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Übersetzt aus der englischen Webzeitung South Asia Media Net 9.7.08

Antalya – Der Stabschef der türkischen Armee, General Yasar Buyukanit hat am Dienstag gesagt, die Terrororganisation PKK/Kongra-Gel beliefere die Tamilentiger in Sri Lanka mit Waffen. Er sagte weiter, Terrorismus sei die größte Bedrohung von Frieden und Sicherheit im Zeitalter der Globalisierung. Die PKK ist eine Organisation, die für einen separaten Staat der Kurden in den kurdischen Regionen der Türkei, des Irak und des Iran kämpft und durch das US Außenministerium auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt wurde.

Als Sprecher beim „Silk Road 2008 General/Admiral Seminar“, das in der Mittelmeerprovinz von Antalya stattfand, sagte Buyukanit, es sei unmöglich, Terrorismus auf nationaler Ebene mit nationalen Strategien zu bekämpfen. „Internationale Zusammenarbeit hat sich zu einer grundsätzlichen Voraussetzung im Kampf gegen Terrorismus entwickelt,” teilte Buyukanit Kommandeuren aus verschiedenen Staaten mit. „Ich denke, dass wir alle übereinstimmen, dass der Terrorismus die ernsteste Krankheit des 21. Jahrhunderts ist, selbst wenn wir uns nicht auf eine Definition einigen können,“ sagte er.

Buyukanit sagte, kein Typus des Terrorismus könne als legitim angesehen werden, ohne Ansehen der Ideale der betreffenden Organisation. „Mehr als das, selbst Tendenzen, den Terrorismus zu legitimieren, sind nicht hinnehmbar,“ sagte er. Buyukanit sagte, Bemühungen von Diplomatie, Geheimdiensten, Wirtschaft, Finanzwesen, Presse und Gesetzgeber seien im Kampf gegen den Terrorismus so wichtig wie militärische Methoden, da sich terroristische Organisation wie internationale kriminelle Organisationen verhielten und sich mit kriminellen Aktivitäten wie Drogen- und Menschenhandel, Geldwäsche, kriminellen Geschäften, Schmuggel und Entführung befassten. „Die terroristische Organisation PKK/Kongra-Gel ist zum Beispiel verantwortlich für 80 Prozent des Heroinschmuggels nach Europa, Erpressungen in verschiedenen europäischen Ländern und sogar den Verkauf von Waffen an terroristische Organisationen wie die Tamilentiger in Sri Lanka. Das ist alles relevant, wenn man die Aktivitäten von Terrororganisationen auf internationaler Ebene betrachtet,“ sagte er.

Übersetzt aus der englischen Tageszeitung Daily Mirror 9.6.08

London - Die in London ansässige Menschenrechtsgruppe Amnesty International (AI) hat die LTTE aufgefordert, sich an die internationalen Gesetze zu halten und Menschenleben zu respektieren. Die Stellungnahme kam in der Folge von Bombenanschlägen auf öffentliche Busse in Moratuwa und Kandy letzte Woche. Die Behörden beschuldigen die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) der Anschläge. Während keine andere Gruppe öffentlich die Verantwortung für die Anschläge übernommen hat, zeigen sie deutlich die Handschrift der LTTE.

Wenigstens 23 Menschen wurden bei den beiden Bombenanschlägen in Sri Lanka getötet und viele andere wurden verletzt. Die jüngste Serie der Anschläge zeigen ein Muster von willkürlichen und unterschiedslosen Anschlägen im Süden, indem sich der Konflikt im Norden intensiviert, teilte AI in ihrer Stellungnahme mit.

Amnesty International hat wiederholt die Untaten der LTTE, einschließlich der Morde an Zivilisten, Geiselnahmen, Folter und anderer Verbrechen, verurteilt und gefordert, dass solche Verbrechen ein Ende finden und die Verantwortlichen in Übereinstimmung mit internationalen Gesetzen vor Gericht gestellt werden. „Amnesty International ruft ebenfalls die LTTE und andere bewaffnete Gruppen auf, sich an die Regeln der internationalen Gesetze zu halten und das Zivilleben zu respektieren. Amnesty International fordert ein unmittelbares Ende der Angriffe auf Zivilisten.“

Weil der Konflikt im Norden derzeit intensiver wird, ruft Amnesty International die srilankische Regierung dazu auf, sicherzustellen, dass sich die Sicherheitskräfte an die srilankischen Verpflichtungen unter den internationalen Menschenrechten und humanitären Gesetzen halten und besonders sicherstellen, dass die Zivilbevölkerung zu jeder Zeit geschützt ist.

