Übersetzt aus Defence Wire vom 30. September 2008 (aus aktuellen Anlass – die LTTEwatch-Red.)

Endlich ist die letzte Bestätigung dafür ans Licht gekommen, dass die LTTE ausländische Söldner einsetzt sowie eines ihrer eigenen Zlin 143 Flugzeuge zum Absturz gebracht haben. Eine erste Gruppe von Zivilisten, welche den Fängen der LTTE vor kurzem entkommen sind und letzte Woche Weli Oya erreicht hatten, haben beide Gerüchte als wahr bestätigt.

Janes, Morovan Flugzeuge, Tamil.net)

Bomber der Tamil Tiger Typ: ZLIN-143 Hersteller: Morovan Flugzeuge Etwaige Entfernung bis zum Abheben: 640 Meter, Maximale Geschwindigkeit: 260 Stundenkilometer, Improvisierte Bombenaufhängevorrichtung (Quellen: Janes, Morovan Flugzeuge, Tamil.net)

Nach diesen Zivilisten, welche eine gefährliche Seereise unternommen hatten, um der LTTE zu entkommen, ist die Zlin 143 auf dem Grundstück der Iranapalai Römisch-Katholischen Schule abgestürzt. Verwandte und Freunde der Flüchtlinge waren Augenzeugen des Blutbades, welches von dem abgestürzten Flugzeug verursacht wurde. Der Ort des Absturzes ist eine Lichtung entlang der Puthukudiirippu-Iranapalai Straße im Mulaitivu Distrikt. Dieses Gebiet ist spärlich besiedelter Dschungel.

Als erstes erreichten Zivilisten der benachbarten Gebiete den Ort des Absturzes. Sie gaben an, zwei tote Männer im Cockpit gesehen zu haben, einer davon ein weißer Kaukasier, der andere ein Südafrikaner. Von den LTTE-Einheiten – einschließlich der paramilitärischen truppen der LTTE, welche kurz danach auf der Szene erschienen und das Gebiet absperrten – hatten sie gehört, dass der Kaukasier ukrainischer Nationalität war. Dann hatte die LTTE alle zivilistischen Zuschauer entfernt und sie gleichzeitig erfolgreich daran gehindert, das Gebiet zu verlassen. Dies geschah, indem die LTTE eine vierundzwanzigstündige Wache einbestellte und auf die Weise sogar außerhalb des Dschungels die Straßen absperrte.

Heute machte die 573 Brigade auch eine andere bestürzende Entdeckung, die sich ebenfalls auf die Tiger Luftwaffe bezieht. Sie entdeckte eine Rollbahn im Norden von Mankulam, zur westlichen Seite hin. Die Rollbahn liegt tatsächlich in Pannikkankulam. Dies ist die erste LTTE/TAF Rollbahn, welche von Truppen eingenommen worden ist.

Die Rollbahn hat eine Länge von 500m und eine Breite von 50 m. Sie war nie zuvor aus der Luft oder aus gesehen worden. In der Tat war die Entdeckung eine vollkommene Überraschung. Jetzt glaubt die Armee, dass es da vielleicht andere, ähnliche Rollbahnen in den Gebieten gibt, die vor ihr liegen.

Dienstag, 16. September 2008

Mehr Beweise für ausländische Söldner, die LTTE-Flugzeuge fliegen

Geheimdienstbehörde in sri Lanka untersuchen die internationalen Söldner, von dem sie glauben, dass sie für die LTTE kämpfen, besonders hinsichtlich der “Tiger Luftwaffe” oder TAF.

Wir haben dies im frühen September diesen Jahres diskutiert und sind dabei unseren eigenen Untersuchungen hinsichtlich der Trincomalee-Attacke gefolgt. Diese Verdächtigungen kamen zuerst im Rahmen einer Untersuchung des Bombenattentats auf, als ein F7B Pilot seinen Radar auf eine Zlin ausgerichtet und sie eine Sekunde später verlor.

Der Pilot behauptete, dass der Zlin Pilot einen gefährlichen Sturzflug unternahm, sobald der Radar des Piloten versuchte, das Flugzeug genau zu orten. Er behauptete, dass zu der Zeit der Sturzflug und die folgenden Ausweichmanöver für einen Anfänger-Piloten “außergewöhnlich gut” waren und sehr der Taktik eines kriegserprobten Kampfpiloten ähnelten.

Der zweite Anhaltspunkt kommt erst unlängst während des Angriffs auf die Vavuniya Luftwaffen-Basis, wo die Leistung eines Piloten über die aller anderen hervorragte. Nachdem der Pilot die AA-Batterien, die gerade im Gebrauch waren, beobachtet hatte, gab er vor, sich nach Mulaitivu zurückzuziehen und dann – auf halbem Wege – wendete er plötzlich und bombardierte die Basis. Eine dieser Bomben landete nahe an der offiziellen Unterkunft des CO Brigadiers der Speziellen Einsatzkräfte Nirmal Dharmaratne, explodierte jedoch nicht.

Die Genauigkeit dieses Piloten war vergleichsweise viel besser als die der anderen Piloten, welche nachfolgendend von der F-7 gejagt und abgeschossen worden waren. Dies hat beträchtlich zu dem Verdacht beigetragen, dass eines der beiden Flugzeuge, welche die Bombardierungen ausführten, von einem fremden Söldner geflogen wurde. Er oder sie würden vielleicht als Lehrer agieren und den Tiger Piloten zum Ziel führen. Dies war möglicherweise ein Fall, wo durch das Beispiel gelehrt und geführt worden war.

Die Tiger waren nicht die Ersten, welche fremde Piloten in wirklichen Kampfmissionen über den Luftraum von Sri Lanka benutzten. Piloten aus der früheren UDSSR flogen vor vielen Jahren MIG27 Jets in militärischen Operationen gegen die Tiger, bevor die SLAF Piloten mit ihnen ebenbürtig waren.

Eine solche berühmte Operation war das Bombardieren der Navatkuli Brücke, als die Armee begann, sich zur Stadt Jaffna zurückzuziehen. SLAF Piloten waren ihnen dicht auf dem Fuß, aber die Russen übernahmen die Führung in der Bombenschlacht und halfen der SLA, den angreifenden Oyatha Alaikal so zu behindern, so dass sie Jaffna nicht erreichen konnten.

Experten, die mit uns gesprochen haben, haben bestätigt, dass viele Söldner, nachdem sie sich von den führenden bewaffneten Kräften der Welt zurückgezogen haben, solche Risiken auf sich nehmen würden, wenn man sie nur großzügig genug bezahle. Bis zu dem kürzlichen Absturz der Zlin, wäre die SLAF für solche Piloten keine Bedrohung. Und sogar wenn sie es wäre, dann zeigt das oben dargelegte Beweisstück, dass sie bei den kritischen Situationen unverletzt entkommen sind, während der/die unerfahrene/n Tiger Pilot/en starb/en.

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Anmerkung der LTTEwatch-Redaktion: Ein weiterer Hintergrund-Bericht der Sunday Times zum Thema.