Übersetzt aus dem Sri Lanka Guardian vom 12. Oktober 2009
“Was auf Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesch zutrifft, das trifft in gleicher Weise auch auf Sri Lanka zu – die Quelle der finanziellen Ausstattung der LTTE lag in Europa und bei den Ausgebürgerten, die jetzt in Großbritannien wohnen, genau wie bei anderen Organisationen dort. Es gab eine Politik extremistischer, fundamentalistischer Gruppen, den Topf am Kochen zu halten und Spannungen und Gewalttätigkeiten immer wieder anzufachen, indem man die so genannten ethnischen Unterschiede hegt und pflegt. Das hält uns davon ab, eine friedliche, harmonische Gesellschaft zu sein.“
Von Nilantha Ilangamuwa
Mumbai – Es besteht keine Notwendigkeit, viel darüber zu erzählen, wer Admiral Vishnu Bhagwat ist – ein früherer Stabschef der Marine Indiens und eine bemerkenswerte Person, welche von vielen Kommentaren zu militärische, politische und strategische Beziehungen her wohl bekannt ist. Admiral Vishnu Bagawat ist die Person, welche das erste Schiff, das den Befreiungstigern von Tamil Eelam gehörte, vernichtete. Nach der Presseerklärung des früheren Chefministers J. Jayalalitha 1999, die abgegeben wurde, als Admiral Bagawat von der indischen Regierung herausgeworfen wurde: “Admiral Bhagwat hatte 1994 einen “nationalen Dienst” geleistet, indem er das Schiff Ahat aufspürte und zur Strecke brachte, welche heimlich Krishnaswamy alias Kittu, den zweitwichtigsten der LTTE-Führer, zusammen mit Waffen und Drogen nach Indien brachte. So sagte er, dass untersucht werden müsse, ob es Druck Seitens der LTTE auf den zuständigen indischen Minister gab, ihn, Bhagwan zu entfernen.”
Als ich nach dem Grund hinter dieser Behauptung fragte, antwortete der Admiral: “Die kurze Antwort auf Ihre Frage ist, dass einer der Minister eng mit der LTTE verbunden war. Er schmuggelte Drogen und Waffen für sie und auch in unseren (indischen) Nordosten.
Admiral Vishnu Bhagwat hat seine Gedanken über die gegenwärtigen politischen und militärischen Entwicklungen in Sri Lanka, Indien und auch Asien im allgemeinen mit dem Sri Lanka Guardian geteilt. Nachfolgend der volle Text des Interviews.
F. Was sind heute die aktuellen Herausforderungen für die Sicherheit auf dem Meer in Südasien? Gibt es irgendeinen Fortschritt hinsichtlich des Trainings, der gemeinsamen Patrouillen und der gemeinsamen Manöver?
A. Wie 1991, als die politische Kapitulation der Sowjetunion ein “Wendepunkt” in der gegenwärtigen Periode des historischen Prozesses wurde und das amerikanische Finanzkapital und damit verbundene Interessen das “Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert” und die “Weltordnung” ausriefen (dies folgte solchen Diskursen wie denen vom “Ende der Geschichte” und dem “Zusammenstoßen der Zivilisationen”), als eine Vorherrschaft durch “einseitige” Interventionen, Invasionen, Kriegsdrohungen, einschließlich der Angriffe, der Beschäftigung mit der Einnahme und Kontrolle des Öls und der strategischen mineralischen Ressourcen zugunsten einer monopolistischen Ausbeutung durch ihre MNCs unter der vorherrschenden Kultur der globalen Militarisierung, die von mehr als 700 militärischen Basen unterstützt wurde, von Plänen zum Vollenden der Übernahme der Meere und des Meeresbodens genau wie die des Weltraums, kennzeichnen auch die Jahre 2007 und 2008 den Anfang des endgültigen Niedergangs des westlichen Bündnissystems. Alle Trends weisen auf einen rapiden Niedergang und das Ende der asiatischen Sicherheitsarchitektur hin, welche die Westmächte geplant hatten und von der sie geträumt hatten, dass sie die Peripherie in das Zentrum integrieren wollten. Das bedeutet also den Niedergang von dem, was man im weitesten Sinne „Globalisierung“ nennt, ein anderes Codewort für Neokolonialismus und Neoimperialismus oder die Akkumulation des Mehrwerts und der Ersparnisse in weltweitem Maßstab. Heute sehen wir das Wiederauftauchen von Asien-West, -Süd, -Südost und -Ost, was die Ökonomie und die Politik betrifft. Darum tauchen in diesem Kontext auch die asiatischen Sicherheitsperspektiven auf. Südasien ist nicht länger eine Region, die man unter geopolitischen Gesichtspunkten isoliert und nicht mit Westasien und Ost-Süd, Ostasien sehen sollte.