Übersetzt aus der englischen Tageszeitung The Australian 16.7.08

von Natalie O’Brien und Stuart Rintoul

Melbourne – Die australische Bundespolizei hat auf Bitten des FBI einen Direktor eines Melbourner Business College verhaftet, der nach Berichten zusammen mit den Tamilentigern in mutmaßliche Terrorstraftaten in den USA verwickelt sein soll.

Thulasitharan Santhirarajah, 34, muss sich nach seiner Verhaftung am Montag auf eine Abschiebungsverhandlung gefasst machen, nachdem AFP Agenten Häuser und Geschäfte im Umkreis von Melbourne, darunter auch das Büro des Melbourne International College, durchsucht haben.

Ein Sprecher von Generalbundesantwalt Robert McClelland bestätigte gestern, dass die Vereinigten Staaten die Verhaftung Santhirarajahs beantragt hatten.

„Der Mann wird gesucht, um wegen mutmaßlicher Terrorstraftaten in den Vereinigten Staaten von Amerika vor Gericht gestellt zu werden,“ sagte der Sprecher. „Da dies ein laufendes Strafverfahren ist, wäre es nicht angebracht, etwas über Details des Falles zu sagen.“

Santhirarajah erschien kurz vor dem Gerichtshof in Melbourne, die ihn für einen Monat in Untersuchungshaft schickten.

Neben dem Stadtbüro des College durchsuchten AFP Agenten ebenfalls fünf Häuser und Geschäfts in Narre Warren, Dandenong und Lysterfield.

Wie es heißt, befragten Polizisten Kollegen und Geschäftspartner von Santhirarajah, ließen diese später aber frei.

Mitarbeiter des College verweigerten gestern jede Stellungnahme zu den Durchsuchungen und der Verhaftung Santirarajahs.

Nachbarn von Santhirarajah in Narre Warren sagte, sie hätten seit einiger Zeit unübliche Aktivitäten in ihrer Straße bemerkt. Diana Taylor sagte, in jüngster Zeit habe sie Menschen bemerkt, die etwas aufbauten, was nach getarnter Beobachtung aussah.

Seit mehr als 20 Jahren führen die Tiger einen blutigen Bürgerkrieg im Norden Sri Lankas. Die Gruppe hat Guerillatechniken wie Selbstmordattentate und Frauen als Selbstmordattentäter erfunden, Taktiken, die seitdem durch Al Khaida kopiert wurden. Letztes Jahr verhaftete die gemeinsame Terrorismuseinheit des FBI in einem anderen Fall in New York den mutmaßlichen US Direktor der Tiger. Zu dieser Zeit beschuldigte das FBI die tamilische Gemeinde in Australien der Unterstützung der Terroraktivitäten der LTTE in Sri Lanka.

Zwei Männer aus Melbourne mit mutmaßlichen Verbindungen zur LTTE warten auf ihren Prozess in einem anderen Fall mutmaßlicher Terrorstraftaten. Gegen sie wurde 2006 Anklage wegen Mitgliedschaft und Finanzierung in einer terroristischen Vereinigung erhoben.

Tamilische Familien in Kanada und Großbritannien bedroht

New York, 15. März 2006 – Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE oder Tamilentiger) unterziehen srilankische Tamilen, die in Kanada, Großbritannien und anderen westlichen Staaten leben, der Einschüchterung, Erpressung und manchmal auch Gewalt, um einen sicheren Strom von Geldmitteln für ihre Operationen in Sri Lanka sicherzustellen und Kritik an ihren Menschenrechtsverletzungen zu unterdrücke, teilte Human Rights Watch in einem heute herausgegebenen Bericht mit.

Der 45-seitige Bericht „Funding the Final War“: LTTE Einschüchterung und Erpressung in der tamilischen Diaspora beschreibt, wie Vertreter der LTTE und der LTTE nahestehende Gruppen unter den tamilischen Gemeinschaften im Westen ungesetzlichen Druck ausüben, um sich finanzielle Zusagen zu sichern. Den Menschen werde gesagt, falls sie die betreffende Summe nicht zahlten, würden sie nicht nach Sri Lanka zurückkehren können, um Familienmitglieder zu besuchen. Andere würden gewarnt, mit ihnen „würde man fertig“ oder ihnen „würde eine Lektion erteilt“. Ein Geschäftsmann in Toronto sagte, nachdem er sich geweigert habe mehr als 20 000 kanadische Dollar zu zahlen, hätten LTTE Vertreter Drohungen gegen seine Frau und seine Kinder ausgestoßen.

