt keine Zeit für irgendetwas anderes. Wir haben das Antworthilfsteam für Katastrophen der kanadischen Streitkräfte und das Geld und die medizinischen Organisationen. Wir können diese einem schrecklich beschädigten Land jetzt anbieten. Jetzt müssen wir es ihnen ohne Beschränkung anbieten.“

Übersetzt aus der TV Webeite “Ade Derene” vom 30.Mail 2009

Bestsellerautor und Srilanka-Kenner Michael Oondantje fordert Kanada zur Soforthilfe für Sri Lankas Flüchtlinge auf

Bestsellerautor und Srilanka-Kenner Michael Oondantje fordert Kanada zur Soforthilfe für Sri Lankas Flüchtlinge auf

Toronto – Der weltberühmte, in Kanada lebende Schrfitsteller und Autor Michael Oondantje schrieb einen Brief an den Herausgeber des Globe & Mail von Kanada in dem er sagt, dass der Westen jetzt nicht Sri Lanka verurteilen und beschuldigen müsse, sondern sich engagieren und helfen müsse. Es sei jetzt nicht Zeit für irgendetwas anderes.

Oondantje schrieb: “Die einzigen Unschuldigen in Sri Lankas Krieg waren die Zivilisten. Und das nicht nur in den letzten paar Monaten – als der Westen mit voller Wucht erkannte, was dort geschieht – sondern seit mehr als 25 Jahren.

Zu dieser Zeit hat es Selbstmordattentäter, das Zum-Schweigen-Bringen und das massenhafte Töten von Gemäßigten, exzessive Vergeltungsmaßnahmen der Regierung, die Wiederansiedlung ganzer Dörfer aus politischen Gründen, Chauvinismus und viel Nationalismus gegeben. Von jeder nur denkbaren Seite wurden die Bürger angegriffen und viel zu viele hatten keine Stimme.

Die Medien müssen sich jetzt nicht um die Werbung der zwei sich feindlich gegenüberstehenden Kräfte kümmern. Statt dessen müssen sie sich auf die tamilischen Zivilisten in den Lagern und auch auf jene in den Städten kümmern, welche in ständiger Furcht vor Vergeltung leben und weiterhin glauben, dass sie zweitklassige Bürger bleiben werden. Denn wahrlich, wenn die Tamilen nicht anerkannt und als gleiche Teilnehmer an Regierung wie Gesellschaft Sri Lankas werden – wie es die Regierung jetzt ja auch verspricht – dann wird der Krieg nicht wirklich vorbei sein.

Später kann man sich um die einzelnen Punkte der Verantwortlichkeiten kümmern. Aber was wir im Westen jetzt tun müssen, ist, nicht Sri Lanka zu verurteilen und zu beschuldigen, sondern uns zu engagieren und zu helfen. Es ist jetzt keine Zeit für irgendetwas anderes. Wir haben das Antworthilfsteam für Katastrophen der kanadischen Streitkräfte und das Geld und die medizinischen Organisationen. Wir können diese einem schrecklich beschädigten Land jetzt anbieten. Jetzt müssen wir es ihnen ohne Beschränkung anbieten.“

 

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