Befreit von ihren imperialistischen oder globalistischen Brillen, genießt Südasien wirklich einen geografischen Standort, der gerade im Zentrum der ost-westlichen Ölarterien und Handelsrouten ist. Es kann und muss eine lebenswichtige Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit dieser Seestraßen zugunsten aller spielen und es ist für niemanden eine Bedrohung. Das gleiche gilt für die „Flaschenhälse“ im Golf von Hormuz, Aden, dem Kap der Guten Hoffnung und der Malakka Seeenge (einschließlich der Meerenge von Lakshdweep / Malediwen und Süd-Sri Lanka).
Dies ruft nach wechselseitigem guten Willen und wechselseitigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Westasien, Südasien, Südostasien und Ostasien. Dies würden alle stärken und Beträge für die Sicherheit von jedermann leisten. Sie würden aber nicht gegenseitige Verdächtigungen begünstigen, welche gegenwärtig an der Tagesordnung sein, soweit es die westlichen Medien und andere spekulative Berichte betrifft.
Pirateriezwischenfälle – ob in der Malakka Meerenge oder in der Nähe des Golfs von Aden und vor der somalischen Küste – welchen die Presse viel Aufmerksamkeit schenkt – können leicht mit nicht zu aufwändigen Methoden gemanagt werden. Wir sollten uns daran erinnern, dass die Geschichte der Piraterie in England ihren Ausgangspunkt genommen hat. Sri Lanka, Indien und die Nationen am Indischen Ozean freuen sich auf das Funktionieren eines solchen Arrangements, bei dem man zusammenarbeitet, und auf den Dialog, welcher in Neu Delhi gestartet wurde und bei dem sich die Oberhäupter der Marinen der Küstenstaaten in den letzten Monaten getroffen haben.
Ich glaube nicht, dass außerregionale Marinen mit ihren andauernden Vorschlägen für gemeinsame Manöver und Fahnen, welche die Zusammenarbeit signalisieren, zum Frieden und zur Sicherheit in unserer Region und Nachbarschaft beitragen, wo die Nationen, welche unsere unmittelbaren Nachbarn sind, von der USA und der NATO besetzt sind. Diese führen tägliche Bombardements aus und drohen mit Nuklearangriffen und Krieg, all das eine grobe Verletzung der UN-Charta.
Indien hat trotz der Neigungen seiner gegenwärtigen Machtverteilung keinen Ehrgeiz und kein grundlegendes nationales Interesse, mit irgendeiner ausländischen Macht zu arbeiten, um gemeinsame Pläne für gemeinsame Operationen zu formulieren, wie es ein starkes Nein des Volkes zweier Regierungen in Delhi demonstriert hat. Dieses Nein betraf den Irak und Afghanistan und die Lobbies, welche die USA und Israel unterstützen, die militärische Aktionen gegen den Iran – gegen einen nicht-existierenden „nuklearen“ Iran – planten. Im Oktober 1998 haben doch die Funde sowohl des IAEA als auch der NIEs der amerikanischen Nachrichtendienste bewiesen, dass es keinen nuklearen Iran gibt
F. Wie würden Sie das Konzept des Terrorismus definieren? Welche Rolle hat der Westen bei der Entwicklung des Terrorismus gespielt, besonders im Bezug dessen Rolle in Afghanistan seit der sowjetischen Besatzung?