„Die Tamilentiger exportieren den Terror des Krieges zu den im Westen lebenden Tamilen“, sagte Jo Becker, die Autorin des Berichts. „Viele Mitglieder der Diaspora unterstützen die Tamilentiger aktiv, aber die Kultur der Angst ist so stark, dass selbst Tamilen, die dies nicht tun, fühlen, dass sie keine andere Wahl haben, als zu zahlen.“

Fast ein Viertel der tamilischen Bevölkerung Sri Lankas floh während der 19 Jahre der aktiven Kriegsführung zwischen den Tamilentigern und der srilankischen Regierung aus dem Land und schaffte damit eine tamilische Diaspora von 600 000 bis 800 000 Menschen weltweit. Nahezu die Hälfte dieser Menschen ist in Kanada und Großbritannien ansässig; andere Länder mit einer signifikanten tamilischen Bevölkerung schließen Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Australien ein. Viele dieser Menschen oder ihre Verwandten mussten Menschenrechtsverletzungen durch die singhalesisch dominierte srilankische Regierung ertragen und unterstützen offen die LTTE.

Ende 2005 starteten die Tamilentiger eine aggressive und systematische Spendensammlungskampagne in Kanada und Teilen von Europa, um Einzelpersonen und Unternehmer in der tamilischen Diaspora dazu zu bringen, Geld für etwas zu geben, was sie als Endkampf zwischen den Tamilentigern und der srilankischen Regierung bezeichnen. Die Spendensammlungskampagne traf zeitlich zusammen mit der Eskalation der Angriffe der LTTE gegen die srilankischen Streitkräfte, die den seit vier Jahren bestehenden Waffenstillstand bedrohen.

In Toronto, der Heimat der Mehrheit der kanadischen Tamilen, erpressen LTTE Vertreter Familien typischerweise um 2500 bis 5000 kanadische Dollar, während manche Geschäfte aufgefordert wurden, bis zu 100 000 kanadische Dollar zu zahlen. In London werden manche Familien aufgefordert, 2000 britische Pfund zu zahlen, und Geschäftsleute werden um Beträge zwischen 10 000 und 100 000 britische Pfund angegangen. Tamilen in Norwegen und Frankreich berichten, sie würden um ähnliche Beträge erpresst.

Tamilen, die sich nicht in der Lage sehen, zu zahlen, sagten, sie seien von den Spendensammlern der LTTE angewiesen worden, sich das Geld zu leihen, ihre Kreditkarte zu belasten oder sogar eine Hypothek auf ihr Haus einzutragen. Eine Person, die arbeitslos war, als er von den Tigern angesprochen wurde, wurde angewiesen, er könne sich mit einer Mahlzeit am Tag bescheiden, damit er den Tigern spenden könne.

Die Tamilentiger versuchen seit langem, die Kontrolle über Institutionen der srilankischen Tamilen im Westen zu erlangen, einschließlich der tamilischen Medien, Bürgerorganisationen und Hindutempel. 2005 hielt die LTTE zwei britische Tamilen wochenlang in Sri Lanka fest, bis sie zustimmten, die Kontrolle eines Londoner Tempels an eine der LTTE nahe stehende Gruppe abzugeben.

Journalisten und Aktivisten in der tamilischen Diaspora, die die Tamilentiger offen kritisieren oder als LTTE-feindlich wahrgenommen werden, werden zusammengeschlagen, erhalten Todesdrohungen, müssen sich gegen Schmutzkampagnen wehren oder mit erfundenen Strafanzeigen auseinandersetzen, die durch die Tiger oder ihnen nahe stehende Gruppen gegen sie gerichtet werden.