A. Die Neue Weltordnung und die PNAY, solche neoimperialistische Projekte wie „vorbeugende“ einseitige Kriege / Invasionen und Besetzungen brauchen die Tarnung oder die Nebelschleier von islamistischen terroristischen Schöpfungen von die von Osama bin Laden, Al-Qaida, alle mythischen Paraprovokateure und Pseudoprovokateure und Agenten, welche Invasionen und Besetzungen, die von den USA geplant wurden, dienen.
Brzezinskis Buch “Das Große Schachbrett” und Robert Gates’ (der frühere CIA Direktor und gegenwärtige Sekretär des amerikanischen Verteidigungsministeriums) Buch “Aus den Schatten” erhärten das Gründen von aufständischen Majahedin-Gruppen in Zusammenarbeit mit Pakistans ISI, und zwar wenigstens sechs Monate vor der Einladung an die Sowjetunion, sie möge doch der demokratisch gewählten Regierung von Afghanistan und der MEK im Iran militärische Hilfe leisten.
Fast alle terroristische Gruppen in Indien, in der Vergangenheit und Gegenwart, im Nordosten, bei der LTTE, der Khalistan (Sikh), bei den aufständischen Gruppen im Pandschab, bei verschiedenen fundamentalistischen Gruppen innerhalb der Verzweigungen der Mehrheit und Minderheit, all diese wurden trainiert und direkt oder heimlich finanziell in Europa, Großbritannien, den USA, Kanada ausgestattet. Deren Agenturen gaben ihnen von Zeit zu Zeit Ratschläge. In letzter Zeit hat der israelische Mossad ein verstricktes, heimliches Spiel gespielt.
F. Bitte kommentieren Sie die ethnische Krise in Sri Lanka. Wer steckt Ihrer Meinung nach dahinter? Warum konnten wir in den letzten drei Jahrzehnten keine haltbare Lösung finden?
A. Was auf Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesch zutrifft, das trifft in gleicher Weise auf Sri Lanka zu: Die Quelle der finanziellen Ausstattung der LTTE lag bei den in Europa und Großbritannien wohnenden Ausgebürgerten und anderen Organisationen dort. Es gab eine Politik, nach der extremistische, fundamentalistische Gruppen den Topf am Kochen halten sollten und nach der so genannte ethnische Unterschiede eine friedliche, harmonische Gesellschaft für uns verhinderten.
Susan George beschreibt in ihrem bemerkenswerten Buch “Der Lugano Bericht” (1996-Pluto Presse) das Projekt, nach dem man eine “Identitäts- und Hass-Politik” förderte, und welche zentral für die Förderung der neoliberalen vereinigten Globalisierung in den “Ländern der Peripherie” war, damit diese von dem imperialen Zentrum kontrolliert und beherrscht werden konnten. Wenn Regierungen zugunsten einzig der Oligarchie und des großen Geschäfts arbeiten und das langsame, aber gleichmäßig voranschreitende Wohlfahrtsstaats-Konzept und den sozialen Kontrakt, der allen Wahldemokratien innewohnt, aufgeben, dann müssen sie Unterschiede finden und darum damit beginnen, nationale Minderheiten zu diskriminieren. Von daher weichen die Gelegenheiten und Lösungen für eine Versöhnung und Harmonie zurück und werden von einem Chauvinismus ersetzt, der sich selbst ernährt.
F. In der Vergangenheit hat die indische Forschungs-und Analyse-Abteilung (R&ASW) Training und Waffen den Separatisten aus Bangladesch, die als Mukti Bahini bekannt geworden sind, geliefert. Die Hilfe der R&AW war förderlich dafür, dass Bangladesch 1971 von Pakistan seine Unabhängigkeit bekam. Indien hat auch Opponenten in Pakistan Waffen gegeben. Bedeutet das, dass Indien in der Region von Südasien ein doppeltes Spiel spielte?
A. Man erinnere sich bitte daran, dass die Partei von Scheik Mujibur Rehman, die Awami Liga, die Mehrheit bei den Wahlen in Pakistan gewann, aber dass man ihm nicht erlaubte, eine Regierung zu bilden und der Premierminister in Pakistan zu werden. Danach entfesselte Pakistan eine Herrschaft des Terrors und des Genozids in Ostpakistan (Ostbengalen), aus welcher die Mukti Bahini entstand. Indien wurde auch von 4 Millionen Flüchtlingen überwältigt, welche aus Ostpakistan nach Indien flohen.
Die Mukti Bahini waren eine Volksarmee und die indischen Streitkräfte betraten nach einem nicht provozierten Angriff durch die pakistanische Luftwaffe am Abend des 3. Dezembers 1971 Bangladesch. Es waren die Mukti Bahini, welche die pakistischen Kräfte in Bangladesch besiegten, wie es Lawrence Lifshultz in seiner brillianten Wiedergabe der Ereignisse „Die unbeendete Revolution“ dokumentiert hat.
Die indischen Streitkräfte akzeptierten die Kapitulation von 90.000 pakistanischen Armeeoffizieren und Soldaten, brachten sie in Kriegsgefangenen-Lager, retteten sie vor dem Massaker durch die Mukti Bahini und ernährten sie, bis sie großzügig durch das Shimla-Abkommen im März 1972 wieder eingebürgert wurden. Der Rest ist Geschichte. Die Rolle der R&AW – wenn es denn eine solche gab – ist kaum von Bedeutung. So weit es Pakistan betrifft, waren die Indischen Agenturen nicht für irgendwelche Waffenlieferungen an irgendwelche Gruppen innerhalb Pakistans verantwortlich. Andere ausländische Agenturen aber haben ein ominöses Spiel gespielt.
F. Indien hat den srilankischen tamilischen militärischen Gruppen in den frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts Waffen und Ausbildung geliefert – es hat aber nie eine Teilung von Sri Lanka unterstützt. Wieso?
A. Das war ein integraler Bestandteil der indischen Politik, welcher glücklicherweise noch intakt ist.
F. Es gibt keinen Zweifel, dass die Regierung von Indien ihre volle Unterstützung gegeben hat, um die Tamil Tiger in der letzten Schlacht, welche mit dem 18. Mai 2009 endete, zu vernichten. In der Zwischenzeit behaupten einige Sicherheitsanalytiker, dass die gegenwärtige Regierung in Hinblick auf die srilankisch-tamilische Streitfrage versagt habe. Andere sagen, dass sich Indien mehr um den ökonomischen Nutzen als um humanitäre Fragen innerhalb der Inselnation kümmere. Was denken Sie über die gegenwärtigen politischen und die Sicherheit betreffenden Entwicklungen in beiden Ländern?
A. Ich habe versucht, die politischen und die Sicherheit betreffenden Entwicklungen in Sri Lanka und in Indien als Antwort auf Ihre ersten zwei Fragen kurz zu umreißen. Sie wurden auch in dem Artikel “Der Sturm, der über Südasien hinwegfegte”, welchen Niloufer Bhagwat vor kurzem in ihrer geschätzten Tageszeitung veröffentlicht hat, analysiert.
F. Ich würde gern etwas über Ihre Erfahrungen mit den Methoden gegen den Terrorismus in Indien und allgemeiner in Südasien im Laufe Ihrer militärischen Karriere als ein Sicherheitsoffizier wissen
A. Dies würde eine sehr ausgedehnte Antwort erfordern. Kurz gesagt, sind „Abwehrdienste“ das Allerheiligste der Nachrichtendienste, welche Methoden gegen den Terrorismus anwenden, und sie dürfen nie den Eintritt eines ausländischen Nachrichtendienst-Personals in die CI erlauben, egal, wie groß ihr Einfluss auf den politischen Apparat des Staates ist. Wenn dies geschieht, dann werden der Staat und die Regierung gestürzt und bestochen und das führt zum Verlust der Souveränität und sogar zum Bürgerkrieg.