„Srilankische Tamilen im Weste fürchten, dass sie, wenn sie offen über die Verbrechen der Tamilentiger sprechen, sich selbst oder ihre Familien Risiken aussetzen,“ sagte Becker. „Trotz der Größe der Diaspora und des potentiellen Einflusses auf die Praktiken der LTTE haben die Drohungen, die Einschüchterung und auch die Gewalt der Tamilentiger jeden Dissens effektiv abgewürgt.“

Die Tamilentiger identifizieren ebenfalls Tamilen, die im Westen leben und nach Sri Lanka reisen, um Familienmitglieder zu besuchen und setzen sie systematisch unter Druck, wenn sie in die von der LTTE kontrollierten Gebiete im Norden Sri Lanka einreisen, um Spenden von ihnen zu erhalten. Der angesetzte „Satz“ ist oft 1 Dollar, 1 Pfund oder 1 Euro pro Tag für den Zeitraum, in dem sie im Westen gelebt haben. Personen, die seit Jahren im Westen leben, können so um Tausende von Dollars erpresst werden. Ihnen wird gesagt, sie könnten nicht wieder ausreisen, solange der geforderte Betrag nicht bezahlt sei. In manchen Fällen beschlagnahmt die LTTE den Reisepass, bis bezahlt wird.

Viele Tamilen, die in Kanada oder Europa leben, fürchten um die Sicherheit von Familienmitgliedern, die immer noch in Sri Lanka in Gebieten unter der Kontrolle der LTTE leben. Seit Beginn des Waffenstillstands von 2002 sind mehr als 200 Menschen, die meisten davon Tamilen, in Sri Lanka getötet worden, offensichtlich aus politischen Gründen. Die meisten der Morde werden den Tamilentigern zugeschrieben (Siehe „Politische Morde Eskalieren“).

Human Rights Watch rief die Behörden in Kanada und Großbritannien auf, stärkere Maßnahmen zu ergreifen, um die Mitglieder der tamilischen Diaspora von Gewalt, Einschüchterung und Erpressung zu schützen. Der Bericht fordert die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern aller Behörden zur Untersuchung von Erpressungen in Bezug auf die Tamilentiger, weiterhin öffentliche Informationsprogramme in der tamilischen Gemeinschaft, die Veröffentlichung der relevanten Gesetze und möglichen Beschwerdewege, die Einrichtung spezieller Hotlines für Erpressungsopfer und Treffen mit der tamilischen Gemeinde zur Diskussion der Besorgnis über die LTTE Aktivitäten.

„Dies ist nicht einfach eine Frage der Reaktion auf isolierte verbrecherische Taten, sondern des Schutzes des Rechts einer ganzen Gemeinde, ohne Angst zu leben,“ sagte Becker. „In einer multikulturellen Gesellschaft kann eine Regierung dies nicht einfach als tamilisches Problem behandeln. Dies ist ein kanadisches Problem und ein britisches Problem.“

Die Tamilentiger reagierten auf schriftliche Anfragen von Human Rights Watch bezüglich ihrer Spendensammlungen nicht.

Um auf diesen Bericht zu antworten, können Sie auch eine private Mail an HRW schicken.

„Während der letzten anderthalb Jahrzehnte gab es viele Vorfälle dieser Art, vor allem gegen Menschen, die Ideen die LTTE oder Kritik an der LTTE verbreiten… so regelmäßig geschehen diese Vorfälle, um die Gemeinde ruhig zu halten.“V. Loganathan, ein deutscher Tamile, der im November 2005 angegriffen wurde, nachdem er eine Gedenkfeier für einen im Norden Sri Lankas ermordeten LTTE Kritiker organisiert hatte.

„Ich habe früher offen gesagt, was ich fühle, aber inzwischen bin ich vorsichtig. Menschen, die sich offen äußern, geraten ins Visier, und so dauert ihre Arbeit nicht lange. Du startest etwas, Du willst Dich für die Menschenrechte engagieren, Du willst Änderungen herbeiführen, aber der Raum ist sehr begrenzt.“Tamilischer Aktivist in Toronto, Kanada.

„Die Kinder meines Bruders sind im Vanni (LTTE-kontrollierte Gebiete im Norden Sri Lankas). Die LTTE sammelt hier Geld und nutzt das Geld, um die Kinder auszubilden, dass sie mit der (Tiger) Armee kämpfen und sterben. Die Menschen, die das Geld einsammeln, haben hier ein gutes Leben und fahren Autos. Sie scheinen sich keine Gedanken zu machen, dass es die Kinder sind, die gezwungen werden, zu kämpfen und zu sterben.“Frau aus Toronto, die unter Druck gesetzt wird, eine monatliche Zahlungszusage an die LTTE zu leisten.

„Sie haben 2000 Pfund gefordert. Sie sagten: ‚Wenn Du zahlst, kannst Du nach Sri Lanka fahren und deine Familie besuchen. Wir geben Dir eine PIN Nummer. Die Nummer wird es Dir ermöglichen, Dich frei in Jaffna zu bewegen. Wenn Du hier nicht zahlst, wirst Du doppelt und dreifach zahlen, wenn Du nach Sri Lanka kommst.´ „- Londoner Tamile, der im August 2005 Besuch von LTTE Vertretern erhielt.

Übersetzt aus der englischen Webzeitung Sri Lanka Guardian 30. 11.07

Colombo – Ein Bericht, der im August 2007 unter dem Titel „Bericht des Innenministeriums und Königlichen Schatzamts zur Sicherheit zum Schutz des Wohlfahrtssektors (England und Wales) vor terroristischem Missbrauch und die Antwort der Wohlfahrtskommission auf die Beratungen“ durch die Wohlfahrtskommission in Großbritannien hat sich auf die Schließung der Tamil Rehabilitation Organisation in Großbritannien bezogen.

‚Wir sind ebenfalls effektiv eingeschritten, um den Besitz der Tamil Rehabilitation Organization (TRO) zu sichern, als unsere Untersuchungen ergaben, dass die Verwalter, falls überhaupt, wenig Kontrolle über die Geldmittel hatte, die für Hilfsprojekte nach Sri Lanka gesandt wurden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Vertreter der Hilfsorganisation mit den Befreiungstigern von Tamil Eelam (einer verbotenen Organisation unter dem Terrorgesetz von 2000) zusammengearbeitet hatten, um Entscheidungen zu fällen, wo die Geldmittel eingesetzt werden sollten,’ heißt es in dem Bericht.

Die Wohlfahrtskommission hatte vorher festgestellt, die TRO sei schlecht verwaltet und die Verwalter hätten wenig Kontrolle über die nach Sri Lanka gesandten Gelder. Die folgende Untersuchung infolge der Intervention hatte engere Verflechtungen der TRO mit der verbotenen LTTE ergeben.

Die Wohlfahrtskommission ist eine nicht-ministeriumsgebundene Regierungsabteilung, die unabhängig arbeitet und über 190 000 registrierte Stiftungen reguliert, Es gibt weiterhin rund 100 000 nicht registrierte  Stiftungen, die von verschiedenen Graden der Regulierung und Unterstützung durch die Kommission abhängig sind.

Seit dem Schlag gegen die TRO haben ihre Aktivisten aus der Erste Reihe eine weitere Stiftung unter dem Namen „White Pigeon“ gegründet, die als der britische Arm der TRO im durch die LTTE kontrollierten Vanni arbeitet. Der Gründer und gegenwärtige Vorsitzende von White Pigeon ist Dr. N Sathiyanoorthy, auch bekannt als Dr Moorthy, war der Vorsitzender der TRO in Großbritannien zur Zeit des regulatorischen Eingreifens der Wohlfahrtskommission, das zur Schließung führte.

Botschaft Sri Lankas in den USA, deutsche Übersetzung

Das Statement der srilankischen Delegation bei der sechsten Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf am 21. September 2007 im Palais de Nations in Genf betonte die klare Entschlossenheit der Regierung, die heimtückische Praxis der Rekrutierung von Kindern auszurotten.

Shirani Goonatilleke, Direktorin für Rechtsfragen beim Sekretariat für die Koordination des Friedensprozesses, die für die Regierung von Sri Lanka sprach, erläuterte die Schritte, die unternommen wurden, um Kinder in bewaffneten Konflikte zu schützen. (Der Wortlaut der Stellungnahme folgt)

Radhika Coomaraswamy, Stellvertretende Generalsekretärin und Sondergesandte des Generalsekretärs für Kinder in bewaffneten Konflikten präsentierte heute dem Menschenrechtsrat in Genf ihren Bericht. Der Bericht schloss ihre Erkenntnisse anlässlich ihrer Vor-Ort-Besuche in Ländern mit laufenden Konflikten und die Erkenntnisse des Besuches ihres Sonderberaters Allan Rock im November 2006. Frau Coomaraswamy stellte fest, mit der vollen Zusammenarbeit der Regierung sei er in der Lage gewesen, alle Gebiete des Landes einschließlich des Nordens und Ostens zu bereisen, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen.