Unsere Erfahrung mit terroristischen Organisationen im ganzen Nordosten, im Süden (DMK waren ursprünglich Separatisten), im Pandschab und in Jammu und Kaschmir ist, dass ein politischer Dialog und Verhandlungen, demokratische Wahlen, das Delegieren der Verwaltungsmacht und ein gewisses Niveau von Autonomie, die Entwicklung, Würde und der Respekt als gleichgestellte Bürger des Landes, das Entfernen von echten Beschwerden, das Respektieren von lokalen Sitten, Traditionen und Kulturen absolut lebenswichtig sind, um die Einheit und Integration der früheren separatistischen und terroristischen Gruppen zu steigern. Wenn man eine militärische Lösung versucht, dann ist dies auf lange Sicht überhaupt keine Lösung, um Stabilität und Fortschritt als ein vereintes Volk zu erreichen. Die Religion oder die ethnischen Ursprünge formen nicht die Basis eines modernen Nationenstaates. Gemeinsame Interessen, eine gerechte und faire Gesellschaft, die durch historische Verbindungen gewebt wurde, ist die Basis für harmonische, glückliche Völker.
F. Könnten Sie uns bitte die Bedeutung von Spionagenetzwerken gegen den Terrorismus innerhalb Südasiens und innerhalb der Regierungen und des Militärs erklären?
A. Spionagenetzwerke oder der Nachrichtendienst-Apparat des Staates sind ein essentielles Element eines souveränen Staates, weil die Sicherheit des Landes von deren Informationen über die Bewegungen und Pläne von deren Gegnern – sowohl hinsichtlich staatlicher als auch nichtstaatlicher Akteure – unterstützt wird. Von daher ist es am wichtigsten, die Integrität des Personals innerhalb dieser Agenturen zu schützen, weil sie unterwandert werden, und weil die Agenturen selbst infiltriert werden. Dies führt nämlich dazu, dass die wichtigsten und bedeutsamsten Institutionen des Staates langsam, aber sicher ausgehöhlt werden.
F. Der Provinz-Ministerpräsident M. Karunanidhi hat angekündigt, dass die Regierung von Tamil Nadu ungefähr 100.000 tamilischen Flüchtlingen aus Sri Lanka, welche seit Jahren im Staat leben, die Bürgerschaft anbieten will. Er sagte, dass er schon eine Bitte in dieser Hinsicht der Zentralregierung in Neu Delhi vorgelegt hat. Sogar der Union-Heimatminister P. Chidambaran sagte, dass das Zentrum einen Vorschlag der Tamil Nadu Regierung prüfen würde, bei dem es darum geht, allen srilankisch-tamilischen Flüchtlingen, die in dem Staat leben, die indische Nationalität gewährt wird. In der Zwischenzeit waren einige Staatspolitiker gegen den Vorschlag. Welche Kommentare geben Sie hinsichtlich dieser Frage ab?
A. Ich habe keine Kommentare hinsichtlich Ihrer Information, welche die Vorschläge des Hauptministers von Tamil Nadu an den Heimatminister betrifft, da ich davon nichts weiß.
F. Welchen Ratschlag haben Sie für unser Militär, für die tamilischen Politiker und für das Volk von Sri Lanka?
A. Ich habe nicht die Kompetenz, dem srilankischen Militär, den tamilischen Politikern noch dem Volk von Sri Lanka einen Ratschlag geben zu können. Wir haben seit über einem Jahrtausend historische Verbindungen. Indiens Sicherheit und Wohlergehen ist mit dem von Sri Lanka verbunden, und wenn ich es so sagen darf, dann ist das auch bei Sri Lanka der Fall, wie es immer so bei guten Nachbarn ist. In der Tat beschrieb ein berühmter strategischer Denker vor einigen Jahrhunderten Sri Lanka als das „Zentrum“ des indischen Subkontinents im maritimen Kontext…