Coomaraswamy begrüßte die Stellungnahme durch die srilankische Delegation und lobte die durch die Regierung ergriffenen positiven Schritte. Sie betonte besonders die Annahme von Null Toleranz in Bezug auf die Rekrutierung von Kindern, die Entschlossenheit zur Umsetzung der Resolution 1612 des UN Sicherheitsrats und die Initiative, die durch die Einsetzung eines Komitees zur Untersuchung von Vorwürfen der Verwicklung bestimmter Elemente der Sicherheitskräfte in die mutmaßlichen Entführungen und Rekrutierung von Kindern durch die abtrünnige LTTE Gruppe, die Karuna Gruppe, ergriffen wurde.

Sie sagte, es sei ein unglücklicher Umstand; dass die LTTE sich nicht an die vollständige Freilassung von Kindern unter 18 Jahren halte, und stellte fest, das dies eine Zuwiderhandlung gegen anwendbares nationales und internationales Recht darstelle.

Mittwoch, 26. April 2008

dpa – Die Europäische Union hat bei einer Konferenz der Justiz- und Innenminister der Gemeinschaft beschlossen, die Nutzung des Internets durch terroristische und bewaffnete Gruppen der Welt, einschließlich der LTTE, zu verbieten.

Die Entscheidung wurde bei einer Konferenz der Justiz- und Innenminister erreicht. Es ist kein Geheimnis, dass Terrororganisationen mittels des Internets Spenden einwerben und Propaganda treiben. Das Treffen fand in Luxemburg statt.

Die Einigung spiegelt die wachsende Sorge wider, das Internet könnte ein wichtiges Werkzeug für Möchtegern-Terroristen werden und macht die Verteilung terroristischer Propaganda durch das Internet zum Zwecke der Rekrutierung, Ausbildung und des Bombenbaus zum Straftatbestand. Es wurde entschieden, alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anzuhalten, Gesetze zu beschließen, um Terroristen und bewaffnete Gruppen an der Nutzung des Internets zu hindern. Die Minister stellten einstimmig die Absicht fest, kriminelle Machenschaften von terroristischen Organisationen mit Hilfe des Internets zu unterbinden.

Die neuen Regeln sind darauf gerichtet, terroristische Verbrechen unter Ländern mit unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen mit Terrorismus zu kodifizieren, mit dem Ziel, Radikalisierung zu verhindern und die Polizei dabei zu unterstützen, Verdächtige in grenzübergreifenden Ermittlungen zu verfolgen und zu verhaften.

Die Minister teilen in einer Stellungnahme mit, die Initiative werde dazu beitragen, „unser Rechtssystem in der gesamten EU mit den passenden Mitteln auszurüsten, um Kriminelle der Gerechtigkeit zuzuführen, die gewalttätige Propaganda und terroristische Taktiken und Instruktionen zur Herstellung und Nutzung von Bomben und Sprengstoff verbreiten, um andere dazu anzustacheln, terroristische Akte zu begehen.“

Übersetzt aus der englischen Tageszeitung Daily News 9.6.0

Selbst nach 17 Jahren haben die Strafverfolgungsbehörden nicht in ihren Bemühungen nachgelassen, die Verschwörung hinter der Ermordung des früheren indischen Premierministers Rajiv Gandhi zu enträtseln. Vor wenigen Tagen reiste ein Team nach Deutschland, um sich nach Details der Bankdaten des mutmaßlichen LTTE Finanziers Kumaran Padmanathan zu erkundigen.

Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, führte CBI Direktor Vijay Shanker Gespräche mit seinem deutschen Kollegen, dem Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jorg Ziercke. Während der Gespräche habe das CBI das Thema der finanziellen Transaktionen des srilankischen Staatsbürgers Padmanathan alias „KP“ angesprochen, der nach Berichten der wichtigste Waffenschmuggler der LTTE ist. Die Gespräche waren Teil des bilateralen Austausches zwischen den beiden Staaten, um den Weg zu Unterzeichnung eines Abkommens auf gegenseitige Unterstützung zu ebenen. Nebenbei handelte es sich um einen Rückbesuch des CBI Direktors auf eine Einladung seines deutschen Kollegen hin, die dieser bei seinem Besuch in Indien im letzten Jahr ausgesprochen hatte.

 

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